Die Bundestagswahl 2017

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Ja, fordern kann man viel, kriegen ist eine völlig andere Nummer.
Wieso ist für dich fordern gleich kriegen? Verstehe ich nicht.
Aber halt -- ein Tatverdächtiger ist für dich ja auch gleich der Täter.
 
Ja, fordern kann man viel, kriegen ist eine völlig andere Nummer.

Ich weiß. Es geht darum, dass man solche Forderung gleich im Keim erstickt, damit die Leute gar nicht erst zu dreist werden.

Wieso ist für dich fordern gleich kriegen? Verstehe ich nicht.

Wo genau habe ich das geschrieben, dass das für mich das gleiche ist?

Aber halt -- ein Tatverdächtiger ist für dich ja auch gleich der Täter.

Und wo bitte habe ich das behauptet?
 
Ich weiß. Es geht darum, dass man solche Forderung gleich im Keim erstickt, damit die Leute gar nicht erst zu dreist werden.

Ach so.
Dann fordere ich die Abschaffung von Karneval und Oktoberfesten.
Ach ja, ist ja Kultur und Tradition. Darf man nicht abschaffen.
Natürlich muss man die Kultur und Traditionen anderer abschaffen -- denn das ist wichtig für den Erhalt der eigenen Kultur.
 
Und warum?

Weil heutzutage ein gigantisches Geschäft mit den Toten, und deren Beerdigung, aufgebaut worden ist.:ugly:

Ich habe in den letzten 5 Jahren beide Elternteile zu Grabe tragen müssen. :heul:

Hm, das wahr schon eine Sauerei, was da abgemolken wurde. :daumen2:

Tut mir Leid für dich. :(

Ja, die Preise damals wurden 1 zu 1 von Mark in Euro umgesetzt.
Der Sarg meines Opas kostete damals 4400 Mark. Der exakt gleiche Sarg meiner Oma 5 Jahre später 4000 Euro.
Das sind die wahren Gangster. :daumen2:
 
Ach so.
Dann fordere ich die Abschaffung von Karneval und Oktoberfesten.
Ach ja, ist ja Kultur und Tradition. Darf man nicht abschaffen.
Natürlich muss man die Kultur und Traditionen anderer abschaffen -- denn das ist wichtig für den Erhalt der eigenen Kultur.

Wenn die ihre „Kultur und Traditionen“ leben wollen, dann bitte bei sich. Ich geh auch nicht in einen Fussballverein uns sage, so ab heute spielen wir Handball.

Niemand zwingt die Leute herzukommen, wenn es ihnen hier nicht passt, ab in den nächsten Flieger.

Und nicht alles, was diese Leute als „Kultur und Traditionen“ deklarieren ist überhaupt gut. Oder willst du, dass wir hier das schlagen von Frauen auch als „Kultur“ hinnehmen?

Ups, es gibt ja „kultursensible“ Richter, die das bereits machen:

Justiz-Skandal: Deutsche Richterin rechtfertigt eheliche Gewalt mit Koran - SPIEGEL ONLINE

Ist wohl „Kultur“, müssen wir wohl mit Leben.

PS: Ich warte noch darauf, dass du deine Aussagen belegst. Wo habe ich behauptet, dass fordern und bekommen das gleiche ist und wo habe ich behauptet das Tatverdächtiger und Täter das gleiche sind?
 
Oder willst du, dass wir hier das schlagen von Frauen auch als „Kultur“ hinnehmen?

Das verstößt gegen das Gesetz. Muss man darauf echt eingehen?

PS: Ich warte noch darauf, dass du deine Aussagen belegst. Wo habe ich behauptet, dass fordern und bekommen das gleiche ist und wo habe ich behauptet das Tatverdächtiger und Täter das gleiche sind?

Muss ich das?
Du bringst doch ständig irgendwelche Links, wo hier und da wieder Tatverdächtige sind.
War das nicht letztens was aus Schweden?
Keine Ahnung, ich guck mir den Kram ja nicht wirklich an.
 
Das verstößt gegen das Gesetz. Muss man darauf echt eingehen?

Laut dem von mir verlinkten Artikel sieht eine Richterin das wohl anders.

Und wer sagt dir, dass diese Leute nicht irgendwann auch das fordern?

