Die Bundestagswahl 2017

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Und ja, es gibt jede Menge Alternativen. Etwa alle Syrien umgebende Länder, wie es die Genfer Flüchtlingskonventionen vorschreibt inkl Unterstützung des bereits genannten UNHCR und der betreffenden Länder. Auch ein Protektorat unter UN-Mandat wäre möglich gewesen, hat die Türkei mittlerweile (ohne externe Hilfe, aber natürlich mit Hintergedanken bzgl. Verhinderung Kurdistan) sogar eingerichtet.
Mit Hirn wäre da ziemlich viel gegangen. :)

Mit Hirn stellt man folgendes Fest.

Irak: Hmm hat selbst Flüchtlingsströme im Land / ist unsicher
Jordanien: Hmm hat bereits Millionen Flüchtlinge
Libanon: Hat noch mehr Flüchtlinge
Israel: Yes, genau
Türkei: bleibt als einziges Land übrig und ist ja ein ganz dicker Freund von Deutschland

Gibt also sehr viele Möglichkeiten einfach so was auf die Beine zu stellen, v.a. währen der Akutsituation.
Ich seh schon, sind gut durchdachte Vorschläge die garnicht auf Probleme in der Realität stoßen, sowas wie zeitkritische Vorgänge, Interessen der Staaten über die wir einfach so bestimmen wollen...
 
Mit Hirn stellt man fest:

Syrien ist gar nicht so unsicher, wie alle postulieren. Vor allem jetzt nicht mehr. Die Flüchtlinge machen dort ja sogar wieder Urlaub, __
600.000 sind aus den Umliegenden Ländern bereits zurückgekehrt
.
Im Gegensatz zu uns Deutschen behandelt das Recht und der Rest der Welt eine Flucht tatsächlich als solche. Das bedeutet: es geht nicht um die Migration ins beste nur mögliche Land, sondern um das Erreichen eines Ortes, wo Leib und Leben vor der Gefahr sicher sind. Das unterscheidet Flucht von Migration.
Du kannst natürlich Flucht und Migration gleichsetzen (so wie es momentan hier viele tun), nur wirst du dann bald lernen, dass dieses kotzwürgemäßige Wirtschaften ganz schön wichtig ist.
Das lernen manche gerade im Kleinen, das lernt eine Gesellschaft, wenn sie nicht aufpasst, auch schnell im Großen.
Einer muss die Rechnung nämlich bezahlen.

Also ja: ein Protektorat im Süden Syriens wäre eine Maßnahme gewesen. Die Aufnahme durch die anderen Länder (kaum Barrieren inkl. gleicher Kultur) kein Problem, wenn die Weltgemeinschaft die Kosten getragen hätte. Es hätte ja nur Grundfläche gebraucht, auf dem die Kamps stehen können.

Flucht ist ja eine temporäre Angelegenheit, die (zumindest in diesem Fall) ein Ende hat, der Fluchtgrund verschwindet. Nur bei uns halt nicht. Hier wird sie zur Endhaltestelle.
________________

/Edit: Ich mach jetzt mal ne Pause. Sonst geht hier noch mein schöner Urlaub ganz drauf. Wäre halt schön, wenn der ein oder andere mitnimmt, dass es nichts "Alternativloses" und es zwingende Gegenargumente gibt (außer natürlich, das eigene Gefühl von Moral lässt den Verstand nicht mehr zu Wort kommen).
Es gibt jede Menge Diskussionsbedarf und es gibt kein "hier die Guten" dort "die Nazis, weil sie es nicht wollen".
Unsere Parteienlandschaft hat ordentlich Mist gebaut und drückt sich vor der Verantwortung, baut auf unser aller [nein, auch hier kein Pluralis Majestatis, Poulton ;)) Gutgläubigkeit.
Ich hasse es, wenn man mich verar****.

Letztendlich hat jeder seine Meinung und im Idealfall hat man sich diese auf Grundlage einer neutralen Datenlage und Berichterstattung gebildet (die man hierzulande nur schwerlich in die Finger bekommt).

Setzt Euer Kreuzchen. Das ist das Wichtigste. Damit hier niemand hinterher sagen kann, er/sie hätte damit nichts zu tun, von nichts gewusst, keine Verantwortung für nichts.

Mal sehen, wo wir in 10 Jahren landen. Ruhig werden diese Jahre jedenfalls so oder so nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oh wie einfach ist die Welt.
Tja, doof wenn diese sich nicht an EU Recht halten und einfach weiterschicken.

Und wir sind so doof und nehmen alle auf. Und genau deshalb hört es ja nicht auf, weil sich das rumspricht, dass wir so doof sind.

Es gibt Drittstaaten, die sich weigern. Polen, Ungarn.

Nachvollziehbar, wenn man sich so anschaut, was die letzten Jahre in anderen europäischen Ländern passiert ist. Warum sollten Polen und Ungarn das auch haben wollen?

Es gibt Drittstaaten, die haben schon genug eigene Probleme und sind bereits mit Flüchtlingen überschwemmt. Griechenland, Italien.

Selber schuld, wenn sie jeden reinlassen. Sollen sie doch halt die Grenze dicht machen.

Und das Dublin-Abkommen wurde sowieso nur dazu geschaffen, um Flüchtlinge von der reicheren Mitte Europas abzuhalten.

Was auch richtig ist. Wozu sollen wir hunderttausende ungebildete und kulturfremde Menschen hier aufnehmen? Wo ist da der volkswirtschaftliche Nutzen?

Mir nicht alles andere wäre auch ekelhaft denn diese Insassen sind genauso Menschen wie du und ich, haben halt nur eine Auszeit ;)

Wenn ein Mörder, einen anderen Mörder im Knast umbringt, ist es eine Straftat und dafür gehört er selbstverständlich verurteilt. Aber lieber bringt er einen Mörder im Knast um, als einen Unschuldigen draußen.
 
Nachvollziehbar, wenn man sich so anschaut, was die letzten Jahre in anderen europäischen Ländern passiert ist. Warum sollten Polen und Ungarn das auch haben wollen?
Diese Länder halten sich selber genauso wenig an das Dublin-Abkommen und schicken die Flüchtlinge weiter. Zu uns. Ich dachte, dich kotzt das an.
Tolle Logik von dir mal wieder.;)
 
Und wenn der Insasse im Knast auch unschuldig war?
Solls ja tatsächlich geben.

Was dann? Dann immer noch lieber der, als ich. Zeigt doch, dass es richtig war den Mörder einzusperren, wenn er im Knast wieder tötet.

Diese Länder halten sich selber genauso wenig an das Dublin-Abkommen und schicken die Flüchtlinge weiter. Zu uns. Ich dachte, dich kotzt das an.
Tolle Logik von dir mal wieder.;)

Geografie will gelernt sein. Betreten die sogenannten "Flüchtlinge" Europa als erstes über Polen und Ungarn? Ich dachte ja bisher immer über Italien und Griechenland. Und die sollten ihre Grenzen dicht machen und niemanden reinlassen. Da aber Deutschland so dumm war und gesagt hat, hier alle zu uns, haben natürlich alle durchgewunken.

Kann ich Ungarn z.B. nicht verübeln. Als Ungarn das einzig richtige machen wollte (Grenze sichern und niemanden reinlassen) haben sich ja alle über Ungarn ausgelassen. Jetzt steht Deutschland alleine dumm da und keiner in Europa will unsere falsche Politik mittragen.
 
