Coronavirus: Behandlungsmethoden und Maßnahmen

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Deutschland ist für vergleichsweise lächerliche sechs Prozent der weltweiten Waffenexporte verantwortlich.
Damit trägt man auch die Verantwortung für 6% der Ermordeten. Aber ja, die Kasse mus klingen, ansonsten würden anderl iefern, unsere Arbeitsplätze, bla, bla, bla

Humanismus, und das ist das Thema auch dieses Stranges, sieht anders aus. Aber der Menschen war ist und bleibt ein sehr aggressives Tier. Und vernünftige Menschen sind meiner Erfahrung nach in der Regel in der Minderheit. Nicht im wissenschaftlichen Bereich, aber das ist eine Ausnahme und nur ein kleiner Teil der Gesellschaft.

Aber jetzt könnten wir ruhig wieder zum zentralen Thema kommen, zu neuen Studien, zu Maßnahmen und unserer aller Meinung dazu.
 
Damit trägt man auch die Verantwortung für 6% der Ermordeten.
So ein Blödsinn.
Menschen die sich gegenseitig umbringen wollen, werden sich auch gegenseitig umbringen.
Die Verantwortung dafür trägt nicht der Waffenhersteller.
Um es mal biblisch auszudrücken:
Nicht die Natur und der Stein waren Schuld an Abels Tod.
Die Verantwortung lag allein bei Kain.
 
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So ein Blödsinn.
Da gehen die Meinung auseinander. Wenn Du in diesem Land einem Selbstmörder Medikamente oder andere Dinge bringst, machst Du Dich der Beiheilfe zum Mord schuldig. Wenn man anderen Mnschen Waffen in die Hände drückt, wie z.B. Heckler und Koch in Mexiko groß mit den Grogendealern im Geschäft ist, ist es mir zu einfach zu sagen, "Ein Waffe tötet doch nicht, es ist immer der Mensch". Mir ist das zu einfach. Aber egal, darum geht es hier nicht.

Oder vielleicht doch, weil ich wieder eine Menge Nationalismus hochkochen sehe, überall auf der Welt ist wieder jedes Land sich selber am nächsten, dann geht es in dieselbe Richtung. Ob ich Waffen liefere oder keine Schutzmasken geht in eine ähnliche Richtung. Es ist Beihilfe. Und wenn ich sehe, wie reiche Länder armen alles weg kaufen dann ist es ein Drama. Ich schaue mit Sorge nach Afrika und was die Pandemie dort anrichten wird.

Ich ahne immer noch, dass es regional große Unterschiede mit der Pandemie gibt und eine mögliche Ursache, das ist reine Vermutung ohne irgend einen Hinweis, sind Vorerkrankungen mit anderen Coronaviren. Wir als Transitland mit hoher Bevölkerungsdichte bekommen so ziemlich jede Welle an Viren und Bakterien mit, die in der Welt entstehen.
 
...
Kurz, ich würde mit einem Killcount-Vergleich von Covid-19 vs. Influenza noch warten. Inbesondere darauf, ob am Ende überhaupt genug Ähnlichkeit für eine sinnvollen Vergleich besteht.

Das ist sicherlich die beste Lösung. Aber solange Cryon1c und andere hier massiv verharmlosende Vergleiche dieser Art ziehen, erlaube ich mir weiterhin darauf hinzuweisen, dass die spärlichen bislang vorliegenden Zahlen für eine gegenüber Inlfuenza um Faktor 3-4 höhere Letalität bei guter medizinischer Versorgung spricht, Corona aber wegen der unbemerkten Verbreitung massiv bessere Chancen hat, großflächig auszubrechen und das Gesundheitssystem zu überlasten, wodruch die Letalität 40 mal schlimmer als bei Influenza wird. Und das alles bei Corona ohne individuelle zuverlässige Schutzmaßnahmen, während Influenzatote zu einem großen Teil "selber schuld"-Fälle sind, die sich hätte impfen lassen können. Also wenn man schon vergleicht, dann kommt man zu dem Schluss, dass Corona ******* ist. Und wenn man nicht vergleicht und einfach nur die Entwicklung anguckt, dann auch. Für verharmlosende Posts gibt es keine Rechtfertigung.


Ich dachte es wären 2 Monate, aber man wird bis 4 Monate drüber bei abgelaufenem TÜV nicht belangt.

Iirc waren es bislang 2 Monate und das wurde um 2 Monate auf 4 Monate verlängert.


Du musst wirklich an Deinem Ruhepuls arbeiten.

Gegenfrage: Glaubst Du, dass eine nennenswerte Zahl der im letzten Jahr 3.059 Verkehrstoten sich mit dem Vorsatz zu sterben hinters Lenkrad gesetzt hat? Autofahren ist nicht ansteckend, stimmt. Bei sinnfrei hoher Geschwindigkeit kombiniert mit grunzender Selbstueberschaetzung die Kontrolle ueber sein Fahrzeug zu verlieren und die Familie mit Kleinkind am Stauende zu erwischen ist aber nicht minder toedlich.

Vielleicht hast Du den Sinn des Vergleiches auch einfach nicht verstanden: Es geht mir nicht darum, COVID-19 zu bagatellisieren. Ich glaube aber, dass nicht-so-kleine Teile der Gesellschaft sich gerade von einer Live-Ticker-Industrie erregungsbewirtschaften lassen und darueber das Wesentliche aus dem Blick verlieren: naemlich das 1. mehr Rueck- und Vorsicht in vielen anderen Bereichen angebracht waere und 2. zu sterben letztlich zum Lebensrisiko gehoert. Das derzeitige Krisenmanagement halte ich fuer gut, weil scheinbar effizient - es wird sich aber nicht ewig durchhalten lassen. Irgendwann wird es einen Impfstoff geben - und ich ahne, dass wir dann eher frueher als spaeter einfach wie davor weiterwurschteln werden. In der Krise (re)agieren wir gerade massvoll, aber im Alltag kriegen wir das zusehends schlechter hin.

