Coronavirus: Behandlungsmethoden und Maßnahmen

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Die Umfragen werden aber trotzdem ganz normal durchgeführt.

Die Umfrage zum Politbarometer ...

... wurde wie immer von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen durchgeführt. Die Interviews wurden in der Zeit vom 12. bis 14. Mai 2020 bei 1.282 zufällig ausgewählten Wahlberechtigten telefonisch erhoben. Dabei werden sowohl Festnetz- als auch Mobilfunknummern berücksichtigt. Die Befragung ist repräsentativ für die wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland. Der Fehlerbereich beträgt bei einem Anteilswert von 40 Prozent rund +/- drei Prozentpunkte und bei einem Anteilswert von 10 Prozent rund +/- zwei Prozentpunkte. Daten zur politischen Stimmung: CDU/CSU: 42 Prozent, SPD: 16 Prozent, AfD: 6 Prozent, FDP: 4 Prozent, Linke: 9 Prozent, Grüne: 20 Prozent. Das nächste Politbarometer sendet das ZDF am Freitag, den 29. Mai 2020. Weitere Informationen zur Methodik der Umfrage und zu den genauen Frageformulierungen finden Sie auch auf Forschungsgruppe Wahlen > Startseite.
 
Läuft bei den Only Privatrechtlich Fernsehenguys.

Silvio Berlusconi´s Mediaset hat um 4 prozent auf 24,2 Prozent der Aktien von ProSiebenSat.1 Media aufgestockt . Erhöht sich bestimmt die erstklassige Doku und Reportage Angebote und weniger Two and Half man Wiederholungen.
 

Brasilien: Hunderte Ureinwohner angesteckt

13:10 Uhr
Von der Coronavirus-Ausbreitung seien inzwischen 38 indigene Völker betroffen, meldet die Vereinigung der Ureinwohner Apib. Das Virus erreiche mit "beängstigender Geschwindigkeit" alle Gebiete der Ureinwohner. Laut Apib haben sich mehr als 440 Ureinwohner mit dem Virus angesteckt, 92 seien bereits an den Folgen gestorben. Betroffen sind demnach vor allem die Stämme im Bundesstaat Amazonas wie etwa die Parque das Tribos, deren Chef Messias Kokama an Covid-19 starb. Aber auch bei den Stämmen im Süden des Landes seien Infektionsfälle aufgetreten. Nach Angaben der Nichtregierungsorganisation Survival International sorgt die Epidemie zugleich dafür, dass illegale Holzfäller und Goldschürfer "mit Rückendeckung der Regierung" zunehmend auf die Gebiete der Ureinwohner vordringen.
 

Brasilien: Hunderte Ureinwohner angesteckt

13:10 Uhr
Von der Coronavirus-Ausbreitung seien inzwischen 38 indigene Völker betroffen, meldet die Vereinigung der Ureinwohner Apib. Das Virus erreiche mit "beängstigender Geschwindigkeit" alle Gebiete der Ureinwohner. Laut Apib haben sich mehr als 440 Ureinwohner mit dem Virus angesteckt, 92 seien bereits an den Folgen gestorben. Betroffen sind demnach vor allem die Stämme im Bundesstaat Amazonas wie etwa die Parque das Tribos, deren Chef Messias Kokama an Covid-19 starb. Aber auch bei den Stämmen im Süden des Landes seien Infektionsfälle aufgetreten. Nach Angaben der Nichtregierungsorganisation Survival International sorgt die Epidemie zugleich dafür, dass illegale Holzfäller und Goldschürfer "mit Rückendeckung der Regierung" zunehmend auf die Gebiete der Ureinwohner vordringen.

Freie Markt macht sich dort sowieso breit, die können woanders gehen :P
 
Dort wird, mangels alternativer Fragen, der Eindruck vermittelt, 66% der Bürger würden die vorhandenen Maßnahmen als angemessen betrachten. Würde man als Antwortoption z.B. unausgewogen oder nicht durchdacht, zur Verfügung stellen, dürfte sich das Umfrageergebnis deutlich ändern, aber das ist wahrscheinlich unerwünscht.

