Die Bundestagswahl 2017

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Ich pendel momentan viel zwischen Frankfurt a. M., Dresden und Berlin. Muss sagen, dass ein Tempolimit eine absolute Wohltat wäre. Gerade wenn man mal wieder einen der vielen LKW überholen muss und von hinten die fahrende Schrankwand mit 2,5t mit 250km/h eben noch ganz klein im Rückspiegel war und im nächsten Moment Stoßstange Stoßstange berührt. Autobahn fahren ist dank solchen Asozialen (und der LKW!) unfassbar unangenehm, gerade auf den zweispurigen Abschnitten. Entweder 80 oder 200.:schief:
Natürlich muss auch wieder mehr Güterverkehr auf die Schiene, das wäre ein guter erster Schritt. Aber wirklich entspannt würde es sich auf vielen Abschnitten erst mit einem konsequenten Tempolimit fahren lassen.
Ansonsten könnte man gerne auch noch die bescheuerten Hausfrauenpanzer einschränken, aber da schreit die Wirtschaft sofort "Arbeitsplätze!" und der Michel kann nicht mehr sein Gemächt kompensieren, ist also genau so unrealistisch wie ein Tempolimit.
 
Die AFD mag zwar auf 13% kommen, die FPÖ bei uns in Österreich wird wahrscheinlich irgendwo bei 25% landen...

Traurig dass die Proteststimmen nur den Rechtsextremen helfen, weil die Altbewährten nicht in der Lage sind offensichtliche Probleme anzuerkennen.

Bei uns in Österreich gibt es wenigstens eine linke wählbare Alternative, das sehe ich in Deutschland weniger.
Welche denn? Die Grünen? SPÖ?
Ich schätze der gute HC wird irgendwo bei 20-23% landen. Kurz wird leider gewinnen.

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@ plutoniumsulfat

Mehrwertsteuer, KFZ-Steuer, Grundsteuer, Mineralölsteuer etc. pp.

Ein Alleinstehender zahlt also locker 70% Steuern.


Ein Tempolimit ist natürlich überfällig.
 
Ich wüsste nicht, wo das fehlende Tempolimit ein Problem wäre. Aber du meinst doch, es wäre so eine super Idee.
Der Spritverbauch würde sinken, dies hilft so oder so dem Klima, es braucht auch kein Wettrüsten mehr um die PS-stärksten Boliden. Es würde auch nicht dauernd Stress mit Rasern geben, die andauernd drängeln, Staus könnte man auch besser vermeiden. Das Tempolimit muss ja nicht gleich 120 sein. Aber eine ungefähr angeglichene Geschwindigkeit wäre auf der Autobahn wesentlich harmonischer.;)

Eigentlich bin ich bei dem Thema äußerst selbskritisch, ich bin selber schon auf der A-Bahn gerne mal schnell gefahren...
Achja, wo das? Konnte ich jetzt auf die Schnelle nicht finden.
Landkreis Augsburg: Autobahn 8: Schlaflos hinter dem Larmschutzwall - Nachrichten Augsburg-Land, Gersthofen, Neusass - Augsburger Allgemeine
Ich finde sogar was bei dir in Hamburg:
Larmschutz: Das Problem mit dem Autobahndeckel von Othmarschen - WELT
Also auch da muss der Lärm offenkundig ein Thema sein, sonst würde man sowas nicht machen.:schief:
Achso, es wird in den Statistiken nicht mitgerechnet, aber du weißt, dass das so ist?

Großes Kino.
Jop, ganz großes Kino.:rollen:
Ich komme daher und argumentiere mit Unfällen gegen ein Tempolimit.
Weil es auf der Landstraße mehr Unfälle gibt.
Beachte aber nicht, wie und warum dort Unfälle geschehen.
Wegen des dort herrschenden Tempolimits?
Oder, wegen der dort fahrenden Fahrzeuge, Ampeln, Fußgängerüberwegen, schmaleren Fahrspuren, Baustellen oder dass auf Lanstraßen eher mal gerne alkoholisierte Typen fahren, die schnell zur Tanke und sich die nächste Pulle besorgen müssen.

