Coronavirus: Behandlungsmethoden und Maßnahmen

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Hallo zusammen,
als jemand, der aus der Veranstaltungsbranche kommt, möchte ich an dieser Stelle auch einmal meinen Senf dazu geben. Es ist richtig, dass Veranstaltungen wie die üblicherweise um diese Jahreszeit stattfindenden Festivals, Stadtfeste und Ähnlichem derzeit schwer vorstellbar sind. Das stellt innerhalb der Branche auch niemand wirklich in Frage. Dennoch ist die Lage absolut ernst.
Unsere Branche ist normalerweise so gut wie unsichtbar, was wohl ein Stück weit in der Natur der Sache liegt, explizit nicht im Rampenlicht oder vor der Kamera zu stehen. Dieser Umstand wird uns derzeit zum Verhängnis. Es gibt zwar zahlreiche Verbände innerhalb der Veranstaltungswirtschaft, jeder davon in seinem Teilbereich sicherlich gut vernetzt, aber keinen Dachverband welcher den Anspruch hat, die gesamte Branche zu vertreten. Die Folgen aus dieser versäumten Lobbyarbeit werden uns derzeit auf dramatische Art bewusst.
Der unmittelbare Fokus der hier vor einigen Seiten entstandenen Diskussion auf Konzerte, Raves, Partys und all das, was in so vielen Kommentarspalten in der letzten Zeit abschätzig als Spaßgesellschaft tituliert wird, ist leider typisch. In der Realität sprechen wir darüber hinaus allerdings noch von Messen, Kongressen, Hauptversammlungen, Marketing Events, Pressekonferenzen und vielen weiteren eher langweiligen, allerdings sehr umsatzstarken, Anlässen. Insgesamt geht es hier um einen Wirtschaftszweig mit etwa 1 million Beschäftigten und dreistelligem Milliardenumsatz; mehrheitlich mittelständische Unternehmen in deutscher Hand. Die meisten dieser Unternehmen werden (Stand jetzt) am Ende wohl auf ein gesamtes Jahr an Umsatzausfall blicken. Die Behauptung, sowas ließe sich mit Rücklagen aus guten Jahren decken ist lächerlich. Viele scheinen nicht zu verstehen, dass die Durchführung von Großveranstaltungen ein hochkomplexes Feld ist, welches eines enormen Kosten- und Personalaufwandes bedarf. Die Verluste, die den Unternehmen derzeit entstehen, liegen in der Größenordnung eines Jahresgewinns pro Monat – da sind auch die dicksten Polster irgendwann aufgebraucht.
Neben den Verlusten in der Veranstaltungswirtschaft selber sollte man auch die hiermit in Verbindung stehenden ausfälle im Hotel- und Gaststättengewerbe beachten. Auch diese Branche ist hart getroffen und wird den langfristigen Ausfall von millionen Übernachtungen sollten Veranstaltungen nachhaltig ersatzlos wegfallen wohl nicht ohne Weiteres verkraften. Ein großer Teil der nationalen wie internationalen Geschäftsreisen haben beispielsweise die Teilnahme an Tagungen und Veranstaltungen als Anlass.
Deutschland ist nach den USA und China der weltweit drittgrößte Markt für Veranstaltungen. Die hiesige Branche wird bislang weitgehend im Stich gelassen, während im europäischen Ausland das schlimmste teilweise vorerst verhindert zu sein scheint. Was die Folge daraus sein wird, konnte man in den vergangenen Jahren in vielen anderen Branchen beobachten.

