DDR - alles schlechter?

Zitat von SpaM_BoT
Auch wurden die Bürger der DDR nicht komplett vom Außland isoliert - sie durften wenn es der Geldbeutel erlaubte Reisen, leider nur überwiegend ins sozialistische Außland.
DDR-Bürger erhielten oft die Erlaubnis, in die BRD zu reisen. Im Rahmen der DDR-Familienzusammenführung war es sogar möglich, mittels Antrag eine Ausreisegenehmigung für immer zu erhalten.
Natürlich durften DDR Bürger ins kapitalistische Außland reisen. Aber nur wenn diese: gesundheitliche Gebrechen hatten, Rentner waren oder eben solche die stur zum Sozialismus eingestellt waren, wo man genau wusste die kommen eh wieder.
Und das "Auswandern ins kapitalistische Außland" war bei weiten nicht so leicht wie Du es dir vorstellst.
Mal abgesehen von den jahrelangen Wartezeiten, war dieses Vorhaben überwiegend verbunden mit mehreren Besuchen bei und von der Stasi. Wobei von seiten der Stasi den Außwanderungswilligen konsequenzen für die zurückgebliebenen Angehörigen angedroht wurden. Desweiteren wurden Außwanderungswillge vom Staat regelrecht von ihrem Eigentum enteignet.
All das ist einer Familie aus meiner Nachbarschaft passiert die damals aus der DDR Auswandern wollte.

Zitat von SpaM_BoT
Wie ich schon erwähnte. Alles was du aufgeführt hast waren nur gut ausschauende Fakten. Kennt man aber die Hintergründe dazu, wie es dazu gekommen ist - dann schlägt man die Arme über den Kopf zusammen.
Kann ich nicht bestätigen...
Wundert mich auch kein bischen....
Da Du, wie es mir scheint und schon eine ganze Weile vorkommt, absolut keinen Bezug zur DDR und Erfahrung mit der DDR hast.
Sorry ist aber so. Denn du bringst nur Fakten vor, und kennst null Hintergründe. Oder Du kennst sie, tust sie nur zu deinem Gunsten unterdrücken.
 
Natürlich durften DDR Bürger ins kapitalistische Außland reisen. Aber nur wenn diese: gesundheitliche Gebrechen hatten, Rentner waren oder eben solche die stur zum Sozialismus eingestellt waren, wo man genau wusste die kommen eh wieder.
Stimmt so nicht, die Geschichte zeigt ganz klar, daß auch systemkritische Künstler in die BRD durften...


Wundert mich auch kein bischen....
Da Du, wie es mir scheint und schon eine ganze Weile vorkommt, absolut keinen Bezug zur DDR und Erfahrung mit der DDR hast.
Sorry ist aber so. Denn du bringst nur Fakten vor, und kennst null Hintergründe. Oder Du kennst sie, tust sie nur zu deinem Gunsten unterdrücken.
Ich war kein DDR-Bürger, wenn Du das meinst. Das heißt aber nicht, daß ich keine kenne.
Und warum sollte ich "Hintergründe" zu Tasachen unterdrücken wollen, ich bin nicht von der Stasi ;) "Folgen Sie und bitte unauffällig..."
 
Stimmt so nicht, die Geschichte zeigt ganz klar, daß auch systemkritische Künstler in die BRD durften...
Das waren aber auch ganz kleine Außnahmen. Und wie es kommen sollte, sind davon natürlich auch die meisten gleich im "Westen" geblieben.
Fakt ist, es gab xx Millionen DDR Bürger die nicht ins kapitalistische Ausland reisen durften.
 
Das waren aber auch ganz kleine Außnahmen. Und wie es kommen sollte, sind davon natürlich auch die meisten gleich im "Westen" geblieben.
Fakt ist, es gab xx Millionen DDR Bürger die nicht ins kapitalistische Ausland reisen durften.
Stimmt. Wenn das einzige Gute an einem Staat ist, daß man ihn verlassen darf, steht dieser doch ziemlich trostlos da :D
 
Das es immernoch ne riesen Kluft zwischen Ost und West gibt sieht man ja schon an dieser Diskusion hier, 20 Jahre später. Und das wird in nochmal 20 Jahren bestimmt noch genau so sein, denn in den neuen Bundesländern ist auch immernoch alles ein bisschen anders
 
Wenn das einzige Gute an einem Staat ist, daß man ihn verlassen darf, steht dieser doch ziemlich trostlos da :D
Die DDR hätte in den ersten Jahren mächtig trostlos dagestanden wenn man den Bürgern das Reisen ins kapitalistische Ausland erlaubt hätte.
Ich würde aber mal behaupten, das sich das Ganze sicherlich eingependelt hätte, und viele wären trotz all dem wieder zurück gekommen. Nur soweit konnten oder wollten die Sturköppe der SED nicht denken.
Na ja, die Zeit ist zum Glück vorbei....