Was ist denn das schon wieder für ein Unsinn? Was soll sich denn durch deine Fragestellung ändern?

66% der Befragten bejahten die Frage, ob sie die jetzt geltenden staatlichen Corona-Maßnahmen für richtig halten. Diese zwei Drittel werden Maßnahmen, die sie für richtig halten, auch dann nicht als "unausgewogen" oder "nicht durchdacht" bewerten, wenn diese Optionen zur Auswahl stehen, weil das keine möglichen Co-Kategorien von "richtig" sind.
Lediglich jene 17% der Befragten, welche die Maßnahmen für übertrieben halten, kann man fragen, *warum* sie dieser Meinung sind. Dann wären "unausgewogen" oder "nicht durchdacht" eine Verfeinerung des Ergebnisses.

Erwartest du ernsthaft, dass da jemand "Ich halte die Maßnahmen für richtig, allerdings für nicht durchdacht und unausgewogen!" antworten würde?
Das klappt vielleicht bei einigen Typen in deiner Filterblase, die mit lediglich zwei Hirnzellen jonglieren müssen, aber die Mehrheit der Deutschen ist trotz etwaiger kognitiver Defizite und merkwürdiger Eigenheiten durchaus in der Lage, ihre Meinung klar zu äußern. Insbesondere dann, wenn man ihnen die einfache Frage stellt, ob sie derzeit geltende Maßnahmen für richtig, übertrieben oder zu schwach halten.
 
Zumindest wenn man so dicht zusammen hockt.
Wobei sich doch solche Logistik-Anlagen eigentlich hoch automatisieren lassen, wie die Präsentation von Nvidia gezeigt hat.
Dann müsste da gar keiner mehr arbeiten.
 
Zuletzt bearbeitet:

Brasilien: Hunderte Ureinwohner angesteckt

13:10 Uhr
Von der Coronavirus-Ausbreitung seien inzwischen 38 indigene Völker betroffen, meldet die Vereinigung der Ureinwohner Apib. Das Virus erreiche mit "beängstigender Geschwindigkeit" alle Gebiete der Ureinwohner. Laut Apib haben sich mehr als 440 Ureinwohner mit dem Virus angesteckt, 92 seien bereits an den Folgen gestorben. Betroffen sind demnach vor allem die Stämme im Bundesstaat Amazonas wie etwa die Parque das Tribos, deren Chef Messias Kokama an Covid-19 starb. Aber auch bei den Stämmen im Süden des Landes seien Infektionsfälle aufgetreten. Nach Angaben der Nichtregierungsorganisation Survival International sorgt die Epidemie zugleich dafür, dass illegale Holzfäller und Goldschürfer "mit Rückendeckung der Regierung" zunehmend auf die Gebiete der Ureinwohner vordringen.

Ich hasse es langsam, in Zusammenhang mit Corona recht zu behalten. :-(
Dike Infektionszahlen in den USA liegen mittlerweile bei knapp 100.000.


Brasilien: Indigene ziehen sich in Regenwälder zurück

18:02 Uhr
Verschiedene Ureinwohner Brasiliens gehen zum Schutz vor der Corona-Pandemie freiwillig in die Isolation. Wie das Portal "G1" berichtete, entschieden die Guajajara und die Awá Guajá, die im nördlichen Bundesstaat Maranhão auf eigenem Land leben, sich in den Regenwald zurückzuziehen. Nur Angehörige des Dorfes dürfen das Gebiet noch betreten. Selbst Indigenen anderer Dörfer und Mitarbeitern der Indigenenbehörde Funai ist dies untersagt.
Auch die Ashaninka im Westen Brasiliens hätten sich zu diesem Schritt entschlossen, sagte Yvonne Bangert von der Gesellschaft für Bedrohte Völker (GfbV).


Da haben wir Glück, das Bolsonaro da noch nicht hat alles abholzen lassen.


