Coronavirus: Behandlungsmethoden und Maßnahmen

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Für weitere Antworten geschlossen.
Naja, in einer Firmenkantine sind idR hauptsächlich immer die gleichen Leute. Sind die gesund, bleiben die gesund. Ein Restaurant begrüßt ständig andere Gäste und generiert somit eine deutlich höhere Ansteckungsgefahr.

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Also hier in Niedersachsen müssen Kantinen geschlossen sein. Bin mir ziemlich sicher, dass das für ganz Deutschland gilt.
 
Bundesärztekammer: Kontaktsperre für Genesene lockern

30.03.2020 18:59 Uhr
Die Bundesärztekammer ist dafür, für solche Personen die Kontaktsperre zu lockern, die eine Corona-Ansteckung schon überwunden haben. Dafür wäre es gut, möglichst viele Bundesbürger auf Antikörper zu testen. "Alle, die immun sind, weil sie die Infektion schon hinter sich haben, könnten dann wieder zur Arbeit gehen und am gesellschaftlichen Leben teilnehmen", sagte Ärztekammerpräsident Klaus Reinhardt der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung": "Der große Vorteil ist ja: Sie sind weder gefährdet noch gefährden sie andere", fügte er hinzu.

AUA! Das wäre eine kontrolltechnische Katastrophe. Abgesehen davon, dass man nicht von einem "gesellschaftlichen Leben" sprechen kann, wenn nur kleine Teile der Gesellschaft daran teilhaben, würden mit der gleichen Begründung auch wieder Läden öffnen, in denen besagtes Leben stattfinden kann und das Ganze soll in einem Ausmaß stattfinden, dass es einen großen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Nutzen hat? Das bedeutet mehrere Millionen Menschen, die wieder ganz normal auf der Straße unterwegs sind und bei denen man unmöglich prüfen kann, ob sich noch 1-2-4-40 weitere Millionen nicht-immuner darunter mischen.
Ganz abgesehen davon, dass eine derartige Ungerechtigkeit einige Leute dazu ermuntern könnte, sich gezielt anzustecken.


Ich kann auch die Vorteile der flachen Erde diskutieren, ändert halt nichts daran dass das Konzept in der Realität genauso wenig funktioniert. Vor allem aber verhindert diese Debatte die Anpassung der linke Idee an die heutige Zeit. Wer in der digitalisierten, globalen Informationsgesellschaft noch primär über Produktionsmittel und die Arbeiterklasse debattieren will ist einfach von gestern.

Das stimmt, mit einem MLPDler würde ich auch keine produktive Diskussion erwarten. Aber genau sowas ist mir in Foren noch nie begegnet, sondern das genaue Gegenteil: Leute, die einzelne Elemente aus der kommunistischen/sozialistischen Idee für gut und unabhängig vom Rest für umsetzungswürdig halten. Ob das stimmt, sei dahingestellt, aber eben genau darüber müsste man zwecks Weiterentwicklung auch unserer Lebensumstände diskutieren: Was ist ggf. doch gut daran und kann man es übernehmen?
Aber sobald so etwas kommt, fällt die Stalin-Keule "das ist Kommnuismus! Böse! Diktatur! Braucht man sich nur UdSSR/DDR/NK/... angucken." "gehe ich mal davon aus dass die nordkoreanische Lösung wohl goutiert wird" "haben ja ihn China gesehen"

Auch in diese Thread genau so passiert, falls du die Wurzel dieses Diskussionsteils vergessen haben solltest.


Allein die Tatsache, dass die Medien empfehlen, dass nur Infizierte eine Schutzmaske tragen, aber im gleichen Atemzug sagen, dass eine Maske für alle anderen unnötig ist, ist allein unter dem Gesichtspunkt völliger Blödsinn, dass viele Menschen gar nicht wissen, dass sie infiziert sind und daher fleißig weiter andere anstecken.

Ich hab keine Ahnung, welche Medien du konsumierst, aber mit einer billigen Mischung aus ÖR, TAZ und 1-2 IT-Medien mit Blick bis nach China waren die von dir komplett vermissten Inhalte für mich schon im Februar durch.


So doof ist er vielleicht gar nicht. Er ist mittlerweile auf einem Level angelangt, auf dem solch offensichtlicher Bullshit nicht mal mehr Auswirkungen für ihn hat.