Was du bei deiner Relativierung komplett verpeilst: Corona hat binnen eines Monats fast so viele Tote veursacht, wie der Straßenverkehr in 12 Monaten und das TROTZ der Gegenmaßnahmen. 3056/Jahr sind 8,5 Tote pro Tag. Wenn wir die Zahl der Corona-Toten soweit gesenkt haben, DANN ist Corona !mit Maßnahmen! immer noch genauso gefährlich, wie der Straßenverkehr. Wenn du -warum auch immer- die Zahl der Verkehrstoten als wichtig erachtest bzw. diese als Maß dafür nimmst, dass der Wert von verlorenen Menschenleben in einem Bereich liegt, der "zum Leben dazugehört", dann hätten wir bei 8,5 Toten am Tag einen Grad an Maßnahmen erreicht, den wir halten sollten. Erst wenn wir darunter kommen, haben wir "zuviele" Maßnahmen.
Gestern lagen wir noch 37 mal darüber. Müssen die Maßnahmen also massiv verschärfen, ehe Corona ähnlich ungefährlich wie Straßenverkehr wird.


[Impflicht] Es geht um langfristige Änderungen.

Auch langfristig wirst du niemanden medizinische Hilfeleistung verweigern können, nur weil er irgend eine Impfung nicht hat.



Beim Sport größere Abstände einhalten. Beim Fahrradfahren mache ich das schon länge so. Wie immer gilt, mehr Abstand ist besser als weniger Abstand.

Tjo. Priveligiert ist, wer auf dem Land lebt. In der Stadt? Praktisch unmöglich. Wenn ich auch nur vermeiden wollte, nach weniger als 30 Sekunden durch die potentiell rausgehustete Virenwolke eines anderen Radfahrer zu fahren, käme ich quasi gar nicht mehr raus.


Bloß ist eine Plicht nur möglich, wenn überhaupt vom Ladenbetreiber Masken für die Kunden zur Verfügung gestellt werden können.

Und wenn er eine sterile Übergabe derselbigen gewährleisten kann. Ich werde garantiert keine Maske von einem Stapel nehmen, den heute schon 20 andere potentiell Infizierte angedadscht haben.


Die kollektive Verweigerung der Medien (inzwischen sogar ansatzweise von FOX), Trumps Geseier ab einem gewissen Grad nicht mehr zu übertragen und dadurch mitzutragen, macht eher Hoffnung.

Noch scheint Trump bei seinen Anhängern Hochwasser zu haben. Man muss sagen, dass das binäre politische System mit der derzeitigen Konkurrenz es den meisten auch nicht leicht macht, für jemand anderes zu sein, aber darüber hinaus sind Trumpisten einfach Meister der Realitätsverleumdnung und Whataboutism. Ein paar O-Töne, über die ich kürzlich gestolpert bin, findet man hier in den Kommentaren:
Confirmation They Didn't Take This Seriously | Cracked.com


Aber die Domains lassen sich beschlagnahmen.

Musst du in dem Fall gar nicht machen. Solange Google auf deiner Seite ist, sind neue Seiten einfach für die Breite Masse nicht auffindbar. Fertig.


Dass die durch den Wind ist, ist richtig, aber wenn wir nun alle einsperren, die durch den Wind sind?
Ich glaube das ist keine gute Idee.


Ich habe vor ca. 30 Jahren einmal in Hildesheim auf einer Künstlerparty eine Pharmareferentin kennengelernt, die ausgestiegen war und ein Buch über Machenschaften der Pharmaindustrie veröffentlichte. Danach wurde sie, nach ihren Aussagen, subtil verfolgt. Der Abend wirkte auf mich auch wie mit einer völlig durchgeknallten Frau, hätte man die Polizei gerufen, hätte sie sich vermutlich auch gewehrt.

Ob sie nun einfach durchgeknallt war, oder die Veröffentlichungen, und dabei geht es um Abermilliarden an Gelder, tatsächlich zu Verfolgung führten, weiß ich nicht. Ich denke jedenfalls häufiger an diesen Abend zurück, der mir unheimlich vorkam. Früher habe ich dich Frau eindeutig als durchgeknallt eingestuft, je mehr ich über milliardenschwere Skandale lese, umso glaubwürdiger erscheinen mir heute ihre Aussagen.

"Das man paranoid ist, heißt nicht, dass sie nicht hinter einem her sind"
Frau B. hat aber, im Gegensatz zu deiner Bekanntschaft nicht einfach nur einen fragwürdigen Blick auf die Welt, sondern auch mangelnde Kontrolle über sich selbst. Damit wird sie, wie alle wirklich durchgeknallten, zu einer Gefahr für ihre Umgebung. Man kann von Glück sagen, dass sie nicht Mitglied in einem Schützenverein ist, sonst hätten wir vielleicht das nächste Blutbad gehabt.


Es geht um die Frage, ob wir im Norden Europas durch ähnliche Viren vorkonditioniert sind und Menschen in anderen Ländern nicht oder weniger stark. Dieses Virus scheint etwas beständiger als frühere Varianten zu sein und scheint sich darum auch gut in wärmeren Gebieten auszubreiten. Dort trifft es auch nciht vorbereitete Immunsysteme. So als eine mögliche Erklärung.

Du kennst das Klima Moskaus? Ja? Du kennst du Infektionsraten Moskaus? Ja?
Was hast du dann genommen, um trotzdem noch solche Thesen zu verbreiten? (Und wo bekomme ich das her, vor allem unter den jetzigen Bedingungen?)



