Die Bundestagswahl 2017

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Es ist ja nicht nur das Wahlprogramm - das ist schon schlimm genug, wie Threshold schön darstellt - es geht auch darum, was die Spitzenpolitiker so in der Öffentlichkeit sagen. Und das ist ja nur der Teil, den man öffentlich vertreten will. Unter der Decke geht es noch viel reaktionärer und extremer zu.

Es tut mir leid, wenn Du das nicht sehen willst, Kaaruzo. Zumindest hoffe ich, dass Du die AfD "nur" falsch einschätzt.
 
Gauland ist ein Populist.
Er labert irgendwas und entschuldigt sich danach dann oder so.
Aber gesagt hat er es und darum ging es ihm nur.
Und dann gibt es da Leute wie den Höcke. Das ist ein Nationalist. Nichts weiter. Davon gibt es in der Afd mehr als in anderen Parteien und daher kann man sie sehrwohl als rechte Partei sehen.
Auch wenn die Weigel andere Positionen vertritt. sie duldet Leute wie Höcke, denn sie weiß, dass sie ohne diese Leute nur eine Randerscheinung wäre.
 
Gauland ist ein Populist.
Er labert irgendwas und entschuldigt sich danach dann oder so.
Aber gesagt hat er es und darum ging es ihm nur.
Und dann gibt es da Leute wie den Höcke. Das ist ein Nationalist. Nichts weiter. Davon gibt es in der Afd mehr als in anderen Parteien und daher kann man sie sehrwohl als rechte Partei sehen.
Auch wenn die Weigel andere Positionen vertritt. sie duldet Leute wie Höcke, denn sie weiß, dass sie ohne diese Leute nur eine Randerscheinung wäre.

Ja und?

Jetzt schliesst sich doch der Anus :D
Egal, wie die Pappnasen bei der AfD heißen,

Was werden denn die "etablierte" Politik dagegen machen?
CSU will weiter nach rechts, links bleibt links,
und der Lindner will nur sein Fussvolk in richtige Positionen bringen :D
 
Die etablierten Parteien können doch jetzt nicht ernsthaft nach Rechts schwenken und glauben damit wieder Wähler einzufangen. Das Problem der Menschen und der Erfolg der AFD sind eher ein anderes, nämlich das sich immer mehr Menschen nicht verstanden und abgehängt fühlen. Sprich die Politiker als eine Kaste und Lobbyistenmarionetten sehen und nicht als Vertreter von sich, Vertreter des Volkes. Also im Prinzip die gleiche Motivation die Trump in Amerika auch so viele Wähler beschert hat.

So lange Politiker das nicht erkennen, werden Populisten und Extreme immer mehr Zulauf haben. Alleine schon das ne CDU zur Wahl antritt mit quasi keinem Programm und erzählt Deutschland geht es gut, wir machen weiter so wie bisher ist für viele Menschen einfach Hohn.
Probleme haben wir nämlich genug: Steigender Niedriglohnsektor samt Altersarmut, ein ungerechtes und wirres Steuersystem, immer weiter steigende Sozialbeiträge, sprunghaft steigende Mieten und Nebenkosten (wenn man denn ne Wohnung in Städten überhaupt noch kriegt), ein Gesundheitssektor der chronisch unterbesetzt sind samt Pharmafirmen die hier in Deutschland das doppelte und dreifache der üblichen Medikamentenpreise kassieren. Kinderbetreuung und Schulen oft auch mit vielen Problemen und noch netmal fähig den Kiddies ne warme Mahlzeit für lau zu ermöglichen.

Vielen Menschen geht es damit eben nicht so gut und die Perspektiven für die kommenden Jahre sind auch nicht so rosig. Das bisschen was man alle paar Jahre an Lohnplus bekommt wird durch diverse Nebenkosten und steigende Beiträge mehr als weggefressen.
Dann sieht man aber parallel wie sich Multimilliardenkonzerne hier bereichern und kaum Steuern zahlen. Das Milliarden für Bankenrettung da sind und wir auch gerne Opernhäuser für hohe Millionen bis niedrige Milliardensummen bauen, aber gleichzeitig die Klos in Schulen seit 1970 keine Renovierung mehr gesehn haben. Und das wir Geld für 2 Millionen Flüchtlinge haben, samt Wohnraum auch in Großstädten, aber man selbst sich dumm und dämlich sucht für ne bezahlbare 2 Zimmerwohnung.
Verstehe schon das da viele Menschen ihr Vertrauen in Politiker verlieren und sich nicht verstanden fühlen.
 
Einfach mal Reden von früher bei YT angucken. Da wurde im Bundestag noch verbal gefetzt.

