DDR - alles schlechter?

@bucklew&dastash:
Ich glaube, es würde diesen Thread deutlich entschlacken, wenn ihre eure detaillierte Kritik am Verhalten des jeweils anderen per PM abwickeln würdet.


An jedem Auto ist ein Nummernschild angeschraubt. Trotzdem bist Du so lange anonymer Verkehrsteilnehmer, bis Du z. B. "geblitzt" wirst und eine Behoerde berechtigtes Interesse hat, Dich als Halter zu ermitteln. Dasselbe soll kuenftig mit IP-Adressen geschehen - nur fuer einen kuerzeren Zeitraum (eben sechs Monate),

Äh - geblitzt werde ich, nachdem ich nachweislich gegen Regeln verstoßen habe.
Meine IP-Adresse wird gespeichert, sobald ich irgendwas mache.
Ein angemessener Vergleich wäre die Registrierung der Position eines jeden Autobesitzers zu jedem Zeitpunkt.
(low-tech-DDR-Gegenstück: Überwachung von Verkehrsmitteln für Reisen über längere Strecken, um in gewissem Umfang zu wissen, wer sich wann in welcher Region aufhält)


Dann fass doch bitte in ganz einfachen Worten zusammen, wo meine Darstellung Deiner Meinung nach Spielraeume (gesetzliche gar) zur Regelung von Vermoegensuebertrag laesst.

Die Antragsbewilligung "über Nacht" (im mir bekannten Fall waren es rund 2 Wochen - wenn du genaue Statistiken hast: her damit) erfolgt, hindert einem nicht im geringsten daran, die beabsichtigte Verteilung bereits vorher geplant oder sogar durchgezogen zu haben. (mein Haus kann ich auch vorher an Verwandte verkaufen,...)

Die Regelungen waren sicherlich nicht komfortabel, aber das einzige, was ausdrücklich unterbunden wurde, war die Mitnahme großer Mengen an Werte - Bargeld war gesetzlich limitiert, physische Güter und Immobilien nur eingeschränkt/nicht transportierbar.
Letzteres ist imho aber auch keine neue Dimension für ein Regime, dass formell (und praktisch in 99,99% der Fälle eigentlich auch) darauf aus war, Güter einheitlich zu verteilen - sowas schließt dann auch ein, dass man es nicht jemandem erlaubt, mit einem Vermögen, dass deutlich über dem Durchschnitt liegt, das Land zu verlassen.

Dass das ein ach-so-großes Problem sein soll, wirft bei mir aber eine andere Frage auf:
Wenn Ausreise-Antragsteller massiven Repressalien ausgesetzt waren und in dem System ausschließlich 100% parteikonforme Personen irgendetwas bekommen haben, wie kann es dann sein, dass so viele Ausreisenden zum sehr kleinen Kreis der Hausbesitzer gehörten sonst größere Mengen wertvoller Gegenstände angesammelt haben?

Passt irgendwie nicht.

(mir sind ehrlich gesagt auch eher Fälle von echten Flüchtlingen -d.h. in dem Fall illegal ausreisenden- bekannt, die größere Mengen Güter zurückgelassen haben. Ne Diskussion über die generelle Reisebschränkung ist aber zumindest aus meiner Sicht nicht nötig, da Motivation und Beurteilung von den meisten gleich betrachtet werden dürfte)


Warum nicht? Ebendiesen Vorschlag hast Du mit Blick auf die DDR schon mehrfach unterbreitet.

Nein, habe ich nicht.
weitere Erklärungen zum Unterschied Beurteilung des Ganzen <-> Betrachtung von Details sparen ich mir, ich würde mich eh nur wiederholen


Dafuer haette ich gerne irgendeinen Beleg. Es eilt nicht - ich wische mir gerade die Traenen (vom Lachen, don´t worry) weg ...

Dieser Thread enthält eine ganze Reihe von Beispielen, afaik auch von einem von dir als Quelle akzeptierten "JePe", dass die Arbeitsbedingungen im Osten eher von Nichtstun denn von Ausbeutung geprägt waren.
:rollen:

Das kann verstehen, wer will!
Die Grundsicherung mit Gütern des Ostblocks bestand (nach westlichen Maßstäben) aus minderwertigen Produkten, die selten richtig funktionierten.
Oder verstehst Du unter Grundsicherung die Versorgung mit Nahrungsmitteln? OK, in Sibirien mögen keine Orangen wachsen, aber vielleicht doch in einigen Staaten des ehemaligen Ostblocks (Kuba, Jugoslawien etc.).

