Covid-19 legt einen nicht unerheblichen Teil an Erkrankten flach, d.h. sie müssen beatmet werden oder sie sterben. Pneumania hinerlässt sehr oft Fibrosis in den Lungen, nachdem man verheilt ist, d.h. irreparabler Schaden, mit dem man Leben muss. Das ist doch glatte Behinderung. Stell dir vor, du gehst gerne joggen, dann erwischt dich Covid-19, Pneumania verheilt dank 1A medizinischer Versorgung, aber danach kannst du nicht mehr 1km laufen, ohne Atemprobleme zu kriegen, da die Lungenkapazität gesunken ist.
Zudem, wenn zu viele auf einmal Hospitalisation benötigen, werden die Normalkranken nicht adäquat versorgt. Es wird allen schlechter gehen. Im schlimmsten Fall infizieren sich viele Mediziner selbst, dann bricht die Gesundheitsversorgung zusammen. Seit wann muss 6 bis 15% der Erkrankten wegen der Influenza hospitalisiert werden? Wie of hinterlässt eine Influenza Lungenschaden?
Mit dem Hintergrundwissen sollte man verstehen können, warum die Regierungen in aller Welt und die Wirtschaft mitmachen, obwohl der kurzfristige Schaden enorm ist. Wenn sie die Ansteckung nicht ausbremsen, riskieren sie einen noch höheren, nachhaltigen Wirtschaftschaden.
Wenn das alles tatsächlich so schlimm ist - dann sind die getroffenen Maßnahmen aber völlig lächerlich/unzureichend.
Die Maßnahmen die ich bis jetzt sehe passen auf "Ja da gibts was neues, wenn man Pech hat stirbt ne handvoll und die Krankenhäuser sindn bissl voller aber eigentlich ists nicht tragisch wenns einmal durch die ganze Bevölkerung geht".
Maßnahmen die auf "Zwingende Eindämmung notwendig" zielen gehen anders - zu sehen in China. Extrembeispiel: Alle Grenzen dicht, 4 Wochen Quarantäne für ausnahmslos alle, militärische Durchsetzung. DAS wäre bei einem wirklich hart tödlichen Virus anzuraten.
Die Wahrheit liegt sowohl in der Tragweite des Virus als auch in den Maßnahmen sicherlich irgendwo dazwischen. Was ich (persönliche Meinung) aber sehe ist, dass Deutschland auf einen schlimmeren Fall einer Epidemie nicht im Geringsten vorbereitet ist. Seit Wochen diskutieren irgendwelche Krisenstäbe in der Gegend rum und die Maßnahmen gehen gegen Null, eine Handvoll Fälle im ganzen Land reichen aus, dass es keine Schutzmasken mehr im Krankenhaus gibt und die paar wenigen Panikprepper schaffen es innerhalb von 3 Tagen das komplette Landesbudget an Desinfektionsmitteln, Nudeln, Dosensuppe und Klopapier wegzukaufen.
Der Staatsapparat hat ganz einfach pures Glück gehabt, dass CoV-19 so "ungefährlich" ist wies ist. Ich will nicht wissen wies ausgeht wenn 2030 CoV-29 ausbricht und eine Todesrate von 35+% hat wie beispielsweise MERS damals.