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Das es immernoch ne riesen Kluft zwischen Ost und West gibt sieht man ja schon an dieser Diskusion hier,....
Hier in diesem Thread gibts doch keinen Ost - West Konflikt;)
Zumindest nichts was ich darauf schließen könnte........
 
... nun, sagen wir: weniger rosig ausfiel als Deine Propaganda.
Du bist jedesmal ein Dejavuerlebnis. In nahezu jedem Thread musst du deine Diskussionspartner stets diffarmieren, insbesondere wenn du nicht mehr vermagst deren Meinung zu widerlegen. :daumen2:
Anstatt immer nur nach Quellen etc. zu verlangen, könntest du ja einfach eine Gegenthese aufstellen und diese dann mit reichlich Quellangaben untermauern, so jedoch erweckst du, wie auch schon von anderen hier festgestellt, den Eindruck lediglich polemisch, diffarmierend und wenig konstruktiv der Debatte beizuwohnen.

Des Weiteren wäre es nett auch einmal auf das "eigentliche Thema" einzugehen. Oder möchtest du ernsthaft behaupten, dass alles, also 100%, an der DDR schlecht gewesen ist, bzw. das Nebeneffekte der DDR, wie hier schon viele aufgezählt(siehe Zusammengehörigkeit oder Kinderbetreuung etc.), genauso schlecht sind?
Wundert mich auch kein bischen....
Da Du, wie es mir scheint und schon eine ganze Weile vorkommt, absolut keinen Bezug zur DDR und Erfahrung mit der DDR hast.
Sorry ist aber so. Denn du bringst nur Fakten vor, und kennst null Hintergründe. Oder Du kennst sie, tust sie nur zu deinem Gunsten unterdrücken.
Wenn es nach der Logik gehen würde, dann dürfte heute kaum noch einer über den zweiten Weltkrieg reden...^^

Ich würde aber mal behaupten, das sich das Ganze sicherlich eingependelt hätte, und viele wären trotz all dem wieder zurück gekommen.
Was sie ja heute auch wieder tun. ;)

Das waren aber auch ganz kleine Außnahmen. Und wie es kommen sollte, sind davon natürlich auch die meisten gleich im "Westen" geblieben.
Quellen?

MfG
 
Zuletzt bearbeitet:
Zitat von SpaM_BoT
Das waren aber auch ganz kleine Außnahmen. Und wie es kommen sollte, sind davon natürlich auch die meisten gleich im "Westen" geblieben.
Quellen?
Zwei prominente Beispiele wären Manfred Krug und Nina Hagen.
Auch für die DDR prominente Sportler kamen nach ihrem Auslandsbesuch nicht mehr zurück. Wie zb. Falko Götz und Dirk Schlegel.
 
Zuletzt bearbeitet:
Anstatt immer nur nach Quellen etc. zu verlangen, könntest du ja einfach eine Gegenthese aufstellen und diese dann mit reichlich Quellangaben untermauern(...)

Im Vergleich zu "Bleipriester" werfe ich mit Literatur- und Quellenangaben foermlich um mich:

Quellen:

Hertle, Hans-Hermann, Der Fall der Mauer. Die unbeabsichtigte Selbstaufloesung des SED-Staates.

Jarausch, Konrad H., Die unverhoffte Einheit 1989-1990.

Maier, Charles S., Das Verschwinden der DDR und der Untergang des Kommunismus.

Du googlest lieber, anstatt Buecher zu lesen? Dann empfehle ich Dir folgenden Suchbegriff:

GVS b 5-1158/89

und

Die erste Version des Duesenflugzeugs 152 ist uebrigens eine Attrappe gewesen, um die angereiste Parteifuehrung zufriedenzustellen. Das fertige Flugzeug enthielt vermutlich einen Konstruktionsfehler und stuerzte ab; das Projekt wurde daraufhin nicht mehr weiter verfolgt. Und inwieweit Ingenieurskunst eine Aussage ueber die Qualitaet von Produktionsmitteln treffen soll, erschliesst sich mir -wie so vieles, was Du von Dir gibst- nicht wirklich?

Es faellt mir schwer zu glauben, dass Du diese Angaben, trotz Formatierung, nicht bemerkt haben sollst? Ansonsten empfehle ich nochmals die Webpraesenz der Bundeszentrale fuer politische Bildung, die zum Thema DDR sehr viel zu bieten hat. In der von mir benannten "Geheimen Verschlusssache" b 5-1158/89, die auf Wunsch von Honeckers Nachfolger Krenz ein ungeschminktes Bild der wirtschaftlichen Situation zeichnete, ist woertlich nachzulesen, dass mit Produktionsmitteln teilweise aus der Vorkriegszeit gearbeitet wurde und die DDR faktisch pleite war.