Was dann? Dann immer noch lieber der, als ich. Zeigt doch, dass es richtig war den Mörder einzusperren, wenn er im Knast wieder tötet.

Was ist das denn für eine selten dämliche Aussage, es ist doch völlig egal ob jemand im Gefängnis sitzt oder auf freiem Fuß liebt, den Tod hat er ganz genauso wenig verdient...
Aber mit so Aussagen fällst du ja immer mal wieder auf :schief:
 
Und wir sind so doof und nehmen alle auf. Und genau deshalb hört es ja nicht auf, weil sich das rumspricht, dass wir so doof sind.

Und da geht sie hin die Würde des Menschen.
Stimmt, wenn alle anderen nicht helfen, dann lassen die Deutschen das auch sein. Ist ja egal, so Flüchtlinge, die kommen ja alleine zurecht.

Deine tolle Haltung geht halt komplett am Problem vorbei. Niemand spricht davon "alle aufzunehmen", es geht darum Menschen in Not angemessen zu helfen.
Und wenn das niemand unserer sicheren Drittstaatennachbarn tut, was dann? Alle einfach auf der Balkanroute erfrieren lassen?


Mit Hirn stellt man fest:
Syrien ist gar nicht so unsicher, wie alle postulieren. Vor allem jetzt nicht mehr. Die Flüchtlinge machen dort ja sogar wieder Urlaub, __
600.000 sind aus den Umliegenden Ländern bereits zurückgekehrt
.

Tolle Argumentation, jetzt da der IS bekämpft wird gibt es wieder teilweise sichere Gebiete.
Nur, den Bürgerkrieg gegen Machthaber Assad gibt es immernoch, gegen den IS wird immernoch gekämpft. Bedeutet, der Syrienkonflikt ist noch lange nicht vorbei.


Also ja: ein Protektorat im Süden Syriens wäre eine Maßnahme gewesen. Die Aufnahme durch die anderen Länder (kaum Barrieren inkl. gleicher Kultur) kein Problem, wenn die Weltgemeinschaft die Kosten getragen hätte. Es hätte ja nur Grundfläche gebraucht, auf dem die Kamps stehen können.
Flucht ist ja eine temporäre Angelegenheit, die (zumindest in diesem Fall) ein Ende hat, der Fluchtgrund verschwindet. Nur bei uns halt nicht. Hier wird sie zur Endhaltestelle.

Oh wirklich? Und wer bewacht das? Wer sorgt dafür dass sich der Krieg dort nicht ausbreitet? Und wie siehts mit den verschiedenen Volksgruppen / Religionsgruppen aus?
Ich mein, in Syrien werden die Alawiten von den Sunniten verfolgt, die Sunniten von der Regierung und die Drusen oft von allen, genauso wie die syrischen Christen. (Achtung, aus Gründen der Komplexität, stark vereinfacht dargestellt!)
Ach was, gibt doch kaum Barrieren in den Nachbarländern, wir ignorieren dass z.b. der Irak seit Jahrzehnten einen innerreligiösen Konflikt am brodeln hat, das Christen in diesem Teil der Welt eher nicht soo das Top standing haben, das Muslime nicht gleich Muslime sind. Das sind Details.

Und hey, mehr als die Fläche für die Camps brauchts ja nicht. Dass kann irgendwo.
Wir denken blos nicht dran dass in Syrien Wasser knapp sein könnte (Thema Golanhöhen anyone) oder dass dort nicht überall was wächst. Also müsste man "nur" Wasser, Nahrung, die komplette Infrastruktur, Medizin [...] usw. ins Nirgendwo karren.
Bleibt immernoch die Frage, wer schützt diese Camps? Niemand? Wow, dann kann mans auch sein lassen. Protektorat leite ich z.b. von to protect ab, dazu brauchts aber einen Protector.

Flucht muss eine temporäres Ereignis sein an dessen Ende die Rückkehr steht. Das muss der Grundsatz sein.
Nur hin und wieder dauerts ein wenig bis eine Rückkehr möglich ist und es soll Fälle geben, da lösen sich Konflikte nicht von allein. Sollen wir (Deutschland, EU, NATO) uns aktiv daran beteiligen den Konflikt in Syrien zu beenden? Oder lassen wir einfach laufen?


Im Gegensatz zu uns Deutschen behandelt das Recht und der Rest der Welt eine Flucht tatsächlich als solche. Das bedeutet: es geht nicht um die Migration ins beste nur mögliche Land, sondern um das Erreichen eines Ortes, wo Leib und Leben vor der Gefahr sicher sind. Das unterscheidet Flucht von Migration.
Du kannst natürlich Flucht und Migration gleichsetzen (so wie es momentan hier viele tun), nur wirst du dann bald lernen, dass dieses kotzwürgemäßige Wirtschaften ganz schön wichtig ist.
Das lernen manche gerade im Kleinen, das lernt eine Gesellschaft, wenn sie nicht aufpasst, auch schnell im Großen.
Einer muss die Rechnung nämlich bezahlen.

Ich setze das eben nicht gleich. Nur deine teilweise menschenverachtende Logik, die muss ich nicht teilen. Und ja, einer muss die Rechnung bezahlen. Und jahrelang haben wir das nicht getan. Wie lange macht Italien schon mit Lampedusa rum und hat um Hilfe gebettelt.
Wir haben uns hinter Dublin versteckt und den anderen Ländern erzählt, macht ihr mal. Kaum ist Deutschland direkt "betroffen" kommen Leute ums Eck und erzählen was von "40 mrd€ fürs UNHCR!". Gelächterlich, vor 2015 wär man für den Vorschlag von den gleichen Stammtischbrüdern noch gelyncht worden.
 
Kaaruzo, also lass uns die Menschen aussperren und gucken zu, wie sie vor unseren Barrikaden und im Meer verrecken.

Am besten holen wir uns noch vorher ne Tüte Popcorn. Besser als jeder Action-Movie.
 
@hoffgang
Ich versuche mich kurz zu fassen, weil wie gesagt: Urlaub und die Infos, die Dir fehlen, durch etwas Eigenrecherche leicht zu finden sind.

Tolle Argumentation, jetzt da der IS bekämpft wird gibt es wieder teilweise sichere Gebiete.
Nur, den Bürgerkrieg gegen Machthaber Assad gibt es immernoch, gegen den IS wird immernoch gekämpft. Bedeutet, der Syrienkonflikt ist noch lange nicht vorbei.
Es gibt nicht nur teilweise sichere Gebiete.