So als kleiner Beitrag zum wirklich basalen Grundwissen:
Jugoslawien gehörte nicht zum Ostblock.

Und Kuba hat auch eine beschränkte Größe. Für die restlichen Produkte:
Beispiele für nicht funktionierende konnte ich eher selten beobachten. Im Gegenteil, eine Reihe von Alltagsprodukten ist bei meiner Verwandtschaft auch noch 3 Jahrzehnte nach Herstellung im Einsatz.

Ich geb durchaus zu, dass der technische Entwicklungsstand schon 3 Jahre nach Herstellung diese Produkte aus westlicher Sicht nicht unbedingt erstrebenswert machte, aber ob eine Gleichverteilung funktioniert hat ja wohl erstmal rein gar nichts mit der Qualität der zu verteilenden Güter zu tun, oder?
 
Äh - geblitzt werde ich, nachdem ich nachweislich gegen Regeln verstoßen habe.
Meine IP-Adresse wird gespeichert, sobald ich irgendwas mache.
Ein angemessener Vergleich wäre die Registrierung der Position eines jeden Autobesitzers zu jedem Zeitpunkt.
(low-tech-DDR-Gegenstück: Überwachung von Verkehrsmitteln für Reisen über längere Strecken, um in gewissem Umfang zu wissen, wer sich wann in welcher Region aufhält)

Daten zu Deiner Person werden gespeichert, sobald Du ein Kraftfahrzeug zulaesst und bis zu dessen Abmeldung (im Rahmen gesetzlicher Vorschriften auch darueber hinaus) verwahrt. Mit dem Kraftfahrzeug nimmst Du am oeffentlichen Strassenverkehr teil. "Geblitzt" wirst Du nicht erst, wenn Dir eine Ordnungswidrigkeit etc nachgewiesen wurde - das Bild dient im Gegenteil dazu, diesen Nachweis zu fuehren.

Daten zu Deiner Person werden gespeichert, sobald Du eine Verbindung zum Internet aufbaust und im Rahmen gesetzlicher Bestimmungen befristet verwahrt. Mit dem Internetzugang nimmst Du am "digitalen" Leben teil - wickelst Geschaefte ab, aeusserst Meinungen - oder uebertrittst ziviles oder Strafrecht, so wie Du es mit einem Kraftfahrzeug koenntest. Erst wenn eine Strafverfolgungsbehoerde glaubhaft darlegen kann, dass dies geschehen ist, verfuegt ein Richter die Herausgabe der zur IP gespeicherten Daten und wird die IP so deanonymisiert.

Das der Vergleich nicht voellig konvergent ist, weiss ich auch. Die Intention sowohl bei Nummernschild als auch Vorratsdatenspeicherung ist aber dieselbe - Delikte ueberhaupt erst ahndbar zu machen und durch Strafandrohung abzuschrecken.

Der Vergleich zwischen einer Vorratsdatenspeicherung, vor der jeder Angst hat, obwohl kaum jemand weiss, was das eigentlich ist, und einer Ueberwachung eingesperrter Buerger geht aber vollkommen fehl. Von der Moeglichkeit zur Gegenwehr durch Verwaltungsgerichtsbarkeit, die es in der DDR nicht gab, ganz zu schweigen.

Die Antragsbewilligung "über Nacht" (im mir bekannten Fall waren es rund 2 Wochen - wenn du genaue Statistiken hast: her damit) erfolgt, hindert einem nicht im geringsten daran, die beabsichtigte Verteilung bereits vorher geplant oder sogar durchgezogen zu haben.

Ich brauche keine Statistik um zu erkennen, dass ein mehrjaehriges Bittstellertum den Ausreisewilligen bereits um elementarste Rechte enteignet.

(mein Haus kann ich auch vorher an Verwandte verkaufen,...)

