DDR - alles schlechter?

ja das könnte man jetzt diskutieren. bis 1970 lief die planwirtschaft nicht unbedingt schlecht. der trabant war bei ersterscheinen auf dem stand der technik. im westen gab es zum damaligen zeitpunkt das gogomobil oder die isetta. auch fernsehgeräte oder radios unterscheideten sich kaum. allerdings kam dann der faktor mensch zum tragen und einige bonzen machten ihr eigenes geschäft.

das hast du recht aber du musst auch sagen das es nur den trabant gab
sachsenring hatte schon längst neue entwürfe aber die durften die nicht bauen
und planwirtschaft funktioniert bei allem was umweltabhänig ist nur solange wie die umwelt berechenbar bleibt z.b. kann ein unwetter zum falschen zeitpunkt die gesammte weizen ernte zur nichte machen
 
Ja Bucklew, du hast ja so Recht. :schief: Du hast wirklich alles beantwortet, besonders die Fragen nach Belegen für deine drei haltlosen Aussagen, die von drei Usern hier offen stehen, die ich jetzt hier nicht noch einmal posten werde, du weißt sicherlich was gemeint ist. Wie konnt ich nur die ganze Zeit übersehen das du argumentativ der Diskussion hier so konstruktiv, zuträglich und zielführend beiträgst, ich muss blind gewesen sein, bitte verzeih.

Kurz und knapp, fühl dich im Recht und ich hab meine Ruhe. :) Führt ja eh zu nichts!

MfG
 
Zuletzt bearbeitet:
Von ein paar Links zu Umfragewerten ueber gefuehlte Sozialaengste abgesehen, hast Du keine einzige Deiner Thesen je in irgendeiner Weise belegt, sondern im Gegenteil immer als "Meinung" relativiert. Da kleidet es Dich nicht gut, fuer die "Meinungen" anderer Diskussionsteilnehmer "Belege" einzufordern, die beizubringen Du selbst nicht Willens bist?

Und Nein, damit "giesse ich kein Oel ins Feuer" - falls das moderationsseitig so wahrgenommen wuerde. Ich formuliere nur eine Beobachtung.
 
Von ein paar Links zu Umfragewerten ueber gefuehlte Sozialaengste abgesehen, hast Du keine einzige Deiner Thesen je in irgendeiner Weise belegt, sondern im Gegenteil immer als "Meinung" relativiert. Da kleidet es Dich nicht gut, fuer die "Meinungen" anderer Diskussionsteilnehmer "Belege" einzufordern, die beizubringen Du selbst nicht Willens bist?

Und Nein, damit "giesse ich kein Oel ins Feuer" - falls das moderationsseitig so wahrgenommen wuerde. Ich formuliere nur eine Beobachtung.
Jedem seine Meinung, wenn du das so siehst, ich nicht. Des weiteren habe ich genug Beispiele für meine Thesen gebracht, in Form von Erklärungen und auch Statistiken/Umfragen und sonstigen Links. Das Dir das nicht ausreicht oder genügt um deine Thesen damit zu entgegnen, habe ich ja schon festgestellt. Wenn du dir vielleicht mal die Mühe machen würdest den Verlauf zwischen Bucklew und mir und auch ein paar anderen Foristen zu verfolgen, dann wirst du sicherlich auch feststellen, wie der letzte und vorletzte Post von mir zu interpretieren ist. :)

MfG
 
Jedem seine Meinung, wenn du das so siehst, ich nicht.

Klingt vertraut.

Des weiteren habe ich genug Beispiele für meine Thesen gebracht, in Form von Erklärungen und auch Statistiken/Umfragen und sonstigen Links.

Noe. "On Topic" hast Du keinerlei Belege, Links, Quellen oder dergleichen geliefert - nur die von Anderen (vorzugsweise von mir) angezweifelt oder erst gar keines Blickes gewuerdigt (jedenfalls bist Du auf konkrete Zahlen, Studien etc nie substanziell eingegangen) und ihnen nur Deine Behauptungen dagegengehalten. Du moechtest widerlegt werden? Dann musst Du zuerst einen Beweis fuehren.

Und Umfragen, nach denen eine repraesentative (?) Anzahl von befragten Personen Aengste vor dem Morgen haben, trifft keine zwingende Aussage ueber den objektiven Ist-Zustand. Ganz abgesehen davon, dass das kaum noch Bezug zum urspruenglichen Thema hat.
 