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Diese berühmten Reden von Strauß und Wehner, fanden aber auch zu einer Krisenzeit in der die BRD akut bedroht war (RAF-Terror, Verschärfung des kalten Krieges, Umbruch durch die 68er) statt.
Die etablierten Parteien können doch jetzt nicht ernsthaft nach Rechts schwenken und glauben damit wieder Wähler einzufangen.
Wenn die SPD gleichzeitig nach links schwenken würde, wären die Volksparteien zumindest wieder inhaltlich dort wie sie ursprünglich herkommen.
 
Die etablierten Parteien können doch jetzt nicht ernsthaft nach Rechts schwenken und glauben damit wieder Wähler einzufangen. Das Problem der Menschen und der Erfolg der AFD sind eher ein anderes, nämlich das sich immer mehr Menschen nicht verstanden und abgehängt fühlen. Sprich die Politiker als eine Kaste und Lobbyistenmarionetten sehen und nicht als Vertreter von sich, Vertreter des Volkes. Also im Prinzip die gleiche Motivation die Trump in Amerika auch so viele Wähler beschert hat.

Ich denke das sind zwei verschiedene Gruppierungen. Die "Abgehängten" sind in der Mehrzahl Nichtwähler oder Wähler der Linken.
Die AFD dagegen hat ihre Stimmen einerseits von Protestwählern, und andererseits von Leuten die vorher die CDU gewählt haben. Die CDU/CSU war vor einigen Jahren noch Mitte-Rechts, nun steht sie im Prinzip schon links der Mitte, genau dort wo die SPD auch steht. Dies ist auch der Grund für das schlechte Abschneiden der SPD. Einige von deren Wählern haben dann die CDU gewählt.
 
Die etablierten Parteien können doch jetzt nicht ernsthaft nach Rechts schwenken und glauben damit wieder Wähler einzufangen. Das Problem der Menschen und der Erfolg der AFD sind eher ein anderes, nämlich das sich immer mehr Menschen nicht verstanden und abgehängt fühlen. Sprich die Politiker als eine Kaste und Lobbyistenmarionetten sehen und nicht als Vertreter von sich, Vertreter des Volkes. Also im Prinzip die gleiche Motivation die Trump in Amerika auch so viele Wähler beschert hat.

Was genau sollen denn Politiker tun?

Das Problem ist doch: Wenn Du etwas bewegen willst, musst Du unpopuläre Entscheidungen treffen. Denn der Mensch ist nicht vernünftig und sieht nur seinen kurzfristigen Vorteil. Auf langfristige Effekte ausgelegte Politik wird vom Wahlvolk nicht honoriert.

Das bedeutet, dass in der Demokratie leider nicht der nachhaltige Politiker belohnt wird, sondern der Verwalter und der Populist, der nach dem Motto "nach mir die Sintflut" regiert.
 
Du hast denke ich, meine Frage falsch aufgefasst. Die Frage war, welcher andere unserer nationalen Volksvertreter *hust* es besser gemacht hätte? Akut, in der Situation und vor der Verantwortung gegenüber der eigenen Partei, der Bürger und der Menschen in Not (egal ob selbst verschuldet, oder nicht).

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Sowas weiß man immer erst nachher, aber Merkel hat absolut eklatante Fehler gemacht und nicht eine große Tat vollbracht.
 
Sowas weiß man immer erst nachher, aber Merkel hat absolut eklatante Fehler gemacht und nicht eine große Tat vollbracht.

Kann mich gar nicht erinnern, das sie überhaupt irgendwas gemacht hat, was nicht von der SPD oder der Opposition angeleiert wurde. Aber wie hat mal ein Beamter gesagt, "wer nicht macht, macht nichts falsch und wer nichts falsch macht, wird befördert", bzw. in diesem Fall wiedergewählt.

Interessant ist, das fast 2/3 der AFD Wähler Neuwahlen wollen. Umfrage nach der Bundestagswahl: Lieber Neuwahl als Grosse Koalition
Leider wurde nicht erfasst, ob es Protestwähler waren, die ihr Ergebnis rückgängig machen wollen, oder Überzeugungstäter, die gerne die direkte Machtübernahme als stärkste Partei, wie in Sachsen hätten.
 
Sowas weiß man immer erst nachher, aber Merkel hat absolut eklatante Fehler gemacht und nicht eine große Tat vollbracht.

Das ist ganz im Auge des Betrachters. Ich bin jetzt kein großer Merkel Fan, aber diese extrem negative Sicht ist definitiv nicht angebracht.

Interessant ist, das fast 2/3 der AFD Wähler Neuwahlen wollen. Umfrage nach der Bundestagswahl: Lieber Neuwahl als Grosse Koalition
Leider wurde nicht erfasst, ob es Protestwähler waren, die ihr Ergebnis rückgängig machen wollen, oder Überzeugungstäter, die gerne die direkte Machtübernahme als stärkste Partei, wie in Sachsen hätten.

