Coronavirus: Behandlungsmethoden und Maßnahmen

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Covid-19 legt einen nicht unerheblichen Teil an Erkrankten flach, d.h. sie müssen beatmet werden oder sie sterben. Pneumania hinerlässt sehr oft Fibrosis in den Lungen, nachdem man verheilt ist, d.h. irreparabler Schaden, mit dem man Leben muss. Das ist doch glatte Behinderung. Stell dir vor, du gehst gerne joggen, dann erwischt dich Covid-19, Pneumania verheilt dank 1A medizinischer Versorgung, aber danach kannst du nicht mehr 1km laufen, ohne Atemprobleme zu kriegen, da die Lungenkapazität gesunken ist.
Zudem, wenn zu viele auf einmal Hospitalisation benötigen, werden die Normalkranken nicht adäquat versorgt. Es wird allen schlechter gehen. Im schlimmsten Fall infizieren sich viele Mediziner selbst, dann bricht die Gesundheitsversorgung zusammen. Seit wann muss 6 bis 15% der Erkrankten wegen der Influenza hospitalisiert werden? Wie of hinterlässt eine Influenza Lungenschaden?

Mit dem Hintergrundwissen sollte man verstehen können, warum die Regierungen in aller Welt und die Wirtschaft mitmachen, obwohl der kurzfristige Schaden enorm ist. Wenn sie die Ansteckung nicht ausbremsen, riskieren sie einen noch höheren, nachhaltigen Wirtschaftschaden.

Wenn das alles tatsächlich so schlimm ist - dann sind die getroffenen Maßnahmen aber völlig lächerlich/unzureichend.

Die Maßnahmen die ich bis jetzt sehe passen auf "Ja da gibts was neues, wenn man Pech hat stirbt ne handvoll und die Krankenhäuser sindn bissl voller aber eigentlich ists nicht tragisch wenns einmal durch die ganze Bevölkerung geht".
Maßnahmen die auf "Zwingende Eindämmung notwendig" zielen gehen anders - zu sehen in China. Extrembeispiel: Alle Grenzen dicht, 4 Wochen Quarantäne für ausnahmslos alle, militärische Durchsetzung. DAS wäre bei einem wirklich hart tödlichen Virus anzuraten.

Die Wahrheit liegt sowohl in der Tragweite des Virus als auch in den Maßnahmen sicherlich irgendwo dazwischen. Was ich (persönliche Meinung) aber sehe ist, dass Deutschland auf einen schlimmeren Fall einer Epidemie nicht im Geringsten vorbereitet ist. Seit Wochen diskutieren irgendwelche Krisenstäbe in der Gegend rum und die Maßnahmen gehen gegen Null, eine Handvoll Fälle im ganzen Land reichen aus, dass es keine Schutzmasken mehr im Krankenhaus gibt und die paar wenigen Panikprepper schaffen es innerhalb von 3 Tagen das komplette Landesbudget an Desinfektionsmitteln, Nudeln, Dosensuppe und Klopapier wegzukaufen.
Der Staatsapparat hat ganz einfach pures Glück gehabt, dass CoV-19 so "ungefährlich" ist wies ist. Ich will nicht wissen wies ausgeht wenn 2030 CoV-29 ausbricht und eine Todesrate von 35+% hat wie beispielsweise MERS damals.
 
Wenn das alles tatsächlich so schlimm ist - dann sind die getroffenen Maßnahmen aber völlig lächerlich/unzureichend.
Und das kritisieren hier einige, weil der Satz "Haben Sie keine Panik" nicht wirklich gegen die Infektion hilft. Er hilft bei anderen Sachen, die aber kaum auftreten. Warum hat eine menschenverachte Diktatur, die problemlos Zehntausende niedermetzelt diese harten Quarantänemassnahmen verhängt? Was wissen die chinesischen Ärzte, vor dem wir die Augen verschließen?