Da liegst Du einfach absolut falsch. Das liegt daran, dass die Berichterstattung kaum noch stattfindet, weil Putin der große ungewollte "Held" ist und kurz vor der Wahl die Frage aufkommen würde "Warum sind die Leute nicht auf dem Rückweg?".
Diese Karte zeigt die recht aktuelle Lage in Syrien (Stand Mai 2017; mittlerweile sieht es sogar noch besser aus):
Syria_Deescalation_Zones_May_7_2017_Russian_View.png
Der sogenannte Bürgerkrieg gegen die "Opposition" (wenn man das so nennen kann, am Anfang waren es mal gemäßigte Kräfte, alsbald aber durch all mögliche Gottteskrieger unterwandert und aufgezehrt; der Einfachheit wegen nenne ich sie trotzdem Opposition) ist faktisch vorbei. So gut wie überall wurde die Opposition entweder vernichtend geschlagen oder es herrscht ein anhaltender Waffenstillstand.
Wie Dir vielleicht auch auffällt, ist Daesh auch quasi nicht mehr vorhanden. Durch den Tod von Al-Bagdadi im Juli sieht die Karte noch mal deutlich weniger grün aus. Zu beachten ist übrigens, dass das Gelbe der Karte (Zentral- und Südsyrien) nicht irgendwie umkämpft ist, sondern dort kaum jemand lebt, da Wüste. Syriens Einwohner leben zum Großteil in dem rötlichen und blauen Bereich (von Aleppo über Damascus bis nach Dara'a).
Der Syrienkonflikt ist quasi nicht mehr existent. Und es rumpelt auch schon mächtig unter den Firmen, denn die große Auftragsvergabe für den Wiederaufbau hat auch schon begonnen:
Syrien: Internationale Messe als Auftakt fur den Wiederaufbau - DWN
Man muss der Weltgeschichte leider auch mit US/EN/CHE/etc.-Medien verfolgen. Mit unseren De-Medien erfährt man wirklich nur, was gerade passt. Deswegen mache ich Dir da keinen Vorwurf. Das geht so vielen anderen genauso. Kaum jemand nimmt sich die Zeit. Das Gros denkt noch immer, dass da sonstwas abgeht.

Oh wirklich? Und wer bewacht das? Wer sorgt dafür dass sich der Krieg dort nicht ausbreitet? Und wie siehts mit den verschiedenen Volksgruppen / Religionsgruppen aus?
Ich mein, in Syrien werden die Alawiten von den Sunniten verfolgt, die Sunniten von der Regierung und die Drusen oft von allen, genauso wie die syrischen Christen. (Achtung, aus Gründen der Komplexität, stark vereinfacht dargestellt!)
Ach was, gibt doch kaum Barrieren in den Nachbarländern, wir ignorieren dass z.b. der Irak seit Jahrzehnten einen innerreligiösen Konflikt am brodeln hat, das Christen in diesem Teil der Welt eher nicht soo das Top standing haben, das Muslime nicht gleich Muslime sind. Das sind Details.
Es ist halt lustig, dass genau so seit jeher da unten verfahren wird. In Jordanien beispielsweise kennt man es gar nicht anders:
" Es funktioniert, weil es Jordanien nicht anders kennt", sagt der Diözesan-Caritasverband-Sprecher. Er fand sehr interessant, dass Jordaniens Bevölkerung die Flüchtlinge und Einwanderer eher Gäste nannten.
Wie die Fluchtlinge in Jordanien leben | domradio.de
Das ist nicht der erste Konflikt in der Region, das wird nicht der letzte gewesen sein.

Und hey, mehr als die Fläche für die Camps brauchts ja nicht. Dass kann irgendwo.
Wir denken blos nicht dran dass in Syrien Wasser knapp sein könnte (Thema Golanhöhen anyone) oder dass dort nicht überall was wächst. Also müsste man "nur" Wasser, Nahrung, die komplette Infrastruktur, Medizin [...] usw. ins Nirgendwo karren.
Und genau das ist das geniale: es wäre trotz allem noch 10000mal günstiger. Und wenn man es sogar vernünftig macht/nachhaltig aufzieht, hätte es ein großes Konjunkturprogramm inkl. neuer Kraftwerke und Wasseraufbereitungsanlagen gegeben.
Bleibt immernoch die Frage, wer schützt diese Camps? Niemand? Wow, dann kann mans auch sein lassen. Protektorat leite ich z.b. von to protect ab, dazu brauchts aber einen Protector.
Gibt mehr als genug Länder, die ihre Armeen an die UN/UNO "vermieten". Die Pakistani haben das schon oft gemacht (auch u.a. in Kuwait).

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Zwischenedit: den Absatz ganz vergessen:
Ich setze das eben nicht gleich. Nur deine teilweise menschenverachtende Logik, die muss ich nicht teilen. Und ja, einer muss die Rechnung bezahlen. Und jahrelang haben wir das nicht getan. Wie lange macht Italien schon mit Lampedusa rum und hat um Hilfe gebettelt.
Wir haben uns hinter Dublin versteckt und den anderen Ländern erzählt, macht ihr mal. Kaum ist Deutschland direkt "betroffen" kommen Leute ums Eck und erzählen was von "40 mrd€ fürs UNHCR!". Gelächterlich, vor 2015 wär man für den Vorschlag von den gleichen Stammtischbrüdern noch gelyncht worden.

Doch, tust Du und meine Logik ist nicht menschenverachtend, sie ist rational. Denn genau so müssen insbesondere Staatenlenker denken.
Der UNHCR hatte mehrfach vor dem September 2015 angekündigt, dass, so kein Geld mehr fließt, die Menschen nicht mehr versorgt werden können.
Was ist passiert?
EU-Staaten hatten 2015 fast durchweg Hilfen fur syrische Fluchtlinge gekurzt | Telepolis
Merkel und ihr Gefolge hat daraufhin trotzdem gekürzt. von 301mio auf 143mio Euro (also etwas mehr als 50% runter).
Und wie gesagt: Italien hatte nicht erst seit gestern den Auftrag, die Außengrenze zu schützen. Ohne Zweifel gab es für diese Grenzschutzzusage auch aus der EU das ein oder andere Sahnehäubchen an anderer Stelle. Italien scheint eingesteckt und sich nicht vorbereitet zu haben.
Was wiederum auch gar nicht nötig gewesen wäre, wenn die Kanzlerin nur die (50.000 Menschen) im September aufgenommen und nicht das Signal gegeben hätte, dass jeder kommen kann.
Noch viel früher hätte sie die Sache stoppen können, wenn sie nicht so umnachtet gewesen wäre und dem UNHCR einfach die Hilfe verweigert hätte.

Diese Frau ist wahrlich eine Flüchtlingskanzlerin. Nur eben keine barmherzige. Wir zahlen nun 40mrd Minimum pro Jahr, weil die Frau nichts gebacken bekommt und keiner es zu merken scheint.
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Kaaruzo, also lass uns die Menschen aussperren und gucken zu, wie sie vor unseren Barrikaden und im Meer verrecken.

Am besten holen wir uns noch vorher ne Tüte Popcorn. Besser als jeder Action-Movie.
Wenn man (wie Du) nur in Superlativen denkt (entweder alle rein oder sprichwörtlich Holocaust), ist kaum eine Situation zu meistern.
Siehe: YouTube
 
Zuletzt bearbeitet:
@hoffgang
Ich versuche mich kurz zu fassen, weil wie gesagt: Urlaub und die Infos, die Dir fehlen, durch etwas Eigenrecherche leicht zu finden sind.
[...]
Der Syrienkonflikt ist quasi nicht mehr existent. Und es rumpelt auch schon mächtig unter den Firmen, denn die große Auftragsvergabe für den Wiederaufbau hat auch schon begonnen:
Man muss der Weltgeschichte leider auch mit US/EN/CHE/etc.-Medien verfolgen. Mit unseren De-Medien erfährt man wirklich nur, was gerade passt. Deswegen mache ich Dir da keinen Vorwurf. Das geht so vielen anderen genauso. Kaum jemand nimmt sich die Zeit. Das Gros denkt noch immer, dass da sonstwas abgeht.

