Die Bundestagswahl 2017

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Lieber kalt und sicher als warm und im Kreuzfeuer.
In den meisten Nordafrikanischen Ländern ist kein Krieg. Mit Ausnahme von Libyen natürlich.

Deshalb sollte man die Maghreb-Staaten auch endlich als sichere Herkunftsländer anerkennen. Und dann auch nach Ablehnung des Asylantrags konsequent abschieben.
In Syrien ist dagegen ist Krieg und Bürgerkriegsflüchtlinge sollte man natürlich auch aufnehmen.
 
In den meisten Nordafrikanischen Ländern ist kein Krieg. Mit Ausnahme von Libyen natürlich.
Syrien liegt im Nahen Osten und damit in Asien und nicht in Nordafrika.

Sind das denn alles Nordafrikaner, die kommen?
Ich denke nicht.
Das Dilemma ist eben, dass man erst mal durch die Wüste kommen muss, wenn man Europa erreichen will. Für viele nicht zu schaffen.
 
Sind das denn alles Nordafrikaner, die kommen?
Ich denke nicht.
Das Dilemma ist eben, dass man erst mal durch die Wüste kommen muss, wenn man Europa erreichen will. Für viele nicht zu schaffen.

Auch südlich der Sahara ist nicht überall Krieg. Gerade reichere afrikanische Länder wie Südafrika sollten dann die Flüchtlingshilfe übernehmen, notfalls können wir da auch noch finanzielle Unterstützung anbieten.
 
Die aktuell schlimmste Krankheit in Deutschland im Zusammenhang mit der s. g. "Flüchtlingskrise" ist imo die Unwissenheit...entweder aus dem Grund weil man es nicht besser weiß (-was nicht schlimm ist, denn das kann man ändern), oder aber es nicht besser wissen will. Das erstere ist wie gesagt leicht zu beheben....das zweite nicht, oder um es mal ganz profan zu sagen, gegen die Dummheit ist kein Kraut gewachsen. Viele kennen ja nicht mal die Zusammenhänge die zu dem ganzen geführt haben, oder überlegen auch mal wie man das Problem konstruktiv angehen kann...die wissen nur das eine "ICH WILL DAS NICHT!!", viele Leute bestehen nur aus diesen 4 Worten.

Parteien wie die AfD machen dann nichts anderes als diese Stimmung auszunutzen, die nehmen die negativsten Empfindungen der Menschen die sie finden können und fördern sie, fächeln wie der Glut die Luft zu, damit ein Feuer draus wird...Ich finde jeder der auf solche Rattenfänger reinfällt macht einen gewaltigen Fehler, den Lösungen haben solche Leute nie, die ziehen sich nur an all den negativen Strömungen wie aus einem Schlammloch nach oben.

Protestwähler die so einen Verein wählen sind btw. sogar noch schlimmer....das ist dasselbe als wenn einem die Farbe vom eigenen Auto nicht gefällt und die Lösung ist dann, es mit einem Hammer zu zerbeulen. Da könnte ich jedesmal ausflippen wenn ich höre das jemand auf Protest AfD gewählt hat. Den reinrassigen AfD Wählern kann man zumindest zugute halten das sie gemäß ihrer Überzeugung wählen...immerhin etwas, wenn auch nicht viel.

Aber nochmal kurz zur "Flüchtlingskrise"....Kennt jemand Battlestar Galactica? Also die neue Serie, nicht den alten Kram mit den Balsaholz Modellen. Nette Serie, spannend....bisschen bekloppte Story zum Ende hin, aber mit einem spaßigen Zitat das irgenwie gerade gut passt.

"All dies ist schon einmal geschehen und all dies geschieht irgendwann wieder..."

Ich will in dem Zusammenhang einfach noch mal hier drauf zeigen.:

„Wieso kommen die noch?“
In Westdeutschland kocht Haß auf die DDR-Übersiedler hoch. Die Staatenwechsler werden zunehmend als Konkurrenten auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt betrachtet. Vor allem in den Fluren der westdeutschen Sozialämter entlädt sich der Zorn auf die Zuzügler. Ein Beamter: „Wir sind froh, wenn das Mobiliar heil bleibt.“

Das Klima ist in den vergangenen Wochen deutlich rauher geworden. So hätten Nachbarn eine Übersiedler-Familie in Essen kürzlich auf der Straße als "DDR-Schweine" beschimpft, berichtet Kerstin Lehner, Initiatorin einer Selbsthilfegruppe für ehemalige DDR-Bürger, und das sei kein Einzelfall.
...
„Wieso kommen die noch?“ - DER SPIEGEL 8/1990

...Das war Ende 1990 und das waren sogar Deutsche. Die gleichen Deutschen die damals die anderen Deutschen nicht haben wollten und jetzt stoßen ebenjene Deutschen die damals beschimpft wurden auch noch verstärkt ins selbe Horn. Davor und danach gabs btw. mehrere "Flüchtlingskrisen" (-sogar mit echten Ausländern) und Deutschland steht immer noch...steht wirtschaftlich sogar aktuell besser da als jemals zuvor.

