Hier mal kurz etwas Theorie für Dich wo die Unterschiede zur Influenza sind
Chinesische Forscher finden zwei Mutationen des COVID-19-Virus_China.org.cn
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Influenza kennen wir, Covid nicht. Mal sehen wohin die Reise geht. Interessant das du jetzt schon weist das alles ganz harmlos ist.
Interessant, wie du darauf kommst, ich würde SARS-COV-2 und die daraus resultierende Erkrankung COVID-19 für harmlos halten. Das habe ich nämlich mit keinem Wort erwähnt und auch nicht angedeutet.
Mir geht es eher darum, die Absurdität aufzuzeigen und vielleicht ein wenig die Hysterie zu deckeln. Fakt ist, wir leben seit Ewigkeiten mit Viren und daraus resultierenden Erkrankungen, die - wenn auch aufgrund abweichender Charakteristika - ebenso gefährlich sind, aber seltsamerweise keine saisonale Panik auslösen, obwohl sie TROTZ ihrer Bekanntheit nach jetzigem Stand deutlich mehr Opfer fordern.
Und wenn du daraus etwas herauslesen willst, dann meinen (übrigens in meinen ersten Beiträgen hier unchiffriert und unverkaspert geäußerten) Appell, gefälligst mit allen vergleichbaren Infektionen in angemessener Weise umzugehen. Und diese angemessene Weise liegt - beispielsweise - ziemlich mittig zwischen der allgemeinen Sorglosigkeit bei Influenza und der gerade überbordenden Panik bei Covid-19.
Btw es werden dieses Jahr mehr an Covid-19 erkranken als an Grippe...
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Infektion ist nicht gleich Erkrankung und wie wir wissen, variiert die Schwere der Erkrankung stark. Nach wie vor sind inapparente oder schwach apparente Infektionen stark in der Überzahl. Das begünstigt einerseits die Verbreitung, denn ohne (eindeutige) Symptome weiß man nun einmal nicht, dass man infiziert ist und wie wir wissen, ist man Überträger trotz Inapparenz.
ABER: Andererseits besteht immer noch der Punkt, dass von den Infizierten die meisten nur sehr schwache oder gar keine Symptome und häufig auch gar keine Beschwerden erleben.
In China sind derzeit über 3000 Menschen gestorben, was schlimm, aber angesichts der zu vermutenden Ausbreitung und der Bevölkerungszahl überraschend wenig ist - man vergleiche es beispielsweise mit der Herbstwelle der Spanischen Grippe im Jahre 1918. Viel entscheidender ist die Feststellung, das SARS-COV-2 in China schon viel länger grassiert und es dort inzwischen Hundertausende gibt, die den "Superkiller" nicht nur überlebt, sondern womöglich gar nicht bemerkt haben, dass sie infiziert waren.
Aber man muss gar nicht nach China blicken oder auf historische Beispiele gehen. Man schaue sich zum Vergleich den saisonalen Verlauf von Influenza an - wenn man die Rate zu Beginn der Grippesaison heranzieht, müsste zwei Wochen später die komplette Bundesrepublik (oder zumindest der ungeimpfte Teil) befallen sein und wir hätten in der Saison 2017/2018 Hunderttausende Todesfälle gehabt statt "nur" 25000. Dem ist aber nicht so.
China, Japan, Italien, Süd Korea machen das um das Winterloch zu füllen, alles nur wegen einer eingebildeten Gefahr.
Messen werden abgesagt, Schulen geschlossen der Automarkt in China ist zu 80% eingebrochen, Produktionsketten kommen ins Stocken.
Aber klingt logisch was du so schreibst...alles nur eingebildet und gefühlt
Du verwechselst da etwas Wesentliches: All das sind die Folgen von Beschlüssen, von denen man meint, sie wären erforderlich. Sie sind nicht die Folge des Virus, denn die Messen, Schulen und die Produktion sind nicht deshalb dicht, weil sich Tote auf der Straße stapeln würden.
Da hier eine gewisse Tendenzen bemerkbar wird, Dinge missverstehen zu
wollen: Ich behaupte nicht, dass diese Maßnahmen grundsätzlich überflüssig wären. Aber wie einige hier gebrachte Beispiele zeigen, ist da viel Aktionismus von Entscheidungsträgern aus Politik und Wirtschaft dabei, die - wie so oft - den für sie einfachsten Weg beschreiten. Wenn eine Maßnahme das Risiko nicht nachweislich senkt, ist sie überflüssig.
Und so lange zum Beginn der alljährlichen Influenza-Saison keine Schulen präventiv geschlossen, die Produktion nicht heruntergefahren, Mitarbeiter nicht nach Hause geschickt und Großveranstaltungen nicht abgesagt und damit - der Logik der jetzigen Maßnahmen folgend - eine fünfstellige Zahl an Grippetoten jährlich allein in Deutschland billigend in Kauf genommen werden, besteht eine derart hohe Diskrepanz im Handeln, dass ich mir weiterhin vorbehalte, von Hysterie zu sprechen.
Jein, die Aufzählung am Schluss war eher auf die "gefühlte" Gefahr bezogen weniger auf die gesundheitlichen Auswirkungen.
Ich finde es wirklich grob fahlässig wie Mahoy oder auch andere hier das ganze ins Lächerliche zu ziehen und runterzuspielen.
Siehe oben: Die Lächerlichkeit ergibt sich aus der Diskrepanz im Umgang mit Infektionskrankheiten. Oder anders ausgedrückt: Ja, ich albere inzwischen herum. Aber ich habe mit dem fortsetzten Gekasper nicht angefangen, sondern reagiere auf die sich um mich herum entwickelnde Realsatire. Mit ernster Miene Stuss zu fabrizieren macht noch lange keinen Sinn daraus.
Ansonsten bin ich übrigens todernst, auch ganz persönlich. Meine Sippe kuriert gerade eine schwere Bronchitis aus, Covid-19 obendrauf würde uns sicherlich in arge Bedrängnis bringen. Ich selbst nehme unvermeidbarerweise seit Jahren Medikamente, die meine Leukozyten-Produktion um 70 bis 80 Prozent senken - ich wehre Infektionen genauso gut ab wie jeder andere mit einem fitten Immunsystem, aber meinem geht bei langanhaltenden und/oder geballt auftretenden Infektionen nun einmal deutlich schneller der Nachschub aus.
Trotzdem habe ich kein Problem damit, unter Einhaltung ein paar simpler Hygienemaßnahmen, die eigentlich immer und für jedermann gelten sollten, zum Einkaufen und zur Arbeit zu gehen. Mein Panik-Faktor steht auf einer schwarzen Null.
Und Dosen-Ravioli kommen mir nach wie vor nicht ins Haus.