News Sterbende Ryzen 7 9800X3D: Asus mit offizieller Stellungnahme

Alles per Stock - und somit Standard laufen zu lassen bzw. das System auf Stabilität auszurichten, ist eigentlich das einzig wahre wenn man ganz ehrlich zu sich selbst ist, aber ok, ein jeder so wie man mag.
Naja expo/xmp kann man schon aktivieren. Das ist ja streng genommen schon nicht mehr stock.
@Micha_Regelt Ich erinnere mich gerade an ein Video zurück, wo ein weiser Redakteur mal daran erinnert hat, dass man "Intel-CPUs innerhalb der Spezifikation betreiben" kann. :D War eins meiner Lieblingsvideos, in der Richtung.

Oder Roman hat glaub' ich auch mal genau gezeigt, wie man wo was in einem bestimmten Board einstellen kann und was das alles heißt, wenn ich mich nicht irre. Das liegt alles schon jahrelang zurück.

Bin halt schon was älter. ;)

Yo. Vieles, was da steht, verstehe ich heute auch nicht. Ich denk mir einfach nur, wenn da was von Boost/Enhanced usw. steht, dann lass ich das lieber Disabled. :D Aber das ist eh mein Ding, Sachen lieber etwas schonender laufen zu lassen (außer dem RAM, den ich auf 6000er Speed laufen lasse).

Edit: Aber letzteren, hab ich auch dafür gekauft.
Eben das denk ich mir. Ich lass von sowas auch die Finger. Ich stell halt noch so Dinger wie "Leistung bevorzugen" im Treiber und Co ein, aktiviere XMP und das wars. Mehr mach ich auch nicht.

Vor allem erklär mal den Leuten die "AUF EINMAL" Probleme bekommen, dass sie ihre oc Einstellungen zurücksetzen sollen oder so... Das 1. was dann immer kommt ist "Hat ja bis jetzt auch funktioniert" ja dann gebe ich dir halt keine Hilfe mehr, wenn du sie nicht willst... So denk ich jedenfalls.

Ich weiß es nicht, aber irgendwie hab ich das Gefühl, dass 95%+ der User selber schuld an ihren Defekten sind...
 
Den Anwendern wird zudem geraten, ihr ASUS AMD 800-Serie Mainboard über ASUS EZ Flash oder BIOS Flashback auf das neueste BIOS zu aktualisieren, um die Systemstabilität zu gewährleisten.
Für mich klingt es so, als wäre ein falscher Wert dafür verantwortlich, wobei die Spannung für den VCore zu hoch ist und dadurch die CPU schneller oder in kurzer Zeit Schaden nimmt. Ist zwar nur eine Vermutung, aber für mich plausibel nachzuvollziehen...
 
Auf diese 400 AM5 Rechner hat man auch dauerhaft Zugriff und macht auch Stichprobenprüfungen?

Ich kann sagen von den X570 5800x der booset mit keinen PBO usw nicht mehr ans Maximum nach einiger Zeit. Am Arctic Liquid freezer II 360 wird es nicht liegen. auf den Rechner habe ich einige male im Jahr zugriff, der wurde von mir gebaut.

Das möchte ich mir gerne vor Ort direkt anschauen, alle 400 REchner, und Vollzugriff etc.
Nur weil ein Rechner bootet bedeuet nicht dass er in Ordnung ist. Siehe das angeschnittene der 5800x boostet nicht mehr ins maximum.
Nein, aber auf ca. 60 Stück haben wir tatsächlich dauerhaft Zugriff (die stehen bei uns^^).
Ryzen 3XXX und 5XXX ists doch aber immer das Gleiche, vor allem die ersten Chargen hatten doch alle im Overboost die Interconnect Fehler, musst mal googlen:

Sowas gibt es bei 9000 nicht, entweder lebt das Ding oder es ist tot.
Und bei tot würde sich garantiert jemand bei uns melden.

Natürlich sind 400 Rechner keine aussagekräftige Masse, aber ich stehe auch mit anderen in Kontakt welche Containerweise DeskMinis hier rüber holen und ebenfalls keine Probleme haben.

