Die Bundestagswahl 2017

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Lass mich raten: Für dich ist Sexualkundeunterricht an Schulen und das Aufbrechen von Geschlechterrollen Propaganda, mit der Kinder zu Pädophilie und Homosexualität erzogen werden sollen?
Dann wärst du bei denen genau richtig: "Bus der Meinungsfreiheit": Irre Christen auf Tour - Kentrails

Wobei mich bei der AfD und deren Anhängern sowieso nichts mehr wundert: „Die AfD ist die Speerspitze des christlichen Fundamentalismus“ | Giordano Bruno Stiftung

Ist das nicht die Ideologie Schwester der von Storch?
Hatte da mal was gelesen. Na ja, da haben sich ja zwei gefunden.
Tja, eine Demokratie erträgt auch sowas.
 
Ist halt ein typischer Poulton und der Grund, warum man mit ihm nicht diskutieren kann bzw. sollte. "Du magst Pseudowissenschaften nicht, also hasst Du bestimmt auch den Sexualkundeunterricht! Ich weiß über dich Bescheid"
Ne Junge, ist klar. :rollen:

Gender ist ein rein ideologisches Konzept. Es stammt nicht aus der Psychiatrie oder gar Biologie. Wie der angesprochene Lyssenkoismus (das ist haargenau dieselbe Schiene) ist es eine reine Pseudolehre. Mittlerweile haben sich einige wenige Sozialwissenschaftler(!) darauf gestürzt und sogar Lehrstühle dafür eingerichtet.
Gender hat weder etwas mit dem Leidensdruck nicht anerkannter Sexualität zu tun (denn Beschreibungen gab es mehr als genug: von Transsexualität, Homosexualität bis hin zur Androgynität), noch besitzt es irgendeine bio/medizinische Grundlage. Aber weil es so hipp ist, springen einige drauf an.

Wie auch beim Lyssenkoismus gehen die Linke davon aus, dass die Umwelt irgendwie ins Geschlecht hereinspielt, es beeinflussbar und somit anerzogen ist. Gegen die biologischen Merkmale kann man ja schwerlich argumentieren, also fixiert man sich auf das geistige Geschlecht (="Identitätsgeschlecht") als soziales Konstrukt. Und da sollen nun eben 60(?!) nach momentanen Stand möglich sein.
Die Ideologen gehen z.B. auch davon aus, dass das "Identitätsgeschlecht" bis zum dritten Lebensjahr nicht festgelegt ist, danach ist man eben was man durch seine Umgebung wurde.

Und wie jedes ideologische Produkt, erkennt man den Wahn, wenn man gedanklich die Probe aufs Exempel macht: Was gibt einem eine solche Lehre für Möglichkeiten? Na zum Beispiel die Umerziehung bzw. die Ausrottung bestimmter sexueller Orientierungen. Der Schwule ist nicht schwul, weil es seine Genetik eben so vorsieht und weswegen man ihn eigentlich schwerlich irgendwie verurteilen könnte. Nein, in seinen ersten drei Lebensjahren hatte er scheinbar Einflüsse, die sein "Identitätsgeschlecht" in diese Richtung hat entwickeln lassen. Kann man bei zukünftig geborenen Kindern ja ändern.
Spätestens hier sollten sich einige angewidert abwenden.

Und was dieser Quatsch jetzt mit Sexualkundeunterricht zu tun hat, weiß - wie gesagt - auch nur Poulton, der immer wieder so faszinierende Brücken schlägt.

(P.S.: Es wird wieder nur ein Versuch der Verunglimpfung gewesen sein. Keine Argumente, also entweder die Faust nehmen oder mit Kot werfen. Anders arbeiten Menschen wie er ja nicht. Dass ihnen nach dem Wurf die Schei** sprichwörtlich in der gesamten Hand klebt, merken sie nicht.)


Related: Gender-Studies - Die Glaubensgemeinschaft schlagt zuruck | Cicero Online
 
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Gender ist ein rein ideologisches Konzept. Es stammt nicht aus der Psychiatrie oder gar Biologie. Wie der angesprochene Lyssenkoismus (das ist haargenau dieselbe Schiene) ist es eine reine Pseudolehre. Mittlerweile haben sich einige wenige ...

Weils so gut zum Beitrag und Gender passt... :D

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Welche Einflüsse sind das denn?
Falsche Mutter?
Mieser Vater?
Zu viele Schwestern?

