G
Gast1772925001
Guest
Da hocken politiknahe Leute drinnen, da besteht sehr wohl Einfluss.Es sind keine Staatsmedien. Und die Umfragen sind schon zuverlässig.
Da hocken politiknahe Leute drinnen, da besteht sehr wohl Einfluss.Es sind keine Staatsmedien. Und die Umfragen sind schon zuverlässig.
Die Umfrage zum Politbarometer ...
... wurde wie immer von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen durchgeführt. Die Interviews wurden in der Zeit vom 12. bis 14. Mai 2020 bei 1.282 zufällig ausgewählten Wahlberechtigten telefonisch erhoben. Dabei werden sowohl Festnetz- als auch Mobilfunknummern berücksichtigt. Die Befragung ist repräsentativ für die wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland. Der Fehlerbereich beträgt bei einem Anteilswert von 40 Prozent rund +/- drei Prozentpunkte und bei einem Anteilswert von 10 Prozent rund +/- zwei Prozentpunkte. Daten zur politischen Stimmung: CDU/CSU: 42 Prozent, SPD: 16 Prozent, AfD: 6 Prozent, FDP: 4 Prozent, Linke: 9 Prozent, Grüne: 20 Prozent. Das nächste Politbarometer sendet das ZDF am Freitag, den 29. Mai 2020. Weitere Informationen zur Methodik der Umfrage und zu den genauen Frageformulierungen finden Sie auch auf Forschungsgruppe Wahlen > Startseite.
Das ist das Ziel des rechtsextremen Präsidenten. Die stören ihn nur.Brasilien: Hunderte Ureinwohner angesteckt.
Brasilien: Hunderte Ureinwohner angesteckt
13:10 Uhr
Von der Coronavirus-Ausbreitung seien inzwischen 38 indigene Völker betroffen, meldet die Vereinigung der Ureinwohner Apib. Das Virus erreiche mit "beängstigender Geschwindigkeit" alle Gebiete der Ureinwohner. Laut Apib haben sich mehr als 440 Ureinwohner mit dem Virus angesteckt, 92 seien bereits an den Folgen gestorben. Betroffen sind demnach vor allem die Stämme im Bundesstaat Amazonas wie etwa die Parque das Tribos, deren Chef Messias Kokama an Covid-19 starb. Aber auch bei den Stämmen im Süden des Landes seien Infektionsfälle aufgetreten. Nach Angaben der Nichtregierungsorganisation Survival International sorgt die Epidemie zugleich dafür, dass illegale Holzfäller und Goldschürfer "mit Rückendeckung der Regierung" zunehmend auf die Gebiete der Ureinwohner vordringen.

Dort wird, mangels alternativer Fragen, der Eindruck vermittelt, 66% der Bürger würden die vorhandenen Maßnahmen als angemessen betrachten. Würde man als Antwortoption z.B. unausgewogen oder nicht durchdacht, zur Verfügung stellen, dürfte sich das Umfrageergebnis deutlich ändern, aber das ist wahrscheinlich unerwünscht.
Brasilien: Hunderte Ureinwohner angesteckt
13:10 Uhr
Von der Coronavirus-Ausbreitung seien inzwischen 38 indigene Völker betroffen, meldet die Vereinigung der Ureinwohner Apib. Das Virus erreiche mit "beängstigender Geschwindigkeit" alle Gebiete der Ureinwohner. Laut Apib haben sich mehr als 440 Ureinwohner mit dem Virus angesteckt, 92 seien bereits an den Folgen gestorben. Betroffen sind demnach vor allem die Stämme im Bundesstaat Amazonas wie etwa die Parque das Tribos, deren Chef Messias Kokama an Covid-19 starb. Aber auch bei den Stämmen im Süden des Landes seien Infektionsfälle aufgetreten. Nach Angaben der Nichtregierungsorganisation Survival International sorgt die Epidemie zugleich dafür, dass illegale Holzfäller und Goldschürfer "mit Rückendeckung der Regierung" zunehmend auf die Gebiete der Ureinwohner vordringen.

Dike Infektionszahlen in den USA liegen mittlerweile bei knapp 100.000.
