ruyven_macaran
Trockeneisprofi (m/w)
Die jetzige Regierung würde dann wohl kommissarisch weiter machen. Aber so weit sind wir zum Glück noch nicht.
Ich glaube es gibt nirgendwo im Grundgesetz Mindestanforderungen für die Gültigkeit einer Wahl. Das heißt solange auch nur einer eine Stimme abgibt, wäre es ein gültiges Ergebnis. Und davon leben ja gerade viele extremistische Parteien: Je mehr Leute nicht wählen gehen, weil sie zu faul sind weiter als "SPD=CDU" zu denken, desto größer werden die Wahlanteile am Rand. (mit dem Ergebnis, dass die einzig stabile Mehrheit SPD+CDU ist...)
Gibt es eigentlich noch eine Partei, die sich einem der schlimmsten Übel widmet, dem Fiat Geldsystem?
Die AFD hatte das ja mal auf dem Schirm.
Die AFD hatte das nie auf dem Schirm. Die AFD war und ist gegen den Euro - aber das ist ein halbes Dutzend anderer Parteien auch und wenn du den Hauptkritikpunkt der AFD an der jetzigen Situation nimmst, die engen internationalen Verpflechtungen, dann kriegst du Forderungen mit ähnlichen Folgen noch bei einem halben Dutzend Globalisierungsgegnern.
Aber eine Abschaffung der Finanzpolitik (oder gar eine Rückkehr zum Tauschhandel) fordert meines Wissens nach im Moment niemand. Rückkehr zu einer nationalen Währung ist das Maximum - und diese Forderung kommt typischerweise nicht von Leuten, die sich über eine Zügelung der Banken (also das Hauptproblem im herrschenden System) Gedanken machen. Im Gegenteil, die AFD fordert mehr wirtschaftliche Freiheiten und Abbau von Regulierung, was die Sache auch mit einer DMark weiter verschlimmern würde, wohingegen europäisch orientierte Parteien wie Linke und links davon zwar keine Änderung der Währung, aber massive Änderungen in der Finanzwirtschaft predigen.
Stimmt. Ich finde auch, dass das Christentum im Konflikt mit dem GG steht. Das ist doch die Religion, von der Du sprichst, oder?
/edit: Zu spät. Stimmt aber trotzdem.
Dann ergänze ich mal: Man kann eine Religion kritisieren. Ich mach das ständig und ohne Unterlass. Was ich aber echt nicht mag, ist wenn man pauschal alle Menschen verurteilt, die - auf Grund der Umstände ihrer Geburt! - Mitglieder einer bestimmten Religion sind. Diese Menschen können da ja schlicht nichts dafür. Und wie sie ihre Religion leben, in wie weit sie schlicht indoktriniert sind oder das tatsächlich aus sich heraus glauben, alles dass kann und darf man nicht pauschalisieren!
Nunja: Menschen, die einen bestimmten Lebenswandel pflegen, kann man zumindest dafür kritisieren, dass sie ihn nicht ändern wollen. Aber bei Pauschalkritik gegen eine ganze Religion wird ja eben nicht der Lebenswandel von Personen, der innerhalb einer Religionsgemeinschaft massiv unterschiedlich ausfallen kann, betrachtet. Und besonders absurd wird es, wenn die vorgebrachten Vorwürfe dann auch noch auf jede einzelne Religion der Welt zutreffen, weil so grundsätzliche Dinge wie "richtet sich nicht nach einer menschengemachten Verfassung, sondern nach einem spirituell begründeten Verhaltenscodex" nun einmal DAS Grundwesen einer "Religion" ist (noch vor "es gibt einen Gott").
Seehofer hat sich ja jetzt von der Obergrenze verabschiedet. Sie ist nicht mehr Bedingung für einen Koalitionsvertrag.
Also wieder Sonnenschein in der Union.
Obwohl ich echt mal gesehen hätte, wie sich die CSU von der CDU abgespalten hätte.
Die SPD kann ja ein Lied davon singen, wie es ist, wenn sich die halbe Partei abspaltet.
Ich hätte vor allen Dingen gerne den Wahlkampf zwischen CDU und CSU gesehen

"Zwei Stühle, keine Meinung"
Wollte man das auf hier in Deutschland übertragen wäre das in etwa so als hättest du Ostfriesen und Bayern als Stamm. Die Ostfriesen gewinnen die Wahl und besetzen die politischen Ämter dann alle mit Ostfriesen die natürlich dann auch nur Interessen von Ostfriesen umsetzen und diese bevorzugt behandeln, während der Bayer nach der Wahl von Wahlmanipulation spricht, das Ergebnis nicht anerkennt und einen Bürgerkrieg vom Zaun bricht.
Das sowohl der Bayer als auch der Ostfriese beides Deutsche sind und es allen besser ginge wen man zum Wohle aller Deutschen arbeitet kommt ihnen nicht in den Sinn.![]()
Erinner mich noch einmal dran, wenn nach der nächsten Wahl erneut ein CSU-Verkehrs-/Infrastrukturminister Bundesautobahnen in Bayern bauen lässt, eine Verlagerung der Stromproduktion in den Norden blockiert und gleichzeitig wegen einem im Vergleich dazu winzigen Länderfinanzausgleich rumjammert.
Von daher, solange die Afrikaner es nicht schaffen ihr innergesellschaftliches Stammesdenken zu überwinden und sich als gemeinsame Gesellschaft in der gleichen Nation begreifen ist Entwicklungshilfe und zu oft leider auch die "Hilfe" zur Selbsthilfe vergebene Bemühung, da Sippenwirtschaft und Bürgerkriege vieles von dem was erreicht wird, oder werden könnte, irgendwann wieder zerstört.
Und dieses Problem kann ihnen auch niemand von außen lösen, die Lösung kann nur durch die Menschen in den Ländern selbst erfolgen...
Dieses Problem kann man nicht von außen lösen, aber man kann es von außen verschärfen, in dem man auf politischen und vor allem wirtschaftlichen Wege die Macht von Unterdrückern stabilisiert und ausbaut und das Elend der Unterdrückten durch Ausbeutung verstärkt. Da, wo Leute etwas zu verlieren und eine Chance auf Mitsprache haben, sind Bürgerkriege deutlich seltener.
) Millionärserbe, der in seinem Leben keine Sekunde arbeiten musste, den anstrengungslosen Wohlstand verdient? Hat der Hochbegabte ein besseres Leben verdient, nur weil er durch Zufall schlauer geboren wurde als sein Kumpel, der blöderweise nur knapp über der Grenze zur geistigen Behinderung liegt?
Ich dachte das Aluminium begünstigt demenz. Man lernt nie aus.


