Coronavirus: Behandlungsmethoden und Maßnahmen

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Schweden verzeichnet in der ersten Hälfte des Jahres so viele Todesfälle wie seit 150 Jahren nicht. Bis Ende Juni starben rund 4500 Menschen im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19. Insgesamt gab es 51.405 Todesfälle, mehr als in jedem Jahr seit 1869, als unter anderem wegen einer Hungersnot 55.431 Menschen starben, wie die Statistikbehörde mitteilt. Schweden hatte im Kampf gegen die Pandemie deutlich weniger Kontaktbeschränkungen erlassen als viele andere europäische Staaten.

Soviel zu den ganzen Thesen, Corona sei ja gar nicht schlimm und man sieht das an den Sterberaten ja nicht und Grippetote gibts auch so viele und man hätte gar keine Maßnahmen gebraucht und die sterben ja alle mit und nicht an Corona/wären eh gestorben und weiteres Geschwurbel.
Schweden hat Todesraten die so hoch sind wie bei ner Landesweiten Hungersnot vor 150 Jahren. Wie überragend der schwedische Weg sich doch herausgestellt hat. :(
 
Man setzte in Schweden vor allem auf die Vernunft der Bürger, ohne Lockdownregeln erlassen zu müssen. Das das weder dort, noch hier klappt ist offensichtlich.

Übrigens wurde bei uns in der Gegend heute ein Hausverbot erlassen, gegen jemanden der sich nicht an das Tragen der Maske in öffentlichen Zugängen hielt, inklusive Ordnungsgeld. Ich denke das wird sich verschärfen. Anders kapieren das die Leute nicht. Es muss wehtun.
 
Das Problem ist dass du verbieten kannst was du willst und Strafen erlassen kannst ohne Ende - wenn niemand da ist ders kontrolliert und durchsetzt ist der Effekt nicht wirklich groß - zumindest sicher nicht bei "Problemkandidaten" (die meisten Normalbürger versuchen sich ja schon an die ordnung zu halten).

Ich weiß nicht ob das nur bei uns so ist aber im Saarland kannste tagelang in der Gegend rum fahren oder laufen ohne auch nur einen einzigen Polizisten oder Ordnungsamtler zu sehen wenn du nicht grade gezielt an Hotspots wien Hauptbahnhof gehst. Jemand in Uniform ist schon fast was Besonderes. Google sagt wir haben 2700 Polizisten, davon sind dann gefühlt vielleicht 1000-1500 oder sowas "auf der Straße" im Einsatz wenn man Bürokraten und Freizeit abzieht - bei ner Million Einwohnern. Und die haben ja auch anderes zu tun als Coronaregeln durchzusetzen.

Hier kannste eigentlich übertrieben gesagt machen was du willst. Von rumpöbeln über viel zu schnell fahren ist alles dabei, Einbruch/Diebstahl ist gern genommen, Sachbeschädigung/Vandalismus alltäglich, Drogen gibts nicht nur in der Hauptstadt an jeder Ecke - ohne Maske rumlaufen oder sowas interessiert da niemanden.
Das mag sicherlich überzeichnet dargestellt sein (wirklich Angst muss man ja nicht wirklich haben wenn man bestimmte Gegenden meidet) aber die Kontrolldichte, Beamtenkapazität und letztlich auch Aufklärungsquote bei Straftaten ist hier dermaßen gering dass es an ein Wunder grenzt wenn jemand für ne Abstands- oder Maskenregel belangt würde. :(
 
Das stimmt schon, es werden immer weniger Polizisten und den Job will kaum noch einer machen, zu Lasten der Sicherheit und Ordnung. Die Maske nicht tragen ist 'ne reine Owig, wenn du Auflagen wegen Corona hast dann natürlich nicht.

Das reine Nichttragen kann man anders ahnden (Beauftragte, Politesse, und natürlich kann man das auch von Bürger zu Bürger regeln, indem man drauf hinweist usw.), dass muss die Polizei sicher nicht gezielt machen, weil die tatsächlich einen Haufen Wust am Hacken haben und immer weniger werden. Ist bei uns auch so. Man sieht kaum noch Ordnungshüter. Das hat man alles kaputt gespart. Wir brauchen die aber mehr denn je.

Wenn man überlegt wie viele Stunden die in der ersten Migrationswelle 2016 angehäuft haben, ist das utopisch. Bayern usw. waren da hart getroffen.
 
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