Coronavirus: Behandlungsmethoden und Maßnahmen

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Ich glaube kaum, dass sich jetzt 100000-200000 Menschen daheim umbringen werden.

Ich hoffe nicht. Nur sollte man natürlich diese Fälle auch bedenken und abwägen ab wann einschränkende Maßnahmen mehr Schaden anrichten als sie Nutzen.

Momentan scheint es im öffentlichen Raum kaum noch Versammlungen von Menschen zu geben. Die einzig nennenswerten Zusammenkünfte scheinen im beruflichen Umfeld stattzufinden und dort habe ich, außer bei öffentlichen Geschäften, noch von keinen einschränkenden Maßnahmen gehört.

Ich bin echt gespannt wie lange die Klopapierebbe noch anhält. Ich meine es ist ja nicht so dass nichts geliefert würde - irgendwann muss doch auch der letzte Vollidiot seine 20 Packungen zu Hause gestapelt haben?

Deutschlands größter Hersteller sagt: "Und alleine aus unserer größten Fertigungsstätte in Mannheim, wo 1200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Produktion arbeiten, liefern derzeit täglich Hunderte Lastwagen Toilettenpapier"

...so viel kann doch keiner kacken
fresse3.gif


Wenn man annimmt, dass aus Kostengründen sowohl die Lager- als auch die Produktionskapazitäten eng kalkuliert sind, würde selbst ein relativ geringer Anstieg im Bedarf zu leeren Lagern führen. Bei jedem Produkt.

Wie sagte mein Vater immer zu solchen Tätern: "Sack ab, Arbeitslager"
Gut, ich sehe das moderate, finde diese Art Diebstähle aber ungeheuerlich

Diebe stehlen Schutzmasken und Desinfektionsmittel aus der MHH
Schutzmaterialien sind rar – nun werden Kliniken Opfer von Diebstählen. Unbekannte haben 100 Atemmasken, 500 Mund-Nasenschutz-Masken sowie 150 Schutzbrillen aus der MHH gestohlen. Die Medizinische Hochschule stellt sich nun auf weitere Fälle ein.

Diebe stehlen Schutzmasken und Desinfektionsmittel aus der MHH


Die Entwendung solcher Waren zu Zeiten einer Pandemie sollte nicht mehr als einfacher Diebstahl gewertet werden. Wenn ich einem Patienten sein Beatmungsgerät klaue und dieser dadurch verstirbt habe ich ja auch nicht nur einen Diebstahl begangen.

Übrigens liebe Mitforisten,
alle, denen irgendwelche Produkte im Haushalt auslaufen:
online bestellen, es ist alles da:

z.B.: Rewe: Achtung erforderlich - REWE.DE Lieferservice

Ist alles da, zu hauf, Tonnenweise ...


Zumindest hier in Berlin bekomme ich in den Geschäften alles, außer Toilettenpapier. Verhungern muss also niemand. Für einen DDR-Bürger wäre selbst das leerste Geschäft immernoch ein Schlaraffenland gewesen.
 
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Wenn ich bedenke wie häufig unsere Regierung in den letzten 20 Jahren unser Grundgesetz attackiert hat, halte ich es für ziemlich ignorant zu glauben, dass wir nach dieser Krise immernoch genau so viele Grundrechte haben wie davor.
Das Infektionsschutzgesetz hat für mich höhere Priorität.
Aber es wurden ja erstmal andere Maßnahmen beschlossen. Kontaktverbot.
Finde ich nur irgendwie mäßig wirksam, wenn man auf der Arbeit wieder doch mit mehreren Personen zusammen ist.
Da müßte eigentlich nach jeden Feierabend ein Coronatest durchgeführt werden.
 
Das Problem ist: Fährst du die Wirtschaft komplett auf 0, so wie in Italien, ruinierst du das Land komplett.
Angeblich gehen die Zahlen der Neuinfektionen langsam zurück (Tagesschau.de), hoffen wirs und warten wirs ab.:daumen:
 
Dann sollte in sensiblen Bereichen zumindest flächendeckende Coronatests durchgeführt werden.
 
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Moderne Zeiten:

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Ich persönlich bin ja der Meinung dass das Regelwerk noch nicht aggressiv genug ist.

Es geht ja darum soziale Kontakte zu vermeiden. Die finden nun nur noch:
a) auf der Arbeit statt
b) beim Einkaufen
c) beim Arzt etc.
d) durch die "Kontakt mit einer haushaltfremden Person Regelung"

Was kann man nun einschränken?
a) Eher nicht. Das würde bedeuten die Wirtschaft auf Null zu fahren. Das ist das Letzte was gewollt ist.
b) Irgendwoher muss das Essen kommen. Ohne Einkaufen geht es nicht. Viele Supermärkte haben schon Regelungen (nur noch Kartenzahlung, Kassen geschützt, Abstandsmarkierungen an den Kassen). Der Rest dort kann nur durch die Sorgfalt von uns Kunden passieren (z.B. indem man wartet bis jemand von dem Regal weg ist wo man auch hin möchte)
c) Geht auch nicht. Bestimmte gesundheitliche Dinge können nicht warten.
d) Das einzige was ich noch für verzichtbar halte. Mit seinem Nachbarn kann man z.B. auch mit 10m Abstand ne Unterhaltung führen.
 