Irgendwie werden hier einige im Thema reichlich panisch und emotional. Dabei hilft doch zur Zeit nur zu bewerten, was passiert.

Noch einmal, das sind die Zahlen, die wird haben, erste Zahlen:

"... Erste Ergebnisse gab es zu einer ähnlichen Studie im besonders stark von der Corona-Pandemie betroffenen Ort Gangelt im Kreis Heinsberg in Nordrhein-Westfalen. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass bei 15 Prozent der untersuchten Bürger eine Corona-Infektion nachgewiesen werden konnte – teilweise mit milden Verläufen oder ganz ohne Symptome. Zum Vergleich: Als die Studie gestartet wurde, waren laut dpa im Kreis Heinsberg offiziell rund 1.250 nachgewiesene Erkrankungen gezählt worden – bei rund 250.000 Einwohnern. Der Wert, den die Forscher für Gangelt ermittelt haben, liegt also deutlich darüber. ..."

Covid-19 - Wie hoch die Dunkelziffer bei den Coronavirus-Infektionen ist

Versteht Ihr, was das bedeutet?

Das bedeutet, dass du nicht einmal die Links in deinen eigenen Artikeln liest, die ausdrücklich mit "es gibt Zweifel" gekennzeichnet sind, sondern stur die um jede Kritik verkürzte, äußert fragwürdigen Angaben als reine Wahrheit weiter verbreitest. Nur einen Klick von deinen "Zahlen" (die nach Südkorea, Italien und iirc Österreich mitnichten die ersten sind) entfernt:

"Der Virologe Drosten stellt dazu fest, dass aus den präsentierten Ergebnissen nicht hervorgehe, ob die Menschen gegen Sars-CoV-2 Antikörper gebildet hätten oder gegen andere Coronaviren, wie sie etwa als Erkältungsviren ebenfalls kursierten"

In einem Kreis mit offiziell 0,5% Corona-Infizierten hatten also 15% schon mal einen Schnupfen. Gut zu wissen, gefragt hat danach aber niemand.

Ganz abgesehen davon wäre die Bezugsgröße auch ohne mögliche methodische Mängel die Falsche: "Zu Beginn der Studie" vor 20 Tagen lagen die insgesamt bekannten Infektionen allgemein bei einem Viertel der heutigen Zahlen. Das heißt die Studie hätte die Zahlen nicht von 1250 auf 37500 gesteigert, sondern von 5000 auf 37500. Dunkelzifferfaktor 7,5 statt 30 macht schon einen großen Unterschied. Aber auch das ist immer noch eine verfälschte Sicht, denn untersucht wurde nicht der Kreis Heinsberg, sondern der Ort Gangelt. Und der wurde nicht ausgesucht, weil er repräsentativ für den Kreis ist, sondern weil er der Infektions-Hotspot war. Von den 1250 stammten also überproportional viele aus Heinsberg. Selbst wenn die Infektionsrate dort nur doppelt so hoch war, wie in anderen Teilen des Kreises, sind wir also schon bei dem Dunkelzifferfaktor 3, der auch in Italien, Südkorea und Östereich aufgetaucht ist.

Ende der Geschichte? Garantiert nicht. Auch diese Zahl ist, auf die Gesamtbevölkerung bezogen, wohl bestenfalls zufällig richtig. Aber genau deswegen sollte man sich mit einem massiv verhamlosenden "Faktor 30" nicht aus dem Fenster lehnen, solange es nicht wenigestens 1-2 zweifelsfreie Belege dafür gibt.


[Griechenland]Da ist nichts erlassen worden. Das wäre der richtige Schritt gewesen.
Stattdessen wurde das Gesundheitssystem zerstört.

Das war eher ein recht später nebenbei-Schritt, als der griechische Staat gezwungen wurde, sämtliche sozialen Systeme und sonstige Sicherungsnetze kaputtzusparen. Die erste, von Schäuble und Merkel erzwungene Maßnahme war der Verkauf aller großen profitablen Betriebe - zu einem nicht unerheblichen Teil an deutsche Investoren, denn wir waren ja der einzige Staat in der gesamten Eurozone, der liquide genug für derartige Käufe war. Dadurch wurde dann gleichermaßen sichergestellt, dass vor allem Deutsche (und nicht Griechen) von Aufschwungmaßnahmen in Griechenland profitieren und dummerweise auch, dass der griechische Staat gar nicht die Einnahmen entwickeln kann, um seine Schulden zurückzuzahlen.

(Von denen wurde dann später tatsächlich ein Teil erlassen. Natürlich nicht soviel, dass es den Griechen danach in irgendeiner Weise besser gegangen wäre, als vor ihrer ""Rettung"", im Gegenteil, aber so hatte man die Ausgaben für die Gewinne einiger weniger deutscher Investoren dann sauber auf den Staatshaushalt und damit sämtliche deutschen Steuerzahler umgelegt, genauso wie man das innenpolitisch bei der Bankenrettung gemacht hat.)


Hab ich was verpasst oder gibts Erkenntnisse zum Virus, welche diese Maßnahmen rechtfertigen?

Nein, keine einzige. Wir haben die aktuell noch geltenden Maßnahmen bei einer täglichen Neuinfektionsrate von 1500-2000 Fällen erlassen. Und wir heben sie jetzt auf bei einer täglichen Neuinfektionsrate von 2500-3000 Fällen wieder auf :wall:
Corona ist TROTZ der Maßnahmen heute gefährlicher, als es zur Einführung der Maßnahmen war und das deuten unsere Politiker als Anlass, das Risiko für die Bevölkerung weiter zu steigern (und Ausnahmsweise mal nicht nur CDU und SPD, sondern auch Grüne, Linke, ganz besonders die FDP und auch die AFD. Das nenn ich mal große Koalition).
Und natürlich profitiert von den Lockerungen ausschließlich die Wirtschaft, die schon bislang nur in kleinen und jetzt in noch kleineren Teilen beschränkt wird. Privatpersonen dagegen bleiben zu 100% drangsaliert.


