Coronavirus: Behandlungsmethoden und Maßnahmen

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Update

In den nächsten Stunden werden sowohl
die 10 Millionen-Marke von bestätigten Infektionen,
als auch die halbe Million-Marke bei den offiziellen Todesfällen erreicht.

Auch wenn der Hotspot zurzeit weiterhin in Übersee liegt,
beginnen auch die Infektionszahlen in Europa wieder leicht zu steigen.

Währenddessen kann ich mir hier im Fernsehen übervolle Badestrände
ohne jeden Abstand, oder sonst irgendwelche Schutzmaßnahmen ansehen.

Hat was von "Tanz auf dem Vulkan"...

Zahlen - 27.06.2020 - 22:08
  • Gesamtzahl: 9.955.686
  • davon Genesen: 5.380.232
  • davon Gestorben: 499.008
(wie immer ohne Dunkelziffern)

Meine Vermutung: Bei den Leuten die da wilde Sau spielen handelt es sich um die, die auch schon vorher nur für Ärger und Probleme gesorgt haben. Nur blieb das vorher mehr oder weniger in irgendwelchen Vollassi-"Clubs" unter Ausschluß der Öffentlichkeit bzw. Polizei, jetzt wird es für diese sichtbarer.
Also wir hatten vor 15 Jahren als Schüler/Lehrlinge ja auch so unsere "Sturm und Drang" Tage, aber bei unserem städtischen "Vollassi-Club" (Großraumdiskothek)
und auf lokalen Festen gab es Türsteher bzw. Security, die derartig Verhaltensauffällige
gleich mal zum Abkühlen nach draußen geschickt haben.

Und bei etwas schlimmeren Fällen, gab es für einige Wochen Lokalverbot.
Letztere Maßnahme wirkte auf das Verhalten fast aller Deliquenten wahre Wunder - denn damals wollte halt jeder "dabei sein"
und nicht den Abend und die Nacht allein vorm Haupteingang verbringen müssen, während der Rest drinnen feiert, tanzt und rummacht.

Polizei kam nur in sehr, sehr seltenen Fällen zum Einsatz.
Die standen eher in der Umgebung der Diskothek fürs Planquadrat und haben die besoffenen Autolenker aussortiert.
 
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Kreis Gütersloh: Mehr positive Tests bei Menschen ohne Tönnies-Bezug

21:30 Uhr
Im Kreis Gütersloh ist die Zahl nachgewiesener SARS-CoV-2-Infektionen in der Bevölkerung ohne direkten Bezug zur Tönnies-Belegschaft "merklich" gestiegen. Grund dafür seien wohl vor allem die deutlich umfangreicheren Tests, viele der Infizierten zeigten aber keine Symptome, erklärte der Kreis in einer Mitteilung am Abend. In den sieben Tagen bis einschließlich Freitag (20. bis 26. Juni) seien 75 Fälle ohne Bezug zur Fleischfirma Tönnies bekannt geworden. Das waren den Angaben zufolge 28 mehr als im Vergleichszeitraum einen Tag zuvor.


Spanien verlängert Verbot für Kreuzfahrtschiffe bis Krisenende

21:16 Uhr
Die spanische Regierung verlängert das Einreiseverbot für Kreuzfahrttouristen. Wie aus einem entsprechenden Gesetzblatt hervorgeht, soll das Anlegen der Touristenschiffe erst nach der Corona-Krise wieder erlaubt werden. Mit der Maßnahme soll eine weitere Ausbreitung des Coronavirus verhindert werden.
Die spanische Regierung öffnet derzeit das Land wieder für Touristen, die im Hotel übernachten. Spanien erzielt gut zwölf Prozent seiner Wirtschaftsleistung mit Urlaubern.


