Dann kannste ja auch für dich selbst kümmern.
KEK.
Pflege wird hier richtig gut bezahlt. Die Pflege an sich. Wenn das Geld bei den Arbeitern nicht ankommt, kann niemand deren Arbeitskampf für sie führen. Das müssen sie selbst machen.
Geld für Personal ist da, sie müssen es sich nur holen und das geht heutzutage über Verhandlungen.
Hier haben selbst Piloten, die nun wirklich nicht wenig verdienen, einen Arbeitskampf geführt - mehrfach. Da können die anderen es auch, die eine bessere Ausgangsposition haben (also keine Spitzenverdiener sind).
Die Bevölkerung ist nicht dafür da, irgendwelche Missstände in irgendwelchen Betrieben geradezubiegen, egal ob es eine Pflegeeinrichtung ist oder eine Fleischfabrik wie Tönnies.
Das brauchst du mir ganz bestimmt nicht erzählen - preaching to the choir. Das Problem hat die gesamte Veranstaltungsbranche gerade, und vermutlich auch noch andere. Daher wird ja ein Branchendialog angestrebt in dem es auch genau um solche Sachverhalte gehen soll. Wenn du dich wirklich für die Belange der Betroffenen interessieren würdest, wüsstest du sicherlich von den zahlreichen Initiativen und Bündnissen, die sich dort in den vergangenen Monaten gebildet haben. Alle versuchen, ein wirtschaftliches und soziales Desaster zu verhindern, aber keine fordert sofortige Öffnungen ohne Rücksicht auf Verluste.
Ja ich weiß von einigen die es HIER, lokal gemacht haben. International gibt es NICHTS. Die Leute sind auf Hilfe dort angewiesen wo sie leben.
Klar, eine Vielzahl von Leuten die hier lebt wird es überstehen - irgendwie, mit massiven Schulden, einige werden aufgeben. Ich sehe auf Facebook ungewöhlich viele Anzeigen für PA - rate mal warum, die Firmen versuchen irgendwie ihr Vermögen abzustoßen was nun mal auch in Form von PA-Anlagen rumsteht und sich damit über Wasser halten. Hinterher werden sie das wohl mieten müssen.
Branchendialog hat nur eingeschränkt stattgefunden und betraf nur bestimmte Arten von Einrichtungen: Museen, Theater, Oper und andere Kultureinrichtungen die sowieso weit weniger Probleme haben mit Abstand, Maskenpflicht etc. Konzerthallen, Clubs und Festivals wurden bislang gekonnt ignoriert.
Initiativen, Bündnisse und sonstiges decken keine Kosten. Sie könnten eventuell verhandeln und das wird dauern, derweil fangen die ersten an, über Insolvenzanträge und Geschäftsaufgaben zu reden.
Das einzige was diese Branche hier und jetzt retten würde ist die Wiederherstellung von dem Normalbetrieb mit minimalen Auflagen. Man kann z.B. die Künstler aus USA, SüdAmerika und anderen Hotspots aktuell die Einreise nicht gewähren weil das wirklich riskant ist, aber auf der EU-Ebene könnte man anfangen zu arbeiten. Schweiz hat bewiesen das es geht. Keine Masken, Veranstaltungen bis zu 1000 Personen, es läuft.
Sie haben verstanden das auch diese Bereiche der Kultur wieder zum Regulärbetrieb übergehen müssen. Niemand kann diese Branche ein Jahr lang oder Länger durchfüttern. Wir erinnern uns, bereits im März wurde alles flachgelegt. Wir sehen schon den Juli auf uns zukommen. Impfstoff nicht in Sicht und wird auch nicht kommen die nächsten 6 Monate, das dauert länger. Also können die sich das ganze restliche Jahr 2020 in die Haare schmieren.
Und die Bevölkerung ist auch nicht damit einverstanden, weder mit der Tatsache das es nichts gibt noch die Tatsache das da wieder Milliarden fällig werden. Reicht schon das Lufthansa diverse Milliarden verschluckt hat.