Die aktuell schlimmste Krankheit in Deutschland im Zusammenhang mit der s. g. "Flüchtlingskrise" ist imo die Unwissenheit...entweder aus dem Grund weil man es nicht besser weiß (-was nicht schlimm ist, denn das kann man ändern), oder aber es nicht besser wissen will. Das erstere ist wie gesagt leicht zu beheben....das zweite nicht, oder um es mal ganz profan zu sagen, gegen die Dummheit ist kein Kraut gewachsen. Viele kennen ja nicht mal die Zusammenhänge die zu dem ganzen geführt haben, oder überlegen auch mal wie man das Problem konstruktiv angehen kann...die wissen nur das eine
"ICH WILL DAS NICHT!!", viele Leute bestehen nur aus diesen 4 Worten.
Parteien wie die AfD machen dann nichts anderes als diese Stimmung auszunutzen, die nehmen die negativsten Empfindungen der Menschen die sie finden können und fördern sie, fächeln wie der Glut die Luft zu, damit ein Feuer draus wird...Ich finde jeder der auf solche Rattenfänger reinfällt macht einen gewaltigen Fehler, den Lösungen haben solche Leute nie, die ziehen sich nur an all den negativen Strömungen wie aus einem Schlammloch nach oben.
Protestwähler die so einen Verein wählen sind btw. sogar noch schlimmer....das ist dasselbe als wenn einem die Farbe vom eigenen Auto nicht gefällt und die Lösung ist dann, es mit einem Hammer zu zerbeulen. Da könnte ich jedesmal ausflippen wenn ich höre das jemand auf Protest AfD gewählt hat. Den reinrassigen AfD Wählern kann man zumindest zugute halten das sie gemäß ihrer Überzeugung wählen...immerhin etwas, wenn auch nicht viel.
Aber nochmal kurz zur "Flüchtlingskrise"....Kennt jemand Battlestar Galactica? Also die neue Serie, nicht den alten Kram mit den Balsaholz Modellen. Nette Serie, spannend....bisschen bekloppte Story zum Ende hin, aber mit einem spaßigen Zitat das irgenwie gerade gut passt.
"All dies ist schon einmal geschehen und all dies geschieht irgendwann wieder..."
Ich will in dem Zusammenhang einfach noch mal hier drauf zeigen.:
„Wieso kommen die noch?“
In Westdeutschland kocht Haß auf die DDR-Übersiedler hoch. Die Staatenwechsler werden zunehmend als Konkurrenten auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt betrachtet. Vor allem in den Fluren der westdeutschen Sozialämter entlädt sich der Zorn auf die Zuzügler. Ein Beamter: „Wir sind froh, wenn das Mobiliar heil bleibt.“
Das Klima ist in den vergangenen Wochen deutlich rauher geworden. So hätten Nachbarn eine Übersiedler-Familie in Essen kürzlich auf der Straße als "DDR-Schweine" beschimpft, berichtet Kerstin Lehner, Initiatorin einer Selbsthilfegruppe für ehemalige DDR-Bürger, und das sei kein Einzelfall.
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„Wieso kommen die noch?“ - DER SPIEGEL 8/1990
...Das war Ende 1990 und das waren sogar Deutsche. Die gleichen Deutschen die damals die anderen Deutschen nicht haben wollten und jetzt stoßen ebenjene Deutschen die damals beschimpft wurden auch noch verstärkt ins selbe Horn. Davor und danach gabs btw. mehrere "Flüchtlingskrisen" (-sogar mit echten Ausländern) und Deutschland steht immer noch...steht wirtschaftlich sogar aktuell besser da als jemals zuvor.
Also anstatt sich jedesmal die Hosen vollzuscheißen und das Ende vom Abendland am Firmament zu erblicken, sollte man sich imo mal etwas am Riemen reißen und nicht jedesmal aufs neue in alte Denkweisen verfallen die eh nichts ändern und einfach nur stupide lautet
"ICH WILL DAS NICHT!!"...ich kanns jedenfalls nicht mehr hören. Übrigens haben Flüchtlingskrisen immer auch Gründe und gegen DIE sollte man mal was machen, anstatt ständig wie eine hohle Gebetsmühle gegen die Symptome anzuschreien. Da fällt mir sogar glatt noch was vom alten Einstein zu ein.:
"Die reinste Form des Wahnsinns ist es, immer dasselbe zu tun und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert".
Jaja, langer Text, paar Metaphern und Phrasen, einige altkluge Zitate noch und eine Masterplan Lösung hab ich auch nicht präsentiert....Aber ich find das immer noch besser als mit vollen Hosen sowas wie die AfD als drittstärkste Kraft in den Bundestag zu wählen, dass ist einfach schwach wie Flasche leer, *Grrr*

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Ich habe fertig!