News Sterbende Ryzen: Stellungnahme von AMD und OEMs gefordert

Wo ist eigentlich der große Aufschrei den es bei Raptorlake gab als da CPUs reihenweise instabil wurden?
Zwischen Instabil werden und komplett Sterben ist ja ein unterschied.
Bei Raptor Lake waren es vor allem Instabilitäten die genervt haben.
Bei dem 9800X3D Phänomen ist es ja eher im Gegenteil. Alles läuft zu 100% bis zum plötzlichen Tod, für immer.
Erst bei AsRock, dann doch bei allen anscheinend, erst nur zu hohe SoC Spannung, dann doch nicht
Hardwareluxx hatte einen Artikel darüber.
Zitat:
"Auffällig ist allerdings, dass die Defekte vorwiegend mit den neueren Mainboards der AMD-800-Chipsatzserie auftreten. Zusätzlich könnte auch die SoC-Spannungsgrenze von 1,3 V möglicherweise noch zu hoch sein. Die meisten Anwender aktivieren für den DDR5-Arbeitsspeicher schlicht XMP oder EXPO, wodurch die Mainboards für den "stabilen" Betrieb neben der VDDIO- auch die SoC-Spannung für den IMC (Integrated Memory Controller) stark mit anheben, auch wenn derart hohe Spannungen nicht immer notwendig sind. Die meisten Anwender kümmern sich jedoch nicht weiter darum und lassen das System einfach so laufen. Andere Enthusiasten hingegen loten die wirklich nötige Spannung aus."
 
Ganz klar, Microsoft ist dran Schuld. Wie an Allem.
Oder eine noch verwegenere Theorie: die Ursache sitzt zu 98% vor dem Bildschirm.
Eigentlich nicht überraschend. Früher mußte man echtes knowhow fürs OC mitbringen. Heute genügt es auf dem Desktop ein Programm zu öffnen, "ich stimme zu" zu drücken und die Party geht ab.
Die Wenigsten würden es dann anschließend zugeben, Bockmist gebaut zu haben.
Aber hei, irgendwer wird schon dafür den Kopf hinhalten müssen. Ganz besonders bei der gut informierten und unabhängigen deutschen Presse :lol:
Wird dann ein 9850X3D noch schneller sterben und ein 9950X3D2 erst gar nicht starten?
Gruß T.
 
Zuletzt bearbeitet:
Joa das ich kein AMD mehr kaufe weis man hier ja schon.^^ Also derzeit. Wer weis was in 10 Jahren ist. Da schaue ich bestimmt immer wieder mal mit ueber den Tellerrand.

Es sind halt auch die Boards und das AMD da nicht "strengere" Vorgaben macht, wie man deren Recheneinheiten betreiben sollte, damit es eben nicht Kaputt geht.

Allerdings, warum nicht in Kauf nehmen? So eine kaputte CPU bewegt ja dann nach einer gewissen Zeit erst kaputt gegangen, doch eher zum Neukauf, als zur Beschwerde im Internet.

Das kann man alles sagen... Weil man uns ja so viel Luft fuer Spekulationen laesst und DAS ist definitiv drin.

Und ich stimme, auch @aluis zu, wird ein nicht unerheblicher Teil, auch von "Uebertacktungskuenstlern" entstanden sein und entstehen.

Mehr und Laenger muss der Balken sein und von Gefahren beim Uebertackten liest man heute nicht mehr so dicke Warnungen, wie frueher "Normal" waren im Gegenteil.

Was wuerde ich als Hersteller machen? Keine Ahnung, wahrscheinlich genau die aktuelle Schiene fahren. Der Endkunde hat eben seine Ansprueche verschoben und wieso sollte man sich das nicht schmecken lassen?

Wie lange machen wir alle nochmal in Masse mit Computern rum? Drei Jahrzehnte waehren viel gesagt wuerde ich sagen.^^

Das hat wohl so langsam seine Hoehe erreicht in vielen Dingen. Da kanns also nur noch Abwaehrts gehen. Ergo ist nicht einer zu Beschuldigen. Der neue Markt halt. Wird jetzt dann hoffentlich mal Erwachsen und besinnt sich seiner durchaus Wissenswerten Wurzeln.