Eigentlich nicht.

Ja, es wäre/ist besser als gar keine Maske. Aber man atmet komplett ohne Filter aus, und nur der Andere durch einen potentiell schlechten Filter ein. Und da selbst diese "Staubschutzmasken" häufig schon nicht so wirklich gut Viren filtern, wäre es für den Effekt vermutlich sogar besser, wenn "beide Parteien" zb. eine 2-lagige Baumwollmaske hätten - die dann aber bei allen Nutzern auch in beide Richtungen eine Filterwirkung hat.

Es gibt zahlreiche "einfache" Masken-Varianten mit Ventil auf ebay/im Netz, die ganz oft sogar nur 1-lagig sind, und deswegen nicht mal mit "einfachen" Baumwollmasken mithalten können - die ja wie gesagt in beide Richtungen filtern.

Es gibt Staubfiltermasken, auch in Baumarktqualität, die fein genug sind, um Partikel und Tröpfchen mit anhaftenden Viren zu filtern. Medizinisch geprüft sind die zwar nicht, aber als Eigenschutz dürften sie deutlich sicherer als die weitestgehend wirkungslosen OP-Masken sein. In Sachen Fremdschutz gilt natürlich genau das Gegenteil, aber du glaubst doch nicht etwa ernsthaft, das es dem durchschnittlichen Deutschen um Schutz für Fremde geht?


Es gibt einen Bericht, dass das Coronavirus möglicherweise versehentlich oder durch einen Unfall aus einem Forschungslabor in Wuhan entwischen ist und dabei auf den Fischmarkt in der Nähe übertragen wurde.
Woher kommt das Coronavirus wirklich? | WEB.DE

Berichte dieser Art gibt es reichlich. Ein !Kommentar! auf !Web.de! verleiht solchen Theorien aber genauso wenig Gewicht, wie ein Artikel der Daily Mail. Eigentlich sogar eher das Gegenteil: Wenn die Erklärung derart offensichtlich ist, dass sie diese Boulevard-Märchenschleudern bemerken, dann hätten seriösere Medien schon längt die minutiöse Geschichte niedergeschrieben. Haben sie aber nicht, weswegen es gut möglich ist, dass der Clickbait aus genau so aus leicht zugänglichen, mir purer Phantasie verklebten Bruchtücken besteht, wie es auf den ersten Blick den Anschein hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Tagesschau hatte das auch schon auseinander genommen mit dem Labor.

Ich sage auch, dass die Lockerungen zu früh sind. Man hätte warten müssen, bis die Corona-App verteilt ist und die täglichen Neuinfektionen im unteren zweistelligen Bereich liegen.
 
Dann wäre wenigstens die "toxische Maskulinität" besiegt. Schließlich haben wir aktuell ja überhaupt keine anderen Sorgen. lol

Ausreichend radikale Feministen können alles miteinander verknüpfen. (Genauso wie alle anderen Radikalinskis. Wir hatten ja schon die DHU mit Wildtierschutz.)
Die TAZ, bei dem Aspekt immer ganz vorn dabei, hat sich gestern über die Empfehlungen der Leopoldina aufgeregt, weil da eine Gruppe von 10 Männern und nur 2 Frauen Empfehlungen für alle ausgesprochen hat. Gut: Dass die Empfehlungen anmaßend waren, finde ich auch, aber dass sie für Pflege, Schule und Kinderbetreuung nicht angemessen war, weil sie "von Männern" ausgesprochen wurden war mal wieder sowas von daneben...
Hätten eine Kommision mit 10 Vorstandsmitgliederinnen und Geschäftsführerinnen großer Unternehmen zusammen mit einem Lehrer und einem ambulanten Altenpfleger passende Empfehlungen ausgesprochen, hätte man vermutlich auch den "Expertinnen" mit dem siebenstelligen Jahreseinkommen gedankt, dass sie sich um "Frauenberufe" Gedanken machen :wall:


Kritikwuerdig btw finde ich nicht so sehr, dass man einen Einstieg in den Ausstieg versucht - sondern eher, wie man das macht. Warum z. B. gerade solchen Geschaeften das Oeffnen erlaubt wird, in denen es flaechenbedingt eher wahrscheinlich ist, mit einem anderen Kunden zusammenzurempeln, erschliesst sich mir nicht wirklich? Ich haette hier eine Flaechenunter- und Obergrenze zusammen mit einer Hoechstzahl Personen pro Flaecheneinheit klueger gefunden. Rechtlich ist man mit dieser Beschraenkung so oder so auf duennem Eis unterwegs.

Flächengrenzen als solche sind komplett bescheuert, in diesem Fall gibt es aber wohl ohnehin schon einen rechtlichen Unterschied zwischen Läden <800 und >800 m² und man hat diese Grenze einfach übernommen, um dem (tatsächlichen) Mittelstand ein Geschenk zu machen.
Außerdem kann man so weiterhin Arbeitnehmer dazu zwingen, ihr Leben zum Wohle von Unternehmern zu riskieren. Der Einzelhandel ist schließlich so oder so nur ein kleiner Aspekt der Epidemiebekämpfung. Sinnvolle Regeln wie z.B.