Also anstatt sich jedesmal die Hosen vollzuscheißen und das Ende vom Abendland am Firmament zu erblicken, sollte man sich imo mal etwas am Riemen reißen und nicht jedesmal aufs neue in alte Denkweisen verfallen die eh nichts ändern und einfach nur stupide lautet "ICH WILL DAS NICHT!!"...ich kanns jedenfalls nicht mehr hören. Übrigens haben Flüchtlingskrisen immer auch Gründe und gegen DIE sollte man mal was machen, anstatt ständig wie eine hohle Gebetsmühle gegen die Symptome anzuschreien. Da fällt mir sogar glatt noch was vom alten Einstein zu ein.: "Die reinste Form des Wahnsinns ist es, immer dasselbe zu tun und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert".

Jaja, langer Text, paar Metaphern und Phrasen, einige altkluge Zitate noch und eine Masterplan Lösung hab ich auch nicht präsentiert....Aber ich find das immer noch besser als mit vollen Hosen sowas wie die AfD als drittstärkste Kraft in den Bundestag zu wählen, dass ist einfach schwach wie Flasche leer, *Grrr* :(!

Ich habe fertig!
 
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Du haettest als Untermauerung deiner Ausfuehrungen ruhig noch die Fluechtlinge aus dem zweiten Weltkrieg und vielleicht noch irgendwas davor einbringen koennen.

Sinn ergibt das kaum und vergleichen kannst es auch nicht, aber waer vielleicht, bei passender Wortwahl schoen zum Lesen gewesen.
 
Du haettest als Untermauerung deiner Ausfuehrungen ruhig noch die Fluechtlinge aus dem zweiten Weltkrieg und vielleicht noch irgendwas davor einbringen koennen.
Vielleicht die Steinzeit? Als diese behhaarten Typen vor den Mammuts abgehauen sind?
Ach weißt du, ich finde die aktuelle Zeit trifft den Nagel weitaus passender auf den Kopf, da hat man doch gleich einen schönen Bezug zur Sache, sozusagen etwas aus der eigenen Timeline und kennt sogar noch Leute die aus erster Hand davon berichten können (-sofern man selber erst 13 ist oder so und keine Ahnung hat was vor +20 Jahren & Co. alles abgelaufen ist).

Sarkasmus ist was feines eh und funktioniert sogar in zwei Richtungen.

Sinn ergibt das kaumund vergleichen kannst es auch nicht, aber waer vielleicht, beipassender Wortwahl schoen zum Lesen gewesen.
Warum man die „Flüchtlingskrisen“ der letzten +25 Jahre nicht mit der aktuellen Situation vergleichen kann erschließt sich mir nicht wirklich,...es sei denn man WILL sie nicht vergleichen, denn die sind ja alle so ausgegangen ohne das uns dabei der Himmel auf den Kopf gefallen ist.

Das Beispiel mit derDDR in den 90er Jahren sollte übrigens in erster Linie ausdrücken das es im Grunde egal ist was passiert. Selbst wenn der indirekte Nachbar vor dem eigenen Gartenzaun aufschlägt geht das Geschrei los. Es ist halt wirklich immer wieder derselbe stupide Ablauf. In den 90er Jahren waren es Flüchtlinge aus dem Balkankrieg, oder auch aus der ehemaligen Sowjetunion nach deren Zusammenbruch, in Afrika tobten bis in die 2000er heftige Grenzkriege, auch wieder Flüchtlingswellen und wieder waren Typen wie die AfD "zur Stelle"...oder jetzt Flüchtlinge aufgrund des Syrienkriegs & IS...Natürlich sind die Umstände immer andere, die Reaktion darauf aber quasi ständig dieselbe...aber noch immer geht die Sonne auf.

Das heißt übrigens nicht das es keine Probleme gibt und alles SuperDupi ist, denn jeder (-auch ich) kann sich ganz zweifellos was angenehmeres als Flüchtlingswellen vorstellen...aber so beschissen düster und schlimm wie es einige einem immer ständig weiß machen wollen, ist es nun auch beileibe nicht.

