cryon1c
Lötkolbengott/-göttin
Und dann willst du dieses Land verlassen, in dem sich die Leute "allgemein besser verhalten" und in ein Land auswandern, in dem - deiner Argumentation zufolge - die Leute das offenbar nicht tun, weil die Pandemie dort härter zugelangt hat? Klingt nicht sehr sinnvoll, oder?
Wer sagt denn das ich in die USA will?`Internationaler Umzug geht innerhalb von Europa auch und ab 1 Juli solls da wieder offen sein. Griechenland öffnet schon am 15 Juni z.B.
Mit zeitlichen Abläufen hast du's anscheinend ebenso wenig wie mit Logik: Als der Infekt in Deutschland ankam, waren wir durch die Ereignisse in Italien bereits vorgewarnt und konnten die Ausbreitung durch schnelle Maßnahmen bereit ganz zu Anfang eindämmen.
Wo der Virus in Italien angekommen war, gab es auch hier schon Fälle und da hatten wir noch keine Maßnahmen. Es hat aber trotzdem keine massiven Infektionsketten gegeben. Auch ganz am Anfang gab es keine Leute die hier 50-100 Leute pro Superspreader angesteckt haben. Naja bis auf die Fleischfabriken wo vll einer die ganze Fabrik angesteckt hat.
Wenn sich die meisten Leute *ohnehin* freiwillig an die Regeln halten, kann es ihnen gleichgültig sein, dass es ein Gesetz oder eine Verordnung dafür gibt - sie würden sich ja ohnehin daran halten.
Wenn sich die meisten Leute *nicht* freiwillig an die Regeln halten, braucht man Gesetze und Verordnungen, um es das durchzusetzen. Gesetze sind immer dafür da, eine Handhabe gegen jene zu schaffen, die sich nicht aus freien Stücken korrekt verhalten. Wenn du nicht vorhast, jemanden umzubringen, kann es dir ja auch egal sein, dass es verboten ist - recht einfach, oder?
Aber gut, ich ahne, was dich bewegt: Du hättest es gerne so, das sich die Meisten an die Regeln halten, um die Ausbreitung einzudämmen, aber du der asoziale Schmarotzer sein kannst, der - ohne jeden Regeldruck - sein Leben möglichst uneingeschränkt weiter führt, während Andere die wirtschaftliche und emotionale Last der Einschränkungen tragen. Habe ich es in etwa korrekt umrissen?
Naja wenn du einen Auslandsumzug und Home Office und 1x die Woche einkaufen als asozial bezeichnest - dann ja. Ich geh doch nicht dauerhaft feiern, mach keine Kneipentouren und stecke keine Leute dauerhaft mit was an. Fahre nur 4-5x im Monat ÖPNV (wenn Kackwetter herrscht). Mit meiner Arbeit und meinem Lebensstil kann ich das Virus kaum verbreiten weil ich eh nicht viele Kontakte habe im Alltag. Und das sie das Nachtleben abschalten - das macht ja noch wenigstens Sinn, weil da sind besoffene Leute die eben die Regeln verbiegen - was sie nüchtern vll nicht tun würden.
Freiwillig ist die bessere Lösung wenn es darum geht ein ganzes Land dazu zu bringen sich n wenig umzustellen. Man kann das sowieso nicht erzwingen (was man auch bei vielen Corona-Partys gesehen hat) und das produziert wesentlich mehr Probleme als es löst. Wirtschaftliche Schäden wären wesentlich geringer wenn man gleich die gleichen Regeln hätte wie jetzt - 1 Kunde alle 20m², Restaurants nur mit 2 Haushalten am Tisch, Abstand halten, Hygiene verstärken und Hirn einschalten. Aber nein, sie haben die Bevölkerung für 2 Monate hie rwie Kriminelle behandelt inklusive Ausgangssperren.
Gesetze und Regeln hindern keine Idioten daran irgendwas falsches zu machen, sie sorgen nur dafür das diese hinterher der Justiz vorgeführt werden können mit einer entsprechenden Anklage. Und genau so hätte das sein sollen - wenn jemand andere wissentlich ansteckt dann kann der dafür angeklagt werden, die Gesetze sind schon da, wozu alle einsperren und alle so behandeln als wären sie ansteckend obwohl 99,7% der Bevölkerung es nie war?

Zumal das herstellen und durchimpfen auf der Welt noch ne Weile dauern wird.