Du hast wirklich alles beantwortet, besonders die Fragen nach Belegen für deine drei haltlosen Aussagen, die von drei Usern hier offen stehen, die ich jetzt hier nicht noch einmal posten werde, du weißt sicherlich was gemeint ist.
Ja, habe ich auch. Ich habe meine These über den motivationsmangel in der arbeitenden Bevölkerung der DDR gestützt, ich habe meine These über die Abwanderung von Arbeitskräfte und auch die These über die (teilweise!) unfähigen und unmotivierten Arbeitskräfte. Also, was willst du noch?

Komischerweise bin ich ja nicht der einzige der das so sieht, du scheinst dort also (erneut) mal wieder ein Wahrnehmungsproblem zu haben. Ich bitte dies doch schnellstmöglich zu beheben, damit wir wieder zum Thema kommen können. Es stehen noch Antworten von dir aus, ich bitte darum...
 
Ja, habe ich auch. Ich habe meine These über den motivationsmangel in der arbeitenden Bevölkerung der DDR gestützt, ich habe meine These über die Abwanderung von Arbeitskräfte und auch die These über die (teilweise!) unfähigen und unmotivierten Arbeitskräfte. Also, was willst du noch?

Villeicht passt das nicht so ganz aber da gab es doch auch eine richtige massenproduktion von Orden um die Leute zu Motivieren hat nur nicht geklappt weil die dinger in immer größeren mengen hergestellt wurden und auch immer weniger wert waren.
 
Villeicht passt das nicht so ganz aber da gab es doch auch eine richtige massenproduktion von Orden um die Leute zu Motivieren hat nur nicht geklappt weil die dinger in immer größeren mengen hergestellt wurden und auch immer weniger wert waren.
Stimmt, solche Abzeichen, Ehrenzeichen und Orden gab es für fast jeden noch so sinnlosen Anlass in Massen.
Es gab sogar einen einzigen Orden den man nie verliehen hat - den Blücher Orden.
"Den Blücher-Orden sollten in Anlehnung an die Rheinüberschreitung Blüchers jene Soldaten der NVA erhalten, die als erste die Rheinlinie erreichten."
Auch für die Übernahme West Berlins war der Blücher Orden als Auszeichnung gedacht: https://www.berlin.de/lstu/ausstellung/mfs-wb-plan.html
 
Villeicht passt das nicht so ganz aber da gab es doch auch eine richtige massenproduktion von Orden um die Leute zu Motivieren hat nur nicht geklappt weil die dinger in immer größeren mengen hergestellt wurden und auch immer weniger wert waren.
Nur das Orden als Motivation bei vllt 10% der menschen funktioniert, wenn überhaupt. die beste Motivation ist und bleibt, dass es einem selbst besser geht - der mensch ist nunmal von grund auf ein egotier.
 
Sacht mal - kanns sein, dass ihr hier mitlerweile sehr viel über euch und den Thread und sehr wenig über die DDR redet?

...das eigentum von republikflüchtlingen "in den Schutz des Volkseigentums überführt"!!!...
deine behauptung ist also eindeutig falsch!

Wenn dir nicht mal bei deiner eigenen Ausführung auffällt, dass ein "Flüchtling", der seinen Besitz zurücklässt, diesen nun einmal aufgibt, nicht einmal die Möglichkeit nutzt, weiteren Einfluss auf dessen Verbleib zu nehmen und dass das insgesamt etwas grundlegend anderes ist, als wenn jemandem etwas direkt weggenommen wird, dann fallen mir auch keine Erklärungen mehr ein, die ich noch anführen könnte. :(

ich weis jetzt nicht so richtig, was du meinst.