Niemand möchte auf fahrlässige Art und Weise jetzt so weiter machen, als gäbe es das Virus nicht. Als eine der ersten Brachen überhaupt hat die Veranstaltungswirtschaft daher bereits im März mittels einer Studie des R.I.F.E.L. (Research Institute for Exhibition and Live-Communication) versucht die zu erwartenden Schäden abzubilden und Handlungsempfehlungen an die Politik benannt um eine bespiellose Insolvenzwelle ab dem 3. Quartal des Jahres zu vermeiden. Umgesetzt wurde außer den Regelungen zur Kurzarbeit bisher quasi nichts.
Im selben Zuge wurden auch Konzepte und Maßnahmen ausgearbeitet, mit denen bestimmte Veranstaltungen eingeschränkt ermöglicht werden sollten. Die Antwort hierauf war das undifferenzierte Aussprechen eines effektiven Berufsverbots für einen kompletten Wirtschaftszweig bis zunächst Ende August (jetzt mindestens Oktober). Das war im April, kurz bevor andere Teile der Wirtschaft wieder hochgefahren wurden.
Ich komme derzeit klar und bin hier nicht auf Mitleid aus, Mir ist völlig klar, dass es in anderen Teilen der Wirtschaft mitunter ebenfalls finster aussieht. Ich halte es jedoch für fair zu behaupten, dass kein anderer Wirtschaftszweig zurzeit mit derartigen Umständen zu kämpfen hat.
Niemand wird sich die Patentlösung hierfür aus dem Ärmel schütteln können, soviel ist klar, aber ich denke schon, dass man von der Politik mehr als ohrenbetäubendes Schweigen erwarten darf, nachdem monatelang auf diese Umstände aufmerksam gemacht wurde. Es geht hier schließlich um mehrere hunderttausend Menschen, im schlechtesten Fall noch weitaus mehr, die derzeit ohne jegliche Perspektive unverschuldet vor dem absoluten Nichts stehen und das seit Monaten. Zu behaupten, die hätten jetzt ja Zeit für Fortbildungen wird der Lage nicht gerecht und grenzt meiner Meinung nach an blanken Hohn.
Ich freue mich wirklich für jeden von euch, der sich derzeit vom Fallout dieser Krise nicht betroffen wissen muss, hoffentlich wisst ihr das zu schätzen. Ich kann mir allerdings nicht erklären, was manche sich davon versprechen, einer grundsätzlich gesunden Branche, deren entscheidende Schwäche es war Menschen zusammen zu bringen, jetzt das Existenzrecht absprechen zu wollen
Ich halte gesellschaftlichen Zusammenhalt in dieser Zeit für wichtig. Das bedingt auch, einander zu helfen und zuzuhören. Es ist leicht, die Probleme Anderer klein zu reden, ohne überhaupt einen Einblick in die Materie zu haben. Bitte werdet nicht zu Zynikern.
 
Ja genau dafür ist die EU ja da, damit sich die Leute hier ihren Arbeitsplatz frei aussuchen können und sich frei bewegen können. Das war 3 Monate lang nicht der Fall und klappt an vielen Orten immer noch nicht so wie es soll.
Dazu gehören eben auch Ärzte.
Und das hier knapp 3000 Ärzte aus aller Welt arbeiten zeigt wie weltoffen das Land eigentlich ist.

Ich hab Kollegen aus aller Welt bei mir in der Firma und begrüße es das auch hier Kollegen aus aller Welt in allen Bereichen arbeiten können. Und das sie sich eben frei bewegen können. Was aktuell z.B. für Nicht-EU Bürger kaum machbar ist.
So viel erstmal dazu.

Leipzig hat übrigens Clubs geöffnet. Ohne tanzen, aber es ist ein Anfang. Leider ist die dämliche Maskenpflicht immer noch aktiv, obwohl hier langsam der Unmut der Leute wächst und sogar die Einzelhändler massive Verluste beklagen weil Kunden nicht mit einem Maulkorb einkaufen gehen wollen. Großveranstaltungen ab 1000 Leute sind immer noch verboten. Prostitution ebenfalls. Gilt glaub ich für ganz Sachsen.
Wenn es hier nicht bald alles zum Normalzustand zurückkehrt, auch ohne Impfstoffe, werden die Leute richtig sauer - ich auch. Reicht langsam, vor allem mit dem Chaos das hier das verboten ist und 20km weiter was anderes und 200km wieder was neues.
 
Niemand will freiwillig ein Jahr den scheiß durchmachen,
Dem muss ich widersprechen. Ich hoffe sogar, dass es länger als ein Jahr erhalten bleibt.

Wer arbeiten will, findet Arbeit.
ED Fauler werden auch weiterhin gesucht.

werden die Leute richtig sauer - ich auch
Genau, schmeiß die Brügel raus.
rollen.gif
 
Zuletzt bearbeitet:
Kommt drauf an, was derjenige gelernt hat und was gerade gesucht wird.
Einfache Jobs werden sich noch eher finden.

Die Frage ist, ob man davon dann auch vernünftig leben und gleichzeitig eine kapitalgedeckte Altersvorsorge aufbauen kann. Wenn nicht, muss die Gemeinschaft ohnehin früher oder später einspringen - und dann hätte man auch die ursprüngliche Stelle retten können. Und das womöglich sogar billiger.
 
Ja genau dafür ist die EU ja da, damit sich die Leute hier ihren Arbeitsplatz frei aussuchen können und sich frei bewegen können. Das war 3 Monate lang nicht der Fall und klappt an vielen Orten immer noch nicht so wie es soll.
Dazu gehören eben auch Ärzte.
Und das hier knapp 3000 Ärzte aus aller Welt arbeiten zeigt wie weltoffen das Land eigentlich ist.

