Allerdings ist ein Aufbau des Landes unmöglich, solange man nicht auch ein Mindestmaß an Sicherheit gewährleisten kann und das geht eben nur militärisch. Die Taliabn versuchen logischerwiese nämlich diesen Aufbau zu verhindern, damit sie nicht an Einfluss verlieren: Beispiel."ja " wieso? weil die Aufgabe der Deutschen Bundeswehr mit den Angriffen auf die Taliban und Zivile ziele getötet bzw. Vernichtet worden sind.
Das ist eine Verfehlung des eig Einsatz und drückt eine Kriegs Erklärung gleich.
Laut der Rechtsauffassung, die gegen die Taliban verwendet wurde, hat die Norallianz den Staat Afghanistan (und einige innenpolitische Probleme mit Milizen)

Okay, hab mich zu kurz ausgedrückt.
Die Kernfrage bleibt jedoch, ob die Nordallianz für die Angriffe formell verantwortlich war und dabei ausländische Hilfstruppen genutzt hat, oder ob *die englischsprachigen* einen Angriff gegen eine fremde Gruppierung (die selbst keinerlei Aggression gezeigt hatte) in einem fremden Land aka Angriffskrieg geführt hat?
Ersteres ist wohl nicht der Fall...
Es wäre ein besseres Image von Guttenberg bei rausgesprungen.
Aber wen interessiert das schon, außer Guttenberg?
Ich seh weiterhin zwei Optionen:
1. Guttenberg ist ein Bauernopfer, dass die Medien von echten Problemen ablenken soll und das möglich lange -> Tröpfchenpolitik
2. Guttenberg ist (inkompetentes) Opfer von Leuten, die irgendwas unter den Tisch kehren wollen (auf welcher Ebene zwischen <Minister und >Klein die zu finden sind:) und solange niemand konkret nach etwas fragt (weils die Presse rausgefunden hat) wissen die von keinen Problemen -> Tröpfchen, aber nicht Politik sondern Militär. (die erstere halte ich auch für wahrscheinlicher. Wär aber schön, wenn die Opposition auch mal die Bundeswehr hinterfragt, anstatt nur Unionspolitiker ausm
KindergartenBundestag zu ekeln)

Behauptet ja niemand, das Kompetenz bei der Auswahl von Politikern eine Rolle spielen würde.![]()

Ich will nicht sagen, dass das ein Friedfertiges Volk ist (sie haben eindeutig einen Großteil Afgahnistans mit Waffengewalt unter ihre Kontrolle gebracht), ich will darauf hinaus, dass man formell eben wirklich angegriffen hat. Nicht zurückgeschossen/sich verteidigt. Und das man sich dann auch nicht wundern muss, wenn einen die örtliche Bevölkerung nicht als Friedensbringer ansieht.
Afghanistan war mal auf dem besten Weg, die kulturelle Führungsrolle in der Region einzunehmen. 30 Jahre (Stellvertreter)Kriege haben davon zwar nicht viel übriggelassen, aber für eine Grundversorgung mit Zeitungen sollte es reichen.

Die Frage ist: Tut man den Menschen derzeit eine Alternative bieten?
Von 1964 bis 1973 war Afghanistan wohl mal konstitutionelle Monarchie mit Parlament - da müssen sie wohl gewählt haben. Davor hatte es scheinbar absolute Herrscher oder war schlichtweg in seiner heutigen Form inexistent. Danach gabs ne lange Reihe von gewaltsamen Regierungswechseln (entweder durch Stürzung des herrschenden Regimes oder durch Ermordung des amtierenden Herrschers und Einsetzung eines anderen aus der gleichen Gruppierung)
Bezüglich der Taliban gilt das mit dem Mohn, bezüglich der Warlords nur eingeschränkt. Laut Wiki gibts den Anbau nämlich erst seit dem Abzug der Soviets.
Nicht-Muslime abzukassieren ist sowieso erlaubt, passt also alles zusammen.

