Bundeswehr aus Afghanistan abziehen?

Bundeswehr abziehen?

  • ja

    Stimmen: 164 64,8%
  • nein

    Stimmen: 89 35,2%

  • Umfrageteilnehmer
    253
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Außerdem hat sowieso jeder das Recht, seine Meinung zu vertreten und sich nicht anhören zu müssen, dass diese "falsch" ist, denn es gibt weder eine richtige noch eine falsche Meinung.

Ich sage ja auch nicht, dass deine Meinung falsch ist, aber auf die Begründung kommts an.
 
Das es hier nicht um die Wiederherstellung einer funktionierenden Gesellschaft geht sieht man doch ganz klar daran, dass es weiterhin ein Kampfeinsatz ist, um eine weitere westliche Machtposition im Südostasiatischen Raum zu installieren. Denn sonst hätte man daraus schon längst einen Blauhelmeinsatz machen können, nur dann könnte man nicht mehr mit Waffengewalt die Personen vertreiben, die einem unlieb sind.

Blauhelmeinsatz könnte schwierig werden. Es liegt kein Bürgerkrieg vor, es gibt in dem Sinne keine etablierte, legitimierte Regierung, die um Hilfe bitten könnte, und die Menschenrechtsverletzungen gehen nicht weit über das hinaus, was z.B. auch in einigen Regionen der arabischen Halbinsel vorkommt.
Das die US of A und ihre Fans es nicht mochten, dass die örtlichen Machthaber sich nicht als befehlshörige Kolonie sehen, reicht imho nicht als Grundlage für einen UNO-Einsatz.
(bzw.: Wenn die UNO das Völkerrecht durchsetzen sollte, müssten Einsätze in Washington, London, Paris, Berlin,... folgen)
 
Blauhelmeinsatz könnte schwierig werden. Es liegt kein Bürgerkrieg vor, es gibt in dem Sinne keine etablierte, legitimierte Regierung, die um Hilfe bitten könnte, und die Menschenrechtsverletzungen gehen nicht weit über das hinaus, was z.B. auch in einigen Regionen der arabischen Halbinsel vorkommt.
Das die US of A und ihre Fans es nicht mochten, dass die örtlichen Machthaber sich nicht als befehlshörige Kolonie sehen, reicht imho nicht als Grundlage für einen UNO-Einsatz.

Ja, ist wieder mal ne Bürokratenfalle. Die trauen sich nicht, im Vorfeld eines drohenden Bürgerkrieges zu handeln. Obwohl es aus humanistischer Sicht wohl das Beste wäre, um die Schwachen und Verlierer des Krieges zu Schützen.
Meiner Meinung nach müßten da mal die Statuten für Einsätze überdacht werden.

(bzw.: Wenn die UNO das Völkerrecht durchsetzen sollte, müssten Einsätze in Washington, London, Paris, Berlin,... folgen)
Das wäre doch mal was. "Auslandseinsatz" im eigenen Land.:D
 
(bzw.: Wenn die UNO das Völkerrecht durchsetzen sollte, müssten Einsätze in Washington, London, Paris, Berlin,... folgen)

Das könnte aber etwa schwierig werden, da die Länder dieser drei Städte nun mal ein Veto Recht haben, und der Weltsicherheitsrat entscheidet, ob und wo es Blauhelmeinsätze geben wird und kein UN Parlament. Zwar hockt Ban Ki Moon auch im Weltsicherheitsrat, hat aber kein Stimmrecht.
 
Außerdem hat sowieso jeder das Recht, seine Meinung zu vertreten und sich nicht anhören zu müssen, dass diese "falsch" ist, denn es gibt weder eine richtige noch eine falsche Meinung.

Ich sage ja auch nicht, dass deine Meinung falsch ist, aber auf die Begründung kommts an.
Das sind reine Fakten was ich geschrieben habe.
Ich wollte am Anfang nichts schreiben,weil das bestimmt in ähnlicher Form ihr schon steht.War ein Fehler gebe ich zu.:daumen:
Und noch zu quantenslipstream was du geschrieben hast ist reine Spekulation.Wie du da drauf gekommen bist, ist mir ein absolutes Rätsel.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was ist Spekulation gewesen, ein wenig genauer, bitte?
das hier:Er bezieht sich wohl darauf, dass ich das alles nicht die Bohne interessiert, was in Afghanistan abgeht und zählt damit zu den Menschen, die sich lieber in den eigenen Wänden eingraben wollen als den Verlauf der Weltpolitik zu verändern.
 
das hier:Er bezieht sich wohl darauf, dass ich das alles nicht die Bohne interessiert, was in Afghanistan abgeht und zählt damit zu den Menschen, die sich lieber in den eigenen Wänden eingraben wollen als den Verlauf der Weltpolitik zu verändern.