Stellt sich die Frage, ob das auch die Holzindustrie so sieht. Das die brasilianischen Indigenen am liebsten ihre Ruhe hätten, ist ja nichts neues. Trotz versuchen, dass mit allen politischen Mitteln und zum Teil sogar mit Gewalt durchzusetzen, haben sie die aber bislang nicht. Und wenn man sich schon anguckt, wie die brasilianische Elite mit der Pandemie umgeht ("nur ne Erkältung"), dann glaube ich nicht, dass der durchschnittliche Holzarbeiter sich dieser Tage zu Hause verkriecht.



Was ist denn das schon wieder für ein Unsinn? Was soll sich denn durch deine Fragestellung ändern?

66% der Befragten bejahten die Frage, ob sie die jetzt geltenden staatlichen Corona-Maßnahmen für richtig halten. Diese zwei Drittel werden Maßnahmen, die sie für richtig halten, auch dann nicht als "unausgewogen" oder "nicht durchdacht" bewerten, wenn diese Optionen zur Auswahl stehen, weil das keine möglichen Co-Kategorien von "richtig" sind.
Lediglich jene 17% der Befragten, welche die Maßnahmen für übertrieben halten, kann man fragen, *warum* sie dieser Meinung sind. Dann wären "unausgewogen" oder "nicht durchdacht" eine Verfeinerung des Ergebnisses.

Nö, auch das sind keine Unterkategorien von "übertrieben" und auch nicht von "zu wenig". Man kann das Ausmaß der aktuellen Maßnahmen für genau angemessen halten, aber die Maßnahmen selbst für die falschen. Dann passt gar keine Antwortmöglichkeit, was in Umfragen meist zu "kreuz ich halt das mittlere an" führt, obwohl diese Leute die aktuellen Maßnahmen definitiv nicht als "richtig" erachten. Ich wäre in dem gleichen Dilemma gewesen, wenn man mich vor 3-4 Wochen gefragt hätte.
 
Das solltest du doch auch in der Sendungsverfolgung sehen.
Leider gibt es nicht bei jeder Sendung eine Sendungsverfolgung, bzw. hat der Versender keine übermittelt.
Oder man bekommt erst am Zustellungstag eine SMS von der Post, mit der Nummer. Werde am Montag nachfragen.

Nachdem ich bei dem Plattengschäft aber schon öfter bestellt habe - mit Sendungsverfolgung - weiß ich bereits, dass diese Packerl immer über Hagenbrunn gehen.
Auch wenn Linz -> Wien/Hagenbrunn -> Herzogenburg -> Krems etwas unlogisch ist, da Krems genau zwischen Linz und Wien liegt.
Aber scheinbar gibt es keinen Direkttransport, sondern es geht nur über ein Verteilzentrum.

Apropos Verteilzentrum: In Hückelhofen / NRW hat es einen DPD Standort erwischt.

---------
Corona-Demo in Berlin - Samstag, 16.05.2020:
„Befreit euch von Massenmedien“, tanzt er, „der Virus existiert nicht“
Corona scheint irgendwie auch ein globaler Intelligenztest zu sein...:klatsch:

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Und zur slowenischen Grenzöffnung:
Sloweniens Premier relativiert Grenzöffnung
Der slowenische Ministerpräsident Janez Jansa hat die am gestrigen Freitag erfolgte
komplette Aufhebung der Einreisebeschränkungen für EU-Bürger in Slowenien relativiert.
"Es gibt keine allgemeine Öffnung der Grenze zu Italien (und auch Ö(sterreich), U(ngarn)),
weil das nur eine bilaterale Maßnahme sein kann", twitterte Jansa am Samstag.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Nö, auch das sind keine Unterkategorien von "übertrieben" und auch nicht von "zu wenig". Man kann das Ausmaß der aktuellen Maßnahmen für genau angemessen halten, aber die Maßnahmen selbst für die falschen. Dann passt gar keine Antwortmöglichkeit, was in Umfragen meist zu "kreuz ich halt das mittlere an" führt, obwohl diese Leute die aktuellen Maßnahmen definitiv nicht als "richtig" erachten. Ich wäre in dem gleichen Dilemma gewesen, wenn man mich vor 3-4 Wochen gefragt hätte.
[/quote]

Man beachte die Fragestellung: "Jetzt geltende staatliche Corona-Maßnahmen sind übertrieben / richtig / zu schwach."
Die Fragestellung schließt Umfang und Art der Maßnahmen ein.