Ich hab Kollegen aus aller Welt bei mir in der Firma und begrüße es das auch hier Kollegen aus aller Welt in allen Bereichen arbeiten können. Und das sie sich eben frei bewegen können. Was aktuell z.B. für Nicht-EU Bürger kaum machbar ist.
So viel erstmal dazu.

Leipzig hat übrigens Clubs geöffnet. Ohne tanzen, aber es ist ein Anfang. Leider ist die dämliche Maskenpflicht immer noch aktiv, obwohl hier langsam der Unmut der Leute wächst und sogar die Einzelhändler massive Verluste beklagen weil Kunden nicht mit einem Maulkorb einkaufen gehen wollen. Großveranstaltungen ab 1000 Leute sind immer noch verboten. Prostitution ebenfalls. Gilt glaub ich für ganz Sachsen.
Wenn es hier nicht bald alles zum Normalzustand zurückkehrt, auch ohne Impfstoffe, werden die Leute richtig sauer - ich auch. Reicht langsam, vor allem mit dem Chaos das hier das verboten ist und 20km weiter was anderes und 200km wieder was neues.

Wer sich an der Maskenpflicht stört, dem ist nicht zu helfen. Und wer glaubt, dass die Leute mehr shoppen gehen wenn die Krankenhäuser Zustände wie in Spanien oder Italien erreichen, als jetzt wo sie Maske tragen müssen, dem ist nicht zu helfen.
 
Wenn das dein größtes Problem ist, dann installiere dir doch neben der Corona-App einfach Tinder. :schief:

Ich brauche das nicht, finde es aber zum kotzen das hier bestimmte Branchen einfach links liegen gelassen werden. Gerade die, die es mit der Hygiene sehr genau nimmt (sonst würden die da dauerhaft krank sein).

Wer sich an der Maskenpflicht stört, dem ist nicht zu helfen. Und wer glaubt, dass die Leute mehr shoppen gehen wenn die Krankenhäuser Zustände wie in Spanien oder Italien erreichen, als jetzt wo sie Maske tragen müssen, dem ist nicht zu helfen.

Die Krankenhäuser werden hier den Zustand nicht erreichen. Österreich - keine Maskenpflicht, keine wirklichen Anstiege der Infektionszahlen. Und in einer Fleischerei wo Masken z.B. zur Grundausrüstung gehören können - tausende Infizierte.
Vor allem die Alltagsmasken helfen nicht und so wie sie getragen werden - sie sind eher schädlich als nützlich. Masken helfen nur bei richtiger Anwendung und wenn sie sauber sind.

Meine Maske hab ich nur als Notnagel damit ich hier irgendwo was kaufen kann was nicht an der frischen Luft verkauft wird. 1-2x in der Woche. Nutzloses Ding.
 
Ich brauche das nicht, finde es aber zum kotzen das hier bestimmte Branchen einfach links liegen gelassen werden. Gerade die, die es mit der Hygiene sehr genau nimmt (sonst würden die da dauerhaft krank sein).


Dir geht doch die Menschen im medizinisches Bereich am Arsch vorbei und wolltest/willst denn mistzustände und kollaps zumuten, bist ja net betroffen waaa, alles eine Farce , sag doch es geht nur um dich , alles andere ist dir egal
 
Ich brauche das nicht, finde es aber zum kotzen das hier bestimmte Branchen einfach links liegen gelassen werden. Gerade die, die es mit der Hygiene sehr genau nimmt (sonst würden die da dauerhaft krank sein).



Die Krankenhäuser werden hier den Zustand nicht erreichen. Österreich - keine Maskenpflicht, keine wirklichen Anstiege der Infektionszahlen. Und in einer Fleischerei wo Masken z.B. zur Grundausrüstung gehören können - tausende Infizierte.
Vor allem die Alltagsmasken helfen nicht und so wie sie getragen werden - sie sind eher schädlich als nützlich. Masken helfen nur bei richtiger Anwendung und wenn sie sauber sind.

Meine Maske hab ich nur als Notnagel damit ich hier irgendwo was kaufen kann was nicht an der frischen Luft verkauft wird. 1-2x in der Woche. Nutzloses Ding.

Und Du hast das Video aus dem Pausenraum der Schlachterei gesehen? Was trugen die Leute da nicht - Masken.
 