Ich rate jetzt einfach mal - bei dem von Dir referenzierten "Fall" gab es keine Immobilie und Du selbst hast auch keine? Anders ist so eine entrueckte These naemlich nicht erklaerlich. Nur ein Tip: ein "Verkauf" oder sonstiger Uebertrag (Du weisst, was ein Grundbuch ist?) ohne Billigung und Kontrolle durch den Statt (Du weisst, was ein Notar ist?) war nicht moeglich.

Die Regelungen waren sicherlich nicht komfortabel, aber das einzige, was ausdrücklich unterbunden wurde, war die Mitnahme großer Mengen an Werte - Bargeld war gesetzlich limitiert, physische Güter und Immobilien nur eingeschränkt/nicht transportierbar.

Immerhin - wir stimmen also darin ueberein, dass die Mitnahme von Besitz gesetzlich beschraenkt wurde.

Wenn ich mein Eigentum zuruecklassen muss - ist das dann keine Enteignung? Macht es wirklich einen Unterschied, ob mein Besitz kuenftig den Kamin von Tante Gisela in Luckenwalde oder den einer mir nicht bekannten Parteibonze ziert?

Vielleicht denkstst Du ja wenigstens einen Augenblick ueber diese Fragen nach.

Dass das ein ach-so-großes Problem sein soll, wirft bei mir aber eine andere Frage auf:
Wenn Ausreise-Antragsteller massiven Repressalien ausgesetzt waren und in dem System ausschließlich 100% parteikonforme Personen irgendetwas bekommen haben, wie kann es dann sein, dass so viele Ausreisenden zum sehr kleinen Kreis der Hausbesitzer gehörten sonst größere Mengen wertvoller Gegenstände angesammelt haben?

Passt irgendwie nicht.

Was hier nicht passt, ist die Kombination aus Unwissen, Vorurteil und Arroganz.

Grundbesitz kann man erben. Klingt komisch, ist aber so. Das gilt so auch fuer andere Dinge. Etliche von denen, die das Land verlassen wollten, duerften familiere Bindungen in der BRD gehabt haben - und von dort mit materiellen Guetern und Geld versorgt worden sein.

Geld -insbesondere konvertierbares- hat in der DDR manche Tuer geoeffnet, manches Bauvorhaben beschleunigt, manches Konsum- oder Luxusgut erreichbar gemacht und manchen ueberzeugten Genossen zu Grosszuegigkeit verleitet.

Dieser Thread enthält eine ganze Reihe von Beispielen, afaik auch von einem von dir als Quelle akzeptierten "JePe", dass die Arbeitsbedingungen im Osten eher von Nichtstun denn von Ausbeutung geprägt waren.
:rollen:

Da wolltest Du mich wohl missverstehen. Ich bat um Nachweise, dass in der DDR nachhaltig gewirtschaftet wurde oder dies zumindest Ziel der was-auch-immer-Politik (Wirtschaft, Soziales, Gesundheit - such Dir was aus) war.

EDIT: Vor lauter Aerger vertippt.
 
Mal was zum Thema:

Ich bin grad über folgende Newsmeldung gestoßen, welche ich euch nicht vorenthalten möchte.

Auch 20 Jahre nach dem Fall der Mauer wünscht sich jeder Zweite in Deutschland Errungenschaften aus DDR-Zeiten wie im Gesundheitswesen oder der Bildung zurück. Zudem würden fast 40 Prozent der Bürger im Osten dem Sozialismus noch mal eine Chance geben. Das hat eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Dimap im Auftrag der FDP-nahen Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit (FNS) ergeben, deren Ergebnisse bereits vorab bekannt wurden.

[...]

Mehrheit mit System zufrieden - Jeder Zweite lobt DDR-Erfolge - n-tv.de
 
Danke fuer die Vorlage :schief: .

Es sei im Dritten Reich nicht alles schlecht gewesen, finden 25 Prozent der Deutschen. Als Beispiel fuer gute Seiten des Nazi-Regimes wird – wohl unvermeidlich – der Bau der Autobahnen angefuehrt. Je aelter die Befragten sind, desto eher sehen sie den Nationalsozialismus in positivem Licht.

Klick.

Viel Spass beim "Argumentieren", dass man das eine System nicht mit dem anderen vergleichen koenne (duerfe trifft es wohl besser).
 
Danke fuer die Vorlage :schief: .