Zum Beispiel das falsche Spielzeug.
Und ja, nach dieser Ideologie hat natürlich die Familie das Gros der Verantwortung für das entstehende Geschlecht. Wenn das Kind die klassische Geschlechtsidentität ausgeprägt hat (also die Tochter pink als Lieblingsfarbe besitzt, gerne reitet und sich eine Kinderküche zu Weihnachten wünscht, der Sohn mit Action-Figuren und gerne Fußball spielt), bist Du als Elternteil mit ziemlicher Sicherheit ein faschistischer Despot. Ist ja klar. Was auch sonst? :schief:

Edit:
Vielleicht noch mal für Poulton, da er ja grundsätzlich keine Verlinkungen studiert:
Broschüren mit entlarvenden Vorwürfen
Zeitgleich veröffentlichte die Böll-Stiftung zusammen mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung eine Broschüre mit dem unfreiwillig sinnigen Titel „Gender raus!“, die das Ziel verfolgt, angeblich falsche Behauptungen zu sammeln, richtig zu stellen und Gegenargumente zu entwickeln. Das ganze findet seinen Höhepunkt in einem Abschnitt, in dem die Autorinnen ihren Kritikern vorwerfen, Wissenschaft auf Naturwissenschaft zu reduzieren. Ein entlarvender Vorwurf, denn tatsächlich beruhen die Gender-Studies darauf, geisteswissenschaftliche Pseudo-Gegenstände zu konstruieren („Gender“) und diese so gegen jeder Form empirischer Überprüfbarkeit zu immunisieren. Mit „Freiheit der Forschung“ hat das wenig, mit Gaukelei aber umso mehr zu tun.

Nur ein paar Tage nach ihren beiden Schwester-Organisationen legte dann die Friedrich-Ebert-Stiftung eine ganz ähnliche Broschüre vor. Titel diesmal: „Das Märchen von der Gender-Verschwörung. Argumente für eine geschlechtergerechte und vielfältige Gesellschaft“.

Zunächst: Auffällig ist, dass man im Gender-Milieu offensichtlich zunehmend Argumentationshilfen zur Verteidigung der eigenen Position braucht. Und auch die infantile Aufmachung der Broschüre mit viel Rosa und buntem Einhorn auf dem Titel scheint von einem eher schlichten Gemüt der Leser auszugehen.


Vor allem aber: Der Inhalt der Broschüre ist nicht viel reifer oder gediegener als ihr Äußeres. Das wird – wie schon bei der Böll-Broschüre – insbesondere in dem Abschnitt deutlich, der zeigen will, dass Geschlechterforschung keine Ideologie ist, sondern Wissenschaft.

Schon der erste Satz – „Geschlechterforschung kritisiert gesellschaftliche Verhältnisse und Missstände mit dem Ziel, Ungerechtigkeiten und Hierarchien zu verändern“ – konterkariert sein Anliegen. Denn ein intellektuelles Unternehmen, das normative Ziele verfolgt, ist niemals Wissenschaft, sondern eben Ideologie. Und auch wenn immer wieder in der Geschichte das Gegenteil behauptet wurde: Es gibt keine wissenschaftliche Ideologie.


Wer ist objektiv und wer subjektiv?
Wer jedoch mit den Begriffen „Wissenschaft“ und „Ideologie“ Schindluder betreibt, der verheddert sich schnell in seiner eigenen Terminologie. So kann man auf der schon zitierten Seite weiter lesen: „Geschlechterforschung betreibt Wissenschaftskritik, weil der Blick der Wissenschaften von einer männlichen und weißen Perspektive ausgeht und damit zumeist blind bleibt für Geschlecht und andere Perspektiven.“

Doch schon auf der nächsten Seite wird der verblüffte Leser mit Blick auf den hohen Frauenanteil in der Geschlechterforschung informiert: „Objektivität hängt nicht vom Geschlecht der Forschenden ab, sondern von deren Fähigkeit zur (Selbst-)Reflexion.“ Wir lernen: Von Frauen betriebene Gender-Studies sind objektiv, von Männern betriebene Wissenschaft hingegen nicht, da diese von der männlichen Perspektive eingetrübt wird. Aha.

Diese Nonsense-Qualität zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Broschüre. Nun ist die Friedrich-Ebert-Stiftung eine weltanschaulich gebundene (allerdings von Steuergeldern finanzierte) Organisation und kann insofern für gut befinden, was sie will. Ärgerlicher ist jedoch, dass inzwischen auch die Webseiten vieler Behörden, Ämter und Rathäuser auf diesen Unfug verlinken und ihn so immer mehr zur Staatsdoktrin erheben.
 