Ich bin darum vorsichtig und lese in Ruhe, was man lesen kann. Die Zeit nehme ich mit, nicht, weil ich panisch bin, sondern weil ich ei8n planender Menschen bin. Und ich werde umso vorsichtiger, seit es von Regierungsseite nur ein "Wir haben alles im Griff, haben die keine Panik" Aufrufe gibt. Herr Drosten hat es oft und eindringlich gesagt, soweit er das als politischer Beamter, und so stufe ich seine Position ein, sagen kann, Herr Drosten ist ja nicht ein Wissenschaftler, der offen und naiv seine Ergebnisse verbreiten darf, er ist Chef des obersten Gesundheitsamtes. Das merkt man an so mancher Stelle, wie in in Diskussionen zu Spahn mit keinem kritischen Worte auf die nicht getroffenen Maßnahmen eingeht.

Z.B. ist doch der lapidare Satz, dass Touristen und Einreisen aus anderen Ländern gar nicht unser Problem sind, weil es viel mehr Neuinfektionen durch Ansteckungen untereinander gibt, der klare Hinweis für jeden, dass die Durchseuchung der Bevölkerung viel weiter fortgeschritten ist, als uns die offiziellen Zahlen durch gepflegtes nichttesten weiß machen wollen. Und ja, dazu kommt, dass der Test nur sehr schlecht detektiert. Es bedarf dazu einer ordentlichen Menge Viren.

Eine Quarantäne hilft auf zwei Wegen. Weniger Neuinfizierte und weniger andere Unfälle, weil man in seiner Wohnung selten Auto- oder Arbeitsunfälle hat. Diese Patienten fehlen dann und wir haben mehr Intensivbetten.

Und dann wieder die aktuellen Zahlen:
Neuinfektionen in Deutschland: 130
Neuinfektionen in China: 130

Der Chinesische Weg war hart, teuer, scheint aber zu funktionieren. Und wer jetzt meint, die chinesischen Zahlen stimmen sich, sollte sich zuerst fragen, ob unsere Zahlen irgendwie stimmen können?

Noch mache ich mir in der realen Welt gar keinen Kopf, weil auch die zehnfache Menge der Infizierten, als sagen wir 5000, eine Minimale Option der Kontaktaufnahme ist. So ist das heute noch. Das Dumme der Ausbreitungsgeschwindigkeit ist nun, dass das in vier Wochen ganz anders aussehen wird. Die Wärme könnte wirklich helfen, die Fallzahlen in Singapore sind erfreulich. Bis es hier aber wirklich warm ist, dauert es auch noch.
 
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Es geht darum zeit zu gewinnen und die gewinnt sich besser mit den Durchhaltefloskeln als mit ehrlichen Statements. Ich bin auch vorsichtig aber auf Grund vorheriger, durchstandener Krankheiten nicht vorsichtiger als vor Corona.
 
Es geht darum zeit zu gewinnen und die gewinnt sich besser mit den Durchhaltefloskeln als mit ehrlichen Statements.
Und warum, wenn man den Menschen eintrichtert, dass alles total harmlos ist, unter völliger Kontrolle, wir bestens vorbereitet sind und niemand Panik haben muss senkt man die Ansteckungswahrscheinlichkeit? Diesen logischen Schluss habe ich noch nicht verstanden.

Ganz im Gegenteil siehst Du überall jene Gruppe, die über die, die besorgt sind, Witze macht. Und genau diese Gruppe wird die Verbreitung des Virus leichter ermöglichen, als jene, die jetzt endlich das machen, was man zu jeder Grippewelle machen sollte. Damit reduziert man auf jedem Fall auch das Risiko an Grippe zu erkranken. Klasse, oder? Was verliert man denn, wenn sich ordentlich die Händ wäscht, lernt, sich nicht ständig ins Gesicht zu fassen und wenn man Vorräte für zwei Wochen im Haus hat? Eigentlich gewinnt man auf breiter Front und verliert rein gar nichts.
 
Und warum, wenn man den Menschen eintrichtert, dass alles total harmlos ist, unter völliger Kontrolle, wir bestens vorbereitet sind und niemand Panik haben muss(...)

Wer "trichtert" irgendwem ein, das Virus sei "total harmlos"? Wer beansprucht, es unter "voelliger" Kontrolle zu haben? Wer behauptet, "bestens" auf etwas vorbereitet zu sein, was man noch gar nicht kennt? Und wie kann Panik hier helfen?

