Coronavirus: Behandlungsmethoden und Maßnahmen

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Mal ne kleine Frage bezüglich Masken... Ich habe eine Halbmaske mit Schutzstufe A2P2, die ich sowieso für extrem dreckige Arbeiten immer verwende. Das müsste doch mehr als genug sein oder? :hmm: Irgendwie schreibt da jeder was anderes.
Ich könnte da noch andere Vorfilter reinmachen, dann wäre es Klasse A2P3. Eine passende komplett abschließende Brille habe ich dazu selbstverständlich auch.


Dieses erlauben von selbstgemachten Masken ist sowieso total unsinnig. Das ist mehr so nach dem Motto: gibt im Moment nix, dann mach dir halt nen Schal um oder whatever. :ugly: Wenn ich bedenke das meine Maske alles komplett geruchlos macht, dann kommt da wohl nicht mehr viel durch. Selbst wenn man richtig übel kacken war, riecht die Luft einfach nach nix. :D Genauso wenn man eine Spraydose oder Verdünnung benutzt. ...und sogar verbrannte Kupplung, der quasi härteste Geruch den es auf der Welt gibt, wird komplett rausgefiltert.
 
Die einfachen Masken schützen nicht den Träger. sondern seine Umgebung. Tröpfcheninfektion als Stichwort. Ein Chirurg trägt im OP ja auch nicht die Maske um sich vor Deiner Wunde zu schützen, sondern um Deine Wunde vor seinen potentiellen Erregern zu schützen.
 
Die einfachen Masken schützen nicht den Träger. sondern seine Umgebung. Tröpfcheninfektion als Stichwort. Ein Chirurg trägt im OP ja auch nicht die Maske um sich vor Deiner Wunde zu schützen, sondern um Deine Wunde vor seinen potentiellen Erregern zu schützen.
Ja, das ist mir schon klar. Nur muss man dann auch durch etwas ausatmen, was dann auch wirklich filtert. Nen Schal oder selbstgemachte Maske aus einem Putzlappen bringt quasi nix. Da kann man ja so ohne Probleme durchniesen.

Ich habe bei mir im Haus noch eine Person, die erst grade aus der Chemo raus ist und sich auf keinen Fall anstecken darf, da es höchstwahrscheinlich tötlich enden könnte. Deswegen muss ich extra aufpassen, das ich mich nicht anstecke. Denn wenn man zusammen in einem Haus lebt, dann sind auf jeden Fall immer alle infiziert, sobald sich einer ansteckt. Daher meine Frage.
 
Es gibt solche Aktivkohlefilter, zb. für Dunstabzugshauben: Aktivkohlefilter | eBay

Ich denke wenn man sowas in seine Maske einarbeitet, dann hat man auch einen höheren Eigenschutz - bzw. Schutz allgemein. Aber selbst mit einfachem Stoff, gerade wenn mehrfach übereinander gelegt, hat man in beide Richtungen einen deutlich besseren Schutz, als ohne irgendwas. ^^


100% Schutz gibts wenn dann eh nur mit ABC-Equipment. Und selbst da bleibt das Risiko sich noch beim Ablegen der Ausrüstung zu infizieren...
 
Ja, das ist mir schon klar. Nur muss man dann auch durch etwas ausatmen, was dann auch wirklich filtert. Nen Schal oder selbstgemachte Maske aus einem Putzlappen bringt quasi nix. Da kann man ja so ohne Probleme durchniesen.

Ich habe bei mir im Haus noch eine Person, die erst grade aus der Chemo raus ist und sich auf keinen Fall anstecken darf, da es höchstwahrscheinlich tötlich enden könnte. Deswegen muss ich extra aufpassen, das ich mich nicht anstecke. Denn wenn man zusammen in einem Haus lebt, dann sind auf jeden Fall immer alle infiziert, sobald sich einer ansteckt. Daher meine Frage.

Klar in dem Falle ist Eigenschutz umso wichtiger, aber auch die einfachsten Masken (selbst ein Schal) reduzieren halt die Reichweite der Tröpfchen wenn jemand niest oder hustet. Und gerade wegen solcher Fällen wie Deiner soll man die einfachen Masken auch nicht schlecht reden. Wenn sie jeder nutzt, reichen sie auch für den Schutz von den meisten Menschen, dann bleiben wenigstens genug richtige Masken für die Menschen übrig, die sie wirklich brauchen.
 
