Nordkorea & Atomwaffen-Politik allgemein: Meinen die es ernst?

Unter den Menschen sind zivile Versorger, Familien, Kinder. Aber immer drauf und sich dann wundern, wenn die Kinder, deren Eltern zerstückelt wurden, in Laster steigen und Amok laufen. Warum denken AfDler immer nur bis zum Brett und nicht weiter? Das ganze war völlig ohne militärische Bedeutung und nichts weiter als ein typischer Trump, der seine Marke in die Ecke pinkeln wollte. Als nächstes wird dieser erbärmliche Feigling Atomwaffen gegen Korea einsetzen. Das ist meine Prognose und es graut mir davor.

Selbst schuld wenn man als Zivilist meint Terroristen helfen zu müssen. Die verdienen es auch nicht besser.
 
Das einzige was Ernst ist, ist dass sich der gute Kim einfach nur Lächerlich macht.

Er ist auf gut deutsch ne Witzfigur. Selbst meine Papierflieger fliegen weiter als seine möchtegern Atomwaffen ^^.
 
Das einzige was Ernst ist, ist dass sich der gute Kim einfach nur Lächerlich macht.

Er ist auf gut deutsch ne Witzfigur. Selbst meine Papierflieger fliegen weiter als seine möchtegern Atomwaffen ^^.

Die werden schon noch weit genug fliegen, wen nicht heute dann morgen. Viele vergessen das die ersten amerikanischen und russischen Interkontinentalraketen Jahre der Entwicklung gebraucht haben und nicht so besonders zuverlässig waren, sowie eine hohe Fehlerquoten aufwiesen, was teilweise einfach durch die Anzahl wett gemacht wurde.
Und man darf auch nicht vergessen wieviele Jahre es zvor schon gedauert hat bis Werner von Braun für die Nazis mit der V3 überhaupt die erste halbwegs zuverlässige Rakete mit 500km Reichweite entwickelt hat und die war nur einstufig und der Mann hat faktisch unbegrenzte Mittel und Personal für seine Entwicklung.

Nordkorea versucht hier von der Picke auf eine eigene Rüstungsindustrie für mehrstufige Raketen (Langstrecken- / Interkontinentalraketen) aufzubauen, ohne großartige Hilfestellung durch Außenstehende mit entsprechendem Wissen. Das die Teile da nicht sofort absolut fehlerfrei funktionieren ist wohl mehr als nachvollziehbar, vor allem unter dem Aspekt das wir hier wirtschaftlich und technologisch von Norkorea sprechen und nicht von einer der großen europäischen Nationen, oder den USA, China und Russland, die über wesentlich mehr technologische und wirtschaftliche Möglichkeiten in diesen Bereichen verfügen.

Es ist schlicht ein gewaltiger Unterschied ob ich eine simple ungelenkte Kurzstreckenrakete bauen will, oder eine Rakete die tausende Kilometer fliegen soll und dann auch noch mit möglichst geringer Abweichung am Zielpunkt einschlägt.
Und unter all diesen Gesichtspunkten sind die Nordkoreaner mit ihrer Raketenentwicklung schon verdamt weit gekommen und wird es sicher nicht mehr zuviele Jahre dauern bis sie ihre ersten wirklich brauchbaren Exemplare haben die nicht mehr bei jedem zweiten Start ein Fehlschlag sind.
Von daher würde ich mich bzgl. dieser nordkoreanischen Bestrebungen nicht so abschätzig und überheblich geben wie du es hier machst. ;)
 
Jo sehe ich ähnlich. Ist nur ne Frage der Zeit bis Nordkorea auch funktionsfähige Langstreckenraketen entwickelt und dann müssen sie es nur noch schaffen diese mit Atromsprengköpfen auszustatten.
Und ein instabiles, diktatorisches Regime das pausenlos seinen Nachbarn mit Krieg droht darf solche Waffen auf keinen Fall erlaubt werden. Notfalls muss halt entsprechend militärisch eingegriffen werden.

Lustig sind diese irren Bestrebungen vor allem wenn man sich vor Augen führt das ein nicht kleiner Teil des NK Volkes hungert. Gibt viele Bilder von Leuten die am Straßenrand nach Würmern und Insekten im Schlamm bohren weil sie nix zu essen haben. Selbst seine Soldaten kann er in den Kasernen nicht versorgen. Hab mal ne Doku gesehen da haben sie eine Nordkoreanische Familie begleitet, deren Sohn ist dort in der Armee und jedes mal wenn die eingezogen werden haben sie Angst das er verhungert, weil die teils über Tage nix zu essen dort bekommen.
 
