Der Militärthread

Manch einer scheint auch zu vergessen, dass im Laufe des vergangenen Jahrhunderts die Durchschnittsgröße drastisch zugenommen hat.
Historische Entwicklung der menschlichen Koerpergroesse in ausgewaehlten Laendern bis 1980 | Statista
Die Koerpergroesse deutscher Maenner von 1896 bis 1996 – Splitter1
(Schlimm was für Riesen rumlaufen...)

€: Liste der Laender nach Koerpergroesse – Wikipedia
... hinzukommt, dass bei der Musterung die Kleineren direkt zu den Schwarzen geschrieben wurden. Und wenn es um die Ausbildung als Fahrer ging, wurde nochmals gesiebt. Sprich, ob NATO oder Ostblock, als Panzerfahrer/Besatzung hst man sich immer kleineres Personal gewünscht. Und für einen selbst ist jeder Zentimeter weniger, in Höhe und Breite von Vorteil. Bequemer, man kann schneller rein und raus sein.
 
Irgendwie ist hier auch eine Antwort von mir verschwunden, die sich nicht/wenig mit Politik, sondern mit Waffentechnik beschäftigt hat. Zwar mit dem Einsatz derselben in der Ukraine, aber da diese Diskussion ja hierher verschoben wurde, wird das hier wohl nicht Offtopic sein.
Also nochmal in Kurzform die verschwundenen Aspekte:

Ich glaube wenn mit dieser Flughöhe angeflogen wird, müsste man es an der Kraterform erkennen können.

Standardsprengkopf: Ja, der wäre für sowas allgemein nicht geeignet.
Eine Ladung Spengstoff gleichen Gewichts für diesen abweichenden Neptune-Einsatz, mit simplem Abstandszünder: Nein. Wenn das Ding zündet, bevor es sich in den Boden/ein Gebäude bohren kann (und zumindest ersteres wäre absolut kontrapruktiv), hat die viel langsamere Eigenbewegung keinen Einfluss mehr auf das Explosions-/Kraterbild.

Dagegen spricht auch, dass auf keinem Video irgendwas in der Luft dargestellt wurde und auch niemand sowas berichtet hat - zumindestens was ich kenne.

Wenn "nichts gesehen" bedeutet, dass "nichts geflogen" ist, schließt das alle Fernwaffen aus. Einzige Alternativen:
1. Ukrainischer Spezialkommandoeinsatz mit einem Transportverhikel für mehrere 100 kg Sprengstoff, der mitten auf einem Rollfeld ebenso unbemerkt bleibt, wie An- und Arbeise der Truppe selbst.
2. Ein Netzwerk russischer Saboteure in einer Basis mit vermutlich handselektriertem Personal, die mehrere Flieger- in Zeitbomben umwandeln und ebenfalls komplett unbemerkt verteilen können.

Ich halte Option drei für wahrscheinlicher:
Es ist was eingeschlagen, was nur niemand gesehen hat.

Auch könnte man den Anflug deutlich hören.

Nicht bei Endanflug mit Überschall.
 
... den Unterschied macht das bei der Kraft nicht und vorallem ist es in diesem Fall egal. Denn aus dieser Höhe kannst du Details zum und im Krater eh nicht erkennen.
Na, zur Piste hin sieht man schon eine Abweichung im Kraterbild.
Guggt man sich die anderen Krater an, scheint es, als wären die Geschosse/Sprengköpfe recht vertikal heruntergekommen.
Bin ich absolut bei dir! Ob es ein Geschoss war, da bin ich mir noch unsicher. Denn, schaue dir mal die Videos der UKR an in denen Panzer gesprengt wurden.
Also ein Geschoss glaube ich auch nicht.
Immerhin erkennt man mind. drei Krater mit guten 20 m Durchmesser.
Den 4. von @ruyven_macaran oder mehr sehe ich nicht.
Das wären grob 1,0 bis 1,5 to Nutzlast, glaube nicht, dass die Ukraine über so ein Trägersystem verfügt.
Außerdem sind noch einige kleine Krater mit schärferen Kanten zu sehen. Dazu habe ich allerdings leider keine Idee was die produziert hat.
Sehe ich auch (oder bilde es mir ein).
Könnten die spekulierten Bomblets sein, die sich kurz vor dem Aufprall vom Hauptsystem getrennt haben, was auch die flächige Zerstörung mehrerer Flugzeuge erklären könnte.
Bin ich zu 100% bei dir. Schade das es keine Bilder vom Regelbetrieb auf dem Flugfeld gibt, sonst könnte man etwas ableiten.
Nach dem "Vorfall"
1660728931407.png