Brasilien: Indigene ziehen sich in Regenwälder zurück
18:02 Uhr
Verschiedene Ureinwohner Brasiliens gehen zum Schutz vor der Corona-Pandemie freiwillig in die Isolation. Wie das Portal "G1" berichtete, entschieden die Guajajara und die Awá Guajá, die im nördlichen Bundesstaat Maranhão auf eigenem Land leben, sich in den Regenwald zurückzuziehen. Nur Angehörige des Dorfes dürfen das Gebiet noch betreten. Selbst Indigenen anderer Dörfer und Mitarbeitern der Indigenenbehörde Funai ist dies untersagt.
Auch die Ashaninka im Westen Brasiliens hätten sich zu diesem Schritt entschlossen, sagte Yvonne Bangert von der Gesellschaft für Bedrohte Völker (GfbV).
Da haben wir Glück, das Bolsonaro da noch nicht hat alles abholzen lassen.
Stellt sich die Frage, ob das auch die Holzindustrie so sieht. Das die brasilianischen Indigenen am liebsten ihre Ruhe hätten, ist ja nichts neues. Trotz versuchen, dass mit allen politischen Mitteln und zum Teil sogar mit Gewalt durchzusetzen, haben sie die aber bislang nicht. Und wenn man sich schon anguckt, wie die brasilianische Elite mit der Pandemie umgeht ("nur ne Erkältung"), dann glaube ich nicht, dass der durchschnittliche Holzarbeiter sich dieser Tage zu Hause verkriecht.
Was ist denn das schon wieder für ein Unsinn? Was soll sich denn durch deine Fragestellung ändern?
66% der Befragten bejahten die Frage, ob sie die jetzt geltenden staatlichen Corona-Maßnahmen für richtig halten. Diese zwei Drittel werden Maßnahmen, die sie für richtig halten, auch dann nicht als "unausgewogen" oder "nicht durchdacht" bewerten, wenn diese Optionen zur Auswahl stehen, weil das keine möglichen Co-Kategorien von "richtig" sind.
Lediglich jene 17% der Befragten, welche die Maßnahmen für übertrieben halten, kann man fragen, *warum* sie dieser Meinung sind. Dann wären "unausgewogen" oder "nicht durchdacht" eine Verfeinerung des Ergebnisses.
Leider gibt es nicht bei jeder Sendung eine Sendungsverfolgung, bzw. hat der Versender keine übermittelt.Das solltest du doch auch in der Sendungsverfolgung sehen.

[/quote]Nö, auch das sind keine Unterkategorien von "übertrieben" und auch nicht von "zu wenig". Man kann das Ausmaß der aktuellen Maßnahmen für genau angemessen halten, aber die Maßnahmen selbst für die falschen. Dann passt gar keine Antwortmöglichkeit, was in Umfragen meist zu "kreuz ich halt das mittlere an" führt, obwohl diese Leute die aktuellen Maßnahmen definitiv nicht als "richtig" erachten. Ich wäre in dem gleichen Dilemma gewesen, wenn man mich vor 3-4 Wochen gefragt hätte.
Dann rottet sich ja genau die richtige Klientel aus.Weiss ich nicht, sie dürfen ja weiterhin nicht ins Stadion und sich Prügeln oder ihre aufgestauten Aggressionen loswerden, insoweit werden wir wohl noch einige bei "Corona" Demos sehen, irgendwie müssen die sich ja beschäftigen.
Dann rottet sich ja genau die richtige Klientel aus.
Man beachte die Fragestellung: "Jetzt geltende staatliche Corona-Maßnahmen sind übertrieben / richtig / zu schwach."
Die Fragestellung schließt Umfang und Art der Maßnahmen ein.
Jemand, der nur mit der Art oder nur mit Umfang unzufrieden ist, hat zwar tatsächlich keine Möglichkeit, dies explizit zu äußern, kann sich jedoch immer noch dafür entscheiden, entweder Art oder Umfang entweder für übertrieben oder zu schwach zu bewerten - je nachdem, was ihn gerade am stärksten beschäftigt.
Entscheidend ist bei allgemeinen Umfragen immer die Intensität:
Im Übrigen wird die allgemeine Frage durch Detailfragen angereichert. Sonst wüsste das Polit-Barometer schwerlich, dass die größte Unzufriedenheit im Bereich Schulunterricht und Kinderbetreuung herrscht. Und diese wird nicht nur bei den 17% herrschen, welche die Maßnahmen *grundsätzlich* für übertrieben halten.
