Bundeswehr aus Afghanistan abziehen?

Bundeswehr abziehen?

  • ja

    Stimmen: 164 64,8%
  • nein

    Stimmen: 89 35,2%

  • Umfrageteilnehmer
    253
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Gegen Guerilla-Attacken gibt es nun mal keinen Masterplan...

Die Russen mussten dafür auch teuer bezahlen....
Ja aber nur weil die USA für reichlich Waffen nachschub gesorgt haben ohne diese Sie die Helis nie mals hätten abschießen können daraus folgend auch nicht so viele Panzer hätten zerstören können.

Und dann wäre Afganistan vielleicht noch ein Teil von Russland. Sowie es bei Tibet leider ist als ein Teil von China weil da die Amis kein Interesse hatten sich einzumischen.
 
Die Taliban operieren auch von Pakistan aus. die halten sich halt nicht an Landesgrenzen.. sollen wir dann als nächstes den Iran, Pakistan und alle anderen umliegenden Staaten angreifen und "demokratisieren" ?

Die Taliban leiden nicht unter dem Krieg.. die afghanische Bevölkerung ist die Leidtragende.
 
Die Taliban operieren auch von Pakistan aus. die halten sich halt nicht an Landesgrenzen.. sollen wir dann als nächstes den Iran, Pakistan und alle anderen umliegenden Staaten angreifen und "demokratisieren" ?

Die Taliban leiden nicht unter dem Krieg.. die afghanische Bevölkerung ist die Leidtragende.

Iran Ja aber Pakistan das kann auch Indien machen:ugly:. Und mal den Islam aber vor allem das Steinigen von Frauen und Ehrenmorde austreiben!!! Mit Kreuz vorran und in god we trust das können die Amis ja am besten. Die Bundeswehr bringt dann den Deutsch Türken die Demokratie und Rechtsstaatlichkeit näher und die geleichstellung der Frau in Europa.

Of course not! Only a bad bad joke!
 
Sowie es bei Tibet leider ist als ein Teil von China weil da die Amis kein Interesse hatten sich einzumischen.
Keine Interesse?
Naja liegt wohl eher dran dass man gut mit China handeln kann und China der größte Gläubiger der USA (860 Milliarden Dollar) ist.Sonst würde die Vereinigten Staaten auch ganz anders mit China umgehen.

ruvyen schrieb:
Es gibt in Afghanistan kein Öl
Afghanistan: Großes Ölfeld in Kundus entdeckt - Afghanistan - Politik - FAZ.NET

Irgendwie wusste ich jetzt auch nicht dass sie Öl haben
Möglichweise war der Satz
Die(USA) sind doch nur da weil Sie Öl wollen
auch auf die Turkmenistan-Afghanistan-Pakistan-Pipeline bezogen.



Ein ständigen Frieden kann ich mir ehrlich gesagt schwierig vorstellen,selbst nach dem Abzug der ISAF-Truppen.Afghanistan ist ein Multikultiland,es gibt viele Ethnien,eine wird immer unzufrieden sein und rebellieren.

Abziehen wäre ausserdem "Feige".Deutschland ist nunmal verbünderter der USA,wie würdet ihr es finden wenn Deutschland Krieg gegen ein Land führt(ok in diesem Fall ist es kein Krieg) und der Reihe nach alle Verbündeten abhauen?
 
Abziehen wäre ausserdem "Feige".Deutschland ist nunmal verbünderter der USA,wie würdet ihr es finden wenn Deutschland Krieg gegen ein Land führt(ok in diesem Fall ist es kein Krieg) und der Reihe nach alle Verbündeten abhauen?

Schön welchen Gegner sollte sich Deutschland suchen von dem es auch was hat? Die USA macht nichts ohne Grund, um daraus auch Profit zu machen und wenn es nur Stützpunkte sind, um noch schneller bei ihren angeblichen Feinden zu sein und den Weltfrieden zu schützen! Außerdem ich und viele andere hier in Deutschland würden es begrüßen, wenn wir aus diesem Krieg in Afghanistan austreten! Warum, ich frage noch einmal, hat es die damalige Regierung geschafft, das wir nicht in Irak mitmischen und nun so treuseelerisch hinter die USA treten und diese angebliche Anti-Terror-Mission unterstützen?
 