Waren eben wieder draußen, paar Bälle geworfen mit dem Hund usw und auf dem Rückweg mussten wir noch ein Paket abholen vom Samstag, weil das kam an, als wir draußen waren. Pakete nimmt bei uns ein Kiosk in der Nähe an (5 min Fußweg), wie dem auch sei, haben noch 3 Nogger Eis gekauft und uns unmittelbar neben dem Kiosk auf Treppen hingesetzt und haben unser Eis gegessen.
Plötzlich kommt eine Frau an, hält kein Abstand und meint: "Das ist ein Privatgrundstück, da lässt man die Leute schon sitzen bla bla bla (da hat ein Kind ein Wassereis Papier dort liegen lassen), wie die am nörgeln war, ich dachte bin im falschen Film, dass die sich so ankackt, weil wir 2 Minuten auf den Stufen dort saßen mit dem kleinen und dem großen Paket^^
Die Gemüter scheinen angespannt zu sein...



Jetzt erstmal gebratene China Nudeln machen mit Huhn Ei und Gemüse^^
 
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@Duvar:
Hat dir dein Kind die Bildrechte eingeräumt? (§ 22 KunstUrhG)

Ja, das ist mir schon klar. Nur muss man dann auch durch etwas ausatmen, was dann auch wirklich filtert. Nen Schal oder selbstgemachte Maske aus einem Putzlappen bringt quasi nix. Da kann man ja so ohne Probleme durchniesen.

Gebremst werden die aber trotzdem. Nicht ohne Grund gilt immer der Abstand von 1,5/2 m.
 
Zuletzt bearbeitet:
So wenig Medienkompetenz und das hier im Forum. :wall:
Ja, wir haben hier so unsere Spezialisten, der vermutlich auch auf diese Aussagen, danke Painkiller für das herrliche Bild, herein fallen:

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Die sind immer noch Mangelware, obwohl ab heute Pflicht!

Ja, und nächste Woche werden noch viele mehr benötigt wenn sie dann in den Öffis und den dann wieder öffnenden Märkten (ab 400m² ??) Plicht sind.

Ich bekomme zum Glück Stoffmasken von meinem Arbeitgeber.

Bin mal gespant wie lange man das, angesichts des gigantischen, und mit Marktöffnungen immer weiter steigenden Bedarfs, aufrecht erhält bzw. erhalten kann.
 
Wobei der Tiger bei unter 2m Entfernung selbst die deutlich größere Gefahr ist, als eine mögliche Coronainfektion.

Versuch' mal, einem Tiger einen Mundschutz anzulegen ... ;)

Aber wieder ernsthaft. Es geht doch eher um den Nachweis des Prinzips: Das Virus ist offensichtlich auf Tiere (rück-) übertragbar.

Das erhöht die mögliche Zahl an Infizierten und "Infektoren", jedoch das grundsätzliche Risiko nur dann, wenn man über freilaufende Tiere spricht, da die anderen zusammen mit ihren Besitzern Abstand zu anderen Besitzern mit ihren Tieren halten können. Das wird dann sicherlich auch nicht besser oder schlechter eingehalten als der direkte Menschenkontakt.

Ob wirtschaftliche Schäden am Nutztierbestand zu befürchten sind, wäre die nächste Frage.
 
Das ist eher ein Problem, weil Tiere dem Erreger als Reservoir dienen und wir diesen Arschvirus dann womöglich nie ausrotten könnten.
Außerdem könnte er so auch unter den Haustieren wüten (was für Tierfreunde jetzt keine sooo tolle Nachricht ist).
 
Das ist eher ein Problem, weil Tiere dem Erreger als Reservoir dienen und wir diesen Arschvirus dann womöglich nie ausrotten könnten.
Außerdem könnte er so auch unter den Haustieren wüten (was für Tierfreunde jetzt keine sooo tolle Nachricht ist).
Könnten wir schon. Shotguns und Feuer sind sehr effektiv.
Problem daran ist das niemand freiwillig seine Haustiere tötet. Vor Nutztieren können sich da die Personen, die damit arbeiten, problemlos schützen.