Du verstehst meinen Ansatz nicht. Diejenigen die vor dem Regime Assad geflüchtet sind können nicht zurück in Gebiete die von der Regierung Assad kontrolliert werden.
Selbst wenn die Kämpfe abflachen, wo sollen denn bitte Syrische Sunniten Zuflucht finden? In von Alawiten kontrolliertem Gebiet?


Es ist halt lustig, dass genau so seit jeher da unten verfahren wird. In Jordanien beispielsweise kennt man es gar nicht anders:
Wie die Fluchtlinge in Jordanien leben | domradio.de
Das ist nicht der erste Konflikt in der Region, das wird nicht der letzte gewesen sein.

Jordanien, tolles Beispiel. Nur dass in Jordanien im Unterschied zu Syrien (dort wo du ja ein Protektorat einrichten willst) kein Konflikt herrscht / geherrscht hat.
Und Jordanien hat seit langer Zeit Millionen Flüchtlinge im Land und wenn man ein wenig mehr liest als z.b. das Domradio, dann stellt man fest, Jordanien & der Libanon können das nicht alleine stemmen. Selbst mit Hilfe von außen.
Was wenn wir uns an Jordanien ein anderes Beispiel nehmen? z.b.

Anderthalb Millionen Flüchtlinge in einem Land mit rund sechs Millionen Einwohnern – für Deutschland würde das im Verhältnis die Aufnahme von zwanzig Millionen Flüchtlingen bedeuten. Und Jordanien ist ein ressourcenarmes Entwicklungsland; das Pro-Kopf-Einkommen beträgt nur ein Viertel des deutschen.
:schief:
Klar ist es nur zu bewundern wie Jordanien mit geflüchteten umgeht. Nur soll das unser Freifahrtschein sein? Unsere Gefängnis-Frei Karte? Nach dem Motto, lass die Jordanier mal ran, die haben Erfahrung?
Doof nur dass dort ebenfalls Wasser knapp ist & nicht unendlich viele Menschen Platz finden.


Und genau das ist das geniale: es wäre trotz allem noch 10000mal günstiger. Und wenn man es sogar vernünftig macht/nachhaltig aufzieht, hätte es ein großes Konjunkturprogramm inkl. neuer Kraftwerke und Wasseraufbereitungsanlagen gegeben.
Ohja, der große Traum von der Konjunktur. Komischerweise ist sowas noch nie passiert. Überall leben Flüchtlings in Camps mit teilweise miserablen Lebensumständen. Wenns so einfach wäre, warum hats noch niemand gemacht?:huh:
Was solls denn nun sein, die Flucht? Dauerhafter neuer Lebensmittelpunkt, oder zeitlich begrenztes Ereignis? Oder sollten wir dort in der Ecke einfach mal bauen, mit Kraftwerken und Wasser und sowieso, weil der nächste Konflikt kommt bestimmt?


Gibt mehr als genug Länder, die ihre Armeen an die UN/UNO "vermieten". Die Pakistani haben das schon oft gemacht (auch u.a. in Kuwait).

Starke idee. Sunnitische Truppen in ein Schiitisch regiertes Land schicken. Lässt Assad natürlich problemlos zu.
Zeigt mal wieder wie wenig man von der Komplexität des Syrienkonfliktes versteht.

Ich steh immer drauf wenn man hier aus dem sicheren Umfeld heraus ganz einfache Lösungen für Jahrelange Konflikte findet.
Sich einfach hingesetzt und gesagt "ah Protektorat & fertig". Ich hab zu Beginn! des Syrienkonfliktes gesagt, das einzige was hier hilft ist eine Friedenserzwingende Mission.
400.000 - 500.000 Soldaten mit allem was die moderne Kriegsführung hergibt. Dann Trennung der Konfliktparteien und Aufrechterhaltung von befriedeten Gebieten. Wollte niemand, war zu teuer, Obama hatte definitiv keine Lust.
Am Ende gings uns am Arsch vorbei, Jahrelang Krieg, Millionen auf der Flucht, hunderttausende Tote. Aber natürlich ists dann ganz einfach irgendwo paar UN Soldaten hinzuschicken, die passen schon auf dass nichts passiert.

Der Geist von Srebrenica, er ist ganz nah.
 
Niemand spricht davon "alle aufzunehmen", es geht darum Menschen in Not angemessen zu helfen.
Und wenn das niemand unserer sicheren Drittstaatennachbarn tut, was dann? Alle einfach auf der Balkanroute erfrieren lassen?

Du bist witzig. Die EU ist eine demokratische Organisation von vielen Staaten. Wenn die Mehrheit (also quasi alle außer Deutschland) eine klare Haltung einnehmen, kann Deutschland nicht im Alleingang dagegenhalten und machen was es will. Dann können wir uns die EU auch ganz schenken, wenn wir einen gemeinsamen Konsens nur mittragen, wenn er uns in den Kram passt. Ansonsten machen wir eben was wir wollen und drohen damit den anderen die Entwicklungshilfen zu kürzen. Du findest diese anti-europäische und egoistische Haltung anscheinend auch noch richtig... wählst du dann die auch die AfD als einzige Anti-Europa Partei?

Dieser Widerspruch löst sich nur auf, indem man deutschlands Alleingang über die Moral rechtfertigt, aber selbst dann. Demokratie unter gleichberechtigten Partnern funktioniert so nicht, aber auch das ist nur ein weiteres Indiz, dass die EU nicht funktioniert und nie funktionieren wird. Deutschland als "Geberland" wird sich immer seinen Standpunkt durch Erpressung der benachteiligten Nachbarstaaten sichern. Ist noch gar nicht so lange her, dass ganz Europa nach (Reichs-) Deutscher Pfeife tanzen musste, Merkel füllt diese Rolle anscheinend perfekt unter dem Deckmantel des "moralisch richtigen Handelns".
 
Wenn man (wie Du) nur in Superlativen denkt (entweder alle rein oder sprichwörtlich Holocaust), ist kaum eine Situation zu meistern.
Siehe: YouTube

Und das machst Du nicht, in dem Du forderst, die Grenzen dicht zu machen?

Wie ich schon mal schrieb, ist es durchaus richtig und notwendig, Fluchtursachen zu bekämpfen, reine Wirtschaftsflüchtlinge zurückzuschicken (aber BEVOR sie sich integriert haben) und es weniger attraktiv zu machen, nach Europa zu fliehen.

Alles das kann aber nicht ändern, dass man nicht Menschen sterben lassen kann, nur weil man sie hier nicht will. Das geht nicht, und da lasse ich auch nicht mit mir reden. Eine gewisse Restmenschlichkeit sollten wir uns schon noch bewahren.

@4B11T: Wenn mein Nachbar wegschaut, wenn andere Menschen sterben, dann ist das noch lange kein Grund auch wegzuschauen, selbst wenn der Nachbar und ich im selben Haus leben.
 
Mach doch nicht so was. Setz doch nicht so viele Halbwahrheiten in die Welt, ohne sie gegenzuchecken. Ich sitze hier sonst wieder den ganzen Tag, weil ich das so nicht stehenlassen kann.
Ich bin ein konservativer Deutscher, ein Pedant. Monk ist ein Engel gegen mich in solchen Dingen.

