Coronavirus: Behandlungsmethoden und Maßnahmen

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Es geht um eine radikale, grüne Revolution. Das ist was die Konsequenz sein muss.
Nein, das Ziel ist so weit zu gehen wie nötig und nicht wie möglich.
Wir haben etwa 1,1kg Fleisch pro Woche und pro Person in Deutschland. Wenn wir das auf 30 bis 50 Prozent drücken ist schon sehr viel gewonnen und man kann sich trotzdem täglich seine Wurst und einmal in der Woche ein Steak gönnen.

Das gilt für viele Sachen, wie viel wäre schon gewonnen wenn wir den Verbrauch der Autos um 50 Prozent drücken etc
 
Also ich fahre gleich auf den dank Corona freien Straßen mit meinem Dinosaurier verbrennenden Kraftfahrzeug zum Fleischer meines Vertrauens. Dort warte ich dann vor der Tür bis ich dran bin und kaufe mir dann ein richtig schönes saftiges Steak. Auf dem Rückweg male ich noch 4 schwarze Streifen auf die Straße, wobei sich wieder ein bischen Kautschuk in Rauch auflöst.
Danach heize ich meinen Steakbrenner mit fossilem Gas an und genieße mein Steak mit einer wunderbar karamellisierten Kruste.
Heute habe ich meinen grünen Tag. :)

Das gilt für viele Sachen, wie viel wäre schon gewonnen wenn wir den Verbrauch der Autos um 50 Prozent drücken etc
Ungefähr gar nichts, weil jetzt die Autos schon einen komplett unrelevanten Teil des CO2 Ausstoßes produzieren. Wenn man etwas was jetzt schon nicht mehr relevant ist auf die Hälfte reduziert, hat es keinerlei positiven Effekt, sondern nur extrem viele negative Effekte.
 
Grillen mit Gas ist bäh...
Wenn schon, dann mit Holzkohle.
Gibt Geschmack und Krebs kostenlos obendrauf :)
Da scheiden sich wohl die Geister. Ich zumindest schmecke keinen großen Unterschied. Kannst ja mal einen Blindtest machen. Die krebserregenden Stoffe bekommst Du aber auch mit nem Gasgrill hin, wenn Du unbedingt möchtest. :ugly:
 
Es geht um eine radikale, grüne Revolution. Das ist was die Konsequenz sein muss.
Die Efeu mampfenden Weltenretter drehen doch am Windrad, wenn sie meinen, sie könnten fossile Brennstoffe mit ein paar Kollektoren und Rädern ersetzen. Sollten Haushalte elektrisch heizen und Autos elektrisch fahren, entsteht ein Mehrbedarf, den regenerative Energie einfach nicht decken kann. Das wird jeder mit ein bisschen Verstand schnell einsehen, Leute, die nicht von allein drauf kommen, haben in der Politik aber ohnehin nichts verloren.
 
Es geht um eine radikale, grüne Revolution. Das ist was die Konsequenz sein muss.
Schaut man sich alleine die Zusammenhänge von Feinstaub und Corona-Infektionen an, wird es notwendig werden. Und es ist völlig egal, was manche Menschen davon halten oder mit welchen fadenscheinigen Begründungen sie weiter verschmutzen wollen, es wird eine Frage des Überlebens werden.
Luftverschmutzung erhoeht Covid-19-Sterberisiko | Telepolis
Ist Feinstaub Schuld an den vielen Todesfaellen in Italien? - quarks.de
 
Der war gut! :daumen:
Schon fast wie in den Hardware Thread's ... :ugly:

Guck Dir doch mal an was zu der Krise führte und was man jetzt messen kann. Die Zerstörung der natürlichen Ökosysteme und die unregulierte Tierhaltung stellen eine hohe Gefahr für den Übertritt von Viren und anderen Erregern auf den Menschen dar. Vogelgrippe funktioniert auch mit Hühnern.
Und wenn man sich die Belastung der Luft und des Wassers mit Schadstoffen ansieht und wie viele Dinge nun besser sind, dann ist klar was das Ziel sein muss, wir müssen weniger Dreck produzieren als jetzt während der Krise, dauerhaft! Wir brauchen jeden Tag klares Wasser in der Lagune von Venedig. einen weitgehend kondensstreifenfreien Himmel und niedrige NOx Werte an jedem Tag und in jeder Stadt.
 
Schaut man sich alleine die Zusammenhänge von Feinstaub und Corona-Infektionen an, wird es notwendig werden. Und es ist völlig egal, was manche Menschen davon halten oder mit welchen fadenscheinigen Begründungen sie weiter verschmutzen wollen, es wird eine Frage des Überlebens werden.
Luftverschmutzung erhoeht Covid-19-Sterberisiko | Telepolis
Ist Feinstaub Schuld an den vielen Todesfaellen in Italien? - quarks.de

Erstmal muss das mit wissentschaftlicher Evidenz bewiesen werden und zweitens braucht man dafür eine politische Mehrheit, da wir nunmal nicht in einer Diktatur leben.
Zu klären wäre dann noch warum die Leute in den 50er, 60er, 70er, 80er und sogar 90er nicht gestorben sind wie die Pfliegen an normaler Infuenza, als Atemwegserkrankung und einem Feinstaubanteil, der um ein Vielfaches höher lag.
 