AW: Nordkorea & Atomwaffen-Politik allgemein: Meinen die es ernst?

Das wird auch nicht auf ewig so weitergehen. Irgendwann bricht das System zusammen, wenn sich nicht wenigstens ein wenig was verändert.

Man kann ja helfen, aber mMn nicht bevor die eigene Bevölkerung den ersten Schritt gemacht hat.
 
Dabei ist das größte Problem, dass Nordkorea seine Bevölkerung durchgehend mittels Propaganda und Militär in Angst versetzt und sich somit keiner traut irgendwas zu machen.

Das hat man in der DDR 89 auch gemacht (Propaganda, umfassende Überwachung, hochgerüstete Polizei und Militär) und trotzdem sind die Menschen auf die Straße gegangen, wen der Frust über die Bedingungen stark genug wird gehen die Menschen halt trotzdem auf die Straße, aller Abschreckung zum trotz. ;)
 
AW: Nordkorea & Atomwaffen-Politik allgemein: Meinen die es ernst?

Gab es in ehemaligen Ostblockstaaten auch; in der Sowjetunion sowieso.

In einem Keller der Stasi hätte ich auch nur ungern gesessen.

Irgendwann bricht so ein System zusammen.
 
AW: Nordkorea & Atomwaffen-Politik allgemein: Meinen die es ernst?

Irgendwann bricht so ein System zusammen.

Die Frage ist eben wann.
Die DDR ist zusammengebrochen, weil ihnen das Geld ausging.
War bei den Russen nicht anders.
Solange China Nord Korea aber noch unterstützt, bleibt das Regime meines Erachtens bestehen.
 
Ein Grund, aber nicht der einzige. Geld für den Treibstoff der Panzer wäre dagewesen, in Moskau sind jene auch etwas bewegt worden.

Die Zeit und das Volk hatten die Eliten überholt, so sehr, dass es mit kleinen Reformen auch nicht mehr getan wäre.

Das wird NK auch noch erleben.
 
Die DDR ist untergegangen, weil die Umstände es zuließen.
Die eigene Führungsriege war geschwächt und überaltert.
Der große Bruder hatte einen Reformer als Staatsführer, der auf keinen Fall ein Blutvergießen wollte. (ironischerweise wird ihm das heute im eigenen Land als Schwäche vorgeworfen)
Hätte es diese Umstände nicht gegeben, hätten meine Eltern noch so viel auf der Straße protestieren können.
Der Russe fährt da 2 mal mit ein paar Panzern durch, und das war es mit der Konterrevolution. (Siehe Prager Frühling, Platz des Himmlischen Friedens, DDR Aufstand 1953......)
 
Ein Grund, aber nicht der einzige. Geld für den Treibstoff der Panzer wäre dagewesen, in Moskau sind jene auch etwas bewegt worden.

Nö, die Russen haben sich rausgehalten,

Gorbatschow hat schon erkannt, dass dieses ewiges Wettrüsten das komplette Land ruinieren wird

Was aber NK angeht, da wird es nie zu einer friedlichen Revolution kommen :ugly:

Da hat ein User schneller gepostet
 
Hab ich was anderes gesagt? Nein.
Und er hat nicht erkannt, dass es das Land ruinieren wird, es war schon ruiniert.

Sehr unwahrscheinlich, unmöglich aber auch nicht.
 
Und er hat nicht erkannt, dass es das Land ruinieren wird, es war schon ruiniert.

Sehr unwahrscheinlich, unmöglich aber auch nicht.

Als Gorbatschow 1985 an die Macht kam war Russland kurz davor durch die Ausgaben für den Krieg in Afghanistan, das Wettrüsten und die Korruption in Politik und Wirtschaft ruiniert zu sein, war es aber noch nicht zur Gänze. Gortbatschow glaubte das er mit Reformen in Wirtschaft und Politik, sowie der Bekämpfung der Korruption die Sowjetunion vor dem Zusammenbruch bewahren könnte.

Was ihm aber wie die Geschichte ja zeigt nicht gelungen ist und auch wen er heute dafür gefeiert wird das er den Satelitenstaaten der Sowjetunion ihre Unbahängigkeit gewährt hat und die Sowjetunion aufgelöst hat war das ursprünglich garnicht das Ziel seiner Reformen und seines handelns.
Aber wie heißt es so schön? Wen du von den Geschehnissen überrollt wirst und sie nicht mehr aufhalten kannst setze dich an ihre Spitze und lass dich für sie feiern. :ugly:
 
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