Nur weil er eine Medienmacht auf seiner Seite hat, heißt das noch lange nicht, dass er nicht doof ist. Die bescheuerten Sprüche klopft er regelmäßig selbst und dem Vernehmen nach sogar entgegen den Ratschlägen seines Umfelds; geradebügeln tun es dann andere für ihn. Imho ist das Phänomen "Trump" nur noch als strohdoofe Marionette einer kleinen Oligarchie zu erklären, deren Mitglieder keine eigene Position im Rampenlicht riskieren wollen oder sich nur auf einen Waffenstillstand, aber nicht auf einen Anführer haben einigen können und die deswegen jemanden garantiert ungefährlichen (also: für sie ungefährlich) in die Schlüsselposition gepackt haben.
Murdoch-Medien, fiananzieller Erfolg zahlreicher Großkonzerne (Öl, Pharma, Rüstung) und Großspender mit langer Geschichte politischer Druckausübung passen wunderbar in dieses Bild des Schoßhundes der oberen Zehntausend Zehnbilliarden.


Ganz schlimm soll, ich las es in einer isländischen Stellungnahme, ohne dass ich weiß, wie fundiert die Aussage ist, Zigarettenrauch sein. Raucher ziehen den Rauch bis tief in die Lunge und die Feinstaubpartikel bieten den Viren Halt und Schutz. Und Rauch zieht sehr weit, viel weiter als üblich1,5m, die wir bei Tröpchen annehmen.

War das eine direkte Untersuchung vom Infektionsmustern bei Rauchern oder eine Kombination von Analysen? Ich kann mir zwar vorstellen, dass Raucher besonders gefährdet sind (vorgeschädigte Lunge, ständiges ins Gesichtfassen, Rudelbildung mit bunt gemischten anderen Risikopersonen), aber dass der Virus es als Tröpchen durch eine Zigarette einschließlich Verbrennungszone schafft, um dann auf den letzten 30 cm dank der massen an Rauchpartikeln signifikant gefährlicher als bei einem normalen tiefen Atemzug zu sein, das widerspricht so ziemlich allem, was ich über Viren weiß.


Lindner für freiwillige Apps im Kampf gegen Corona
[/FONT]Lambrecht: Corona-App nur bei freiwilliger Nutzung
Verbraucherschützer halten die Einführung einer Smartphone-App zur Bekämpfung der Corona-Pandemie unter bestimmten Bedingungen für sinnvoll. Eine solche Anti-Corona-App müsse "freiwillig, geeignet, nötig, verhältnismäßig und zeitlich befristet sein"


What? Alle einig? Und auch noch über was sinnvolles???
Corona-Wunder #8
(bisherige Liste:
- drastische Reduzierung des Luftverkehrs
- -Entdeckung von Home Office statt Pendeln
- Überlegungen zur Reduktion des interkontinentalen Handels
- Rückkehr zu informations- statt personenorientierter Berichterstattung bzw. faktenorientierter Politik
- neue Wertschätzung für eine vernünftige allgemein Gesundheitsversorgung
- Schließung sämtlicher Wildtiermärkte in China
- Einführung von Elementen eines Sozialstaats in den USA)

Wobei so eine Bluetooth-App dann auch auf allen Systemen laufen muss.
Also nicht bloß Android und iOS, sondern auch Windows, Linux, MacOS, Windows-Phone usw.
Und das halt auch auf älteren Systemversionen, wie Android 2 oder iOS 6.

Es hat sowieso nicht jeder überhaupt ein Smartphone und erst recht nicht immer aufgeladen mit aktivem Bluetooth dabei. So eine App wäre also nur ein "Mittel für die Mehrheit" und die nutzt Android oder iOS. Windows-nicht-Phone wird es dagegen auf keinem always-on-Mobilgerät geben.

Allerdings sollte man, auch im Interesse einer möglichst großen Systemkompatibilität ("aktuelles Android"...) tatsächlich prüfen, ob man so etwas simples nicht als Java-Applet umsetzen und so sogar auf allen Feature-Phones einsetzen kann.


Die USA haben mittlerweile die Marke von 20.000 bestätigten Neuinfektionen pro Tag überschritten.

Anhang anzeigen 1084226

Grob überschlagen ist das eine Infektionsrate von ~0,006% der USA pro Tag.
Klingt eigentlich garnicht so schlimm.

