Also, jetzt bin ich ernstlich beleidigt. Als ob es mich interessieren würde, was der blauweiße Blender von sich gibt ...
Da sind wir im Wesentlichen einer Meinung.
Mit der Ergänzung, dass der Staat ist in der Verantwortung ist, die Möglichkeit dafür zu schaffen und ggf. Anreize zu geben. Die Entscheidung dafür darf belohnt, die Entscheidung dagegen jedoch nicht bestraft werden.
Worin sollte das bestehen? mRNA-Impfstoffe enthalten, ganz im Gegensatz zu den klassischen, keinerlei virale Proteine. Nenne mir irgend einen biologischen Mechanismus, durch den auch nur im Entferntesten eine Gefahr entstehen könnte. Irgend einen.
Das unterschlägt, dass das Rezept verschreibungspflichtig ist und ein mit meiner medizinischen Vorgeschichte vertrauter Arzt prüft, ob für mich ein Risiko besteht.
Natürlich wissen auch Ärzte nicht alles und sind auch nicht fehlerresistent, weshalb es durchaus sein kann, dass unbekannte Vorbelastungen existieren oder solche übersehen werden.
Allerdings ist das keine Einbahnstraße. Ebenso gut kann es sein, dass besondere Risikofaktoren hinsichtlich der Krankheit übersehen werden.
In unserem Fall: Ja, vielleicht wird eine höhere Gefährdung durch den Impfstoff nicht berücksichtigt. Ebenso gut kann jedoch auch eine höhere Gefährdung durch die Krankheit übersehen werden, und das vermeintlich "gesunde Kind" ist hinsichtlich Covid-19-Varianten gar nicht so gesund wie angenommen.
Und damit sind wir wieder bei der ursprünglichen Risikoabwägung.
Ob die interessiert sind oder nicht, ist hier nicht relevant. Sie haben im Vorfeld beträchtliche öffentliche Gelder für R&D angenommen und die damit einher gehenden Verpflichtungen akzeptiert.
Und selbst wenn nicht: Potenziell 14 bis 15 Millionen zusätzlich absetzbare Dosen (Erstinjektion!) für die Impfung Heranwachsender allein in Deutschland sind aus Sicht der Hersteller kein Pappenstiel.
Definiere "schwere Nebenwirkungen". Nach dem geltenden Kategorisierungsschema von Nebenwirkungen war da bisher gar nichts schwerwiegend, und es sind - entgegen deiner Aussage - auch nicht alle Impfstoffe überhaupt betroffen.
In gewissen Kreisen zeichnet sich eine Impfpflicht schon länger ab, ohne jemals eingetreten zu sein.
Nun sieh doch endlich ein, das es hier kein "euer" gibt. Du konstruierst ein homogenes Feindbild aus einem heterogenen Meinungsspektrum, dessen einzige Übereinstimmung darin besteht, dass
du mit allen darin vertretenen Standpunkten in irgend einer Form über Kreuz liegst.
Nein, ich werde jetzt nicht zum dritten Mal erklären, warum es unklug ist, eine ausgedehnte Bevölkerungsgruppe gleichermaßen als Überholspur und Versuchsgelände für Krankheitserreger gesondert außen vor zu lassen.
Siehe oben: Unerkannte Risikofaktoren durch Impfungen skalieren im selben Umfang wie unbekannte Risikofaktoren durch die Erkrankung. Das Verhältnis bleibt bestehen.
Auch das erfolgt in beide Richtungen. Wenn beispielsweise geimpfte Menschen keine Coronaviren an Ratten abgeben und die nicht zufällig auch was mit Ratten anfangen können, bildet sich auch dort kein Reservoir.
Die Rattenpopulation verändert sich nicht dadurch, dass jetzt ein neuer Spieler auf dem Feld ist. Ratten gab es schon immer und ebenso Krankheiten, die in der Rattenpopulation kursieren, aber eben nicht auf die menschliche Population überspringen - sei es aufgrund von Impfungen und/oder durch insgesamt bessere Hygiene.
So ein Rattenfloh könnte viel eher auf Menschen überspringen, als dass eine Ratte uns anhustet.
Das tat ich bereits. Aber gerne noch einmal in einem Satz: Für alle Altersgruppen, die keine Hochrisikogruppen sind, sollte das gleiche gelten.
Kinder sind keine mystische Sondergruppe und Krankheitserreger führen keine Alterskontrolle durch. Je mehr Menschen geimpft sind, für die durch die Impfung kein besonderes Risiko besteht, desto besser. Daher sollte die Option vorhanden und wahrnehmbar sein.