News Sterbende Ryzen: Stellungnahme von AMD und OEMs gefordert

Die Ursachen mögen noch nicht geklärt und die Gründe mannigfaltig sein, aber ich würde Abstand nehmen von Tuning Maßnahmen. Die CPUs sollten konservativ betrieben werden.
Jag die CPU ins Powerlimit (Torsten hat gesagt wie - #58) und schau dir die Werte an. Wenn alles unauffällig ist, gibt es keine Probleme.
Aber wer von den Otto Normal Verbrauchern macht das schon? Niemand!
 
Jag die CPU ins Powerlimit (Torsten hat gesagt wie - #58) und schau dir die Werte an. Wenn alles unauffällig ist, gibt es keine Probleme.
Aber wer von den Otto Normal Verbrauchern macht das schon? Niemand!
Die X3D CPUs werden für das Gaming gebraucht. Diese CPUs werden entsprechend ausgelastet. Das galt auch für die Oberklasse Raptor Lakes. Schon allein wegen des Anwendungsprofils sind die CPUs anfälliger für Defekte.

Ein 7600X oder ein I5 14400 sind limitiert und werden für Causal Anwendungen gebraucht.

Allein aus dem Anwendungsfall heraus (Gaming, hohe Frames etc.) ergeben sich etwas häufigere CPU-Defekte.

Dann mag noch der ein oder andere Bastler kommen, der in UEFI Einstellungen die Standardwerte erhöht, was bei der Zielgruppe vermehrt vorkommt. Insgesamt ergibt sich ein etwas höheres Ausfallrisiko.
 
Wenn hunderte CPUs Sterben, dann sagt das überhaupt nicht viel aus, wenn monatlich hundertausendfach verkauft wird.

Um zu beurteilen, ob eine CPU oft stirbt, müsste man schon wissen wie viele davon in Umlauf sind und wie lange sie laufen.

Hundert Ausfälle bei Hundertmillionen CPUs ist extrem zuverlässig. Hundert Ausfälle bei 200 ist eine Katastrophe...
Insofern sagt "Hundert Posts in einem Reddit Thread" halt überhaupt nicht aussagekräftig.


Das ist wie wenn man hier und bei Computer Base fragt was ihr für eine Grafikkarte habt und daraus schließt, dass 30% der Bevölkerung entweder eine 4090 oder 5090 im System haben.
Das ist natürlich Blödsinn.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und ich stelle mir mal wieder die Frage aller Fragen :ugly:
Wie viele liefe davon ohne das Herumgefummelt wurde ?

Am Ende heißt es wieder SOC und MC Voltage bis hinten hin aufgeknallt weil XMP/EXPO geladen wurde und dann natürlich schön in Kombination mit PBO und Scalar 10x :lol:
Und noch zusätzlich die ein oder andere Spannung dazu absolut überhöht.

Achja Reddit… wie ich’s liebe.
 
Ein Jahr habe ich noch Garantie.Mich würde aber trotzdem Interessieren wie ich es richtig einstellen kann.
Das wird keiner wirklich beantworten können da es dazu keinerlei Aussagen seitens Hersteller gibt. Wir können nur spekulieren was wirklich passiert.
An sich würde ich mich nicht zu sehr von diesen Aussagen irre machen lassen. Alleine bei der DRAM Spannung die nach JEDEC bis 1.5V in spec liegt sagt alles über die Glaubwürdigkeit einiger Aussagen hier aus.
 
Ich gehe stark davon aus, dass es etwas mit der Stromversorgung zu tun hat. Nach dem Update beim ASRock war im BIOS alles rot markiert und wenn man den EXPO auswählt, nimmt er automatisch die geregelte Vcore-Spannung. Erhöht man etwas und es ist rot markiert, sollte man besser die Finger davon lassen. Vermutlich wurden die Prozessoren übertaktet, da AMD damit geworben hat, dass dies nun mit den neuen X3D möglich ist. Vielleicht hat man sich hier beim Overclocking verkalkuliert, alles andere ergibt keinen Sinn. Für mich gibt es zwei Möglichkeiten: A) Die CPU wurde übertaktet oder B) die Teile laufen bereits ab Werk mit zu hoher Spannung auf dem besagten Board.
Habe seit Release 2024 einen 9800X3D auf einem B650 Tomahawk WIFI, hab mich bisher nie mit der UEFI Version auseinander gesetzt die CPU läuft mit EXPO Profil auf 6000 MHz. Curve Optimizer -15. Hatte da bisher nie Probleme mit. Die Stromaufnahme geht in spielen auch nicht wirklich durch die Decke.
Genauso hier: Auf einem Tachi B650E läuft mit OC auf 5,425 GHz und COP -45 alles problemlos, und auf dem anderen Tachi Lite ist ebenfalls ein 9800er im Einsatz – auch hier funktioniert alles einwandfrei.
 
