ruyven_macaran
Trockeneisprofi (m/w)
@bucklew&dastash:
Ich glaube, es würde diesen Thread deutlich entschlacken, wenn ihre eure detaillierte Kritik am Verhalten des jeweils anderen per PM abwickeln würdet.
Äh - geblitzt werde ich, nachdem ich nachweislich gegen Regeln verstoßen habe.
Meine IP-Adresse wird gespeichert, sobald ich irgendwas mache.
Ein angemessener Vergleich wäre die Registrierung der Position eines jeden Autobesitzers zu jedem Zeitpunkt.
(low-tech-DDR-Gegenstück: Überwachung von Verkehrsmitteln für Reisen über längere Strecken, um in gewissem Umfang zu wissen, wer sich wann in welcher Region aufhält)
Die Antragsbewilligung "über Nacht" (im mir bekannten Fall waren es rund 2 Wochen - wenn du genaue Statistiken hast: her damit) erfolgt, hindert einem nicht im geringsten daran, die beabsichtigte Verteilung bereits vorher geplant oder sogar durchgezogen zu haben. (mein Haus kann ich auch vorher an Verwandte verkaufen,...)
Die Regelungen waren sicherlich nicht komfortabel, aber das einzige, was ausdrücklich unterbunden wurde, war die Mitnahme großer Mengen an Werte - Bargeld war gesetzlich limitiert, physische Güter und Immobilien nur eingeschränkt/nicht transportierbar.
Letzteres ist imho aber auch keine neue Dimension für ein Regime, dass formell (und praktisch in 99,99% der Fälle eigentlich auch) darauf aus war, Güter einheitlich zu verteilen - sowas schließt dann auch ein, dass man es nicht jemandem erlaubt, mit einem Vermögen, dass deutlich über dem Durchschnitt liegt, das Land zu verlassen.
Dass das ein ach-so-großes Problem sein soll, wirft bei mir aber eine andere Frage auf:
Wenn Ausreise-Antragsteller massiven Repressalien ausgesetzt waren und in dem System ausschließlich 100% parteikonforme Personen irgendetwas bekommen haben, wie kann es dann sein, dass so viele Ausreisenden zum sehr kleinen Kreis der Hausbesitzer gehörten sonst größere Mengen wertvoller Gegenstände angesammelt haben?
Passt irgendwie nicht.
(mir sind ehrlich gesagt auch eher Fälle von echten Flüchtlingen -d.h. in dem Fall illegal ausreisenden- bekannt, die größere Mengen Güter zurückgelassen haben. Ne Diskussion über die generelle Reisebschränkung ist aber zumindest aus meiner Sicht nicht nötig, da Motivation und Beurteilung von den meisten gleich betrachtet werden dürfte)
Nein, habe ich nicht.
weitere Erklärungen zum Unterschied Beurteilung des Ganzen <-> Betrachtung von Details sparen ich mir, ich würde mich eh nur wiederholen
Dieser Thread enthält eine ganze Reihe von Beispielen, afaik auch von einem von dir als Quelle akzeptierten "JePe", dass die Arbeitsbedingungen im Osten eher von Nichtstun denn von Ausbeutung geprägt waren.

So als kleiner Beitrag zum wirklich basalen Grundwissen:
Jugoslawien gehörte nicht zum Ostblock.
Und Kuba hat auch eine beschränkte Größe. Für die restlichen Produkte:
Beispiele für nicht funktionierende konnte ich eher selten beobachten. Im Gegenteil, eine Reihe von Alltagsprodukten ist bei meiner Verwandtschaft auch noch 3 Jahrzehnte nach Herstellung im Einsatz.
Ich geb durchaus zu, dass der technische Entwicklungsstand schon 3 Jahre nach Herstellung diese Produkte aus westlicher Sicht nicht unbedingt erstrebenswert machte, aber ob eine Gleichverteilung funktioniert hat ja wohl erstmal rein gar nichts mit der Qualität der zu verteilenden Güter zu tun, oder?
Ich glaube, es würde diesen Thread deutlich entschlacken, wenn ihre eure detaillierte Kritik am Verhalten des jeweils anderen per PM abwickeln würdet.
An jedem Auto ist ein Nummernschild angeschraubt. Trotzdem bist Du so lange anonymer Verkehrsteilnehmer, bis Du z. B. "geblitzt" wirst und eine Behoerde berechtigtes Interesse hat, Dich als Halter zu ermitteln. Dasselbe soll kuenftig mit IP-Adressen geschehen - nur fuer einen kuerzeren Zeitraum (eben sechs Monate),
Äh - geblitzt werde ich, nachdem ich nachweislich gegen Regeln verstoßen habe.