Auf welche Rechtsauffassung beziehst du dich jetzt?
Ich halte mich an die Uno Resolution, die Verabschiedet wurde, nachdem die Nato erklärt hat, dass der Terroranschlag als Kreigserklärung gegen ein Nato Staat gewertet wurde.
Natürlich kann man darüber streiten, ob es überhaupt sinnvoll war, Afghanistan anzugreifen, man hätte Terroristen auch mittels verdeckter Einsatzkräfte ergreifen können, aber soweit ich weiß ist das sehr schwer in den Reihen der Taliban oder AlQaida Spione unterzubringen.
Andererseits musste Bush natürlich auch der Welt zeigen, dass man die USA nicht ungestraft terrorisieren kann.![]()
Das lustige ist ja, dass die Opposotion (die SPD) ja ebenfalls Wissen haben muss, denn die Geschichte begann ja während ihrer Regierungszeit. Jetzt tn Gabriel und Co. so, als wenn sie niemals davon was gehört hätten.![]()
Afghanistan galt als Zentrale der AlQaida, die Taliban wussten das, sie haben keine Terroristen ausgeliefert, also mussten sie damit rechnen, dass sie angegriffen werden.
Laut Nato galten die Taliban als Mitwissen (oder wie auch immer) und sind damit als Kriegspartei einsetzbar.
Wo hast du das denn jetzt gelesen?![]()

Anders gefragt, lassen die Taliban Alternativen zu?
1973 wurde es eine Republik, die Kommunisten wurden mächtig (aber nur weil die Sowjets nachhalfen).
Na ja, ich will das jetzt nicht ausdehen, aber in der Zeit gab es in der Tat kein Verbot von Bildung für Frauen, war ja auch eine Republik, die von den Sowjets unterwandert war. Mit dem Einmarsch der Sowjetunion änderte sich das aber,
Was willst du denn sonst? Sozialismus/Kommunismus inklusive Planwirtschaft? Hat man schon oft genug probiert und funktioniert weder in der Theorie noch in der Praxis.
Ganz einfach, weil es sich der Aufwand eben nur dann lohnt, wenn man gleichzeitig noch andere Interessen hat. Aus Idealismus zieht niemand in den Krieg.

Na hoffentlich nicht mehr zu lange und immer erst recht nicht!War es immer und wird es auch noch lange bzw. immer bleiben.
Ach, wann haben sie denn damit aufgehört? Nicht vielleicht doch andere Ursachen?Ruhig war es im Norden doch nur solange, weil die Amis die Taliban im Süden gebunden haben.
Auf den Anerkennungsstatus vor dem Krieg (aber eigentlich bis heute). Die "Islamische Republik Afghanistan", vertreten durch die Nordallianz, wurde international und von der Nato als Staat anerkannt, das "Islamische Emirat Afghnistan" unter Führung der Taliban dagegen nicht. (sondern nur durch unsere geschätzten Freunde und Verbündete in Saudi-Arabien, Pakistan und den arabischen Emiraten...)
)Steht in der auch (namentlich) drin, wer der Angreifer war und war diese Schuldzuweisung zu dem Zeitpunkt, zu dem die Angriffe begangen, juristisch haltbar?


