Wenn der "Urlaub" daher kommt dass du nur noch 60% deines sowieso nicht üppigen Gehalts bekommst siehst du das vielleicht etwas anders.
Wer mehr als 60% Fixkosten hat, hat weitaus größere Probleme als die aktuelle Lage. Nämlich null Ahnung von Lebensplanung. Und wer weniger als 60% Fixkosten hat, der sollte durch die aktuelle Lage keine Verluste machen. 0 Spritkosten, 0 Urlaubskosten, 0 Kosten für Restaurantbesuche, 0 Kosten für Reparaturen durch Freme, 0 Kosten für vorverarbeitete Lebensmittel, 0 Kosten übereilte/unüberlegte Anschaffungen - wir geben normalerweise verdammt viel dafür aus, Zeit zu sparen und umgekehrt kann man sehr sparsam leben, wenn man die nötige Zeit dafür hat. Selbst Energieverbrauch lässt sich so senken. Nur Miete, Kreditzinsen und Versicherungen muss man von den 60% weiter bestreiten.
Als medizinischer Laie kann er halt nicht wirklich fundiert einschätzen, was eine Versammlung/Demonstration für einen Schaden anrichtet, wenn dort das Virus verbreitet wird, aber man kann durchaus dieser Meinung sein.
Dürfte, einen durchschnittlichen Anteil infizierter Teilnehmer vorausgesetzt, extrem stark vom Verhalten auf der Demo abhängen. Versammlungen mit 100 Leuten auf einer Fläche, auf der sonst 1000de kamen, sollten eine weit geringere Infektionsgefahr als ein Besuch im Supermarkt mit sich bringen. Das Problem ist halt, dass mit 99%iger Sicherheit die nötigen Vorsichtsmaßnahmen nicht von allen eingehalten werden würden. Damit stoßen hier gleich drei (grund-)rechtlich verdammt schwere Abwägungen aufeinander:
- Man unterstellt den Bürgern Dummheit unterstellen, damit überhaupt eine große Bedrohung besteht. Aber mit dieser Abkehr von der Unschuldsvermutung liegt man halt richtig.
- Man muss einen Teil der Demonstranten (die, die vorsichtig und nur um Grundrechte bemüht sind) vor einem anderen Teil (die, die einfach blöd sind und es zeigen wollen) schützen, könnte sie aber erst voneinander trennen, NACHDEM die frisch Angesteckten Anzeige erstattet haben. Und es hat auch noch jeder freiwillig und vermeintlich bewusst die Gefahr auf sich genommen, hat sie aber falsch eingeschätzt.
- Das alles auch noch unter dem Obergebot
jede "unnötige" Ansteckungsgefahr zu meiden, sodass selbst bei einer maximal gesicherten Demo immer noch Risiko für Menschenleben und abstrakte Grundrechte gegeneinander stehen.
Der Umgang mit dieser Kritikerin der Regierungspolitik sollte uns wachsam machen. Zuerst einmal will sie Diskutieren und Sie will antworten, dazu besteht sie auf Einhaltung unserer Gesetze. Und in diesen Punkten stimme ich mir ihr überein.
Wenn sie diskutieren wollte, hätte sie eine Eingabe an ihren Bundes- und Landtagsabgeordneten geschrieben. Oder wäre mit dem an die Medien herangetreten. Oder in ein Forum gegangen. Im extremsten Fall hätte sie, um Antworten zu bekommen, eine normale Klage eingereicht mit dem Ziel, dass diese zu einer Normenkontrollklage aufgebläht wird (oder kann man die als Einzelperson selbst veranlassen? Ich glaube nicht)
Hat sie aber alles nicht. Sie hat einen Eilantrag gestellt, der bei Bewilligung sämtliche Vorbeugungsmaßnahmen gegen Coron verboten hätte. Das war ihr Ziel: Keinerlei Schutz für Niemanden.
Mutti lehnt sich verdammt wiet aus dem Fenster. Zu empfehlen, Ostern die Familie nicht zu besuchen ist ok, Strafbescheide, wie sie gerade überall in der Repubilk verteilt werden, sind ein Drama. In Sachen z.B. 150.-€, weil man mit dem Fahrrad weiter als 15km vom Wohnort entfernt war, usw.