Ist wie mit den Äpfeln und Birnen.
Dass dies oft in den Unfallstatistiken nicht miteinberechnet wird, kann doch ich nichts.;)
Niemand ist so deutschenfeindlich, wie die Grünen. Das ist der Unterschied.
Pardon, niemand ist so ausländerfeindlich wie die AfD.
Die Grünen sagen immerhin auch mal was gegen Erdogan.
Außerdem wusste ich gar nicht, dass mehr soziale Gleichheit und Kritik an der europäischen bzw. deutschen Finanzpolitik "deutschenfeindlich" ist?:huh:
Gehen mal wieder die Argumente aus?
Sagt der richtige.:lol:
Ich warte immernoch auf eine nachvollziehbare Begründung auf da Gesülze mit "Deutschland und Tradition"....
Wer sprach jetzt von disqualifizieren?
Es ging doch grade darum, dass die Grünen möglichst keine Regierungspartei (angesprochen, "Jamaika") sein sollten. Deshalb, dafür "disqualifizieren".

P.S.: Also ich würde mir im Falle von Jamaika eher über die FDP den Kopf zerbrechen. Bloß, weil Lindner nun Wahlwerbung im Stile eines Männermodelabels gemacht hat, muss das nicht heißen, dass die jetzt irgendwie kompetenter als noch vor 4 Jahren sind...
 
Ich pendel momentan viel zwischen Frankfurt a. M., Dresden und Berlin. Muss sagen, dass ein Tempolimit eine absolute Wohltat wäre. Gerade wenn man mal wieder einen der vielen LKW überholen muss und von hinten die fahrende Schrankwand mit 2,5t mit 250km/h eben noch ganz klein im Rückspiegel war und im nächsten Moment Stoßstange Stoßstange berührt. Autobahn fahren ist dank solchen Asozialen (und der LKW!) unfassbar unangenehm, gerade auf den zweispurigen Abschnitten. Entweder 80 oder 200.:schief:

War der Fahrer mit 250 schon im Rückspiegel zu sehen, als du auf die linke Spur gezogen bist oder nicht?

Denn ich erlebe sehr häufig das Gegenteil. Das jemanden (vermutlich ohne zu gucken) auf die linke Spur zieht und man selbst in die Eisen treten muss.

Natürlich muss auch wieder mehr Güterverkehr auf die Schiene, das wäre ein guter erster Schritt. Aber wirklich entspannt würde es sich auf vielen Abschnitten erst mit einem konsequenten Tempolimit fahren lassen.

Entspannt wäre es, wenn die Leute auch mal wieder das Rechtsfahrgebot beherrschen und anwenden würden.

Ansonsten könnte man gerne auch noch die bescheuerten Hausfrauenpanzer einschränken, aber da schreit die Wirtschaft sofort "Arbeitsplätze!" und der Michel kann nicht mehr sein Gemächt kompensieren, ist also genau so unrealistisch wie ein Tempolimit.

Hausfrauenpanzer, also Neiddebatte. War ja klar.

Der Spritverbauch würde sinken, dies hilft so oder so dem Klima, es braucht auch kein Wettrüsten mehr um die PS-stärksten Boliden. Es würde auch nicht dauernd Stress mit Rasern geben, die andauernd drängeln, Staus könnte man auch besser vermeiden. Das Tempolimit muss ja nicht gleich 120 sein. Aber eine ungefähr angeglichene Geschwindigkeit wäre auf der Autobahn wesentlich harmonischer.;)

Jedes Auto hat ein eingebautes Tempolimit.


Das sind vermutlich die gleichen Spezialisten, die sich freuen, dass sie in Flughafennähe günstig ein Grundstück bekommen haben (warum wohl) und dann über die Lärm empört sind.

Jop, ganz großes Kino.:rollen:
Ich komme daher und argumentiere mit Unfällen gegen ein Tempolimit.
Weil es auf der Landstraße mehr Unfälle gibt.
Beachte aber nicht, wie und warum dort Unfälle geschehen.
Wegen des dort herrschenden Tempolimits?
Oder, wegen der dort fahrenden Fahrzeuge, Ampeln, Fußgängerüberwegen, schmaleren Fahrspuren, Baustellen oder dass auf Lanstraßen eher mal gerne alkoholisierte Typen fahren, die schnell zur Tanke und sich die nächste Pulle besorgen müssen.

