Die Bundestagswahl 2017

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Da hier ja auch das Anzeigeverhalten ins Spiel gebracht wurde:
[...]
Polizeiliche Statistiken sind untauglich, um die Kriminalität von Deutschen und Ausländern zu vergleichen, weil die "Fremden" ein erhöhtes Risiko haben, angezeigt zu werden. Das ist nicht nur in Deutschland so, sondern weltweit. Ich sage es mal am Beispiel von deutschen Jugendlichen, die wir dazu erforscht haben: Wenn Max von Moritz verprügelt wird, ist die Anzeigebereitschaft 19 Prozent, wird Max von Mehmet verprügelt, ist sie über 31 Prozent.
[...]
"Nationalitat spielt bei Kriminalitat keine Rolle" - Nachrichten - WDR

Allerdings hast du ja im Video gesehen [...]
Daniele Ganser – Psiram
Mal abgesehen davon das es ein Video ist, eignet sich so jemand nicht wirklich als Quelle.
 
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Es ist immer wieder erschreckend, wie schnell die Maske der "Guten" fällt, wenn man sie in die Enge drängt. Deine Argumentation beruht auf "Ich will das nicht. Mir doch egal!".
Aber wie Du schon richtig erkannt hast: leb in Deiner Welt, ohne Dir Gedanken zu machen. Das ist anstrengend und unangenehm. Lieber vor sich hinleben. Wundere Dich aber nicht, wenn Dich bald so einiges tangiert, was Du heute noch belächelt hast. Eine Gesellschaft funktioniert nämlich nicht dadurch, dass jeder "sein Ding macht, sein Leben lebt" und alles um sich herum ausblendet. Dir geht es nämlich nur so lange gut, wie das System, in dem Du lebst, auch tragfähig und robust ist. ;)

Ach Gottchen, jetzt wird aus "Spasti" schon ne böse Beleidigung von Behinderten... Dich hab ich doch mit AFD Spasti gar nicht gemeint, sondern diese Gruppe von ungebildeten Hausfrauen, Verschwörungstheoretikern sowie Nazis als Ganzes. Wenn du dich da zurechnen willst, bitte schön.

Ich mach auch nicht meine Augen vor Realpolitik zu, sondern bin nur ein großer Freund von Liberalismus, Toleranz und einer positiven Lebenseinstellung. Also die Werte die unser Land die letzten 40 Jahre groß und beliebt gemacht haben. Im Gegensatz zu AFD'lern glaube ich nicht an Verschwörungstheorien, trauer nicht wehmütig einer imaginären guten alten Zeit nach und will auch nicht meinen geschätzten Mitbürgern eine Leitkultur aufzwingen.
Ich reise gerne und bin absolut gegen Grenzkontrollen und nervige eigene Währungen jedes Pups-Staates. Dazu hatte ich mit meinen 31 Jahren nie eine Auseinandersetzung oder Probleme mit bösen Ausländern. Ich glaube daran, dass jeder Mensch das Recht hat ein gutes und selbstbestimmte Leben zu führen, unabhängig davon welche Hautfarbe er/sie hat oder wo er/sie geboren wurde.

Wenn ich das AFD Wahlprogramm lese macht mich sowas einfach wütend. Ein Haufen rückwärtsgewandter realitätsfremder Forderungen, die das absolute Gegenteil von dem sind für was ich stehe und glaube. Wie tolerant diese Menschen sind, sieht man gut bei uns, da haben sie alle Plakate der "normalen" Parteien mit Aufklebern zugetaggt auf denen "Volksverräter" steht. Zeigt ziemlich eindeutig was für Leute das sind. Dazu eine bodenlose Frechheit, dass sich ne Partei mit nichtmal 10% anmaßt zu behaupten, sie würden für das deutsche Volk sprechen.
 
Wenn dir der nicht genügt:
"Auslanderkriminalitat" – statistische Daten und soziale Wirklichkeit | bpb
[...]
Anzeigeneffekt: Nur angezeigte Straftaten werden erfasst
Erfasst werden können nur Straftaten bzw. Verdachtsfälle, von denen die Polizei, die Bundespolizei oder der Zoll erfahren − entweder durch eigene Kontrollen oder durch Anzeigen. Diese Straftaten bilden das sogenannte Hellfeld der Kriminalität, das sich vom Dunkelfeld – der polizeilich nicht erfassten Kriminalität − unterscheidet. Nachweisbare Veränderungen im Hellfeld müssen nicht zwingend für eine veränderte Kriminalitätshäufigkeit sprechen, sondern können auch mit einer Veränderung der polizeilichen Kontrolldichte oder einem veränderten Anzeigeverhalten (etwa infolge bestimmter Ereignisse und ihrer Berichterstattung) zusammenhängen. Das Anzeigeverhalten der Bevölkerung ist ethnischen Merkmalen gegenüber nicht blind, da bestimmte ethnische Minderheiten nachweislich eher mit einer Anzeige rechnen müssen als die deutsche Mehrheitsgesellschaft [9].
[...]