Wenn Du meine "Gegenthese" auch nicht bemerkt haben solltest, dann solltest Du Dir vielleicht laut vorlesen lassen ... ?

Des Weiteren wäre es nett auch einmal auf das "eigentliche Thema" einzugehen.

Auch das habe ich in drastischer Einfachheit laengst getan:

Daran krankt auch die ganze Ost / Westdiskussion: das oft als letzte Zuflucht das dritte Reich herhalten muss. Dessen Auswuechse waren zwar die schlimmeren (obwohl der Kommunismus mehr Menschenleben gefordert hat als der Nationalsozialismus), aber davon wird die DDR auch nicht besser.

Rot und braun liegen nicht nur im Farbspektrum oft dicht beieinander.
 
Haetten sie auch die "Teilnahme" am Wehrdienst verweigert, haetten sie keine Karriere gehabt.

Totalverweigerung hatte in der BRD auch nicht gerade positive Folgen...
In der DDR fehlte ein weitesgehend ziviler Ersatzdienst und der Dienst an sich war umfangreicher, ja - aber das sind beides keine DDR-spezifischen Merkmale.

manche haengen diese Entscheidung aber auch an nicht greifbaren Werten wie "frei" und "unfrei" auf. Weshalb meine Vermutung ist, dass es ihnen eher nicht gut ging.

Wenn man eine Diskussion führt, in der eine gewisse Anzahl an Übeln akzeptiert und die Betrachtung ausdrücklich auch auf das verbleibende gerichtet werden soll und "eingeschränkte Freiheit" zu diesen akzeptierten Übeln gehört, dann ist es vermutlich nicht Ziel der Teilnehmenden, die Frage gut/nicht gut einzig und allein nach diesem Kriterium zu beurteilen...

Pauschal nicht beantwortbar. Wenn der Waehler / die Waehlerin jung genug ist, um die DDR nicht selbst bewusst erlebt zu haben, steht in der Tat zu besorgen, dass er / sie nichts ueber sie weiss und stattdessen mit Halbwahrheiten und Ganzluegen von denen indoktriniert ist, die sich das Scheitern ihrer Lebensluege nicht eingestehen wollen. Bei der aelteren Klientel waere zu ueberpruefen, ob die Linke tatsaechlich mit Pro-Ost- oder nicht eher aus enttaeuschter Anti-West-Motivation gewaehlt wird. Und das es Profiteure des Systems gab, die sich komfortabel in ihm eingerichtet haben und es nun vermissen, glaube ich nur zu gern.

Ich bin jetzt ehrlich gesagt auch zu faul, eine Statistik über die Wählerzusammensetzung bei der Linken für einzelne Bundesländer zu finden, aber fakt ist, dass die PDS auch in den 90ern schon durchaus ansehnliche Ergebnisse feiern konnte.
Eine Anti-West-Motivation ist in diesem Kontext gleichbedeutend mit einer Pro-Ost-Motivation, da sich diese Art der Trennung und die sie vertretenen Parteien ausdrücklich über die Ablehnung des jeweils anderen Definieren.
D.h. es gibt auf dieser Achse keinen dritten Bereich, den der Wähler vielleicht auch meinen könnte und gerade in den Anfangsjahren hat sich die PDS auch nicht gerade mit neuen kreativen Ideen profiliert.

"Schaedigen" ist relativ. In die Privat- und Intimsphaere des Individuums eindringen und Informationen weiterzugeben halte ich absolut fuer "schaedigen". Sich staendig ueber die Schulter zu schauen, weil man befuerchten muss, beobachtet und belauscht zu werden, ist ein omnipraesenter Schaden, den das System DDR an allen seinen (nonkonformen) Buergern angerichtet hat.