PS: Ich warte noch darauf, dass du deine Aussagen belegst. Wo habe ich behauptet, dass fordern und bekommen das gleiche ist und wo habe ich behauptet das Tatverdächtiger und Täter das gleiche sind?


Wenn du diese Aussagen bringst, ja.


Du bringst doch ständig irgendwelche Links, wo hier und da wieder Tatverdächtige sind.

Das war übrigens BMWDriver.

War das nicht letztens was aus Schweden?

Da ging es aber nicht darum.

Keine Ahnung, ich guck mir den Kram ja nicht wirklich an.

Das merkt man.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Sarg meines Opas kostete damals 4400 Mark. Der exakt gleiche Sarg meiner Oma 5 Jahre später 4000 Euro.
Das sind die wahren Gangster. :daumen2:

Joah, das ist ja noch human. :ugly:

Du glaubst gar nicht, wie die zuschlagen.

Da müssen verbrennbare Klamotten gekauft werden, damit die Brenner nicht verstopfen. :stupid:

Als ob die Brenner nicht alles verheizen, aber nee,

der könnte ja etwas verschmutzst werden. :ugly:
 
Und wer sagt dir, dass diese Leute nicht irgendwann auch das fordern?

Und wer sagt dir, dass nicht irgendwann jemand fordert das Katzen rosa angestrichen werden sollen?

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Protip: Warten wird doch einfach mal ab was auch immer wer auch immer wann auch immer fordert...und lehnen es DANN ab, Deal(?)

PS: Fordern darf man hier btw zum Glück alles :D, freies Land und so....ich werd irgendwann mal einen Ferrarie oder so fordern, wer weiß, vielleicht funktionierts.
 
Zuletzt bearbeitet:
Anhand deiner Schreibweise und "Argumentation" kann man schon nach 3 Posts von dir erkennen, dass du zur typischen "Alles was mir nicht gefällt ist rechts und ihr liegt ja alle falsch, da ihr gegen die 'falsche Seite' argumentiert" - Sparte gehörst.

Wo würdest Du Dich denn politisch einordnen? Warum fällt es Dir so schwer, Deine politische Grundeinstellung als konservativ und nationalistisch zu sehen, wenn sie genau das ist? Ich finde es komisch, das Menschen eine Haltung zeigen, und wenn man sie dann benennt, furchtbar entrüstet von sich weisen.

Was mich daran besonders überrascht, ist das man offenbar Angst hat, in der Öffentlichkeit zuzugeben, dass man ein nationalistisches Weltbild hat. Obwohl man es hat. Man schämt sich offenbar seiner eigenen Einstellung. Woran liegt das?

Ich finde das ein sehr interessantes Phänomen, was speziell in D besonders stark ausgeprägt ist. Die Österreicher, obwohl ähnlich historisch belastet, haben diese Art von politischer Scham irgendwie kaum oder gar nicht.
 
Ich finde das ein sehr interessantes Phänomen, was speziell in D besonders stark ausgeprägt ist. Die Österreicher, obwohl ähnlich historisch belastet, haben diese Art von politischer Scham irgendwie kaum oder gar nicht.

Weil Östereich nach dem Krieg von den Alliierten auch ehr als Opfer des Nationalsozialismus angesehen und behandelt wurde ("Zwangsanschluss" ans Deutsche Reich).
Das nicht wenige Täter von Hitlers Vernichtungskrieg auch aus Östereich kamen und damals eine Mehrheit den Anschluss an das Deutsche Reich, mit seinem Reichskanzler mit östereichischen Wurzeln, begrüßten hat man nie wirklich aufgearbeitet / wirklich kritisch reflektiert.
Entsprechend hat sich in Östereich später auch nie breitflächig diese kritische Sicht und "Selbstzensur" auf Nationalismus entwickelt wie in Deutschland, da man sich auf Volksebene halt selbst nie wirklich als Täter und beteiligter Akteur der Verbrechen sah, sondern immer den eigenen Opferstatus hervorhob.

Ich denke daher finden solche Ansichten in Östereich auch in der Öffentlichkeit eine wesentlich größere Akzeptanz als hier in Deutschland.
 
Was mich daran besonders überrascht, ist das man offenbar Angst hat, in der Öffentlichkeit zuzugeben, dass man ein nationalistisches Weltbild hat. Obwohl man es hat. Man schämt sich offenbar seiner eigenen Einstellung. Woran liegt das?