Es sei im Dritten Reich nicht alles schlecht gewesen, finden 25 Prozent der Deutschen. Als Beispiel fuer gute Seiten des Nazi-Regimes wird – wohl unvermeidlich – der Bau der Autobahnen angefuehrt. Je aelter die Befragten sind, desto eher sehen sie den Nationalsozialismus in positivem Licht.

Klick.

Viel Spass beim "Argumentieren", dass man das eine System nicht mit dem anderen vergleichen koenne (duerfe trifft es wohl besser).

Das liegt zum Großteil auch an der Weimarer Republik, die mit durschnittlich einem Kanzler pro Jahr gewiß nicht als stabiles System zu bezeichnen war.

Der Vertrag von Versailles, viele wissen es nicht, enthielt wesentlich mehr, als Zahlungen.
Weitere Bestandteile waren:
Beschränkung der Armee auf 100.000 Mann, Verbot einer Luftflotte, Beschränkungen bei der Marine.
Internationalisierung der deutschen Flüsse, sie waren also nicht mehr Bestandteil Deutschlands.
Internationale Kontrolle der Reichsbank, die WR hatte keine volle Kontrolle über ihre Finanzen.

Hinzu kommt die Krise von 1929 bis 33.

Viele Leute behaupten, ****** habe die Autobahnen bauen lassen, damit Panzer schneller vorankommen könnten. Bei genauerer Betrachtung wird diese These schnell haltlos: Panzer brauchten viel Treibstoff, etwa alle 300 Kilometer eine Wartung und nehmen selbst mit Gummi an den Ketten schädlichen Einfluß auf den Straßenbelag und die Ebenheit der Straße.
Der Transport mit dem Zug ging schnell und günstig vonstatten.

Der wirkliche Grund für die Autobahnen war folgender:
Früher war das Bewußtsein für die Länder, also Preußen, Bayern, usw. viel ausgeprägter als heute. Die Autobahnen hatten somit einen symbolischen Effekt: Sie demosntrierten die Einheit des deutschen Reiches!
Die erste Autobahn wurde übrigens bereits 1912 in Italien errichtet!

Die Arbeitslosenzahl betrug anfang 1933 run 6 Millionen, mitte 1938 waren es run 230.000 Arbeitslose. Deutschland war zweitgrößte Wirtschaftsmacht der Welt.
Auch waren die Beziehungen zu den USA weitaus tiefer als man annehmen könnte. Ein Beweis dafür war der Linienverkehr der Zeppeline, deren Helium übrigens aus den USA geliefert wurde. Viele US-Künstler traten in der Nazi-Zeit in Deutschland auf und trotz der Verunglimpfung der Jazz-Musik als "*****musik" gab es in Deutschland einige Jazz-Projekte.
Noch 1945 gingen die Deutschen durch ihre Trümmer und tauschten im Plattenladen US-Platten gegen US-Platten.

Die Live-Übertragung der Olympischen Spiele 1936 in Berlin wurde übrigens durch amerikanische Kameras möglich. Ein "Publik-Viewing" wurde veranstaltet. Vor der WM sagte Göring, man wolle die Spiele dazu nutzen, den Ruf Deutschlands in der Welt zu verbessern. Aufs Wort genau das Gleiche sagte übrigens Merkel zur WM 2006...

Abgesehen von der Indoktrinierung und dem Rassenwahn, der Verfolgung und Vernichtung der Juden und anderen, des Weltkrieges und Ähnlichem schien das Leben in Deutschland angenehm gesesen zu sein.

Die Weltkriegsfrage ist eine andere.
Fakt ist:
Am 2. 9. 1939 erklärte Großbritanien Deutschland den Krieg.
Einen Tag später erklärte Frankreich Deutschland den Krieg.
22.6.1941 Deutschland greift die UDSSR an.
11.12.1941, Deutsche Kriegserklärung an die USA.
 