*seufz*

Also weiter:
Du verstehst meinen Ansatz nicht. Diejenigen die vor dem Regime Assad geflüchtet sind können nicht zurück in Gebiete die von der Regierung Assad kontrolliert werden.
Selbst wenn die Kämpfe abflachen, wo sollen denn bitte Syrische Sunniten Zuflucht finden? In von Alawiten kontrolliertem Gebiet?
Es muss nichts "abflachen". Die Karte so schwer zu entziffern? Ich hab mir doch extra Mühe gegeben. Große Messe für den Wiederaufbau? Ne?
Wie bereits mehrfach festgestellt und auch durch Experten und Ortskundige für Gerichte bestätigt: den syrischen Heimkehrern droht so gut wie nie etwas.
Wirklich nicht und ganz sicher nicht.
Das ist Propaganda. Nichts weiter.
Du solltest Dir vielleicht mal syriens Geschichte geben. Vor dem Konflikt lebten in Syrien Juden, Christen und Moslems friedlich unter Assad zusammen. Daran hat sich nichts geändert. Die Gotteskrieger sind in der Opposition (bzw. haben diese übernommen).
Die Katholiken klären dich auf: Syrien: Für Christen keine Alternative zum Assad-Regime

Jordanien, tolles Beispiel. Nur dass in Jordanien im Unterschied zu Syrien (dort wo du ja ein Protektorat einrichten willst) kein Konflikt herrscht / geherrscht hat. Und Jordanien hat seit langer Zeit Millionen Flüchtlinge im Land und wenn man ein wenig mehr liest als z.b. das Domradio, dann stellt man fest, Jordanien & der Libanon können das nicht alleine stemmen. Selbst mit Hilfe von außen.
Was wenn wir uns an Jordanien ein anderes Beispiel nehmen? z.b.
Lass das. Du vermischt zwei meiner Vorschläge zu einem. Bitte lies die Verlinkungen, ich mache sie nicht zum Spaß.
Zitat:
Jordanien sei Flüchtlinge schon seit Jahren gewohnt. Schon bei der Staatsgründung Israels vor 69 Jahren flüchteten die ersten Palästinenser, später kamen Flüchtlinge aus dem Irak und nun seit sechs oder sieben Jahren Flüchtlinge aus Syrien.
Du kannst die Geschichte des Landes gerne ergoogeln. Es ergibt keinen Sinn, Jordanien nachzumachen. Aus mehreren Gründen:
1. Flüchtlinge müssen nicht die Strecke Syrien - Deutschland zurücklegen. Die echten Flüchtlinge tun dies auch nicht. Wir haben hier die jungen Knaben, die stark genug waren und als Erstgeborene einen besonderen Status in der Familie besitzen.
2. Das Preisleistungsverhältnis. Selbst wenn Du Trinkwasser in Form von Eisbergen dort anlandest (wahlweise nimmt man auch einfach Tanklastwagen), kommst Du dort mit einmalig 40mrd Euro 10 Jahre Weiter als hier mit demselben Betrag in einem Jahr.
3. Rückkehr simpel und die Familien bleiben zusammen. Niemand muss mit Flugzeugen von sonstwo nachgeflogen werden. Dass die Rückkehr im Gange ist, hatte ich verlinkt.
4. Die Kultur und Sprache sind nahe beieinander, Barrieren sind (wie gesagt) winzig und die Jordanier nehmen die Menschen herzlich auf.
5. Es geht nicht um ein "wenig Hilfe" oder beistehen. Die Geldmittel, die wir hier in die Hand nehmen müssen, sind dort unfassbar viel mehr wert. Das BIP dort beträgt 38,65 Milliarden USD.

Es fallen mir sicherlich noch 1000 weitere Gründe ein. Aber Urlaub...

Klar ist es nur zu bewundern wie Jordanien mit geflüchteten umgeht. Nur soll das unser Freifahrtschein sein? Unsere Gefängnis-Frei Karte? Nach dem Motto, lass die Jordanier mal ran, die haben Erfahrung?
Doof nur dass dort ebenfalls Wasser knapp ist & nicht unendlich viele Menschen Platz finden.
Was für ein Freifahrtschein? Wofür? Warum sollen nicht die das Regeln, die wissen, wie es geht? Was hast Du denn in Syrien getrieben, dass Du mich so haftbar machst, mir die Menschen unbedingt in den Garten setzen willst? Warum ist mein Geld nicht gut genug?

Ohja, der große Traum von der Konjunktur. Komischerweise ist sowas noch nie passiert. Überall leben Flüchtlings in Camps mit teilweise miserablen Lebensumständen. Wenns so einfach wäre, warum hats noch niemand gemacht?:huh:
Es hat komischerweise auch noch niemand Millionen Schwarzafrikaner und Araber auf einen Schlag in den Westen importiert und dann von Integration schwadroniert. Warum? Ach, Mutti sagt uns das.
Du kannst nicht der gesamten Welt Haus und Hof finanzieren. Das kann Deutschland nicht alleine. Du denkst, Du kannst das, weil Du es momentan nicht in Deinem Geldbeutel zu merken scheinst (kommt noch, nach der Wahl, versprochen ;)).
Aber rechne mal um, was 40mrd pro Jahr bei einem Gesamthaushaltsvolumen von ~316mrd. Euro (2016) bedeuten. Denkst Du vielleicht ab und zu auch mal an Rentner hierzulande, die Pfandflaschen sammeln? An die vielen Aufstocker und Leiharbeiter? An die vielen, die am Existenzminimum leben?
Vielleicht rettest Du eines schönen Tages die Welt. Toll wäre es, wenn Du aber vor der eigenen Haustür anfangen würdest, statt das Geld unnütz für Situationen zu verschwenden, die ganz anders gelöst werden können und uns so die Fähigkeit nimmt, sinnvoll zu wirtschaften.

Was solls denn nun sein, die Flucht? Dauerhafter neuer Lebensmittelpunkt, oder zeitlich begrenztes Ereignis? Oder sollten wir dort in der Ecke einfach mal bauen, mit Kraftwerken und Wasser und sowieso, weil der nächste Konflikt kommt bestimmt?
Jordanien wird wissen, wo alles hin muss. Stell Dich halt nicht so an? Den dauerhaften Lebensmittelpunkt gibt es nur in Deutschland geschenkt. Die Frage wäre: Warum? Warum woanders nicht?


Starke idee. Sunnitische Truppen in ein Schiitisch regiertes Land schicken. Lässt Assad natürlich problemlos zu.
Zeigt mal wieder wie wenig man von der Komplexität des Syrienkonfliktes versteht.
Nein, Du verstehst halt absolut gar nichts. Zu dieser Zeit wäre Assad schlicht nicht gefragt worden, da UN-Mission. Einen Überfall auf eine UN-Mission dieses Ausmaßes hätte es so nicht gegeben. Zumal Russland dabei. Halb Europa kreist mit Drohnen und Flugzeugen ohnehin dort und Truppen Assads wurden auch schon von den Amerikanern ausgelöscht, weil sie bis auf ein paar Kilometer an Verbündete herankamen.
Zumal das auch nur ein Beispiel unter vielen Möglichkeiten war.