Neuinfektionen auf die Gesamtbevölkerung zu beziehen ist bescheuert, solange nicht bereits 1/R Personen angesteckt sind. Bezugsgröße muss immer der limitierende Faktor sein und dass sind aktuell nicht diejenigen, die infiziert werden könnten, sondern diejenigen, die infizieren.


Stellt man eine ökonomische Betrachtung an, ist das einzige Ziel, nicht zu sterben. Nach einer Pandemie geht es dann die Überlebenden merklich besser als vorher, weil vorhandene Ressourcen auf weniger Menschen aufgeteilt werden müssen.

Das gilt nur für einer massiv tödlichen Epidemie. Du bringst ja selbst die Pest mit 33% Mortalität bezogen auf die Gesamtbevölkerung. Wenn man nur 0,02% wie aktuell in Spanien oder vielleicht am Ende der Krise 1-2 Promill der Bevölkerung verliert und das auch noch mehrheitlich Leute, die in ein paar Jahren sowieso vererbt hätten, dann ist der Wert des pro Kopf zu verteilenden Vermögens um mehrere Größenordnungen kleiner, als die durch Produktionsausfälle ausbleibende Schöpfung neuer Werte, die unter normalen Umständen verteilt worden wären. Und das Verteilungsmuster wird nicht einmal gerechter sein.


Heute gab es wieder Küchenrollen. Gleich zwei Packungen gekauft. :banane: :daumen:

Ich hab zwei Packungen Klopapier bekommen! Das vor-vor-vor-vor-vorletzte Päärchen... (ich weiß, ich bin ein Arsch so viel auf einmal zu nehmen. Aber nach 2,5 Wochen leergefegte Regale sind meine normalen Reserven auch nicht mehr das, was sie mal waren)


Die Leute haben echt alle nix zu tun.

Wortwörtlich. Da läuft irgendwas komplett schief: Die Leute, die zu blöd sind, sich zu Hause zu beschäftigen, bekommen frei und tummeln sich in Parks; Nerds mit ihrer naturgegebenen Fähigkeit zum Epidemie-Selbstschutz schuften derweil im Home Office. :(



Total bekloppt. Ich hätte nie gedacht, dass ich mal Söder lobe, aber im Vergleich zu derartigem puren Aktionismus machen die südlichen Nachbarn Deutschlands gerade alles richtig. "Bitte laufen sie dichtgedrängt um ihren Innenstadtblock. Fahren sie für Bewegung an frischer Luft keinesfalls an den Arsch der Welt, wo sie niemand(en) infizieren kann/können" :wall: :wall:



Es ist 1.4., die SPD stellt mal wieder ein soziale Forderung auf. Wenn die dieses mal länger als 24 h + ein Koalitionstreffen überlebt, haben wir Corona-Wunder #9 :rollen:


Genauso musst du fragen, wieso die Deutschen Billionen auf Sparbüchern und Konten horten? Wieso wird das Geld nicht investiert?
Was könnte man mit 2 Billionen alles machen?

Jedem Bundesbürger zusätzlich zu der 6-Monatsrücklage, die als eiserne Reserve allgemein empfohlen wird, nochmal im Schnitt 12500 Angespartes für größere Anschaffungen (ist ja nichtmal ein Neuwagen) zugestehen?
2 Billionen mag nach viel klingen, ist immerhin eine ganze Staatsverschuldung, aber auch kaum mehr als ein halbes BIP.

(Anmerkung: Mit Durchschnittgehalt*Arbeitnehmerzahl + H4-Haushalte*DurchschnittH4-Satz + Rentner*Durchschnittsrente + Selbständigendurchschnittseinkommen*(Freiberufler+Unternehmen) komme ich auf 1,04 Billionen für 6 Monate. Inbesondere der letzte Summand ist eher als Faustkeilschätzung zu verstehen.)


Du vergisst, dass man höhere Ämter durch Empfehlung bekommt. Und wer empfiehlt Arschkriecher? Niemand ....