Es dauerte noch bis 1932, ehe das erste 20 km lange Stück Autobahn mit verkehrstechnischer Nutzung in Deutschland zwischen Köln und Bonn eröffnet werden konnte. Ein Jahr später kam mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten allerdings schon das Aus für die deutschen Autobahnpioniere. Aus "HaFraBa" wurde 1933 "GeZuVor" (Gesellschaft zur Vorbereitung der Reichsautobahnen). Die schon weit fortgeschrittenen Planungen der "HaFraBa" für ein Autobahnnetz in Deutschland wurden kurzerhand übernommen, nicht ohne sie nach Kräften für Propagandazwecke ("Straßen des Führers") auszuschlachten. Die Umsetzung der ehrgeizigen Autobahnpläne lag fortan in Händen des "Generalbauinspektors für das deutsche Straßenwesen (GI)", Dr.-Ing. Fritz Todt.
Wenige Monate nach Machtergreifung wurde im Mai 1933 der erste Spatenstich für das Reichsautobahnnetz am Abschnitt Frankfurt/Main – Mannheim vorgenommen. Fünf Jahre später waren bereits 3000 Autobahnkilometer fertiggestellt. In den Kriegsjahren wurde der Autobahnbau – bis auf wenige Ausnahmen – nicht fortgesetzt. Bei Kriegsende gab es 3860 km Reichsautobahn – weite Strecken davon stark beschädigt und nicht befahrbar.



hört sich so an als ob du sagen willst nicht Deutschland hätte den Krieg angefangen sondern die anderen Länder

dabei fand der deutsche Angriff auf Polen 1939 ja wohl noch vor der Kriegserklärung Englands an Nazi-Deutschland statt



Und hier in dem Treat geht es nicht um Deutschland vor dem ende des 2. Weltkrieges und auch nicht um die Zeit kurz dannach und es geht eigentlich auch nicht um die eindeutig schlechten dinge in der DDR sondern um einige wenige gute Sachen bzw. wie das leben war. Aber einiges davon gab es auch in der BRD auch wenn wohl nicht mehr in den 80'ern wie in der DDR.


Quellen:

http://www.autobahn-online.de/a4geschichte.html
wikipedia und allgemein Bildung (aber auch Schule)

eigene Erfahrungen aus den etwa letzten 8 Jahren in der DDR
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Weltkriegsfrage ist eine andere.
Fakt ist:
Am 2. 9. 1939 erklärte Großbritanien Deutschland den Krieg.
Einen Tag später erklärte Frankreich Deutschland den Krieg.
22.6.1941 Deutschland greift die UDSSR an.
11.12.1941, Deutsche Kriegserklärung an die USA.
Langsam würd mich mal echt interessieren in welcher rechten Organisation du so bist :rolleyes:
 
Der Vertrag von Versailles, viele wissen es nicht, enthielt wesentlich mehr, als Zahlungen.
Weitere Bestandteile waren:
Beschränkung der Armee auf 100.000 Mann, Verbot einer Luftflotte, Beschränkungen bei der Marine.
Internationalisierung der deutschen Flüsse, sie waren also nicht mehr Bestandteil Deutschlands.
Internationale Kontrolle der Reichsbank, die WR hatte keine volle Kontrolle über ihre Finanzen.

Was für die Bedingungen in der Weimarer Republik weitesgehend egal war (besonsders im Vergleich zu den anderen Einschränkungen) und von den Nazis dann komplett ignoriert wurde...

Viele Leute behaupten, ****** habe die Autobahnen bauen lassen, damit Panzer schneller vorankommen könnten. Bei genauerer Betrachtung wird diese These schnell haltlos: Panzer brauchten viel Treibstoff, etwa alle 300 Kilometer eine Wartung und nehmen selbst mit Gummi an den Ketten schädlichen Einfluß auf den Straßenbelag und die Ebenheit der Straße.
Der Transport mit dem Zug ging schnell und günstig vonstatten.

Nicht Panzer, sondern Güter allgemein. Und abgesehen von Panzern kommt alles recht flott voran. Zivile Nutzer waren mangels ziviler Fahrzeuge jedenfalls eher selten und somit sicherlich auch nicht Sinn der Sache.

Die Arbeitslosenzahl betrug anfang 1933 run 6 Millionen, mitte 1938 waren es run 230.000 Arbeitslose. Deutschland war zweitgrößte Wirtschaftsmacht der Welt.

Auf Pump bzw. auf Enteignung der Juden...

Ein Beweis dafür war der Linienverkehr der Zeppeline, deren Helium übrigens aus den USA geliefert wurde.