Die Efeu mampfenden Weltenretter drehen doch am Windrad, wenn sie meinen, sie könnten fossile Brennstoffe mit ein paar Kollektoren und Rädern ersetzen. Sollten Haushalte elektrisch heizen und Autos elektrisch fahren, entsteht ein Mehrbedarf, den regenerative Energie einfach nicht decken kann. Das wird jeder mit ein bisschen Verstand schnell einsehen, Leute, die nicht von allein drauf kommen, haben in der Politik aber ohnehin nichts verloren.

Na ja, früher oder später wird uns allen nix anderes übrig bleiben, sich nach einer alternativen Energiequelle an Stelle Öl, Gas oder Kohle umzuschauen.
Unabhängig von ökologischen Fragen ist es Fakt, dass die Energie tragenden Bodenschätze endlich sind und immer knapper werden.

Die Amis pressen nicht umsonst schon für 35-40 €/Barrel Erdöl aus dem Schiefer, weil die natürlichen Flüssiglagerstätten z. B. in Texas praktisch leer sind.

Ob das dann in 20, 30 oder 50 oder sonst was Jahren ist, dürfte erst mal irrelevant sein.

Relevant für dich und mich wird dann der Preis sein.

Im Moment tiefenentspannt (bewegt sich ja auch nicht viel derzeit) ist es Fakt, dass z. B. Braun- oder Steinkohle nur so lange lukrativ ist, so lange sie nicht subventioniert ist.

Das Endprodukt Benzin müsste grob 10 €/l kosten, wenn man alle direkte und indirekte Schäden/Auswirkungen (nicht nur an Natur, sondern auch an Infrastruktur/Gesundheitsbereich blabliblö) z. B. auf den Spritpreis umwälzen würde.

Letztlich subventioniert jedes Land auf der Erde die Mobilität der Bürger, in dem das Geld für Infrastruktur oder für den Gesundheitssektor aus dem allgemeinen Steuersäckle bezahlt wird.

Langfristig ist es für uns alle von Vorteil, vor allem wirtschaftlich, nicht mehr auf fossile Brennstoffe (und politische Abhängigkeiten z. B. von Russlands Gas, Norwegischem Öl usw.) angewiesen zu sein.

Du merkst, ich argumentiere gar nicht ökologisch, weil der wirtschaftliche Hebel viel, viel gewaltiger bei regenerativen Energiequellen ist.

Man kann trefflich darüber diskutieren, ob es nicht sinnvoller wäre, zuerst die regenerative Energieerzeugung hochzufahren, bevor man Kohlekraftwerke abschaltet.

Ich denke, das setzt die Bundesregierung schlichtweg auf die Eigendynamik des Marktes.

Trotz aller Schwierigkeiten am Horizont wird das schon funktionieren.

Ich habe mir letzten Herbst zu meiner vorhandenen PV Stromspeichermodule gekauft.
Keine 10.000 € brutto inkl. Montage garantieren mir eine Komplettversorgung des ganzen Hauses mit Strom, selbst wenn es 21 Tage nur dunkel wäre :)

Schau dir die Stromrechnung eines normalen 4 Personenhaushalts an - ich werde das Zeugs innerhalb von 4 Jahren amortisiert haben inkl. dem kompletten Strombedarf unseres 2. Wagens Zoe.
Und dann alles kostenlos, bei 20 Jahren Herstellergarantie auf die Speicherbatterie. :D

Ich wäre blöd, würde ich künftig nur einen einzigen Cent in Gas, Kohle, Pellets oder Erdölprodukte investieren - ich spare ab dem 5. Jahr jedes Jahr über 6000 € Energie, Sprit und Heizkosten!

Fossil ist nur was für Leute, die künftig zu viel Kohle über haben.
 
Guck Dir doch mal an was zu der Krise führte und was man jetzt messen kann. Die Zerstörung der natürlichen Ökosysteme und die unregulierte Tierhaltung stellen eine hohe Gefahr für den Übertritt von Viren und anderen Erregern auf den Menschen dar. Vogelgrippe funktioniert auch mit Hühnern.
Und wenn man sich die Belastung der Luft und des Wassers mit Schadstoffen ansieht und wie viele Dinge nun besser sind, dann ist klar was das Ziel sein muss, wir müssen weniger Dreck produzieren als jetzt während der Krise, dauerhaft! Wir brauchen jeden Tag klares Wasser in der Lagune von Venedig. einen weitgehend kondensstreifenfreien Himmel und niedrige NOx Werte an jedem Tag und in jeder Stadt.