Meine IP-Adresse wird gespeichert, sobald ich irgendwas mache.
Ein angemessener Vergleich wäre die Registrierung der Position eines jeden Autobesitzers zu jedem Zeitpunkt.
(low-tech-DDR-Gegenstück: Überwachung von Verkehrsmitteln für Reisen über längere Strecken, um in gewissem Umfang zu wissen, wer sich wann in welcher Region aufhält)
Dann fass doch bitte in ganz einfachen Worten zusammen, wo meine Darstellung Deiner Meinung nach Spielraeume (gesetzliche gar) zur Regelung von Vermoegensuebertrag laesst.
Die Antragsbewilligung "über Nacht" (im mir bekannten Fall waren es rund 2 Wochen - wenn du genaue Statistiken hast: her damit) erfolgt, hindert einem nicht im geringsten daran, die beabsichtigte Verteilung bereits vorher geplant oder sogar durchgezogen zu haben. (mein Haus kann ich auch vorher an Verwandte verkaufen,...)
Die Regelungen waren sicherlich nicht komfortabel, aber das einzige, was ausdrücklich unterbunden wurde, war die Mitnahme großer Mengen an Werte - Bargeld war gesetzlich limitiert, physische Güter und Immobilien nur eingeschränkt/nicht transportierbar.
Letzteres ist imho aber auch keine neue Dimension für ein Regime, dass formell (und praktisch in 99,99% der Fälle eigentlich auch) darauf aus war, Güter einheitlich zu verteilen - sowas schließt dann auch ein, dass man es nicht jemandem erlaubt, mit einem Vermögen, dass deutlich über dem Durchschnitt liegt, das Land zu verlassen.
Dass das ein ach-so-großes Problem sein soll, wirft bei mir aber eine andere Frage auf:
Wenn Ausreise-Antragsteller massiven Repressalien ausgesetzt waren und in dem System ausschließlich 100% parteikonforme Personen irgendetwas bekommen haben, wie kann es dann sein, dass so viele Ausreisenden zum sehr kleinen Kreis der Hausbesitzer gehörten sonst größere Mengen wertvoller Gegenstände angesammelt haben?
Passt irgendwie nicht.
(mir sind ehrlich gesagt auch eher Fälle von echten Flüchtlingen -d.h. in dem Fall illegal ausreisenden- bekannt, die größere Mengen Güter zurückgelassen haben. Ne Diskussion über die generelle Reisebschränkung ist aber zumindest aus meiner Sicht nicht nötig, da Motivation und Beurteilung von den meisten gleich betrachtet werden dürfte)
Warum nicht? Ebendiesen Vorschlag hast Du mit Blick auf die DDR schon mehrfach unterbreitet.
Nein, habe ich nicht.
weitere Erklärungen zum Unterschied Beurteilung des Ganzen <-> Betrachtung von Details sparen ich mir, ich würde mich eh nur wiederholen
Dafuer haette ich gerne irgendeinen Beleg. Es eilt nicht - ich wische mir gerade die Traenen (vom Lachen, don´t worry) weg ...
Dieser Thread enthält eine ganze Reihe von Beispielen, afaik auch von einem von dir als Quelle akzeptierten "JePe", dass die Arbeitsbedingungen im Osten eher von Nichtstun denn von Ausbeutung geprägt waren.

Das kann verstehen, wer will!
Die Grundsicherung mit Gütern des Ostblocks bestand (nach westlichen Maßstäben) aus minderwertigen Produkten, die selten richtig funktionierten.
Oder verstehst Du unter Grundsicherung die Versorgung mit Nahrungsmitteln? OK, in Sibirien mögen keine Orangen wachsen, aber vielleicht doch in einigen Staaten des ehemaligen Ostblocks (Kuba, Jugoslawien etc.).
So als kleiner Beitrag zum wirklich basalen Grundwissen:
Jugoslawien gehörte nicht zum Ostblock.
Und Kuba hat auch eine beschränkte Größe. Für die restlichen Produkte:
Beispiele für nicht funktionierende konnte ich eher selten beobachten. Im Gegenteil, eine Reihe von Alltagsprodukten ist bei meiner Verwandtschaft auch noch 3 Jahrzehnte nach Herstellung im Einsatz.
Ich geb durchaus zu, dass der technische Entwicklungsstand schon 3 Jahre nach Herstellung diese Produkte aus westlicher Sicht nicht unbedingt erstrebenswert machte, aber ob eine Gleichverteilung funktioniert hat ja wohl erstmal rein gar nichts mit der Qualität der zu verteilenden Güter zu tun, oder?
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