Mehr ist halt nicht immer gleich mehr. Zaubern kann auch AMD nicht.^
 
Also meiner läuft aufm 870 Tomahawk und das bisher seit fast n Jahr problemlos..
Gut ich Update aber auch nicht ständig das BIOS neu.. zu faul alles neu einzustellen..

Aber mittlerweile muss man sich ja bei den ganzen news fragen.. was fackelt eher ab...
Der Stecker der 5090
Oder der 9800x3D aufm Board

Fälle sind wahrscheinlich beide gleich häufig..der Rest ist mediengeschichte
Ich könnte mir auch durchaus vorstellen, daß das ganz stark davon abhängt, wie sorgsam der jeweilige PC-Besitzer mit seinen Schätzchen umgeht und hier und da dabei auch mitdenkt. Ob man seine Steckkontakte nochmal überprüft und nicht einfach irgendwo reinballert, sein Netzteil ordentlich dimensioniert, die CPU vorsichtig und sauber einlegt, seinen Speicher bei so einem fetten X3D-Cache nicht sinnlos ins Nirvane übertaktet ... und und und.
 
Joa das ich kein AMD mehr kaufe weis man hier ja schon.^^ Also derzeit. Wer weis was in 10 Jahren ist. Da schaue ich bestimmt immer wieder mal mit ueber den Tellerrand.

Es sind halt auch die Boards und das AMD da nicht "strengere" Vorgaben macht, wie man deren Recheneinheiten betreiben sollte, damit es eben nicht Kaputt geht.

Allerdings, warum nicht in Kauf nehmen? So eine kaputte CPU bewegt ja dann nach einer gewissen Zeit erst kaputt gegangen, doch eher zum Neukauf, als zur Beschwerde im Internet.

Das kann man alles sagen... Weil man uns ja so viel Luft fuer Spekulationen laesst und DAS ist definitiv drin.

Und ich stimme, auch @aluis zu, wird ein nicht unerheblicher Teil, auch von "Uebertacktungskuenstlern" entstanden sein und entstehen.

Mehr und Laenger muss der Balken sein und von Gefahren beim Uebertackten liest man heute nicht mehr so dicke Warnungen, wie frueher "Normal" waren im Gegenteil.
Da sag ich nur Produktionfehler bei Intel 13. Und 14. K CPUs. Alle CPUs dazu verdammt früher zu sterben.

Am ende sind es riesen wirtschaftsunternehmen die nur eines wollen, den Aktionären noch mehr geld scheis egal was am ende passiert.

Aber ich stimme dir zu, über die Gefahren bei OC und Veränderung von Spannungen wird heute fast nicht mehr berichtet, eher das Pure Gegenteil, wie einfach doch übertakten ist, dabei bringt CPU OC heute GAR NICHTS mehr. Die Zeiten wo man eine 2GHz Intel Pentium Dual Core CPU auf 4 GHZ geprügelt hat sind schon lange vorbei.

Im besten fall holt man heute 10% heraus und das wars, eine Größenordnung die überhaupt keinen Unterschied macht.

Wenn man bedenkt das man früher in 200MHz Schritten eine neue CPU hatte für mehr geld und heute kaum mehr als zwei mit der gleichen kern Anzahl, sieht man schon wo die Reise hingeht. Die CPUs sind auch viel näher am maximum gebaut als früher.

Aber ob AMD oder Nutzer hier schuld ist? Erschließt sich mir nicht. Würde aber beides nicht pauschal ausschliesen.
 
Zwischen Instabil werden und komplett Sterben ist ja ein unterschied.
Bei Raptor Lake waren es vor allem Instabilitäten die genervt haben.
Bei dem 9800X3D Phänomen ist es ja eher im Gegenteil. Alles läuft zu 100% bis zum plötzlichen Tod, für immer.
Also ich habe das anderherum in Erinnerung mit dem plötzlichen CPU-Tod der überzüchteten intel-Boliden durch Überlastungskorrosion einer bestimmt Stelle in der Schaltung.
Und mich haben beim Ryzen die mit der Zeit zunehmenden Instabilitäten sowohl beim 7800X3D als auch beim 9800X3D in Bezug auf Speicher und EXPO gewaltig genervt. Wobei der 7800X3D um Welten schlimmer war als der 9800X3D. Erst mit ganz konservativsten Settings nach AMD-Vorgaben habe ich jetzt seit gut einem Jahr wirklich Ruhe im Schiff und kann meinen PC in Bezug auf Stabilität genießen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Empörung scheint groß zu sein:
Eingebundener Inhalt
An dieser Stelle findest du externe Inhalte von Youtube. Zum Schutz deiner persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn du dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigst: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt.
Für mehr Informationen besuche die Datenschutz-Seite.
 