Bild ca. 1 Tag vor dem Vorfall.
Viele Positionen von Flugzeugen sind nahezu identisch:
1660729029734.png


Edit:
Wenn man genau hinschaut, wurden Infrastrukturgebäude neben den geschützten Flugzeugstellplätzen getroffen.
Recht präzise sogar.
Daher stehe ich zu meiner kritisierten Aussage von weiter oben, dass das sehr präzise Angriffe waren.

Wenn so ein Militärflugplatz ähnlich einem Nato-Platz aufgebaut sind, waren das Volltreffer in den Munitionsbunker und in die Bereitschaftsbetankung.




Könnte man die Neptune für sowas nutzen? Anti-Schiffsraketen gegen Landziele sind gerade der heißeste Trend in der Gegend und im Gegensatz zum russischen Altkram sollte ein 21er ukrainisches Design schon allein via Satellit präzise genug für so einen Angriff sein, wenn das Boardradar nicht sogar modern genug ist, um es über Land einzusetzen. Die Neptun hätte außerdem gute Chancen, die russische Flugabwehr zu unterfliegen und die Krim Gegend ist tatsächlich flach genug, dass das klappen könnte, ohne an Bäumen hängenzubleiben.
Anti-Schiffsraketen sind i. d. r. mit anderen Sprengköpfen ausgerüstet.
Die sollen ja Schiffswandungen durchdringen und im Schiff mit Thermoblast alles klein machen.
Normalerweise gibts bei so was kaum einen Krater.
Umrüstung könnte natürlich sein.
Ich glaube wenn mit dieser Flughöhe angeflogen wird, müsste man es an der Kraterform erkennen können. Dagegen spricht auch, dass auf keinem Video irgendwas in der Luft dargestellt wurde und auch niemand sowas berichtet hat - zumindestens was ich kenne. Auch könnte man den Anflug deutlich hören.
Ratschbumm bei Schall oder schneller, nee da hörste nix.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man genau hinsieht, dann hat es jedes ungeordnete Munitionslager erwischt. Man packt keine Munitionslager zwischen die Schutzbauten für die Flieger.
 
Den 4. von @ruyven_macaran oder mehr sehe ich nicht.
Der isr direkt unter dem Haus rechts oben mit dem roten Dach.

Sehe ich auch (oder bilde es mir ein).
Könnten die spekulierten Bomblets
So scharfe Ränder entstehen eugentlich nur durch gelenkte Landungen. Aber wie gesagt, ich habe keine Idee.

Nach dem "Vorfall"


Bild ca. 1 Tag vor dem Vorfall.
Viele Positionen von Flugzeugen sind nahezu identisch:
Magst du bitte mal den original Link mit guter Auflösung posten. Ich schaue mir das dann mal am Rechner an. Bisher habe ich nur mit dem Handy analysiert.

Edit:
Wenn so ein Militärflugplatz ähnlich einem Nato-Platz aufgebaut sind, waren das Volltreffer in den Munitionsbunker und in die Bereitschaftsbetankung.
Ich kenne das so, dass Munition und Kraftstoff im Bedarfsfall herangefahren wird. Sie ist unterirdisch gelagert oder in einem gesicherten Hangar mit Erdauflage. Alles ist so gelagert, dass wenn etwas passiert keine Kette entstehen kann.
Deswegen waren für mich die Bilder des Regelbetriebes interessant. Wenn da die Tanke rumsteht und die Mun-Versorger auch ...