Abgesehen davon...ich hab wohl offenbar den Eindruck erweckt das ich mich tiefgreifender über das Thema unterhalten will, dass ist aber eigentlich nicht (mehr) der Fall und es geht letztlich ja auch am Topic vorbei. Es war mir nur irgendwie nur ein Bedürfnis nochmal kurz was dazu zu sagen, da es ja hier mal wieder zur Sprache kam.

Besser gesagt, sieh das was ich weiter oben geschrieben habe am besten als Rede eines schwermütigen Trapatoni an, der zur Abwechslung vielleicht mal hören will wie etwas funktionieren kann und nicht etwa wie man sich verhalten muss damit es NICHT funktioniert. Kurzum, du kannst meinen Schrieb mögen, oder auch nicht, es nützlich finden oder auch nicht….ich wollte es lediglich nur kurz mal los werden.
 
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Kein Tag vergeht ohne neue Schreckensmeldungen als Resultat einer völlig falschen "Willkommenspolitik"

Zahl der auslandischen Hartz-IV-Empfanger explodiert: Zwei-Millionen-Marke erreicht ZUERST!

Nach brutaler Attacke in Essen: Polizei fahndet jetzt mit Fotos - Regional Videos - FOCUS Online

Der zugefügte Schädelbasisbruch soll wohl Ausdruck der Gastfreundschaft der Deutschen sein nehme ich an.

Der Terroranschlag in Manchester führt mal wieder nach Deutschland. Die kassieren alle deutsche Steuergelder, wie schon damals der Lenker des 9/11-Flugzeugs.
Anschlag in Manchester: Die Spur fuhrt nach Deutschland - Kriminalitat - FAZ

Alle Medien berichten, dass der IS in fast ganz Syrien besiegt ist. Warum die jetzt immer noch nicht in Richtung Heimat aufbrechen, zu ihre Familien und Kindern, und um das Land aufzubauen, ist mir ein Rätsel.
Zumal es immer geheißen hat, dass der Schutzstatus nur solange gültig ist, wie dort Krieg herrscht.

Und dass viele "in Urlaub" in ihre Heimatländer zurückfliegen, wenn es dort doch so gefährlich ist, passt ja irgendwie auch nicht
 
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Jason,
du versaust mir den Tag. Du selbst schreibst das Einsteinzitat hier nieder und forderst dann Murmeltierverhalten! (vorletzter post von dir)
Nicht immer das selbe machen, das hast du gefordert. Im gleichen Zuge willst du aber den Leuten die Protestwahl untersagen und sie auffordern genau die Parteien wieder zu wählen, Die immer gewählt würden und die nichts an der Situation in Afrika verändert haben. Schlimmer noch. Sie waren ja mit dafür verantwortlich. Genau das willst du also weiterhin.
Ganz ehrlich: man kann von Protestwählern und ihren Gedanken halten was man mag, aber das was du hier niedergeschrieben hast, ist in meinen Augen unreflektierter als alles was während der Wahl so gesagt wurde. Unfassbar.

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Parteien wie die AfD machen dann nichts anderes als diese Stimmung auszunutzen, die nehmen die negativsten Empfindungen der Menschen die sie finden können und fördern sie, fächeln wie der Glut die Luft zu, damit ein Feuer draus wird...
Wobei man dazu sagen muss: Diese (Grund-)Stimmung war schon vor der Flüchtlingskrise vorhanden. Dazu hilft ein Blick in die Studien und Auswertungen zum Extremismus der Mitte, marktkonformen Extremismus und Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, wie z.B. "Fragile Mitte – Feindselige Zustände (PDF)" (2014), "Deutsche Zustände" (2002 - 2011) oder "Rechtspopulismus in der Arbeitswelt" (2009).
 
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Jason,
du versaust mir den Tag. Du selbst schreibst das Einsteinzitat hier nieder und forderst dann Murmeltierverhalten! (vorletzter post von dir)
Nicht immer das selbe machen, das hast du gefordert. Im gleichen Zuge willst du aber den Leuten die Protestwahl untersagen und sie auffordern genau die Parteien wieder zu wählen, Die immer gewählt würden und die nichts an der Situation in Afrika verändert haben. Schlimmer noch. Sie waren ja mit dafür verantwortlich. Genau das willst du also weiterhin.

Wo habe ich denn geschrieben das die Leute die etablierten Parteien wählen sollen?
Ich habe lediglich gesagt das man als "Protestwähler" nicht unbedingt den Wald niederbrennen sollte um die Bäume zu retten, denn so kommt mir diese Art "Logik" einfach vor. Siehe auch mein Beispiel mit dem eigenen Auto hier.:
Als Protestwähler die AfD zu wählen ist dasselbe, als wenn einem die Farbe vom eigenen Auto nicht gefällt und die Lösung ist dann, es mit einem Hammer zu zerbeulen.