Ich kanns immer nicht verstehen wie man sich die beste CPU (9800x3D) kaufen kann und dann das billigste Schrottboard von AsRock um 150€ und sich dann wundert wenn etwas den Geist aufgibt.

Ich weiß AsRock gibts schon lange, aber in dem Namen ist les ich immer nur ass. Würde mir nie so ein Board für eine Spitzen CPU kaufen 🤷🏻‍♂️
Ein hunni mehr drauflegen und vernünftige Mittelklasse Boards von MSI oder Asus, die langlebigkeit, CPU Performance und Sicherheit + mehr und bessere PCI Nvme Slots, sind es immer wert.
Ne, sorry, aber auch bei einem 150 EUR Board kann und muss man erwarten, dass es nicht die CPU schrottet. Muss vom Hersteller her so zugesichert sein. Deinen Kommentar find ich ehrlich gesagt einfach nur daneben, bis auf mehr ausgeben für mehr Qualität, ja, ok. Aber wie gesagt, man kann von jedem Mainboard, egal welche Preisklasse, erwarten, dass es keine CPUs schrottet...
AMD ist ja bekannt für Probleme und dann in Kombination mit den fragwürdigen AsRock Boards, da würde ich mir echt Gedanken machen.
Sorry, aber was für ein Nullkommentar... (freundlich ausgedrückt ;-))
 
Zuletzt bearbeitet:
Das man für mehr Geld automatisch bessere Qualität bekommt, ist ein Mythos.
Ebenso, das z. B. ein ASUS grundsätzlich mehr Ausstattung bieten würde.
Das für mich in Frage kommende Asus hätte mir nicht mehr geboten.
Warum auch, ist ja der gleiche Preisbereich.

Mein 9800X3D läuft seit 12/2024 auf einem B650 Steel Legend problemlos.

AMD ist ja bekannt für Probleme und dann in Kombination mit den fragwürdigen AsRock Boards, da würde ich mir echt Gedanken machen.

Fragwürdig?
Dafür hätte ich gerne Belege, abseits von Foren posts.

Ich verbaue seit S939 fast ausschließlich ASRock für mich selbst und andere, bei einer dreistelligen Zahl gabs keinen Defekt.

Die hatte ich nur mit ASUS, Gigabyte und MSI (je 1x).
 
Zuletzt bearbeitet:
Da sag ich nur Produktionfehler bei Intel 13. Und 14. K CPUs. Alle CPUs dazu verdammt früher zu sterben.
Das ist schlicht und ergreifend falsch. Die Ursache war ein Fehler im Microcode also ein reines Softwareproblem und betroffen sind nur die Top-CPUs da diese überhaupt erst in den probelematischen Spannungsbereich kamen.
Andernfalls hätte Intel auch nicht mit Mikrocode Updates reagieren können. Zumindest nicht ohne deutlich Leistung zu verlieren.
 
Die X3D sind wohl doch nicht so übertaktungsfest, war anscheinend ein Fehler die dafür freizugeben.
Zusammen mit fragwürdigen Einstellungen der Boardhersteller bekommt man jetzt das.
 
Soweit ich etwas erfahren konnte, scheint es wohl irgendetwas in der AGESA zu sein. Genaueres konnte/wollte man mir auch nicht sagen, aber auf Seite von Personen aus dem Umfeld der UEFI-Entwicklung eines Mainboardherstellers, soll wohl irgendetwas die (eine) Spannung so weit hochtreiben, dass es zu Defekten kommen kann. Vor allem in Kombination mit extrem guten Kühllösungen und manuellen Einstellungen im PBO.
Ah shit.
Ich hab extra einen teuren Noctua drauf, Flüssigmetallpaste und im PBO hab' ich ganz sachte untervoltet (weil - und das muss man so auch mal verkaufen - der 9800X3D ständig wegen überhitzung gedrosselt hat in Cinebench und Co. Ich war dann recht angefressen, denn die CPU ist damit de facto langsamer in vielen Spielen als ein Intel 265K)
 