Du hast die These vorgestellt "Bildungssystem der DDR diente der Indoktrinierung = Bildungssystem der DDR war gaaaanz schlecht. Ungeachtet aller anderen Aspekte"
Diese These muss es sich imho gefallen lassen, dass man sie auch auf andere z.B. Bildungssysteme anwenden kann und nur wenn sie auch da gültige Ergebnisse liefert, ist sie haltbar.
D.h.: "Bildungssystem der BRD dient nicht der Indoktrinierung = Bildungssystem der BRD ist gaaaaanz gut. Ungeachtet aller anderen Aspekte"
Wie man bei einem kurzen Blick an heutige Schulen feststellen kann: Diese Aussage ist nicht haltbar, die These ist so nicht haltbar. Man kann nicht alleine aus dem Aspekt Indoktrinierung ja/nein die Qualität eines gesamten Bildungssystems ver/beurteilen, sondern man muss weitere Aspekte beachten.
Und eben genau darum geht es in diesem Thread: Die großen Fehler mal als bekannt vorraussetzen und sich die anderen Aspekte angucken, in denen die DDR durchaus besser als die BRD abschneiden könnte.
Das heißt nicht, dass das Gesamtbild in irgend einer Weise gut wird. Aber es könnte z.B. sein, dass man Prinzipien, die sehr erfolgreich propagandistisch eingefärbte Inhalte vermittelt haben, auch übernehmen kann, um nicht-propagandistisch eingefärbte Inhalte zu vermitteln.

Die wird man aber nie finden, wenn man sich hinstellt und sagt "dient der Propaganda, ist schlecht, Ende der Betrachtung".

ich bin in meinen postings auf einzelheiten im DDR-system eingegangen und habe nach mehreren postings eine verallgemeinerte aussage getroffen.
was willst du jetzt also, mit dieser aussage unterstreichen? das du nicht alle posts dieser diskussion liest?
dieser satz - aussage von mir:
"das system an sich wird nie funktionieren. am experiment ostblock konnte man das ganz gut erkennen. es ist fehlgeschlagen, weil es immer menschen geben wird, die mehr haben wollen als die allgemeinheit."
bezog sich immerhin auf deine aussage, das es nicht schaden würde, das man sich das "sozialistische system" anschauen sollte.

Und es ist ein vorzügliches Beispiel, dass du nicht ins Detail guckst:
Dass System als ganzes für diese Menschheit nicht brauchbar ist, ist zwar ne nette Erkenntniss - aber auch eine allseits bekannte, die wir gar nicht weiter zu diskutieren brauchen.
Die Fragestellung hier lautet, ob das System Elemente beinhaltet, die besser sind. Und gerade die von dir immer wieder angeführten mit allem vernetzten großen Nachteilen legen nahe, dass dem so ist:
Wenn an jeder zweiten Ecke so massive Nachteile greifen, dann hätte das System augenblicklich auseinanderfallen müssen, wenn es nicht an einigen ersten Ecken etwas positives gab. Diese Perlen im Misthaufen gilt es zu finden und allein die Formulierung dieser Suche gibt vor, dass Mist an ihnen kleben wird.
Die Feststellung, dass sie dreckig sind, kann man sich somit sparen - die Frage ist, ob, man das ändern, sie also in unser System übernehmen kann, ohne dabei auch die negativen Aspekte zu übernehmen.
Und z.B. beim Bildungssystem ist das, wenn man die bisher angebrachten Negativpunkte betrachtet, sehr einfach möglich. Es wird schließlich nur kritesiert, was gelehrt wurde. D.h. die komplette Lehrmethode, angewandt auf andere Inhalte, ist von dieser Kritik überhaupt nicht betroffen.


Sicher war nicht alles schlecht in der DDR. Aber was war denn wirklich gut? Die Wohnungen, die Straßen, die Autos, der Zustand der Häuser, die Vielfalt des Angebotes, die Freiheit im Staate, das Planwirtschaftssystem....???

Grundsicherung (mit Gütern des Ostblocks - aber man kann dem System nicht übel nehmen, dass in Sibirien weniger Orangen wachsen, als in Spanien), Gleichverteilung. (stellenweise verfälscht durch Eingriffe des Regimes, aber dem formellen System nach vorgesehen)



Warum hat Deutschland 210 Sternerestaurants (aktuell, 2009) und nur 14 in den neuen Bundesländern? Warum hat alleine nur NRW mehr als doppelt soviele wie alle neuen Bundesländer zusammen?

Was hat die Anzahl von Sternerestaurants mit der Arbeitsmoral der Gesamtbevölkerung zu tun?
Der Laie würde am ehesten noch einen Zusammenhang mit dem Durchschnittseinkommen oder mit historischen Prozessen erwarten...