Definitiv.... Aber der wären wir wieder bei der fehlenden moralischen Überlegenheit angelangt.
Die SPD ist neuerdings sogar vehement gegen Internetsperren.
Geben wir denen mal ein paar Jahre, herauszufinden, wer sie eigentlich sind und gucken dann nach, ob mans brauchen kann...
ObL war jahrelang offizieller Gast der Taliban, über diese Verknüpfung besteht wenig Zweifel. Das Problem sind die konkreten Anschuldigungen nach dem 11.9.:
In Amerika fallen zwei Häuser um. 3 Tage später wird der Taliban deswegen mit Krieg gedroht.
Dieser Zeitraum reicht sonst nicht mal aus, um zu klären, wer dafür verantwortlich ist, dass zwei Sack Reis umkippten und zumindest in den öffentlichen Medien war die beste Begründung, die man seinerzeit hören konnte, warum ObL damit was zu tun haben sollte "weil niemand anderem etwas dieser Größenordnung zuzutrauen ist"
Das ist imho ein kleines bißchen zu dürftig, um ein Urteil nach dem Völkerrecht zu fällen und postwendend auszuführen.
Was ohne diese Beweise aber bleibt, ist der stumpfe Befehl einer militärisch überlegenen Macht, das zu machen, was sie verlangt. Nun ist die gesamte Geschichte von Afghanistan von Gruppierungen geprägt, die definitiv lieber im Kampf sterben, als sich was befehlen zu lassen (erst recht nicht von "ungläubigen")...
) plötzlich wieder darauf verzichten wollen. Das würde nur mit Gewalt gehen.
) und über die Auftritte der Stars.Wikipedia ist die naheliegenste Quelle, aber vor 8 Jahren hab ich das auch an vielen anderen Stellen gefunden
Wenn ich mir deine weiteren Schilderungen angucke (Burqua, Koran als einziges Medium,...), dann solltest du nochmal nachrechnen. Das macht sich seit 15 Jahren in Afghanistan breit, ich sprach von vor über 30 Jahren.
Kann diese Frage auf irgend eine Art beantwortet werden, die die Nato als "gut" dastehen lässt?
Ich denke nein. Hat schlichtweg nichts damit zu tun.
Äh - nö?
Von Freiheit und Menschenrechten konnte unter Sowjetischer Militärherrschaft zwar nicht die Rede sein, aber regligiös motivierte Unterdrückung einzelner Gruppen gab es erst wieder, als die CIA-finanzierten Islamiten die Kämpfe für sich entscheiden konnten.
Wenn du sagst, dass die Nato diue Nordallianz als Staat anerkannt hat und die Nordallianz mit am Angriffskrieg beteiligt war, kann man dann noch von einem Angriff ausländischer Soldaten auf einen unabhängigen reden oder eher von einer Unterstützung für die dortige Regierung?
Ich habe sie natürlich nicht gelesen.
Ob es tatsächlich Namen gab, weiß ich nicht, aber es kristallisierte sich bei den Untersuchungen heraus, dass die Attentäter alle zur gleichen Zeit in Afghanistan waren und dort in Ausbildungscamps geschult wurden.
Ich denke mal, dass sich viele Leute, gerade wenns um irgendwelche Terrorgeschichten geht, nicht wirklich Gedanken darüber machen.
Militärs in Bushs Reihen haber sogar sicher gleich ein paar Papiere vorgelgt, die zeigten, wer oder was den Terroranschlag ausgeführt haben muss.
Kann man aber da derartigen Dingen von Moralität reden?
Bedauerlich ist halt, dass scheinbar keiner in der Lage ist, den Menschen zu erklären, was tatsächlich für sie das Beste ist.

Ich rede da jetzt nicht von der Nato, sondern von den Leuten, die das Land aufbauen wollen.
Ich kann mich nicht daran erinnern. dass THW Leute einen Brunnen graben oder Straßen repaieren oder was auch immer machen und dabei rüpelhaft, mit vorgehaltener Waffe schießend durchs Dorf laufen.

Der Glaube schloss die Menschen aber zusammen, gemeinsam konnten sie die Sowjets vertreiben.
Dass sich danach radikale Gruppen bildeten, steht außer Frage.
Ist nunmal einfach so.no comment ...![]()
Mit immer war in dem Fall die restliche Dauer des Bundeswehr Einsatzes gemeint. Darauf, dass man wohl kaum für imemr da bleibt, hättest du auch selbst kommen können.Na hoffentlich nicht mehr zu lange und immer erst recht nicht!
Ganz verhindern kann man es eben nicht, dass sie auch im restlichen Land aktiv sind/werden und ein positives Beispiel für den Wiederaufbau, mit entsprechender Akzeptanz in der Bevölkerung, können sich die Taliban nicht leisten. Und gerade der Süden bzw. Osten sind eben Paschtunen-Gebiet, wo die Taliban ja herkommen. Da ist es doch kaum verwunderlich, dass die da zuerst und am stärksten aktiv sind.Ach, wann haben sie denn damit aufgehört? Nicht vielleicht doch andere Ursachen?
Na klar.Ist nunmal einfach so...