Ich steh immer drauf wenn man hier aus dem sicheren Umfeld heraus ganz einfache Lösungen für Jahrelange Konflikte findet. Sich einfach hingesetzt und gesagt "ah Protektorat & fertig". Ich hab zu Beginn! des Syrienkonfliktes gesagt, das einzige was hier hilft ist eine Friedenserzwingende Mission. 400.000 - 500.000 Soldaten mit allem was die moderne Kriegsführung hergibt. Dann Trennung der Konfliktparteien und Aufrechterhaltung von befriedeten Gebieten. Wollte niemand, war zu teuer, Obama hatte definitiv keine Lust.
Am Ende gings uns am Arsch vorbei, Jahrelang Krieg, Millionen auf der Flucht, hunderttausende Tote. Aber natürlich ists dann ganz einfach irgendwo paar UN Soldaten hinzuschicken, die passen schon auf dass nichts passiert.
Gell? Man müsste nur wollen. Du willst offensichtlich nicht. Und wie gesagt: die Türkei macht genau das. Und nicht nur die: der Iran und Russland sind auch dabei.
Verschließ halt die Augen vor der Realität.

Der Geist von Srebrenica, er ist ganz nah.
So doof, so unnütz, so ohne Grundlage, so nicht vergleichbar, so fehl am Platz, so einmalig, ... such Dir was aus. :)

Und das machst Du nicht, in dem Du forderst, die Grenzen dicht zu machen?

Wie ich schon mal schrieb, ist es durchaus richtig und notwendig, Fluchtursachen zu bekämpfen, reine Wirtschaftsflüchtlinge zurückzuschicken (aber BEVOR sie sich integriert haben) und es weniger attraktiv zu machen, nach Europa zu fliehen.

Alles das kann aber nicht ändern, dass man nicht Menschen sterben lassen kann, nur weil man sie hier nicht will. Das geht nicht, und da lasse ich auch nicht mit mir reden. Eine gewisse Restmenschlichkeit sollten wir uns schon noch bewahren.

Wat? Wo fordere ich "Grenzen dicht"? Vielleicht überfliegst Du noch mal meine Texte. Ich fordere Vernunft und Augenmaß. Analytisches Denken und Handeln zum Wohle aller und kein wirres Chaos. Im Affekt zu handeln, hat noch nie etwas gebracht. Es hat nichts an Menschlichkeit, die fittesten und jüngsten Menschen aus einem Land aufzusaugen, ihnen keine Schulung beim THW Zwecks Wiederaufbau zu geben und dann nicht alsbald zurückzuschicken, wenn der Konflikt vorüber ist (was er faktisch ist).
Du stehst dir selbst zu sehr auf der Tränendrüse, sodass Du nur noch verschwommen siehst.

/Aber ich mach jetzt echt Feierabend, Mädels. Ich kann nicht den ganzen Tag ausgleichen, was man Euch nicht zeigt und wonach ihr nicht aktiv sucht. Ich habe jetzt hier einige Seiten (inkl vieler Quellen) gefüllt.
Nutzt sie, macht was draus. Sie sind valide. Checkt sie gegen. Mir Wurst. Nur macht was und quatscht nicht den Mist der TAZ, SPON oder der Springer-Presse nach. Denn dann wird der Aufprall nur all zu hart. Sucht Euch Medien außerhalb.
Wenn Anschläge laufen, surft den Mirror (UK) an. Die berichten, was man hier nicht zeigt.
Generell kann man sich die NZZ geben. Sucht, werdet aktiv.
Gibt genug Schafe.

Kleiner OT-Hinweis (weil ich Euch trotzdem ganz knuffig finde):
Passt auf Euch auf. Die wenigen Wochen vor den Bundestagswahlen würde ich (wenn ich mit den Worten "Aloha Snackbar" zu meinen Jungfrauen wollen würde) nutzen.
BKA-Warnung ist raus.
Hängt nicht unnötig an großen Plätzen rum, bis die Sache gegessen ist. Gehört jetzt nun alles zu unserer schönen neuen Welt.
Große Sprüche a la "Wenn es mich trifft, trifft es mich eben!" macht man auch nur solange, bis man tatsächlich den eigenen künstlichen Darmausgang entleeren muss.

So, zocken. afk
 
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Es muss nichts "abflachen". Die Karte so schwer zu entziffern? Ich hab mir doch extra Mühe gegeben. Große Messe für den Wiederaufbau? Ne?
Wie bereits mehrfach festgestellt und auch durch Experten und Ortskundige für Gerichte bestätigt: den syrischen Heimkehrern droht so gut wie nie etwas.
Wirklich nicht und ganz sicher nicht.
Das ist Propaganda. Nichts weiter.

Tja, 2 Meinungen.
Ich zitiere aus deinem Link

Die Syrer klagten dagegen zwar erfolgreich beim Verwaltungsgericht (VG) Trier. Dieses urteilte, den Syrern drohe bei einer Rückkehr in die Heimat schon aufgrund der illegalen Ausreise, ihres Antrags auf Asyl und des längeren Aufenthalts im Ausland eine Verfolgung.

Die einen sehen es so, die anderen wiederum anders. Soll ja auch Menschen geben die der Meinung sind Afghanistan ist ein sicheres Herkunftsland. Nur bildet die Meinung eines VG oder eines OVG nicht die Realität im Land selbst ab.
Das sind 2 vollkommen verschiedene Dinge.


Du kannst die Geschichte des Landes gerne ergoogeln. Es ergibt keinen Sinn, Jordanien nachzumachen. Aus mehreren Gründen:
1. Flüchtlinge müssen nicht die Strecke Syrien - Deutschland zurücklegen. Die echten Flüchtlinge tun dies auch nicht. Wir haben hier die jungen Knaben, die stark genug waren und als Erstgeborene einen besonderen Status in der Familie besitzen.
2. Das Preisleistungsverhältnis. Selbst wenn Du Trinkwasser in Form von Eisbergen dort anlandest (wahlweise nimmt man auch einfach Tanklastwagen), kommst Du dort mit einmalig 40mrd Euro 10 Jahre Weiter als hier mit demselben Betrag in einem Jahr.
3. Rückkehr simpel und die Familien bleiben zusammen. Niemand muss mit Flugzeugen von sonstwo nachgeflogen werden. Dass die Rückkehr im Gange ist, hatte ich verlinkt.
4. Die Kultur und Sprache sind nahe beieinander, Barrieren sind (wie gesagt) winzig und die Jordanier nehmen die Menschen herzlich auf.
5. Es geht nicht um ein "wenig Hilfe" oder beistehen. Die Geldmittel, die wir hier in die Hand nehmen müssen, sind dort unfassbar viel mehr wert. Das BIP dort beträgt 38,65 Milliarden USD.

Es geht nicht nur um Geldmittel. Du kannst auch 100 mrd dort zu einem Haufen aufschütten, daraus wachsen nicht mal eben Wasser & Brot.
Klar, man nimmt einfach Lastwagen. Und wo füllt man die auf? Die ganze Region ist von Wassermangel bedroht. Als ob Geld grundlegende Probleme lösen würde.
Willste Wasser einfliegen lassen? Kannste probieren, fragmal die Amerikaner was es kostet ihre Truppen im Irak & Afghanistan mit Cola zu versorgen. Da schmelzen deine Milliarden schneller als der Eisberg in Jordanien.

Aber klar, die Jordanier werdens schon wissen. Wir Deutschen machen nur den groben Plan der uns entlastet, die Details, das ist eher was für andere...