Die X3D CPUs werden für das Gaming gebraucht. Diese CPUs werden entsprechend ausgelastet. Das galt auch für die Oberklasse Raptor Lakes. Schon allein wegen des Anwendungsprofils sind die CPUs anfälliger für Defekte.

Ein 7600X oder ein I5 14400 sind limitiert und werden für Causal Anwendungen gebraucht.

Allein aus dem Anwendungsfall heraus (Gaming, hohe Frames etc.) ergeben sich etwas häufigere CPU-Defekte.
Einfach nur nein.
Mein 9800X3D wird nicht mal im Ansatz voll ausgelastet.
Der ist beim Gaming deutlich kühler und verbraucht weniger, als wenn er wirklich mal was rendern muss.
Also nein, die Belastung ist niedriger.
 
Das wird keiner wirklich beantworten können da es dazu keinerlei Aussagen seitens Hersteller gibt. Wir können nur spekulieren was wirklich passiert.
An sich würde ich mich nicht zu sehr von diesen Aussagen irre machen lassen. Alleine bei der DRAM Spannung die nach JEDEC bis 1.5V in spec liegt sagt alles über die Glaubwürdigkeit einiger Aussagen hier aus.
Ok, also dann kann ich die Einstellungen so lassen wie sie sind. Das finde ich gut. Man liest so allerhand und ich als Laie weiss halt nicht was ich glauben darf und was nicht. Ich kenne mich zwar ein wenig aus, aber mein wissen ist doch sehr begrenzt.
 
Ein 7600X oder ein I5 14400 sind limitiert und werden für Causal Anwendungen gebraucht.

Allein aus dem Anwendungsfall heraus (Gaming, hohe Frames etc.) ergeben sich etwas häufigere CPU-Defekte.
Ein 7600X hat keine besonders niedrigen Powerlimits, aber ich weiß worauf du hinaus willst. Das letzte Quäntchen Geschwindigkeit erfordert oft höhere Powerlimits, Spannung, Takt und damit Hitzeentwicklung bei Prozessor, Mainboard usw.
Mir stellt sich eine andere Frage:
Warum sollte man die bereits recht nah an den Limits arbeitenden AMD-Prozessoren weiter ausreizen?
Der 9800X3D ist gerade bei Eigenbauten wahrscheinlich derzeit die meist gewählte CPU.
Core i5 14400F, 225F und Ryzen 5 7500F sollte man dabei aber auch auf dem Schirm haben.

;)
Tipp:
Curve Optimizer auf einen Wert zwischen (Minus) - 10 und - 20, SoC-Spannung nicht zu hoch ansetzen und 1,25 Volt nicht überschreiten (vor allem bei X3D-CPU, Auto-Wert kontrollieren, 1,3 Volt wären mir schon zu knapp).
Nicht jede CPU schafft bei AMD DDR5-6400 1:1, manchmal wird es bei DDR5-6000 schon knapp (lieber tWR, tRC, tRFC verschärfen, tREFI verlängern, CommandRate 1)!
XMP und EXPO mit Einstellungen über DDR5-6000 bei mehr als 1,35 Volt sehe ich für X3D-CPUs problematisch!
Warum? -
Darum.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der 9800X3D hat eine kleinere Fläche mit höherer Leistungsdichte und deutlich höhere Spitzen pro CCD und PIN-Gruppe als der 9950X3D. Mögliche Kontaktwiderstände (Montage, Staub, verbogene Pins, younameit), gepaart mit entsprechenden Boostkurven im BIOS und den per default hohen LGA Strömen bei AM5 erzeugen dann im schlechtesten Fall punktuell eine zu hohe Hitze und es wird bei einigen Usern leider dunkel.

Mir wäre nicht bekannt, dass es eine Trennung zwischen der Stromversorgung beider CCD gibt. Die hängen beide an der gleichen Leitung und die Kontakte sind untereinander im Package verbunden, getrennt auf die Stromversorgung einzelner Kerne nehmen nur die Power-Gating-Mechanismen im CPU-Inneren Einfluss. Davon abgesehen kann der 9950X3D bei Last auf einem einzelnen CCD (was ja praktisch der Normalzustand dieses 8+8-Kerners ist) sogar noch höher boosten. Auch die verlöteten Kontakte innerhalb des 9800X3D werden also nicht stärker belastet.