Leg doch Statistiken vor, wenn du meinst, es läge an diesen Fahrzeugtypen.

Ist wie mit den Äpfeln und Birnen.
Dass dies oft in den Unfallstatistiken nicht miteinberechnet wird, kann doch ich nichts.;)

Hast du dafür Quellen?

Pardon, niemand ist so ausländerfeindlich wie die AfD.
Die Grünen sagen immerhin auch mal was gegen Erdogan.

Bin ich da als Deutscher von betroffen? Das ist so, als wenn du sagst, Surfer sterben häufiger wegen ertrinken und ich bin kein Surfer.

Und die Grünen haben eine Monopolstellung auf Erdogankritik?

Außerdem wusste ich gar nicht, dass mehr soziale Gleichheit und Kritik an der europäischen bzw. deutschen Finanzpolitik "deutschenfeindlich" ist?:huh:

Wüsste auch nicht, dass ich das behauptet haben.

Ich warte immernoch auf eine nachvollziehbare Begründung auf da Gesülze mit "Deutschland und Tradition"....

Habe ich dir bereits beantwortet.

Es ging doch grade darum, dass die Grünen möglichst keine Regierungspartei (angesprochen, "Jamaika") sein sollten. Deshalb, dafür "disqualifizieren".

Also hast du das Wort "disqualifizieren" in die Diskussion gebracht? Danke.

P.S.: Also ich würde mir im Falle von Jamaika eher über die FDP den Kopf zerbrechen. Bloß, weil Lindner nun Wahlwerbung im Stile eines Männermodelabels gemacht hat, muss das nicht heißen, dass die jetzt irgendwie kompetenter als noch vor 4 Jahren sind...

Lieber die FDP, als die Grünen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich pendel momentan viel zwischen Frankfurt a. M., Dresden und Berlin. Muss sagen, dass ein Tempolimit eine absolute Wohltat wäre. Gerade wenn man mal wieder einen der vielen LKW überholen muss und von hinten die fahrende Schrankwand mit 2,5t mit 250km/h eben noch ganz klein im Rückspiegel war und im nächsten Moment Stoßstange Stoßstange berührt. Autobahn fahren ist dank solchen Asozialen (und der LKW!) unfassbar unangenehm, gerade auf den zweispurigen Abschnitten. Entweder 80 oder 200.:schief:

Entweder du uebertreibst hier, dann koennen wir eine vernuenftige Diskussion darueber komplett lassen, oder irgendwas passt hier so gar nicht.
Selbst wenn ein Fahrzeug sehr schnell faehrt, und es ist ganz klein im Rueckspiegel, klebt der nicht im naechsten Moment bei einem ordentlichen Ueberhohlvorgang an der Stoßstange.

Gibt mehrere Moeglichkeiten.
.) der war doch nicht so klein im Rueckspiegel
.) du schaetzt das falsch ein
.) wenn er nicht so weit weg war, hast du ruecksichtslos einen Spurwechsel vollzogen und noetigst den wesentlich schnelleren Fahrer auf deine Geschwindigkeit runterzubremsen
.)deine Ueberhohlgeschwindgikeit ist einfach, im Verhlaeltniss zum ueberholenden Fahrzeug nicht hoch genug

Meine Erfahrungen auf Deutschlands Autobahnen sind da etwas anderer Natur. Ich bin von Sylt bis in die Schweiz, von Luxemburg bis Berlin unterwegs, Jahresfahrleistung nur auf Autobahnen, und da nehme ich mal die Privatfahrten raus, sind ca 55-60 tausend Kilometer aktuell.