Jemand, der nur mit der Art oder nur mit Umfang unzufrieden ist, hat zwar tatsächlich keine Möglichkeit, dies explizit zu äußern, kann sich jedoch immer noch dafür entscheiden, entweder Art oder Umfang entweder für übertrieben oder zu schwach zu bewerten - je nachdem, was ihn gerade am stärksten beschäftigt.

Entscheidend ist bei allgemeinen Umfragen immer die Intensität: Sicherlich wird es Leute geben, die beispielsweise die Art der Maßnahmen für angemessen halten, aber meinetwegen mit dem Umfang zu krass ist. Dann kommt es darauf an, wie stark die vom Umfang ausgehende Störung ist. Wem dieser heftig an die Nieren geht, wird sich nicht für "richtig" entscheiden, sondern für "übertrieben" - auch dann, wenn er keine Einwände gegen die Art der Maßnahmen an sich hat.

Im Übrigen wird die allgemeine Frage durch Detailfragen angereichert. Sonst wüsste das Polit-Barometer schwerlich, dass die größte Unzufriedenheit im Bereich Schulunterricht und Kinderbetreuung herrscht. Und diese wird nicht nur bei den 17% herrschen, welche die Maßnahmen *grundsätzlich* für übertrieben halten.
 
Weiss ich nicht, sie dürfen ja weiterhin nicht ins Stadion und sich Prügeln oder ihre aufgestauten Aggressionen loswerden, insoweit werden wir wohl noch einige bei "Corona" Demos sehen, irgendwie müssen die sich ja beschäftigen.
Dann rottet sich ja genau die richtige Klientel aus.

Ein kleiner Selbständiger darf nicht arbeiten und die Milliardenindustrie rollt wieder?
Was für eine Menschenverachtung!
 
Der Nachfolger wird dann sicher wieder mehr zahlen.

Dann rottet sich ja genau die richtige Klientel aus.

Das Problem ist nur die Frage, wie viele Unschuldige sie dabei mit in den Tod nehmen.

Bisher sind auch noch keine Infektionen mit Bezug zu den Demos vermeldet worden.

Aber dann können die Corona-Leugner zumindest nicht mehr sagen, sie haben noch nie einen mit Corona gesehen / kennen keinen, wenn dann ein Fünftel der Teilnehmer im Krankenhaus liegt.
 
Die großen Demos waren vor knapp einer Woche. Wer sich da angesteckt hat, spürt erst Mitte dieser Woche die Symptome, bekommt dann (auch wegen Feiertag) nicht sofort einen Test und ehe die Ergebnisse vorliegen und in der Statistik drin sind, haben wir Ende Mai.

Anfang Juni folgen dann die privaten Fußballpartys, Mitte bis Ende Juni der zweite Shutdown. (Mal gucken, ob ich mit dieser Vorhersage zur Abwechslung mal meilenweit daneben liege.)


Man beachte die Fragestellung: "Jetzt geltende staatliche Corona-Maßnahmen sind übertrieben / richtig / zu schwach."
Die Fragestellung schließt Umfang und Art der Maßnahmen ein.

Jemand, der nur mit der Art oder nur mit Umfang unzufrieden ist, hat zwar tatsächlich keine Möglichkeit, dies explizit zu äußern, kann sich jedoch immer noch dafür entscheiden, entweder Art oder Umfang entweder für übertrieben oder zu schwach zu bewerten - je nachdem, was ihn gerade am stärksten beschäftigt.