Ich finde das ein sehr interessantes Phänomen, was speziell in D besonders stark ausgeprägt ist. Die Österreicher, obwohl ähnlich historisch belastet, haben diese Art von politischer Scham irgendwie kaum oder gar nicht.

Ja, das ist wirklich eine Interessante Sache.
Ich hatte selber eine Großmutter aus Österreich und die war zu jeder Zeit der Meinung das Österreich sowas ähnliches war wie Polen (-nur ohne Krieg)….es wurde in Ihrer Vorstellung also mehr oder weniger widerrechtlich besetzt (-sie hat es immer „gestohlen“ genannt^^) und niemand hatte eine Wahl etwas dagegen zu unternehmen. Alles was danach passiert ist waren dann halt „die Nazis“ schuld.

Das ist historisch natürlich komplett unhaltbar, denn Österreich ist genauso verblendet und voller Jubel in Hitler rein gerannt wie Deutschland. Wobei solche Behauptungen von älteren Leuten die wirklich noch dabei gewesen waren vor allem auch ein Schutzmechanismus sind/oder waren, um sich nicht selber in der Verantwortung sehen zu müssen. So oder so hat es jedenfalls in der Tat dazu geführt, dass sich Österreich auch heute im Hinblick auf die NS Zeit eher in einer Opferrolle sieht und die Bevölkerung entsprechend weniger sensibel ist, wenn es darum geht sich klar in einem eher rechten Blickwinkel zu positionieren.

In Deutschland hört sich sowas dann bekanntlich oft eher so an.: „Ich bin ja nichts rechtsradikal eingestellt,...aaaber,“. Und auch wenn in der heutigen Zeit bei weitem wirklich nicht alle rechtsradikal sind die bspw. die AfD wählen, oder auch im Laufe der Zeit einige Dinge im Hinblick auf Flüchtlinge oder Asylanten kritischer und/oder teilweise radikaler sehen, so vertreten sie halt dennoch je nach Stärke und Ausprägung dieser Einstellung halt oft genug Punkte die genau aus dieser rechtsradikalen Sparte kommen und sie natürlich bedienen. Das sollte man sich immer bewusst machen, alles andere ist ein Stück weit einfach Selbstbetrug. (-Das soll jetzt übrigens keine Verurteilung sein o.ä., es ist lediglich eine Beobachtung.)
 
Hier mal ein Bogen von der Bundestagswahl zur Landtagswahl in Niedersachsen, wo ja heute gewählt wird.

Denn für Martin Schulz (SPD Chef) geht es aufgrund der desaströsen Ergebnisse der Bundestagswahl wohl um alles und wenn die SPD nach der Bundestagswahl erneut derart abstürzt, wird er wohl nicht mehr zu halten sein….Wobei ihm im Grunde aber schon der Spiegel Artikel den Rest gegeben hat, wo sich Schulz quasi selber demontiert und weniger als Parteichef, sondern eher als arme Wurst voller Selbstzweifel erscheint.: DER SPIEGEL 2017/40

Vor dem Hintergrund ist zudem folgendes vor allem kurz vor der Wahl komplett unverständlich.
13% der Bürger wählen einen verkorksten rechtsgerichteten Verein wie die AfD zur drittstärksten Kraft in den Bundestag und de Maizière (CDU) fällt daraufhin nichts besseres ein als einen muslimischen Feiertag in die Runde zu werfen…und Schulz springt auch noch fröhlich mit auf den Zug auf.

Muslimischer Feiertag - „Man muss über den Vorschlag nachdenken“
Aus den eigenen Reihen wird Innenminister de Maizière (CDU) für seinen Satz zu muslimischen Feiertagen kritisiert wird. SPD-Chef Schulz ist begeistert. Ihn habe der „Vorschlag“ überrascht, zumal de Maizière „nicht der Fantasievollste“ sei.

Muslimischer Feiertag: „Man muss uber den Vorschlag nachdenken“ - WELT

Wenn man vorhat noch mehr Wähler in die Arme von AfD & Co. zu scheuchen und gleichzeitig seinen politischen Selbstmord weiter voran treiben will, sollte man sich exakt SO verhalten. Einen noch beknackteren Zeitpunkt für einen derartigen Vorschlag gibt es jedenfalls nicht.

