Die Bundestagswahl 2017

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Die jetzige Regierung würde dann wohl kommissarisch weiter machen. Aber so weit sind wir zum Glück noch nicht.

Ich glaube es gibt nirgendwo im Grundgesetz Mindestanforderungen für die Gültigkeit einer Wahl. Das heißt solange auch nur einer eine Stimme abgibt, wäre es ein gültiges Ergebnis. Und davon leben ja gerade viele extremistische Parteien: Je mehr Leute nicht wählen gehen, weil sie zu faul sind weiter als "SPD=CDU" zu denken, desto größer werden die Wahlanteile am Rand. (mit dem Ergebnis, dass die einzig stabile Mehrheit SPD+CDU ist...)


Gibt es eigentlich noch eine Partei, die sich einem der schlimmsten Übel widmet, dem Fiat Geldsystem?
Die AFD hatte das ja mal auf dem Schirm.

Die AFD hatte das nie auf dem Schirm. Die AFD war und ist gegen den Euro - aber das ist ein halbes Dutzend anderer Parteien auch und wenn du den Hauptkritikpunkt der AFD an der jetzigen Situation nimmst, die engen internationalen Verpflechtungen, dann kriegst du Forderungen mit ähnlichen Folgen noch bei einem halben Dutzend Globalisierungsgegnern.
Aber eine Abschaffung der Finanzpolitik (oder gar eine Rückkehr zum Tauschhandel) fordert meines Wissens nach im Moment niemand. Rückkehr zu einer nationalen Währung ist das Maximum - und diese Forderung kommt typischerweise nicht von Leuten, die sich über eine Zügelung der Banken (also das Hauptproblem im herrschenden System) Gedanken machen. Im Gegenteil, die AFD fordert mehr wirtschaftliche Freiheiten und Abbau von Regulierung, was die Sache auch mit einer DMark weiter verschlimmern würde, wohingegen europäisch orientierte Parteien wie Linke und links davon zwar keine Änderung der Währung, aber massive Änderungen in der Finanzwirtschaft predigen.


Stimmt. Ich finde auch, dass das Christentum im Konflikt mit dem GG steht. Das ist doch die Religion, von der Du sprichst, oder?

/edit: Zu spät. Stimmt aber trotzdem.

Dann ergänze ich mal: Man kann eine Religion kritisieren. Ich mach das ständig und ohne Unterlass. Was ich aber echt nicht mag, ist wenn man pauschal alle Menschen verurteilt, die - auf Grund der Umstände ihrer Geburt! - Mitglieder einer bestimmten Religion sind. Diese Menschen können da ja schlicht nichts dafür. Und wie sie ihre Religion leben, in wie weit sie schlicht indoktriniert sind oder das tatsächlich aus sich heraus glauben, alles dass kann und darf man nicht pauschalisieren!

Nunja: Menschen, die einen bestimmten Lebenswandel pflegen, kann man zumindest dafür kritisieren, dass sie ihn nicht ändern wollen. Aber bei Pauschalkritik gegen eine ganze Religion wird ja eben nicht der Lebenswandel von Personen, der innerhalb einer Religionsgemeinschaft massiv unterschiedlich ausfallen kann, betrachtet. Und besonders absurd wird es, wenn die vorgebrachten Vorwürfe dann auch noch auf jede einzelne Religion der Welt zutreffen, weil so grundsätzliche Dinge wie "richtet sich nicht nach einer menschengemachten Verfassung, sondern nach einem spirituell begründeten Verhaltenscodex" nun einmal DAS Grundwesen einer "Religion" ist (noch vor "es gibt einen Gott").


Seehofer hat sich ja jetzt von der Obergrenze verabschiedet. Sie ist nicht mehr Bedingung für einen Koalitionsvertrag.
Also wieder Sonnenschein in der Union.
Obwohl ich echt mal gesehen hätte, wie sich die CSU von der CDU abgespalten hätte.
Die SPD kann ja ein Lied davon singen, wie es ist, wenn sich die halbe Partei abspaltet.