Ich bin schon immer der Meinung: Entweder richtig Aufräumen da oder raus.
Was verstehts du unter "richtig Aufräumen"?

Das was ich darunter verstehe wäre Ilegal und Verboten im Völkerrecht und würde zu einer Anklage als Kriegsverbrecher führen.

z.B.
Alles Bombardieren was sich bewegt z.B. bei den Tanklastern und wer da Benzin zapft ist ein Verbrecher aka Taliban und sein Leben wäre sowieso Wertlos. Und wer keiner ist wäre da nicht gestorben.
 
Und was hat diese "Definition" mit dieser Diskussion zu tun oder willst du die Taliban/ al Qaida in diese Gruppe zählen? :huh:

Der einzige Bezugspunkt zu dieser Diskussion ist meine Feststellung, dass "dritte Zustände" in Afghanistan keine Seltenheit sind.
Vor Afghanistan war jeder, der kein Soldat war, Zivilist. Heute ist er ggf. Guantanamo-Kandidat.
Vor Afghanistan war, wenn ein Krieg beendet war, Frieden. Heute sind ggf. militärische Manöver und dutzende Tote an der Tagesordnung.

Die weitere Ausführung war nur eine Reaktion auf deine Nachfrage.
 
Vor Afghanistan war jeder, der kein Soldat war, Zivilist. Heute ist er ggf. Guantanamo-Kandidat.

Also würdest du jeden der nicht in eine militärischen Vereinigung (dazu zähl ich jetzt auch die Truppen der Warlords) pauschal erstmal nach Guantanamo schicken oder die Person zumindest so behandeln?
Ach ja du bezogst dich ja auf die inoffizielle Definition der USA, so wie sie es auslegt oder irre ich mich da?


Vor Afghanistan war, wenn ein Krieg beendet war, Frieden. Heute sind ggf. militärische Manöver und dutzende Tote an der Tagesordnung.

Das nennt man Guerilla-Taktik und so kämpft man nun mal wenn man in der Unterzahl ist und nicht die Mittel hat für Großtechnik. ;)
 
Und was hat diese "Definition" mit dieser Diskussion zu tun oder willst du die Taliban/ al Qaida in diese Gruppe zählen? :huh:

Ich spreche mal für ihn und sage, Al qaida Anhänger sind per Definition der Genfer Konventionen tatsächlich Unlawful Combatants und genießen damit nichteinmal Menschenrechte. Das gleiche gilt übrigens zB. für Spione.
Bei den Taliban ist der Rechsstatus ungeklärt.

Im übrigen sind nicht alle Warlords gegen die Koalition. Es gibt auch Gruppierungen die sich unabhängig im Kampf gegen die Taliban befinden.



Zu den Leos:

Dänemark und Kanada setzen ihre Leoparden in Afghanistan mit großem Erfolg ein.
Außerdem sind sie durchaus auch in dem Gebiert der Bundeswehr einsetzbar. Das hügelige, unberwindbare Gelände ist zum großteil ein Mythos, da in diesem Gebiet die wenigsten Feuergefechte stattfinden.

Hier mal ein Bild eines Kanadischen Leoparden:
http://www.militaryphotos.net/forums/attachment.php?attachmentid=132059&d=1280616338

Und das Gebiet in dem es zZ die größten Probleme gibt, ist bei weitem flacher.

Außerdem sind Kampfhubschrauber dringend gebraucht, nur leider sind diese ja relikte aus dem Kalten Krieg die heute keine Verwendung mehr haben :schief:
Dabei passieren viele Angriffe heute beim entschärfen von Ieds. Ein großflächiges thermal imaging mit bereitstehender Bordkanone würde den Soldaten am Boden große Sicherheit geben. Es gibt noch viel mehr Material und Erfahrungsberichte zum Einsatz von Großgerät, aber das bekomme ich jetzt nicht schnell zusammen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also würdest du jeden der nicht in eine militärischen Vereinigung (dazu zähl ich jetzt auch die Truppen der Warlords) pauschal erstmal nach Guantanamo schicken oder die Person zumindest so behandeln?
Ach ja du bezogst dich ja auf die inoffizielle Definition der USA, so wie sie es auslegt oder irre ich mich da?