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Zum Beispiel das falsche Spielzeug.
Und ja, nach dieser Ideologie hat natürlich die Familie das Gros der Verantwortung für das entstehende Geschlecht. Wenn das Kind die klassische Geschlechtsidentität ausgeprägt hat (also die Tochter pink als Lieblingsfarbe besitzt, gerne reitet und sich eine Kinderküche zu Weihnachten wünscht, der Sohn mit Action-Figuren und gerne Fußball spielt), bist Du als Elternteil mit ziemlicher Sicherheit ein faschistischer Despot. Ist ja klar. Was auch sonst? :schief:

Ach so. Dann werden die Kinder von homosexuellen Paaren automatisch homosexuell?
 
Ich will es doch nur verstehen. :ka:
Wenn das denn alles so wäre, müssten dann nicht die Homosexuellen aussterben?
Vermehren können sie sich ja nicht. :ugly:
Andererseits kann man sehen, wie komplex die menschliche Natur ist.
Wer meint, sowas "erklären" zu können, hat schicht keine Ahnung.
Der müsste dann ja auch eine perfekte Erklärung für Daumenlutscher und Bettnässer haben. ;)
 
Das wäre die Frage. Dazu musst Du einen dieser Forscher befragen. Wenn sie in den prägenden Jahren vor den Augen des Kindes zu homosexuell auftreten, vielleicht.
Vielleicht führt auch eine Vermeidungshaltung homosexueller Paare gerade vermehrt dazu, dass das Kind ebenfalls homosexuell werden muss. Und wenn es dann noch mit Puppen spielt, die pinke Kleidung tragen... oioioi.

Da das Ganze ja keine tatsächliche Wissenschaft ist und ideologisch nur dazu geschaffen wurde, weil (Zitat) „Geschlechterforschung kritisiert gesellschaftliche Verhältnisse und Missstände mit dem Ziel, Ungerechtigkeiten und Hierarchien zu verändern“, kannst Du Dir eigentlich aussuchen, was letztendlich Actio und Reactio sind. Gerade so, wie es passt, um die Eltern irgendwie zu denunzieren.
Denn eines ist mal klar: ideologisch einwandfreie Eltern produzieren nur Kinder mit den Geschlechtsidentitäten <hier eingefügt werden die posthumen Entscheidungen Stalins, die er nur Katja Kipping an jedem ungeraden Tag ins Ohr flüstert>.

Manche scheinen anscheinend noch zu glauben, das Homosexualität ansteckend sei. -.-

Mach dir daher aus solchen Aussagen nix draus. ;)
Diese Aussagen stammen weder von Rechten noch von mir. Ich betone das mal, weil es sich ein wenig liest, als würdest Du denken, das käme von mir.
Dass Homosexualität eben keine Krankheit ist, mit der man sich irgendwann "ansteckt", ist stand der Wissenschaft.
Dass Homosexualität und andere sexuelle Orientierungen erworben werden, ist Gender.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie ist es denn zu erklären, dass ein Geschwister homosexuell wird und die anderen nicht -- mal angenommen wie haben wir 2 oder mehr Kinder im Haushalt?
Die Kinder bekommen von Geburt an die gleiche Prägung. Eins wird homosexuell und die drei anderen nicht.
 
Warum ein gewisser Teil einer Population homosexuell ist weiss die Wissenschaft auch nicht mit Sicherheit. Interessanterweise ist dies bei vielen Tierarten auch der Fall und etwa im gleichen Verhältnis wie bei Menschen. Erziehung spielt hier keine Rolle, scheint ein biologischer Faktor zu sein. Gibt verschiedene Theorien hierzu von Genetik bis zu hormoneller Beeinflussung im Mutterleib, wie gesagt kann die Wissenschaft dies aktuell nicht mit Sicherheit beantworten.
 
Das geht jetzt tief in die Genderologie. Ich, als promovierter Genderologe der Youtube-Universität, gebe Dir dazu aber natürlich gerne einen Rat:
Der Fehler ist in Deinem unterschwelligen faschistischen Denken zu suchen.
Vermutlich waren ein paar Geburtstagsgeschenke nicht geschlechtsneutral genug, was die Sache versaut hat. Hättest Du Dich an alle Vorgaben gehalten, hättest Du natürlich alle Kinder so geformt, dass sie der Geschlechtsidentität des Monats [es wäre Pangender gewesen, tut uns leid] entsprochen hätten.

Schade.