Darauf war auch mein Kommentar gemünzt.Mit immer war in dem Fall die restliche Dauer des Bundeswehr Einsatzes gemeint. ....

Ganz verhindern kann man es eben nicht, ... blubb ... dass die da zuerst und am stärksten aktiv sind.


Dann kennst du sicher ein gegenteiliges Beispiel?Na klar.![]()
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Natürlich hat man nicht erreicht, was man wollte, aber vieles wird auch in den nächsten Jahrzehnten nicht erreicht werden, auch nicht ohne Militär. Die Zeiten, wo sich NGOs noch frei im Land bewegen konnten sind vorbei und das wird sich auch nicht einfach ändern, nur weil man das Militär abzieht.Darauf war auch mein Kommentar gemünzt.
Ich hoffe nämlich immer noch, dass man die BW abzieht und den humanistischen Organisationen das Feld (und die Aufräumarbeit) überlässt.
Einen richtigen Schutz durch die bewaffneten Einheiten gab es ja eh kaum, da diese mehr damit zu tun hatten, sich selbst zu schützen oder sich durch sie erst Gefahrenpotential entwickelt hat.
Schau dir mal den Bericht der GfbV (Afghanistan-Report: Uneingelöste Versprechen: Menschenrechte und Wiederaufbau in Gefahr) dazu an. Vom Roten Kreuz und HRW gibt es ganz ähnlich lautende Studien.
Ich glaube eher, dass du einen Zusammenhang herbeireden willst, wo garkeiner ist. Es gibt einfach nicht den abgetrennten Norden, wo es nur gefährlich wird, wenn die dort stationierten Soldaten das selbst provozieren.
Deine Argumentation ggü. "der Türke" hat das Ursache-Wirkung-Prinzip nicht berücksichtigt und war komplett andersherum ausgerichtet, nämlich dass der Verlust der "Ruhe" im Norden durch das "Nachlassen" der amerikanischen Bindung von talib-Kräften im Süden zustande kam, was natürlich falsch ist.
Welches Anwachsen ziviler Opfer im Norden? Dass erste mal, dass deutsche Soldaten Zivilisten getötet haben, war im August 2008 an einer Straßensperre. Zu der Zeit ging es doch schon lange bergab. Überhaupt ist die Bombardierung der Tanklaster ja der erste größere Vorfall mit entsprechend vielen zivilen Opfern, den die Bundeswehr produziert hat. Vermutlich haben die Taliabn aber einfach in ihre Kristallkugel geguckt und das alles schon kommen sehen...1.) Das Erstarken der talibs im Norden haben sich die deutschen Soldaten (auch) auf die eigenen Fahnen zu schreiben, nachdem der Rückhalt in der Bevölkerung (durch das Anwachsen ziviler Opfer aber vor allem durch Nichterfüllung/Nichterfüllenkönnen des "Schutzauftrags) immer weiter gesunken ist. Haben die Taliban keinen Rückhalt in der Bevölkerung, haben sie keinen Rückzugsraum, bricht ihre Logistik zusammen und sie verlieren regional an Einfluss.
Welche Einbindung deutscher Truppen in Kampfeinsätze? Diese Mini-Offensiven, wo man die die ANA in den letzten Monaten gelegentlich mal unterstützt hat, sind doch wohl kaum der Rede wert, haben nicht zu zivilen Opfern geführt und dürften noch nichtmal bei den Taliban, die ja nur ausgewichen sind, irgendeinen großartigen Schaden angerichtet haben. Außerdem beteiligt man sich an sowas ja auch erst seitdem man die QRF stellt, die Sicherheitslage im Norden verschlechter sich aber schon sehr viel länger.2.) Gerade durch die Einbindung deutscher Truppen in die Kampfführung und den beständigen Druck der Amerikaner, Briten und Kanadier auf die südlichen Gebiete inkl. Pakistan ist ein Anwachsen der "Unruhe" im Norden durch ausweichende und neu entstehende Taliban-Verbände zu verzeichnen gewesen.
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Tauschhandel mit Realgegenwert und international ein Finanzsystem ohne Zins und Zinseszins.Dann kennst du sicher ein gegenteiliges Beispiel?.
Entschuldige, dass ich das nicht "natürlich" finde.Natürlich hat man nicht erreicht, was man wollte,....