Die Zeppeline mussten mit Wasserstoff fliegen, weil die USA die Lieferung von Helium verweigerten... (jedenfalls im Falle der Hindenburg. Graf Zeppelin war nie für Helium konstruiert worden - und das wars dann übrigens auch an Linien-Luftverkehr im Transatlantik. Reine Propagandamaßnahme, ohne handfeste Bedeutung)

Die Live-Übertragung der Olympischen Spiele 1936 in Berlin wurde übrigens durch amerikanische Kameras möglich. Ein "Publik-Viewing" wurde veranstaltet. Vor der WM sagte Göring, man wolle die Spiele dazu nutzen, den Ruf Deutschlands in der Welt zu verbessern. Aufs Wort genau das Gleiche sagte übrigens Merkel zur WM 2006...

Nur hat die nicht die "Überlegenheit" einer arischen Rasse in den Vordergrund gestellt...

Abgesehen von der Indoktrinierung und dem Rassenwahn, der Verfolgung und Vernichtung der Juden und anderen, des Weltkrieges und Ähnlichem schien das Leben in Deutschland angenehm gesesen zu sein.

Wenn du jetzt noch den Krieg dazu nimmst, der Gerüchten zu folge auch als unangenehm empfunden wurde, bleiben vielleicht 10-20 Leute übrig, für die das Leben "ganz angenehm" war.

Die Weltkriegsfrage ist eine andere.
Fakt ist:
Am 2. 9. 1939 erklärte Großbritanien Deutschland den Krieg.
Einen Tag später erklärte Frankreich Deutschland den Krieg.
22.6.1941 Deutschland greift die UDSSR an.
11.12.1941, Deutsche Kriegserklärung an die USA.

Fehlt noch der Hinweis, dass Deutschland damit das einzige Land der Welt ist, dass anerkanntermaßen letzteres gemacht hat...

Ums kurz zu machen:
Wie erwähnt ist dieses Thema ein sehr riskantes und man sollte tunlichst darauf achten, dass einem keine Fehler oder Unklarheinten unterlaufen. Das ist dir hier nicht ausreichend gelungen. Weitere Posts in dieser Form bitte unterlassen, sonst werden sie knallhart als das abgestraft, als das man sie interpretieren könnte: rechte Propaganda.

Abgesehen davon...
Und hier in dem Treat geht es nicht um Deutschland vor dem ende des 2. Weltkrieges und auch nicht um die Zeit kurz dannach und es geht eigentlich auch nicht um die eindeutig schlechten dinge in der DDR sondern um einige wenige gute Sachen bzw. wie das leben war.
...weswegen sich derartige Posts an dieser Stelle vollkommen erledigen.
 
Langsam würd mich mal echt interessieren in welcher rechten Organisation du so bist :rolleyes:
Rechts vor Links e.V.
Nee, wie kannst Du von den Kriegsdaten auf meine Gesinnung schließen?



Was für die Bedingungen in der Weimarer Republik weitesgehend egal war (besonsders im Vergleich zu den anderen Einschränkungen) und von den Nazis dann komplett ignoriert wurde...
Egal ist Auslegungssache, vielen Wählern war dies 1933 wohl nicht egal.

Nicht Panzer, sondern Güter allgemein. Und abgesehen von Panzern kommt alles recht flott voran. Zivile Nutzer waren mangels ziviler Fahrzeuge jedenfalls eher selten und somit sicherlich auch nicht Sinn der Sache.
Mit rund einer Millionen Motorädern gab es in Deutschland 1938 zehnmal soviele Kräder wie in den USA. Bei den Autos waren die Amerikaner aber bei rund einer Million und die Deutschen bei 100.000. Der Käfer ist übrigens aus den 30ern..

Auf Pump bzw. auf Enteignung der Juden...
Arbeitsplätze borgen? Das haben wir heute in form von Zeitarbeit. Juden durften auch Arbeiten, solange, bis sie es mußten...