Das stimmt durchaus, in dem Fall geht es aber ausdrücklich um "nicht schädigen" im Sinne von "alles machen, nur nicht unterstützen". Auch Leute, die "nur" nicht für die Stasi gespitzelt haben, waren nicht zwangsläufig (Gegenbeispiele finden sich sicher) von Repressalien betroffen. Zum Gegner des Systems wurde man erst, wenn man dagegen aktiv wurde - gegenseitige Ignorierung war dagegen möglich.
Aber wir wären jetzt spontan keine Fälle bekannt, in der man der SS gegenüber eine Aussage verweigern konnte, ohne massive Konsequenzen zu befürchten. Auch unter Stalin konnte man sich allein dadurch, dass man das System nicht aktiv unterstützt hat, in ernste Gefahr geraten.
In der DDR blieb einem höchstens die Oberschicht verwehrt. (aber das galt auch für einen Großteil der Spitzel ;) )

Das ist dann zwar immer noch ein qualitativer Unterschied - aber mehr eben nicht.
"nur alles anders"? ;)

Ich bin kein Mod aber ich verfolge diesen Thread sehr gerne aber es fält sehr sehr schwer diese ellenlangen Posts zu lesen. Könnten sich die schreibwütigen etwas kürzer fassen aber dafür öfter mal was posten?

Ich bin zwar Mod, aber ich im Moment leider nicht die Zeit, mehrfach am Tag aktiv zu werden - ich vermute mal, dass es anderen ähnlich geht.

Klar,sowas ist ja auch nicht gerade förderlich für das zusammen leben.Oder doch? Würden die Leute die in der DDR lebten eher sagen die Menschen lebten zu DDR Zeiten enger miteinander oder eher jetzt?

Früher, wobei durch die Bank weg noch ein großer Unterschied zum Westen erkannt wird.

10.000 Mark sind nicht wirklich viel für ein Auto, und wer 30.000 zahlte, bekam den Trabi laut wikipedia sofort, also ganz offiziell ohne Schwarzmarkt

Öhm - 10000 Mark dürften für die meisten mehr als ein Jahresgehalt gewesen sein...

Baumaterial war dewegen knapp, weil das gigantische Wohnungsbauprogramm der DDR so viel verschlang, ich werde noch Zahlen dazu nennen, die man nicht eben googlen kann!

Die DDR hat keinen großen Überschuss an Wohnfläche hervorgebracht und gerade in den 80ern auch sehr effizient gebaut (was Material/Wohnfläche angeht), d.h. da kann nicht außergewöhnlich viel Material abgeflossen sein.
Es war insgesamt wenig dar. Nicht so wenig, wie von manch anderen Dingen - was Häuslebauern aber auch nicht geholfen hat, denn die passten überhaupt nichts ins System.

Für die Blinden und die Tauben noch ein allerletztes mal: Dieser Thread dreht sich darum, ob wirklich alles schlechter war in der DDR, er behandelt nicht die schlechten Dinge, weil von denen ja schon jeder als Kind erfahren hat.

Bitte zügle dich in deiner Wortwahl.

BRD-Schulden 1,7 Billion Euro!

Davon aber afaik rund 50% von der DDR übernommen ;)

Aha, ein Hammer ist 50, Jahre alt. Die DDR hat das weltweit erste zivile Düsenflugzeug gebaut. Mit einem 50 Jahre alten Hammer?

Ich will ja nicht meckern, aber der erste zivile Jet flog ein paar Monate bevor die DDR überhaupt gegründet wurde.

Eine Deiner wenigen Antworten zu meinen Posts, deren Inhalt nicht ausschließlich der Beledigung meiner Person dient.

Ähmmm - ich kann nicht drauf bestehen, dass du alles verstehst, was ich dir schreibe, aber ich denke Unterstellungen kann ich mir dann doch verbitten.


Und das "Auswandern ins kapitalistische Außland" war bei weiten nicht so leicht wie Du es dir vorstellst.
Mal abgesehen von den jahrelangen Wartezeiten, war dieses Vorhaben überwiegend verbunden mit mehreren Besuchen bei und von der Stasi. Wobei von seiten der Stasi den Außwanderungswilligen konsequenzen für die zurückgebliebenen Angehörigen angedroht wurden. Desweiteren wurden Außwanderungswillge vom Staat regelrecht von ihrem Eigentum enteignet.
All das ist einer Familie aus meiner Nachbarschaft passiert die damals aus der DDR Auswandern wollte.

Also im mir sehr gut bekannten Fall einer erfolgreichen Auswanderung aus der DDR gab es keine nachweisbaren Stasi-Besuche, keine Drohungen gegenüber Angehörigen und die Enteignung beschränkte sich darauf, dass man alles angeben musste, was man bei der Ausreise mitnimmt und dass man es natürlich auch auf einmal mitnehmen musste. Nur die Bageldmenge war beschränkt.
Mangels Transportmöglichkeit führt das natürlich zu einem zurücklassen bzw. Verteilen von eigenem Besitz, aber unter einer Enteignung dürften die meisten wohl etwas anderes verstehen.
 