Panik ist das so ziemlich exakte Gegenteil von rational. Wuerde irgendwer dazu auffordern, gedankenlos zu handeln, koennte ich den Aufruhr ja noch verstehen - aber wer tut das? Weder hat Dosenravioli einen nachgewiesenen therapeutischen Effekt noch kann ich Sinn darin entdecken, sich mit Halbjahresvorraeten an Desinfektionsmitteln einzudecken und billigend in Kauf zu nehmen, dass chronisch Kranke nach einem vor einem leeren Regal stehen.
 
Wer "trichtert" irgendwem ein, das Virus sei "total harmlos"? Wer beansprucht, es unter "voelliger" Kontrolle zu haben? Wer behauptet, "bestens" auf etwas vorbereitet zu sein, was man noch gar nicht kennt? Und wie kann Panik hier helfen?
Aussagen wie "Harmloser als eine Grippe", "Vergleiche mit Grippetoten", Spahn vor allem mit seinen Aussagen "Wir sind bestens vorbereitet", etc. Das führt dazu, dass Menschen sich sehr sicher fühlen und die üblichen Hyginemassnahmen als lächerlich abtun.

Panik ist das so ziemlich exakte Gegenteil von rational.
Ich habe noch keinen Menschen mit Panik erlebt, Ich erlebe nur Menschen, die Übervorsichtig sehr große Vorräte anlegen. Das ist aber keine Panik, dass läuft bei mir unter Dummheit. Das ist etwas grundlegend anderes.

Dazu kommen neuerdings Diebe, die Krankenhäuser und andere Orte plündern oder im richtigen Terminus bestehlen. Machen das die Menschen aus Panik, oder weil sie ein Bombengeschäft sehen, wenn sie Sachen teuer verkaufen? Das ist also keine Panik, sondern das sind Auswüchse des Kapitalismus. Das ist Gewinnmaximierung. Wer aktuell 30 Cent Geswichtsmasken für 20,-€ verkauft sollte sofort wegen Wucher eine empfindliche Strafe bekommen.

Wuerde irgendwer dazu auffordern, gedankenlos zu handeln, koennte ich den Aufruhr ja noch verstehen - aber wer tut das?
Nicht direkt, indirekt führen Verharmlosungen und Kleinreden dazu, dass Menschen weniger streng Hygienevorschriften befolgen und trotzdem in der Skihütte mit engem Kontakt feiern.

Weder hat Dosenravioli einen nachgewiesenen therapeutischen Effekt noch kann ich Sinn darin entdecken, sich mit Halbjahresvorraeten an Desinfektionsmitteln einzudecken und billigend in Kauf zu nehmen, dass chronisch Kranke nach einem vor einem leeren Regal stehen.
Wie viele Dosenravioli müsste man denn kaufen für einen halbjährlichen Vorrat einer vierköpfigen Familie? Energieinhalt pro Dose sind keine 1000kcal, also braucht man zwei Dosen pro Tag, im Vierpersonenhaushalt also 8 Dosen pro Tag. Wer nicht kochen kann und keine Ahnung von gesunder Ernährung hat, kauft für zwei Wochen also 14 x 8 Dosen, das sind 112 Dosen. Habe ich noch niemanden gesehen, der das macht. Ich habe halt alles im Haus, Linsen, Nudeln, Reis, dazu Dosen mit Gemüse, Dörrobst etc. Damit komme ich so eine Woche aus. Das reicht, um meine Versorgung durch Anrufe und Hilfe von anderen im Fall einer Quarantäne sicher zu stellen.

Und mit den Reinungungsmittel ist es, wie schon gesagt, eher eine Frage das Gewinnmaximierung. Dazu benötigen wir alle sehr wenige davon. Bei mir reichen übliche Reinigungsmittel Monate. Wenn jetzt also alle jeweils eine Packung zum Vorrat mehr kaufen als sonst, sind unsere just im Time Lager der Geschäfte leer. Das ist aber kein Problem, morgen gibt es wieder Ware. Und da wir ja alle Vorratshaltung haben, ist es auch kein Problem, Reinigungsmittel eine Woche später zu kaufen.