Deine Worte ließen keinen Interpretationsspielraum.Ich glaube eher, dass du einen Zusammenhang herbeireden willst, ...
Achso, 1,5 Jahre und da macht man sich keine Gedanken (außer dass man die Spielregeln der Soldaten verschärft, Restriktionskurs fährt und sich mehr und mehr sowohl von der Zivilbevölkerung als auch den Hilfsorganisationen abschottet).Welches Anwachsen ziviler Opfer im Norden? Dass erste mal, dass deutsche Soldaten Zivilisten getötet haben, war im August 2008 an einer Straßensperre. Zu der Zeit ging es doch schon lange bergab.
Macht es das besser, dass das erst passieren musste? Und macht uns die Abfolge der Verschleierungs- und Verzögerungstaktik unserer Regierungen (alt, als auch neu) bei der Aufklärung ggü. der Weltöffentlichkeit glaubwürdiger in unseren hehren Zielen??Überhaupt ist die Bombardierung der Tanklaster ja der erste größere Vorfall mit entsprechend vielen zivilen Opfern, den die Bundeswehr produziert hat.
Da man das nicht losgelöst von der vorigen Antwort betrachten kann hier mal direkt anschließend:Welche Einbindung deutscher Truppen in Kampfeinsätze?
http://www.luftwaffe.de/portal/a/luftwaffe/aktu/nach/archiv/2009/jul?yw_contentURL=/01DB060000000001/W27U5BL5218INFODE/content.jspwww.Luftwaffe.de schrieb:Bereits für 2010 ist die Lieferung von drei Heron 1 sowie zwei Bodenstationen geplant. Das System wird zunächst von der Herstellerfirma IAI aus Israel geleast, bevor eine endgültige Entscheidung über die Beschaffung einer MALE-Drohne (Medium Altitude Long Endurance) gefällt wird. Wichtig für diese relativ kurzfristige Entscheidung waren die Einsatzerfordernisse in Afghanistan. Der Einsatz der Heron 1 ist vorerst ausschließlich für Afghanistan geplant. Zum Schutz eigener Truppen ist eine Taktische Luftaufklärung mit langer Stehzeit im Operationsgebiet erforderlich. Hinzu kommen Missionen in schwer einsehbare Regionen.
Bildunterschrift: Geplant ist der Einsatz des Heron 1 bei der Luftwaffe ab 2011. (Quelle: Luftwaffe/Ramon USAF)
....hat die Bundeswehr durchaus geholfen und z.B. auch die immer wieder gerne erwähnten Brunnen gebohrt.
Nach eigenen Angaben hat die Bundeswehr mehr als 700 Wiederaufbau-Projekte im Wert von 4,3 Millionen Euro umgesetzt.
THW - ProjektgebieteTHW schrieb:Die THW-Projekte in der Übersicht
Das THW hat in Afghanistan mehr als 60 Projekte im Wert von rund 20 Millionen Euro umgesetzt. Besonders wichtige und umfangreiche durch das THW durchgeführte Projekte waren:
- Instandsetzung diverser Gebäude auf den Liegenschaften des afghanischen Innenministeriums,
- Instandsetzung und Neubau zahlreicher Gebäude an der Kabuler Polizeiakademie,
- Neubau des Hauptquartiers der afghanischen Grenzpolizei,
- Neubauten und Sanierungen an der Universität Kabul,
- Instandsetzung des traditionellen „Frauenparks“ in Kabul,
- Aufbau eines Rettungsdienstes für die Stadt Kabul
- Instandsetzung und Neubau von Polizeihauptquartieren und -stationen in den Provinzen Herat, Kunduz, Takhar, Baghlan sowie Badakshan,
- Ausbildung von jungen Menschen zu Fahrzeugmechanikern.
Also, was tun?