Auch bin ich am Arsch wenn mir meine ASRock Flotte um die Ohren fliegt, daher bin ich sehr an einer Lösung bzw. einer Diagnose interessiert. Nur die konnte bisher keiner liefern. Auch konnte kein Medienoutlet diesen Fehler nachstellen, es gibt lediglich diesen ASRock Reddit Thread in dem mehrere Fehler (Windows Standby Probleme, RAM EXPO Probleme und andere Boot Probleme) einfach zu "mein Ryzen ist tot" zusammengewürfelt werden.

Falls dich meine Meinung interessiert:
 
Das Problem ist, dass man gerade bei Asus nie weiß, wo was "überdreht" ist. Okay, wenn man die PBO-Option im BIOS gar nicht erst aktiviert und auch vom "Ryzen Master" die Finger lässt, sollte man sicher sein.

Aber es gibt ja noch drölfzig andere Optionen z.B. für den Boost im "normalen" Teil des BIOS, wo man bei Asus dann die Optionen "Auto" und "Manual" hat. Woher weiß ich, ob ob dieses "Auto" dann in der Spezifikation ist, oder nicht Asus doch wieder irgendwo getunt hat, um den längeren Benchmarkpillermann zu haben?

Wie wärs mal mit "Standard" oder "AMD Spec." als Option?
Das ist doch nicht nur bei Asus so, sondern bei allen.

Edit
Ich finds total bekloppt, dass hier immer von Asus-brettern die Rede ist. Ja Welche denn?!
Die ROG Boards mit maximal vielen Einstellungen? Die tuf Teile? Die creator Serie, oder die Prime?
Die haben doch schon unterschiedliche Zielgruppen.

Warum wird sowas pauschalisiert?
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber es gibt ja noch drölfzig andere Optionen z.B. für den Boost im "normalen" Teil des BIOS, wo man bei Asus dann die Optionen "Auto" und "Manual" hat.
Die Option Auto geht mir grundsätzlich bei allen Mainboards seit vielen vielen Jahren auf den Keks. Das ist kein Asus spezifisches Ding.

Wenn man wenigstens am Rand noch beschreiben würde, wofür Auto denn steht.
Enabled? Disabled? 1 V? Mercedes? 5 Äpfel?

Auto als Option macht nur Sinn, wenn das System einen Spielraum hat, innerhalb dessen es selbstständig optimieren kann, wie etwa eine Regelgröße. Dynamische, wertbasierte Parameter halt.

Bei qualitativen bzw. binären Parametern (=AN/AUS) ist dieses bescheuerte Auto vollkommen absurd und auch irreführend. Was soll es denn jetzt bedeuten? Automatisch AN? Automatisch AUS? Ist der Standard eigentlich AUS aber bei AUTO wird es angeschmissen?

Einige UEFIs sind wenigstens etwas detaillierter und schreiben in etwa: Auto = enabled.
 
Hm, hab die CPU seit Release auf nem 600er Board.
Den RAM auf EXPO Profil gestellt, ansonsten nix übertaktet und alle paar Monate mal ein Biosupdate gemacht.
Läuft alles wunderbar stabil. Wie ein Kollege hier schon schrieb, die CPU ist mir auch so fix genug für alles.
Genau so, selbst bei Expo/XMP habe ich auf Grund der Speicherpreise Schweißperlen im Gesicht. :wow:
 
Ich schätze mal, das 75+ % der Probleme durch den User vor dem Bildschirm verursacht wurden.

Ich habe im Bios nur das XMP aktiviert und die CPU um 0,05V undervoltet, läuft seit Jahren wie ein Uhrwerk...
 
Also, wer es dann Stabil haben will, besorgt sich dann ein "Supermicro MB" + Xeon CPU + Debian Stable. ^^ Lach

Spaß beiseite :-), aber es ist schon sehr sehr seltsam, das ASUS erst richtig jetzt Wach wird und Testet und überprüft laut ihrer Stellungnahme, so wie es im Artikel steht, dass wiederum lässt tieeeeeeef Blicken.
 
Es brauchte ja auch nur eine jahrelange Politik der Brechstange, was die Hardware angeht, damit jetzt so langsam doch ein Umdenken stattfindet.

Vielleicht kommt's auch langsam bei den Mainboard-Herstellern (neben den Hardware-Anbietern) an.
 
Könnte da PCGH vielleicht nicht mal selbst intern untersuchen und testen?

Sensations-News gibts da ja jetzt schon genug dazu...
 