Generell ist sowas in der vorherrschenden Situation wo eh schon viele Bürger dem Islam kritisch gegenüberstehen eine vollkommen unsinnige Überlegung, denn damit schürt man nur weiteren Unmut und drückt noch mehr Bürger nach rechts außen. Wie wirklichkeitsfremd muss man eigentlich sein um nicht zu wissen das in so einer Stimmungslage derartige Vorschläge alles nur noch schlimmer machen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde ja sämtliche religiöse Feiertage abschaffen.
Man könnte andere Feiertage einführen.
Wie heißt noch der Typ, der die Impfung gegen Kinderlähmung entwickelt hat?
Dem sollte man ein Denkmal in Form eines Feiertages geben.
 
Ich würde ja sämtliche religiöse Feiertage abschaffen.
Das wäre imo Politik am Bürger vorbei.
Denn viele halten trotz steigender Kirchenaustritte nach wie vor an Kirche und der Religion fest und daran ist ja auch gar nicht schlimmer. Wobei die christlichen Feiertage für viele ja mehr zu einer Art Tradition geworden sind und weniger etwas mit "Glauben" an sich zu tun haben.
 
Tja, dann kannst du aber auch fragen, wieso es keine Feiertage für Buddhisten gibt, für Juden, für Atheisten und sonst für wen.
Du kannst nicht alle bedienen, logisch wäre es dann, einfach alle religiösen Feiertage abzuschaffen.
Jeder kann dann Weihnachten, Ostern, Chanukka oder was auch immer nach eigenem Ermessen feiern.
 
Urlaubstage sind ja Verhandlungssache. Die meisten Firmen begrenzen jetzt bei 25 Tagen. 30 Tage sind eher selten.
Und klar, wer Weihnachten frei haben will, nimmt sich dann Urlaub.
Mir reicht es ja schon, dass der Staat bei einem eingetragenen Christ die Steuern eintreibt -- das muss endlich mal aufhören.
 
Tja, dann kannst du aber auch fragen, wieso es keine Feiertage für Buddhisten gibt, für Juden, für Atheisten und sonst für wen.
Du kannst nicht alle bedienen, logisch wäre es dann, einfach alle religiösen Feiertage abzuschaffen.
Jeder kann dann Weihnachten, Ostern, Chanukka oder was auch immer nach eigenem Ermessen feiern.

Sehe ich völlig anders. Christliche Feiertage haben auch einen gewissen geschichtlichen Aspekt, immerhin hat das Christentum Deutschland und Europa doch recht erheblich über Jahrhunderte geprägt und somit eine gewisse Tradition, egal ob man daran glaubt oder eben nicht. Wollte man mit deiner Begründung die Feiertage abschaffen könnte man auch gleich Silvester abschaffen, da in Deutschland lebende Chinesen und Vietnamesen zum Beispiel Neujahr erst um den 20 Januar rum feiern und somit auch keine Berücksichtigung bei unseren Feiertagen finden. Genauso wie orthodoxe Christen in Deutschland, für die Weinachten erst am 6 und 7 Januar ist und die dort auch keinen Feiertag haben.

Man kann schlicht nicht alle Gruppen berücksichtigen die irgendwelche eigenen Feiertage haben und man muss es meiner Meinung nach auch nicht. Im Zweifelsfall gehen Traditionen des Gastlandes nunmal vor und das Rad (die Feiertage) neuerfinden muss man nun auch nicht, nur weil sie nicht mit Feiertagen von Zuwanderern übereinander passen und sie einen bestimmten religösen Ursprung besitzen.
Ich habe als Atheist ja auch keine Probleme damit Weinachten, oder Ostern, aus Tradition zu feiern, obwohl es christliche Feste sind (wobei Ostern ja eigentlich ehr ein heidnisch / germanischer Brauch ist).^^

Davon unabhängig, wie klingt das den wen man dann am 24 Dezember statt Weinachten den Tag der Impfung von Kinderlähmung feiern würde und dabei unter einem Tannebaum geschmückt Sprizen und Arzneipackungen Geschenke austauscht und sich dabei "frohe Impfung gegen Kinderlähmung" wünscht? :ugly: ;)
Doch irgendwie komisch. :P

Mir reicht es ja schon, dass der Staat bei einem eingetragenen Christ die Steuern eintreibt -- das muss endlich mal aufhören.

Dem stimme ich allerdings absolut zu.
 
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