Der einzige Aspekt, der diese CPU von anderen High-End-Ryzens unterscheidet: Er ist extrem beliebt bei gut informierten DIYern. Also bei genau der Zielgruppe, die ihre Probleme sofort online zur Schau stellt, während etwaige defekte 9950X oder 7600 eher beim Support von Lenovo/Dell/HP/... reklamiert werden.
 
Ein Jahr habe ich noch Garantie.Mich würde aber trotzdem Interessieren wie ich es richtig einstellen kann.
Abwarten und Tee trinken. Lass dich von sowas nicht verrückt machen.

Ok, also dann kann ich die Einstellungen so lassen wie sie sind. Das finde ich gut. Man liest so allerhand und ich als Laie weiss halt nicht was ich glauben darf und was nicht. Ich kenne mich zwar ein wenig aus, aber mein wissen ist doch sehr begrenzt.
Stand jetzt kannst du eh nichts dran ändern, weil man nicht weiß, was es ist.
Kann natürlich sein, dass du deine CPU "rettest", wenn du sie auf Halbgas laufen lässt, aber da du Garantie hast, würde ich das ignorieren.
 
Gibt es bei AM4 und 5800X3D bzw. 5700X3D da auch Fälle? Sollte ich lieber Combo Strike (MSI X570 Mainboard) deaktivieren? Oder betrifft die Thematik ausschließlich AM5? Kann die Ursache in der Veränderung des Sockeltyps (von AM4 auf AM5) liegen? Fragen über Fragen, aber Ahnung hab ich gerade echt so gar keine :(
 
Ok, also dann kann ich die Einstellungen so lassen wie sie sind. Das finde ich gut. Man liest so allerhand und ich als Laie weiss halt nicht was ich glauben darf und was nicht. Ich kenne mich zwar ein wenig aus, aber mein wissen ist doch sehr begrenzt.
Ja wobei man hier eher Meinungen als Erfahrungsberichte o.ä. lesen wird. Daher würde ich die Aussagen hier auch sehr kritisch sehen, da gibt es bessere Threads. Bspw. hier: https://extreme.pcgameshardware.de/threads/amd-ryzen.470191/
Mir wäre nicht bekannt, dass es eine Trennung zwischen der Stromversorgung beider CCD gibt. Die hängen beide an der gleichen Leitung und die Kontakte sind untereinander im Package verbunden, getrennt auf die Stromversorgung einzelner Kerne nehmen nur die Power-Gating-Mechanismen im CPU-Inneren Einfluss. Davon abgesehen kann der 9950X3D bei Last auf einem einzelnen CCD (was ja praktisch der Normalzustand dieses 8+8-Kerners ist) sogar noch höher boosten. Auch die verlöteten Kontakte innerhalb des 9800X3D werden also nicht stärker belastet.
Ein hoher Boost heißt ja nicht automatisch eine hohe Leistungsaufnahme. Oft erreicht man hohen Boost ja nur bei geringer Last. Und es macht schon einen Unterschied wie viele CCDs verbaut sidn. Gerade wenn ich den 3700x oder den 9800x3d ggü. den 5900x von den Temperaturen vergleiche waren die einzel CCDs tendenziell immer höher bei den Temperaturen. Wären einige CPUs nicht angeblich bei niedriger Last abgeraucht wäre ein Hot Spot durchaus vorstellbar.
 
Muss es wirklich immer eine X- bzw. K-CPU sein?
Core i5 14400F und Ryzen 5 7500F sind gute Produkte, vor allem in Relation zu den Kosten.
Bei AMD sind die X-Modelle nicht ganz so prekär, wie bei Intel´s K-Modelle.

Aber ich würde keine K oder KS Modelle kaufen. Ich würde auch keinen 9850X3D kaufen. Wozu?

Der 3D Cache von AMD ist eine recht junge Technologie (gab es aber schon früher bei Intels 5775c). Auch die Mainboard Hersteller wissen nicht wirklich, was die CPU verträgt.

Wenn es schon eine High End CPU sein soll, dann ein 265K oder ein mit konservativen Werten betriebener AMD Prozessor.

Wer braucht die zusätzliche Leistung eines KS Prozessors schon, oder eines 9850X3D?

Ich würde auch nie eine 5060ti auf 5070er Niveau hochjagen. Die Hersteller haben nicht mehr die Toleranzen, wie vor 10 Jahren.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Aber ich würde keine K oder KS Modelle kaufen. Ich würde auch keinen 9850X3D kaufen. Wozu?

