Coronavirus: Behandlungsmethoden und Maßnahmen

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Meine Nachbarschaft haben in ihrem Garten wild Ostern gefeiert und gegrillt , volles Besuch.
Das sollte genauso abgemahnt werden und würde jeden mehr als 100€ kosten der nicht im Haus wohnt.

Entweder alle machen mit oder es bringt nichts.

Man muss da aber gerade zu Ostern stark auf Änderungen achten hier wurde in vielen Bundesländern Besuch durch Familie und enge Freunde erlaubt.

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Sind die einzigen Ausländer in der Gegend

Aber auch denen sollte man die aktuellen Auflagen erklären. Alleine aus Selbstschutz.

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Wobei das was lange dauert die Studien zur Wirksamkeit und zum Risiko sind.
 
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Sind die einzigen Ausländer in der Gegend, und will kein kack verhältnis, lebe ja net in der Miete..sondern Eigentum und kann nicht einfach wegziehen und außerdem ist hier toplage.
Ich habe für die Arbeit sogar einen Schein das ich legal die 30km fahren kann. Außer Lehrlinge sind nur noch 20 Festangestellte im Hotel je Woche. In 2 bzw. 3 schichten

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Ausnahmegenehmigung hab ich auch, bin aber bisher nicht kontrolliert worden. Ist halt ein Unterschied, ob man alleine an der Haltestelle steht, oder als Gruppe im Park oder in der Stadt rumlungert, bzw. sogar noch Alkohol im Spiel ist.
 
Bestätigt durch wen? Quelle?
Für Deutschland wird von im Schnitt um die 10 Millionen Infektionen im Jahr ausgegangen (eben wegen null Isolationsmaßnahmen) und wir kommen im Schnitt auf vielleicht 5000 Tote jährlich. Das sind nicht 0,2%, sondern 0,02%.

Da wir bis jetzt erst eine Covid-19-Welle haben, ist schwer abzuschätzen, ob weitere Wellen ebenso stark, stärker oder schwächer als bei Influenza ausfallen. Es wäre mindestens unsauber, ein bis dato isoliertes und unzureichend mit Daten unterlegtes Ereignis mit dem Durchschnitt zu vergleichen. Hinzu kommt, dass die jährliche Zahl der Toten durch Influenza sehr stark schwankt, was es erschwert, einen einfachen jährlichen Durchschnitt heranzuziehen.

Man könnte behelfsweise die schwerste uns bekannte Covid-19-Welle mit der schwersten uns bekannten Influenza-Welle vergleichen und dabei solche ausschließen, die zu weit zurückliegen und unter gänzlich andern gesellschaftlichen und medizinischen Bedingungen durchgestanden wurden.
Nehmen wir aufgrund der zeitlichen Nähe doch einmal die Grippesaison 2017/2018 mit über 25.000 Toten allein in Deutschland.

Wohlgemerkt, auch das erlaubt - aus oben genannten Gründen - nur den spezifischen Vergleich, jedoch keine grundsätzliche Aussage der Mortalität. Wir wissen einfach nicht, wie sich der Durchschnitt bei Covid-19 unter Einbeziehung kommender Wellen entwickeln wird. Wir haben noch nicht einmal für jetzt eine saubere und/oder abschließende Erfassung für COVID-19. Wir wissen noch nicht einmal, ob es eine ständige Präsenz oder auch eher ein saisonales Auftreten geben wird. Vor allem aber haben wir für COVID-19 nur Daten

Kurz, ich würde mit einem Killcount-Vergleich von Covid-19 vs. Influenza noch warten. Inbesondere darauf, ob am Ende überhaupt genug Ähnlichkeit für eine sinnvollen Vergleich besteht.
Derzeit halte ich nur für vergleichbar, und das schrieb ich schon ziemlich zu Anfang dieses Threads, wie beide Infektionen auf umsichtiges bzw. fahrlässiges Verhalten im Alltag reagieren.
 
Corona-Studie mit Chloroquin wegen Herzproblemen teilweise gestoppt

22:50 Uhr
Eine Studie zur Behandlung von Coronavirus-Infektionen mit dem Medikament Chloroquin ist in Brasilien zum Teil gestoppt worden. Wissenschaftler hatten das Malaria-Medikament auf seine Wirksamkeit gegen Covid-19 untersucht. Seit langem ist bekannt, dass es schwere Nebenwirkungen haben kann, darunter eine Änderung des Herzschlags, die zu einem plötzlichen Tod führen kann.
Bei der in der brasilianischen Stadt Manaus durchgeführten Studie war geplant gewesen, an 440 schwerkranken Covid-19-Patienten Chloroquin in zwei Dosen zu testen. Die Forscher veröffentlichten Ergebnisse schon, nachdem 81 Patienten mit dem Präparat behandelt worden waren.
Bei einem Viertel der Patienten, denen zehn Tage lang zwei Mal täglich 600 Milligramm verabreicht wurden, kam es zu Herzrhythmusproblemen. Die Tendenz deutete darauf hin, dass es in dieser Gruppe mehr Todesfälle gab, daher stoppten die Wissenschaftler diesen Teil der Studie. Die Patienten der zweiten Gruppe erhielten am ersten Tag zwei Mal 450 Milligramm und dann vier Tage lang jeweils ein Mal diese Dosis. Ob sich dies als sicher und wirksam erweist, ist noch unklar.