Alle Beschäftigte in NRW-Fleischbetrieben werden getestet

16:27 Uhr
Die Fleischindustrie in Nordrhein-Westfalen muss Beschäftigte auf ihre Kosten künftig mindestens zwei Mal pro Woche auf das Coronavirus testen lassen. Die neue Vorgabe gelte ab 1. Juli für Schlachthöfe, Zerlegebetriebe und vorrangig fleischverarbeitende Betriebe mit mehr als 100 Beschäftigten und unabhängig davon, ob es sich um eigene Beschäftigte oder Werkvertragsnehmer handele, teilte das NRW-Ministerium für Arbeit und Gesundheit mit.
Die Kosten müssen die Betriebsinhaber tragen. Nur Mitarbeiter mit negativem Testergebnis dürfen weiter eingesetzt werden, die Betrieb müssen entsprechende Nachweise auf Verlangen vorzeigen. Zudem sind sie verpflichtet, die Namen und Wohn- beziehungsweise Aufenthaltsadressen sämtlicher auf dem Betriebsgelände anwesender Personen zu erheben und für vier Wochen aufzubewahren. "Es kann nicht sein, dass bei einem Ausbruchsgeschehen die Behörden vor Ort tagelang diesen Daten hinterherlaufen müssen", erklärte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) dazu.


Mast fordert flächendeckende Tests in Fleischindustrie

15:33 Uhr
Angesichts der Corona-Ausbrüche in großen Schlachtbetrieben hat sich SPD-Vizefraktionschefin Katja Mast für bundesweite Tests in der Branche ausgesprochen. "Ich bin dafür, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Fleischindustrie auf das Corona-Virus getestet werden", sagte sie der Nachrichtenagentur AFP. "Falls notwendig auch mehrfach", fügte sie hinzu. "Arbeitsschutz ist immer auch Gesundheitsschutz."
Nachdem sich die deutsche Fleischindustrie am Freitag nun doch für das von der Bundesregierung geplante Verbot von Werkverträgen ausgesprochen hatte, betonte Mast zudem, es gehe nicht nur um Werkverträge. "Es geht auch um das Verbot von Leiharbeit im Kernbereich der Produktion, Subunternehmertum und Unterbringung der Beschäftigten", sagte sie. "Die Fleischindustrie hat uns doch jahrelang vorgemacht, dass sie jedes Schlupfloch findet", kritisierte die SPD-Politikerin. Sie hoffe nun "auf einen breiten politischen Konsens", sagte Mast. "Die Bevölkerung gibt uns Rückhalt. Niemand versteht, wenn das jetzt im politischen Klein-Klein endet. Damit wäre vor allem den Betroffenen nicht geholfen."
Die Bundesregierung will Werkverträge in Schlachthöfen nach einer Häufung von Corona-Infektionen verbieten lassen. Nur noch Angestellte des eigenen Betriebs sollen Tiere schlachten und zerlegen dürfen. Ein Kabinettsbeschluss sieht vor, die Werkverträge ab 1. Januar 2021 zu untersagen.



 
Flächendeckende Tests in der Fleischindustrie...und wenn nen Obstbauer Corona hat, dann nur Obstindustrie usw!?
An irgend nem Rand von Deutschland anfangen zu testen und sich dann durch die Länder durchkämpfen...immer nen bissel, mal hier und mal da, mal jetzt, mal irgendwann...der Scheiß bringt doch nix.
 
Ist trotzdem keine Trendumkehr

Nochmal: Dafür ist es zu früh. Eine Steigerung von 33% ist nicht wenig, wenn in Gütersloh die Fälle außerhalb von Tönnies ansteigen, dann kann das bedeuten, dass der Ausbruch dort auf den Rest des Kreises übergegriffen hat.
Dann wäre z.b. die eine Woche Lockdown zuwenig und das derzeit nicht bestehende Ausreiseverbot wohl dringend erforderlich.

Covid hat eine Inkubationszeit von bis zu 14 Tagen. Man kann einfach nicht mittendrin sagen es sei alles wieder gut.
 
Ist halt einfach ein Hochrisikogebiet die Gammelfleischbuden.

Das hat wenig mit einer Gammelfleischbude zu tun, sondern vielmehr mit der Art und Weise wie sich diese Firma ihre Mitarbeiter "organisiert" und wie diese dann bei uns in Deutschland leben.
Jahrelang geduldet und vor allem salonfähig gemacht durch genau die politische Richtung, die sich gerade am lautesten empört. Wie wäre es z.B. bei großen Logistikdienstleistern mal zu testen? Drei rote Buchstaben fallen mir da ganz spontan ein. Die Machenschaften sind ähnlich und da hängt der Staat sogar noch über die Post drin. Ich wette, das Ergebnis wird ähnlich. Aufschlussreich wären wohl auch Massentests in diversen Ämtern, in denen es ganz offenkundig so etwas wie ein, von der Privatwirtschaft gefordertes, Hygienekonzept gar nicht richtig gibt. Passt aber halt nicht ins politische Bild.
Auch die Landwirtschaft ist ja schon betroffen gewesen, dass es dort nicht zu derart großen Ausbrüchen kam, ist allein in der verhältnismäßig geringen Mitarbeiterzahl begründet. Künftig dann also auch kein Kohl, Spargel, Kartoffeln usw. essen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Wobei wir auch nicht in die USA dürfen. ;)

