Die Bundestagswahl 2017

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Der Kapitalismus ist da indem man die DDR-Mark nie als gleichwertige internationale Währung anerkannte.
Davon erhofte man sich die DDR-Wirtschaft zusätzlich zu schwächen.


Das die Mark der DDR eine reine Binnenwährung war, weißt du nicht?

Was die bösen Linken angeht. Komishc in den letzten Jahren haben immer die unteren 70% unter der Steuerpolitik gelitten, die Einen, weil man die Steuern für sie erhöht hat (oder die Sozialversicherungsbeiträge), die Anderen, weil es immer weiteren Einschnitte in den Sozialstaat gab. Aber die Linken, ja die werden natürlich die Steuern erhöhen (was die Anderen nie gemacht haben) und das Leben für Alle verschlimmern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Finanztransaktionssteuer – Wikipedia
Alkoholbesteuerung – Wikipedia
Dazu noch mehr Steuern auf Luxusartikel, dafür weniger auf (Grund)Nahrungsmittel. Genauso gehört die Erbschaftssteuer dafür abgeschafft.
Und natürlich Versicherungen, die endlich wieder mehr in die Pflicht genommen werden, was Leistungen für die immer steigenden Beitragsraten angeht.

Was ist am Ende günstiger? Sozialhilfe oder durch höhere Löhne vermeiden, selbige später beziehen zu müssen?:schief:


Jaja, die Klassiker. Die Finanztransaktionssteuer als Lösung für alles. Nur brauche ich dafür keine LINKE, Grünen und SPD in einer Koalition. Die kommt (wenn dann über die EU) sowieso und ist sicherlich auch schon in einige zukünftige Haushalte eingepreist (und somit verplant).
Wobei auch hier schon Macron die ersten Schachfiguren bewegt (was außerhalb jeglicher Einflussnahme einer Deutschen Regierung ist). Du kannst natürlich ganz alleine die FTS einführen, nur werden sich dann auch gleich die Besteuerten auf den Weg machen. Vermutlich ins schöne Frankreich. Wie ich schon früher mal sagte: Macron ist kein überzeugter Europäer, es ist ein cleverer Sanierer. Er will Frankreich (ja, den Nationalstaat) um jeden Preis aus dem Zukunftsloch holen. Die EU ist für ihn nur ein Hebel, der dafür billiges Geld bereitstellen wird.

Die bösen Luxusartikel sind auch mal wieder (was dieser Begriff alles erfasst, ist Dir klar?) dabei. Klartext: eine Anhebung der Mehrwertsteuer von 19% auf 22%, 24% oder 25%? Was darf es denn sein? Trifft ja auch wieder genau die Richtigen (nämlich alle "Normalos"). Was womöglich mehr auf dem Lohnzettel steht, darf man dann an der Kasse direkt wieder als Aufschlag abgeben (nicht wenige werden draufzahlen).
Dafür wird die Erbschaftssteuer abgeschafft. Das hilft auch wieder den Familien oder dem unterbezahlten Pfleger sehr. Alle, die noch in irgendeiner Form Besitz haben (ob Häuser, ganze Betriebe oder Bar-Geld), den sie nennenswert vererben könnten, mal direkt die Steuer erlassen. Na wenn das kein Ausgleich ist. Wäre ich Monokelträger, ich würde Dich wählen.
Die Versicherungen erhöhen ihre Beiträge, weil es momentan kaum Möglichkeiten gibt, Beitragsgelder gewinnbringend und risikoarm anzulegen (dank der 0-Zinspolitik der EZB). Deswegen kann man zum Beispiel u.a. Lebensversicherungen heutzutage als Altersvorsorge direkt knicken.
Übel sieht es da auch für (private) Krankenkassen aus.

So, und diese Dinge (war das schon alles?) sollen nun die Unsummen für Pfleger, Rentner, Familien, Europa und überhaupt alle bringen?

Das haut nicht hin.
 
Mehrwertsteuer anheben auf 100%.
Auf alle Sache, die keiner braucht sind es 100%.
Für Grundsachen sind es 10%.
Für das dazwischen kann man Regelungen finden. 20 bis 50% oder so.