Die Zeppeline mussten mit Wasserstoff fliegen, weil die USA die Lieferung von Helium verweigerten... (jedenfalls im Falle der Hindenburg. Graf Zeppelin war nie für Helium konstruiert worden - und das wars dann übrigens auch an Linien-Luftverkehr im Transatlantik. Reine Propagandamaßnahme, ohne handfeste Bedeutung)
Die USA verweigetren die Heliumlieferungen erst 1938, das Zeitalter der Zeppeline ist aber 1936 abgelaufen...

Nur hat die nicht die "Überlegenheit" einer arischen Rasse in den Vordergrund gestellt...
Für H-itler allein sollte es ein Beweis für die arische Rasse sein, für die anderen waren es Olympische Spiele. Übrigens zeigte eine deutsche Jüdin den Hitlergruß auf dem Siegerpodest...

Wenn du jetzt noch den Krieg dazu nimmst, der Gerüchten zu folge auch als unangenehm empfunden wurde, bleiben vielleicht 10-20 Leute übrig, für die das Leben "ganz angenehm" war.
Das Thema war ja, daß viele alte Menschen sich positiv an das dritte Reich erinnern, Du hast nicht gelesen, worum es ging...


Fehlt noch der Hinweis, dass Deutschland damit das einzige Land der Welt ist, dass anerkanntermaßen letzteres gemacht hat...
Tja, so ist es wohl, die Japaner haben auf eine offizielle Kriegserklärung verzichtet...

Ums kurz zu machen:
Wie erwähnt ist dieses Thema ein sehr riskantes und man sollte tunlichst darauf achten, dass einem keine Fehler oder Unklarheinten unterlaufen. Das ist dir hier nicht ausreichend gelungen. Weitere Posts in dieser Form bitte unterlassen, sonst werden sie knallhart als das abgestraft, als das man sie interpretieren könnte: rechte Propaganda.
Wenn beispielsweise die Arbeitslosenzahlen gesunken sind, so handelt es sich um einen Fakt und nicht um Propaganda. Angaben sollte man nicht mit Meinungen verwechseln. Du sagst ja "interpretieren könnte"...
Ich möhte abgesehen davon das Grundgesetz zitieren: "Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Bild und Tat auszudrücken", und an anderer Stelle heißt es: "Es gibt keine Zensur". Möchtest Du für das PCGH-Forum das Grundgesetz außer Kraft setzten und es so verfassungswidrig und damit strafrelevant machen? Zumal es sich ja in meinem Fall nicht einmal um Meinungen handelt, um das noch einmal klar außzudrücken. Zu Nazis habe ich mich an anderer Stelle hier im Forum schon ganz klar geäußert...

Abgesehen davon...

...weswegen sich derartige Posts an dieser Stelle vollkommen erledigen.
Tja...
 
Ich möhte abgesehen davon das Grundgesetz zitieren: "Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Bild und Tat auszudrücken", und an anderer Stelle heißt es: "Es gibt keine Zensur". Möchtest Du für das PCGH-Forum das Grundgesetz außer Kraft setzten und es so verfassungswidrig und damit strafrelevant machen?
Hier gilt aber nicht öffentliches sondern privates Recht(Hausrecht). Öffentlich kannst du sozusagen deine Meinung bekannt geben, so lange sie nicht verfassungsfeindlich ist aber wenn es hier nach Hausrecht nicht erlaubt ist, so stellt das keine Grundrechtsverletzung dar. ;)

@Ruyven
Ich finde dieses Thema auch sehr sensibel aber es dadurch auszusparen nur weil es ein wenig kontroverser wird, halte ich nicht für richtig, abgesehen von dem OT. ;)

MfG
 
Hier gilt aber nicht öffentliches sondern privates Recht(Hausrecht). Öffentlich kannst du sozusagen deine Meinung bekannt geben, so lange sie nicht verfassungsfeindlich ist aber wenn es hier nach Hausrecht nicht erlaubt ist, so stellt das keine Grundrechtsverletzung dar. ;)

@Ruyven
Ich finde dieses Thema auch sehr sensibel aber es dadurch auszusparen nur weil es ein wenig kontroverser wird, halte ich nicht für richtig, abgesehen von dem OT. ;)

MfG

Aus dem Grundgesetz: "Wiederspricht ein Gesetz dem Grundgesetz, so ist grundsätzlich das Grundgesetz anzuwenden."
:D
 
@ruyven_macaran
Zitat: "So als kleiner Beitrag zum wirklich basalen Grundwissen"


Wenn man schon den Intellektuellen raushängen lassen muss, dann wenigstens richtig: "basales Grundwissen" ist falsch, weil "doppelt gemoppelt".