Ah shit.
Ich hab extra einen teuren Noctua drauf, Flüssigmetallpaste und im PBO hab' ich ganz sachte untervoltet (weil - und das muss man so auch mal verkaufen - der 9800X3D ständig wegen überhitzung gedrosselt hat in Cinebench und Co. Ich war dann recht angefressen, denn die CPU ist damit de facto langsamer in vielen Spielen als ein Intel 265K)

Er ist langsamer in Spielen weil er in Cinebench drosselt? :huh:
 
Soweit ich etwas erfahren konnte, scheint es wohl irgendetwas in der AGESA zu sein. Genaueres konnte/wollte man mir auch nicht sagen, aber auf Seite von Personen aus dem Umfeld der UEFI-Entwicklung eines Mainboardherstellers, soll wohl irgendetwas die (eine) Spannung so weit hochtreiben, dass es zu Defekten kommen kann. Vor allem in Kombination mit extrem guten Kühllösungen und manuellen Einstellungen im PBO.
Also sogar ein Vorteil wenn man nur das Release-BIOS vom 9800x3d von damals drauf hat? Oder umgekehrt :D
 
@JanJake Du sagst es Selbst, der "Produktfehler!"

Den "kaufe" ich Intel auch genau als solches ab! Nicht zuletzt wegen dem langem Rumgewurstel, das "aus der Welt" zu schaffen.

Was ich Rot aber sozusagen faktisch Nicht mehr abkaufe, ist das die ihre Fehler nicht einfach in Kauf genommen haben. ;-)

Da liegt ein rießen Unterschied.

Einer, der mal Mist baut. Nicht schoen! Aber das passiert dem Besten. Garkein Thema, wenn man auch noch angemessen drauf reagiert und es eben wieder "Gut" macht.

Und der andere, nimmt den letzten Balken, weil er garnicht anders kann, in Kauf fuer Sicherheit und Stabilitaet. Faellt ja sowieso nur den wenigsten auf am Anfang, koennte man sich dabei denken.

Intel, hat ganz andere "Probleme", aber grundsatzlich das Augenmerk auf qualitativ hochwertige Produkte zu legen duerfte (noch) nicht dazu gehoeren.

Ich will auch nicht gegen AMD anstinken damit, das ist ja nicht der Zweck. Ich nutze doch selber alles Farbige am Ende des Tages.

Und ja, der Kern ist und bleibt das Geldverdienen.

Nur wir Kunden, stimmen ja mit unserem Geldbeutel ab, wer es "Verdient" hat und wer nicht.

Deswegen, sollten wir auch wieder genauer, sowohl uns selber auf die Finger schauen und als auch nicht "nur" die boesen Hersteller, sondern auch unseren Umgang mit deren Produkten unter die Lupe nehmen.

Uebrig bleibt halt das Geschmaeckle. Das was wir leider nicht wissen... Naemlich wie es hinter deren Tueren wirklich zugeht.

Da wechselt man sich am Markt halt ab, darf mal der, mal der. Abhaengig sind beide voneinander wie Tag und Nacht.

Die wirklich große Wahl, zumindest bei CPUs haben wir ja nicht wirklich. Pest oder Cholera im Zweifen und alleine deswegen freue ich mich schon auf den Orangen Drachen.

Dann kommt wieder Leben ins Spiel. :-)
 
Habe seit Release 2024 einen 9800X3D auf einem B650 Tomahawk WIFI, hab mich bisher nie mit der UEFI Version auseinander gesetzt die CPU läuft mit EXPO Profil auf 6000 MHz. Curve Optimizer -15. Hatte da bisher nie Probleme mit. Die Stromaufnahme geht in spielen auch nicht wirklich durch die Decke.

Die immer weiter aufkommenden Berichte "verunsichern" so langsam schon etwas.
Das neueste BIOS welches in keiner BETA Version ist, ist auch von Juli 2025.
Ich würde mir da keine großen Sorgen machen! Es betrifft ja eher Asrock Mainboards und wenn es bis jetzt gut auf dem MSI Board läuft, wird es auch weiterhin so sein.
 
Wurde die Petition schon eingereicht ? Dann kann man direkt auch 1-Click-PBO+200 als Default-Wert hinterlegen lassen.
 
Zurück