Wer hat also Panik? Wen immer ich in der Familie oder unter den Nachbarn anspreche, sagt nur. " Was sollen diese ganzen Maßsnahmen, dass ist eine leichte Grippe, was soll denn da passieren." Diese Menschen haben gar keine Bereitschaft, sich z.B. an Quarantäne zu halten. Geschweige denn, man lässt sich testen, weil man dadurch ja nur negative Folgen befürchten muss.

Festgesetzt hat sich in den Köpfen die verharmlosende Nachricht: "Alles nur eine leichte Grippe"
Und das ist nachgewiesen völlig falsch. Das aber wieder vorsichtig aus den Köpfen heraus zu bekommen, wird schwierig. Darum schreibe ich hier seit vier Wochen und sammele, was es in der weiten Welt an Informationen gibt. Und rein gar nichts bestätigt die Hoffnung, dass es eine leichte Grippe ist. Selbst die WHO spricht inzwischen von 3,4% Letalitätsrate. Das ist höher als die spanische Grippe.

Darum gilt für mich: Vorsichtig und umsichtig sein. Unnötige Großveranstaltungen kann man meiden. Händeschütteln unterlassen und ansonsten kann man nicht viel machen. Da bin ich dann fatalistisch. Meine Nachhilfekindchens empfange ich natürlich weiter, wohl wissend, das Schulen ein Ausbreitungshort sind. Wenn die Kinnes aber 2m entfernt sitzen, und keine Erkältungssymptome zeigen, also nicht husten und niesen, kann ich mit denen problemlos zwei Stunden reden, ohne mich anzustecken. Da mache ich mir rein gar keinen Kopf drum.

Ich erkläre ihnen dann in Ruhe, dass gerade für Kinder rein gar keine Gefahr besteht, dass sie aber aufpassen sollten, ihre Großeltern nicht anzustecken und Umarmungen und Küsse aktuell nicht so gut sind.
 
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Wer ne Flasche Desinfektionsmittel für den Eigenbedarf klaut macht das sicherlich nicht aus kapitalistischen Gründen.
 
Wenn das alles tatsächlich so schlimm ist - dann sind die getroffenen Maßnahmen aber völlig lächerlich/unzureichend.

Die Maßnahmen die ich bis jetzt sehe passen auf "Ja da gibts was neues, wenn man Pech hat stirbt ne handvoll und die Krankenhäuser sindn bissl voller aber eigentlich ists nicht tragisch wenns einmal durch die ganze Bevölkerung geht".
Maßnahmen die auf "Zwingende Eindämmung notwendig" zielen gehen anders - zu sehen in China. Extrembeispiel: Alle Grenzen dicht, 4 Wochen Quarantäne für ausnahmslos alle, militärische Durchsetzung. DAS wäre bei einem wirklich hart tödlichen Virus anzuraten.

Die Wahrheit liegt sowohl in der Tragweite des Virus als auch in den Maßnahmen sicherlich irgendwo dazwischen. Was ich (persönliche Meinung) aber sehe ist, dass Deutschland auf einen schlimmeren Fall einer Epidemie nicht im Geringsten vorbereitet ist. Seit Wochen diskutieren irgendwelche Krisenstäbe in der Gegend rum und die Maßnahmen gehen gegen Null, eine Handvoll Fälle im ganzen Land reichen aus, dass es keine Schutzmasken mehr im Krankenhaus gibt und die paar wenigen Panikprepper schaffen es innerhalb von 3 Tagen das komplette Landesbudget an Desinfektionsmitteln, Nudeln, Dosensuppe und Klopapier wegzukaufen.
Der Staatsapparat hat ganz einfach pures Glück gehabt, dass CoV-19 so "ungefährlich" ist wies ist. Ich will nicht wissen wies ausgeht wenn 2030 CoV-29 ausbricht und eine Todesrate von 35+% hat wie beispielsweise MERS damals.
Ich bezog mich nicht unbedigt auf Deutschland. Meine Position dazu habe ich schon n paar Posts vorher dargelegt. Stichwort mangelhafte Versorgung der Mediziner, Polizei, Abgeordneten, und Richter. Ohne die läuft der Laden nicht, außerdem sollte man sie periodisch testen, um Veränderungen festzustellen, da eine Ansteckung in den Reihen gravierende Folgen hätte.
All das findet nicht statt, Spahn Note 6, Gesundheitsämter 6, den Bekloppten in NRW, die den Karneval erlaubt haben, 6 ( Skala von 1-6, wobei 6 die schlechteste Note ist).