Gerade ASUS sollte sehr ruhig sein mit macht ein BIOS update.

Mein ASUS Prime x670-p hatte über wochen und monate kein update und hatte kravierende Sicherheitslücken. Ein hard fact - nichts zum Diskutieren. ASUS hat viel zu wenig Personal oder zu viele Motherboards mit zu wenig UEFI Updates. Auch ein Hard Fact.

Das war öfters der Fall von May 2023 bis may 2025. Dann habe ich das Motherboard ersetzt.

Bei ASUS schreinben andere gerne, ja haette man ein Prime oder TUf gekauft, die erhalten selten bis nie ein Update. Ist ein billig Board, keines in der 800€ Liga, etc.
19 Bios updates in den 2 Jahren sind dir zu wenig?
 
Naja ,wenn man sich so manches Video anschaut mit einem 9800X3D sieht man erst deren spannung die weit über 1,4 Volt liegt .Hab meinen 9800X3D 1.2 Volt MC Spannung festgetakert und die restichen Regler der Spannungen auf auto ,somit habe ich auf mc 1.2 volt und der Vcore liegt bei auto auf etwa 1.25 -1.27 bei 5,4 Ghz.Noch absolut keine Probleme .Wenn man alles auf standart läßt bei asus denn ballert das board weit über 1.4 ,da sollte man sich nicht wundern wenn die krepieren.
 
Ich habe seit einem Jahr einen übertakteten Ryzen 9950X3D im System und bisher keine Probleme gehabt, obwohl das System zeitweise unter Dauerlast bei der Videobearbeitung läuft.
 
Vor einem Jahr wurde Asrock deswegen fertig gemacht... Nun stellt sich raus, das bei Asus auch die 3D CPUs sterben wie die Fliegen.
So langsam wird es Zeit, dass sich die Medien bei Asrock entschuldigen!
Könnte da PCGH vielleicht nicht mal selbst intern untersuchen und testen?
Sensations-News gibts da ja jetzt schon genug dazu...

Die Medien Berichten gerne über andere Medien, dann ist man gut aus der Haftung raus.
 
Könnte da PCGH vielleicht nicht mal selbst intern untersuchen und testen?

Sensations-News gibts da ja jetzt schon genug dazu...

Wie testet man, ob von 1.000.000 CPUs nach 12 Monaten 5 Stück unter Verwendung von Einstellung X und 3 bei Einstellung Y kaputt gehen, wenn man nur 10 CPUs und nur 12 Tage Zeit hat und unbekannt bleibt, welche der 195.304.308.421 möglichen Einstellungskombinationen X und welche Y ist?

Der aktuelle PCGH-Wissensstand lautet: Es gibt kein Problem.
Weder mit Dauerhaft genutzten Testsystemen noch mit durch dutzende Mainboards zirkulierende Prozessoren für wechselnde Aufbauten. Daves Privat-PC dürfte zum Beispiel zu einem der am härtesten optimierten X3D-PCs weltweit gehören und nutzt auch noch eine Asrock-Platine aber hey: It just works. Wir verfolgen aufmerksam alle Meldungen, aber die meisten enthalten absolut null Details, könnten ebenso gut von einem Troll an einem Qualcomm-Laptop wie von einem AMD-Default-Nutzer abgesetzt worden sein.

Das gleiche Problem hatten wir auch schon bei dem Raptor-Lake-Shitstorm. Selbst heute, lange nachdem die "massenhaften" Ausfälle von CPUs, die "alle schon tot sind" auf mirakulöse Weise geendet haben, kennen wir da weiterhin nur ein definitiv schädliches Software-Szenario: "24/7 100 Prozent Last durch multiple Minecraft-Server-Instanzen erzeugen und 6-12 Monate warten" Und selbst für dieses wurde meinem Wissen nach nie veröffentlicht, welche UEFIs und welche UEFI-Einstellungen man zum Nachkochen verwenden muss.

Andere Hardware-Redaktionen würden in solchen Fällen einfach irgendwas ausprobieren und machen dann, selbst wenn sie rein absolut gar überhaupt nichts eigenes finden, ein Video, in dem sie die Anschuldigung hoher Ausfallraten weiter verbreiten – so geschehen seitens eines Mitbewerbers in Bezug auf Asrock-AM5-Platinen. Aber das ist nicht so ganz unser Stil.
 
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