"Zwar sind bei der Arbeitsagentur Berlin knapp 2000 Köche arbeitslos gemeldet, "doch die Qualität stimmt oft nicht", sagt Herbicht. Dieses Dilemma bestätigt auch Dirk Feid von der Treugast Unternehmensberatungsgesellschaft für den Hotel- und Gastronomiebereich. "Ich höre häufig Klagen aus der Branche, dass verfügbares Personal entweder schlecht ausgebildet ist oder mit den oftmals schwierigen Arbeitsbedingungen nicht klar kommt." Feid weiß: "Die wirklich guten Leute gehen häufig aus Berlin weg." Auch, weil die Verdienstmöglichkeiten im Ausland oder in West- und Süddeutschland deutlich besser seien. Hinzu kommt noch, dass es andernorts großzügigeres Trinkgeld gibt - manch einer kann so sein Gehalt um bis zu 50 Prozent aufbessern."

soviel dann zum thema "unhaltbare, subjektive" phrasen ;)

Fazit: Die Ost-Köche, die gut ausgebildet waren, arbeiten im Westen, weil man sich im Osten keine hohen Löhne leisten kann.

Wie sagt das jetzt etwas über die Arbeitsmoral von DDR-Bürgern aus?


da geb ich dir zwar recht aber drüben überdurchschnettlich oft =)

Da drüben wurde in den 90er auch überdurchschnittlich viel investiert, logisch dass man da überdurchschnittlich viel veruntreuen kann ;)
 
Wenn dir nicht mal bei deiner eigenen Ausführung auffällt, dass ein "Flüchtling", der seinen Besitz zurücklässt, diesen nun einmal aufgibt, nicht einmal die Möglichkeit nutzt, weiteren Einfluss auf dessen Verbleib zu nehmen und dass das insgesamt etwas grundlegend anderes ist, als wenn jemandem etwas direkt weggenommen wird, dann fallen mir auch keine Erklärungen mehr ein, die ich noch anführen könnte. :(

Du koenntest alternativ die Moeglichkeit in Betracht ziehen, dass Dein Wissen unvollstaendig und / oder falsch ist?

Zwischen 1961 und 1989 gab es (offiziell) 556.541 sog. Antraege auf staendige Ausreise aus der DDR. Die Genehmigungsverfahren, die mehr Farce als Verfahren waren, dauerten ueber Jahre, waren repressiv angelegt - und wurden dem Antragsteller gegenueber i. d. R. aeusserst kurzfristig und oft buchstaeblich ueber Nacht bewilligt. Wenn Dir gerade eben genug Zeit bleibt, Dich reisefertig zu machen - wie willst Du da ernstlich einen "Nachlass" regeln ... ? Du hast Dein Eigentum (Hausstand etc) zurueckgelassen; eine eventuelle Immobilie sowieso - und die fiel an den Staat (der sie dann linientreuen Genossen zum Spottpreis ueberliess - weshalb Grundbesitz gelegentlich das Genehmigungsverfahren beschleunigt hat).

Und eben genau darum geht es in diesem Thread: Die großen Fehler mal als bekannt vorraussetzen und sich die anderen Aspekte angucken, in denen die DDR durchaus besser als die BRD abschneiden könnte.
Das heißt nicht, dass das Gesamtbild in irgend einer Weise gut wird.


Wusstest Du, dass der gesetzliche Anspruch auf Erholungsurlaub -der zweifellos als soziale Errungenschaft angesehen werden kann- aus dem Dritten Reich stammt? Kann ich daraus herleiten, dass das Dritte Reich es wert ist, unter Ausblendung von Kriegstreiberei und Judenvernichtung auf Potenzial fuer Weltverbesserungen bewertet zu werden ... ?

Wenn Dir der Ist-Zustand der Bundesrepublik nicht gefaellt, mach Vorschlaege, wie er zu verbessern ist. Aber ausgerechnet in einer Gesellschaft nach Inspiration zu suchen, die am Ende a) pleite war und der b) die Buerger wegliefen, ist absurd, grenzt teilweise schon an Realitaetsverweigerung und vergiftet unnoetig die Diskussion. Selbst Erich H. wusste schon: Vorwaerts immer, rueckwaerts nimmer!
 