Dann kommen auch wieder die Tierschützer, die meinen das lieber alle Tiere überleben und dafür alle Menschen abkratzen sollten.
 
wollte nur mal ein bissel Wind hier rein bringen :ugly: :P
...
Was haltet ihr von selbstgemachten Masken ?
sinnlos oder nützlich?!

Selbstgebastelte Masken aus Plastiktüten, Gummi oder anderen luftdichten Materialien sind sehr nütztlich, wenn sie verhindern, dass Leute wie du rassistische Verschwörungstheorien verbreiten.


@ruyven: Was die Auflagen angeht, das kommt wohl auf die Bundesländer und die Anzahl der Anträge an, die bearbeitet werden müssen. Hier in Berlin wird über ewige Wartezeiten und Bürokratie gestöhnt, in Brandenburg geht das wohl weitesgehend schnell und unkompliziert...

Ahja, die gute Berliner Bürokratie mal wieder...
Wobei zumindest die Kredite ja von den Banken ausgegeben werden sollen und Rotkaeppchens Fahrradladen dürfte auch nicht in Berlin liegen.

Was die sozialen Kontakte angeht... Filmeabende, Gespräche etc. aus der Ferne sind schlicht nicht das Gleiche wie gemeinsam. Da gehts nicht nur ums Vögeln, da gehts auch um die ganzen zwischenmenschlichen Kontakte im Alltag die fehlen.

Klar ist das nicht das Gleiche und ich kann auch verstehen, dass man die aktuelle Situation unangenehm findet. Aber einige propagieren nach zwei Wochen Ausgangsbeschränkung einen Lagerkoller, als wären sie ein halbes Jahr in Isolationshaft gewesen. Das hier ist ein Nerdforum, ich erwarte von wenigstens 50% der Mitglieder, dass sie einen Monat ohne direkte zwischenmenschliche Kontakte als normal erachten und nur deswegen nicht regelmäßíg praktizieren, weil die lebensnotwendige Versorgung einen Strich durch die Rechnung macht. ;)

Zumindest hier in Berlin gilt leider das Credo, ohne triftigen Grund nicht aus dem Haus zu sollen. Nirgendswo wird dargelegt, was explizit erlaubt/verboten ist und welche sozialen Kontakte/Besuche explizit verboten sind...

Ich kenne die Berliner Ausarbeitung nicht, aber im Zweifelsfall würde ich einfach die Bundesregierungsempfehlungen einsetzen.


Wieso wird dann das Aufhalten in der Öffentlichkeit ohne triftigen Grund mit 10-100€ und der Aufenthalt in fremden Wohnungen ebenfalls teuer geahndet, auch wenn ich alleine (!) oder maximal zu zweit unterwegs bin? Wie soll man überhaupt eigentlich zu zweit unterwegs sein können, wenn die eigene Familie, Lebenspartner, Kinder etc. explizit von den Kontaktbeschränkungen und der Grenze und Besuchsbeschränkungen ausgenommen sind und gleichzeitig soziale Kontakte eigentlich verboten sind.

"Soziale Kontakte" sind nirgendwo explizit verboten, es wird halt nur geregelt mit wem man sich in der Öffentlichkeit blicken lassen darf. Typisch: Familie ODER ein nicht-Familienmitglied. Nach allem, was ich gehört habe, gilt das auch bis in fremde Wohnungen rein. Was unabhängig davon verboten ist: Partys, auch mit nur zwei Teilnehmern. Also die Musik nicht laut aufdrehen. (vergl. Tanzverbot & Co. Spaß haben kann man getrennt von sich-treffen verbieten. Wir sind schließlich in Deutschland.)

Gleichzeitig liest man, dass das Verweilen in Parks mit entsprechendem Abstand aktuell wohl wieder ok ist, die Zufahrten zu Wäldern sind den ganzen Tag zugeparkt und soweit ich das beobachten kann, wird sich auch weiterhin noch fröhlich mit Kumpels getroffen, Ausflüge gemacht, Grillpartys im „engen“ Kreis veranstaltet und größere Familientreffen abgehalten...