Ich hätte vor allen Dingen gerne den Wahlkampf zwischen CDU und CSU gesehen :ugly:
"Zwei Stühle, keine Meinung"


Wollte man das auf hier in Deutschland übertragen wäre das in etwa so als hättest du Ostfriesen und Bayern als Stamm. Die Ostfriesen gewinnen die Wahl und besetzen die politischen Ämter dann alle mit Ostfriesen die natürlich dann auch nur Interessen von Ostfriesen umsetzen und diese bevorzugt behandeln, während der Bayer nach der Wahl von Wahlmanipulation spricht, das Ergebnis nicht anerkennt und einen Bürgerkrieg vom Zaun bricht.

Das sowohl der Bayer als auch der Ostfriese beides Deutsche sind und es allen besser ginge wen man zum Wohle aller Deutschen arbeitet kommt ihnen nicht in den Sinn. ;)

Erinner mich noch einmal dran, wenn nach der nächsten Wahl erneut ein CSU-Verkehrs-/Infrastrukturminister Bundesautobahnen in Bayern bauen lässt, eine Verlagerung der Stromproduktion in den Norden blockiert und gleichzeitig wegen einem im Vergleich dazu winzigen Länderfinanzausgleich rumjammert.

Von daher, solange die Afrikaner es nicht schaffen ihr innergesellschaftliches Stammesdenken zu überwinden und sich als gemeinsame Gesellschaft in der gleichen Nation begreifen ist Entwicklungshilfe und zu oft leider auch die "Hilfe" zur Selbsthilfe vergebene Bemühung, da Sippenwirtschaft und Bürgerkriege vieles von dem was erreicht wird, oder werden könnte, irgendwann wieder zerstört.
Und dieses Problem kann ihnen auch niemand von außen lösen, die Lösung kann nur durch die Menschen in den Ländern selbst erfolgen...

Dieses Problem kann man nicht von außen lösen, aber man kann es von außen verschärfen, in dem man auf politischen und vor allem wirtschaftlichen Wege die Macht von Unterdrückern stabilisiert und ausbaut und das Elend der Unterdrückten durch Ausbeutung verstärkt. Da, wo Leute etwas zu verlieren und eine Chance auf Mitsprache haben, sind Bürgerkriege deutlich seltener.
 
Dann probier denselben persönlichen Einsatz von Dir und Deinen Eltern mal in irgendeinem Land Afrikas aus (außer Südafrika).

Ich bin ja auch ein Vertreter der These, dass man seines eigenen Glückes Schmied ist. Aber wir sollten auch nicht vergessen, dass wir alle hier die Gnade der "günstigen" Geburt haben. Den Standortvorteil als Kind eines westlichen, wirtschaftlich erfolgreichen Landes kann man gar nicht hoch genug einschätzen. Wir können nichts dafür und haben uns das auch nicht ausgesucht, aber wir sollten unsere Überheblichkeit auch nicht auf diesem Fakt stützen.

Denn der Afrikaner kann genauso wenig dafür, dass er eben in Afrika geboren wurde.


Solche Leute gibt es ja in jeder Gesellschaft. Natürlich ist das Kind in Afrika, das mit ein paar Monaten stirbt, weil mal wieder Dürre ist, das beste Beispiel dafür, dass niemand das verdient, was er bekommt. Aber auch hier gibts welche, die einfach Pech haben. Und ich denke, die meisten kennen selbst solche Fälle.
Und umgekehrt gilt dasselbe. Hat der strunzdumme (orange :D) Millionärserbe, der in seinem Leben keine Sekunde arbeiten musste, den anstrengungslosen Wohlstand verdient? Hat der Hochbegabte ein besseres Leben verdient, nur weil er durch Zufall schlauer geboren wurde als sein Kumpel, der blöderweise nur knapp über der Grenze zur geistigen Behinderung liegt?
Das ganze wird so sehr durch Glück oder Pech beeinflusst, dass ich es immer ein wenig befremdlich finde, wenn man schreibt, man habe sich irgendwas selbst erarbeitet. Weil es eben impliziert, dass alle, denen es schlechter geht, selbst Schuld sind. Der Rahmen, in dem man sein Glück schmieden kann, ist leider nur sehr klein.;)



Extremisten oder Schauspieler? Es gibt interessante Videos von z.B. Trolls of Vienna, die dieses Schauspiel als Anheizen zum Bürgerkrieg darstellen.