Was hat die Anzahl von Sternerestaurants mit der Arbeitsmoral der Gesamtbevölkerung zu tun?
Es ging um die Anzweifelung meiner These mit der schlechteren Gastronomie in den neuen Bundesländer verglichen mit den neuen Bundesländern. Nicht mehr, nicht weniger.

Fazit: Die Ost-Köche, die gut ausgebildet waren, arbeiten im Westen, weil man sich im Osten keine hohen Löhne leisten kann.

Wie sagt das jetzt etwas über die Arbeitsmoral von DDR-Bürgern aus?
Ich schrieb, dass die Gastronomie in den neuen Bundesländern schlechter ist als in den alten, auch was das Personal angeht. Warum, wieso, weshalb ist dabei erstmal zweitrangig (es wurde ja die Grundthese angezweifelt, siehe hierzu den Threadverlauf). Wenn ich von einer Menge Arbeitnehmer X all die guten Arbeitnehmer wegnehme, sollte sogar jeder ohne mathmatische Grundkenntnisse zu dem Schluß kommen, das da am Ende nur noch die schlechten übrig bleiben. Somit im Grunde für meine These das q.e.d.

Nebenbei war die gastronomische Situation nicht nur seit der Wende so, das war schon vorher nicht besser - auch bei den "Spezial"lokalen, wo die in die DDR reisenden Westbürger bevorzugt behandelt wurden.
 
Ich schrieb, dass die Gastronomie in den neuen Bundesländern schlechter ist als in den alten, auch was das Personal angeht.

Glaube ich zu gerne das es denen drüben nicht geschmeckt hat.... irgednwie hört man das oft das es dort nur Mist zu essen gab und auch Zigaretten u.ä. Genussmittel sollen der letzte Dreck gewesen sein... Bin auch Kurz nach der Wende mal drüben gewesen und habe in einem Cafe ein Stück "Schwarzwälderkirsch" gegessen,da habe ich gedacht da sind Lösemittel drin....
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
War es nicht auch so das die leute zur arbeit gegangen sind und zeitweise nichts machen konnten weil kein material da war?? muss ein wahnsinns ansporn sein früh aufzustehen und dann doch nichts tun könen
Nochmal zu den Orden da lief letztens ne sendung auf MDR zu es gab sogar ein gesetz das jeder ddr bürger mindestens einmal ausgezeichnet werden musste macht das die sache nicht zimlcih sinnlos ???
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ging um die Anzweifelung meiner These mit der schlechteren Gastronomie in den neuen Bundesländer verglichen mit den neuen Bundesländern. Nicht mehr, nicht weniger.
Ne Bucklew, da verwechselst du etwas. Es ging genau um folgende Aussagen von Dir!

Zitat von Bucklew
"Komisch, warum muss man sich dann in den neuen Bundesländer so dermaßen oft mit vollkommen inkompetentem Personal herumschlagen?"
---->
Zitat von Bucklew
"Geh mal in Brandenburg in ein Restaurant und du wirst sehen wie wahr das ist, was ich sage...."

Ich kann leider keine Aussage von Dir finden, wo es um die schlechtere Quallität von Restaurant in den neuen Bundesländern an sich geht.

MfG
 
das hast du recht aber du musst auch sagen das es nur den trabant gab
sachsenring hatte schon längst neue entwürfe aber die durften die nicht bauen
und planwirtschaft funktioniert bei allem was umweltabhänig ist nur solange wie die umwelt berechenbar bleibt z.b. kann ein unwetter zum falschen zeitpunkt die gesammte weizen ernte zur nichte machen
es gab noch den wartburg und den B1000;)
aber egal, meine aussage bezog sich auf "bis 1970".
und dann kam eben der faktor mensch immer mehr zum tragen. natürlich funktionierete die planwirtschaft schon vor 1970 nicht mehr, aber anfangs brachte sie durchaus noch konkurenzfähige produkte auf den markt.