Weil du "dito" zu seinem Post gesagt hast und er in eben diesem Post (war noch von der ersten Seite) sagte, dass ihm das mit Afghanistan nicht kümmert, also ginge ich davon aus, dass dir das ebenso egal ist.

Deswegen ja auch, etwas aussagekräftiger schreiben, das beugt Spekulationen vor. ;)
 
Ja, ist wieder mal ne Bürokratenfalle. Die trauen sich nicht, im Vorfeld eines drohenden Bürgerkrieges zu handeln. Obwohl es aus humanistischer Sicht wohl das Beste wäre, um die Schwachen und Verlierer des Krieges zu Schützen.
Meiner Meinung nach müßten da mal die Statuten für Einsätze überdacht werden.

Für Präventivkriege sind unsere Führungssysteme noch viel zu fehleranfällig. Man kann nich einfach einen Militäreinsatz starten, weil man irgendwas glaubt, das verstößt gegen Völkerrecht und im die Rechtsstaatlichkeit.


Das könnte aber etwa schwierig werden, da die Länder dieser drei Städte nun mal ein Veto Recht haben, und der Weltsicherheitsrat entscheidet, ob und wo es Blauhelmeinsätze geben wird und kein UN Parlament. Zwar hockt Ban Ki Moon auch im Weltsicherheitsrat, hat aber kein Stimmrecht.

Ich sagte "wenn" die UN das Völkerrecht durchsetzen will.
Natürlich wird die UN das nie wollen, solange ihr Wille sich auf das Beschränkt, was USA(+GB+F), Russland und China dulden, was im gemeinsamen Schnittpunkt natürlich sehr wenig ist und garantiert nichts mit Grundrechten zu tun hat. (seien es die von CIA-Gefangenen, die von kaukasischen Menschenrechtlern, die von diversen Religionsgruppen oder die von mittelasiatischen Staaten)
 
Für Präventivkriege sind unsere Führungssysteme noch viel zu fehleranfällig. Man kann nich einfach einen Militäreinsatz starten, weil man irgendwas glaubt, das verstößt gegen Völkerrecht und im die Rechtsstaatlichkeit.

Oh, da habe ich mich offensichtlich mißverständlich ausgedrückt.
Nein, keinen Präventivkrieg - keinen Krieg.
Es ging mir um einen Blauhelmeinsatz, weil der im Falle eines Bürgerkrieges gerechtfertigt wäre. Würde man (ist meine Meinung) zum jetzigen Zeitpunkt die Offensivtruppen der Allierten aus Afghanistan abziehen, dann würden sich die Clanlords doch versuchen das entstehende Machtvakuum anzueignen (wäre für mich doch ein Bürgerkrieg).
Also vorbeugend mit dem Abzug der kämpfenden Truppe Blauhelme ins Land senden (wäre logistisch recht simpel, da man nur nen blauen Überzug für den Gefechtshelm aufziehen muß). Waffen einsammeln, Minen räumen, Trinkwasserzugänge für die Bev sichern, damit das nicht auch noch wie das Benzin von irgendwelchen Bewaffneten für Horrorsummen von den Einheimischen gekauft werden muß.

Und um ein solches Debakel wie in Somalia zu verhindern, muß auch die Befugnis der Blauhelme erweitert werden (evtl Polizeiarbeit, bis eine Landeseigene Polizeibehörde existiert und funktioniert).
 
Es ging mir um einen Blauhelmeinsatz, weil der im Falle eines Bürgerkrieges gerechtfertigt wäre. Würde man (ist meine Meinung) zum jetzigen Zeitpunkt die Offensivtruppen der Allierten aus Afghanistan abziehen, dann würden sich die Clanlords doch versuchen das entstehende Machtvakuum anzueignen (wäre für mich doch ein Bürgerkrieg).
Also vorbeugend mit dem Abzug der kämpfenden Truppe Blauhelme ins Land senden (wäre logistisch recht simpel, da man nur nen blauen Überzug für den Gefechtshelm aufziehen muß). Waffen einsammeln, Minen räumen, Trinkwasserzugänge für die Bev sichern, damit das nicht auch noch wie das Benzin von irgendwelchen Bewaffneten für Horrorsummen von den Einheimischen gekauft werden muß.