Man sollte immer im Hinterkopf behalten wem was nützt und dass die Regierung nicht immer das Beste für die Bürger im Sinne hat.


Naja, Aluhüte können viel behaupten, wenn der Tag lang ist. Meinst du die, die den Bürgerkrieg wollen, sind dieselben, die mit ihren Chemtrails die Frösche schwul machen?
Die Vorwürfe erinnern mich auch eher an die Manson-Family, aber der war nicht Schauspieler, sondern Musiker.:ugly:
 
Naja, Aluhüte können viel behaupten, wenn der Tag lang ist. Meinst du die, die den Bürgerkrieg wollen, sind dieselben, die mit ihren Chemtrails die Frösche schwul machen?

Viel behaupten können alle Medien!
Chemtrails machen Frösche also schwul?:wow: Ich dachte das Aluminium begünstigt demenz. Man lernt nie aus.;)

Deswegen ist es auch schlecht ständig den Aluhut am Kopf zu haben
zwinker4.gif

Du meinst wahrscheinlich AUF dem Kopf, aber nun gut. Besser Alu auf dem Kopf als im Kopf.:P
 
Zuletzt bearbeitet:
@derLachs:
Da du nun schon der Zweite bist der in meinen Beitrag meint Dinge zu interpretieren die so nie gesagt wurden:
Es ging um den Umgang mit dem täglichen Hausmüll. Nicht darum wer im Schnitt mehr Müll produziert oder wer, wohin, welchen Elektroschrott illegal verkauft.
 
Und?
Gibt es in Afrika überhaupt Strukturen für sowas?
Wer soll das bezahlen?
Als Afrikaner aufm Land kannst du froh sein, wenn die Trinkwasserquelle nicht 50km entfernt ist.
Da macht sich keiner Gedanken über den Müll, der dort produziert wird, denn der ist im Vergleich zu Europa verschwindend gering.
 
Da macht sich keiner Gedanken über den Müll, der dort produziert wird, denn der ist im Vergleich zu Europa verschwindend gering.

Genau, diese Menschen haben so wenig Müll,

dass sie dort noch hoch erfreut sind,

wenn wir unseren hochgiftigen Elektroschrott dahin exportieren :ugly:

Das ist auch eine Art von Wirtschaftshilfe :D
 
Und?
Gibt es in Afrika überhaupt Strukturen für sowas?
Wer soll das bezahlen?
Als Afrikaner aufm Land kannst du froh sein, wenn die Trinkwasserquelle nicht 50km entfernt ist.
Da macht sich keiner Gedanken über den Müll, der dort produziert wird, denn der ist im Vergleich zu Europa verschwindend gering.

Nachdem du ein wundervolles Klischee vom "primitiven Afrikaner" bedient hast sage ich dir einfach mal folgendes: Du sprichst von Dingen von denen du offenkundig keinerlei Sachkenntnis hast und bist entweder nicht in der Lage mein Bsp. aus Beitrag 356 zu verstehen oder du willst es nicht verstehen. Selbst 385 hast du ignoriert oder erneut nicht verstanden.
Muss man sich darauf einlassen? Ich glaube kaum. Viel Erfolg noch beim Beiträge sammeln.
 
Bei uns um Ort wurden alle AfD Plakate nieder gerissen und fliegen jetzt auf der Straße rum. Hätte man wenigstens weg räumen können oder die andern Partei Plakate auch abreisen können aber was will man von den Zecken schon erwarten :D
 
Nachdem du ein wundervolles Klischee vom "primitiven Afrikaner" bedient hast sage ich dir einfach mal folgendes: Du sprichst von Dingen von denen du offenkundig keinerlei Sachkenntnis hast und bist entweder nicht in der Lage mein Bsp. aus Beitrag 356 zu verstehen oder du willst es nicht verstehen. Selbst 385 hast du ignoriert oder erneut nicht verstanden.
Muss man sich darauf einlassen? Ich glaube kaum. Viel Erfolg noch beim Beiträge sammeln.