Anti-Schiffsraketen sind i. d. r. mit anderen Sprengköpfen ausgerüstet.
Die sollen ja Schiffswandungen durchdringen und im Schiff mit Thermoblast alles klein machen.
Normalerweise gibts bei so was kaum einen Krater.
Umrüstung könnte natürlich sein.
Da war was bei zitieren schief gelaufen. Die ASRs waren von Royven.

Ratschbumm bei Schall oder schneller, nee da hörste nix.
Wenn es heult, erwischt sie dich nicht. Aber deshalb, dass/die Raketen sind etliche Kilometer angeflogen. Und wer überflogen wird, insbesondere im tiefen Flug um das Radar zu umgehen, hört das.

Aber lass uns mal ein paar Tage warten. Der FSB hat eine Terrorzelle auf der Krim ausgehoben. Mal sehen was in der TASS dazu am WE steht. Vielleicht wird das Rätzel dann aufgelöst.
 
Also ein Geschoss glaube ich auch nicht.
Immerhin erkennt man mind. drei Krater mit guten 20 m Durchmesser.
Den 4. von @ruyven_macaran oder mehr sehe ich nicht.

1. Übergang Rollfeld/geschützte Bereiche
2. Haus oben links
3. Mitte Rollbahn oben Quer
4. Haus oben rechts


Sehe ich auch (oder bilde es mir ein).
Könnten die spekulierten Bomblets sein, die sich kurz vor dem Aufprall vom Hauptsystem getrennt haben, was auch die flächige Zerstörung mehrerer Flugzeuge erklären könnte.

Gelenkte Submunition? Hat die Ukraine da was?
Eine simples Clustersystem hätte keine großen Krater und viele kleine, zufällige Einschläge abseits der naheliegenden Ziele hinterlassen.


Ich kenne das so, dass Munition und Kraftstoff im Bedarfsfall herangefahren wird.

Es ist Krieg. Da hat alles naslang irgendwer Bedarf. Keineswegs unwahrscheinlich, dass man in größerem Abstand zur Front/vermeintlicher Sicherheit schon mal die Munition für einen erst nächste Stunde erwarteten Flieger bereitlegt. Zudem war das vor dem Krieg ein Flugplatz der Marineflieger vor allem für Seepatroulie (auf Google Maps sind man auch noch einige Be-12 rumstehen) und Ausbildung. Durchaus möglich, dass die überhaupt nicht über die nötigen Bunkereinrichtungen verfügen, um einen andauernden Fronteinsatz zu versorgen, sondern die Lieferungen teils unter offenem Himmel zwischenlagern. Könnte man natürlich auch etwas weiter verteilt machen, sind ja genug ungenutzte Schutzplätze auf dem Areal (einige werden auch für Lager von ??? genutzt), aber da ist man dann wieder beim Dreiklang Disziplin/Risikobewusstsein/Faulheit.

Wenn es heult, erwischt sie dich nicht. Aber deshalb, dass/die Raketen sind etliche Kilometer angeflogen. Und wer überflogen wird, insbesondere im tiefen Flug um das Radar zu umgehen, hört das.

Das ist ein aktiver Militärstützpunkt mitten im Krieg, da wird man ständig von irgendwas überflogen. Um zweifelsfreis zu realisieren, dass es keiner der üblichen Jets, sondern ein Marschflugkörper war, müsste man sich entweder bewusst damit auseinandersetzen oder zufällig in die richtige Richtung gucken. Und selbst wenn das jemand gemacht hat, heißt das noch lange nicht, dass wir hier davon erfahren.