Und wenn du jetzt fragst, was denn 100% bekommt -- schau dich mal um. :D
 
Klar. Ist eine super Idee. Das wird auch endlich dazu führen, dass sich wieder ordentliche gesellschaftliche Schichten bilden.
Die, die sich so etwas wie Hobbys und das Partizipieren am gesellschaftlichen Leben leisten können (also etwas wie ein Gehalts-Adel) und die, die nur Grundnahrungsmittel im Kühlschrank haben und rumsitzen.
Nicht mal besaufen können sich diese, weil die Alkoholsteuer (hatte ich ganz vergessen) ja auch noch kommt.

Ich wähle definitiv irgendwas aus der linken Ecke (nicht).
 
Ach so. Man muss also eine Yacht haben um sich gut zu fühlen?
Und wer keinen Porsche Cayenne hat, hockt nur zu Hause herum?

Du hast echt eine komische Sicht auf die Welt.
 
So, und diese Dinge (war das schon alles?) sollen nun die Unsummen für Pfleger, Rentner, Familien, Europa und überhaupt alle bringen?

Das haut nicht hin.
Willst du die alle lieber weiterhin am Hungertuch nagen lassen?:what:
Wie viel kostet denn Sozialhilfe? So oder so geht das nur über eine Mehrbelastung der Steuerzahler.
Die Erbschaftssteuer ist Schwachsinn, weil dadurch auf Sachen eine Steuer erhoben wird, die darauf schon mal erhoben wurde (i.d.R. über's Einkommen) und die erneute Erhebung so aufwendig ist, dass sich das rein wirtschaftlich kaum lohnen dürfte.

Was ist an einer erhöhten Steuer für Luxusartikel so schlimm? Braucht denn jetzt jeder einen 30L Diesel oder einen 50"-Flachmann vor der Echtledercouch?
Dafür eben die Steuer auf Grundnahrungsmittel runter, extrem ungesundes (Chips, Pommes frittes oder eben reine Genussmittel) rauf. Würde auch die Kassen entlasten, wenn es weniger fette Leute mit Diabetes gibt. Nur so zur Info. ;)
Und eine FTS, die es hätte schon längst geben müssen, ist immernoch besser als gar nichts.

Stattdessen haben wir so einen Kram wie die PKW-Maut, welche in der aktuellen Form mehr Geld kostet als sie nützt (nur damit Seehofer im konservativen Bayern wieder damit angeben kann, wie sehr er Brüssel und mal wieder Merkel geärgert hat).

Sorry, aber ich sehe ehrlichgesgat nicht die geringste Veranlassung dafür, wieder die Union zu wählen. Dann halt doch lieber SPD, Grüne oder - wenn es wirklich kaum anders geht - Linke.
Klar. Ist eine super Idee. Das wird auch endlich dazu führen, dass sich wieder ordentliche gesellschaftliche Schichten bilden.
Die, die sich so etwas wie Hobbys und das Partizipieren am gesellschaftlichen Leben leisten können (also etwas wie ein Gehalts-Adel) und die, die nur Grundnahrungsmittel im Kühlschrank haben und rumsitzen.
Nicht mal besaufen können sich diese, weil die Alkoholsteuer (hatte ich ganz vergessen) ja auch noch kommt.
:lol::lol::daumen:
 
Ach so. Man muss also eine Yacht haben um sich gut zu fühlen?
Und wer keinen Porsche Cayenne hat, hockt nur zu Hause herum?

Du hast echt eine komische Sicht auf die Welt.

Naja du musst bedenken dann werden alle Luxusartikel automatisch nicht bezahlbar sein für die Mehrheit der Konsumenten und Firmen konzentrieren sich nur noch auf das wohlhabende Prozent :)
 
Naja du musst bedenken dann werden alle Luxusartikel automatisch nicht bezahlbar sein für die Mehrheit der Konsumenten und Firmen konzentrieren sich nur noch auf das wohlhabende Prozent :)

Und wen stört das?
Denkst du echt, dass Firmen wie Prada vom Markt verschwinden, wenn die Handtasche statt 2000€ jetzt 4000€ kostet?
die konzentrieren sich doch sowieso schon auf die, die sich das leisten können.
Und wenn Porsche jetzt 5% weniger Autos verkauft, weil sie alle doppelt so teuer sind wie vorher, spielt das auch nicht wirklich eine Rolle.
Aber wie willst du die Reichen sonst zu fassen kriegen? Mit einer Reichensteuer geht das nicht, die meisten würden dann Stiftungen gründen und das Geld in die Karibik schleppen.
Du musst einfach die Sachen, die sie kaufen, besonders teuer machen. Dann verdienst du mit.
 