Treffen mit Kumpels, Grillpartys und alles in [insert beliebiges nicht-familiär] Kreis sind afaik bundesweit verboten und als "Familie" zählt nur die Kernfamilie: Partner/Eltern/Kinder. Geschwister schon nicht mehr, von Großeltern wird schon aufgrund wegen der Gefährdungslage abgeraten.


Wer wird China für die vertuschte Epidemie im Land haftbar machen? Wer?

Irgendjemand, der in 1-5 Monaten kurz vor einer Wand steht und vermutlich kaum Handlungsspielraum hatte, als es darauf ankam...

Meine Geschwister und ich wechseln uns mit der Versorgung unserer Eltern ab., weil wir alle längere Fahrten ab. Jetzt frug ich heute Poliziste, ob ich denn trotz des Verbotes, den Zweitwohnsitz zu besuchen, zu meinen Eltern darf, um ihnen Essen vor die Tür zu stellen. Die alten Leute sollen nicht einkaufen.

Tja, sagte die Gruppe Polizisten, dass ist Ermässungsspielraum.

Bullshit. Versorgung von Angehörigen (und anderen Säuge- und nicht-Säugetieren) gehören afaik bundesweit zu den Ausnahmen, für die ein Verlassen des Hauses ausdrücklich erlaubt ist.


Zum Besuch hinfahren darf ich ja. Aber übernachten? Und die Karte der Betreuung kann man nur ziehen, wenn er eine Pflegestufe hätte. Hat er aber nicht.

Zu Übernachtungen gibt es afaik keine Regeln, aber als verantwortungsbewusster Verkehrsteilnehmer darfst du ja nicht in übermüdetem Zustand spät abends den langen Heimweg antreten, oder? Soll dir ein Polizist dann schriftlich geben, dass er dich für Einhaltung der STVO belangt.

Wie sieht es mit Pendlern aus? Erstwohnsitz bei der Arbeit, Zweiwohnsitz bei der Beziehung. Darf man da übernachten? Der verstößt gegen das Verbot der Zweitwohnungsnutzung, insbesondere, wenn man über Landesgrenzen fährt, z.B. von Magdeburg nach Wolfsburg.

Erstwohnsitz bei der Arbeit wäre in der Tat kritisch. Das ist ja auch reichlich merkwürdig, wenn man gerade jetzt aus nicht-beruflichen Gründen seinen definierten Lebensmittelpunkt verlässt. Wären die Wohnungen (trotz möglicherweise schlechterer steuerlicher Bedingungen) korrekt angemeldet, nämlich als "Heimat" und "Zweitwohnung" bei der Arbeit, wäre es jedenfalls kein Problem: Nach Hause darf man und (mit entsprechendem Dokument vom Chef) zur Arbeit ebenfalls. Auch über Landesgrenzen. (Ob Sachsen dann am Zweit-/Arbeitswohnsitz frische Luft schnappen dürfen, weiß ich nicht :ugly:)


Das zeigt nur die Schwäche des Systems und warum wir ein Bürgergeld brauchen.

Wir haben im Moment ein de facto Bürgergeld: ALGII wird ausgegeben, ohne dass man sich Arbeitssuchend meldet (zumindest an Freiberufler. Aber das wird man ja leicht :ugly:) und Mieten werden fürs nächste halbe Jahr unabhängig von der Höhe übernommen. Einziges Ausschlusskriterium ist noch "eigenes Einkommen" (dann wird man sich das Amt auch nicht antun) und "erhebliches Vermögen" (dann hab ich auch kein Mitleid). Ansonsten gibt es für die nächsten Monate tatsächlich bedingungslose Grundsicherung.


Warum sind Museen und Ausstellungen geschlossen? Sie könnten ebenso mit Abstandsregelungen geöffnet haben. Gerne mit Fiebermessen am Eingang.

In Museen und Ausstellungen herrscht schon unter normalen Bedingungen weniger Abstand, als in Baumärkten. Was glaubst du, wie viele Sekunden deine Bedingungen eingehalten werden würden, wenn die jetzt aufmachen? Und das Personal kann es teilweise gar nicht vermeiden, den Leuten näher zu kommen.
 
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