In Verbandsstrukturen bekommt man höhere Posten nicht durch Empfehlung über Dritte, sondern über direkte Beförderung. Und dafür muss man sich mit denen, die schon oben sind, gut stellen. Bei fähigen Leuten würde das über Leistung laufen, aber weil dieses System schon lange läuft und nur in allerletzter Instanz einen Filter für "fähig" hat, sitzen da nicht unbedingt an der Sache interessierte Leute, sondern weitere personorientierte Karrieristen. Fortschritte werden also nur "wird der mich unterstützen? könnte der meine Gegener fördern? ist der selbst schon eine Gefahr für mich?" erzielt und da stehen Arschkriecher ganz weit vorn. Wenn dann irgendwann am Ende mal die geleistete Sacharbeit vom Wähler bewertet werden soll, der meist eh patzt, ist der Zug schon abgefahren. Mit einer Wahlaufstellung für ein Amt haben Fleiß und Fähigkeiten eher wenig zu tun.

Schwierig, ganz schwierig. Ich habe z.B. in meinem Studium viel Zeit mit Freunden und Kommilitonen in deren Verbindung verbracht. Da saß man dann öfter mal mit Ministern zusammen, die als Alte Herren die Vebindung besuchten, und man trank entspannt ein Bier zu sammen und redete. Was spricht jetzt dagegen, dann man, wenn man jemanden für eine Position sucht, jemanden nimmt, der Referenzen hat?

Wie wärs mit "massive Ungerechtigkeit", "Machtmissbrauch", "Klassenfestigung", "Kompetenzverringerung"? Gerade von einer Person, die hier regelmäßig und zum Teil sogar recht radikal Feminismus gepredigt hat, hätte ich nicht erwartet, dass ausgerechnet du derartige geschlossene Strukturen gutheißt, bei denen Qualifikation nur ein sekundäres Merkmal und die eigene Verankerung in ideologisch, ethnisch, geschmacklich und oft eben auch rollenbildlich, vor allem aber finanziell scharf abgegrenzten Zirkeln 90% der Miete ausmacht. :kotz:


Naja, in einer Firmenkantine sind idR hauptsächlich immer die gleichen Leute. Sind die gesund, bleiben die gesund. Ein Restaurant begrüßt ständig andere Gäste und generiert somit eine deutlich höhere Ansteckungsgefahr.

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Große Betriebskantinen bieten eine weitaus breiter gestreute Personenmischung als die meisten Restaurants und eigentlich immer viel bessere Ansteckungsbedingungen. Die Besuchergruppe scheint zwar fest umgrenzt, aber bis der Italiener auf die Ecke auf 1000-2000 verschiedene Gäste kommt, vergehen durchaus mehrere Monate. Solange würde eine Infektionskette aber gar nicht unbemerkt durchlaufen. In einer Kantine kann die gleiche Verbreitung binnen einer Woche erfolgen und erst danach merkt man, dass was im Busch ist.


TÜV wurde bis November verlängert.

Hab ich nichts von mitbekommen und ergoogeln kann ich bislang auch nur pauschale "+2 Monate". Wäre auch nicht zweckdienlich, wenn eine Untersuchung mit minimalem Personenkontakt hinausgezögert wird, deren direkte Folgen mehr Verunfallte in den Krankenhäusern wären.
Trotzdem blöd, dass meine Plaket nichtmal ein volles Jahr alt ist. Können wir das mit Corona bei Zeiten wiederholen? :ugly:
 
... War das eine direkte Untersuchung vom Infektionsmustern bei Rauchern oder eine Kombination von Analysen? Ich kann mir zwar vorstellen, dass Raucher besonders gefährdet sind (vorgeschädigte Lunge, ständiges ins Gesichtfassen, Rudelbildung mit bunt gemischten anderen Risikopersonen), aber dass der Virus es als Tröpchen durch eine Zigarette einschließlich Verbrennungszone schafft, um dann auf den letzten 30 cm dank der massen an Rauchpartikeln signifikant gefährlicher als bei einem normalen tiefen Atemzug zu sein, das widerspricht so ziemlich allem, was ich über Viren weiß.
Es geht um den ausgeatmenten Rauch, an den Partikeln hafteten die Virus. Ich such den Artikel nochmal. aber ich lese gerade so viel, ich weiß nicht mehr, wo das war. Es ging zuerst um die 40 RNA Variante, und in dem Artikel war ein Link zu anderen Ergebnisse des Instituts. Keine Ahnung, ob die seriös sind. Das aber die Viren gut an Feinstaub haften, wird auch gerade in Italien untersucht. Zusammen mit der Info, dass das Virus zum Teil tagelang auf Oberflächen infiziös bleibt, versuche ich mir nur ein Bild der möglichen Infektionswege neben der typischen Tröpfcheninfektion in Aerosolen zu bilden.