Es gibt genügend andere Parteien, insgesamt waren es btw. 42, die man als "Protestwähler" hätte wählen können und die ein Programm vertreten das besser zu einem selber passt und das dabei nicht das Land zurück in die Vergangenheit stürzen will, oder sich rein an der Angst der Menschen berauscht und hochzieht. Aber wenn selbst da nichts für einen dabei war, könnte man ja auch Parteien wie "Die PARTEI" wählen...Aber das muss jeder selber wissen.

Ganz ehrlich: man kann von Protestwählern und ihren Gedanken halten was man mag, aber das was du hier niedergeschrieben hast, ist in meinen Augen unreflektierter als alles was während der Wahl so gesagt wurde. Unfassbar.
Wie gesagt, ich habe nie gesagt das die Leute etablierte Parteien aka CDU/SPD & Co. wählen sollen, wenn sie mit diesen nicht zufrieden sind.
Von daher kann ich nicht erkennen wo ich was unreflektiertes geschrieben haben soll, denn ich habe mir durchaus meine Gedanken dazu gemacht. Wobei ich in dem Fall aber eigentlich nur mehr meine Einstellung dazu in ein paar Worte gefasst hatte, denn wählen muss letztendlich jeder selber und ich will niemanden was vorschreiben.

Zur Protestwahl an sich habe ich im Grunde aber schon alles gesagt was es von meiner Seite aus zu sagen gibt.
Ich lehne sowas (-für mich) einfach kategorisch ab, denn es gibt immer Alternativen. Wer das anders sieht, kein Problem, dass hier ist ein freies Land wo es jeder so oder so sehen kann.
 
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Für mich ist die Aussage, ich habe die AFD aus Protest gewählt, weil die etablierten Parteien mal einen Denkzettel verdient haben nur ein Ablenkungsmanöver.
Ganz ehrlich, es gab genug andere Parteien zur Wahl, angefangen von Die Partei, bis Tierschutzpartei. Wer aber dann ausgerechnet einer Rechtspopulistischen Partei wie der AFD die Stimme gibt, obwohl wirklich genug alternativen zur CDU/CSU, SPD, Grün, FDP usw. da waren, der Lügt ganz einfach, weil er nicht zugeben will das er mit dem rechten Gedankengut der AFD konform geht.

Also alle die hier sagen, ich habe die AFD nur aus Protest gewählt und ich bin nicht rechts, hört bitte auf!
Es gab genug Alternativen zu diesem brauchen Haufen, darum kaufe ich auch niemandem der dieser Partei seine Stimme gegeben hat ab, das Er,Sie nicht rechts Eingestellt ist.
 
Nö, wenn man was bewirken will muss man sich auf möglichst eine Partei verständigen, da bringt es nichts wenn ein paar DIE PARTEI und ein paar weitere die Tierschutzpartei wählen.

Diese Stimmen fallen eh weg weil unter 5%

Die AfD war eben zur richtigen Zeit am richtigen Ort und hat natürlich vom teilweisen Versagen der etablierten Parteien profitiert.
 
Nö, wenn man was bewirken will muss man sich auf möglichst eine Partei verständigen, da bringt es nichts wenn ein paar DIE PARTEI und ein paar weitere die Tierschutzpartei wählen.

Diese Stimmen fallen eh weg weil unter 5%

Die AfD war eben zur richtigen Zeit am richtigen Ort und hat natürlich vom teilweisen Versagen der etablierten Parteien profitiert.

Hör doch bitte mit deiner Scheinargumenten auf, jede Stimme die Du einer anderen Partei gibst, egal ob unter 5% geht nicht an die etablierten Parteien. Sie verlieren Alle massiv an Stimmen.

Und Du brauchst dich so nicht hier rausreden, wenn man schon sieht was für Rückschlüsse Du zum Teil ziehst und wofür Du Flüchtlinge und oder andere Ausländer verantwortlich machst, weiss ich schon wo ich die einzuordnen habe.
So Leute wie Du passen ganz genau zur AFD und das Bild was ich von dieser Partei haben.
Also steh einfach dazu das Du Rechts bist und verhaspele Dich hier nicht in irgendwelche wilden Ausreden.
 