Aber lass uns mal ein paar Tage warten. Der FSB hat eine Terrorzelle auf der Krim ausgehoben. Mal sehen was in der TASS dazu am WE steht. Vielleicht wird das Rätzel dann aufgelöst.

Was ein Kremlprogpagandablatt schreibt, könnte auch mehr über die russische Politik denn über die militärische Technik vor Ort aussagen. Ein paar Nicht-Russen leben ja noch auf der Krim. (Aber das ist eine Frage für den Ukraine-Thread.)
 
1. Übergang Rollfeld/geschützte Bereiche
2. Haus oben links
3. Mitte Rollbahn oben Quer
4. Haus oben rechts
Ah, ja sieht tatsächlich so aus. glatt den einen oben rechts nicht wahrgenommen.
Gelenkte Submunition? Hat die Ukraine da was?
Eine simples Clustersystem hätte keine großen Krater und viele kleine, zufällige Einschläge abseits der naheliegenden Ziele hinterlassen.
Haben wir weiter oben spekuliert, dass die Ukrainer evtl. ihre Rakete mit Teilzünder kurz vorm Aufprall Submun. verteilt und der Hauptsprengkopf die Krater verursacht = aber reine Spekulatius.
 
Ich glaube die Ukrainier hatten damit gar nichts zu tun. Da war einer irgendwo hinter den Berms rauchen, hat ein Buschfeuer ausgelöst und dann ist denen die Munition um die Ohren geflogen.
 
Ich glaube die Ukrainier hatten damit gar nichts zu tun. Da war einer irgendwo hinter den Berms rauchen, hat ein Buschfeuer ausgelöst und dann ist denen die Munition um die Ohren geflogen.
... das wäre bei einer Detonation eine belastbare Möglichkeit. Jedoch bei der Anzahl und zeitlichen Abfolge der Explosionen wäre ein Grasfeuer auf dem Areal nicht sehr wahrscheinlich. So sieht es zumindestens aus. Oder wie sieht es der Rest?
 
... das wäre bei einer Detonation eine belastbare Möglichkeit. Jedoch bei der Anzahl und zeitlichen Abfolge der Explosionen wäre ein Grasfeuer auf dem Areal nicht sehr wahrscheinlich. So sieht es zumindestens aus. Oder wie sieht es der Rest?
Auf jeden Video mit einer Explosion sieht man einen grauen tief hängenden Rauch, der für so ein Feuer typisch ist.

Hier sieht man den Umfang des Buschbrandes: https://planesandstuff.wordpress.co...-base-attack-satellite-imagery-the-aftermath/

Bemerkenswerterweise scheinen sie alle wertvollen Einrichtungen gerettet zu haben, außer der Flightline die zerstört wurde und in denen es 4 Verdachtspunkte für wilde und offenen Munitionslager gab. Alle diese Punkte zeigen auch die stärksten Zerstörungen und die verbrannten Flächen haben fast alle einen Abstand von 500-600m von den vermeintlichen Munitionslagern. Das ist so ziemlich der Abstand den eine Feuerwehr in so einem Fall einhalten würde. (sah man ja in Berlin)
 
Die Beschriftungen sind von jemandem, der ausgetrocknetes Gras und wechselnde Bodenbeschaffenheit nicht von verbrannten und unverbrannten Gebieten unterscheiden kann (hint: Wenn man einen Flächenbrand hat, sind Betonpisten mitten durch danach nicht strahlend weiß und sämtliche Gebäude unbeschädigt), der jeden Sattelschlepper als "Fuel storage" beschriftet (wäre ja zuviel verlangt, wenn ein Flughafen Tanks für sowas hat, oder?) und der umgekehrt offensichtliche Materiallager und Wartungseinrichtungen (nördlich des angegriffenen Bereichs) übersieht. Von daher würde ich da nicht all zu viel drauf geben, drei Klicks in Google Earth zeigen nahezu monatliche Änderungen der Vegetationsfarbe in dem Bereich, ohne dass es da jedesmal brennen würde.