Du stellst das absichtlich falsch da, um keine Argumente suchen zu müssen. Ich sagte, daß die Stasi-Leute im Gegensatz zu den Organen der anderen Sowjetnationen geradzu Menschenfreunde waren. Entweder, daß geht über Deinen Verstand, oder aber Du willst nur stören und lügen. Beides prädestiniert Dich nicht, mitzureden! Deswegen: Diskussion: UNMÖGLICH!
Ich glaube du solltest mal DRINGEND dein wissen zum thema stasi und generell DDR aufbessern, denn du scheinst überhaupt nicht zu wissen, was damals so alles abging. Das zeigst du ja auch sehr schön, denn prompt wirst du persönlich.

Entweder bist du ein Troll oder eine extrem rechts ausgerichtete Persönlichkeit, wie ja auch die dämliche BIP-Diskussion zeigst, wo du auch schon kräfig dabei bist die nationalsozialistischen greueltaten schönzureden. Ja klar, die ganzen zwangsarbeiter kamen freiwillig und den judenstern haben sie sich auch freiwillig angeklebt, der sah so schick aus :rolleyes:

In diesem Fall sind die Informationen bezüglich der DDR durch viele Quellenangaben belegt und unstrittig.
das BIP ist auch belegt. nur das in dem falle wikipedia deine meinung nicht stützt, wenn sie es dagegen tut ist sie super. soviel zum thema "fakten" und tatsachen verdrehen.

10.000 Mark sind nicht wirklich viel für ein Auto, und wer 30.000 zahlte, bekam den Trabi laut wikipedia sofort, also ganz offiziell ohne Schwarzmarkt
Den Golf gab es 1974 ab 8000 Mark - und man bekam ihn sogar innerhalb von ein paar wochen ohne das dreifache bezahlen zu müssen. das nennt man wohl "fortschritt" ;)

In den USA hätte ein Kommunist auch nichts bekommen... Baumaterial war dewegen knapp, weil das gigantische Wohnungsbauprogramm der DDR so viel verschlang, ich werde noch Zahlen dazu nennen, die man nicht eben googlen kann!
Genau, deshalb pumpen wir auch heute noch Millarden in die DDR, weil dort ALLES zerfallen war. sie konnten nichtmal ihre häuser am verfall hindern und die plattenbauten sahen nach 10 jahren auch mehr schlecht als recht aus.

btw: die zahlen sollten natürlich schon für alle hier nachlesbar sein, ansonsten sind die genau eines wert: nüchts ;)


Wer mir das Wort im Mund verdreht, braucht nicht von Fakten zu sprechen!
Sagt derjenige, der so vollkommen bescheuerte Thesen wie diese dämliche vom BIP hier postet und sätze wie diesen:
Drehe es um, und die DDR wäre die stärkere deutsche Nation gewesen....
?

Es hat nunmal seine Gründe, warum selbst die DDR-Bürger (!) damals die Wiedervereinigung wollten. Wenn es ihnen so toll gefallen hätte, wären sie glücklich gewesen, stattdessen wollten sie (und nicht nur sie, im kommunistischen ausland genauso!) Veränderung. Ja - warum wohl?
 
Rot und braun liegen nicht nur im Farbspektrum oft dicht beieinander.
Unglaublich :wow: Meinst du das ernst?
Wenn dem so ist, so bestätigt es meine Annahme das bei solch einer Diskussion nichts weiter als haltlose Diffarmierung zu erwarten ist und eine pro/kontra Debatte so nicht möglich ist, wie man es eben auch bei der öffentlichen Parteiendebatte der konservativen Parteien sehen kann^^
Und wie du ja schon selber geschrieben hast, handelst du das eigentliche Thema dieses Threads kurz und knapp in ein/zwei Sätzen ab. ;) Soviel dazu...

Nochmal, es geht hier nicht darum die DDR schönzureden, dass tut auch niemand. Es geht lediglich darum positive Aspekte die es damals gab, was man ja auch an der heutigen Nachahmung(siehe skand. Länder/Kinderbetreuung-Bildung, medizinische Versorgung etc.) gut erkennen kann, zu erörtern. Wo bleibt da dein gut nachrecherchiertes Statement, zu den Post´s die hier dazu verfasst wurden? Bis jetzt lese ich da von Dir nichts...

p.s.: Braun ist im Übrigen eine dunkle Abstufung von warmen Farben ins Schwarze hin, genau genommen Gelb, Orange oder Rot. Von daher :schief:

Es hat nunmal seine Gründe, warum selbst die DDR-Bürger (!) damals die Wiedervereinigung wollten. Wenn es ihnen so toll gefallen hätte, wären sie glücklich gewesen, stattdessen wollten sie (und nicht nur sie, im kommunistischen ausland genauso!) Veränderung. Ja - warum wohl?
Die Vereinigung der deutschen Bevölkerung, sowie die West-Deutschen es auch wollten?? ;)

Sagt derjenige, der so vollkommen bescheuerte Thesen wie diese dämliche vom BIP hier postet und sätze wie diesen:
Super Diskussionsiveau Bucklew, immer schön das Image pflegen. ;)

Anmerkung:
Die Diskussion ufert hier langsam aber sicher wirklich aus, dass eigentliche Thema "DDR - alles schlechter?" wird hier gar nicht mehr debattiert.