"maximal 3 Menschen/100 m², Mindestbreite aller Durchgänge ohne Richtungsregelung >2 m, Desinfektionsmittelspender auf beiden Seiten aller nicht dauerhaft geöffneten Türen, Schutzkleidung oder Trennwände und Handschuhe für jede ablaufbedinge Annäherung < 2m"

wären dagegen weit über das eigentliche politische Ziel hinausgeschossen: Damit hätte man nicht nur einen diskriminierungsfreien Weg für die Öffnung von Läden beliebiger Größe beschrieben. Sondern auch sinnvoll definiert, unter welchen Bedingungen allgemein kommerzielle Tätigkeiten zulässig beziehungsweise unzulässig sind. Und dann hätten eben auch die ganzen Virenschleudern, die ihre Lohnsklaven bislang dazu zwingen, mit <1 m Abstand, regelmäßigem direkten Kontakt und unvermeidbaren Schmierübertragen an Türgriffen, Eingabgegeräten, etc. zu arbeiten, gezwungen, den Laden dicht zu machen. Und das kann ein deutscher Politiker einem deutschen Unternehmer nun wirklich nicht zumuten, dass seine Fabrik/Büro/Callcenter/whatever geschlossen wird, nur wegen tödlicher Arbeitsbedingungen.


Und Großbritannien, wo man anfänglich auch den Weg der Herdenimmunität beschreiten wollte, zeigt, dass es auch grandios nach hinten losgehen kann.

Und die absoluten Anzahl der Toten durch Covid-19 in Schweden legt nahe, dass die anderen Zahlen vermutlich eher nicht stimmen. Es sei denn, dort kippt man auch ohne Infekt rein solidarisch tot um.

Ich vermute, Schweden profitiert in seiner Gesamtheit noch ein wenig von der geringeren Bevölkerungsdichte. Mich würden die Zahlen nur in den Ballungsgebieten interessieren ...

Auch die Ballungsgebiete in Schweden dürften besser dastehen. Aber ebenfalls nicht wegen der staatlichen Maßnahmen, sondern einerseits wegen der höheren privaten Disziplin (man hatte halt wesentlich mehr Vorlauf und mehr abschreckende Beispiele), der anderen Kultur (man hält einfach immer mehr Abstand, als in Italien oder im deutschen Fasching) und vor allem weil alle anderen Länder schon lange vorher den Reiseverkehr eingeschränkt haben. Schweden ist einfach mit viel weniger Primärinfektionen gestartet und war vorgewarnt, um direkt loszutesten. So ließ sich das Wachstum der Epidemie deutlich verlangsamen. Ich bin aber mal gespannt, ob sie mit ihrer laisez-faire-Strategie auch ein Nullwachstum hinbekommen, oder doch noch nachschärfen müssen.


Frankreich untersucht Hunderte Corona-Fälle auf Flugzeugträger[/h]12:52 Uhr
Nach einem Coronavirus-Ausbruch auf dem französischen Flugzeugträger "Charles de Gaulle" will Frankreichs Marine klären, wie sich Hunderte Militärs mit dem Virus anstecken konnten. Eine Untersuchung sei im Gange, um herauszufinden, wie das Virus auf das Schiff gekommen sei, sagte der Sprecher der Marine, Eric Lavault, am Donnerstag im französischen Fernsehen. Derzeit seien 20 Soldaten im Krankenhaus, einer von ihnen auf der Intensivstation.
Am Mittwochabend wurde bekannt, dass von knapp 1800 getesteten Seeleuten, die überwiegend von dem Flugzeugträger kamen, sich rund 670 infiziert haben. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums lagen für rund ein Drittel der Tests noch keine Ergebnisse - die Zahlen könnten also noch steigen.
[/FONT]

Eigentlich auch epidemelogisch interessant: Eine zwar dichtgedrängte, aber kontrolliert informierte, disziplinierte, zeitlich und räumlich sehr klar in Untergruppen geteilt und mit direkter medizinischer Versorgung versehene Population hat eine Infektionsquote von über 1/3 erreicht, bevor das Problem bemerkt / bevor eingeschritten wurde. Und trotz einer mustergültig fitten, auf Vorerkrankungen geprüften Zusammensetzung, hat man bereits jetzt 3% schwere Verläufe.
"nur eine Grippe"... :rollen:


Jedes Virus ist neu und jedes Jahr sterben in Deutschland durchschnittlich 100.000 Menschen an nicht bekannten Viren und Bakterien, die eine Pneumonie auslösen. Das sollte man im Hinterkopf behalten.

Ich würde gerne auch die Quelle dieser relativierenden Zahl im Hinterkopf behalten.

Was ich nämlich spontan finden kann, führt weniger als 70000 Todesfälle für "sonstiges" auf und darunter dürften noch eine ganze Menge sein, die eindeutig identifiziert werden konnten. Wie passen in diese Gruppe 100000 Fälle mysteriöser Erkrankung nur eines einzigen Körperteils?
Todesursachen | bpb
Oder stecken deine behaupteten HUNDERTtausend Pneumonie-Toten mit unbekannter Infektionsursache in den SECHZIGtausend Lungentoten mit größtenteils eindeutiger Infektionsursache mit drin?
Mein Mathematikverständnis sagt mir: Das passt hinten und vorn nicht. Entweder Rotkaeppchen oder aber das statistische Bundesamt erzählen gequirlte *******, die frisch aus der Nase gezogen wurde.