Hauptproblem ist das massive Verkehrsaufkommen von LKW's und deren Verhalten.
Autofahrer die Vorschriften einfach nicht umsetzen. Ganz vorne mit dabei: ruecksichtsloser Spurwechsel beim Ueberholvorgang, meist eines LKW's.
Egal wo der Folgeverkehr ist, mit welcher Geschwindigkeit dieser faehrt, ob Sicherheitsabstand als Luecke genutzt wird usw.
Einmal kurz links geblinkt und ausgeschert.
Der Folgeverkehr, das sind ja die Raser, die machen ja alles falsch.
Hier mal ein Auszug des Wiki-Artikel: Uberholvorgang – Wikipedia
a) für den Überholenden:

  • genügend Fahrbahnbreite (Seitenabstand bei einspurigen Fortbewegungsmitteln 1,5 m – z.B. beim Überholen von Fahrrädern –, bei mehrspurigen 1 m)
  • wesentlich höhere Geschwindigkeit als das überholte Fahrzeug (siehe auch Elefantenrennen bei LKW). Dauert etwa der Überholvorgang eines LKW mit einer Differenzgeschwindigkeit von weniger als 10 km/h auf einer zweispurigen Autobahn mehr als 45 Sekunden, handelt es sich um ein ordnungswidriges Verkehrsmanöver (§ 5 Abs. 2 Satz 2, § 49 Abs. 1 Nr. 5 StVO), wenn dadurch der Verkehrsfluss unangemessen behindert wird.[SUP][2][/SUP]
  • ausreichende Sicht auf den Gegenverkehr
  • keine Behinderung oder Gefährdung des Gegenverkehrs
  • keine Behinderung des Überholten
  • keine Gefährdung des nachfolgenden Verkehrs beim Ausscheren
  • keine Gefährdung durch den Fahrbahnzustand
  • kein Überholverbot (allgemein, aber auch für die entsprechende Fahrzeuggruppe)
    auf Autobahnen: LKW dürfen in Baustellen nicht überholen
Rechtsfahrgebot ist auch nur so eine Richtline, rechts ueberholen gehoert auch zum guten Ton.
Ich koennt mich hier noch richtig lange auslassen, hilft aber nicht weiter.

Ueber meine Fahrweise schreib ich nichts rein, ist auch unwichtig, wird sich jeder, wie er denkt, seine eigene Meinung bilden oder gebildet haben, egal ob sie richtig ist oder nicht.


Natürlich muss auch wieder mehr Güterverkehr auf die Schiene, das wäre ein guter erster Schritt
Ein sinvoller und guter Vorschlag :daumen:
 
War der Fahrer mit 250 schon im Rückspiegel zu sehen, als du auf die linke Spur gezogen bist oder nicht?

Denn ich erlebe sehr häufig das Gegenteil. Das jemanden (vermutlich ohne zu gucken) auf die linke Spur zieht und man selbst in die Eisen treten muss.



Entspannt wäre es, wenn die Leute auch mal wieder das Rechtsfahrgebot beherrschen und anwenden würden.



Hausfrauenpanzer, also Neiddebatte. War ja klar.


Wenn man auf zweispurigen Autobahnen nicht andauernd 80 (oder am Berg gerne mal 50...) fahren will muss man eben ab und zu mal einen LKW überholen. Und wenn jemand 250 fährt kann die Lücke gar nicht groß genug sein, gucken bringt da nicht viel...:schief:
Wenn man NICHT guckt wäre man bei solchen Geschossen auch zeitnah tot, und das bin ich ja nicht.;)
Rechtsfahrgebot kenn ich und wende ich an. Aber wie gesagt, es gibt Situationen, wo einem als PKW-Fahrer nur eine Spur bleibt. Oder man regelmäßig überholen muss. Und dann sollte man, wenn man üblicherweise mit 130-140km/h unterwegs ist nicht Sorgen um seine Gesundheit haben, auch wenn man guckt und schnellstmöglich in einer größtmöglichen Lücke zum überholen ansetzt.:schief:

Auf die Besitzer der modernen Hausfrauenpanzer bin ich überhaupt nicht neidisch, das Neidgeheule ist generell ein bescheuertes Argument der Besitzstandswahrer. Fährt sich auf der Straße so beschissen wie ein echter Geländewagen, ist aber dann im Gelände nicht zu gebrauchen.:D
Gerade die, auf die ich dann echt neidisch wäre, verhalten sich meiner Erfahrung nach eher vernünftig, also z.B. Besitzer von Sportwagen, die ich mir nie im Leben leisten kann. Natürlich gibts auch da schwarze Schafe, aber ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal einen Ferrari, Aston usw. habe drängeln sehen. Und da wo ich herkomme sind die fast so häufig wie die SUVs.:D



