@Quicksilver:
Mir wäre kein internationales Abkommen bekannt, dass die Definition "unlawful combatants" enthält. Es wird afaik durchgängig zwischen Soldaten und Zivilisten unterschieden. Paramilitärs wurden in der Vergangenheit afaik meistens als organisierte Kriminalität eingestuft, selbst wenn sie deutlich militaristischer organisiert waren und operierten, als al Kaida. (siehe z.B südamerikansiche Guerilla-Gruppen).
Andersherum sollten die gültigen Verträge zu alt sein, um den "asymetrischen Konflikt" getrennt zu behandeln, damit gäbe es Kriege nur innerstaatlich oder zwischenstaatlich. Das würde imho implizieren, dass die USA durch Annahme/Aussprache der Kriegserklärung im "Kampf gegen den Terror" Al Kaida als Kriegspartei und ihre Kämpfer somit als Soldaten anerkannt hat. (Wie es mit der NATO aussieht, weiß ich nicht genau - würde aber auch da erwarten, dass Angriffe im Sinne des Bündnissfalls einen Krieg bedeuten und somit nur von als solche anerkannte Kriegsparteien ausgehen kann.) Soldaten zwar, die sich selbst nicht an Genfer Konvention, etc. halten - aber Rechtsbruch durch andere legtimiert nicht weiteren Rechtsbruch gegenüber diesen.