Der 3D Cache von AMD ist eine recht junge Technologie (gab es aber schon früher bei Intels 5775c). Auch die Mainboard Hersteller wissen nicht wirklich, was die CPU verträgt.

Ich würde auch nie eine 5060ti auf 5070er Niveau hochjagen. Die Hersteller haben nicht mehr die Toleranzen, wie vor 10 Jahren.
Der 3D-VCache bringt ja manchmal extreme Zuwächse bei Gaming-Performance mit kaum relevantem Stromverbrauch, wenn es denn bei Spiel / Engine etwas ausmacht.
Ich will dabei aber nicht wissen wie viele Probleme von Prozessoren mit Profilen alá DDR5-6400 bei 1,45 Volt für den RAM und 1,3 Volt SoC-Spannung an der Schmerzgrenze stammen.
 
Hardwareluxx hatte einen Artikel darüber.
Zitat:
"Auffällig ist allerdings, dass die Defekte vorwiegend mit den neueren Mainboards der AMD-800-Chipsatzserie auftreten. Zusätzlich könnte auch die SoC-Spannungsgrenze von 1,3 V möglicherweise noch zu hoch sein. Die meisten Anwender aktivieren für den DDR5-Arbeitsspeicher schlicht XMP oder EXPO, wodurch die Mainboards für den "stabilen" Betrieb neben der VDDIO- auch die SoC-Spannung für den IMC (Integrated Memory Controller) stark mit anheben, auch wenn derart hohe Spannungen nicht immer notwendig sind. Die meisten Anwender kümmern sich jedoch nicht weiter darum und lassen das System einfach so laufen. Andere Enthusiasten hingegen loten die wirklich nötige Spannung aus."

Der Text hat mich jetzt mal dazu angeregt um zu schauen was bei mir für eine SoC Spannung anliegt. Habe dazu auch gleich mal einen CinebenchR23 laufen lassen. Also die SoC Spannung liegt bei mir bei 1,2V. Scheint wohl normal zu sein.


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Der 3D-VCache bringt ja manchmal extreme Zuwächse bei Gaming-Performance mit kaum relevantem Stromverbrauch, wenn es denn bei Spiel / Engine etwas ausmacht. Ich will dabei aber nicht wissen wie viele Probleme von Prozessoren mit Profilen alá DDR5-6400 bei 1,45 Volt für den RAM und 1,3 Volt SoC-Spannung an der Schmerzgrenze stammen.
Die SOC Spannung anzuheben, würde ich heute nicht mehr machen, und 1.45 Volt für den RAM, halte ich für unvernünftig. SOC bei 1.2V belassen und RAM maximal bei 1.30V. Das wäre jetzt meine Meinung (die nicht jeder teilen muss;-))

Ich sehe schon PCGH mit verstärkten Undervolting Artikeln, da die Hardware jetzt einfach länger halten muss. Vielleicht kommt auch mal ein kritischer Artikel mehr, über die Gefahren von Spannungen.

Den RAM zu verlieren, kann sich heute kaum noch einer leisten, geschweige denn die Grafikkarte.

Die 5060ti 16GB habe ich gleich mal auf 154 Watt begrenzt...Muss jetzt nicht wirklich sein, aber man muss inzwischen in 5-7 Jahres Zyklen bei der Hardware denken...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Der einzige Aspekt, der diese CPU von anderen High-End-Ryzens unterscheidet: Er ist extrem beliebt bei gut informierten DIYern. Also bei genau der Zielgruppe, die ihre Probleme sofort online zur Schau stellt, während etwaige defekte 9950X oder 7600 eher beim Support von Lenovo/Dell/HP/... reklamiert werden.
Vor allem sind die paar Reddit-Threads angesichts der Verkaufszahlen kein Grund für eine Hysterie.
 
Ich sehe das Problem sowohl bei den Board- als auch bei den CPU-Herstellern.

Die Klamotten werden oft einfach nicht nach den Spezifikationen betrieben. XMP sagt 1.35V, Board legt 1.38V an. SoC Spannungen werden wegen "Stabilität" gerne pauschal und in Stock settings automatisch vom Board erhöht etc.
Sind die Spezifikationen dann nicht mit ausreichenden Puffern versehen bzw. auf Kante genäht, entscheidet die Kombination aus Silicon Lottery, Board bzw. dessen Firmware und/oder die Betriebszeit oder -last, wann die Komponente X wegen Degradation den Geist aufgibt.
 
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