Es hat komischerweise auch noch niemand Millionen Schwarzafrikaner und Araber auf einen Schlag in den Westen importiert und dann von Integration schwadroniert. Warum? Ach, Mutti sagt uns das.
Du kannst nicht der gesamten Welt Haus und Hof finanzieren. Das kann Deutschland nicht alleine. Du denkst, Du kannst das, weil Du es momentan nicht in Deinem Geldbeutel zu merken scheinst (kommt noch, nach der Wahl, versprochen ;)).
Aber rechne mal um, was 40mrd pro Jahr bei einem Gesamthaushaltsvolumen von ~316mrd. Euro (2016) bedeuten. Denkst Du vielleicht ab und zu auch mal an Rentner hierzulande, die Pfandflaschen sammeln? An die vielen Aufstocker und Leiharbeiter? An die vielen, die am Existenzminimum leben?
Vielleicht rettest Du eines schönen Tages die Welt. Toll wäre es, wenn Du aber vor der eigenen Haustür anfangen würdest, statt das Geld unnütz für Situationen zu verschwenden, die ganz anders gelöst werden können und uns so die Fähigkeit nimmt, sinnvoll zu wirtschaften.

Das meinte ich. Als ob wir jemals bereit wären 40 mrd €, zu bezahlen um anderen zu helfen. Das ist ein vorgeschobenes Argument einfach nur um irgendeine Pseudoalternative herbeizuführen die vorne und hinten nicht funktioniert.
Am Ende kommt bei all deinem Gelaber nur eines raus: Warum soll ICH dafür zahlen? Ja, wir müssen was gegen Altersarmut tun, gegen Leiharbeit, gegen ungleiche Löhne, wir brauchen eine Erbschaftssteuer & eine Reichensteuer. Alles in Ordnung.
Aber deswegen kann man Menschen in Not trotzdem helfen.


Nein, Du verstehst halt absolut gar nichts. Zu dieser Zeit wäre Assad schlicht nicht gefragt worden, da UN-Mission. Einen Überfall auf eine UN-Mission dieses Ausmaßes hätte es so nicht gegeben. Zumal Russland dabei. Halb Europa kreist mit Drohnen und Flugzeugen ohnehin dort und Truppen Assads wurden auch schon von den Amerikanern ausgelöscht, weil sie bis auf ein paar Kilometer an Verbündete herankamen. Zumal das auch nur ein Beispiel unter vielen Möglichkeiten war.

Wow, wenn das mal nicht Blauäugig ist. Wir fragen Assad einfach garnicht! Weil der macht ja sowieso nichts. Ist klar. Warst du jemals in einem Krisengebiet?
Problemlösung durch Augen zu. Und nur zur Info, deine "Alternativen" sind genauso bescheiden. Jedes Land dass seine Truppen für Geld vermietet (gibt ja einige bei denen ist das Geschäftsmodell) sind nicht wirklich die Kohle wert die hier bezahlt wird.

Frage an dich, unter welchem Mandat waren denn die Holländer damals auf dem Balkan unterwegs? Hat die Serben aber an ihrem Vorhaben gehindert.


Gell? Man müsste nur wollen. Du willst offensichtlich nicht. Und wie gesagt: die Türkei macht genau das. Und nicht nur die: der Iran und Russland sind auch dabei.
Verschließ halt die Augen vor der Realität.

Junge, der Artikel ist von 2017. Ich hab diesen Vorschlag 2011 gemacht! BEVOR Syrien den Bach runter ist.
Heute kannste das in DER Konstellation vergessen. Die Türken wollen nur die Kurden kleinhalten, der Iran seinen Verbündeten in der Region stützen.
Bedeutet, 2 der Länder die hier mitmachen wollen kommen mit mindestens einer Religiösen Gruppe / Ethnie in Syrien nicht zurecht. Die Türken mit den Kurden, die Iraner nicht mit den Sunniten. Glorreicher Vorschlag.
Das wird sicher zu einem Safe & Secure Environment beitragen und die Grundlage zur Rückkehr der Flüchtlinge schaffen.

Aus deinem Link:
Wie schwer solche Schutzvereinbarungen umzusetzen sind, zeigte ein Anschlag am 17. April. Dabei wurden mindestens 126 Menschen eines Evakuierungskonvois mit schiitischen Zivilisten aus Aleppo getötet.
Vollkommen sicher dort.
 
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Quote 1: Die höchste Instanz hat entschieden. Es hat einen Grund, warum das Prozedere so abläuft.

Quote 2: Weizen, Wasser, Reis, ... was immer Du willst, bekommst Du auf dem Weltmarkt hinterhergeschmissen. Die Globalisierung ist scheinbar doch noch nicht bei jedem angekommen. Man hat schon ganz andere Versorgungen geschultert.

Quote 3: Wie Du einfach nur Unfug erzählst. Es ist ein Faktum, dass Assad nichts gegen ausländische Truppen unternimmt. Er hat sich nie an irgendwelchen US/GB/Fr/Whatever-Truppen vergangen. Vielleicht solltest Du den Konflikt überhaupt mal aufarbeiten: Assad ist kein wilder Irrer wie Gaddafi.
Und wieder das niveaulose Beispiel. Du erhebst einen einzelnen Vorfall zur Regel. Die Holländer hatten nicht x Flugzeugträger und Drohnen zur Unterstützung. Die Holländer waren auch nicht in der Überzahl. Bei Assad geht es auch nicht um einen rauschartigen Völkermord.
In Syrien läuft (bzw. lief, da ja eigentlich beendet) ein Stellvertreterkrieg.

Quote 4: Toll! Ich habe den Vorschlag auch schon damals gebracht und in die Kommentarspalten der Tageszeitungen gehämmert. Hat niemanden interessiert. Welcher Penoid ist länger? Was die Türken interessiert, habe ich zuvor schon erörtert (Post #598 Zitat: "Auch ein Protektorat unter UN-Mandat wäre möglich gewesen, hat die Türkei mittlerweile (ohne externe Hilfe, aber natürlich mit Hintergedanken bzgl. Verhinderung Kurdistan) sogar eingerichtet.").
Du drehst Dich im Kreis und fängst nun auch noch an, meine Kommentare zu wiederholen. :ugly:

Ich habe dir oben verlinkt, was Syrien und Religion allgemein miteinander zu schaffen haben. Vor dem Krieg war Syrien schon fast ein Musterbeispiel für das Zusammenleben der Religionen. In der Syrischen Verfassung ist die Religionsfreiheit verankert.
Die Extremisten sitzen in der Opposition. Assad will diese Konflikte nicht (ähnlich Saddam Hussein).
Aber eben gerne noch mal: Das syrische Modell friedlicher Koexistenz: Muslime, Christen, Juden - Universitat Heidelberg
„In keinem anderen Land dieser Region leben so viele verschiedene Völker mit unterschiedlichen Religionen und Sprachen wie in Syrien“, erklärt Prof. Dr. Werner Arnold, Inhaber des Heidelberger Lehrstuhls für Semitistik und Organisator des Kolloquiums: Araber, Westaramäer, die ostaramäischen Assyrer und Syrer, Armenier, Tscherkessen, Tschetschenen, griechisch sprechende Muslime aus Kreta, Dom, Kurden, Türken und Turkmenen. Gesprochen werden hauptsächlich semitische, aber auch indoeuropäische und Turksprachen. Zudem sind alle großen Religionsgemeinschaften – Islam, Christentum, Judentum – vertreten. Dass das Zusammenleben auf friedliche Weise funktioniert, liegt, so Werner Arnold, „nicht zuletzt an der überkonfessionellen Doktrin der arabisch-nationalistischen Baath-Partei, die in der Hauptstadt Damaskus regiert.“
Dieses Syrien... nene.

Letzter Quote: 17 April. Wir haben September. Das war 3 Monate vor dem Tod von Al-Bagdadi. Do the math.