Ich glaube eher die haben sich im Pausenraum oder so infiziert. Nicht beim beladen der Fahrzeuge.An irgend einem Punkt muss das Zeug vom Band ins Fahrzeug und anders herum. Dafür gibt es kaum Automatisierung.

Ob da "die größte Unzufriedenheit" herrscht, kann ich aus den Zahlen nicht herauslesen. Erst recht nicht "Unzufriedenheit mit Coronamaßnahmen". Und das wird auch vom Politbarometer nicht behauptet. Die Aussage lautet, dass die Mehrheit der Deutschen die Maßnahmen für Unterricht beziehungsweise Kinderbetreuung für zu gering hält. Das ist eine komplett andere Fragestellung. Viele hätte da schon vor Corona mit "reicht nicht" geantwortet...
Einen Rückschluss auf die Zufriedenheit mit Corona-Maßnahmen allgemein lässt sich daraus auch schon alleine deswegen nicht ableiten, weil man nicht weiß, wie wichtig Schule und Betreuung dem Einzelnen sind. Und auch nicht, ob er den Mangel in Bezug zum Ist-Zustand oder in Bezug zu seinem Wunsch-Zustand beurteilt. Ich z.B. finde, dass es viel zuwenig Betreuungsmöglichkeiten gibt, WENN man alle Menschen dazu zwingt, ihren Arbeitsort aufzusuchen, wie das aktuell der Fall ist. Aber ich fände das aktuelle Betreuungsniveau okay, wenn die allgemeinen Corona-Maßnahmen versuchen würde, möglichst wenig Leute 8-9 Stunden am Tag in Infektionszentren zu stecken. Quantitativ sehe ich also auch hier keinen Nachbesserungsbedarf, sondern wieder nur qualitativ in der Ausgestaltung der derzeitigen Situation. Und auf meine Zufriedenheit mit den Coronamaßnahmen insgesamt hat das wiederum gar keinen Einfluss, weil mir die Sache mangels eigener Blagen weitestgehend am Allerwertesten vorbeigeht bzw. auf einem Niveau mit einer ganzen Reihe weiterer Gruppen steht, die auch gerade nicht die Behandlung erfahren, die sie verdient hätten.
Die großen Demos waren vor knapp einer Woche. Wer sich da angesteckt hat, spürt erst Mitte dieser Woche die Symptome, bekommt dann (auch wegen Feiertag) nicht sofort einen Test und ehe die Ergebnisse vorliegen und in der Statistik drin sind, haben wir Ende Mai.
Nö, die Wahl hat er vom Wortlaut her eben nicht. "übertrieben" und "zu schwach" sind quantitative Angaben. "richtig" ist dagegen eine qualitative und befindet sich nicht zwischen "übertrieben" und "zu schach", sondern ist der Endpunkt der quer verlaufenden Dimension "falsch" (bzw., da dieses Wort uneindeutig ist, besser "unpassend") bis eben "richtig". Man hat drei Seiten eines Quadrates zur Auswahl gestellt, dabei wird dessen Dimension durch die vier Ecken definiert: "übertrieben, aber der Art nach richtig" + "zu schwach, aber der Art nach richtig", "übertrieben und der Art nach unpassend" + "zu schwach und der Art nach unpassend". Möchte man auf der quantitativen Achse zusätzlich noch eine mittlere Option anbieten (auf der qualitativen macht das keinen Sinn: Wo liegt die Mitte zwischen "richtig" und "falsch"?), bräucht es zusätzlich noch "vom Umfang her richtig aber der Art nach unpassend" und "vom Umfang her richtig und der Art nach richtig".
Nur wenn man quantitative Fragen stellt, was eigentlich sogar eher die Ausnahme ist. Wie willst du auf die Frage "Welche Partei würden sie wählen ..." mit einer Intensität antworten?
Ob da "die größte Unzufriedenheit" herrscht, kann ich aus den Zahlen nicht herauslesen. Erst recht nicht "Unzufriedenheit mit Coronamaßnahmen". Und das wird auch vom Politbarometer nicht behauptet. Die Aussage lautet, dass die Mehrheit der Deutschen die Maßnahmen für Unterricht beziehungsweise Kinderbetreuung für zu gering hält. Das ist eine komplett andere Fragestellung. Viele hätte da schon vor Corona mit "reicht nicht" geantwortet....