Auch auf manche kreative Ideen wäre man sonst nie gekommen:
Corona-Zeiten: Wahrer Segen - aus der Pistole geschossen | tagesschau.de


Sieht nicht gut aus:
Corona-Hotspot in Potsdam: Der Kampf gegen das toedliche Chaos am Bergmann-Klinikum - Berlin - Tagesspiegel
28 Menschen sind seit dem 26. März in Brandenburgs zweitgrößtem Krankenhaus nach Infektion mit dem Coronavirus gestorben. [...]
Aktuell sind dort noch 211 Patienten in Behandlung, davon 83 mit dem Coronavirus infiziert, 18 liegen auf der Intensivstation. Inzwischen sind laut Klinik 174 Mitarbeiter infiziert, darunter auch Ärzte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab jetzt mal über die freien Oster-Tage keine Nachrichten geschaut/gelesen, und ich muss sagen das war tatsächlich richtig erhohlsam.
Kein Corona, keine Toten, keine Infizierten, einfach nur die Sonne genießen.
Naja, jetzt hat mich der Alltag und die Berichterstattung wieder.
Jetzt muss Merkel morgen nur noch die Lockerungen verkünden, und wir sind auf dem richtigen Weg.
 
Rechne dir einfach aus wie viele Leute jeden Tag in Deutschland sterben, dann fühlen sich die Zahlen nicht so extrem an.
 
Corona-Studie mit Chloroquin wegen Herzproblemen teilweise gestoppt

22:50 Uhr
Eine Studie zur Behandlung von Coronavirus-Infektionen mit dem Medikament Chloroquin ist in Brasilien zum Teil gestoppt worden. Wissenschaftler hatten das Malaria-Medikament auf seine Wirksamkeit gegen Covid-19 untersucht. Seit langem ist bekannt, dass es schwere Nebenwirkungen haben kann, darunter eine Änderung des Herzschlags, die zu einem plötzlichen Tod führen kann.
Bei der in der brasilianischen Stadt Manaus durchgeführten Studie war geplant gewesen, an 440 schwerkranken Covid-19-Patienten Chloroquin in zwei Dosen zu testen. Die Forscher veröffentlichten Ergebnisse schon, nachdem 81 Patienten mit dem Präparat behandelt worden waren.
Bei einem Viertel der Patienten, denen zehn Tage lang zwei Mal täglich 600 Milligramm verabreicht wurden, kam es zu Herzrhythmusproblemen. Die Tendenz deutete darauf hin, dass es in dieser Gruppe mehr Todesfälle gab, daher stoppten die Wissenschaftler diesen Teil der Studie. Die Patienten der zweiten Gruppe erhielten am ersten Tag zwei Mal 450 Milligramm und dann vier Tage lang jeweils ein Mal diese Dosis. Ob sich dies als sicher und wirksam erweist, ist noch unklar.
Dann darf das natürlich nicht mehr eingesetzt werden. Schade. Ein Kandidat weniger.

Ansonsten ist noch dieses Medikament im Rennen: Erste positive Erfahrungen mit Remdesivir bei...

Allerdings hat das Medikament wohl nur positive Effekte, bei Patienten welche vorher noch nicht künstlich beatmet wurden.


Und noch was anderes: Corona-Krise: Wirtschaftsinstitut warnt vor zu schnellen Lockerungen - DER SPIEGEL

selbst Ökonomen warnen mitlerweile vor einer zu schnellen und unbedachten Lockerung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Rechne dir einfach aus wie viele Leute jeden Tag in Deutschland sterben, dann fühlen sich die Zahlen nicht so extrem an.

Das mach ich im Grunde automatisch. Uns werden aktuell zwar die ganzen Corona-Zahlen um die Ohren gehauen, aber wenn man mal in den Medien den Vergleich ziehen würde was sonst so an x und y stirbt, wär´s nur halb so wild.
 
Das mach ich im Grunde automatisch. Uns werden aktuell zwar die ganzen Corona-Zahlen um die Ohren gehauen, aber wenn man mal in den Medien den Vergleich ziehen würde was sonst so an x und y stirbt, wär´s nur halb so wild.


Immer noch diese Sprüche zu klopfen... wart mal ab bis es deinen Bekannten und Verwandtenkreis erwischt. Dann reden wir nochmal über "halb so wild".
 
Immer noch diese Sprüche zu klopfen... wart mal ab bis es deinen Bekannten und Verwandtenkreis erwischt.

Wenn ein geliebter Mensch verstirbt, ist das immer hart bis katastrophal. Es ist sicher richtig, diese individuelle Perspektive zu haben. Es ist aber zur Einordnung und zur Findung verhaeltnismaessiger Entscheidungen auch richtig, zu vergleichen (was nicht dasselbe wie gleichstellen ist). Und da ist es durchaus zulaessig, auf beispielsweise ca. 20.000 Tote pro Jahr durch Keime in Krankenhaeusern hinzuweisen (wohlgemerkt - diese Menschen sterben an etwas, was sie vorher noch gar nicht hatten). Oder auf 3.059 Verkehrstote im letzten Jahr. Aber wehe, man denkt in Autoschland nur laut ueber ein Tempolimit nach, schwups!, setzt es Pruegel, weil man ein gruenversiffter Oekofaschist ist. Von "soften Killern" wie Abschaltvorrichtungen fange ich besser erst gar nicht an.

Wie gesagt, es ist immer hart bis katastrophal. Der Unterschied zwischen den willkuerlich genannten Beispielen und COVID-19 ist der individuelle Kontrollverlust. Dem Tod im Strassenverkehr glauben wir uns durch vorsichtiges Fahren entziehen zu koennen. Und Krankenhauskeime? Ich bin gesund, ich muss nicht ins Krankenhaus. Beides Unfug, aber prima zur Selbstberuhigung geeignet.

Corona haelt uns einen Spiegel hin - und wir moegen nicht, was wir darin sehen.
 
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