Ernsthaft: Wäre in der DDR alles so gut gewesen, würde sie heute noch existieren. Weil eben der überwiegende Teil der Lebensumstände wesentlich schlechter war als im Westen, gibt es diesen Staat (Gott sei Dank) nicht mehr.
 
@ruyven_macaran
Zitat: "So als kleiner Beitrag zum wirklich basalen Grundwissen"


Wenn man schon den Intellektuellen raushängen lassen muss, dann wenigstens richtig: "basales Grundwissen" ist falsch, weil "doppelt gemoppelt".

Ernsthaft: Wäre in der DDR alles so gut gewesen, würde sie heute noch existieren. Weil eben der überwiegende Teil der Lebensumstände wesentlich schlechter war als im Westen, gibt es diesen Staat (Gott sei Dank) nicht mehr.

Naja, im Vergleich zu den meisten anderen Ländern der Welt ging es den Leuten in der DDR doch sehr gut, aber diese Länder existieren ja immer noch.
 
Also ich finde schon, dass eigtl. fast alles in der DDR schlechter war, nur halt das die Arbeitslosenzahl gering gehalten wurden...aber was gab es denn sonst?
Eingeschränktheit bis zum geht nicht mehr, Bestimmung durch außen, keine eigene Meinung möglich, Planwirtschaft...
Ich kann der DDR nicth viel gutes abgewinnen!
 
Nebenbei sollten sich einige Protagonisten hier mal das neue Nuhr-Programm anschauen. Komme gerade von da und auch er behandelt die Merkwürdige eigenart den diktatorischen DDR-Staat schönzureden.....

öffnet vllt manchem die augen ;)
 
was auch gut war aber wohl auch notwendig: fast jeder hatte einen kleinen Garten um sich selbst mit Gemüse und Obst zu vorsorgen

das ganze Leben war etwas einfacher und man kannte nichts anderes
 
Zuletzt bearbeitet:
Was willst du denn mit diesen Daten bezwecken, außer indirekt behaupten zu wollen, dass Deutschland den zweiten Weltkrieg nicht begonnen hätte? Was nunmal völliger Blödsinn ist, denn Polen haben wir angegriffen ;)

Als der Krieg zwischen Deutschland und Polen losging, war es ein Krieg zwischen zwei Ländern, ein Weltkrieg sieht anders aus. Die Russen sind übrigens von Ostern her in Polen einmarschiert, Deutsche und Russen einigten sich auf eine Aufteilung des Landes.
Frankreich und England hatten einen Vertrag mit Polen, nach dem sie Deutschland den Krieg erklären, sollte es Poen zu nahe Rücken. Die Russen wären aber auch dan einmarschiert, hätten die Deutschen einen Rückzieher gemacht.

Die Deutsche Kriegserklärung an die USA war aus Kriegspolitischer Sich notwendig, um die Konvois angreifen zu können, die England mit Nahrungsmitteln und Waffen versorgte.

Der Krieg gegen Rußland ist eine Entscheidung, welche auf der Annahme basierte, daß Rußland seinerseits bald angreifen würde.
Es gibt zwei Möglichkeiten:
Die Deutschen waren zunächst so erfolgreich, weil sie die Russen bei ihren Angriffsvorbereitungen trafen, an diesem Punkt ist man sehr verwundbar, oder sie waren erfolgreich, weil die Russen so vertrauensseelig waren und es nie für möglich gehalten haben, daß Deutschland Wort bricht.

Also ich finde schon, dass eigtl. fast alles in der DDR schlechter war, nur halt das die Arbeitslosenzahl gering gehalten wurden...aber was gab es denn sonst?
Eingeschränktheit bis zum geht nicht mehr, Bestimmung durch außen, keine eigene Meinung möglich, Planwirtschaft...
Ich kann der DDR nicth viel gutes abgewinnen!

Du mußt es so sehen:
Im sozialistischen System, gab es kein Land, in dem es sich besser Leben ließ als in der DDR. Im Westen ist es nirgens angenehmer als in der BRD...
 
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