Warum arbeitet die deutsche Politik (hier auch die CDU) eindeutig mit ausländisch gesteuerten und finanzierten (Türkei, Saudi Arabien, Emirate etc.) moslemischen Organisationen zusammen?
Aus Geschäftsrücksichten und/oder damit dort deutsche und/oder christliche Organisationen ebenfalls (halbwegs) geduldet werden. Was das angeht, könnte man allerdings ganz klar mehr auf Zug-um-Zug setzen, weil unsere Organisationen dort zumeist deutlich weniger Freiheiten haben als deren bei uns.
Nur: Das hat weder spezifisch mit politischen Lagern zu tun, noch mit Zuwanderung, wobei letztere auch schon leicht vom Thema abweicht.
Warum erhalten Imane der staatlichen türkischen Religionsbehörde Visa, um in Deutschland in einer Moschee zu predigen?
Siehe oben: Damit Geistliche, die in evangelischen und katholischen Einrichtungen in der Türkei tätig werden, dort ebenfalls ihre Visen bekommen.
Die starke Präsenz türkisch dominierter Moscheen in Deutschland hat etwas mit der hohen Zahl an Türkischstämmigen in Deutschland zu tun, die wiederum die mittelbare Folge des Anwerbeabkommens von 1961 ist. Dieses wurde übrigens unter Adenauer in die Wege geleitet, und der war bekanntlich eine ganz rote Socke.
Warum geht die Polizei erst seit 2-3 Jahren "wirklich" intensiv gegen (Familien) Clan Kriminalität vor und hat damit auch noch Erfolg, was die letzten 10-15 Jahre gerade aus dem "Linken" Lager immer abgestritten wurde?
Die urdeutsche Clankriminalität, gemeinhin auch Vetternwirtschaft genannt, ist ja auch erst seit quasi gestern im Fokus. Die Sau muss erst laut genug gegrunzt haben, bevor sie durchs Dorf getrieben werden kann.
Das, was übrigens unter dem griffigen Schlagwort der Clankriminalität zusammengefasst wird, und bei dem alle so tun, als wäre das etwas besonders Schlimmes oder zumindest Neues, ist übrigens alt wie Steinkohle: Der Kern des organisierten Verbrechen sind fast immer Familien, denn Blut ist bekanntlich dicker als Wasser.
Und nach rund 60 Jahren verfehlter Integrationspolitik kommen alle wie aus dem Mustopf und stellen erschrocken fest, dass das unter anderem arabischstämmige Familien auch so handhaben. Ja, wer hätte denn damit rechnen können? - Jeder.
Die Mafia in Little Italy, die Triaden in Chinatown etc. p.p. - Gettoisierung pflegt zur Folge zu haben, dass die Leute im Guten wie im Schlechten eng zusammenrücken und sich der Gastgesellschaft , die sie auch schon vorher nicht akzeptiert hat, nicht sonderlich verpflichtet fühlen.
Der wesentliche Unterschied ist der: Die haben beispielsweise keine Erinnerungslücken, was den Inhalt von Koffern und dessen Verbleib angeht, sondern sagen's einfach nicht und gehen lieber für den Chef in den Bau, statt zur Strafe sämtliche politischen Ämter zu durchlaufen.
Gerade die Sache mit den Moscheen und wer da was Predigt und Menschen beeinflusst ist für mich ein riesen No-Go, weil ich nicht begreifen kann, wie wir als Staat und Gemeinschaft es auch noch unterstützen, unsere eigenen gesellschaftlichen Feinde heranzuzüchten.
Ich bin absolut bei dir, dass das stärker kontrolliert gehört. Es hat nur immer noch nichts mit unserem Thema zu tun, welche politische Richtung was genau verbockt haben soll.
Dass eine Ausbildung der Imame in Deutschland stattfinden soll, darauf hat man sich ja bereits parteiübergreifend geeinigt, aber darüber, ob es da irgendwie voran geht, hört man irgendwie nichts mehr. Zig muslimische Verbände sind ebenso an Bord, daran kann es also auch nicht liegen. - Wo hängt's?
Ich halte von diesen blödsinnigen Behauptungen, wie unkontrollierte Einwanderung oder Grenzen dicht überhaupt nichts, was mich aber aufregt ist, warum es in diesem Bereich keine Politik aus einem Guss gibt?
Warum muss ich immer wieder lesen, dass Asylbewerber mit Ausbildung, im Beruf oder schulischer Ausbildung abgeschoben werden, weil sie sich wohl an die Gesetze (gemeldet) halten, aber Kriminelle aus allen Bereichen dem durch Tricks und Kniffe entkommen?
Das eigentliche Problem: Deutschland will Zuwanderer, die produktiv sind und bestimmte Aufgaben erfüllen, hat sich aber nie damit auseinandergesetzt, dass das eben nicht nur Fabrikarbeiter, Erntehelfer, Pflegekräfte und Ärzte sind, sondern Menschen mit eigenen Vorstellungen sind. Und mit Angehörigen, die sie bei sich haben wollen, nachdem sie hier Fuß gefasst haben. Maschinen kann man kaufen, einsetzen und ausschalten, wenn man sie nicht mehr braucht. Menschen laufen weiter und brauchen Perspektive.
Und auch für die, die nicht bleiben sollen und von denen Etliche eigentlich auch nicht bleiben wollen, bräuchte man ein Konzept.
Im Prinzip hätte man jeden so behandeln müssen, als würde er bleiben. Denn wenn er bliebe, wäre er ausgebildet und stünde Deutschland positiv gegenüber. Schlimmstenfalls wäre er nicht geblieben, hätte aber mitgenommen, was sie hier an Ausbildung und positiven Eindrücken gewonen hat und könnte das in der alten Heimat einsetzen, um dort Bedingungen zu schaffen, unter denen der nächste Schwung gar nicht erst aufbrechen muss/will. Quasi eine Win-Win-Situation.
Aber nö, man verwahrt die Leute ohne Perspektive in irgendwelchen Einrichtungen und wundert sich dann, dass allerspätestens die nachwachsende Generation zum Problem wird, während gleichzeitig nichts Wesentliches unternommen wird, um Fluchtursachen zu bekämpfen.
Das ist ein bißchen so, als gäbe es keinerlei Brandschutz und wenn's dann doch brennt, wird nicht gelöscht, sondern man macht dann Türen und Fenster zu und erklärt die Lage für unter Kontrolle. Und wenn dann die Flammen irgendwann durchs Dach schlagen, schauen alle wie das Schwein ins Uhrwerk, wie das denn jetzt bloß geschehen konnte. Ja, wie wohl?
