Die Bundestagswahl 2017

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Und davor in ein ähnliches Horn zu stoßen wie radikale Parteien nur um sich bei deren Wählern beleibt zu machen, ist eine Kardinalsfehler vor der jeder Politologe warnt. Damit macht man sich weder beleibt bei den Stammwählern der gegnerischen Partei, aber gleichzeitig unbeliebt bei der eigenen gemäßigten Mitte
Die Österreichische ÖVP beweist aber aktuell das Gegenteil.
 
So ist es.
Zudem gab es auch viele kritische Stimmen u.a. bei Straßenumfragen, die im Grunde deutlich gezeigt haben das Seehofers Opportunimus oft abgelehnt wird. War ja auch beileibe nicht das erste mal.
 
Glaube ich nicht, denn im Zweifel wählt man immer das Original.
Im Grunde genommen ist die CSU sogar das Original. Sind ja Positionen die in der Vor-Merkel-Ära vertreten wurden.

Zudem gab es auch viele kritische Stimmen u.a. bei Straßenumfragen, die im Grunde deutlich gezeigt haben das Seehofers Opportunimus oft abgelehnt wird. War ja auch beileibe nicht das erste mal.
Genau deswegen vertrete ich diese Ansicht ja.
 
Ich bin mir sicher, dass eine Politik wie sie die CSU gefordert hat bundesweit den Erfolg der AfD geschmälert hätte.
Das wäre wirklich der absolute Worst Case gewesen....
Sich selber bis zum zerbrechen verbiegen und die eigene Identität verraten, nur um rechtsgerichteten Parteien ein paar Wähler abzukauen? Da sollte sich eine Partei lieber gleich erschießen.
 
Im Grunde genommen ist die CSU sogar das Original. Sind ja Positionen die in der Vor-Merkel-Ära vertreten wurden.

Dann kannst du auch noch weiter zurück gehen.
Früher haben die Unionsparteien den ehelichen Vollzug unterstützt -- egal wie.
Heute nennt man das Gewalt in der Ehe -- wobei Gewalt ja immer Gewalt ist, egal wo -- und ist strafbar.
Früher durften Frauen nur im Sanitätsdienst der Bundeswehr arbeiten. Heute gehen sie mit Waffe und Helm an die Front.
Die Zeiten ändern sich und Schlagwörter von früher interessieren heute niemanden mehr.
Wenn eine neue Partei das wieder aufgreift, ist das ihr Original.

Ich glaube, dass sich die CSU dazu gar nicht hätte verbiegen müssen.

Die CSu wird die Quittung nächstes Jahr bekommen, wenn in Bayern Wahlen sind.
 
Ich glaube, dass sich die CSU dazu gar nicht hätte verbiegen müssen.
Du hast doch hier von anderen Parteien geredet, nicht von der CSU.:

Ich bin mir sicher, dass eine Politik wie sie die CSU gefordert hat bundesweit den Erfolg der AfD geschmälert hätte.

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Zudem gab es auch viele kritische Stimmen u.a. bei Straßenumfragen, die im Grunde deutlich gezeigt haben das Seehofers Opportunimus oft abgelehnt wird. War ja auch beileibe nicht das erste mal.
Genau deswegen vertrete ich diese Ansicht ja.
Wie ist das jetzt bitte zu verstehen? Ich kann den Sinn in der Aussage nicht erkennen.
 
Die CSu wird die Quittung nächstes Jahr bekommen, wenn in Bayern Wahlen sind.
Aber auch nur dafür, weil sie eben nix gegen Merkels Flüchtlingspolitik unternommen hat. Obwohl sie es stets groß angekündigt haben.

Du hast doch hier von anderen Parteien geredet, nicht von der CSU.:
Ich meinte damit die beiden Unionsparteien. Sie hätten die Politik umsetzen können.


Wie ist das jetzt bitte zu verstehen? Ich kann den Sinn in der Aussage nicht erkennen.
Meinte damit meine Ansicht, dass das Problem bei der CSU der Opportunismus ist und nicht ihre Position.
 
Aber auch nur dafür, weil sie eben nix gegen Merkels Flüchtlingspolitik unternommen hat. Obwohl sie es stets groß angekündigt haben.
Wenn der Schwanz versucht mit dem Hund zu wedeln kommt halt genau das dabei raus. Er konnte nie was gegen die Politik von Merkel unternehmen, weil er gar nicht die Macht dazu hatte.

Ich meinte damit die beiden Unionsparteien. Sie hätten die Politik umsetzen können.
Das wäre halt wie gesagt das schlimmste gewesen was sie hätten tun können. Hatte ich auch hier schon gesagt.:
Das wäre wirklich der absolute Worst Case gewesen....
Sich selber bis zum zerbrechen verbiegen und die eigene Identität verraten, nur um rechtsgerichteten Parteien ein paar Wähler abzukauen? Da sollte sich eine Partei lieber gleich erschießen.


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Meinte damit meine Ansicht, dass das Problem bei der CSU der Opportunismus ist und nicht ihre Position.
Jetzt wird es richtig verwirrend....
ICH hatte doch gesagt das die Wahlniederlage der CSU zu einem großen Teil auf ihren Opportunismus zurückzuführen ist, DU hingegen warst der Meinung das es ihr Einknicken gewesen wäre.
 