Nö, die Wahl hat er vom Wortlaut her eben nicht. "übertrieben" und "zu schwach" sind quantitative Angaben. "richtig" ist dagegen eine qualitative und befindet sich nicht zwischen "übertrieben" und "zu schach", sondern ist der Endpunkt der quer verlaufenden Dimension "falsch" (bzw., da dieses Wort uneindeutig ist, besser "unpassend") bis eben "richtig". Man hat drei Seiten eines Quadrates zur Auswahl gestellt, dabei wird dessen Dimension durch die vier Ecken definiert: "übertrieben, aber der Art nach richtig" + "zu schwach, aber der Art nach richtig", "übertrieben und der Art nach unpassend" + "zu schwach und der Art nach unpassend". Möchte man auf der quantitativen Achse zusätzlich noch eine mittlere Option anbieten (auf der qualitativen macht das keinen Sinn: Wo liegt die Mitte zwischen "richtig" und "falsch"?), bräucht es zusätzlich noch "vom Umfang her richtig aber der Art nach unpassend" und "vom Umfang her richtig und der Art nach richtig".

Letzteres ist die einzige Option, die tatsächlich zur Auswahl steht ("richtig" als Kurzform von "richtig + richtig"). Selbst in einer Population mit genau gleich verteilten Meinungen zu allen Kombinationsmöglichkeiten hätte "richtig" also die meisten Stimmen auf sich versammelt, einfach weil alle anderen erstmal gestutzt und dann teilweise gar keine Antwort gegeben hätten. "übertrieben, aber der Art nach richtig" und "übertrieben und der Art nach unpassend" haben vermutlich trotzdem größtenteils teilgenommen, weil "übertrieben" ihrer Einstellung ja nicht widerspricht, aber gegebenenfalls haben einige davon auch "richtig" angegeben, weil ihnen die Qualität der Maßnahmen wichtiger als die Qualität erschien. (Gleiches gilt für die Kombinatioenn mit "zu schwach"). Aber "vom Umfang her richtig aber der Art nach unpassend" stand gar nicht zur Auswahl.

Entscheidend ist bei allgemeinen Umfragen immer die Intensität:

Nur wenn man quantitative Fragen stellt, was eigentlich sogar eher die Ausnahme ist. Wie willst du auf die Frage "Welche Partei würden sie wählen ..." mit einer Intensität antworten?

Im Übrigen wird die allgemeine Frage durch Detailfragen angereichert. Sonst wüsste das Polit-Barometer schwerlich, dass die größte Unzufriedenheit im Bereich Schulunterricht und Kinderbetreuung herrscht. Und diese wird nicht nur bei den 17% herrschen, welche die Maßnahmen *grundsätzlich* für übertrieben halten.

Ob da "die größte Unzufriedenheit" herrscht, kann ich aus den Zahlen nicht herauslesen. Erst recht nicht "Unzufriedenheit mit Coronamaßnahmen". Und das wird auch vom Politbarometer nicht behauptet. Die Aussage lautet, dass die Mehrheit der Deutschen die Maßnahmen für Unterricht beziehungsweise Kinderbetreuung für zu gering hält. Das ist eine komplett andere Fragestellung. Viele hätte da schon vor Corona mit "reicht nicht" geantwortet...
Einen Rückschluss auf die Zufriedenheit mit Corona-Maßnahmen allgemein lässt sich daraus auch schon alleine deswegen nicht ableiten, weil man nicht weiß, wie wichtig Schule und Betreuung dem Einzelnen sind. Und auch nicht, ob er den Mangel in Bezug zum Ist-Zustand oder in Bezug zu seinem Wunsch-Zustand beurteilt. Ich z.B. finde, dass es viel zuwenig Betreuungsmöglichkeiten gibt, WENN man alle Menschen dazu zwingt, ihren Arbeitsort aufzusuchen, wie das aktuell der Fall ist. Aber ich fände das aktuelle Betreuungsniveau okay, wenn die allgemeinen Corona-Maßnahmen versuchen würde, möglichst wenig Leute 8-9 Stunden am Tag in Infektionszentren zu stecken. Quantitativ sehe ich also auch hier keinen Nachbesserungsbedarf, sondern wieder nur qualitativ in der Ausgestaltung der derzeitigen Situation. Und auf meine Zufriedenheit mit den Coronamaßnahmen insgesamt hat das wiederum gar keinen Einfluss, weil mir die Sache mangels eigener Blagen weitestgehend am Allerwertesten vorbeigeht bzw. auf einem Niveau mit einer ganzen Reihe weiterer Gruppen steht, die auch gerade nicht die Behandlung erfahren, die sie verdient hätten.
 