MfG
 
Zuletzt bearbeitet:
Gut und Schlecht gab es in der Geschichte beider Staaten...
Unterschiede gibts in jedem Bundesland...
Hätte ich meine Kindheit im Westlichen Teil Deutschlands verbracht..hätte ich mich sicher anders entwickelt..na und? Da reicht aber auch schon ne andere Stadt manchmal.
Anlage und Umwelt prägen uns..
Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied..sagt man doch..von daher kann es überall gut und schlecht sein auf der Welt.
 
Ping / Pong / Ping / Pong / ... wirklich viel Substanz kommt von Dir auch nicht?

Unglaublich :wow: Meinst du das ernst?

Selbstverstaendlich meine ich das ernst.

Es geht lediglich darum positive Aspekte die es damals gab, was man ja auch an der heutigen Nachahmung(siehe skand. Länder/Kinderbetreuung-Bildung, medizinische Versorgung etc.) gut erkennen kann, zu erörtern. Wo bleibt da dein gut nachrecherchiertes Statement, zu den Post´s die hier dazu verfasst wurden? Bis jetzt lese ich da von Dir nichts...

"Positiv" waren die Aspekte nur fuer Tunnelblicker, die den Preis ignorieren, der dafuer gezahlt wurde.

Zum Bildungssystem, dessen Ziel die Heranbildung sozialistischer Persoenlichkeiten in einer militarisierten Gesellschaft war, hatte ich mich mehrfach geaeussert. Wenn Du die diesbezueglichen Textpassagen nicht bemerkt hast, ist wenig davon zu erwarten, sie zum x-ten Male zu wiederholen.

Was die angebliche "skandinavische Kopie" des DDR-Bildungssystems angeht - ich habe keine Kenntnis von Wehrerziehungslagern im skandinavischen Raum und mir waere auch neu, dass durch regelmaessige mehrwoechige Lagerunterbringung von Kindern diese dem unerwuenschten, weil nur unzuverlaessig steuerbaren und deshalb nach Lesart der DDR-Fuehrung potenziell schaedlichen Einfluss der Eltern entzogen werden. Du? Hier kannst Du nachlesen, dass in der Tat einige Reformen der 60er und 70er Jahre als Uebernahme von Ansaetzen des DDR-Bildungssystem ausgelegt wurden - und Du kannst dort nachlesen, wie das Bildungssystem dort heute aussieht. Solltest Du das dann immer noch fuer eine Kopie des DDR-Bildungssystems halten, habe ich vermutlich in der falschen DDR gelebt.

Zum "vorbildlichen Gesundheitssystem" kannst Du hier etwas nachlesen. Was nuetzt ein allen zugaengliches System der medizinischen Versorgung, wenn es an Material mangelt und die Materialbeschaffung wenig humanen Gesichtspunkten -z. B. Alter des Patienten und damit seinem Wert fuer die Produktion- unterworfen wird?

Etwas weiter untem im selben Artikel wirst Du auch finden, dass Rentner in der DDR, in der es ja vorgeblich jedem gut ging, an der Grenze zu dem lebten, was man heute als Altersarmut bezeichnet - und zwar als Regelfall, nicht Ausnahme. Du wirst dort auch Hinweise darauf finden, dass vereits in den 70ern die DDR ihren Buerger eine freiwillige Zusatzrentenversicherung nahegelegt hat - hast Du auch gerade ein Dejavu?

Ohnehin waere das meine neuerliche Empfehlung an Dich: lesen, lesen, lesen. Ohne Grundlagenwisses kann man sich keine Meinung ueber etwas bilden, was man selbst nicht kennt - und ist dazu verdammt, den Unsinn nachzuplappern, den andere einem ins Ohr gefluestert haben. Natuerlich setzt das ernsthaftes Interesse am Thema voraus - und das hast Du meiner Einschaetzung nach nicht. Deine Meinung steht fest -die DDR hatte auch gute Seiten- und muss nun irgendwie bewiesen werden. Wer Dir zustimmt, wird gelobt (z. B. "Bleipriester" fuer seine "tollen" und "differenzierten" Beitraege); wer nicht, wird persoenlich angegriffen und aus seinen Beitraegen herausgepickt, was den wenigsten Bezug zum Thema hat.
 