Wo sage ich, dass Afrikaner primitiv sind?
Sie haben nicht die Infrastrukturen wie in Europa. Können sie auch gar nicht haben, weil niemand dort in Infrastruktur investiert.

Wie also willst du sowas tatsächlich vergleichen? Ist gar nicht möglich.
Der Haushalt in Deutschland produziert ein vielfaches des Mülls als es ein afrikanischer Haushalt produziert. Und den Müll, den wir produzieren -- sei es Elektroschrott oder Automobile -- wird nach Afrika verschifft. Dort holt man die wertvollen Rohstoffe wieder heraus -- zu Lasten der Umwelt und der menschen, die dort leben.
Du kannst das ja supertoll finden. Ich finde das zum Kotzen.
 
Du äußerst vielleicht Klischees über "den Afrikaner", aber deine Vorstellungen über den durchschnittlichen Lebensstandard sind trotzdem weit von der Realität entfernt. Die meisten Afrikaner dürften um die 5 m zur nächsten Trinkwasserquelle haben. Weniger, wenn sie sich in Küche oder Bad aufhalten - mehr wenn sie im Wohn- oder Schlafzimmer sind :rollen:

Jeden Tag wenn ich an so einem Plakat vorbei fahre sinkt mein inneres SPD-Stimmungsbarometer weiter:
Irrefuhrendes Plakat: SPD ubertreibt Lohnlucke fur Frauen | Faktenfuchs | Nachrichten | BR.de
Faktisch falsch ist echt nochmal ne Steigerung zu fragwürdigen Versprechungen.

Naja: Faktisch falsch ist es nicht zu sagen, dass Frauen nicht für die gleiche Arbeit 21% weniger verdienen sollten. Es suggeriert halt nur fälschlicherweise, dass Frauen 21% weniger für gleiche Arbeit erhalten würden statt iirc real 6 oder 7%. Das ist so ähnlich wie "mehr Netto vom Brutto" nichts mit Nettogehältern zu tun hat.
Aber was erwartet man auch von einem Mann, der mit klassisch-feministischem Quotendenken versucht, Wahlkampf gegen eine Frau zu fühlen? :wall:
 
Du äußerst vielleicht Klischees über "den Afrikaner", aber deine Vorstellungen über den durchschnittlichen Lebensstandard sind trotzdem weit von der Realität entfernt. Die meisten Afrikaner dürften um die 5 m zur nächsten Trinkwasserquelle haben. Weniger, wenn sie sich in Küche oder Bad aufhalten - mehr wenn sie im Wohn- oder Schlafzimmer sind :rollen:

Ich rede nicht von dem Afrikaner, der in einer Stadt wohnt. Die Stadt unterscheidet sich nicht sonderlich von europäischen Städten.
Ich meine den, der auf dem Land lebt und wenn ich Land meine, dann das Land, wo die nächste Stadt 200km entfernt ist.

Mein Onkel -- leider inzwischen verstorben -- war Farmer in Namibia und da gibt es viel Land. Sehr viel Land.
 
Bei uns um Ort wurden alle AfD Plakate nieder gerissen und fliegen jetzt auf der Straße rum. Hätte man wenigstens weg räumen können oder die andern Partei Plakate auch abreisen können aber was will man von den Zecken schon erwarten :D

Plakate, egal welcher Partei, werden beschmiert und abgerissen. Interessant sind die Strafen die auf so etwas stehen. Leider werden solche Leute zu selten erwischt.

Bundestagswahl 2017: Diese Strafen drohen beim Beschmieren und Abreissen von Wahlplakaten | news.de

Allgemein können sich die Parteien denke ich das Geld besser sparen. Auf den Dingern steht ohnehin nur belangloser Mist. Am ehesten blieben in der Vergangenheit bei mir die Plakate der NPD hängen...auf derart "lyrische Meisterwerke" muss man erst Mal kommen:ugly: Wer nimmt sowas ernst?
 