@Rotkaeppchen
Bisher hat die mediale Panikmache dazu geführt, dass die Bedürftigen, sprich Ämter, Krankenhäuser, Büros etc., die die Desinfektionsmittel und Masken wirklich brauchen und den Kontakt mit Menschen nicht vermeiden können, ohne die Mittel auskommen müssen.
 
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Wer ne Flasche Desinfektionsmittel für den Eigenbedarf klaut macht das sicherlich nicht aus kapitalistischen Gründen.

Nein, er machts aus blanker Unwiussenheit.

Nicht nur, dass es völliger Quatsch ist überhaupt son Zeug zu benutzen (08/15 Seife und 30 Sekunden Hände einrubbeln hat den genau gleichen Effekt, nämlich Viruslast unter Ansteckungsschwelle drücken, Desinfektionsmittel ist dafür nicht nötig - auch für normale Flächen wie etwa Türklinken reicht normale Reinigungslauge locker), sondern wer UNBEDINGT will aber kein fertiges Produkt findet kann auch Isopropanol oder Brennspiritus kaufen für zwei fuffzisch den Liter, das is auch nix anderes. Wer extrem fancy unterwegs sein will Mischt Isopropanol mittn bisschen Glycerin (dass die haut nicht so austrocknet), ein paar Tropfen Wasserstoffperoxyd rein fürs schöne Oxidationsgefühl und für die ultrageilen nochn Spritzer Lebensmittelfarbe und Parfüm dass es auch aussieht wie echt. :P
 
@Rotkaeppchen
Bisher hat die mediale Panikmache dazu geführt, dass die Bedürftigen, sprich Ämter, Krankenhäuser, Büros etc., die die Desinfektionsmittel und Masken wirklich brauchen und den Kontakt mit Menschen nicht vermeiden können, ohne die Mittel auskommen müssen.
Das liegt wohl eher daran, dass im Zuge der Kosteneinsparung keine Lagerhaltung vorhanden ist. Und es liegt daran, dass nicht im Dezember, als die Pandemie ausbrach und absehbar war, dass sie sich weltweit verbreiten kann, sofort bestellt wurde. Das sind keine Zusatzkosten. Da geht es um Zinsverluste der gebumkerten Ware. Also wenige Zehntel Cent pro Flasche.

Wir leben in einer Welt, die von Controllern bestimmt wird. An dem Punkt muss man ansetzen, weil Gesunder Menschenverstand und Controller zwei unterschiedllche Dinge sind, um nicht zu sagen gegensätzliche.

Stattdessen schickte Spahn palettenweise Waren nach China. Das war dort gut eingesetzt und hat die Pandemie sicherlich reduziert, dass Krankenhäuser keine Ware bekommen, liegt aber nicht an Leerkäufen im Einzelhandel. Wo z.B. war Spahn und hat verordnet, dass Krankenhäuser bevorzugt beliefert werden, wo sind die Verordnungen, dass wichtige Medikamente bevorratet werden müssen, Genau, der Markt regelt das schon. Und genau das erleben wir gerade, was der Markt regelt.

Es ist also zu einfach, den Käufer im Einzelhandel für das Versagen in der Planung und die systembedingten Probleme in Krankenhäusern verantwortlich zu machen. Ansonsten gilt in der Marktwirtschaft: Wer am meisten bezahlt, bekommt es. Und leider wurden alle unsere städtischen Krankenhäuser in den letzten Jahren an profitorientierte Unernehmen verkauft. Was erwartet man also.

Nein, er machts aus blanker Unwissenheit.
So eine Sakrotan Sprühdose ist schon praktisch. Wenn also wieder einer meiner Besuche auf der Toilette war, sprühe ich danach den Deckel einmal kurz ab. Klar, könnte ich auch Seife nehmen, sprühen ist aber einfacher. Und wenn meine Sprühdose alle ist, nehme ich auch Seife. So what ...
 
