Und beim verbleibenden Rest wäre dann noch zu prüfen, wie fair Versicherungen das Überschwemmungsrisiko eingepreist haben. Wenn ich mir angucke, wie viele Neubauviertel in den letzten Jahrzehnten in offensichtlich Überschwemmungsgefährdeten Gebieten hochgezogen wurden: Alles andere als fair. Einige davon hatten zwar irgendwann ein Problem, noch eine Gebäudeversicherung zu bekommen, aber Hausrat, KFZ und ähnliches zahlen oft trotzdem das Geld der Allgemeinheit an diejenigen, die es sich in der Aue gemütlich machen wollten.
Das Haus steht schon über 100 Jahre. Aber da hat keiner damit gerechnet, dass die Jahrhunderthochwasser mal alle paar Jahre kommen, also 2002 und 2013.
Wobei da noch dazu kam, dass das Haus 2003 falsch saniert wurde. 2002 war der Schaden schon mal aufgetreten.
Was da alles falsch gemacht wurde, war erst nach und nach zu sehen, als dann 2015 alles rausgerissen wurde. Da war dann auch keine Möglichkeit mehr da die Wohnunggesellschaft, der das Haus damals gehört hatte wegen der verschwiegenen Mängel in Regress zu nehmen.
Das sind jetzt nur so die Mängel, die mir jetzt auf die Schnelle einfallen:
- Zwischenwände auf den Fußbodenbelag gestellt
- Bitumenbahnen an der Außenwand gingen nur vielleicht 20cm tief.
- Die Betonverkleidung des alten Feldstein-Fundamentes war nicht viel tiefer.
- Drainage war viel zu hoch verlegt
- Drainage hatte keinerlei Abfluss
Also eigentlich alles, was man falsch machen konnte.
Wir hatten uns nur Ende 2003 gewundert, warum die Wände nicht trocken werden und bei den Mietern der Schimmel in der Wohnung steht. (Da hatte die Versicherung die 1000€ schon gezahlt und sich von jeder weiteren Zahlung freigemacht)
Da war erst die Vermutung das das Wasser unterm Haus in einem alten Keller steht. Da hatten wir aber beim Ausschachten nichts gefunden.
Die Baufirma, welche außen aufgeschachtet hat, für die neue Drainage usw. war dann an der Rückwand auf drei teils unter die Außenwand gehenden zum Teil randvoll mit Wasser gefüllte alte Zisternen/Güllegruben gestoßen.
Damit war dann klar, warum die Wände nicht trocken werden.
Und auch, dass 2003 gar nicht so tief gebaggert wurde, sonst wären die damals schon entdeckt worden.
Zum zweiten hätte ich wirklich mal gerne eine Quelle, dass Corona das Hirn derart massiv angreift OHNE, dass die Krankheit sich anders äußert.
Was genau meinst du mit nicht anders äußert? Ohne Symptome und dann fällt einer um, bzw wacht nicht mehr auf?
Das Hauptproblem wird sein, das dann überhaupt als Corona zu erkennen.
Bei den teils nicht wirklich stattfindenden Leichenschauen durch den Hausarzt, bleibt da viel unerkannt.
Bei Tötungsdelikten sieht es mit der Erkennung übrigens auch nicht besser aus:
https://www.ksta.de/viele-morde-bleiben-unentdeckt-13315584 schrieb:
„Wenn ein Licht auf jedem Grab brennen würde, in dem das Opfer eines unentdeckten Mordes liegt, dann wären Deutschlands Friedhöfe nachts taghell erleuchtet“
Womit wir auch wieder zu Menschen mit Vorerkrankungen kommen, wo sehr schnell zu einer natürlichen Todesursache tendiert wird:
https://www.ksta.de/viele-morde-bleiben-unentdeckt-13315584 schrieb:
Gerade in Hospizen, wo Sterben nichts Ungewöhnliches sei, würden „viel zu schnell und zu unkritisch Totenscheine“ ausgestellt, kritisierte der Geschäftsführer der Stiftung, Eugen Brysch.
Viele Morde bleiben unentdeckt | Koelner Stadt-Anzeiger
Ein Paradies für Mörder – blooDNAcid | Scienceblogs.de
Die Beispiele:
https://www.ksta.de/viele-morde-bleiben-unentdeckt-13315584 schrieb:
Köln - Es ist ein schwülwarmer Tag im August 2004. Die Polizei wird zu einer Wohnung im Kölner Stadtteil Ehrenfeld gerufen. In einem Sessel im Wohnzimmer sitzt der leblose Horst K., 52. Ein Arzt wird gerufen. Er stellt formell den Tod fest und vermerkt in der Bescheinigung: „Ungeklärt, ob natürlicher oder nichtnatürlicher Tod.“ Der Leichnam wird in die Rechtsmedizin gebracht. Dort soll er aufbewahrt werden, bis die Staatsanwaltschaft ihn zur Bestattung freigibt.
Tags darauf meldet sich ein Kriminalpolizist im Institut. Er möchte wissen, ob die Leiche Punktionsstellen aufweist, möglicherweise sei der Mann ja an einer Überdosis Drogen gestorben. Ein Rechtsmediziner sieht sich den toten Körper daraufhin genau an - und stutzt. Punktionsstellen? Eine Überdosis? Der Oberkörper von Horst K. ist völlig zerquetscht, der Brustkorb eingesackt.
[...]
http://scienceblogs.de/bloodnacid/2011/04/20/ein-paradies-fur-morder/ schrieb:
Manchmal aber müssen sie nicht allzu genau hinschauen, um die grobe Fehlleistung des ersten Leichenschauers zu bemerken: es kam vor, daß sich der Arzt, der die erste Leichenschau durchgeführt hatte, nicht einmal die Mühe gemacht hatte, die hochgeschlossen angezogene Leiche zu entkleiden. Er hatte ihr dennoch bedenkenlos einen natürlichen Tod bescheinigt. So fielen erst bei der Kremationsleichenschau die deutlich sichtbaren Würgemale (!) am Hals auf und erst danach wurden Ermittlungen in Gang gesetzt, die letztlich einen Mord aufdeckten. Das erschreckende ist: hätte die verstorbene Person nicht ihre Kremierung verfügt, wäre sie erst gar von Rechtsmedizinern untersucht und unbesehen im Erdgrab bestattet und ihr Mörder nicht nur nie gefasst, sondern ihre Ermordung nie erkannt worden.