@Verminaard

Die, die ohne Blinken gleich rüberziehen, regen mich genau so auf, die sind nicht weniger gefährlich als Raser. Und es gibt ja auch solche, die schnell unterwegs sind, die, sobald sie sehen, dass einer zum überholen ansetzt und dass auch rechtzeitig anzeigt, vom Gas gehen und den Abstand wahren. Aber genau so gibts die, die, obwohl sie es rechtzeitig sehen, gnadenlos draufhalten und bis zur Stoßstange ranfahren, Lichthupe setzen usw. Und da kann eben keine Lücke groß genug sein, die wollen ihre 250 durchziehen, komme was wolle.
Solange alle meist fahren können wie sie wollen respektiere ich, dass manche schneller sind als ich und manche langsamer. Ich nehme dann dementsprechend Rücksicht, warte mit dem Überholen oder überhole statt zu drängeln. Aber ich erwarte, dass alle anderen das auch machen, egal ob sie dafür mal vom Gas gehen müssen oder eben rechtzeitig blinken. Solange es aber so viele gibt, die offensichtlich geistig nicht in der Lage sind mit einer potentiellen Mordwaffe richtig umzugehen wäre es deutlich entspannter, wenn es ein Tempolimit gäbe.

Ansonsten gibts ist das ja nur das, was mich direkt betrifft. Two-Face hat ja noch genug andere Argumente gebracht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Man hätte die AfD diverse Male argumentativ zerlegen können. Stattdessen hat man sich auf Twitter-Posts in Richtung "Bald sitzen wieder Nazis im Parlament" beschränkt. :ugly:

Das ändert aber nichts daran, dass das Wahlprogramm der AfD in meinen Augen zum Großteil Müll ist.

Die AFD wurde oft genug inhaltlich zerlegt. Ist bei den quasi null Inhalten ja auch nicht weiter schwer. Aber weder dieser Mangel noch dessen Aufzeigung hat irgend einen AFD-FAN oder -Vertreter gejuckt, stattdessen werden die Gelegenheiten für Rechtspopulismus genutzt. Also ist man irgendwann dazu übergangen, der AFD mit der Begründung "kein Platz für Hetze" möglichst gar keine Bühne zu bieten. Funktioniert zwar auch nicht, weil sich Hetze eben über Kanäle mit Minimalkapazität verbreitet, aber zumindest hat man nicht noch Anstrengung reingesteckt.


Das ist das große Problem der "Volks" und alten Parteien. Wenn ueber Jahre nicht auf die Belangen der Mehrheit gehoert wird, entlaed sich das irgendwann. Meist unschoen.
Die deutsche Politik geht nicht mit der Zeit. Wird wahrscheinlich woanders auch nicht anders sein.
Zu Zeiten wo Informationen leichter den Weg zu Jedermann finden, laesst sich halt nicht mehr ganz so leicht versteckte Politik fuer die Belangen Weniger machen.

Letzte große Beispiele: der Dieselskandal.
Da wird die komplette Automobilindustrie hofiert. Die Resultate sind fuer den geschaedigten Kunden/Waehler/Buerger/Bewohner Deutschlands ein Schlag ins Gesicht.
Letztens erst gelesen, das selbst das Nacharbeiten via Software die Automobilindustrie von der Steuer absetzen kann. Der wirklich Geschaedigte bekommt genau null, nichts, nada.

Wer so offensichtlich gegen seine Waehler agiert, hat es nicht anders verdient.

"Partei A lässt Unternehmen, die gegen Klima- und Gesundheitsschutzgesetze verstoßen, ungeschoren davon kommen. Deswegen wählt man Partei B, die Klimaschutz abschaffen und Unternehmen die Bedingungen erleichtern will, anstatt Partei C, die dieses Problem seit über einem Jahrzehnt kritisiert und hart durchgreifen will."