Und dann stürmen Millionen von Beamten jeden Betrieb, durchsuchen alles und legen fest, wer was für wie viel Geld anbieten darf? Das ist doch absolut unrealitstisch, da man für viele Sachen garkeinen "realen" Wert bestimmen kann? Was ist eine Idee denn bitte wert? Und ohne Zinsen, also ohne Kredite, kommt man mit sicherheit auch nicht aus.Tauschhandel mit Realgegenwert und international ein Finanzsystem ohne Zins und Zinseszins.
oder aber:
weiterhin "grenzenloses" Wachstum mit periodischem "Reset" durch Kriege, Krisen und Währungs"reformen".....
Natürlich ist das "natürlich". Man kann doch nicht erwarten eine derart arme und primitive Stammesgesellschaft innerhalb von ein paar Jahren in einen demokratischen Zentralstaat nach westlichem Vorbild zu verwandeln. Sowas braucht viele Jahrzehnte. Deshalb gab es ja auch immer das zurückrudern und würde sich nun mit einer Regierung begnüngen, die sich selbst im Amt halten kann und vielleicht mal gelegentlich irgendwelche Islamisten zusammenschießt.Entschuldige, dass ich das nicht "natürlich" finde.
Also man erreicht es nicht mit Militär und nicht ohne Militär (wobei dies eine Unterstellung ist, da ja erst durch die militärische Option der Schutz durch das Militär in dem Umfang nötig wurde. Man kommt also zu dem Schluß, dass man nichts erreicht und auch nicht erreichen kann, macht aber trotzdem weiter. Und das ist dann kein blinder Aktionismus sondern ...
...Glaube?
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Die Straßensperre war ein zusammen mit der afghanischen Polizei errichteter Checkpoint in der Stadt. Also genau so eine Maßnahme um Sicherheit zu gewährleisten und Präsenz zu zeigen, an der auch im Nachhinein nichts falsches ist. Nur sollte man auf so einen, besonders in einem Land mit chronsichem Selbstmordattentäter-Problem, halt nicht trotz Warnschüssen zufahren.Achso, 1,5 Jahre und da macht man sich keine Gedanken (außer dass man die Spielregeln der Soldaten verschärft, Restriktionskurs fährt und sich mehr und mehr sowohl von der Zivilbevölkerung als auch den Hilfsorganisationen abschottet).
Nein, aber es macht es unwarscheinlicher, dass die Taliban infolge der durch deustche Soldaten verurschten zivilen Opfer, im Norden aktiver werden.Macht es das besser, dass das erst passieren musste? Und macht uns die Abfolge der Verschleierungs- und Verzögerungstaktik unserer Regierungen (alt, als auch neu) bei der Aufklärung ggü. der Weltöffentlichkeit glaubwürdiger in unseren hehren Zielen??
Die Tornados sind ja wohl höchstens eine indirekte Beteiligung, außerdem sollte hierbei auch erwähnt werden, dass vernünftige Aufklärung im Zweifelsfall auch zum Schutz von Zivilisten beiträgt.Da man das nicht losgelöst von der vorigen Antwort betrachten kann hier mal direkt anschließend:
Alles begann mit den Tornados zur "Überwachung" (IPPNW.DE |Konfliktregionen und abgeordnetenwatch.de: Verlängerung Afghanistan-Einsatz (ISAF, Tornado) und schon deswegen bekommen die Grünen bei Wahlen keine Stimme mehr von mir),
Zeigt doch nur, dass man realistisch ist genau weiß, dass ein nicht zu unterschätzender Teil der Regierung eben korrupt oder schlimemres ist.
Wieder so ein beispiel: Genau dafür gibt es doch Geheimdienste. Schockierend wäre es höchstens, wenn sie anderes tun würden.
Da muss man sich natürlich fragen, ob das sinnvoll/nötig war. Aber letztendlich ist es kein Drama und cih sehe auch den Zusammenhang zwischen dem Sammeln von informationen und dem Erschießen von Zivilisten nicht. Schließlich ist das ersteres doch gerade die Voraussetzung um letzteres zu vermeiden.und Bundenachrichtendienst Abhöraktion Welthungerhilfe Büro - Welthungerhilfe) und den darauf folgenden Dilemmata die schließlich in den seit 2008 getöteten Zivilisten gipfeln...
UAVs sind nunmal die Zukunft und häufig praktischer als normale Flugzeuge. Ich sehe da nichts negatives. Das Ding ist doch noch nichtmal bewaffnet.Wie es weitergeht?
Bei der Luftwaffe scheint man sich da über das Jahr 2011 hinaus sicher:
http://www.luftwaffe.de/portal/a/luftwaffe/aktu/nach/archiv/2009/jul?yw_contentURL=/01DB060000000001/W27U5BL5218INFODE/content.jsp
Bestimmt hat die Budneswehr dann auch noch nach Kräften versucht das THW zu sabotieren, damit sie nicht so schlecht dastehenBrunnen für Afghanistan | Neue Westfälische: Zeitung, Tageszeitung für Löhne, Gohfeld, Mennighüffen - Neue Westfälische - Löhne
Brunnenprojekte
ADRA baut Brunnen im Norden Afghanistans :: Das andere Afghanistan | Online-Magazin von ADRA zum Buch von Ursula Meissner
Außer einigen prestigeträchtigen Propagandafotos auf der BW-Seite und breit gestreuten Artikeln zu Beginn des Einsatzes, habe ich ehrlich gesagt nur selten Soldaten beim Brunnenbau gesehen... entgegen zu obigen Quellen für humanitäre Projekte.
Zumindest kann der Stern.online (http://www.stern.de/politik/deutschland/einsatz-am-hindukusch-darum-ist-die-bundeswehr-in-afghanistan-1508110.html) eine spezifische Größenordnung reinbringen:
Allerdings sind da die kostenträchtigen Projekte des THW mit drin und die sind nun wiederum etwas vom Brunnenbau entfernt:
THW - Projektgebiete
Aber ich gebe zu, dass ich das nicht richtig formuliert habe, schließlich ist die Bundswehr ja auch nicht zum Brunnen Bohren da, sondern in erster Linie dafür, dass andere das können.Bitte, wenn du wieder Scheckbuchdiplomatie willst, wo wir andere bezahlen, damit sie die Drecksarbeit für uns machen. Und für Afghanistanbedeutet dass dann noch ein paar Jahre Bürgerkrieg, tolle Aussichten.k.A. wie oft noch: Raus aus Afghanistan! Zurück zu einer Außempolitik ohne Waffen! Zurück zur Diplomatie!
Genau das ist der Knackpunkt an deiner Überlegung..... ohne Zinsen, also ohne Kredite, kommt man mit sicherheit auch nicht aus.......

