Der Militärthread

@ compisucher

Ich habe gestern abend noch mit dem "Alten" telefoniert, er wusste das gar nicht mit der Drohne (Messer) und war geschockt als ich es ihm erzählt habe.
Er ist fest davon überzeugt das die Hellfire R9X aus Stabilitätsgründen routiert im Flug, ich kann dazu nichts sagen.
Meinungen?
 
@ compisucher

Ich habe gestern abend noch mit dem "Alten" telefoniert, er wusste das gar nicht mit der Drohne (Messer) und war geschockt als ich es ihm erzählt habe.
Er ist fest davon überzeugt das die Hellfire R9X aus Stabilitätsgründen routiert im Flug, ich kann dazu nichts sagen.
Meinungen?
Boah... da bin ich mir nicht komplett sicher.
Hier im Video ab ca. 5:11 rotiert die Rakete nicht, aber das sind in Echt nur Millisekunden, insofern wage ich es nicht als Absolutbehauptung, die rotiert nicht oder die rotiert.
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Fakt ist, dat Teil wurde schon öfters eingesetzt, als wohl allgemein bekannt ist (z. B. Liste ab 2:33)
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Die Präzision, die das Ding offensichtlich erreicht, finde ich echt beeindruckend.

@ compisucher

Ich habe gestern abend noch mit dem "Alten" telefoniert, er wusste das gar nicht mit der Drohne (Messer) und war geschockt als ich es ihm erzählt habe.
Er ist fest davon überzeugt das die Hellfire R9X aus Stabilitätsgründen routiert im Flug, ich kann dazu nichts sagen.
Meinungen?

Gibt es noch eine "R9X" mit konventionellem Sprengkopf?
Eine 2-Achsen-gelenkte Rakete mit moderner Sensortechnik rotieren zu lassen wäre jedenfalls nicht zwingend nötig und was ich auf die Stelle an diverse Hellfire-Aufnahmen gefunden habe, zeigt zumindest in der Startphase keinerlei Rollbewegung. Die Radar-Hellfires können außerdem selbst Ziele ausmachen - da ist eine rasche Eigenrotation eher störend.
 
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Mal ein interessantes Video über Atomwaffen.
 
Er ist fest davon überzeugt das die Hellfire R9X aus Stabilitätsgründen routiert im Flug, ich kann dazu nichts sagen.
Meinungen?
Die rotation stabilisiert die rakete in längs-richtung -> man kann so nur schlecht kurven fliegen. Entsprechend geht das teil bestenfalls im ziel-anflug zur rotation über, um die flugbahn stabil geradeaus zu halten.
Ob das bei einem derart kleinen ziel wie einem mensch von vorteil ist, würde ich jetzt mal bezweifeln. Bei panzern, langsamen flugobjekten oder noch größerem sieht das vermutlich anders aus.

Die Präzision, die das Ding offensichtlich erreicht, finde ich echt beeindruckend.
Geht in meinen augen noch. Bei der modifizierten hellfire wird auch nur ein modifizierter, wärme suchender kopf drauf sein. Gezielt eine person in einer ansammlung zu treffen dürfte jedenfalls unmöglich sein. Dagegen stand in diesem fall das ziel, auf seinem balkon, ja richtig exponiert in der gegend. Noch besser wäre nur gewesen, wenn er noch ein bengalo in der hand gehabt hätte. :devil:
 
Die Zielmarkierung erfolgt wohl via Laser. Aber das ändert nichts daran, dass man ein anvisiertes Ziel unter solchen Bedingungen erstmal treffen können muss. Gewisse anderen Nationen haben bekanntermaßen Probleme, auf einen Häuserblock genau zu feuern und die USA wählen den Ziegelstein frei aus.

Zur Rotation:
Afaik rotiert keine Rakete so schnell, dass sie durch Drall/Gyroskopkräfte nenneswert stabilisiert oder in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt wird. Dafür wären Rotationsgeschwindigkeiten wie bei Rohrmunition nötig, aber für diese Fliehkräfte sind Raketen afaik gar nicht ausgelegt. Bei deren viel langsameren Rotation geht es darum, die Auswirkungen leichter Asymmetrien im Geschoss und vor allem im Antrieb gleichmäßig auf alle Richtungen zu verteilen und ggf. 1D-Sensoren den Blick einen Rundumblick zu ermöglichen (z.B. RIM-116 oder frühere Sidewinder). Aber Längsführung übernehmen, auch bei der Hellfire, immer Leitwerke. Ob die R9X zusätzlich aus erstgenannten Gründen rotiert oder ob ihre Steuerfähigkeiten ausreichen, um ohne Rotation auszukommen, konnte ich aber auch nicht herausfinden.
 
Die Präzision, die das Ding offensichtlich erreicht, finde ich echt beeindruckend.