Und bei solchen "Argumenten" wundert man sich, wieso niemand mehr mit AFD-Sympathisanten über "Inhalte" diskutiert?


edit:
Zu den Grünen: weg von Kretschmann und auf die grüne Basis hören. Eine grüne Partei aus Ströbeles oder so würde ich jederzeit wieder wählen. :D
Ist zwar schwer, in der derzeitigen Scheindebatte um die Flüchtlinge wirklich wichtige Themen anzusprechen, aber wenn man vielleicht doch vermittelt bekommt, dass es nichts bringt, Deutschland fein arisch zu halten, wenn Norddeutschland absäuft, es nichts mehr zu mampfen gibt oder ein großer Teil der Gesellschaft wirtschaftlich noch weiter abgehängt wird...

"schwer"? Man kann nun wirklich behaupten, dass die Grünen es auch nur versucht hätten. Zu hohe Autoemissionen? Keine Diskussion über alternative Verkehrskonzepte und klare Regeln, sondern FDP-Forderungen zugunsten der Autoindustrie von Özdemir. Deutschland kooperiert fleißig weiterhin mit so ziemlich allen Verursachen von Fluchtgründen? Keine Diskussion über Waffenlieferungen, Bürgschaften und Investionshilfen für Großkonzerne, sondern AFD-Formulierungen von Palmer. Gesellschaftliche Spaltung? Keine Diskussion über fehlende Chancengleichheit, sondern ein ausdrücklich "bitte alles so lassen" von Kretschmann, dem immer noch niemand gesagt hat, dass eine Regierungsmehrheit in BW nicht automatisch CDU-Mitgliedschaft bedeutet. Wenn Göring-Eckhardt noch CSU-freundlich die Christentums-Schiene gefahren wäre (was sie nicht hat), wären die Grünen als die perfekte Ganz-Große-Koalition im Wahlkampf präsent gewesen, mit allem außer progressiven Inhalten.
Aber das ist halt leider das traurige bei mittlerweile jeder Partei: Es geht nirgendwo mehr um Ziele, nur noch darum irgendwie einer mysteriösen Wählermehrheit zu schmeicheln. Dass es den Einheitswähler in einer individualisierten Gesellschaft gar nicht gibt und man mit abweichenden Positionen vielleicht diverse Minderheiten hinter sich scharen könnte...
Nicht nur die AFD hat Demokratie nicht verstanden.
(Die Wähler zugegebenermaßen aber auch nicht.)


Begründung?
Die allermeisten Leute auf deutschen Straßen sterben auf Landstraßen. Auf Autobahnen entfällt nur ein geringer Teil und von diesem Teil sind die meisten Auffahrunfälle am Stau, Geisterfahrer oder ähnliches. Ein Tempolimit wird die Verkehrstoten also NICHT reduzieren bzw. nicht in dem Maße das sowas gerechtfertigt wäre. Ein Restrisiko bleibt immer. Wenn man 0 Verkehrstote möchte müssen alle Zuhause bleiben.

Die wichtigsten Argumente für Tempolimits sind weniger Emissionen, weniger Kosten für Straßenbau (bei gleicher Nutzbarkeit), ein höherer Verkehrsdurchsatz und ggf. noch weniger Unfälle. Aber nicht "weniger Tote". Dafür müsste man ein Tempolimit von 10 in den Städten einführen weil dass ungefähr die Geschwindigkeit wäre, bei der mehr als 80% der Autofahrer alle für einen sicheren Abbiegevorgang nötigen Schritte durchführen können, bevor sie an der Kreuzung vorbei sind oder eben unter leichten Rappelgeräuschen (Radfahrer unterm 2,5 Tonner) einfach so abgebogen sind und man müsste alle Bäume an Landstraßen fällen, damit die nicht immer so fieß vors Auto springen können. Aber beim typischen Autobahnunfall wirken Kräfte so vorhersehbar, dass man sich schon wirklich viel Mühe geben oder einen LKW zur Hilfe nehmen muss, damit es Tote gibt. Ändert aber nichts daran, dass Vollsperrungen ohne Tote dem Verkehrsfluss ebensowenig zu gute kommen, wie der Kampf um 5 km/h mehr.
 