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So eine Sakrotane Sprühdose ist schon praktisch. Wenn also wieder einer meiner Besuche auf der Toilette war, sprühe ich danach den Deckel einmal kurz ab.Klar, könnte ich auch Seife nehmen, sprühen ist aber einfacher.
Klar, praktischer ist das ohne Frage. Aber wie gesagt antibakterielle/virale Wirkung hat Standardseife (für den hier relevanten Fall, nicht generell) genauso und wenn ichs will praktisch haben unds gibt nix zu kaufen pack ich Ethanol, Propanol, Spiritus, von mir aus Doppelkorn in ne Sprühflasche. :D
 
Aber wie gesagt antibakterielle/virale Wirkung hat Standardseife
Das sage ich ja, Wo ist also das Problem, wenn temporär ein paar Produkte unserer Luxusgesellschaft nicht vorhanden sind. Ich hatte z.B. letztes mal vergessen Handseife zu kaufen. Jetzt nutze ich seit zwei Tagen halt Schampoo zum Händewaschen und kaufen dann heute wieder ein paar Seifenstücke. Bin ich darum in Panik?

Was ich bemängele ich eine gute Aufklärung und auch eine Vorbereitungszeit. Angst haben Menschen vor unvorhersehbaren Zuständen, wie z.B. vor Quarantäne. Sowas kennt der Deutsche nicht. Wenn anstatt zu "haben sie keine Panik" der Bevölkerung offen und transparent erklärt würde, was wann droht, wie Planungsstände sind etc, wären meiner Meinung nach viele merklich beruhigter. Stattdessen gilt wie üblichen "Blos keine Information, dass führt zur Panik"

Hier sieht man übrigens die Panik in Deutschland deutlich, .... ähh, welche Panik und warum sollte ich, wenn ich eine der wenigen Karten hätte, nicht hingehen. Ich kann maximal von 10-20 Menschen um mich herum angesteckt werden, da ist jeder Bus gefährlicher. Wir sehen, es gibt keine Panik, ansonsten wären die Konzertsäale leer. Ob ich in drei Monaten noch ins Konzert gehe, beurteile ich dann.
Coronavirus und Kulturleben: Die Elbphilharmonie ist weiterhin voll - DER SPIEGEL
 
Und warum, wenn man den Menschen eintrichtert, dass alles total harmlos ist, unter völliger Kontrolle, wir bestens vorbereitet sind und niemand Panik haben muss senkt man die Ansteckungswahrscheinlichkeit? Diesen logischen Schluss habe ich noch nicht verstanden.

Ganz im Gegenteil siehst Du überall jene Gruppe, die über die, die besorgt sind, Witze macht. Und genau diese Gruppe wird die Verbreitung des Virus leichter ermöglichen, als jene, die jetzt endlich das machen, was man zu jeder Grippewelle machen sollte. Damit reduziert man auf jedem Fall auch das Risiko an Grippe zu erkranken. Klasse, oder? Was verliert man denn, wenn sich ordentlich die Händ wäscht, lernt, sich nicht ständig ins Gesicht zu fassen und wenn man Vorräte für zwei Wochen im Haus hat? Eigentlich gewinnt man auf breiter Front und verliert rein gar nichts.

Also Vorräte für 2 Wochen haben wir als Familie eh im Haus, so im Groben. Ich kenne das auch noch aus dem 1980ern wegen kalter Krieg usw. In meiner Jugend war das noch so. Ich sehe die Dinge ja ähnlich wie du aber ich Sorge mich jetzt auch nicht zu sehr um mich.
 
aber ich Sorge mich jetzt auch nicht zu sehr um mich.
Ich mache mir um mich rein gar keine Gedanken. Es geht mir nur darum, meinen alten Vater unter keinen Umständen anzustecken. Die Wahrscheinlichkeit ist jetzt gegen null gehend, wie das in drei Monaten aussieht, sehen wir dann.