Was soll denn die CSU machen? Aus dem Verbund mit der CDU austreten?
Zum Beispiel. Da wären sogar eventuell einige Landesverbände der CDU mitgezogen


Wenn der Schwanz versucht mit dem Hund zu wedeln kommt halt genau das dabei raus. Er konnte nie was gegen die Politik von Merkel unternehmen, weil er gar nicht die Macht dazu hatte.
Die CSU hat meist 6-8% am Wahlergebnis der Union. Wenn die CSU wegfällt, fallen auch Mehrheiten weg.

Das wäre halt wie gesagt das schlimmste gewesen was sie hätten tun können. Hatte ich auch hier schon gesagt.:
Da wäre es aber kein Verbiegen gewesen, eher ein Zurückkehren zu der ursprünglichen Politik vor 2015.



Jetzt wird es richtig verwirrend....
ICH hatte doch gesagt das die Wahlniederlage der CSU zu einem großen Teil auf ihren Opportunismus zurückzuführen ist, DU hingegen warst der Meinung das es ihr Einknicken gewesen wäre.
Ich würde das Einknicken als Opportunismus bezeichnen, welcher nur dazu dient stets in Berlin mitzuregieren und das eigene Gesicht zu wahren.
 
Die CSU hat meist 6-8% am Wahlergebnis der Union. Wenn die CSU wegfällt, fallen auch Mehrheiten weg.
Und was hat das bitte damit zu tun das Seehofer Themen wie die Flüchtlingspolitik mal eben selber umgestalten wollte, obwohl er dazu nicht mal annähernd die Möglichkeit hatte?

Da wäre es aber kein Verbiegen gewesen, eher ein Zurückkehren zu der ursprünglichen Politik vor 2015.
Das ergibt schon wieder keinen Sinn in dem Zusammenhang.
Die CDU hatte noch nie ein Wahlprogramm das dem der AfD entsprochen hat und selbst die CSU hat nur Teile davon recycelt um sich bei der rechten Basis beliebt zu machen (-was bekanntlich gründlich in die Hose gegangen ist).

Ich würde das Einknicken als Opportunismus bezeichnen, welcher nur dazu dient stets in Berlin mitzuregieren und das eigene Gesicht zu wahren.
"Opportunismus" ist ein Begriff mit einer festen Definition und ich habe schon ganz zu Beginn gesagt das die CSU vor allem aufgrund Ihres Opportunismus eine Wahlniederlage erlitten hat.

Dann stimmst du mir jetzt ja zu.
 
Und was hat das bitte damit zu tun das Seehofer Themen wie die Flüchtlingspolitik mal eben selber umgestalten wollte, obwohl er dazu nicht mal annähernd die Möglichkeit hatte?
Er hätte mit dem Koalitionsbruch, die CDU bzw. Merkel dazu angeregt ihre Politik zu ändern.

und selbst die CSU hat nur Teile davon recycelt um sich bei der rechten Basis beliebt zu machen (-was bekanntlich gründlich in die Hose gegangen ist).
Sorry, aber das ist falsch und das ist auch der Grund warum die AfD erst so stark werden konnte.
Mit einem weiter so funktioniert es nicht. Man muss das Wahlprogramm nicht übernehmen, aber um einen Rechtsruck kommt die CDU nicht rum.

"Opportunismus" ist ein Begriff mit einer festen Definition und ich habe schon ganz zu Beginn gesagt das die CSU vor allem aufgrund Ihres Opportunismus eine Wahlniederlage erlitten hat.

Dann stimmst du mir jetzt ja zu.

"die Haltung, nur das zu tun, was dem eigenen Vorteil nützt und dabei auch die eigene Meinung zu verleugnen."
Ja, das Einknicken von Seehofer ist nichts anderes als Opportunismus um trotzdem an der Macht zu bleiben.
 
Sorry, aber das ist falsch und das ist auch der Grund warum die AfD erst so stark werden konnte.
Mit einem weiter so funktioniert es nicht. Man muss das Wahlprogramm nicht übernehmen, aber um einen Rechtsruck kommt die CDU nicht rum.
Nochmal....die CSU hat GENAU das getan.
Ein Rechtsruck mit einer ähnlichen Rhetorik wie die AfD und was ist passiert? Bauchklatscher, aber volle Möhre mit Anlauf. Diese Art von Opportunismus funktioniert wie gesagt in Deutschland einfach nicht und das ist auch gut so.

Man bekämpft hier einfach kein Übel indem man selber zum Übel wird...
 
Nochmal....die CSU hat GENAU das getan.
Deshalb ging es auch die ganze Zeit weiter mit "Weiter so"...

Ein Rechtsruck mit einer ähnlichen Rhetorik wie die AfD und was ist passiert? Bauchklatscher, aber volle Möhre mit Anlauf. Diese Art von Opportunismus funktioniert wie gesagt in Deutschland einfach nicht und das ist auch gut so.

Man bekämpft hier einfach kein Übel indem man selber zum Übel wird...
Das war kein Opportunismus und die Rhetorik war eine gänzlich andere als bei der AfD.
Im Gegenteil, es war einfach das was die CSU schon immer in Bayern gemacht hat und Merkels Kurs ist der Opportunismus in Richtung der SPD-Wähler.
Das hat die konservativen Wähler in Bayern und Sachsen verärgert.
 
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