Ja klar, aber erstmal müssen dafür 6-7 Milliarden Menschen verhungern, der Rest zieht sich dann auf einen Bauernhof zurück und betreibt Sebstversorgung und wir sind wieder im Mittelalter.
Ich frage mich echt wie die Leute seit dem Zeitalter der industriellen Revolution und vor allen dingen auf deren Höhepunkte in den 1970er Jahre, überhaupt überleben konnten. Keiner will dahin zurück nur diese Panikmache von dir und einigen anderen ist einfach nicht mehr feierlich.

Edit:

@ compisucher

Ich bin da völlig bei dir, ich vertrete genauso die Meinung das es nur über die/ mit der Technik geht und das die Mehrheit bei der ganzen Sache mitgenommen werden muss, letztendlich über den Preis und den wirtschaftlichen Ansatz.

Hier vertreten aber einige Leute eher moralisch, diktatorische Ansätze und die werden nicht zum Erfolg führen, sondern eher das Gegenteil bewirken.
 
Zuletzt bearbeitet:
Keine 10.000 € brutto inkl. Montage garantieren mir eine Komplettversorgung des ganzen Hauses mit Strom, selbst wenn es 21 Tage nur dunkel wäre :)

Schau dir die Stromrechnung eines normalen 4 Personenhaushalts an - ich werde das Zeugs innerhalb von 4 Jahren amortisiert haben inkl. dem kompletten Strombedarf unseres 2. Wagens Zoe.
Und dann alles kostenlos, bei 20 Jahren Herstellergarantie auf die Speicherbatterie. :D

Ich wäre blöd, würde ich künftig nur einen einzigen Cent in Gas, Kohle, Pellets oder Erdölprodukte investieren - ich spare ab dem 5. Jahr jedes Jahr über 6000 € Energie, Sprit und Heizkosten!

Fossil ist nur was für Leute, die künftig zu viel Kohle über haben.

Wenn du jedes Jahr 6.000 sparst und keine 10.000 bezahlt hast, kommst du dann nicht bereits nach 2 Jahren auf 0 raus?

Hier vertreten aber einige Leute eher moralisch, diktatorische Ansätze und die werden nicht zum Erfolg führen, sondern eher das Gegenteil bewirken.
Wenn man Alkohol am Steuer verbietet, fahren also mehr Leute betrunken?
 
Dem ist so, werter Don-71.
Nur der wirtschaftliche Ansatz wird zum Erfolg führen.
Es nützt nix, wenn ein Großteil der Menschheit immer noch arm ist und jene, denen es derzeit gut geht (nämlich uns) wegen -ich nenne es mal- "diktatorische Maßnahmen" ärmer werden.

Wir sind nun mal in einer Umbruchzeit, ein neues Zeitalter steht an. Damit auch Zukunftsängste jeglicher Art.

Das Bewußtsein ist weltweit gewachsen, etwas gegen die über 200 Jahre alte Umweltzerstörung des Industriezeitalters zu tun.

Das gelingt aber nur, wenn die Menschen Zukunftsperspektiven bekommen und eben nicht noch zusätzliche Ängste geschürt werden.

Um wieder auf das eigentliche Thema ein wenig zurückzukommen.

Klar ist es gut, wenn der Mensch nicht alles isst, was sich irgendwie bewegen kann.
Viel lethaler war aber z. b. die Schweinepest - zum Glück keine Pandemie daraus geworden.

covid19 hat uns einen Bugschuss gesetzt, darüber nachzudenken, was sinnvoll und vor allem maßvoll ist.

Tut es Not, dass Schweine zu zehntausenden in engen Verhältnissen ihr Dasein fristen müssen, nur damit das Schweineschnitzel nur 5 €/kg kosten?
Mit Sicherheit nicht.

Soll man nun das Schweineschnitzelessen deswegen verbieten?
Ebenso nicht.

Das Essen von gesundem Fleisch von halbwegs glücklichen Schweinen für einen angemessenen Preis,
damit die Viecher jeden Tag im frischen Heu rumstehen, sauberes Trinkwasser haben und die Ferkelchen auch mal was Grünes in ihrem Leben sehen, wäre ja schon ein Kompromiss in die richtige Richtung.
Und mutmaßlich wäre das Risiko bei einer halbwegs artgerechten Haltung auch geringer, sich sowas wie Schweinepest oder covid an Land zu ziehen.
Das alles hat seinen Preis, dann eben 20 €/kg Schweinefleisch.
Ja, und?
Gibt es eben mehr Beilagen aus Gemüse, ist der Wohlstandsbauch wenigstens etwas kleiner.

Kurzum:
Wir sind alle Maßlos geworden. Die Welt braucht wieder ein gesundes Maß bei allen Dingen.
Eigentlich ganz einfach, wenn sich jeder am Riemen reissen würde.
 
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