Ok, angenommen, die Koalitionstruppen machen das und Blauhelmsoldaten ziehen dann nach Afghanistan ein.

1. Wer soll die Blauhelme beauftragen? Die Clanchefs sind doch eher daran gelegen, das untereinander zu klären, dann kann man auch noch nebenbei Drogen anbauen.

2. Sicher, dass das so durch den Weltsicherheitsrat geht, ohne dass das eine oder andere Land etwas "anpassen" will? Vom Vetorecht der ständigen Mitglieder rede ich noch nicht mal.

3. Was sollen die Blauhelme denn anders machen als die jetzigen Koalitionstruppen?

4. Die Blauhelme werden noch mehr bekämpft werden als die Koalitionstruppen, da sie technisch nicht den Stand haben, denn sie haben könnten.

Und um ein solches Debakel wie in Somalia zu verhindern, muß auch die Befugnis der Blauhelme erweitert werden (evtl Polizeiarbeit, bis eine Landeseigene Polizeibehörde existiert und funktioniert).

Das entscheidet aber der Weltsicherheitsrat und da liegt dann schon der Hase im Pfeffer begraben.
 
@quantenslipstream

Die taktische Entscheidung trifft der Befehlshabende Offizier vor Ort.
Es gab einen Bericht über den damaligen in Somalia. Der kann nachts nicht mehr schlafen, trat aus der Armee aus (immerhin Genaral) und würde alles anders machen-eben nicht mehr nur zusehen.

Ich bin eh der Meinung, dass die Blauhelmeinsätze anders geregelt werden müssen. Es müssen generelle, grundlegende Regeln bestehen. Ohne VETO-Rechte, so wird das immer und immer wieder für machtpolitischen Bullshit mißbraucht werden. Es ist eine Viel-Völkerarmee und sollte auch im Interesse aller Völker eingesetzt werden.
 
Die taktische Entscheidung trifft der Befehlshabende Offizier vor Ort.
Es gab einen Bericht über den damaligen in Somalia. Der kann nachts nicht mehr schlafen, trat aus der Armee aus (immerhin Genaral) und würde alles anders machen-eben nicht mehr nur zusehen.

Was die Blauhelmsoldaten innerhalb ihres Mandats dürfen und was nicht, entscheidet aber der Weltsicherheitsrat. Der schreibt vor, was das Mandat beinhaltet.
 
Was die Blauhelmsoldaten innerhalb ihres Mandats dürfen und was nicht, entscheidet aber der Weltsicherheitsrat. Der schreibt vor, was das Mandat beinhaltet.

Zum Glück kann der Nachts ruhig schlafen.
Mir persönlich wäre es egal, was irgendwelche Typen fernab der Realität zig Monate vor meinem Einsatz entschieden haben, solange ich nicht daneben stehen und zusehen muß, wie neben mir Menschen vergwaltigt, gequält und brutal ermordet werden.

Btw ist der ExBefehlshaber nicht der einzige psychisch traumatisierte Soldat aus Somalia.

Natürlich weiß ich, dass unter den gegebenen Umständen mein Ansinnen einer Utopie gleichkommt - träumen darf man doch noch!
Ändert aber nichts an dem verlorenen Posten, auf dem unsere Truppen da stehen. Glaubt man wirklich, daß man mit den paar Männern und dem bissel Militärtechnik etwas in Afghanistan ändern kann? Das haben die Russen mit wesentlich mehr Soldaten und HighTech ala Mi-24 in zig Jahren auch nicht geschafft und solange dort ein kriegsähnlicher Zustand herrscht, wird sich kein neues Land mit einer stabilen Regierung bilden können.
 
Zum Glück kann der Nachts ruhig schlafen.
Mir persönlich wäre es egal, was irgendwelche Typen fernab der Realität zig Monate vor meinem Einsatz entschieden haben, solange ich nicht daneben stehen und zusehen muß, wie neben mir Menschen vergwaltigt, gequält und brutal ermordet werden.

Btw ist der ExBefehlshaber nicht der einzige psychisch traumatisierte Soldat aus Somalia.