(Wer obige Zahlen zu alt findet, kann auch diese Grafik hier nehmen: Todesursachen in Deutschland - Statistisches Bundesamt. Aber die neueren Darstellungen schlüsseln nur die wichtigsten Ursachen auf, sodass eine größere "Rest"-Gruppe verbleibt. An den absoluten Zahlen hat sich nur wenig geändert - auch 2017 sind weniger als 70000 Menschen in Deutschland an Erkrankungen der Atemwege gestorben, was irgendwie nicht zu 100000 tödlichen Pneuomonien allein durch neue, unbekannte Krankheitserreger passt)


Es gibt eine Menge Selbstständige, die praktisch von der Hand in den Mund leben.
Nicht jeder erbt eine Firma mit 20 Leuten von seinem Großvater und ein üppig gefülltes Auftragsbuch, weil man eine Nische bedient, die keiner besetzt.

Ja, da gibt es viele. Aber wie du selbst beschreibst: Denen ging es schon vorher finanziell schlecht. Das ist eben leider der Trend in Deutschland - angestellte Arbeiter werden durch billigere, externe Kleinst- und Scheinselbstständige um ihren Job gebracht, weil letztere mit Spottpreisen alle Lohnniveaus unterbieten. Und von diesen Spottpreisen kann man eben kein Polster für schlechte Zeiten anlegen, obwohl genau das zur Aufgabe eines Selbstständigen gehört. Wer als Marktakteur in dieser Form versagt, der geht jetzt eben (nach kapitalistischer Logik) vollkommen zu Recht pleite.


Es ist auch immer witzig, wie Du in den Themen hin und her springst und austestest, wo Du Dir Deine Bestätigung abholen kannst. Bekommst Du keine, gehts zum nächsten Thema. Eben ging es noch um Fußballstadien und Kunst, dann um Anmeldungen von Demos, dann um Deine arme Freundin, die nicht heiraten "kann", weil sie nicht 100 Leute einladen darf und letztendlich nun um die Selbstständigen die vor dem Ruin stehen.

Ooch, Rotkaepchen kann auch SEHR beharlich bei einem Thema bleiben, wenn sie will. Enttäuschend ist aber, dass sie in diesem Thread, im Gegensatz zu dem, was ich bislang gewohnt war, zunehmend weit ab von Fakten postet und Kritik an ihren Aussagen höflich zu überlesen scheint, anstatt darauf einzugehen.


Darum ist für die meisten hier im Land alles" überlebbar". Dinge wie Kurzarbeitergeld sind sehr hilfreich für beide Seiten, Unternehmer verlieren keine Stammbesatzung, Mitarbeiter verhungern nicht. 60% Nettoeinkommen sind für viele aber ein Debakel. Das kann man als persönliches Pech titulieren, es trifft aber sehr viele.

Eigentlich sollte das für niemanden ein Debakel sein. Wer die zusätzliche Freizeit in Kostenreduktion statt Konsum investiert, sollte seine laufenden Ausgaben eigentlich auf 60% drücken können, wenn er nicht schon vorher über seinen Verhältnissen gelebt hat. Allein die Sparquote für größere Anschaffungen (Auto, etc.) und die Ausgaben für Urlaube und Ausflüge/Veranstaltungen sowie für arbeitsbezogene Dinge (Mobilität zum/vom Job, ggf. Arbeitskleidung, teure Verpflegung in der Mittagspause) müssten zusammengenommen bei den meisten verantwortungsvoll Planenden diese Quote erreichen, sodass man mit 0 Einbußen bei der heimischen Lebensqualität in die Isolation gehen kann. Fremdverschuldete Ausnahmen sehe ich nur bei prekär Beschäftigten, allerdings fallen diese auch nicht bis auf 60%, sondern kommen vorher in den Bereich, in dem sie auftockend HartzIV beziehen können. (Vorausgesetzt, sie werden noch nicht direkt entlassen. Bei fortschreitender Rezession folgt das aber sowieso unvermeidlich.)


Inzwischen sehe ich es immer noch als gefährlich, aber immer weniger für die Gruppe unter 50. Ich halte mich von allen fern, weil ich weiß, dass ich zur Risikogruppe gehöre. Aber wegen mir muss doch sonst niemand Rücksicht nehmen. In meine Wohnung kommt niemand rein, und wenn es mir in Geschäften zu gefährlich wäre, würde ich online bestellen.

Soweit ich das mitbekomme, bis du auch in einem Alter, in dem man die Wohnung für sein Auskommen nicht mehr verlassen muss und du hast eine Wohnung, in der man es aushalten kann. Glaubst du, das ist Standard bei Leuten in der Risikogruppe? Wenn du die Altersgrenze gar bei 50 ziehst, und darüber gibt es tatsächlich zunehmend mehr Vorerkrankungen, dann sind auch jede Menge Arbeitnehmer (und Selbstständige) dabei, die täglich vor die Tür MÜSSEN. Und deren einzige Chance auf Ansteckungsminimierung besteht darin, dass dann vor besagter Tür möglichst wenig los ist. Das gleiche gilt für Menschen aller Altersgruppen, die sich einfach kein Haus in schöner Lage leisten können. Die Mehrheit der Deutschen hat keinen Garten, die müssen "raus" um an die frische Luft zu kommen. Viele haben nicht einmal eine Aussicht, die man länger als ein paar Tage am Stück aushalten kann. Die derzeitigen Regeln sind zwar auch alles andere als fair und verschärfen soziale Ungerechtigkeiten, aber sie verschaffen zumindest auch diesen Menschen ein paar Freiräume, um noch einen Teil des Lebens genießen zu können.

Aber Millionen von Menschen wird die Existenz unter den Füßen weggezogen und darüber sollte man diskutieren. Und zwar nicht nur aus der eigenen Sicht, sondern auch aus jeder der stärker Betroffenen. Ich halte die Maßnahmen ja im großen Ganze für sinnvoll und notwenig, im Einzelnen aber für zu straff und unflexibel. Und für dieses "hart treffen" kann man viele Beispiele finden, gerade im Kunstbereich, bei Veranstaltungen, in der Gastronomie etc.