Die Wohnsitznähe ist eben nicht "überall in der Republik", sondern nur in Sachsen und wird von allen anderen auch als bescheuert eingestuft. Zu recht, denn sie ist nicht nur überflüssig, sondern auch extrem kontraproduktiv. Großstadtbewohner können unter den sächsischen Regeln überhaupt nicht mehr sicher an die frische Luft, dabei wären mehr als genug mit den nötigen technischen Voraussetzungen ausgestattet ("Auto"), um ihrem Bewegungsdrang in sicherer Entfernung zu Ballungsräumen nachzugehen und verglichen mit einigen Nachbarn hat Sachsen sogar eine ziemlich ungeleichmäßige Bevölkerungsverteilung. Ich habe die letzten Wochenenden mehr Spaziergänge als im ganzen letzten Quartal übernommen, weil mir durch Home Office die Bewegung unter der Woche fehlt, aber dabei zusammengenommen weniger Leute getroffen, als bei einem normalen Supermarktbesuch und im Schnitt die 10 fache Entfernung eingehalten. Das ist ist einem Dresdener oder Leipzeiger schlichtweg verboten.
Kategorische Berufsverbote mögen sinnvoll sein, aber nicht gesetzeskonform.
Das ist halt deutsche Aktionsismuspolitik: Nie über das eigentliche Problem reden, immer nur ein paar Symptome aggressiv angehen und dabei genug Hintertürchen für die Lieblingslobbys offenhalten. (Mit der extra-Absurdität, dass die Autobauer derzeit wegen Marktstillstand gar keine Sondermöglichkeiten brauchen und die Banken gut ins Home Office können). Statt wochenlang über die Bedeutung von Baumärkten zu diskutieren, hätte man pauschal Schutzanweisungen über mindestens 2 m Abstand zwischen nicht gesondert geschütztem Personal und weitere Personen (egal ob Kunden oder weitere Mitarbeitet), maximal 1 Person pro 10 m² Freifläche sowie garantierte Desinfektion sämtlicher berührbarer Oberflächen nach jeder Berührung einfordern können.
Dann wären Friseure, sätmliche Clubs und die meisten Restaurants von ganz alleine zugegangen, komplett ohne Sonderregeln. Aber das wäre halt genauso sinnvoll, wie z.B. CO2 zu besteuern, wenn man weniger CO2-Emissionen will, anstatt Grenzwerte für abstrakte Situationen auszuwürfeln, die dann möglichst komplex in keine Wirkung umgerechnet werden.
Anwälte festzunehmen, weil sie das Recht anderer vertrten ist harter Tobak.
Liebe Märchenoma: Bitte nehme zur Kenntniss, dass die Realität derzeit spannend genug ist und nicht weiter ausgeschmückt werden muss.
Festgenommen wurde niemand. Es hat auch kein Anwalt irgend jemand vertreten. Und erst recht wurde letzterem nicht ersteres abgeleitet. Stattdessen wurden Ermittlungen gegen eine Verbreiterin von Fehlinformationen (aus Sicht der Staatsanwaltschaft) aufgenommen sowie die online-Verbreitung dieser "Fehlinformationen" gestoppt. Die Frau ist auf freiem Fuß, die von ihr angestrebte juristische Bearbeitung der Situation läuft wie vom Gesetzgeber vorgesehen und sie kann jederzeit für dritte als Anwalt tätig werden. Nur ihre eigenen Märchen unkontrolliert weiterverbreiten, das darf sie nicht.
Sehe ich (siehe weit, weit oben) auch kritisch und in diesem Fall, der ohne den resultierenden Medienrummel kaum jemanden erreicht hätte, auch als überflüssig an. Aber das sind eben die befürchteten Kollateralschäden, die entstehen, wegen Verbreitung wirklich gefährlicher Fake-News Zensurmaßnahmen nötig werden. Und auch wenn hier abgestritten wurde, dass so etwas "Zensur" heißen darf, haben wir mit dem ungefilterten, unkritischen Konsum und Weitergabe von RT&Co hier schon genug Beispiele für den realen Bedarf an solchen Maßnahmen gehabt.
Ich mach Frühjahrsputz, aber halt intensiver als normal. Die Freizeit hat man ja jetzt
Aber OKF auch, ja.