Achso: da Du scheinbar nicht dazu fähig bist, dem Parteibuch und der Ideologie konform zu handeln, wartet auf Dich nun Urlaub. 33 Jahre Gulag und Umerziehung nach alter genössischer Tradition.

Auf dass Du zu einem besseren Menschen wirst. :schief:
 
Was auch immer Poulton, was auch immer...
Und das ist leider keine "Trollerei", das ist Gender. :kotz:

Edit:
Vielleicht noch mal der Hinweis, sich den Lyssenkoismus näher anzuschauen.
Denn diese Art der Ideologie ist dort schon immer tonangebend gewesen.

Lyssenkoismus:
Der Lyssenkoismus war eine von dem sowjetischen Agrarwissenschaftler Trofim Lyssenko begründete pseudowissenschaftliche[1] Theorie, die unter anderem auf den schon damals überholten Anschauungen des Lamarckismus aufbaute. Das zentrale Postulat des Lyssenkoismus lautete, dass die Eigenschaften von Kulturpflanzen und anderen Organismen nicht durch Gene, sondern nur durch Umweltbedingungen bestimmt würden. Das war schon damals mit dem Stand der Wissenschaft in keiner Weise zu vereinbaren.

Lyssenko gewann jedoch in der stalinistischen Sowjetunion vor allem zwischen 1940 und 1964 eine tonangebende Stellung, da es ihm gelang, den Diktator Josef Stalin als Förderer zu gewinnen. Schwere Ernteeinbußen wurden angeblichen Saboteuren zugeschrieben. Damit verbunden war ein Feldzug gegen die sogenannte „faschistische“ und „bourgeoise“ Genetik sowie gegen jene Biologen, die sich mit dieser Disziplin befassten.

Gender:
die Autorinnen ihren Kritikern vorwerfen, Wissenschaft auf Naturwissenschaft zu reduzieren
ihre Grundannahmen – Geschlecht sei eine von der Biologie unabhängige soziale Konstruktion

Die alten Lieder neu gesungen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum ein gewisser Teil einer Population homosexuell ist weiss die Wissenschaft auch nicht mit Sicherheit. Interessanterweise ist dies bei vielen Tierarten auch der Fall und etwa im gleichen Verhältnis wie bei Menschen. Erziehung spielt hier keine Rolle, scheint ein biologischer Faktor zu sein. Gibt verschiedene Theorien hierzu von Genetik bis zu hormoneller Beeinflussung im Mutterleib, wie gesagt kann die Wissenschaft dies aktuell nicht mit Sicherheit beantworten.

Nur bei hoch entwickelten Tieren. Also bei solchen, die einen entsprechenden Neocortex haben.
Bei Spinnen wirst du keine Homosexualität erleben.
Je mehr sich das Lebewesen sich seiner bewusst ist, desto mehr kann es mit der Umwelt interagieren und sich selbst reflektieren.
Beim Menschen ist das nun mal sehr ausgeprägt und daher wird das bei ihm auch häufiger zutreffen.
Die Frage ist halt -- wen interessiert es?
Die Menschheit wird nicht aussterben, nur weil 5% seiner Individuen Homosexuell sind.
 
Tut weh, wenn das Weltbild wankt, Poulton?

@Threshold
Nun, das möchte man meinen. Aber wenn man bedenkt, was der Umbau einer Toilette auf Uni-Transgender-wasweißich die Gesellschaft kostet, welche Auswirkungen durch diese Ideologie auf die Sprache zukommen, wie toll es für Frauen ist, mit Männern auf ein Klo zu müssen und überhaupt...

Dann merkst Du schnell, dass das Thema gar nicht mal so belächelt werden sollte. Denn es hat zwar keinerlei positiven Nutzen und auch keine wissenschaftliche Grundlage, dafür aber jede Menge negative Aspekte.

Ein kleines Beispiel aus dem Kuriositätenkabinett:
Der Berliner Senat will Unisex-Toiletten einrichten – seit zwei Jahren - WELT
 
Tut weh, wenn das Weltbild wankt, Poulton?
Gender - Wikipedia
Gender is the range of characteristics pertaining to, and differentiating between, masculinity and femininity. Depending on the context, these characteristics may include biological sex (i.e. the state of being male, female or an intersex variation which may complicate sex assignment), sex-based social structures (including gender roles and other social roles), or gender identity.[1][2][3] Some cultures have specific gender roles that can be considered distinct from male and female, such as the hijra (chhaka) of India and Pakistan.
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Das liest dich doch komplett anders als das, was du von dir gibst.
 
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