Wenn dir nicht mal bei deiner eigenen Ausführung auffällt, dass ein "Flüchtling", der seinen Besitz zurücklässt, diesen nun einmal aufgibt, nicht einmal die Möglichkeit nutzt, weiteren Einfluss auf dessen Verbleib zu nehmen und dass das insgesamt etwas grundlegend anderes ist, als wenn jemandem etwas direkt weggenommen wird, dann fallen mir auch keine Erklärungen mehr ein, die ich noch anführen könnte. :(

was du hier betreibst, nenn ich mal schönreden!

welcher flüchtling hat denn sein hab und gut freiwillig zurückgelassen?
das ist echter schwachsinn, den du hier erzählst.
hatten sie die möglichkeit, ihr hab und gut zu einem angemessenen preis zu verkaufen? nein.
in der DDR wurden diese häuser und kleinen firmen nach der flucht absichtlich vom staat mit schulden überhäuft damit der staat die sachen übernehmen konnte. das schlimmste daran, er hat es mit extra dafür geschaffenen gesetzen versucht zu legitimieren.
du solltest dich dringenst mal mit dem thema mehr beschäftigen.
es sieht nämlich so aus, als ob du krampfhaft versucht was zu verteidigen, was keiner verteidigung bedarf.
Du hast die These vorgestellt "Bildungssystem der DDR diente der Indoktrinierung = Bildungssystem der DDR war gaaaanz schlecht. Ungeachtet aller anderen Aspekte"
Diese These muss es sich imho gefallen lassen, dass man sie auch auf andere z.B. Bildungssysteme anwenden kann und nur wenn sie auch da gültige Ergebnisse liefert, ist sie haltbar.
D.h.: "Bildungssystem der BRD dient nicht der Indoktrinierung = Bildungssystem der BRD ist gaaaaanz gut. Ungeachtet aller anderen Aspekte"

hör doch auf. wie du anhand meiner bisherigen post, leicht herauslesen kannst, bin ich schon der meinung, das DDR-schüler keineswegs dumm waren.
im gegenteil, in manchen naturwissenschafftlichen fächern, haben wir in 10 jahren sogar mehr gelernt.
Wie man bei einem kurzen Blick an heutige Schulen feststellen kann: Diese Aussage ist nicht haltbar, die These ist so nicht haltbar. Man kann nicht alleine aus dem Aspekt Indoktrinierung ja/nein die Qualität eines gesamten Bildungssystems ver/beurteilen, sondern man muss weitere Aspekte beachten.
doch, man kann. man muss sogar. immerhin versuchte man in diesem system die menschen so zu manipulieren, das ein freies denken wegfiel/untersagt wurde.
Und eben genau darum geht es in diesem Thread: Die großen Fehler mal als bekannt vorraussetzen und sich die anderen Aspekte angucken, in denen die DDR durchaus besser als die BRD abschneiden könnte.
Das heißt nicht, dass das Gesamtbild in irgend einer Weise gut wird. Aber es könnte z.B. sein, dass man Prinzipien, die sehr erfolgreich propagandistisch eingefärbte Inhalte vermittelt haben, auch übernehmen kann, um nicht-propagandistisch eingefärbte Inhalte zu vermitteln.

nicht unbedingt falsch. wenn man behauptet, der mathematikunterricht ist besser gewesen bekommst du meine unterschrift.
allerdings wurde hier immer nur behauptet, das das bildungsystem besser war.
ich hoffe, du erkennst den denkansatz.
Die wird man aber nie finden, wenn man sich hinstellt und sagt "dient der Propaganda, ist schlecht, Ende der Betrachtung".

richtig!
du scheinst aber zu vergessen, das ich hier jeweils auf posts antwortete, die pauschal, sachen in der DDR lobten.
von daher kam auch meine pauschalisierung.
wenn du meine posts allerdings aufmerksam verfolgt hast, wirst du schnell feststellen, das ich dies sogar an kleinen beispielen indirekt erläuterte.
siehe meiner geposteten links. hier mal ne aussage, die ich bereits vor ner woche gemacht habe:
ich verallgemeinere keineswegs. die mathematik wurde in der DDR schon gut rübergebracht. teilweise hatten wir in deutsch auch vorteile. erinner mich da gerne an meine berufsschule im westen. dort bin ich fast erschrocken, als mir ein teil der 10te klasseabschlussprüfung(realschule) vorgelegt wurde und ich "s" oder "ß" beim "das" einsetzen sollte. allerdings war dies nur ein teil.
dafür hatte ich wieder das problem in unserer polytechnischen oberschule, das ich zur zwischenprüfung ein falsches buch interpredierte. es wurde zwar von einem russen(ein buch im "nemostil", kennt das noch einer?) geschrieben. war aber wohl nicht systemnah genug. prüfung 5!
zur abschlussprüfung nahm ich dann "krieg und frieden" und interpredierte im gleichem stil. prüfung 1!
deutsch abschluss gesamt 2.
grammatik und rechtschreibung lernten wir hauptsächlich aber sogar in solchen fächern gab es indoktrination.
erinner dich mal an die bücher, welche wir lesen mussten:
"Timur und sein Trupp"
"Mohr und die Raben von London"