Ich gebe ausschließlich das wieder, was ich aus den Handlungen der USA ableite, gewertet habe ich das bislang gar nicht.
Auch wenn Quicksylver gerade das Gegenteil beweist, gehe ich aber davon aus, dass sich die meisten hier denken, was ich von einem Verfahren halte, dass in 9 Jahre Nutzung zu exakt 0 Verurteilungen geführt hat, aber mehrere 100 Personen nach ohne Urteil/Strafe/Schuldbeweis, d.h. (bei Anwendung deutschen Rechts) Unschuldige, z.T. >5 Jahren Haft und Folter ausgesetzt hat.

@Quicksilver:
Mir wäre kein internationales Abkommen bekannt, dass die Definition "unlawful combatants" enthält. Es wird afaik durchgängig zwischen Soldaten und Zivilisten unterschieden. Paramilitärs wurden in der Vergangenheit afaik meistens als organisierte Kriminalität eingestuft, selbst wenn sie deutlich militaristischer organisiert waren und operierten, als al Kaida. (siehe z.B südamerikansiche Guerilla-Gruppen).
Andersherum sollten die gültigen Verträge zu alt sein, um den "asymetrischen Konflikt" getrennt zu behandeln, damit gäbe es Kriege nur innerstaatlich oder zwischenstaatlich. Das würde imho implizieren, dass die USA durch Annahme/Aussprache der Kriegserklärung im "Kampf gegen den Terror" Al Kaida als Kriegspartei und ihre Kämpfer somit als Soldaten anerkannt hat. (Wie es mit der NATO aussieht, weiß ich nicht genau - würde aber auch da erwarten, dass Angriffe im Sinne des Bündnissfalls einen Krieg bedeuten und somit nur von als solche anerkannte Kriegsparteien ausgehen kann.) Soldaten zwar, die sich selbst nicht an Genfer Konvention, etc. halten - aber Rechtsbruch durch andere legtimiert nicht weiteren Rechtsbruch gegenüber diesen.
 
@ ruyven_macaran

Mal eine Frage: Der Krieg wurde doch von den USA begonnen, und die USA jagt die Terroristen da unten... Warum ist das KSK dann auch mit von der Partie? Die Amis haben doch selber soviele Special Forces... z.B. Delta Force, Navy SEAL´s, Green Berets usw...
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei den Taliban ist der Rechsstatus ungeklärt.
Nicht ganz.
Wer ist Kombattant und wer hat Rechte aus der III. Genfer Konvention?

Wer z.B. ohne Uniform kämpft ist kein Kombattant und hat entsprechend keine Schutzrechte aus der Genfer Konvention. Deswegen haben auch Söldner gemäß Zusatzprotokoll ebenfalls keine Rechte, egal ob mit oder ohne Uniform.

Selbst wenn man anfinge den Taliban und Alqaida den Kombattantenstatus zuzubilligen, wäre Cuntanamo legal.
Denn selbst ein Kriegsgefangener hat kein Recht auf einen zivilen Anwalt. Auch Militärtribunale und die Anwendung der Todesstrafe ist durch die Genfer Konvention auch weiterhin ausdrücklich erlaubt.

Das Problem was wir haben ist, das die Leute nicht kapieren das wir im Krieg sind*. Und in einem Krieg gilt das Kriegsvölkerrecht und nicht die zivile Rechtsfolge wie bei einem Verkehrsunfall in Hintertupfingen.

*= Selbst wenn vorbei: Ein "Widerstandskämpfer" ohne Uniform, als Zivilist verkleidet, welcher z.B. amerikanische Soldaten angreift ist kein geschützter Kombattant sondern ein Freischärler ohne Schutzrechte.
Hier wäre selbst eine standrechtliche Hinrichtung legitim.
Bsp: In Simbabwe wurden 2004 60 ausländische Söldner zum Tode verurteilt. Gemäß geltenden Kriegsvölkerrecht hat auch ein Söldner keinen Status als Kombattant.