Angie wird jedenfalls jede mathematisch mögliche Koalition mit machen. Ist ja der Vorteil wenn man kein Programm hat: Man kann das von beliebigen anderen Parteien kanibalisieren.
 
Wenn man auf zweispurigen Autobahnen nicht andauernd 80 (oder am Berg gerne mal 50...) fahren will muss man eben ab und zu mal einen LKW überholen. Und wenn jemand 250 fährt kann die Lücke gar nicht groß genug sein, gucken bringt da nicht viel...:schief:
Wenn man NICHT guckt wäre man bei solchen Geschossen auch zeitnah tot, und das bin ich ja nicht.;)
Rechtsfahrgebot kenn ich und wende ich an. Aber wie gesagt, es gibt Situationen, wo einem als PKW-Fahrer nur eine Spur bleibt. Oder man regelmäßig überholen muss. Und dann sollte man, wenn man üblicherweise mit 130-140km/h unterwegs ist nicht Sorgen um seine Gesundheit haben, auch wenn man guckt und schnellstmöglich in einer größtmöglichen Lücke zum überholen ansetzt.:schief:

Ganz einfach Frage. Wie weit war das Fahrzeug entfernt, als du links rübergezogen bist?

Entweder er war weit genug weg, dann hättest du genug Zeit um den Überholvorgang durchzuführen, oder er war nicht weit genug weg, dann bist du in die linke Spur gezogen und hast den nachfolgenden Verkehr behindert (was bei Überholvorgängen nicht erlaubt ist).

Also?

Auf die Besitzer der modernen Hausfrauenpanzer bin ich überhaupt nicht neidisch, das Neidgeheule ist generell ein bescheuertes Argument der Besitzstandswahrer. Fährt sich auf der Straße so beschissen wie ein echter Geländewagen, ist aber dann im Gelände nicht zu gebrauchen.:DGerade die, auf die ich dann echt neidisch wäre, verhalten sich meiner Erfahrung nach eher vernünftig, also z.B. Besitzer von Sportwagen, die ich mir nie im Leben leisten kann. Natürlich gibts auch da schwarze Schafe, aber ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal einen Ferrari, Aston usw. habe drängeln sehen. Und da wo ich herkomme sind die fast so häufig wie die SUVs.:D

Und was juckt dich dann, wie sich andere Autos fahren? Kann dir doch egal sein.
 
Die AFD wurde oft genug inhaltlich zerlegt. Ist bei den quasi null Inhalten ja auch nicht weiter schwer. Aber weder dieser Mangel noch dessen Aufzeigung hat irgend einen AFD-FAN oder -Vertreter gejuckt, stattdessen werden die Gelegenheiten für Rechtspopulismus genutzt. Also ist man irgendwann dazu übergangen, der AFD mit der Begründung "kein Platz für Hetze" möglichst gar keine Bühne zu bieten. Funktioniert zwar auch nicht, weil sich Hetze eben über Kanäle mit Minimalkapazität verbreitet, aber zumindest hat man nicht noch Anstrengung reingesteckt.

Tja, da hätte man statt dort Energie zu investieren mal lieber mit konkreten Umsetzungen glänzen sollen. Worte und Klientelpolitik für 10% bis 20% im Land allein sorgen halt nicht dafür das es den Menschen besser geht und man mit einer Mehrheit gewählt wird.

"Partei A lässt Unternehmen, die gegen Klima- und Gesundheitsschutzgesetze verstoßen, ungeschoren davon kommen. Deswegen wählt man Partei B, die Klimaschutz abschaffen und Unternehmen die Bedingungen erleichtern will, anstatt Partei C, die dieses Problem seit über einem Jahrzehnt kritisiert und hart durchgreifen will."

Nur das Partei C dafür an anderer Stelle wieder irgendwelche Forderungen hat die völlig untragbar sind.
So ist es halt immer, egal was du auch wählst, jede Partei hat Forderungen die irgendwelche Menschen nicht wollen, am Ende wählen sie halt das womit sie "glauben" am besten Leben zu können oder am ehsten ihren größten Wünschen Nachdruck zu verleihen.
 
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