Wenn du zuviel Freizeit hast und keinerlei Lust an drölftausend Unterhaltungs- und Weiterbildungsmaßnahmen, keinerlei Optimierungspotential an/im Haushalt oder KFZ bzw. in einem von beiden enthaltenen Personen siehst, also weder Belletristik noch Sachbücher lesen, noch Unterhaltungs-, Informations- oder einfach direkt Pronofilme schauen willst, trotz deines PCGH-Accounts weder einen Pile of Shame, Lust an neugekauften Spielen oder einen Tuning-würdigen Rechner hast, keinen Bedarf an Sport/Körperoptimierung verspürst und weder Heimwerkprojekte noch Arbeiten am intensiv genutzten Auto* anstehen, dann kannst du dich immer noch für den Rest der Welt nützlich machen. Schnapp dir eine Tüte und ein Fahrrad, fahre in einen weiter entfernten Wald und sammle Müll ein**. Wenn du damit fertig bist, schlage ich gern die nächste Maßnahme vor
Anm.: Ohne Privatgrundstück verstößt KFZ-Bastelei ggf. gegen die Ausgangssperre.
Anm2.: Einwohner sächsischer Städte müssen einen nahgelegenen Wald nehmen und deswegen das Fahrrad gegen einen ABC-Schutzanzug ersetzen.
Das gleiche Ziel lässt sich womöglich auch durch eine Petition verfolgen - und durch eine solche womöglich sogar besser als durch eine Demo, die mangels öffentlicher Wahrnehmung gar nicht die gleiche Wirkung entfaltet.
Gerade dieser Tage erhalten Demos überproportionale Aufmerksamkeit, weil eben schon 40 Leute, die sich in Berlin gegen Flüchtigkeitspolitik stellen, ein herausstechendes Ereignis sind. Und Reporter dürfen ja noch überall hin, da kann man sich praktisch die Kameras für die eigene Ansprache per Mail bestellen

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Bloß braucht man dafür erstmal eines der wenigen Geräte, die das überhaupt können.
Und warum legt man sich ein Gerät mit 5G zu, wenn das angeblich so schlimm ist?
Und 5G Masten sind auch noch an sehr wenigen Orten zu finden.
In England wurden auch 4G-Masten angezündert, so genau scheinen es die Leute nicht zu nehmen. Hauptsache Flammendesinfektion. Wer zu solchen Schritten greift, war aber vermutlich vorher schon radikaler 5G-Gegner und hat entsprechend seine mehr oder minder guten Informationsquellen. Ist ja nicht so, als wäre der 5G-Rollout eine Geheimaktion. Im Gegenteil, damit wird ja sogar Werbung gemacht.
Und vergiss nicht die Menschen die durch corona langzeitschäden kriegen..die dann dadurch berufsunfähig und andere Pflegefälle werden .
Können sich die ganze "ich MUSS jetzt raus, ich halte es allein/mit weniger als 200 Leuten nicht mehr aus"-Fraktion ja mal freiwillig bis an ihr (naheliegendes?) Lebensende als Pflegekraft zwangsverpflichten. Wem zwischenmenschlicher Kontakt derart viel bedeutet, dem muss es doch eine Freude sein, wenn er künftig täglich eine Stunde vor oder nach Feierabend intensiven Kontakt mit (durch seine Schuld) Hilfsbedürftigen verbringt.
Sollte man nicht erst einmal abwarten, worum es geht? Es wird sofort gesagt "Verschwörungstheoretiker", das ist so ein Allgemeinplatz wie Terrorist. Vielleicht waren es auch Datenschützer, die verhindern wollen, dass chinesische Staatsfirmen großflächig Europa abhören. Gibt es ein Bekennerschreiben?
Ein normaler Datenschützer würde den Rechtsweg wählen. Selbstjustiz ergibt erst dann einen Sinn, wenn man die regulären Instanzen als Teil eines koordinierten Feindes wahrnimmt. Die derartigen Aktionen zugrundeliegende Theorie "Bundesregierung, alle Richter und Huawai stecken unter einer Decke, um der deutschen Bevölkerung zu schaden" enthaltet wohl eindeutig eine Verschwörung, oder? Das gleiche gilt für "Bundesregierung, Gesundheitsbehörden, ein Großteil aller Wissenschaftler und sämtliche Mobilfunkkonzerne setzen und zwecks Steigerung ihrer alle Profit Lebensgefahr aus".
Als nicht VT-Alternative sehe ich nur noch Versicherungsbetrug durch die Masteneigentümer und radikale Landschaftsbildschützer, aber die sollten sich beide nicht auf 5G fokussieren und für Zufallstreffer ist die bisherige Quote ein Bisschen hoch.