Einfach 3 Wochen zu Hause bleiben und jeden der ein Schritt nach draußen wagt instant mit einem Laser aus dem All abschießen. Pflegepersonal und Ärzte müssen 3 Wochen im KH etc pennen. Wäre diese Maßnahme besser?
 
Das Infektionsschutzgesetz hat für mich höhere Priorität.
Aber es wurden ja erstmal andere Maßnahmen beschlossen. Kontaktverbot.
Finde ich nur irgendwie mäßig wirksam, wenn man auf der Arbeit wieder doch mit mehreren Personen zusammen ist.
Da müßte eigentlich nach jeden Feierabend ein Coronatest durchgeführt werden.

Diese Woche wurde in Berlin und offenbar auch in anderen Bundesländer beschlossen, die Taktung mit denen der ÖPNV fährt, deutlich zu reduzieren. Offenbar wurde diese Maßnahme aber durchgeführt ohne zu Untersuchen wie stark der Bedarf in Abhängigkeit von Ort und Uhrzeit ist und in den letzten Tagen habe ich in diversen Nachrichtenforen Berichte gelesen, dass Menschen die zur Arbeit fahren, sich in überfüllte Busse quetschen mussten. Angesichts dessen erscheint mir eine Ausgangssperre wie ein schlechter Scherz.
 
Jaein. Hier in Berlin ist mir das am Freitag aufgefallen, es standen deutlich mehr Menschen morgens an der Bushaltestelle als sonst, die Busse selbst waren jetzt aber bei weitem nicht voll. Die Taktung wurde Anfang der Woche reduziert.

Keine Ahnung wie repräsentativ meine Beobachtungen sind, ich fahre gegen 06:00 Uhr zur Arbeit. Kann sein das es gegen 08:00 Uhr schlimmer ausschaut.
 
Jaein. Hier in Berlin ist mir das am Freitag aufgefallen, es standen deutlich mehr Menschen morgens an der Bushaltestelle als sonst, die Busse selbst waren jetzt aber bei weitem nicht voll. Die Taktung wurde Anfang der Woche reduziert.

Keine Ahnung wie repräsentativ meine Beobachtungen sind, ich fahre gegen 06:00 Uhr zur Arbeit. Kann sein das es gegen 08:00 Uhr schlimmer ausschaut.

Zumindest sind deine Beobachtungen repräsentativer als meine, da ich immer mit dem Fahrrad fahre.

Allerdings dürften solche Situationen, wie sie einige in Nachrichtenforen beschreiben, auch wenn sie nicht die Regel sind, gar nicht erst auftreten. Da muss der Busfahrer Anweisungen bekommen wieviele Menschen in den Bus dürfen, sonst sind alle Bemühungen die Erkrankungen einzudämmen eh nutzlos.

Die Berichte von ÖPNV Nutzern, dass auch Busfahrer trotz Erkrankung noch fahren kann ich aber nicht glauben, da diese so unfreundlich sind, dass selbst Corona einen Bogen um sie machen dürfte.

Der Postillon: Zu nett: Busfahrer muss auf Unfreundlichkeits-fortbildung
 
Die Berichte von ÖPNV Nutzern, dass auch Busfahrer trotz Erkrankung noch fahren kann ich aber nicht glauben, da diese so unfreundlich sind, dass selbst Corona einen Bogen um sie machen dürfte.

Ich würde behaupten, dass Busfahrer deutlich häufiger mit deutlich mehr unfreundlichen (bis idiotischen) Fahrgästen zu tun haben, als das Fahrgäste mit unfreundlichen Busfahrern konfrontiert werden. Und um die unfreundlichen Fahrgäste machen Viren auch keinen Bogen. :P
 
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Genau so schauts aus.

Mal was anderes:
Wieviel Zeit verbringt ihr täglich mit diesem Thema? Ich persönlich nur wenige Minuten bis eine halbe Stunde. Wenn ich hier bei euch beispielsweise mal ein zwei Tage nicht reingeschaut habe, dauert das nachlesen länger.
Wenn ich hier aber öfter links zu anderen Foren, etlichen Nachrichtensendern und Podcasts, sowie Zeitungsauftritten usw. sehe, dann kommt mir eben jene obige Frage in den Sinn. Sie springt mich geradezu an.
PS: Duvar, bei dir bin ich mir bereits sicher es ist ganz einfach zu viel. Dennoch interessiert mich deine Meinung ebenso wie die der anderen hier, also fühle dich bitte nicht davon abgehalten hier mit zu diskutieren. :daumen:

Gesendet von meinem HTC U12+ mit Tapatalk
 
Wieviel Zeit verbringt ihr täglich mit diesem Thema?
Vor sechs Wochen sehr viel, vor vier Wochen noch viel, jetzt keine mehr, abgesehen vom täglichen Blick auf Infizierte weltweit, dem Blick in die eigene Gemeinde und einer kurzen Recherche zum Stand von Medikamenten und Impfmittel.

Der Drop ist gelutscht und jetzt heißt es nur noch: Nicht erkranken und meinen Vater nicht anstecken
 
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