Ich bin mit dem Konzept, alle sollen sich in den nächsten zwei Jahren einmal inzifieren nicht wirklich glücklich, weil sich nach heutigem Stand keine Immunität aufbaut. Das Konzept ist also meiner Ansicht nach Blödsinn. Besser wäre es, die Krankheit mit Härte auszurotten, wie es China macht. Aber das ist meine Meinung, andere haben eine andere. Da ich nur für mein Leben entscheiden kann, ist mein Handlungsspielraum eher klein. Also beobachte ich, was passiert und kommentiere an der einen oder anderen Stelle im Netz, dass ich Dinge anders bewerte.
 
@Mahoy
Deine Beiträge sind doch ein einziges relativieren gespickt mit Polemik siehe dem ständigen rumreiten auf Dosenravioli oder den Toten die sich auf der Straße stapeln.

Ums kurz zu machen eine ernsthafte Frage. Meinst du wirklich China hat die ganzen Maßnahmen zur Eindämmung mit allen Nachteilen aus "Aktionismus" gemacht.
Oder all die anderen Länder die jetzt für Wochen landesweit die Schulen schließen oder ganze Gebiete unter Quarantäne stellen siehe Italien?

Noch ein paar zusätzliche Fragen:
Wie passt das alles zu deinen Aussagen?
Wie verlangsamt man denn deiner Meinung nach eine Viruserkrankung die sich rasant ausbreitet und die gefährlicher ist als eine Grippe am besten?
 
Wie verlangsamt man denn deiner Meinung nach eine Viruserkrankung die sich rasant ausbreitet und die gefährlicher ist als eine Grippe am besten?

Ums mal sehr vereinfacht auszudrücken:

Erwartete Todesrate <10% --> Wirtschaftlicher Schaden durch extreme Maßnahmen höher als wenn Epidemie einmal alle trifft --> Pseudomaßnahmen (wie Deutschland aktuell)
Erwartete Todesrate >10% --> Wirtschaftlicher Schaden durch Bevölkerungsschwund größer als durch extreme Maßnahmen --> Echte Zwangsquarantäne für alle + Grenzen dicht, beides militärisch durchgesetzt bis Virus durch allgemeine Immunabwehr vollständig ausgerottet.

Da CoV19 nicht wirklich tödlich ist machen wir halt im Wesentlichen... nix. "Keine Panik" rufen, 3 Kindergärten ne Woche zu machen und das wars. Hauptsache die Wirtschaft läuft weiter, die ein, zwei prozent die schlimmstenfalls sterben nehmen wir in Kauf, ist sogar noch gut fürs Gesundheits- und Rentensystem da vorrangig Alte und Kranke sterben werden (klingt sehr böse, ist aber so).

Erst dann wenn zu erwarten ist, dass ein "alle kriegens" mehr wirtschaftlichen Schaden anrichten würde als wenn die BRD 2 Monate lang den Vollstopp durchzieht, nämlich wenn beispielsweise jeder 4. oder so draufgehen würde, DANN würden wir "echte" (=wirkungsvolle) Maßnahmen sehen. Was hier aktuell gemacht wird ist Schauspielerei, sonst nix. CoV19 ist viiiiiel zu harmlos als dass wirklich was passieren würde/müsste.
 
Ich hatte eben eine Diskussion mit jemandem der meint, dass der Markt das mit dem Desinfektionsmitteln etc schon regeln würde.

Hab einfach nur gesagt, dass ich auch lieber die Katze aus dem Baum rette als ihn aus dem brennenden Haus, wenn ersteres mehr Geld bringt.
Das war dann plötzlich was komplett anderes.
 
Dann geh hin und sag das den Alten und Kranken, dass sie wirtschaftlichen Interessen wegen ihr Lebensrecht verwirkt haben ...
Humanismus war mal etwas anderes als das, was heute übrigeblieben ist.

Klar, ist menschlich natürlich Scheiẞe. Aber übergeordnet ist da "nichts übrig geblieben" der falsche Ausdruck - da war noch nie viel... :ka:

Wenns hart auf hart kam fällt mir grade kein Beispiel ein wo ein Staatsapparat sich für Humanismus entschieden hätte wenn eine andere Entscheidung kapitalistisch deutlich besser abgeschnitten hätte.
 
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