Der Militärthread

Die Motoren damaliger Kriegschiffe waren ungleich lauter als heute.
Die damaligen Schiffe liefen mit Dampfturbinen, nicht mit Motoren, und mit Dampfturbinen zwar atomar getrieben und nicht durch Ölverbrennung in Kesseln, läuft z.B. auch eine Kirov Klasse.
Es war für die Bismarck und Prinz Eugen nur die logsiche Konsequenz, dass da draußen irgendwelche großen Pötte schnell laufen. Was genau, wussten die natürlich nicht. veilelicht hatten sie anderweitige Infos, dass genau diese Schiffe irgendwo in der Nähe sind,
Sie haben 2 schnelllaufende Schiffe unter dem Sichhorizont passiv 1941 geortet, dass ist der Fakt.

Was glaubst du eigentlich, welche Geräusche ein Atomreaktor bei 10, 20, 30kn macht, mit seinem ganzen Pumpengedöns, die er zur Kühlung braucht?!
Wie ich schon sagte bis 20kn kann man das relativ Geräusch arm gestalten, die Pumpen hört man trotzdem je nach Empfindlichkeit des Sonars, der Temperatur, Salzgehalt etc. mehrere Kilometer/Seemeilen. Bei 30kn ist es eine Stereoanlage Unterwasser voll aufgedreht!
 
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Motoren habe ich lediglich als Oberbegriff genutzt, die eigentlich Antriebsart ist sekundär in der Thematik, da jedes Überwasserschiff ordentlich Lärm macht.

Ja und bestreite ja gar nicht die Ortung, klar :)
Die Randbedingungen von damals habe ich ausgeführt.
Für die deutsche Marine war es bei dem mutmaßlichen Lärm in der Ortung klar wie Kloßbrühe, dass da dicke Dinger sind und keine Fischerboote.

Da ich keinerlei Berühungspunkte zu einem Atomantrieb habe, kann ich zu der Thematik nicht viel beitragen.
Atomare militärische Überwassereinheiten halten sich von der Stückzahl her jedoch weltweit arg in Grenzen.
Dürfte in der Initialdiskussion, kommen Russenuboote oder Russenüberwassereineheiten in den Atlantik und kann man sie mittels Sonartechnik frühzeitig erkennen eine sehr untergeordnete Rolle spielen.
 
Lol, das glaube ich erst wenn die hier sind und ein deutscher Offizier das Kommando übernommen hat!

+++ 09:36 Merz: USA haben Verkauf von Tomahawks an Deutschland zugestimmt +++

Die US-Regierung hat dem Verkauf von weitreichenden Tomahawk-Marschflugkörpern an Deutschland zugestimmt. Sie würden von der Bundesregierung erworben und in Deutschland stationiert, sagt Bundeskanzler Friedrich Merz in einer Regierungserklärung im Bundestag. Darauf hätten sich beide Seiten am Rande des Nato-Gipfels im türkischen Ankara geeinigt.

Dürfte in der Initialdiskussion, kommen Russenuboote oder Russenüberwassereineheiten in den Atlantik und kann man sie mittels Sonartechnik frühzeitig erkennen eine sehr untergeordnete Rolle spielen.
Ähm, nein das spielt eine Hauptrolle!
Will Europa kriegstüchtig sein, muss zu 100% gewährleistet werden, dass sich Europa in der Welt mit Rohstoffen versorgen kann, um länger kriegstüchtig zu sein. Der Atlantik ist dabei eine der Hauptverkehradern. Insoweit spielt es eine riesige Rolle die russische Nordflotte ob Überwasserschiffe oder U-Boote den Weg in den Atlantik effektiv zu verlegen, sprich sie in ihren eigenen Gewässern gefangen zu halten, durch die Sossusbarriere und ihre militärische "Verteidigung".
Alle russischen U-Boote, die dafür in Frage kommen, sind atomar angetrieben!
Mit einer Kilo Klasse kannst du sehr sehr wenig im Atlantik oder Pazifik anfangen, das ist mehr für Ostsee, Schwarzes Meer, oder die Kola Bucht.
Tja, und hier beginnt das eigentliche Problem der passiven Unterwasserortung.
Eine poplige Boje, kaum größer als ein Kühlschrank, kann solche Geräusche über sehr lange Zeiträume täuschend echt aussenden.
Wenn ich den Jungs von der beratenden Firma Glauben schenken mag, befinden sich in den Weltmeeren zigtausende von solche "Kühlschränken" von allen maßgeblichen Marinenationen, die auf die Aktivierung im Ernstfall schon längst irgendwo herumtreiben und abwarten.
Lärmkörper, auch als Falle, sind nichts neues für U-Bootfahrer, sie haben halt das riesen Problem, dass sie sich nicht bewegen und somit relativ schnell aufgeklärt werden können, da sind neuartige Unterwasserdrohnen die sich bewegen erheblich schwieriger.
 
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