Hör doch bitte mit deiner Scheinargumenten auf, jede Stimme die Du einer anderen Partei gibst, egal ob unter 5% geht nicht an die etablierten Parteien. Sie verlieren Alle massiv an Stimmen.
Naja, für Wähler die ein Problem mit Merkels Flüchtlingspolitik haben, ansonsten aber eher CDU-Wähler sind wäre es unlogisch aus Protest eine eher "linke" Partei wie die Tierschutzpartei zu wählen.
Bei Protestwahlen kommt es immer auf die Beweggründe an.
 
Ach wie einfach das Leben wohl sein mag, wenn man so ein Schubladendenken wie du anwendet.

Den etablierten Parteien Stimmen nehmen allein reicht nicht. Es muss schon eine Partei dazu gewählt werden, die den etablierten ein Stück weit Fesseln anlegt und andere Interessen durchsetzen will. Denkst du eine Tierschutzpartei würde genau den gleichen Druck wie eine solche Partei wie die afd ausüben?

Diese Partei ist gespalten. Sie hätte ebenso gut ihren rechten Flügel abhacken können, aber durch das ständige Nazipartei Gerede ist genau das Gegenteil passiert und gerade die Parteimitglieder die sich davon distanzieren wollten, sind jetzt unterdrückt.

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Es gab genug Alternativen zu diesem brauchen Haufen, darum kaufe ich auch niemandem der dieser Partei seine Stimme gegeben hat ab, das Er,Sie nicht rechts Eingestellt ist.
Das kann man aber nicht pauschal sagen.
Gerade am Beispiel Sachsen kann man das gut sehen. Viele Linken-Wähler (ebenfalls Protestwähler) sind zur AfD gewechselt. Das Problem mit der Protestwahl ist also nicht so oberflächlich und neu wie manche vielleicht denken.
 
Ach wie einfach das Leben wohl sein mag, wenn man so ein Schubladendenken wie du anwendet.

Den etablierten Parteien Stimmen nehmen allein reicht nicht. Es muss schon eine Partei dazu gewählt werden, die den etablierten ein Stück weit Fesseln anlegt und andere Interessen durchsetzen will. Denkst du eine Tierschutzpartei würde genau den gleichen Druck wie eine solche Partei wie die afd ausüben?

Jeder der AfD wählt, macht sich deren rechtsextremes Weltbild zu eigen. Da gibt es kein Drumherumreden. Und jeder, der behauptet, die AfD wäre gar nicht rechtsextrem, leugnet einfach die Realität. Ob es aus Scham, Kalkulation oder Ignoranz ist, lass ich mal dahingestellt.

Selbst Menschen, die ein wirklich stark rechtslastiges Weltbild haben, wie eine Petry und ihr Gefährte Pretzell fühlen sich in der AfD nicht mehr zu hause, weil ihnen die Partei zu extrem geworden ist. Alleine das spricht Bände.

Gerade am Beispiel Sachsen kann man das gut sehen. Viele Linken-Wähler (ebenfalls Protestwähler) sind zur AfD gewechselt. Das Problem mit der Protestwahl ist also nicht so oberflächlich und neu wie manche vielleicht denken.

Dass sich die extremen Ränder des Spektrums näher sind, als man es glauben möchte, ist nichts neues.

Die Menschen an beiden Rändern haben viel gemein:
Frust; Das Gefühl abgehängt worden zu sein; Neid und Missgunst auf andere; Ablehnung der sog. "Elite"; Das Gefühl dem 'System' hilflos ausgesetzt zu sein; Vom Leben benachteiligt zu sein.

Es sind jedenfalls immer die anderen, die die Schuld tragen. Dass die Linken das Übel bei den "Reichen" sehen, die zu viel an sich reißen und nichts für die benachteiligten übrig lassen, und die Rechten das Übel bei allem Andersartigen sehen, das nicht in ihr Bild des "normalen Bürgers" passt, ist unterm Strich kaum relevant. Nur dass der Rechte dabei oftmals seinen Frust auf Menschen entlädt, denen es eigentlich noch schlechter geht als ihm selbst.

Disclaimer: Mir ist bewusst, dass oben genannte Beschreibung bei weitem nicht auf alle Linken und Rechten passt. Für viele ist es auch einfach nur eine Weltanschauung. Aber für die große Masse der Extrem-Wähler, insbesondere der sog. "Protestwähler" und der unzufriedenen gilt es m.E. durchaus.
 
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Ja richtig, der letzte Teil passt. Warum aber war das möglich? Weil gerade die Menschen die dieser Partei erst gar keine Chance geben wollten, ihnen diesen extremen Stempel verpasst und diese Entwicklung ermöglicht haben. Das war nicht nur die Partei selbst, sondern vor allem ihre voreingenommenen Gegner.

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