.... Aber ich gebe zu, dass ich das nicht richtig formuliert habe, schließlich ist die Bundswehr ja auch nicht zum Brunnen Bohren da, sondern in erster Linie dafür, dass andere das können........
Grundsatz der Verhältnismäßigkeit
Dies erfordert es, dass die deutschen Soldaten ihrerseits nach militärischen Grundsätzen agieren, um ihren Auftrag durchsetzen zu können. Damit ist aber auch der tatbestandliche Anwendungsbereich des humanitären Völkerrechts gegeben, das damit zugleich die Grenzen zulässiger militärischer Gewalt im Sinne des VN-Mandats umschreibt.
Rechtsfolge ist die Geltung und Anwendbarkeit des II. Zusatzprotokolls zu den Genfer Abkommen. Dieses gewährt grundlegende Garantien der menschlichen Behandlung, des Schutzes von Verwundeten und Kranken sowie der Zivilbevölkerung. Der Anwendungsbereich des II. Zusatzprotokolls kennt nicht den Rechtsstatus des Kombattanten. Grundsätzlich sind die nichtstaatlichen organisierten Gruppen als Zivilpersonen einzustufen. Sie haben keine Befugnis zur Gewaltanwendung. Gleichwohl verlieren sie den Schutz als Zivilpersonen, sofern und solange sie unmittelbar an den Feindseligkeiten teilnehmen. Nehmen sie unmittelbar an Feindseligkeiten teil, können demzufolge auch Nichtkombattanten militärisch bekämpft werden. Bei der Anwendung militärischer Gewalt sind selbstverständlich die Grundsätze der Verhältnismäßigkeit aus dem humanitären Völkerrecht zu beachten.