Gibt es noch eine "R9X" mit konventionellem Sprengkopf?
Eine 2-Achsen-gelenkte Rakete mit moderner Sensortechnik rotieren zu lassen wäre jedenfalls nicht zwingend nötig und was ich auf die Stelle an diverse Hellfire-Aufnahmen gefunden habe, zeigt zumindest in der Startphase keinerlei Rollbewegung. Die Radar-Hellfires können außerdem selbst Ziele ausmachen - da ist eine rasche Eigenrotation eher störend.

Für mich sieht das Ding also die "R9X" wie eine stinknormale Hellfire aus.
Die Dinger gibts seit Ende der 70er Jahre, wurden für die Panzerbekämpfung entwickelt und gehörten zur Standardausstattung der AH64-Apache Helis.
Also ja, das Ding hat "normalerweise" einen Sprengkopf.

Edit:
Gibt sogar bei Wikipedia einen Artikel:
 
Geht eher in Richtung Waffentechnik, aber was bei den Vorgängen auf der Krim mir auffällt:
Die einzigen Flugzeuge die nicht in den Wallsheltern beschädigt oder zerstört wurden, scheinen alte Mig-21 zu sein.
Beim gelben Kreis stimmt die Tragflügelform nicht, lediglich der Lufteinlass sieht ähnlich wie bei einer Mig-21 aus.
Oder hats da bei beiden den Bug weggesprengt und das sind Mig-23?
mig-21.JPG

Bildquelle: https://www.n-tv.de/

Unterm Strich müsste das ein gewaltiges Geschoss gewesen sein, um die Flugzeuge allesamt in ihren Wallsheltern zu erwischen.
Ohne es zu wissen, tippe ich auf gezielte Angriffe auf jedes einzelne Flugzeug.
Die Aussage, es wurden Brandschutzvorschriften nicht eingehalten, ist bei dem Flächenausmaß absurd.
Nicht mal Russen können so doof sein, in jedem Shelter separat Munition zu lagern.
 
@compisucher
Man kann ja sehr gut die 3 Krater erkennen. Im Grunde habe ich keinerlei Ahnung, aber für meine Begriffe kann das kein Kleinkram gewesen sein, der da runter gekommen ist. Oben rechts hat es auch einen Schuppen zerbröselt, ohne das ein Einschlag in unmittelbarer Nähe gewesen wäre. Also Flächenwirkung gab es...
 
@compisucher
Man kann ja sehr gut die 3 Krater erkennen. Im Grunde habe ich keinerlei Ahnung, aber für meine Begriffe kann das kein Kleinkram gewesen sein, der da runter gekommen ist. Oben rechts hat es auch einen Schuppen zerbröselt, ohne das ein Einschlag in unmittelbarer Nähe gewesen wäre. Also Flächenwirkung gab es...
Ja, und das irritiert.
Die Dimensionen sind erschreckend groß.
So ein Jagdflugzeug ist irgendwas um die 15 m bis max. 20 m lang.
Die Explosionskrater praktisch gleich groß^^
WENN Raketengeschoss, dann dürfte das viel, vielleicht über 250 kg Sprengstoff gewesen sein, k. A., Mutmaßung.
Also eher eine größere (Mittelstrecken-) rakete.

So einen Shelterhügel müssen Geschosssplitter ja auch erst mal überwinden, egal ob direkt oder indirekt.
Genau dafür sind die ja gemacht worden, dass wenn nebenan was einschlägt, der nächste Schutzstand mit samt Flugzeug unbeschädigt bleibt.

Komplexer Sprengkopf mit zwei Zündungsstufen, Splitterwirkung aus evtl. 50 m Höhe und Direkteinschlag mit dem Rest??
Thermobare Waffe?
Bunkerbrechendes Geschoss?

whatever...

Die drei Treffer waren auf jeden Fall so systematisch und präzise, dass die meisten Shelter wirkungstechnisch tangiert wurden.
Gefühlt sind da keine 5 m Abweichung zum geplanten Einschlagort gelungen.
 
Es wird ja gemunkelt, es koennte eine Grom-2 gewesen sein - also der Nachfolger der Grom, was zu Reichweite und Traglast kompatibel waere. So oder so finde ich es gut, dass wohl auch ein paar Touristen aufgescheucht wurden. "Der Russe" im Sinne russischer Zivilisten sollte zwar nicht grundlos Ziel von Angriffen werden (das Beschiessen von Zivilisten ist dann auch eher ein russisches Steckenpferd) - aber er sollte schon dafuer sensibilisiert werden, wie sich so eine "Spezialoperation" anfuehlt.