Wobei ich abschliessend sagen muss, das man neben dem geschriebenen Völkerrecht auch das sogenannte Völkergewohnheitsrecht betrachten muss.
 
Zuletzt bearbeitet:
wennd ann sollen merh soldaten wo vielen verschiedenen ländern da hin gehn um die sache einfürallemal zu "klären" abe rimmer nur mit ein paar soldaten da zu kämpfen bringt nichts
 
wennd ann sollen merh soldaten wo vielen verschiedenen ländern da hin gehn um die sache einfürallemal zu "klären" abe rimmer nur mit ein paar soldaten da zu kämpfen bringt nichts


Du kannst die Sache da unten nicht von heute auf morgen klären...

Der Feind ist unsichtbar, das ist keine Schlacht wo zwei Armeen aufeinander prallen...

Das is eher mit einem Schachspiel zu vergleichen... Beide Parteien machen ihre Züge. Wer gewinnen wird, weiß noch keiner....
 
@Quicksilver:
Mir wäre kein internationales Abkommen bekannt, dass die Definition "unlawful combatants" enthält. Es wird afaik durchgängig zwischen Soldaten und Zivilisten unterschieden. Paramilitärs wurden in der Vergangenheit afaik meistens als organisierte Kriminalität eingestuft, selbst wenn sie deutlich militaristischer organisiert waren und operierten, als al Kaida. (siehe z.B südamerikansiche Guerilla-Gruppen).
Andersherum sollten die gültigen Verträge zu alt sein, um den "asymetrischen Konflikt" getrennt zu behandeln, damit gäbe es Kriege nur innerstaatlich oder zwischenstaatlich. Das würde imho implizieren, dass die USA durch Annahme/Aussprache der Kriegserklärung im "Kampf gegen den Terror" Al Kaida als Kriegspartei und ihre Kämpfer somit als Soldaten anerkannt hat. (Wie es mit der NATO aussieht, weiß ich nicht genau - würde aber auch da erwarten, dass Angriffe im Sinne des Bündnissfalls einen Krieg bedeuten und somit nur von als solche anerkannte Kriegsparteien ausgehen kann.) Soldaten zwar, die sich selbst nicht an Genfer Konvention, etc. halten - aber Rechtsbruch durch andere legtimiert nicht weiteren Rechtsbruch gegenüber diesen.

Ja es ist tatsächlich veraltet und ist ursprünglich ja zum Umgang mit Kriegsgefangenen entworfen worden, wonach al Kaida Kämpfer keine Menschenrechte in Gefangenschaft genießen. Meiner Meinung nach müssten diese Regeln auch für die Taliban gelten. Kriegsgefangene die nach Genfer Konvention keine Rechte genießen sind für mich nichts anderes als Unlawful Combatants, auch wenn diese Bezeichnung der Bush geprägt hat, meinen sie doch in etwa das Gleiche.

Nichts so wie ich! :daumen:

@ Quicksylver

Lies dir diesen Link zu Unlawful Combatants mal durch! ;)

Manche sehen es so, manche sehen es anders ;)

Das Problem was wir haben ist, das die Leute nicht kapieren das wir im Krieg sind*. Und in einem Krieg gilt das Kriegsvölkerrecht und nicht die zivile Rechtsfolge wie bei einem Verkehrsunfall in Hintertupfingen.

*= Selbst wenn vorbei: Ein "Widerstandskämpfer" ohne Uniform, als Zivilist verkleidet, welcher z.B. amerikanische Soldaten angreift ist kein geschützter Kombattant sondern ein Freischärler ohne Schutzrechte.
Hier wäre selbst eine standrechtliche Hinrichtung legitim.
Bsp: In Simbabwe wurden 2004 60 ausländische Söldner zum Tode verurteilt. Gemäß geltenden Kriegsvölkerrecht hat auch ein Söldner keinen Status als Kombattant.

Jaaa und ich verstehe nicht, warum es ein Problem sein soll gezielt Taliban zu jagen und zu töten, wenn man doch im Krieg ist.
 
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