Das ist alles noch kein Wissen, dass sinderste Vorveröffentlichungen von vorläufigen Ergebnissen
 
Daueran? Wenn ja dann wahrscheinlich nicht mit Desktop OS. Wenn nicht nützt es nichts.
Gibt es eigentlich eine Beschreibung was man genau an Datensätzen speichern will? Werden einfach die MAC-Adressen aller irgendwann gefundenen Bluetooth-Gerät geloggt oder will man einen extra Hash austauschen.
Da letzteres eine Kopplung benötigt würde ich von ersterem ausgehen. Bleibt nur die Frage wie eindeutig die tatsächlich sind (Ich hatte mal in der Firma eine größere Menge WiFi Sticks verwendet und um die Netzte auseinander zu halten die Mac automatisch in den Namen eingebaut->nach 10 Teilen gab es die erste Dopplung).
 
Na doch eben mit Win10 und Linux.

In der App werden nur anonyme IDs ausgetauscht.
https://www.computerbase.de/2020-04/infizierten-tracking-corona-app/ schrieb:
Was die Forscher entwickeln, ist die Basis für eine App, die Kontakte mittels Bluetooth erfasst. Smartphones mit der entsprechenden App senden eine authentifizierte und anonyme ID, die sich nicht auf den einzelnen Nutzer zurückführen lässt. Befinden sich nun zwei Smartphones über einen bestimmten Zeitraum in der Nähe, tauschen sie die IDs aus. Die werden verschlüsselt und ausschließlich auf dem jeweiligen Telefon gespeichert. Ob der Abstand ausreichend war, um eine Infektion zu übertragen, bewertet ein Algorithmus, den die Forscher entsprechend kalibriert haben.

Mit der ID lässt sich ausschließlich erkennen, dass ein Kontakt vorhanden war. Der Ort oder andere persönliche Informationen bleiben außen vor, es werden keine persönlichen Daten, kein Standort und keine MAC-Adresse gespeichert oder übertragen. Selbst die anonymen ID-Daten lassen sich nicht einsehen. Auch die Nutzer können auf ihrem Telefon nicht erkennen, mit wie viel Personen sie Kontakt hatten. Und die Daten werden gelöscht, sobald sie epidemiologisch nicht mehr relevant sind – also der Kontakt solange her ist, dass kein Infektionsrisiko mehr besteht.

Wenn sich nun eine Person mit Covid-19 infiziert hat, erhält sie von den Gesundheitsbehörden einen TAN-Code. Damit lassen sich die IDs an einen zentralen Server senden, über den die Kontaktpersonen informiert werden. Das alles erfolgt ebenfalls anonymisiert, es lässt sich also nicht erkennen, wer jemanden wo angesteckt hat.
 
Das bedeutet ja eine Kopplung ohne Nutzerinteraktion. Das müsste eigentlich jedes OS untersagen.
Edit: Hab gerade mal etwas nachgelesen und anscheinend kann man über "insecure Rfcom" auch ohne Kopplung Daten übertragen. Kann dann halt jeder MiM mitlesen aber bei einem Broadcast den sowieso alle mitbekommen sollen wäre das wohl egal.
 
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Bayern ist unser Hotspot und dürt kommt die erste Klinik an Kapazitätsgrenzen, Und das mit einer minimalen Infektionsrate im Land. Wie soll es da jemals eine Herdenimmunität geben?

Weil in einem Krankenhaus in München vermehrt Menschen mit dem Coronavirus infiziert sind, werden keine neuen Patienten aufgenommen.
Coronavirus News am Mittwoch: Die wichtigsten Entwicklungen zu Sars-CoV-2 und Covid-19 - DER SPIEGEL


"... Unklar ist allerdings, ob und die Viren auf den Feinstaubpartikeln infektiös sind, ob sie es auch über einen längeren Zeitraum bleiben. ..."
Danke, genau um diesen Satz geht es und das wird weiter untersucht. Die Isländer waren einen Schitt weiter. Ob die Viren aber am Feinstaub hingen oder mit dem Feinstaub in der Luft, haben ich nicht verstanden. Dafür ist mein Englisch, geht es um Biologie, zu schlecht.
 