Wobei es lt. Russland ja eine achtlos weggeworfene Zigarette gewesen ist. Wie schon auf der Moskwa (das ist das Schiff, das bei Windstille gesunken ist). Irgendjemand sollte die Kippe mal austreten, ehe noch schlimmeres passiert.
 
WENN Raketengeschoss, dann dürfte das viel, vielleicht über 250 kg Sprengstoff gewesen sein, k. A., Mutmaßung.
Also eher eine größere (Mittelstrecken-) rakete.
Gestern Abend meinten die in den Nachrichten auf jeden Fall Raketen mit höherer Reichweite.
So 200-300km (oder sogar mehr). Könnte neue Waffensysteme sein die die Ukraine kürzlich geliefert bekommen hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gestern Abend meinten die in den Nachrichten auf jeden Fall Raketen mit höherer Reichweite.
So 200-300km (oder sogar mehr).
Nun ja, da die Frontlinie eigentlich gute 200 km weiter nordwestlich liegt, liegt es nahe, dass entsprechende Raketen eingesetzt wurden.
Könnte neue Waffensysteme sein die die Ukraine kürzlich geliefert bekommen hat.
Alles, was wir offiziell wissen ist, dass solche Systeme bisher von niemandem an die Ukraine geliefert wurden.
Durch die Presse geht, das die Ukraine eine eigens entwickelte Rakete hätte, GROM-2.
Lt. Wiki & co. ist die Rakete aber noch in Entwicklung:

Diese hätte die theoretische Reichweite (bis 500km) und Nutzlastkapazität (bis 500kg Sprengkopf).
Technologisch ist das aber eine relativ einfache balistische Boden-Boden Kurzstreckenrakete, die mit moderner Luftabwehr locker bekämpft werden könnte.

Eigentlich hätte man im Vorfeld die Luftabwehr bzw. das dazugehörige Radarsystem des Flugplatzes mit AGM-88 ausschalten müssen, damit so eine Rakete überhaupt durchkommt.
Komisch...
 
Unterm Strich müsste das ein gewaltiges Geschoss gewesen sein, um die Flugzeuge allesamt in ihren Wallsheltern zu erwischen.
Na wenn man die Munition in der Nähe trifft.
Technologisch ist das aber eine relativ einfache balistische Boden-Boden Kurzstreckenrakete, die mit moderner Luftabwehr locker bekämpft werden könnte.
Es gab schon Videos von Panzir Lenkflugkörpern die man am Strand gefunden hat, scheinbar hat die einfach nur versagt.
 
Komplexer Sprengkopf mit zwei Zündungsstufen, Splitterwirkung aus evtl. 50 m Höhe und Direkteinschlag mit dem Rest??
Darauf würde ich tippen. Ich kann nicht sagen, ob Hrim-2 / Grom in der Lage ist, beispielsweise Brandbomblets mittels Annäherungszünder zu verteilen, aber das Schadensbild spricht dafür, dass ein System zum Einsatz kam, welches das beherrscht.

Die erkennbaren Krater sind groß, aber - je nach Bodenbeschaffenheit - wiederum zu klein für einen 500-Kilo-Sprengkopf. Da könnte man vermuten, die Geschosse haben erst einmal Bomblets im direkten Zielanflug ausgeklinkt und sind dann (ggf. mit verbleibenden kleineren Sprengkopf) und dem restlichen Treibsatz eingeschlagen.

Dadurch könnte so ein "buntes" Schadensmuster aus großen Einschlägen, kleineren Brandherden und dazwischen augenscheinlich unzerstörten Maschinen in ihren Sheltern entstehen.
 
Die einzigen Flugzeuge die nicht in den Wallsheltern beschädigt oder zerstört wurden, scheinen alte Mig-21 zu sein.
Beim gelben Kreis stimmt die Tragflügelform nicht, lediglich der Lufteinlass sieht ähnlich wie bei einer Mig-21 aus.
Oder hats da bei beiden den Bug weggesprengt und das sind Mig-23?
Laut Wikipedia hat Russland beide Typen nicht im aktiven Dienst, es also eher unwahrscheinlich, dass dieses Flugzeuge auf der Krim stehen.

Osint Leute gehen Anhand von den stationierten Einheiten von SU-24 aus

/TheBaseLeg/status/1557663038966472704/photo/1

Die Krater sind alle über 20 Meter im Durchmesser groß.

/ameliairheart/status/1557563246021935105/photo/1


Unterm Strich müsste das ein gewaltiges Geschoss gewesen sein,
Es könnte auch ein Einsatz vor Ort mit beispielsweise Drohnen gewesen sein. Wenn man bedenkt, wie zerstört Gebäude und Fahrzeuge im Umkreise sind und das alles was jetzt Braun ist, vorher grün war, werden die halbwegs intakten Flugzeuge auch ein gute Kur brauchen.
 

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