und vom LKA Niedersachsen: Das Anzeigeverhalten von Kriminalitätsopfern. Einflussfaktoren pro und contra Strafanzeige. (PDF)


Edit: Selbst in der PKS findet sich seit Jahren eine Anmerkung ähnlich dieser aus der von 2016:
Die folgenden Übersichten enthalten nur die von der Polizei ermittelten Tatverdächtigen. Die tatsächliche
Belastung von hier lebenden Nichtdeutschen im Vergleich zu den Deutschen ist aus mehreren Gründen
nicht bestimmbar. Das doppelte Dunkelfeld in der Bevölkerungs- und in der Kriminalstatistik, der hohe
Anteil ausländerspezifischer Delikte und die Unterschiede in der Alters-, Geschlechts- und Sozialstruktur
stehen einem wertenden Vergleich entgegen (vgl. Seiten 48 ff.). Außerdem ist zu beachten, dass in der PKS
auch nicht das Ergebnis des Strafverfahrens berücksichtigt werden kann. Grundsätzlich ist zu sagen, dass
von der deutschen wie von der nichtdeutschen Wohnbevölkerung nur eine Minderheit bei der Polizei als
tatverdächtig in Erscheinung tritt und dies meist wegen Delikten mit geringem Schweregrad.
 
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Ich hätte da gerne eine regierungsunabhängige Studie. Wenn Du die Auftreiben kannst und genauere Angaben hinbekommst (Um wie viel soll sich das Verhalten in Prozent Pi mal Daumen unterscheiden? Wenn es dazu unabhängige Studien gibt, wird es auch Größenordnungen geben.)

Das PDF gelesen? Seite 16.
Nach den Ergebnissen der vorliegenden Studien ist eine höhere Anzeigemotivation
gegenüber nichtdeutschen Tätern insgesamt jedoch nicht eindeutig bestätigt.
In der
dargestellten Untersuchung von Mansel und Albrecht (2003) zeichnet sich vielmehr
ab, dass der Wirkfaktor „Ethnie des Täters“ insbesondere gegenüber den Tatmerkmalen
„physischer Schaden“ und „materieller Schaden“ in den Hintergrund tritt.

Auch beruht das auf einer einzigen Studie (und die ist von 2003!). Ich weiß nicht, wie Forschung bei Dir abläuft, aber das ist doch reichlich dünn.
/Edit: Ach, stimmt nicht. Eine weitere ist aus der Schweiz von 1988 und hat gleich gar nichts gefunden (Seite 13).

Auch hier
fand Killias keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen den Anzeigeraten:
Angezeigt wurden 39 % der Schweizer und 41 % der Ausländer. Der Autor kommt
daher zu dem Schluss, dass, zumindest bei den von ihm untersuchten Gewaltdelikten,
die Nationalität des Täters keinen Einfluss auf das Anzeigeverhalten der Opfer
hat.

Also wenn man das liest, dürfte einem schnell klar werden: zumindest anhand dieser Daten ist wohl der Wunsch der "Ein Täter, ein Fall"-Konstrukteure Vater des Gedanken.

@azzih
Ja, das Wort "Spasti" in einem beleidigenden Kontext (egal wie/wo/warum) geht gar nicht.
Ka, wo Du aufgewachsen sein willst, aber in Deutschland jedenfalls nicht.
Sieh Dir halt mal die Politik der SPD/CDU der letzten 40 Jahre an.
In der verklärten Welt lebst wenn dann Du.
Ein Beispiel:
Geschichte der Zuwanderung nach Deutschland nach 1950 | bpb
Multikulturalismus-Debatte: Altkanzler Schmidt: Anwerbung von Gastarbeitern war falsch - Inland - FAZ

Alte Wahlprogramme lesen hilft auch:
documentArchiv.de - Gemeinsames Wahlprogramm der Christlich Demokratischen Union Deutschlands (CDU) und der Christlich Sozialen Union (CSU) für die Bundestagswahl 2002 (Mai 2002) (Vorsicht: CDU, nicht AfD)
 
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Klar gibts bestimmte Migrantengruppen die höhere Kriminalitätsraten aufweisen als andere. Vielleicht sollte man aber auch nach dem Warum fragen. Da Deutschland immer noch kein vernünftiges Einwandersungsrecht hat kommen halt bevorzugt aus solchen Ländern weniger gebildete und Qualifizierte. Also eine Gruppe die auch von Deutschen eine vergleichsweise hohe Kriminalitätsrate aufweisen würden.