Ich brauche das nicht, finde es aber zum kotzen das hier bestimmte Branchen einfach links liegen gelassen werden. Gerade die, die es mit der Hygiene sehr genau nimmt (sonst würden die da dauerhaft krank sein).

Du hättest in Bio vielleicht mal besser aufpassen sollen. Eine HIV-Infektion bricht erst nach vielen Jahren als AIDS aus.
 
Dir geht doch die Menschen im medizinisches Bereich am Arsch vorbei und wolltest/willst denn mistzustände und kollaps zumuten, bist ja net betroffen waaa, alles eine Farce , sag doch es geht nur um dich , alles andere ist dir egal

Bis auf die Pflege die wirklich mal etwas mehr Geld bekommen soll geht es anderen Bereichen gar nicht so schlecht.
Das jetzt in Krankenhäusern keine geplanten Eingriffe stattfinden die Geld bringen, ist auch eine Folge der politischen Entscheidungen, das haben die nicht selbst verbockt.

Medizin ist eines der sichersten Bereiche was Arbeitsplätze angeht, die Leute verdienen da durchweg gut bis sehr gut (noch mal, ausgenommen Pflege) und sie haben einen hohen Stellenwert in der Gesellschaft. Oben drauf sind sie so gefragt wie nie, quer über alle Bereiche, was die Löhne noch mal steigen lässt weil gutes Personal nicht auf Bäumen wächst.
Die sollten die letzten sein die sich beschweren, zusammen mit den Piloten und Managern großer Konzerne. Da gibt es nichts zu meckern.
Und welcher Kollaps? Davon gibt es hier nicht mal eine Spur, wir haben massive Kapazitäten und die können auch genutzt werden, vor allem nach dem wir sie noch mal massiv aufgestockt haben!

Du hättest in Bio vielleicht mal besser aufpassen sollen. Eine HIV-Infektion bricht erst nach vielen Jahren als AIDS aus.

Als ob man sich da nur das einfangen könnte. Fakt ist - die Branche achtet extrem auf Hygiene schon alleine wegen ihrer Arbeit an sich und all den Krankheiten die es dort gibt. Trotzdem kriegt sie sofort auf den Deckel und wird komplett verboten - bis heute.
 
Bis auf die Pflege die wirklich mal etwas mehr Geld bekommen soll geht es anderen Bereichen gar nicht so schlecht.
Das jetzt in Krankenhäusern keine geplanten Eingriffe stattfinden die Geld bringen, ist auch eine Folge der politischen Entscheidungen, das haben die nicht selbst verbockt.

Medizin ist eines der sichersten Bereiche was Arbeitsplätze angeht, die Leute verdienen da durchweg gut bis sehr gut (noch mal, ausgenommen Pflege) und sie haben einen hohen Stellenwert in der Gesellschaft. Oben drauf sind sie so gefragt wie nie, quer über alle Bereiche, was die Löhne noch mal steigen lässt weil gutes Personal nicht auf Bäumen wächst.
Die sollten die letzten sein die sich beschweren, zusammen mit den Piloten und Managern großer Konzerne. Da gibt es nichts zu meckern.
Und welcher Kollaps? Davon gibt es hier nicht mal eine Spur, wir haben massive Kapazitäten und die können auch genutzt werden, vor allem nach dem wir sie noch mal massiv aufgestockt haben!

Kek
1. Angebot und Nachfrage funktioniert dort nicht und in der Altenpflege schon gar nicht.

2.Ja dank der Maßnahmen und die Vorsprung die wir gegenüber andere Ländern und die keinen glück hatten, aber du wolltest ja Lari Fari Aktionen haben ,wie anfangs UK und USA,bist echt eine Farce.

3. Deutschland hat Gegensatz andere Industrienationen auf Patienten gerechnet wenige Medizinisches Personal, diese gilt zu-schützen und nicht überbelasten ,
achhh waa das waren die vor Corona schon und die pfeifen vom letzten Loch, Intensivstationen erwähne ich erstmal net. Die Zusammenhang blendest du erst mal auch aus.

4.Du kannst ja gerne in die Kranken/Altenpflege wechseln, krisensicher und für partys hast keine Zeit, vlt schreibst du ja weniger Realitätsferne Eigennutz.


Cryron1c ´s Plan war halt.. unser wenigste Ressource(Med. Personal) schnell verheizen + hart Selektieren und Menschen ohne Behandlung sterben lassen, jo noch mehr Zumutung für die Ärzteschaft, solche Entscheidungen sind ja Leicht waaa?
aber Hey.. er wäre in der zeit in Portugal gewesen(Umzug) oder wo wollte er nochmal hin? Bester Sozialmensch.

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