Die Gastronomie stellt genauso auf Lieferungen um, wie der Einzelhandel; im reinen Kunstbereich trifft es vor allem diejenigen hart, die schon vorher kurz vor dem aus standen. Wer z.B. erfolgreicher Musiker ist, der kann die Zeit gut für Studioaufnahmen, Songschreiben oder Eigenpromo in den sozialen Netzwerken nutzen, was alles wichtige Bausteine für künftige Erfolge nach Bewältigung der Krise sind. Schauspieler sitzen im Moment zwar ohne Produktionen da, müssen aber (siehe "Selbstständige" weiter oben) ohnehin für eine unregelmäßige Auftragslage vorsorgen und mit dem drastisch gestiegenen @home-Medienkonsum steigt der Bedarf an den momentan nur pausierten Produktionen ebenso wie die Verwertung von Backlogs deutlich, sodass der Filmbranche ein vergleichsweise starker Rebound ins Positive bevorsteht. Eigentlich fällt mir zu deiner Liste nur eine Gruppe ein, härter getroffen wird als z.B. ein x-beliebiges Autohaus: Darsteller. Egal ob Theather oder Performance. Aber das war eben auch schon bislang ein Betätigungszweig, der als absolutes Luxusprojekt nur von gönngerhaften Zuwendungen und Subventionen gelebt hat. So leid es mir auch tut: Man hat kein Anrecht darauf, dass "Hobby zum Beruf machen" dauerhaft gut läuft. Wenn z.B. statt dem öffentlichen Leben das Internet ausgefallen wäre, hätte auch niemand Mitleid mit Streamern und E-Sportlern.


Bitte beruhigt euch doch mal wieder.

Deutschland ist für vergleichsweise lächerliche sechs Prozent der weltweiten Waffenexporte verantwortlich und davon sind nur ein Teil Kriegswaffen. Und auch wenn wir immer noch Geschäfte mit Staaten machen, denen man meiner persönlichen Meinung nach nicht einmal Wasserpistolen verkaufen dürfte, haben wir dennoch vergleichsweise strenge Richtlinien, wohin und was wir exportieren.

Ja: "Richtlinien". Nach denen sich sowohl Hersteller als auch GroKo nur sehr bedingt richten. Wir mögen bei der Wahl der Handelspartner etwas besser abschneiden als die Plätze 1, 2 und 3 der Waffenexporteure, aber von "gut" sind wir weit entfernt. Und Waffen sind ja nur ein kleiner Teil. Einen viel größeren Einfluss auf die Welt hat die deutsche Wirtschaftskraft und die kennt gar keine Moral. Deutschland ist die fünftgrößte Wirtschaftsmacht der Welt und könnte massiven lenkenden Druck auf mindestens 2/3tel des Erdballs auswirken. Bedenkt man unsere steuernde Rolle in der EU, sind wir bei vielen Aspekten sogar der größte Player überhaupt. Aber wie nutzen wir das? Für Freundschaften mit so ziemlich jedem Diktator und jedem Grundrechte missachtenden Regime, jedem sich interntional einmischenden Imperialisten, den es gibt. (Einzige Ausnahme: Nordkorea)


Tagesschau hatte das auch schon auseinander genommen mit dem Labor.

Nö. Die Tagesschau hat berichtet, dass einige US-Medien diese krude Theorie als Wahrheit verbreiten. Das ist ein verdammt großer Unterschied zu web.de, die sich selbst an der VT-Verbreitung beteiligen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde gerne auch die Quelle dieser relativierenden Zahl im Hinterkopf behalten.
Die Quelle gab ich an. 10% der Deutschen sterben durch Pneumonie mit unbekannten Viren und Bakterien, genau das, war jetzt auch passiert. Das sind die Zahlen, auf die sich auch Wodarg als Lungenfacharzt beruft und sagt, schlimm, aber leider üblich. 10% der Todesfälle sind knapp 100.000 Tote jedes Jahr.

Und warum sollte ich auf jeden eingehen, der irgendwas zu kritisieren hat? Wir haben aktuell keine genauen Daten, wir wissen nix. Wir wissen, wie hoch die Letalität der Gruppe ist, die einen positiven Test bekommt. Die Zahl ist hoch. Wir wissen weiterhin nicht, wie hoch die Dunkelziffer ist. Wir wissen nicht, wer an unbekannt an dem Virus stirb und wir wissen bei vielen Toten mit dem Virus nicht, ob das Virus nur das letzte I-Topfelchen war. Die Statisitik zählt, wie ich jetzt beim RKI lesen, jeden Toten mit dem Virus als Corona-Toten. Anfangs dachte ich noch, es geht nach Totenscheinen. Nein, es geht nur nach Zuordnung zum Testergebnis. Das ist mutig, kann man aber machen.

Erste Daten gingen noch wenigen Prozent Dunkelziffer aus, dann las ich Faktor 2 und Faktor 4 in Italien. Auch zu wenig. Einzig die Daten in Heinsberg sind anders. Es sind bekannte Virologen. Keine Ahnung, ob die Blödsinn gemssen haben, keine Ahnung, ob das RKI die Zahlen zerredet, weil sie eigenen Annahmen widersprechen.

Ich weiß nur, dass ist weiterhin aufpasse und ich sehe, dass die aktuellen Maßnahmen sehr teuer werden. Ob das rechtfertigt ist, wissen wir nach der Pandemie. Dieses dumme Geschwätzt, dass Menschen keinen Preis haben, kann ich nicht mehr hpren, wenn ich jedes Jahr hunderttausende sehe die im Land sterben und mit kleinen Mitteln gerettet werden könnten. Z.B. Rauchverbot. aber ich weiß, dass wäre ja gegen jeden Menschenverstand, vermutlich wird es Scheuer so nennen, aber den Mittelstand zu verarmen ist ok.