Ich werde mir das mal ansehen und dann gegebenenfalls im anderen Thread antworten.Genau das ist der Knackpunkt an deiner Überlegung.
Wieso bedingen sich diese beiden Punkte denn so unabänderlich? Statt Zinsen, wäre es doch bedeutend sinnvoller eine Gewinnbeteiligung auszuhandeln. Das bringt erstens Ansporn zum Erfolg und zweitens zwingt es die Banken bei der Kreditvergabe gründlicher zu sein und eben nur Projekte zu finanzieren, deren Rentabilität sich abzeichnet. Jetzt verdienen sie sowohl am Auf- als auch am Abschwung und DAS ist krank, falsch, irrwitzig und dabei aber momentan leider sehr realistisch.
Ja, das hat etwas mit Vertrauen zu tun. Aber warum bringen denn Millionen Menschen ihr Geld zu Banken? Warum muss man denn über ein Lohnkonto verfügen? Wieso gibt es ein eine Weltwirtschaftsleistung, inkl. fester (tatsächlich vorhandener) Werte, Investitionen, Rohstoffe, etc.pp. und dem gegenüber eine im Umlauf befindliche Geldsumme, die diese tatsächlichen Werte inzwischen um ein Mehrtausendfaches übersteigt?
Wenn es etwas tiefgründiger sein soll, empfehle ich die Lektüre dieses Links:
http://www.macroanalyst.de/pdf-pap1-invbank/pap1-invbank.pdf
... und nein, das ist keine Verschwörungstheorie, sondern bereits heute gängige Praxis (vor allem S. 72 ff.) aber davon gibt es in den Medien nichts zu lesen (warum das so ist, findet man auf S. 84).
>>> nun genug OT (bei Klärungsbedarf ´nen neuen Thread oder aber in dem hier http://extreme.pcgameshardware.de/w...rtschaftskrise-weg-heraus-oder-sackgasse.html weiter)
Nur lässt sich das so halt besser verkaufen. Was Gutenberg gewusst oder nicht gewusst hat, wird man abwarten müssen, auch wenn da ganz eindeutig irgendeiner der Beteiligten lügt.Das sollte man der Bundeswehr vielleicht mal sagen, denn die stellt sich selbst ganz anders dar (siehe Homepage BW zu Afghanistan).
Schön, auch hier zu finden:
bundeswehr.de: Überblick: Befugnisse der Soldaten in Afghanistan
Vielleicht sollte man in der Ausbildung etwas mehr Gewicht darauf und auf rechtsstaatliches Handeln legen. So lange aber selbst in hohen und höchsten Führungsebenen diesbezüglich Defizite herrschen (sprich Verteidigungsminister: "angemessen"), stehe ich auch einem Einsatz der "Kampftruppe" im Inneren (außer unbewaffnet in Katastrophenfällen) strikt ablehnend gegenüber.
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Nicht nur "irgendeiner.".... auch wenn da ganz eindeutig irgendeiner der Beteiligten lügt.
...



Ich hab eine Frage:
Die durften doch nur einmarschieren wegen recht auf Selbsrverteidigung.
Aber:
Selbstverteidigung ist doch wenn mich Jemand angreift darf ich mich gegen den Angriff wehren(nicht rächen)um mich zu Schützen,aber das ist doch keine Selbsverteidigung wenn ich den dann angreiffe und mehr fremde Zivilisten töte als beim 11.9 Umgekommen sind.

....
Das mit der Selbstverteidigung ist im Moment auch etwas im Fluss. ... Inzwischen geht die Tendenz aber dahin, dass man sich schon veteidigt, wenn man weitere Angriffe nur vermutet. Akzeptiert das jetzt die Mehrheit der Staaten in ein paar Fällen, wird das ganze dann Gewohnheitsrecht und die Regel.
Ähnlich entwickelt es sich mit der Frage, ....