>
In Sachsen ist die Schulpflicht für Grundschüler weiter ausgesetzt. Die müssen also nicht zur Schule.
Nach Eilverfahren in Leipzig: Grundschueler duerfen weiter zu Hause bleiben | MDR.DE



Ob da "die größte Unzufriedenheit" herrscht, kann ich aus den Zahlen nicht herauslesen. Erst recht nicht "Unzufriedenheit mit Coronamaßnahmen". Und das wird auch vom Politbarometer nicht behauptet. Die Aussage lautet, dass die Mehrheit der Deutschen die Maßnahmen für Unterricht beziehungsweise Kinderbetreuung für zu gering hält. Das ist eine komplett andere Fragestellung. Viele hätte da schon vor Corona mit "reicht nicht" geantwortet...
Einen Rückschluss auf die Zufriedenheit mit Corona-Maßnahmen allgemein lässt sich daraus auch schon alleine deswegen nicht ableiten, weil man nicht weiß, wie wichtig Schule und Betreuung dem Einzelnen sind. Und auch nicht, ob er den Mangel in Bezug zum Ist-Zustand oder in Bezug zu seinem Wunsch-Zustand beurteilt. Ich z.B. finde, dass es viel zuwenig Betreuungsmöglichkeiten gibt, WENN man alle Menschen dazu zwingt, ihren Arbeitsort aufzusuchen, wie das aktuell der Fall ist. Aber ich fände das aktuelle Betreuungsniveau okay, wenn die allgemeinen Corona-Maßnahmen versuchen würde, möglichst wenig Leute 8-9 Stunden am Tag in Infektionszentren zu stecken. Quantitativ sehe ich also auch hier keinen Nachbesserungsbedarf, sondern wieder nur qualitativ in der Ausgestaltung der derzeitigen Situation. Und auf meine Zufriedenheit mit den Coronamaßnahmen insgesamt hat das wiederum gar keinen Einfluss, weil mir die Sache mangels eigener Blagen weitestgehend am Allerwertesten vorbeigeht bzw. auf einem Niveau mit einer ganzen Reihe weiterer Gruppen steht, die auch gerade nicht die Behandlung erfahren, die sie verdient hätten.

Deswegen ist dort auch der Anteil "Weiß nicht" bzw. kann ich nicht beurteilen / habe keine Meinung dazu besonders hoch.

Die großen Demos waren vor knapp einer Woche. Wer sich da angesteckt hat, spürt erst Mitte dieser Woche die Symptome, bekommt dann (auch wegen Feiertag) nicht sofort einen Test und ehe die Ergebnisse vorliegen und in der Statistik drin sind, haben wir Ende Mai.

Wobei es durchaus sein könnte das man in diesen Tagen zufällig den Patient 0 (in Bezug zur Demo) positiv testet und dann weiß, das er möglicherweise die anderen auf der Demo angesteckt hat.
Dabei könnte es natürlich auch mehrere Patienten 0 geben, von denen wohl auch nicht alle getestet werden.

So meinte ich das mit Corona-Infektionen in Bezug zu den Demos.