Also Apple noch dazu?:D

Dann kommen aber halt auch noch die Dienstleister dazu und die kriegst du nicht so zu "fassen". Facebook und Google eben, was machst du mit denen?:schief:
 
Und wen stört das?

Mich gar nicht da ich mir recht sicher bin das es nicht passieren wird, denn das was man an den Lebensmitteln spart kann man in Luxusartikeln ausgeben.
Ich würde behaupten mir bleibt nicht mehr in der Tasche als vorher aber der mit mehr in der Tasche darf etwas mehr abdrücken und schon hab ich gewonnen :D

Alltagsluxusartikel werden bestimmt auch nicht unbezahlbar für die meisten allein schon weil sonst der ganze Markt für die Hersteller kaputt wäre, es kann eben nicht jeder Hersteller von dem gut verdienenden Prozent leben also wird es auch immer ein Angebot für jedermann geben.
 
Die Erbschaftssteuer ist Schwachsinn, weil dadurch auf Sachen eine Steuer erhoben wird, die darauf schon mal erhoben wurde (i.d.R. über's Einkommen) und die erneute Erhebung so aufwendig ist, dass sich das rein wirtschaftlich kaum lohnen dürfte.
Nein, sie ist nicht Schwachsinn, sondern sofern richtig eingesetzt ein wichtiges und effizientes Mittel zur Umverteilung und Bekämpfung von Ungleichheit.

So machen die oberen zwei Prozent aller Hinterlassenschaften etwa ein Drittel des gesamten Aufkommens aus.
Vermogen: Viel Geld fur wenige Erben | ZEIT ONLINE


Achja: Popcorn-Fund in der Verfassung von Bayern:
(3) Die Erbschaftssteuer dient auch dem Zwecke, die Ansammlung von Riesenvermögen in den Händen einzelner zu verhindern. Sie ist nach dem Verwandtschaftsverhältnis zu staffeln.

http://www.verfassungen.de/de/by/bayern46.htm
 
Na, und wird sie denn richtig eingesetzt?:schief:

Nicht, wenn bereits Versteuertes nochmal versteuert wird. Genau das ist eben schwachsinnig, da sind sich inzwischen auch VWLer einig.
 
Ach so. Man muss also eine Yacht haben um sich gut zu fühlen?
Und wer keinen Porsche Cayenne hat, hockt nur zu Hause herum?

Du hast echt eine komische Sicht auf die Welt.

Hat halt überhaupt nichts mit Yachten oder einem Porsche Cayenne zu tun. Denn die Käufer juckt das quasi gar nicht. Die kaufen ihre Ware dann einfach nicht in Deutschland, ankert das Boot eben länger in Monaco.
Der, der sie hier im Laden kaufen muss bzw. dessen Paket der Zoll nachträglich besteuert, ist der Normalbürger.

Die Pläne sind einfach absolut naiv und nicht mit der Realität vereinbar. Die letzte Mehrwertsteuererhöhung hat wen getroffen?

Oder wie sagte es die LINKE doch einst:
http://www.dielinke-bergstrasse.de/fileadmin/kvbergstrasse/Flyer/Mwst.pdf

Jetzt natürlich total sozial gerecht und so. Ist klar. :)
 
Mit der gleichen Begründung kann man gegen eine Vermögenssteuer zu Felde ziehen.
Ich bin auch nicht für eine Vermögenssteuer, nur dass hart erarbeitetes, wofür man bereits Steuern abfürhen musste, nochmal Steuern erhoben werden, wenn man selber irgendwann den Abgang macht. Wenn ich ein Riesenvermögen angehäuft habe, mag das zur Regulierung noch gut sein, aber insbesondere für Selbstständige aus dem kleinen, familienunternehmerischen Bereich finde ich das ganz schön gängelnd. Sowas schürt dann wieder nur Wut auf den Staat, der einem Kleinunternehmer das "Geld klaut".
 