Natürlich weiß ich, dass unter den gegebenen Umständen mein Ansinnen einer Utopie gleichkommt - träumen darf man doch noch!
Ändert aber nichts an dem verlorenen Posten, auf dem unsere Truppen da stehen. Glaubt man wirklich, daß man mit den paar Männern und dem bissel Militärtechnik etwas in Afghanistan ändern kann? Das haben die Russen mit wesentlich mehr Soldaten und HighTech ala Mi-24 in zig Jahren auch nicht geschafft und solange dort ein kriegsähnlicher Zustand herrscht, wird sich kein neues Land mit einer stabilen Regierung bilden können.

Ich stimme dir ja grundsätzlich zu. Blauhelmmandate sollte immer das Maximum beinhalten und die Kommandeure vor Ort entscheiden, was getan werden muss.
Aber wenn ich sehe, du bringst das Beispiel Somalia an, dass die Uno Hilfslieferungen von feindlichen Truppen geplündert worden sind (sodass die Bevölkerungs nichts zu essen bekam) und die Blauhelme daneben standen, weil sie laut Mandat nicht eingreifen durften, ist doch schon obszön. :daumen2:
Aber solange der Weltsicherheitsrat, und das sind extreme Bürokraten, derartige Einsätze anhand von Papieren zustimmen oder nicht, wird sich einfach nichts ändern.
Die Versammlung der UN sollte deratiges aushandeln und das nicht einem so zertrittenem Organ wie dem Weltsicherheitsrat (wo es ja immer noch diesen ollen Veto Mächte gibt, sagt da eine "nee", läuft gar nichts) überlassen.

Interessant ist ja, dass B und C Waffen von den Ländern geächtet werden, A Wafen aber nicht, trotzdem wird in den besagten Veto Mächten fleßig an B und C Waffen rumgeforscht.

Woher kam denn das Anthrax, mit dem Washington kurz nach dem 11. Spetember bedroht wurde? :what:

Von wem hat Saddam noch mal das Nervengas bekommen, mit dem er im Iran/Irak Krieg feindliche Soldaten getötet hat (und später Kurden)? :daumen2:
 
Oh, da habe ich mich offensichtlich mißverständlich ausgedrückt.
Nein, keinen Präventivkrieg - keinen Krieg.
Es ging mir um einen Blauhelmeinsatz, weil der im Falle eines Bürgerkrieges gerechtfertigt wäre. Würde man (ist meine Meinung) zum jetzigen Zeitpunkt die Offensivtruppen der Allierten aus Afghanistan abziehen, dann würden sich die Clanlords doch versuchen das entstehende Machtvakuum anzueignen (wäre für mich doch ein Bürgerkrieg).
Also vorbeugend mit dem Abzug der kämpfenden Truppe Blauhelme ins Land senden (wäre logistisch recht simpel, da man nur nen blauen Überzug für den Gefechtshelm aufziehen muß). Waffen einsammeln, Minen räumen, Trinkwasserzugänge für die Bev sichern, damit das nicht auch noch wie das Benzin von irgendwelchen Bewaffneten für Horrorsummen von den Einheimischen gekauft werden muß.


Ah. Verstehe.
Ein Blauhelmeinsatz im herkömmlichen Sinne wird aber nicht helfen. In anderen Bürgerkriegsregionen versuchen die Blauhelme, die Zivilbevölkerung vor militärischen Kräften jeder Art zu schützen. D.h. man schickt Blauhelme hin (was aber, wenn es ohne Einverständniss des Staates geschieht, bereits ein schwerer Verstoß gegen staatliche Souvernität ist!), die sich in den Weg stellen und zurückschießen, sobald jemand die Zivilisten hinter ihnen angreift.
Das klappt in Afghanistan aber nicht, denn es will ([zyniker]mit Ausnahme der USA[/zyniker]) niemand Zivilisten angreifen. Kämpfe finden nur auf höherer Ebene zwischen politischen Kräften statt - mir persönlich stellt sich die Frage, ob "Bürgerkrieg" über ein angemessener Begriff ist. Eigentlich handelt es sich um einen internationalen Konflikt zwischen dem "islamischen Emirat Afghanistan" (Taliban, kaum als Staat anerkannt) und der "islamischen Repulik Afghanistan" (Nordallianz, "das" Afghanistan).
Ein Einsatz von UN-Truppen würde somit zwangsläufig auf einen Kriegseinsatz (quasi wie jetzt) hinauslaufen, der nur enden würde, in dem eine (oder beide) Regierungen gestürzt und ihr Territorium erobert wird.
Ein Eroberungskrieg mit dem Ziel, politische Macht auszuüben, ist aber kein Blauhelmeinsatz mehr. Das wäre der von mir beschriebene Angriffskrieg, in dem Fall halt z.B. von der UN auf die Taliban.
 