hier mal ein link zu unseren schulbüchern. vielleicht fällt dir ja wieder einiges ein oder auf. mal die themen lesen und überlegen, um was es da ging;)Schulbücher aus der DDR Schule ..: damals.dirkswebwelt.de


hier mal ne interressante arbeit. deutsch-leistungskurs klasse 12(2007)
http://www.hulda-pankok-gesamtschule...lwesen_DDR.pdf



Und es ist ein vorzügliches Beispiel, dass du nicht ins Detail guckst:
Dass System als ganzes für diese Menschheit nicht brauchbar ist, ist zwar ne nette Erkenntniss - aber auch eine allseits bekannte, die wir gar nicht weiter zu diskutieren brauchen.
[/quote]

ich schaue schon ins detail. und gerade weil ich dies mache, fiel mir auch erschreckend auf, wie es mit der indoktrinierung war. gerade in den details erkennt man diese.
schau dir einfach mal die alten DDR-bücher an. ich hatte sie alle.
selbst ne textaufgabe in mathe hatte durchaus propagandistische zwecke.
einfach mal zurückerinnern und auf details achten.
klar habe ich ne menge, was mathe betrifft gelernt. allerdings bin ich auch in der lage propaganda und mathe zu trennen, auch wenns einen oft garnicht auffällt.
viele können/konten das aber nicht.
siehe die, die nach dem bildungssystem der DDR schreien.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mein Gott,wie kann man man denn in Mathe Textaufgaben Propafanda betreiben? Kannst du mal ein Beispiel geben? Das würde mich interessieren. Die müssen ja total bekloppt gewesen sein oder was?!

Also meiner Meinung nach kann es den Leuten da nicht allzu gut gegangen sein,Bildungssystem (gut oder schlecht?) hin oder her,wenn man mal sieht wie flink die sich hier ihr Begrüßungsgeld geholt haben und hier drüben waren... Verstehe gar nicht was es da auch noch schön zu reden gibt.Fakt ist wenn ich von irgendwo abhauen will dann mache ich das nicht weil ich den Ort für das Paradies halte...
 
Mein Gott,wie kann man man denn in Mathe Textaufgaben Propafanda betreiben? Kannst du mal ein Beispiel geben? Das würde mich interessieren. Die müssen ja total bekloppt gewesen sein oder was?!

naja, das ging ungefähr so:
die sozialistische landwirtschaftliche produktionsgenossenschaft, möchte dieses jahr, den neuen fünfjahrplan ,den die sozialistische einheitspartei verabschiedet hat, übererfüllen. wieviel rüben muss sie pro ha mehr ernten um 150% über der vorgabe zu liegen.

wenn man sein altes mathebuch mal zur hand nimmt, wird man solche oder ähnliche aufgaben finden. auf den ersten blick harmlos, aber in verbindung mit dem gesamten schulsystem bezeichnent.
dies zog sich durch sämtliche fächer.
Also meiner Meinung nach kann es den Leuten da nicht allzu gut gegangen sein,Bildungssystem (gut oder schlecht?) hin oder her,wenn man mal sieht wie flink die sich hier ihr Begrüßungsgeld geholt haben und hier drüben waren... Verstehe gar nicht was es da auch noch schön zu reden gibt.Fakt ist wenn ich von irgendwo abhauen will dann mache ich das nicht weil ich den Ort für das Paradies halte...
ja, so war es.
und das problem wird schlimmer. die eltern erzählen die "guten" sachen ihren kindern, welche das system nicht kennen und dann kommen solche diskussionen raus.
 
die sozialistische landwirtschaftliche produktionsgenossenschaft, möchte dieses jahr, den neuen fünfjahrplan ,den die sozialistische einheitspartei verabschiedet hat, übererfüllen. wieviel rüben muss sie pro ha mehr ernten um 150% über der vorgabe zu liegen.
:wall::rollen::crazy:

Klassischer Fall von Indianer-Krankheit

Ist ja klar,wenn ich meinen Kindern erzähle das es beim "Adi" kaum Arbeitslose gab,es keine verzogenen Jugendlichen gab und solche Sachen das die dann eventuel auch denken das Dritte Reich rockte...
Da sollten die Eltern in den neuen Bundesländern mal schön halblang machen sonst ist schnell mal wieder ne "junge SED" da:what:
 
ich schaue schon ins detail. und gerade weil ich dies mache, fiel mir auch erschreckend auf, wie es mit der indoktrinierung war. gerade in den details erkennt man diese.
schau dir einfach mal die alten DDR-bücher an. ich hatte sie alle.
selbst ne textaufgabe in mathe hatte durchaus propagandistische zwecke.
einfach mal zurückerinnern und auf details achten.
klar habe ich ne menge, was mathe betrifft gelernt. allerdings bin ich auch in der lage propaganda und mathe zu trennen, auch wenns einen oft garnicht auffällt.
viele können/konten das aber nicht.
siehe die, die nach dem bildungssystem der DDR schreien.
Zwei Anmerkungen.
1.) In wiefern machte sich die Propaganda in den Matheaufgaben bemerkbar?
2.) Du hast den Punkt von Ruyven nicht verstanden, wo er erleutert hatte, wie man an die Sache rangeht. Wenn du den Missbrauch des durchaus guten DDR System in sinnvollen, inhaltlichen gebrauch umwandelst, so erhällst du ein sehr effektives Schulsytem, dass dem heutigen, siehe skandinavische Länder/ Ganztagsschule etc, laut Pisastudie überlegen ist, daraum geht es. Klar wurde damals das Bildungssystem für die von Dir aufgezählten zwecke missbraucht. Aber genauso gut kann man die negativen Seiten an dem System durch die heutige Erkenntnis positiv nutzen. Das geht allerdings nur wenn man bereit ist nicht perse alles schlecht zu reden. ;)

p.s.: Ich will nochmals betonen das ich den Nazivergleich in dem Zusammenhang für nicht angebracht und fehlplatziert halte. Dient er doch lediglich dazu von diesem Thema abzulenken. Das erinnert mich ein wenig an die Bundestagssituation wo beispielsweise die Linke versucht konstruktive Debatten bezüglich des zunehmenden Rechtsproblems in Deutschland anzusprechen und die CDU/CSU sofort einen Querverweis zu den "auch bestehenden Linksproblem" führt, was der so wichtigen Debatte über das Rechtsproblem nicht gerade sehr zuträglich ist, da sie so im Keim erstickt wird.

Kurz gesagt, wenn du dennoch darüber reden willst JePE, dann mach wie von Dir vorschgeschlagen einen passenden Thread dazu auf aber versuche nicht andauernd Argumente anderer damit im Keim zu ersticken, denn es gibt moralisch gesehen durchaus einen Unterschied zwischen DDR und dem damalien Naziregime.

und das problem wird schlimmer. die eltern erzählen die "guten" sachen ihren kindern, welche das system nicht kennen und dann kommen solche diskussionen raus.
Was nicht stimmt, jedenfalls bei mir nicht. und es wäre wirklich toll, wenn ihr mal einsehen würdet, dass man nicht ahnungslos ist, weil man nicht eure Meinung teilt, bwziehungsweise in dem Thema eine andere Sicht der Dinge habt. So ist das nunmal, dass sollte man akzeptieren und nicht so hinstellen das wenn man nicht eurer Meinung ist einfach keine Ahnung zu haben, dass halte ich für oberflächig.

@Orca
Wie gesagt, es ist nicht so das die Eltern ihren Kindern sowas erzählen. Des Weiteren wird das Thema DDR auch sehr ausführlich in der Schule behandelt, von daher kann sich jeder seine eigene Meinung dazu bilden. ;)

Bezüglich der SED. Wenn ich mir die anstehenden Maßnahmen zur Einschränken meiner Freiheit aus präventiven Gründen anschaue wie zum Beispiel: Biometrischer Personalausweis, Rasterfahndung, Bundestrojaner, Zensur des Internets, Postgesetz, Telefonabhörung, etc., dann könnte man zumindestens was den Punkt angeht davon ausgehen, dass wir eine neue SED bereits haben.

MfG
 
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