Was weißt Du mit Sicherheit mehr als ich? Und die Betonung liegt auf gesichertem Wissen.


Anhang anzeigen 1086429
Todesursachen in Deutschland - Statistisches Bundesamt
 
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Auch die Ballungsgebiete in Schweden dürften besser dastehen. Aber ebenfalls nicht wegen der staatlichen Maßnahmen, sondern einerseits wegen der höheren privaten Disziplin (man hatte halt wesentlich mehr Vorlauf und mehr abschreckende Beispiele), der anderen Kultur (man hält einfach immer mehr Abstand, als in Italien oder im deutschen Fasching) und vor allem weil alle anderen Länder schon lange vorher den Reiseverkehr eingeschränkt haben. Schweden ist einfach mit viel weniger Primärinfektionen gestartet und war vorgewarnt, um direkt loszutesten. So ließ sich das Wachstum der Epidemie deutlich verlangsamen. Ich bin aber mal gespannt, ob sie mit ihrer laisez-faire-Strategie auch ein Nullwachstum hinbekommen, oder doch noch nachschärfen müssen.

Die haben 12500 bestätigte Infektionen und von Gestern kamen kamen 500 dazu.
Tote sind es aber schon 1333 und damit ein Drittel so viel wie in Deutschland, bei nichtmal einem zehntel der Infektionen.

Das sind die Zahlen, auf die sich auch Wodarg als Lungenfacharzt beruft und sagt, schlimm, aber leider üblich.

Der erzählt viel Müll.

Höre auf echte Fachleute wie Drosten oder Lauterbach.
 
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Die Quelle gab ich an. 10% der Deutschen sterben durch Pneumonie mit unbekannten Viren und Bakterien, genau das, war jetzt auch passiert. Das sind die Zahlen, auf die sich auch Wodarg als Lungenfacharzt beruft und sagt, schlimm, aber leider üblich. 10% der Todesfälle sind knapp 100.000 Tote jedes Jahr.

Anhang anzeigen 1086429
Todesursachen in Deutschland - Statistisches Bundesamt
Mit Zahlen und Lesen hast du es aber wirklich nicht.
Laut deinem Bild sind 2019 19.100 Menschen an einer Lungenentzündung gestorben.
Dort wird der Erreger nicht genannt.
Wie kommst du auf 10% und 100.000?
 
Hängt davon ab, wie gut die Waffen sind. Wenn die wie das G36 nichts treffen ...
Können Leute die noch nicht damit geschossen haben bitte die Fresse halten?

Ein Sturmgewehr ist kein MG und wer das erwartet muss halt eine andere Waffe beschaffen.
Guck mal aktuelle Filme, es hat durchaus seinen Grund warum die ganzen Spezialeinheiten nie wirklich nie was anderes verwenden als G36 oder M16 oder Abwandlungen von beiden.
 
Danke, ich sehe nicht mehr so gut. Es sind ja Angaben in Tausend, nicht in Prozent. :wall:

Mein Fehler, entschuldigung

:-)
Und ich entschuldige mich dafür, die Quellenangabe übersehen zu haben.

Ergänzen könnte man noch: "Erreger nicht näher bezeichnet" heißt nicht zwingend "Erreger unbekannt" (sondern nur "Information wurde nicht weitergegeben", ggf. weil man es zwar nicht abschließend ermittelt hat, aber eine recht genaue Vorstellung besteht) und "Erreger unbekannt" wäre immer noch nicht "unbekannter Erreger". In einigen Fällen spielt es einfach keine Rolle, welcher Erreger es denn nun war. Insbesondere wenn der Patient nach kurzer Zeit und vor Ermittlung des Erregers verstirbt, weil er erst im Endstadium eingeliefert wurde (verschleppte Lungenentzündung ist sehr beliebt bei alten Leuten...), gibt es, außer Seuchenverdacht, schlicht keinen Bedarf mehr, der Sache auf den Grund zu gehen. Das macht man ja nicht um alle Virenstämme zu katalogisieren, sondern um die Behandlung eines noch lebenden Patienten zu optimieren.

In den 19100 Toten mit Lungenentzündung aber nicht genanntem Erreger steckten also 2019 vielleicht nur 2000 mit einem deutschen Mediziner bis dato nicht begegnetem Erreger.
2020 werden es deutlich mehr sein...
 
Da zerbröselt gerade meine Argumentation. War ich etwas zu schnell und hätte besser prüfen müssen.
Ich rechne immer in Zehnerpotenzen, um einen ersten Überblick zu bekommen. Da ist dann ein Fehler
mit dem Faktor zehn doof.

Und trotzdem bleibe ich dabei, dass die Maßnahmen unausgewogen sind. Aber mir ist klar, dass die
Zeit knapp ist. Erwartet hätte ich für so einen Fall aber klar abgestimme Maßnahmenkataloge. Die
scheint es nicht zu geben und man muss jetzt in windeseile etwas machen.

Da wird es dann für Einzelfälle ärgerlich. Warten wir ab, wie es in den nächsten Wochen weitergeht.
 
Es ist genauso unausgewogen wie die 800m² Regel.
Ich gehe liber mit 20 Leuten in einen Laden der 2000m² gross ist, als in Einen, der nur 400m² hat.
 
Die Beschränkung auf unter 800qm ist auf alle Fälle kompletter Unsinn. Gerade die großen Geschäfte haben doch idR auch eine sehr viel leistungsfähigere Lüftung... -.-

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