Viele Sprengstoffe sind zudem ziemlich unempfindlich gegenüber Flammen und lassen sich nur durch sehr große Hitze (im Material, nicht 5 m neben seiner Umhüllung + Verpackung + ...) zur Explosion bringen oder auch überhaupt nicht, weil sie sich vorher zersetzen oder schlicht normal verbrennen. Ich glaube die US-Armee hatte da schon ein paar Gesundheitsschäden, weil C4 angezündet und als Jucks und Tollerei für die Essenszubereitung genommen wurde. Klappt rein vom kulinarischen Aspekt her wohl auch wunderbar und jede Explosionsgefahr - nur die Verbrennungsprodukte sind leider weitaus schädlicher als bei Esbit.
 
Die Beschriftungen sind von jemandem, der ausgetrocknetes Gras und wechselnde Bodenbeschaffenheit nicht von verbrannten und unverbrannten Gebieten unterscheiden kann (hint: Wenn man einen Flächenbrand hat, sind Betonpisten mitten durch danach nicht strahlend weiß und sämtliche Gebäude unbeschädigt), der jeden Sattelschlepper als "Fuel storage" beschriftet (wäre ja zuviel verlangt, wenn ein Flughafen Tanks für sowas hat, oder?) und der umgekehrt offensichtliche Materiallager und Wartungseinrichtungen (nördlich des angegriffenen Bereichs) übersieht. Von daher würde ich da nicht all zu viel drauf geben, drei Klicks in Google Earth zeigen nahezu monatliche Änderungen der Vegetationsfarbe in dem Bereich, ohne dass es da jedesmal brennen würde.

Viele Sprengstoffe sind zudem ziemlich unempfindlich gegenüber Flammen und lassen sich nur durch sehr große Hitze (im Material, nicht 5 m neben seiner Umhüllung + Verpackung + ...) zur Explosion bringen oder auch überhaupt nicht, weil sie sich vorher zersetzen oder schlicht normal verbrennen. Ich glaube die US-Armee hatte da schon ein paar Gesundheitsschäden, weil C4 angezündet und als Jucks und Tollerei für die Essenszubereitung genommen wurde. Klappt rein vom kulinarischen Aspekt her wohl auch wunderbar und jede Explosionsgefahr - nur die Verbrennungsprodukte sind leider weitaus schädlicher als bei Esbit.
Raketen und Bomben für Flugzeuge explodieren in der Regel allerdings im Feuer.

Bei den Amis gibt es die Standardbomben der Mk.80 Serie mit Tritonalfüllung für die USAF und mit PBXN-109 bei der US Navy. Nur der letztere ist gegenüber Hitze unempfindlich.

Die russischen sind im wesentlich TNT basierend und explodieren im Feuer.
 
Nope
https://de.wikipedia.org/wiki/Trinitrotoluol schrieb:
...Oberhalb von 160 °C setzt eine Gasentwicklung ein. Ab 240 °C tritt eine Verpuffung unter starker Rußentwicklung auf. ... Sicherheitssprengstoff, der nur durch Initialzündung (beispielsweise durch eine Sprengkapsel) zur Detonation gebracht werden kann. ... TNT allein wird durch Brand oder Hitze nicht explodieren; es brennt einfach ab. ...
Ähnliches müsste dann auch für Tritonal gelten, denn Aluminium reagiert nicht direkt mit dem TNT und brennt bei ein paar 100 °C auch noch nicht selbst ab, sodass es die Reaktion auf Feuer nicht verändern sollte. Natürlich reagiert TNT allgemein etwas heftiger als C4, aber nicht so dass Flugzeuge in mehreren Dutzend Metern Entfernung zerfetzt werden.

Vielleicht meinst du Dynamit? Das ist ähnlich bekannt und in gewissem Maße brandempfindlich, wurde aber nie militärisch genutzt.
 