Dann natürlich noch der Effekt von Angebot und Nachfrage. Weil viele Deutsche gerne Kiffen und Koksen ist da halt ein großer Markt, dieser wird bevorzugt von Magrebs bedient. Logischerweise haben die dann auch ne höhere Kriminalitätsquote bei Drogenstatistiken. Ist ja nicht so das diese Leute herkommen und denken "Hey machen wir mal alle Almans drogenabhängig", sondern sie erkennen die Nachfrage und bedienen diese oder reisen hier direkt ein mit diesem Vorhaben.

Sprich wir haben hier kein ethnisches Problem, sondern eher ein Problem der sozialen Klassen die wir hier aufnehmen. Deswegen muss auch ein Einwanderungsgesetz wie in Canada her, um vernünftige Migration zu regeln und Leute die unsere Gesellschaft weiterbringen hier ne Arbeitsperspektive bekommen.
Achtung: Einwanderung =/ Asyl . Asyl ist um Flüchtlinge Schutz zu geben. Clevere Einwanderung um heimische Wirtschaft und Gesellschaft dauerhaft voranzubringen.
 
Gegen ein Einwanderungsgesetz wehrt dich die CDU/CSU aber. Warum auch immer.


Nichts anderes habe ich hier auch die ganze Zeit versucht ihm zu erklären.


Diese "FakeNews" vom "Verschwörungstheoretiker" wird von der amerikanischen Regierung verbreitet, weil er dort an empfindlichen Stellen Kritik übt. Wenn man sich das Video ansieht, ist da keine Stelle, die einen groß ins Zweifeln bringt, sondern es wird alles schlüssig dargelegt.
Nachdenken muss man dann natürlich immer noch selber. Das nimmt einem keiner ab.
 
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Nun, laut verlinktem Material kann man das aber durchaus. Wie oben bereits zitiert, sagt die eine Studie "Ja, da kein Zusammenhang zwischen Anzeigeverhalten und Ethnie." und die andere "Vielleicht. Es ist nicht eindeutig.". Ich würde schon gerne wissen, was dazu geführt hat, dass trotz dieser bescheidenen Studienlage mit einer Neigung zum "Nein, Ethnien spielen keine Rolle." dazu geführt hat, dass das Bundeskriminalamt es als Factum hinstellt.
Also entweder fehlen da noch Studien, die ich nicht ergoogeln kann, oder es ist politisch motiviert (was mich nicht wundern würde).
Ich bin da aber gerne offen und hoffe auf Aufklärung. Mein Google-Voodoo ist da scheinbar machtlos.
Denn gerade momentan dürfte das Spiel in eine ganz andere Richtung laufen, wie eindrucksvoll zum Beispiel die Jungpolitikerin Selin Gören von "die LINKE" demonstriert hat.
Vergewaltigung aus Angst vor Rassismusdiskussion nicht angezeigt - News International: Europa - tagesanzeiger.ch
weiter:
Sexuelle Ubergriffe: Lieber schweigen als Migranten in Verruf bringen? - WELT

Du hast übrigens versucht, die Methodik "Ein Täter, ein Fall" anhand des StGB zu erklären, was einfach so gar nichts miteinander zu tun hat. Wie eine Statistik erhoben wird, ist nicht gesetzlich verankert.
Das treibt dann leider auch so manche Posse:
Polizei frisiert Statistiken: Warum Brandenburg die Straftaten falsch zahlte - Berlin - Tagesspiegel
Auch hat "Ein Täter, ein Fall" absolut nichts mit dem Anzeigeverhalten zu tun. Wenn angeblich mehr Migranten bei Körperverletzungen (was ja zur Diskussion steht) angezeigt werden, steht das in keinerlei Verbindung zum Herunterrechnen und statistischen Ausweisen der Delikte von Intensivtätern auf/als eine Tat.
 
Einzelfall? Jaja, die lieben Einzelfälle. Ich denke, jeder kennt mittlerweile jemanden, der Stein und Bein darauf beharrt, dass man "den Rechten nicht in die Hände spielen darf."
Im WELT-Artikel werden übrigens noch weitere Geschichten erzählt.

Verzerren? Und was heißt "schon wieder"? Dir steht es jederzeit frei, die völlig öffentlich zugänglichen Quellen zu wiederlegen und Dich zu beteiligen.
Ich schreibe die Artikel nicht, weißt Du?
Kriminalitat von Nordafrikaner in NRW jahrelang bewusst verschwiegen - WELT
„Relevante Ereignisse“ verschweigen: Polizei forderte Journalisten auf, nicht uber Fluchtlingslage zu berichten - Video - FOCUS Online
"Flüchtlinge möglichst raushalten" - Dieter Wonka Interview zu Köln

Es ist einfach nicht von der Hand zu weisen, dass der allgemeine Konsens momentan bevorzugt lautet: wo immer möglich, halt den Mund.
Es hat Wochen gedauert, bis zu Silvester alle Anzeigen eingegangen waren, weil viele sehr lange mit sich gekämpft haben.
Das ist jetzt nichts, was groß umstritten wäre.
 
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