Aber wenn ich sehe, du bringst das Beispiel Somalia an, dass die Uno Hilfslieferungen von feindlichen Truppen geplündert worden sind (sodass die Bevölkerungs nichts zu essen bekam) und die Blauhelme daneben standen, weil sie laut Mandat nicht eingreifen durften, ist doch schon obszön. :daumen2:
Ich hoffe, Du findest nicht das Anbringen dieses Bsp. als obszön. Falls doch, bitte ich um Verzeihung.
Somalia ist ein krasses Beispiel für Inkompetenz und Ignoranz.
Das die Soldaten (ähnlich wie bei den ethnischen Säuberungen in Bosnien) nur daneben stehen und zuschauen sollen finde ich eine Zumutung (war selbst in Bosnien aber nicht als Blauhelm). Als deutscher Soldat bin ich auch unter anderem Kommando noch deutschen Recht verpflichtet (Dafür steht ja auch der Eid). Meines Erachtens widerspricht es dem deutschen Recht, wenn ich gezwungen werde bereits benanntes Tun tatenlos hinzunehmen.
Es gibt noch Dinge wie Nothilfe und Notwehr, zu der ich verpflichtet bin. Ebenso wie das Unterlassen derer eine Starftat ist, für die ich belangt werden muß.

Interessant ist ja, dass B und C Waffen von den Ländern geächtet werden, A Wafen aber nicht, trotzdem wird in den besagten Veto Mächten fleßig an B und C Waffen rumgeforscht.
Ist ohne Frage ein assozialer Zustand. Ebenso wie der Gebrauch von Antipersonenminen Streu- und Brandbomben - ist aber ein anderes Thema.

Das klappt in Afghanistan aber nicht, denn es will ([zyniker]mit Ausnahme der USA[/zyniker]) niemand Zivilisten angreifen. Kämpfe finden nur auf höherer Ebene zwischen politischen Kräften statt - mir persönlich stellt sich die Frage, ob "Bürgerkrieg" über ein angemessener Begriff ist. Eigentlich handelt es sich um einen internationalen Konflikt zwischen dem "islamischen Emirat Afghanistan" (Taliban, kaum als Staat anerkannt) und der "islamischen Repulik Afghanistan" (Nordallianz, "das" Afghanistan).
Ein Einsatz von UN-Truppen würde somit zwangsläufig auf einen Kriegseinsatz (quasi wie jetzt) hinauslaufen, der nur enden würde, in dem eine (oder beide) Regierungen gestürzt und ihr Territorium erobert wird.
Ein Eroberungskrieg mit dem Ziel, politische Macht auszuüben, ist aber kein Blauhelmeinsatz mehr. Das wäre der von mir beschriebene Angriffskrieg, in dem Fall halt z.B. von der UN auf die Taliban.

Genau genommen gibt es den originalen Staat Afghanistan nicht mehr (dieser war buddistisch).
Mit der Kolonialisierung durch die Briten wurde es zu einem Spielball größerer Staaten (Briten->Russen->Taliban->wer auch immer denen folgt).
Es wäre streng betrachtet keine Invasion durch Blauhelme, sondern eine Befreiung des Landes von Fremdmächten (Invasoren/Rebellen), die das Staatsgefüge dort verändert haben.

Eigentlich muß man die Leute ,jeden Einzelnen (Mann/Frau) befragen, was sie denn nun eigentlich wollen (nein, keine Wahl und schon gar keine "gewählten Volksverräter").
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ganz ehrlich:
Wenn wir (und andere) die Truppen abziehen, wird 'das Böse' die Oberhand gewinnen.
Entsprechend müssen wir alles was wir haben, nach Afghanistan und in den Irak schicken, um die Ordnung widerherzustellen bzw zu garantieren, was allerdings etwas dauern kann.

Entsprechend darf man sich allerdings auch nicht als Besatzer aufspielen.

Das ist ja auch das Problem, das man nicht einfach so die Leute da abziehen kann.
Was glaubt ihr, würde passieren, wenn von Heut auf Morgen alle westlichen Truppen aus beiden Staaten abgezogen werden würden?!
 
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