Ich würde " herumlungernde " Drohnen nicht ausschließen. Klein , kompakt, mit ausreichender Reichweite und wenn sie ein Lager treffen, können durch die Detonation andere Flugkörper in die Luft fliegen und beim Absturz wieder detonieren, was Schäden in den Sheltern erklären könnte.
An Flugzeugen sehe ich nirgends Mig-21, sondern Su-24 und eine Su-34. Diese hat vordere Canards.
Wobei ich einiges an Schäden nicht nachvollziehen kann, aber das ist eine andere Diskussion.
 
Ich würde " herumlungernde " Drohnen nicht ausschließen. Klein , kompakt, mit ausreichender Reichweite und wenn sie ein Lager treffen, können durch die Detonation andere Flugkörper in die Luft fliegen und beim Absturz wieder detonieren, was Schäden in den Sheltern erklären könnte.
Die von der Ukraine bisher wirksam eingesetzten Kleindrohnen haben nicht die Reichweite und Betriebsdauer, um mal eben aus ukrainisch kontrollierten Gebiet zur Krim rüberzufliegen", geschweige denn dort (und das auch noch umbemerkt) im Lauftraum zu warten und können auch nur sehr geringe Mengen Sprengstoff tragen.

Die Splittersprengsätze, mit denen die Drohnen bestückt werden, sind sehr wirksam gegen weiche Ziele, können jedoch unmöglich einen Munitions- oder Treibstoffbunker knacken. Selbst Fahrzeuge werden eher beschädigt als gänzlich zerstört und in aller Regel nicht ihrerseits zur Explosion gebracht.

Das ganze Schadensbild und die Position des Ziels ist konsistent mit dem Einsatz von Raketen oder Bomben/Bomblets, wobei auch letztere mittels Raketen ins Ziel gebracht werden müssten - es sei denn, der Ghost of Kiew wäre doch noch stofflich in Erscheinung getreten. ;)
 
Die von der Ukraine bisher wirksam eingesetzten Kleindrohnen haben nicht die Reichweite und Betriebsdauer, um mal eben aus ukrainisch kontrollierten Gebiet zur Krim rüberzufliegen", geschweige denn dort (und das auch noch umbemerkt) im Lauftraum zu warten und können auch nur sehr geringe Mengen Sprengstoff tragen.

Die Splittersprengsätze, mit denen die Drohnen bestückt werden, sind sehr wirksam gegen weiche Ziele, können jedoch unmöglich einen Munitions- oder Treibstoffbunker knacken. Selbst Fahrzeuge werden eher beschädigt als gänzlich zerstört und in aller Regel nicht ihrerseits zur Explosion gebracht.

Das ganze Schadensbild und die Position des Ziels ist konsistent mit dem Einsatz von Raketen oder Bomben/Bomblets, wobei auch letztere mittels Raketen ins Ziel gebracht werden müssten - es sei denn, der Ghost of Kiew wäre doch noch stofflich in Erscheinung getreten. ;)
https://de.wikipedia.org/wiki/AeroVironment_Switchblade

Wer sagt das der Angriff aus der Ukraine über 300km erfolgt sein muß? Im Momeng halten sich auf der Krim Massen an Urlaubern auf und es ist kein Problem als "Flüchtling" in die russischen Gebiete zu kommen.

Abgesehen davon, welche Rakete soll es schaffen durch die tiefgestaffelte Luftverteidigung der Krim zu kommen?
Sicher kann man das behaupten, aber die Wahrscheinlichkeit ist gering, weil viel flaches Gebiet um das Ziel, die Arbeit der Abwehr erleichtert.
Himars und Co, schaffen es nur durch eine " Übersättigung" der Abwehr, gelegentliche Treffer zu erreichen.

Ich sehe Schlamperei und Sabotage, als Wahrscheinlich an.
 