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@Maskenpflicht

Habe heute beim Einkaufen hier in AT meine erste "Schutzmaske" bekommen - Typ "Krankenhaus-Normal".
Also eine OP Maske. Habe allerdings auch noch einige gute FP1 von 3M mit Filter und Metallbügel zuhause,
die ich normalerweise zum Airbrushen (Modellbau) nutze - trotz kleiner Absauganlage+Filter fürs Zimmer.

Um die Dinger weiter verwenden zu können muss man sie entweder waschen (60°C)
falls sie das aushalten oder beidseitig mit z.B. Dettol ansprühen
und über Nacht trocknen lassen.

Ich denke ich werde mir am Wochenende ein paar aus Baumwolle mit extra PPI 10 Filtereinlage
nähen. Liegt ja sonst eh nur unnötig zuhause rum, das Zeugs.
(Extra Handschuhe, die nach dem heimkommen sofort in der Waschmaschine landen, trage ich ja schon seit drei Wochen.)

Sollte das mit den Masken in AT flächig funktionieren, gehe ich davon aus dass
zumindest die jetzt geschlossen Teile von Handel und Industrie wieder hochfahren (binnen 4 Wochen).

Die Hygieneregeln, Abstandsregeln und Ausgangsbeschränkungen werden dann weiterhin gelten
und auch Gastronomie, Schulen, Veranstaltungen, Museen etc. werden weiterhin zu bleiben,
aber zumindest erspart sich AT mehrere zehntausend Arbeitslose und Firmenpleiten in Handel und Industrie.

Der Arbeistlosenstand ist nämlich jetzt schon abartig hoch und es werden trotz Milliardenhilfen und Kurzarbeit täglich mehr.

Und das mit einer minimalen Infektionsrate im Land. Wie soll es da jemals eine Herdenimmunität geben?
Da kommt aber noch die Dunkelziffer (ohne Symptome) dazu. Nur weis aktuell noch niemand wie hoch die circa ausfällt.
 
Bayern ist unser Hotspot und dürt kommt die erste Klinik an Kapazitätsgrenzen, Und das mit einer minimalen Infektionsrate im Land. Wie soll es da jemals eine Herdenimmunität geben?

Weil in einem Krankenhaus in München vermehrt Menschen mit dem Coronavirus infiziert sind, werden keine neuen Patienten aufgenommen.
Coronavirus News am Mittwoch: Die wichtigsten Entwicklungen zu Sars-CoV-2 und Covid-19 - DER SPIEGEL

Das Lesen üben wir noch mal.
Die sind nicht an ihrer Kapazitätsgrenze, sondern wollen die Infektionskette unterbrechen.
 
Nach ca. 14 Tagen war ich heute auch mal wieder in der Stadt zum Einkauf. (Lahn-Dill-Kreis, 238 Einwohner je km2)

Im [großen] Edeka wurde von Security kontrolliert, nur mit Wagen, nur einzeln, und immer Abstand halten. Die Wagen zum mitnehmen standen alle in der ca. 6 Meter tiefen Schleuse (Außentür, 6 Meter geradeaus gehen, Innentür) auf der (linken) Seite, und wurden einzeln desinfiziert (Griff halbherzig eingesprüht, nichts abgewischt - wie es eigentlich sein soll). Quasi alle Kunden hatten Handschuhe an, nur eine Kundin auch eine Maske im Gesicht. Klopapier (max. 2 Packungen dürfte man mitnehmen) war um 9:30Uhr schon fast keins mehr da, Küchenrolle ging auch schon aus. Und die Dame die am einräumen war meinte, der Wagen mit Nachschub da im Gang wäre der letzte Rest mit Klopapier. Gegen 11Uhr dürften die Regale leer gewesen sein. Die Kassiererinnen saßen alle hinter großen Plexiglasscheiben, und im kompletten Eingangsbereich waren Striche auf dem Boden um Abstand zu halten. Beim rausgehen musste man den Wagen dann draußen in die normalen "Häuschen" auf dem Parkplatz stellen.