Die meisten wohl letzteres. Vergiss nicht: Die sind das Volk, das Volk braucht nur ne Weile das zu begreifen.
 
Merkel ist halt außenpolitisch wirklich gut. Sie ist ruhig und kalkuliert, hat keine Probleme sich auch mit schwierigen Politikern sachlich auseinanderzusetzen und ihre Ausrichtung ist halt auch ziemlich verlässlich und konstant. Deswegen wird die auch überall auf der Welt geschätzt für diese Stärken.

Innenpolitisch ist es halt wieder ne ganz andere Sache. Da zeigt sie kaum Präsenz und hält sich wenn möglich aus dem meisten raus. Setzt aber auch kaum Akzente.
 
Wer ist denn bitte mit "alle" gemeint? Also ich hab nicht vor der afd gewarnt, ebenso wenig wie vor jeder anderen Partei. "Alle" können es also definitiv nicht sein.

Wenn man sich die Zahlen der afd im Osten anschaut, dann aber bitte auch die der Linken. Die ist nämlich dort auch deutlich stärker als hier. Die Bürger im Osten haben also zwei gegensätzliche Parteien gewählt. Ich finde das ehrlich gesagt ein ganz spannendes Konzept.

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Alle mit denen ich in der letzten Zeit gesprochen, oder die in der in der Hochschule Reden gehalten haben. Also Stura, Rektor usw.
Eben intelligente Leute, die nicht jeden Montag zu Pegida gehen oder mit anderen hirnlosen Glatzen am Stammtisch sitzen.

Mittlerweile gibt es auch Unterschriftenaktionen gegen die AFD, die inzwischen fast 500k Leute unterzeichnet haben: Avaaz - Sehr geehrte AfD...



Wobei die Linken und die Grünen zusammen gerade mal bei 20% liegen. Das kann man nicht wirklich als Ausgleich sehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Alle mit denen ich in der letzten Zeit gesprochen, oder die in der in der Hochschule Reden gehalten haben. Also Stura, Rektor usw.
Eben intelligente Leute, die nicht jeden Montag zu Pegida gehen oder mit anderen hirnlosen Glatzen am Stammtisch sitzen.

Mittlerweile gibt es auch Unterschriftenaktionen gegen die AFD, die inzwischen fast 500k Leute unterzeichnet haben: Avaaz - Sehr geehrte AfD...



Wobei die Linken und die Grünen zusammen gerade mal bei 20% liegen. Das kann man nicht wirklich als Ausgleich sehen.
Erstens ist deine Schlussfolgerung völliger Mumpitz. Nur weil jemand an der Hochschule was sagen darf, ist er noch lange nicht intelligent. Da spreche ich aus eigener Erfahrung.

Zweitens sind es zwar nur zwanzig Prozent, der Anteil der Linken ist aber eben höher als im Westen. Darum ging's mir vorrangig.

@Vermibaard
Ich hab deinen Beitrag erst beim dritten Überflug verstanden. Daraufhin hab ich fast mein Handy fallen lassen, so musste ich lachen. Sehr cooles Fettnäpfchen hast du da gefunden. :daumen:

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Ja, knapp höher als ein Hamster. Das war's dann aber schon. Das ist ja auch nicht als Diskriminierung einer Gruppe gemeint, sondern ganz sachlich. Es gibt deutlich intelligentere Hauptschüler als Abiturienten, oder Absolventen höherer Abschlüsse. Oftmals ist heutzutage ja der finanzielle Aspekt ausschlaggebend für die Abschlusswahl, oder eben der Druck der Eltern. Dann gibt's noch viele die irre lernen müssen, sich Hausaufgabenhelfer holen und trotzdem nur gerade so eben das Abi schaffen. Diese sind sicher nicht intelligenter als eine/r die/der ihren Haupt-, oder Realschulabschluss im Schlaf mit 1,X gemacht hat.
Also nur der Abschluss sagt absolut nichts aus, außer wie lange man etwa die Schulbank gedrückt hat.
Das ist jedenfalls meine Meinung und basiert auf eigenen Erfahrungen. Natürlich kann das in deinem Umfeld auch anders aussehen.

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Jemand mit Abitur bzw. Hochschulabschluss sollte schon eine gewisse Intelligenz haben.

Die Attentäter, die ein Flugzeug ins World Trade Center geflogen haben, haben in Hamburg studiert.
Ich gehe also davon aus, dass sie eine gewisse Intelligenz hatten.
Da stelle ich mir ernsthaft die Frage, wieso die die Leute geworden sind, die sind am Ende waren -- was ist da schief gelaufen?
 
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