Ich rede nicht von dem Afrikaner, der in einer Stadt wohnt. Die Stadt unterscheidet sich nicht sonderlich von europäischen Städten.
Ich meine den, der auf dem Land lebt und wenn ich Land meine, dann das Land, wo die nächste Stadt 200km entfernt ist.

Mein Onkel -- leider inzwischen verstorben -- war Farmer in Namibia und da gibt es viel Land. Sehr viel Land.

Hmm. Bei Teilen Namibias will ich keine Aussage machen - da gibt es sehr viel Halbwüste, in der Quellen tatsächlich selten sind. Genauso selten sind dort aber auch Menschen. Da, wo du größere Menschenzahlen zusammenbekommst, ist auch die grundlegende Infrastruktur wesentlich besser. Das heißt nicht, dass die armen fließend Wasser haben (außer zweimal im Jahr an den Wänden), aber einen Brunnen oder nicht selten eine Wasserzapfstelle in der Nachbarschaft ist auch im ländlichen Afrika kein Luxus mehr. Fehlen tut es den Leuten wesentlich eher an so etwas trivialen wie "Sicherheit". Und das ziemlich ungeachtet der Infrastruktur, wie diverse Konflikte in Großstädten nach sogenannten Wahlen immer wieder beweisen - wenn nicht direkt eine Miliz einmarschiert.
 
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Hmm. Bei Teilen Namibias will ich keine Aussage machen - da gibt es sehr viel Halbwüste, in der Quellen tatsächlich selten sind. Genauso selten sind dort aber auch Menschen. Da, wo du größere Menschenzahlen zusammenbekommst, ist auch die grundlegende Infrastruktur wesentlich besser. Das heißt nicht, dass die armen fließend Wasser haben (außer zweimal im Jahr an den Wänden), aber einen Brunnen oder nicht selten eine Wasserzapfstelle in der Nachbarschaft ist auch im ländlichen Afrika kein Luxus mehr. Fehlen tut es den Leuten wesentlich eher an so etwas trivialen wie "Sicherheit". Und das ziemlich ungeachtet der Infrastruktur, wie diverse Konflikte in Großstädten nach sogenannten Wahlen immer wieder beweisen - wenn nicht direkt eine Miliz einmarschiert.

Unter Infrastruktur muss man ja nicht nur Straßen verstehen. Darunter kann man auch ein vernünftiges Staatswesen verstehen, das in großen Teilen Afrikas nicht gegeben ist, da die dortige Regierung meist nur in die eigene Tasche wirtschaftet und anderen Menschen -- gerade wenn sie zu anderen Volksgruppen gehören -- nichts gönnt.
Und eine gemeinsame Staatsidentität kannst du keinem Menschen aufzwingen.
Schon Horst Seehofer spricht immer von Bayern und ganz viel später erst von Deutschland.
 
Hmm. Bei Teilen Namibias will ich keine Aussage machen - da gibt es sehr viel Halbwüste, in der Quellen tatsächlich selten sind. Genauso selten sind dort aber auch Menschen. Da, wo du größere Menschenzahlen zusammenbekommst, ist auch die grundlegende Infrastruktur wesentlich besser. Das heißt nicht, dass die armen fließend Wasser haben (außer zweimal im Jahr an den Wänden), aber einen Brunnen oder nicht selten eine Wasserzapfstelle in der Nachbarschaft ist auch im ländlichen Afrika kein Luxus mehr. Fehlen tut es den Leuten wesentlich eher an so etwas trivialen wie "Sicherheit". Und das ziemlich ungeachtet der Infrastruktur, wie diverse Konflikte in Großstädten nach sogenannten Wahlen immer wieder beweisen - wenn nicht direkt eine Miliz einmarschiert.
Es gibt oft keine befestigten Straßen, kein Kanalisationssystem, Strom auch nicht unbedingt.
Klar ist die grundlegende Infrastruktur besser, allerdings ist das Niveau noch immer verdammt niedrig.


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