Beim Lidl stand ein Security am Eingang und putzte jeden Wagen mit Küchenrolle am Griff ab, nachdem er kurz etwas drüber gesprüht hatte. Meiner laienhaften Meinung suboptimal, da Desinfektionsmittel normalerweise immer etwas einwirken muss. Rein kamen auch Personen ohne Wagen, und auch Grüppchen. Klopapier, Küchenrolle, Mehl große Teile der Aufschnitt-Kühlregale usw, hier war schon einiges nicht mehr vorhanden. Wir haben dann auch noch das letzte (abgepackte) Brot gekauft. Es war erst kurz vor 10Uhr. Auch hier alle Kassiererinnen hinter großen Scheiben. Die Kunden hier wieder quasi alle mit Handschuhen, aber jetzt schon deutlich mehr auch mit Maske im Gesicht. UNd auch wieder Klebestreifen im Eingangsbereich.

Aber: Am Ausgang stehen 5 Kassen, 2x2 in einem Durchgang, und rechts außen noch mal eine. Dazwischen jeweils eine (also insgesamt 2) große Regale mit Zigaretten usw. Man hätte also 3 Kassen öffnen können, und hätte zwischen jeder Kasse ein Regal als "Raumteiler" gehabt. Auch hier waren Striche am Boden, und Schilder von wegen 1,5 oder 2 Meter Abstand halten. Aber sie waren so geöffnet, dass die beiden Kassen zwischen zwei Regalen offen waren, man also in einem ca. 1,5 Meter breiten Gang mit 2 Schlangen stand. Das sorgte für so manchen Diskussionsbedarf unter einigen Kunden draußen auf dem Parkplatz.

Beim Aldi hing draußen ein Bündel große Plastikhandschuhe, so wie sie Tönungen für die Haare beiliegen. Desinfiziert wurde nix, Security gab es keine, und kontrolliert wurde daher auch nichts. Innen bis auf die Klebestreifen im Kassenbereich alles "normal". Außer dass die Kunden wieder alle Handschuhe (die meisten eigene), und auch wieder viele eine Maske trugen. Auch wieder Scheiben im Kassenbereich. Ach, Klopapier kannte man nur noch aus der Erinnerung, und Küchenrolle lagen noch 3 Packungen auf weiter Flur, nachdem ich meine 2 Packungen mitgenommen hatte.

3 ziemlich große Supermärkte bzw. Discounter, und nur in einem (dem ersten, morgens um ca. 9:30Uhr) gab es noch zumindest etwas Bobbespapier.

Den Vogel schoss aber der Obi ab. Und da hab ich mich dann auch aufgeregt. Die haben dort einen riesigen Eingangsbereich, rechts den Eingang durch eine Doppelschiebetür, dann gute 4 Meter Glasfront nach links, und dann eine Doppelschiebetür für den Ausgang. Perfekt also um die Kunden im Eingangsbereich und innen nach der Kassen getrennt voneinander rein- und rauszuschleusen.

Was machen die? Lassen den Ausgang zu, stellen so kleine Hütchen in der Mitte des Eingangs den Weg entlang auf, und lassen kommende und gehende Kunden eng nebeneinander bzw. aneinander vorbei durch den Eingang laufen. Die haben die Perfekte "Schleuse" dort, machen dann aber eine Seite zu, und lassen alle Kunden durch ein gut 15 Meter langes Nadelöhr aneinander vorbei laufen. :wall:

Beim Metzger meinte die Mitarbeiterin noch es kämen kaum noch Kunden, und wo sonst 4-5 Mitarbeiter den Ansturm der ganzen Arbeiter/Angestellten in der Mittagszeit kaum bewältigen können, stand ich ganz alleine mit einer Mitarbeiterin im Laden, und wartete bei einem kleinen Plausch auf meine Frikadellenbrötchen. Beim Rückweg durch die Innenstadt war fast alles geschlossen. So dürfte es da das letzte mal vor ca. 75 Jahren ausgesehen haben...

Fazit: Es gibt in keinem einzigen "Bereich" ein einheitliches Vorgehen. Bei einem von 5 oder 6 Geschäften gab es Handschuhe, bei 2 wurden Einkaufswagen "etwas" desinfiziert, in einem Laden gab es einen abgesperrten und eingezeichneten Rundweg, damit man keinem anderen Kunden zu nah kommt, bei manchen stand auf Schildern 1,5 Meter Abstand halten, bei einem 2 Meter, bei einem anderen gar keine Meter (einfach nur "Abstand halten")...

Gut, jetzt ist das bei uns eine Kleinstadt (20k Einwohner), und die Anzahl der Infizierten noch relativ gering. Trotzdem denke ich sollte es schon lange einheitliche Regeln geben, und kein "Jeder Laden macht was er will".
 
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