Erkläre mir doch bitte, wie Du es rechtfertigst, das tausende Angehörigen, die selber nicht erkrankt
sind, ihre sterbenden Angehörigen in Pflegeheimen oder Krnakenhäusern nicht besuchen dürfen, in
denen auch kein einziger Infektionsfall vorliegt. An welcher Stelle greift dann das Infektionsschutzgesetz?
An keiner.
Gibt es in Deutschland bislang überhaupt Zwangseinweisungen? Ich habe zumindest von keiner mitbekommen. Wer der Meinung ist, die Gesundheit der eigenen Familie besser als das staatliche Gesundheitssystem managen zu können, der hat afaik weiterhin die Möglichkeit, sich seinen strebenden Corona-Fall zu Hause selbst zu betreuen. Aber wer die Dienstleistungen einer Klinik in Anspruch nehmen will, der hat sich an deren Hausregeln zu halten und bei der derzeitigen Arbeitsbelastung ist es dem medizinischen Personal einfach nicht zuzumuten, sich auch noch um den Schutz und die Betreuung emotional hochbelasteter Angehöriger zu kümmern.
Warum darf ich mit dem Krankenpfleger in der Tram zusammensitzen und
reden, aber nicht in ein ansonsten geschlossenes Hospitz-Einzelzimmer gehen,
am besten über einen separaten Eingang und gerne auch im Schutzanzug.
Dem vernehmen nach hast du doch genug Lebensjahre in Deutschland hinter dir, um die Basics zu kennen: Es zählt auf dem Papier nie, was jemand kann, sondern immer nur, welche Ausbildung er hat. (In der Praxis zählt natürlich beides nichts, sondern nur was für Freunde er hat)
Das heißt die für den fachgerechten Einsatz von Schutzkleidung ausgebildete Fachkraft ist per Definition nicht infizierbar und darf im freien Wechsel sowohl mit Erkrankten als auch mit der Restbevölkerung in Kontakt treten. Du, ohne mehrjährige Ausbildung im Kittel-und-Mundschutz-und-Handschuhe-tragen würdest dagegen schon bei betretend des Raumes so schwer erkranken, dass du noch vor erreichen des Bettes tot umkippst.
Noch mal, wenn man alle ansteckenden Personen (gesetzlich Ausscheider genannt) isoliert, egal ob mit oder ohne Symptome und dazu alle ihre Kontakte. dann braucht man den Rest der gesunden Bevölkerung nicht einschränken... Was ist wohl einfacher, einige tausend Leute zu isolieren und medizinisch zu überwachen oder das ganze Land zu isolieren, sich die Wirtschaft kaputt zu machen etc?
Blöde Frage, oder? Ungefähr auf dem Niveau:
"Was ist wohl einfacher, 5-6 richtige Ziffern anzukreuzen und einen Lottoschein abzugeben oder das ganze Leben lang zu schuften, sich die phyische oder psychische Gesundheit kaputt zu machen etc?"
Wenn du nach Südkorea rüberschaust, wirst du sehen wie sie reagieren.
Erstmal ohne Panik.
Zweitens ohne Lockdown.
Dort wird getestet und alle Kontakte werden verfolgt. Das ist ein massiver Eingriff, aber im Vergleich zu dem was uns hier aufgebrummt wurde - nichts.
Also ich würde eine permanente Überwachung meinerselbst als weitaus schwerwiegenderen Eingriff erachten als die derzeit etwas stressigere Supermarkteinkäufe.
Da ich selbst vorher in der Veranstaltungsbranche tätig war und immer noch dort aktiv bin (letztes Event war die Dreamhack wo ich am arbeiten war, alle 3 Messetage), diese Branche wird gerade ermordet und alles was dran hängt auch.
Tjo. Bist du nicht derjenigen, der sonst in JEDEM Thread, in dem es umd die schlechten Lebensbedingungen vieler geht, der Erste, der sagt, man müsse sich doch einfach nur einen neuen, geilen Job schnappen, wenn einem der aktuelle nicht gefällt? So wie ich das lese, solltest gerade du eigentlich schon seit Wochen in der Atemschutzproduktion aktiv sein oder Remote-Services anbieten. Veranstaltungen sind halt tot, wer der Branche nachtrauert ist selber Schuld und Leute, die selber Schuld haben, bekommen laut Cryon1c keine Hilfen und kein Mitleid.