Und es gibt die illegalen Demos nicht erst seit einer Woche sondern seit mindestens 3-4 Wochen. Aber am Anfang waren die natürlich noch kleiner.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nö, die Wahl hat er vom Wortlaut her eben nicht. "übertrieben" und "zu schwach" sind quantitative Angaben. "richtig" ist dagegen eine qualitative und befindet sich nicht zwischen "übertrieben" und "zu schach", sondern ist der Endpunkt der quer verlaufenden Dimension "falsch" (bzw., da dieses Wort uneindeutig ist, besser "unpassend") bis eben "richtig". Man hat drei Seiten eines Quadrates zur Auswahl gestellt, dabei wird dessen Dimension durch die vier Ecken definiert: "übertrieben, aber der Art nach richtig" + "zu schwach, aber der Art nach richtig", "übertrieben und der Art nach unpassend" + "zu schwach und der Art nach unpassend". Möchte man auf der quantitativen Achse zusätzlich noch eine mittlere Option anbieten (auf der qualitativen macht das keinen Sinn: Wo liegt die Mitte zwischen "richtig" und "falsch"?), bräucht es zusätzlich noch "vom Umfang her richtig aber der Art nach unpassend" und "vom Umfang her richtig und der Art nach richtig".

Das wäre zutreffend, wenn es die Zielsetzung der Frage wäre, eine qualitative Einschätzung abzuholen. Das gibt jedoch die Fragestellung nicht her - und als ich zuletzt nachgesehen habe, wurde eine Frage durch die Fragestellung und nicht durch die Antwortmöglichkeiten definiert.

Darüber, dass "richtig" hier an sich die falsche Vokabel ist, müssen wir nicht streiten, allerdings richtet sich die Umfrage weder an Linguisten noch an Demoskopen, sondern an Ottornomalbürger, die mit der Dreiteilung "übertrieben", richtig (im Sinne von "so soll/darf es ein") und "zu schwach" nicht nur etwas anfangen können, sondern auch genau die Information liefern, die zum Einschätzen der Tendenz wichtig sind: Ist es dem Bürger zu viel, ist der Bürger zufrieden oder hätte der Bürger gerne, dass mehr getan wird?
Und, wie schon geschrieben: Details dazu, was jetzt wo stimmig oder unstimmig ist, wurde ergänzend abgefragt.

Nur wenn man quantitative Fragen stellt, was eigentlich sogar eher die Ausnahme ist. Wie willst du auf die Frage "Welche Partei würden sie wählen ..." mit einer Intensität antworten?

Wie schon geschrieben, die Fragestellung definiert den Kurs. Die Unterscheidung verläuft hier zwischen:
"Kümmert sich Partei X gut genug?" (Tendenz, intensitätsabhängig) und "Wie zufrieden sind sie mit der Arbeit von Partei X?" (quantitativ).
Sicherlich ist kaum jemand der Ansicht, Partei X würde sich in jeder Sache genug kümmern, aber jeder kann entscheiden, ob sie sich in den *für ihn selbst* relevanten Sachverhalten zu viel, zu wenig oder genau richtig kümmert.
 
Ob da "die größte Unzufriedenheit" herrscht, kann ich aus den Zahlen nicht herauslesen. Erst recht nicht "Unzufriedenheit mit Coronamaßnahmen". Und das wird auch vom Politbarometer nicht behauptet. Die Aussage lautet, dass die Mehrheit der Deutschen die Maßnahmen für Unterricht beziehungsweise Kinderbetreuung für zu gering hält. Das ist eine komplett andere Fragestellung. Viele hätte da schon vor Corona mit "reicht nicht" geantwortet....

Was haben wir für einen Haufen Jammerlappen.
Ein paar Minuten mit Maske wird nicht ausgehalten und als Bedrohung empfunden.

Wir haben sechs Stunden unter Vollschutz in der brandenburger Pampa gestanden, weil uns die oberste Heeresführung beim der Divisionsübung vergessen hatte.
Da stand das Wasser buchstäblich Oberkante Unterlippe in der Gasmaske.
Bei jedem Atemzug hat es gegluckert.
Wer die Gasmaske abgenommen hat brauchte ein halbes Jahr keinen Urlaubsantrag zu stellen.

Die Leute können plötzlich ihre Kinder nicht mehr erziehen, wenn sie länger zu Hause sind.
Warum schaffen sie sich dann welche an?
Und zu blöd, den Kindern beim Unterricht zu folgen, sind sie auch noch.

Aber mit bunten Lappen auf der Straße rumzugrölen weil sie sich nicht mehr besoffen in den Stadien prügeln können, dafür reicht es noch.
 
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