Eure einzigen Ideen beruhen auf mehr Geldgenerierung fuer den Staat.
Was haltet ihr von effizienten Ausgaben.

Ich halte eine hoehere Besteuerung fuer Gutverdiener oder generell Reiche schwierig.
Man kann hier breit und lang diskutieren wie die Leute ans Geld gekommen sind und bestimmt nicht mit ehrlichen arbeiten blablabla...

Man muss doch schauen, das Steuerzahler, die viel Steuern zahlen koennten, diese auch in Deutschland zahlen. Steuerflucht ist eher das Problem.

Wie macht man das System gerechter (ist doch eins der Kernthemen der SPD)?
Ja warum kommt denn keiner mal auf die unglaubliche Idee das Steuersystem endlich mal zu vereinfachen, transparent zu gestalten, dafuer Sbuventionen und Schlupfloecher zu schliessen?
Was mir ohne viel nachzudenken, spontan einfaellt: gestaffelte Lohnsteuer in wenigen Stufen, maximum 35% (uh die boesen Spitzenverdiener werden entlastet), dafuer die Bemessungsobergrenze ersatzlos streichen.
Subventionen komplett streichen. Ja trifft einige haerter, andere weniger. Wenn man aber dementsprechend die Lohnsteuer anpasst, sollts hinhauen.
Bei der Mehrwertsteuer aufraeumen. Wieso gibts fuer so viele Sachen den verguenstigten Mehrwertsteuersatz? Wofuer werden auf Schnittblumen nur 7% erhoben?
Meine Guete, diese Dinger werden sowieso gekauft. Wieviel kaufen staendig und permanent Schnittblumen?
Kommt wahrscheinlich die Floristikbranche und jammert was von gefaehrdeten Arbeitsplaetzen.

Geld wird genug generiert, nur wies ausgegeben wird, ist ein Irrsinn. Hier werden wieder Interessen von Wenigen in den Vordergrund gestellt.
DAS muss abgestellt werden.
Nicht wie man den Menschen noch tiefer in die Tasche greift. Egal ob dieser 800€/Monat oder 800000€/Monat bekommt.
 
Ich bin auch nicht für eine Vermögenssteuer, nur dass hart erarbeitetes, wofür man bereits Steuern abfürhen musste, nochmal Steuern erhoben werden, wenn man selber irgendwann den Abgang macht. Wenn ich ein Riesenvermögen angehäuft habe, mag das zur Regulierung noch gut sein, aber insbesondere für Selbstständige aus dem kleinen, familienunternehmerischen Bereich finde ich das ganz schön gängelnd. Sowas schürt dann wieder nur Wut auf den Staat, der einem Kleinunternehmer das "Geld klaut".
Süß. Der zahlt gar keine Erbschaftssteuer.
 
Na, und wird sie denn richtig eingesetzt?:schief:

Nicht, wenn bereits Versteuertes nochmal versteuert wird. Genau das ist eben schwachsinnig, da sind sich inzwischen auch VWLer einig.

Das sehe ich völlig anders. Ja das Vermögen wurde schon mal irgendwann besteuert als es verdient wurde, soweit richtig. Aber wen Vermögen von einer Person zu einer anderen Person wechselt, egal ob da verwandschaftliche Verhältnisse vorliegen, gehört es nochmal versteuert, weil was hat diese Person den geleistset um dieses Geld geschenkt zu bekommen, außer das unsagliche Glück zu haben als Erbe eingesetzt worden zu sein?

Hätte sie das gleiche Geld wirklich durch eigene Arbeitsleistung verdienen müssen hätte sie es ja auch versteuern müssen, warum sollte es bei einer Erbschaft, wo keinerlei eigene Arbeit erbracht worden ist, sondern nur Vermögen umgeschichtet wird dieses Geld nicht nochmal versteuert werden?

Warum sollte gerade da jemand nur auf Grund von verwandschaftlichen Verhältnissen für eine Erbschaft begünstigt werden die ein anderer erarbeitet hat?
 
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