Also im mir sehr gut bekannten Fall einer erfolgreichen Auswanderung aus der DDR gab es keine nachweisbaren Stasi-Besuche, keine Drohungen gegenüber Angehörigen und die Enteignung beschränkte sich darauf,.....
Ja natürlich gab es auch solche Fälle wo alles reibungslos von statten ging.
Meistens kam es drauf an wie "Wertvoll" man für das DDR System war. Dann gab es auch noch Zeiten in denen die DDR Führung das Auswandern "etwas" lockerer gesehen hat, wie zb. in den letzten Jahren der DDR.

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Zitat von Bucklew
Es hat nunmal seine Gründe, warum selbst die DDR-Bürger (!) damals die Wiedervereinigung wollten. Wenn es ihnen so toll gefallen hätte, wären sie glücklich gewesen, stattdessen wollten sie (und nicht nur sie, im kommunistischen ausland genauso!) Veränderung. Ja - warum wohl?
Die Vereinigung der deutschen Bevölkerung, sowie die West-Deutschen es auch wollten?? ;)
Dazu muss ich sagen, das bei weitem nicht alle DDR Bürger eine Wiedervereinigung haben wollten. Es gab nicht umsonst einige Demonstrationen dagegen.
Und sehen wir doch mal der Sache ins Auge. Die Wiedervereinigung ist doch überwiegend ein Produkt der Politik, und nicht direkt des Volkes.
 
ich habe schon vieles über die "heftigen zeiten" in der ehemaligen ddr gehört,doch was mich am meisten überzeugt ist die meinung meiner oma und meiner mutter.Und glaube einfach nicht,das meinte tante als sie über die grenze gegangen ist im fernsehen war!

An die "ossis":Stimmt es dass man damals für bananen anstehen musste?
 
An die "ossis":Stimmt es dass man damals für bananen anstehen musste?
Die Redewendung "In der DDR musste man wegen Bananen anstehen" kommt eigentlich daher, das man wegen vielen Produkten die Mangelware in der DDR waren sehr oft in den Läden anstehen musste. Dabei handelte es sich aber bei weitem nicht nur um Produkte aus dem westlichen/südlichen Ausland.
Hatte man allerdings Beziehungen, dann brauchte man sich nicht anstellen und bekam solche Produkte unter der Hand - das nannte/nennt man dann "Bückware".
 
Totalverweigerung hatte in der BRD auch nicht gerade positive Folgen...
In der DDR fehlte ein weitesgehend ziviler Ersatzdienst und der Dienst an sich war umfangreicher, ja - aber das sind beides keine DDR-spezifischen Merkmale.

bei uns gab es die bausoldaten. ne art strafbatallion. da gab es nen spaten statt ein gewehr. ich hätte da nicht hingewollt.
DDR spezifische merkmale waren gerade das.
was willst du uns denn sonst als DDR-spezifisch verkaufen.
und was den vergleich, mit der BRD angeht, kann ich nur sagen, das hier keiner behauptet, das die BRD perfekt ist.
allerdings kann ich mich hier frei äußern und auf mißstände hinweisen und aktiv was dagegen tun.
Also im mir sehr gut bekannten Fall einer erfolgreichen Auswanderung aus der DDR gab es keine nachweisbaren Stasi-Besuche, keine Drohungen gegenüber Angehörigen und die Enteignung beschränkte sich darauf, dass man alles angeben musste, was man bei der Ausreise mitnimmt und dass man es natürlich auch auf einmal mitnehmen musste. Nur die Bageldmenge war beschränkt.
Mangels Transportmöglichkeit führt das natürlich zu einem zurücklassen bzw. Verteilen von eigenem Besitz, aber unter einer Enteignung dürften die meisten wohl etwas anderes verstehen.

na, wenn das keine enteignung war, was ist denn dann in deinen augen eine enteignung?
da stellt sich mir direkt die frage, warum die juden nach dem krieg ihr eigentum zurückwollten. die sind doch auch nur mit nem koffer abgereist worden.

@all

ihr solltet lernen zu hinterfragen. es gab augenscheinlich viele gute sachen in der DDR. wenn man allerdings weis in welchem zusammenhang die guten sachen stehen, stehen die augenscheinlich guten sachen auf einmal garnicht mehr so gut da.
und nicht immer alles mit der BRD vergleichen! hier behauptet keiner das diese perfekt ist. sie ist aber besser und vorallendingen freier!!!!

es gibt auch leute, die sagen, das der autobahnbau im dritten reich ne gute sache war. aber gebaut wurden die nicht, damit der bürger waffenlos mit dem käfer besser von west nach ost kamen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man eine Diskussion führt, in der eine gewisse Anzahl an Übeln akzeptiert (...) werden soll (...)

