Nightslaver
PCGH-Community-Veteran(in)
In der DDR war das an vielen Stellen so.
Auch in der DDR gehörte das Land nicht dem Volk und gab es immer Menschen die Land besaßen z.b. Grundstück mit Eigenheim) und solche die keines hatten (Mieter in einer Stadt). Das einzige was "Volkseigentum" war, waren Betriebe, was aber nicht hieß das diesen Betrieben auch das Land gehörte auf dem sie standen / bewirtschafteten und somit das Land Volkseigentum war.
Das "enteignete" Land der Bauern zum Beispiel, welches von den LPGen bewirtschaftet wurde, gehörte formal (auf dem Papier) durchaus weiterhin den jeweiligen Bauern, wurde aber von den Agrargenossenschaften kollektiv bewirtschaftet und die Bauern konnten nicht frei über die Nutzung des Landes bestimmen.