Himars und Co, schaffen es nur durch eine " Übersättigung" der Abwehr, gelegentliche Treffer zu erreichen.
Quelle?

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Allgemein ich habe ja absolute gar keine Ahnung und lese nur in fragwürdigen Quellen, nur um das nochmal zu betonen.

Was und wie die Russen wohl so Sachen lagern auf einem Flugfeld, darüber habe ich jetzt sehr viele verschiedene Sachen gelesen und ein paar Bilder gesehen. Teilweise wurde behauptet sie lagern auch Munition an der freien Luft neben den den Erdbunkern oder wie man sie nennen will und damit meine ich nicht die Haufen direkt an den Flugzeugen auf der Rollbahn. An anderer Stelle habe ich auch schon gelesen, die Russen würden an den besagten Stellen eher Flugzeugteile lagern. Jetzt sieht es so aus, als wurden genau diese Stellen als Ziel ausgesucht, wurde dann also versucht die Teilelager zu zerstören und dann hat man eine Rakete genommen, welche auch noch eine Streuwirkung hat, damit man auch Flugzeuge trifft? Ebenso habe ich gelesen, soll es an diesem Flugplatz noch größere Gebäude geben, welche mehr Munition beherbergen sollen, zumindest gibt es Stimmen, welche das vermuten, wären das nicht auch gute Ziele gewesen? Die verwendete Rakete scheint ja doch sehr genau zu sein, immerhin hat man 4 von 4 Strukturen/Objekte/Lager getroffen.

Rein aus dem Bauchgefühl würde ich sagen es gibt ukrainische Soldaten auf der Krim und ebenfalls Drohnen, ob diese hier wirklich in Frage kommen, würde ich keine Hand dafür ist Feuer legen, wenn ich mit meiner Dummheit müsste.
 
Zuletzt bearbeitet:
Erste einmal gibt es keinerlei Hinweise darauf, dass Waffen dieses Typs in die Ukraine geliefert wurden und zweitens besteht deren "Gefechtskopf" aus einer Gewehrgranate; äquivalent zu einer (nicht Splitter-) Handgranate. Damit kann man selbst Pkw nur mit sehr, sehr viel Glück zur Explosion bringen.
Das darfst du mir glauben, ich habe mit den Dingern mehr als ein Übungsziel belegt.

Wer sagt das der Angriff aus der Ukraine über 300km erfolgt sein muß? Im Momeng halten sich auf der Krim Massen an Urlaubern auf und es ist kein Problem als "Flüchtling" in die russischen Gebiete zu kommen.
Mit wie vielen Switchblade-Drohnen á zweieinhalb Kilogramm im Urlaubs-/Fluchtgepäck?

Wir wollen doch bitte realistisch bleiben.

Abgesehen davon, welche Rakete soll es schaffen durch die tiefgestaffelte Luftverteidigung der Krim zu kommen?
Dass die Wirksamkeit der russischen Luftabwehr weit hinter den Projektionen zurückbleibt, sollte sich ja inzwischen herumgesprochen haben. Ganz zu schweigen davon, dass diese auf der Krim alles Mögliche, nur nicht "tief gestaffelt" ist.

Himars und Co, schaffen es nur durch eine " Übersättigung" der Abwehr, gelegentliche Treffer zu erreichen.
Eine "Übersättigung" ist schon allein deshalb Unsinn, weil der Ukraine nur begrenzte Mengen an Munition zur Verfügung gestellt werden konnten. (Nicht nur) Russland hat schlicht und ergreifend keine geeigneten Systeme, um Artilleriegeschosse - seien es Granaten oder Raketen - wirksam abzuwehren. Selbst über Jahrzehnte aufgebaute und viel enger gestrickte Systeme wie IronDome haben da eine denkbar schlechte Quote.

Abgesehen davon reden wir hier nicht von "Himars und Co.", sondern - wenn - von Kurzstreckenraketen des Typs Himr-2 oder ähnliche.
 
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