Meiner Meinung nach ist das der Konstruktionsfehler aller dieser Diskussionen: O.K., das System war schlecht, aber lasst uns trotzdem (und nur) nach seinen guten Eigenschaften suchen. Eva Herrmann hat das den Job gekostet - weil "ihr" System das dritte Reich war, sie die Behandlung der Frau gelobt, darueber aber wohl vergessen hat, dass diese nur deshalb so behandelt wurde, weil sie eben aus Systemperspektive vor allem Gebaermaschine fuer die Front war. "Bleipriester" & Co. loben die sozialen Systeme der DDR, ohne zu hinterfragen, warum es sie gab, was der Preis dafuer war und ob sie wirklich jedem zugaenglich waren. Arbeit, Bildung etc dito. Waehrend das eine System tabuisiert und gelegentlicher Diskussionstotschlaeger ist, wird das andere System ungehemmt verklaert und reduziert.

Zum Gegner des Systems wurde man erst, wenn man dagegen aktiv wurde - gegenseitige Ignorierung war dagegen möglich.

Gegenseitige Duldung trifft es besser. Was ich fuer einen ethisch sehr heiklen Ansatz halte - wieviel frueher waere die DDR zusammengebrochen, haetten die Buerger sie nicht geduldet (im Sinne von: in ihr eingerichtet)? Wieviel weniger Leid haette Nazideutschland ueber die Welt gebracht, haetten sich genuegend Buerger aufgelehnt?

Das Boese triumphiert allein dadurch, dass gute Menschen nichts unternehmen. (Edmund Burke)

Aber wir wären jetzt spontan keine Fälle bekannt, in der man der SS gegenüber eine Aussage verweigern konnte, ohne massive Konsequenzen zu befürchten.

Aussageverweigerung bei einem Verhoer des MfS blieb ohne Konsequenzen? Vertrau mir: Du irrst Dich.

"nur alles anders"? ;)

Andere Insignien, aber dasselbe Prinzip.
 
und nicht immer alles mit der BRD vergleichen! hier behauptet keiner das diese perfekt ist. sie ist aber besser und vorallendingen freier!!!!
Wie in meinem ersten Post schon geschrieben. Was nützt einem die Freiheit, wenn man sich das Reisen nicht leisten kann oder wenn man von Existenzängsten geplagt wird, wenn Kinder nur noch eine quallitativ hochwertige Bildung durch Privatschulen erhalten, wenn meizinisch unterschieden wird ob man Privat -/ oder Kassenpatient ist?
Es gibt einfach Punkte die mehr aufwiegen als solche wie die Reisefreiheit etc.
Daran erinnern sich die Menschen, da genau solche Punkte essentiell sind.

@Jepe
^^
Es ist wieder einmal unglaublich wie du die Sachen aus dem Kontext reisst. Anstatt du mal auf Geschriebenes "eingehst" zitierst du andauernd aus der gleichen Quelle und erhebst diese zum Non-Plus Ultra... *TOP*
Du stellst keine Gegenthese auf in dem du bestimmt Argumente aufgreifst, sondern du propagierst anhalten deine "gesamtheitliche" Sicht zur DDR ohne jedoch den Bezug zu dem "Threadthema" herzustellen.
Der Thread heißt ja nicht "wie fandet ihr die DDR"

Punkte die Menschen wichtig sind und die prioritär gesehen werden:
Kinderbetreuung
Arbeitssituation
Solidarität
außerschulische Angebote
wenig Kriminalität

Die DDR ganzheitlich gesehen war schrecklich, jedoch erinnern sich die Menschen mehrheitlich positiv daran zurück, da die oben stehenden Punkte mehr aufwiegen, auch wenn die Hintergründe aus heutiger Sicht teilweise nicht hinnehmbar waren.

Deine subtilen Versuche andere Foristen und ihre abweichende Meinung zu dem Thema hier zu diskreditieren, kannst du Dir auch sparren. Oder denkst du etwa wir "goolgesucher", "Buchleser" und "Unerfahrenen" bekommen das nicht mit?? :schief: Wenn du ein wenig mehr auf das Threadthema "ernsthaft" eingehen würdest, dann könnte man auch eine zieführende Diskussion zu stande bringen aber so empfinde ich jedenfalls, deine verbalen Hetztiraden als Anmaßung anderen gegenüber, die gewillter sind sich mit dem Thema" zu beschäftigen. Kurz gesagt: in der Forenwelt würde man sowas als trollen betiteln. ;)

MfG
 
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