Jetzt ist aber Schluss hier. Dein Unwissen ist ja richtig provozierend. Darauf erst mal ne kalte Cola und etwas Entspannung.

Ganz übersehen: ICH will ja zahlen. Lies halt mal, was ich schreibe, Empörungsbürger. ICH habe gefragt, warum das nicht genug ist, warum Du sie mir unbedingt in den Garten setzen willst, obwohl das nur und ausschließlich Nachteile hat.

Prost.
 
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Quote 1: Die höchste Instanz hat entschieden. Es hat einen Grund, warum das Prozedere so abläuft.

Das ist aus Sicht des Deutschen Rechts absolut richtig, es trifft halt nur keine belastbare Aussage über die Situation im Land.
Es stellt lediglich die Meinung des Gerichts dar. Rechtsprechung ist mit einem gewissen Spielraum für Auslegungen versehen, nur kann man daraus keine Allgemeingültige Aussage treffen ob Rückkehrer in Syrien verfolgt werden oder nicht.

Schutz fur Fluchtlinge: Droht allen Syrien-Ruckkehrern Verfolgung und Tod? - WELT

Und dennoch wissen wir im Grunde nicht, was die Rückkehrer in Syrien erwartet. Wir betreiben hier Kaffeesatzleserei, stochern im Nebel und bewegen uns mit unseren juristischen Bewertungen auf ganz dünnem Eis“, sagt der Richter und schließt die Sitzung.
#
:daumen: Aber hey, ist fürs gute Gewissen. Wenn das OVG ein Urteil fällt können wir uns ja dahinter verstecken und alles ist gut.

Quote 2: Weizen, Wasser, Reis, ... was immer Du willst, bekommst Du auf dem Weltmarkt hinterhergeschmissen. Die Globalisierung ist scheinbar doch noch nicht bei jedem angekommen. Man hat schon ganz andere Versorgungen geschultert.

Ja, gab mal jemanden der hat nur mit bisschen Brot & ein paar Fischen 5000 Menschen gesättigt. Und grade weils Nahrung im Überangebot gibt hungert ja niemand auf der Welt.
Bedeutet also du willst diese Camps so anlegen dass sie auch logistisch gut versorgt werden können, Seehafen, Flughafen in der Nähe, genug Transportraum für Wasser, Lebensmittel, Medikamente. Wenns so einfach wäre, die Welt hätte es bereits getan.


Quote 3: Wie Du einfach nur unfug erzählst. Es ist ein Faktum, dass Assad nicht gegen ausländische Truppen unternimmt. Er hat sich nie an irgendwelchen US/GB/Fr/Whatever-Truppen vergangen. Vielleicht solltest Du den Konflikt überhaupt mal aufarbeiten: Assad ist kein wilder Irrer wie Gaddafi.
Und wieder das niveaulose Beispiel. Du erhebst einen einzelnen Vorfall zur Regel. Die Holländer hatten nicht x Flugzeugträger und Drohnen zur Unterstützung. Die Holländer waren auch nicht in der Überzahl. Bei Assad geht es auch nicht um einen rauschartigen Völkermord.
In Syrien läuft ein Stellvertreterkrieg.

1.) Müsste gewährleistet sein dass die UN Mission über ihre komplette Dauer diese Art Unterstützung zur Verfügung steht. Was definitiv nicht gewährleistet ist. Wir haben Blauhelmmissionen die seit Jahrzehnten andauern. Die USA werden aber nicht auf ewig dort einen Flugzeugträger durch die Gegend dümpeln lassen.
2.) Es ist kein niveauloses Beispiel. Es ist DAS Beispiel für ignorante Unwissende die der Meinung sind, minimaler Aufwand würde maximalen Ertrag bringen. Es ist das Beispiel für überhebliche Europäer die sich sonstwas auf ihren Status einbilden und glauben ihre bloße Präsenz brächte alle zur Vernunft.
3.) Ist es ein Unterschied ob westliche Truppen im Land in geringer Zahl unterwegs sind oder wir eine UN Friedensmission auf die Beine stellen die dazu noch aus Soldaten eines Landes besteht welches den Schiitischen Ländern nicht grade freundlich gegenübersteht. Ist ja nicht so als ob Sunniten / Schiiten sich nicht genau dort gegenseitig umbringen. Ja es gibt Alternativen. Aber keine guten.


Quote 4: Toll! Ich habe den Vorschlag auch schon damals gebracht und in die Kommentarspalten der Tageszeitungen gehämmert. Hat niemanden interessiert. Welcher Penoid ist länger? Was die Türken interessiert, habe ich zuvor schon erörtert (Post #598 Zitat: "Auch ein Protektorat unter UN-Mandat wäre möglich gewesen, hat die Türkei mittlerweile (ohne externe Hilfe, aber natürlich mit Hintergedanken bzgl. Verhinderung Kurdistan) sogar eingerichtet."). Du drehst Dich im Kreis und fängst nun auch noch an, meine Kommentare zu wiederholen. :ugly:

Du siehst einfach nicht wie wenig hilfreich so ein Vorschlag im jahr 2017 noch ist, v.a. wenn er nur von 3 Konfliktparteien getragen wird. Du kannst nicht sagen dass dies eine Lösung wäre wenn du genau weißt dass hier ganz andere Ziele verfolgt werden.

Ich habe dir oben verlinkt, was Syrien und Religion allgemein miteinander zu schaffen haben. Vor dem Krieg war Syrien schon fast ein Musterbeispiel für das Zusammenleben der Religionen. In der Syrischen Verfassung ist die Religionsfreiheit verankert.
Die Extremisten sitzen in der Opposition. Assad will diese Konflikte nicht (ähnlich Saddam Hussein).
Letzter Quote: 17 April. Wir haben September. Das war 3 Monate vor dem Tod von Al-Bagdadi. Do the math.
Jetzt ist aber Schluss hier. Dein Unwissen ist ja richtig provozierend. Darauf erst mal ne kalte Cola und etwas Entspannung.

Du bist wie Schaffe. Außer dem anderen Unwissen vorzuwerfen passiert wenig.

Ein Kennzeichen von Assads Politik war die Unterdrückung der islamistischen Opposition. Es kam unter anderem zu Terroranschlägen, die auf das Konto der Muslimbrüder gingen. Nach einem weiteren Anschlag in der Militärakademie 1979, dem 50 alawitische Kadetten zum Opfer fielen, ging die Regierung verschärft gegen die Muslimbrüder vor.

Das war Bashars Vater, in den 1970ern /1980ern.
Klar ist in der Syrischen Verfassung Religionsfreiheit niedergeschrieben. Trotzdem ist der größte Teil der Bevölkerung Sunnitisch, die Macht im Land liegt aber überwiegend bei den Alawiten (Angehörige der Shia).
Und das führt, wie in jedem Land mit solcher Konstellation zu Spannungen. In der ganzen Arabischen Welt gibt es Konflikte zwischen den beiden Religionsgruppen, seit Abspaltung der Shia. Und genau diese Trennlinie ist seit dem Bürgerkrieg in Syrien nicht zu ignorieren.
Wie kommts denn dass AQ, ISIS & Co Sunnitisch Wahabitisch ist während die Verbündeten Assads (Iran) Schiiten sind.

Wer die Religion aus diesem Konflikt ausklammern will hat absolut nicht verstanden welche Probleme dort existieren.
 
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