In den USA wird das noch unglaubliche maße annehmen die Leute interessiert es ja erst ab dann wenn es sie selber betrifft. Die 2.5mille sind doch nichts gegen die Schwarzen Zahlen, kannst locker das doppelte wenn nicht mehr rechnen.

Aktuell geht man von einer 10fachen Dunkelziffer aus. Also könnten es durchaus auch 25 Mio sein.

Behörde schätzt Zahl zehnmal höher ein

Nach Schätzungen der Gesundheitsbehörde CDC haben sich allerdings wohl rund zehnmal mehr Menschen mit dem Coronavirus infiziert als bislang bekannt. "Für jeden Fall, den wir verzeichnet haben, gab es wahrscheinlich zehn weitere Infektionen", sagte CDC-Direktor Robert Redfield bei einer telefonischen Pressekonferenz.
Das sei vor allem auf asymptomatische Infektionen zurückzuführen und darauf, dass in den USA in den ersten Monaten des Ausbruchs deutlich weniger getestet worden sei als jetzt. "Mit den Methoden, die wir im April und Mai benutzt haben, haben wir wahrscheinlich rund zehn Prozent der Infektionen verzeichnet."

Corona-Krise in den USA: 40.000 Neuinfektionen - wenn nicht viel mehr | tagesschau.de


Coronavirus in den USA: Das Ende der Sorglosigkeit
ZEIT ONLINE | Lesen Sie zeit.de mit Werbung oder imPUR-Abo. Sie haben die Wahl.


Und zu der Geschichte mit den Clubs in der Schweiz:

300 Club-Gäste müssen in Quarantäne

22.32 Uhr: In der Schweiz müssen 300 Menschen nach dem Besuch eines Clubs vorsorglich in eine zehntägige Quarantäne. Mehrere Gäste des Betriebs in Zürichs waren zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden, wie die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich am Samstagabend mitteilte. Der Clubbetreiber konnte den Behörden eine Liste mit den Kontaktdaten der Besucher des Clubs vom Abend des 21. Juni aushändigen.
Dank dieser Liste habe das Contact-Tracing-Team die Gäste am Samstag über die notwendige Quarantäne informieren können, hieß es. Zuletzt hat die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in der Schweiz wieder zugenommen. Binnen eines Tages wurden 69 neue Fälle bekannt, etwa drei Mal mehr als zu Wochenbeginn.

Coronavirus: 10 Millionen Faelle und fast 500.000 Tote weltweit | Koelner Stadt-Anzeiger
 
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Zahlen - 27.06.2020 - 22:08
Gesamtzahl: 9.955.686
...

Heute, 24 Sunden später, liegt die Gesamtzahl bereits bei 10.134.260 bestätigten Fällen.
Das sind mehr als 178.000 neue Fälle. Die Todeszahlen haben sich um 4000 erhöht.

Der Zuwachs pro Tag war in den letzten Wochen schon langsamer. Jetzt scheint er wieder zu steigen.
 
Wobei die Sauerstoffkonzentration in Hochgebirgen wie den Anden schon immer geringer war.


Gericht bestätigt Einschränkungen im Kreis Gütersloh

14:06 Uhr
Die derzeit geltenden Beschränkungen im Kreis Gütersloh sind rechtmäßig. Das entschied das Oberverwaltungsgericht des Landes Nordrhein-Westfalen in Münster. Ein Bewohner der Stadt Schloß Holte-Stukenbrock hatte die Überprüfung einer Landesverordnung verlangt. Er kritisiert, dass auch Städte wie sein Wohnort und Versmold, Borgholz oder Halle in Westfalen betroffen sind, obwohl es dort keine oder kaum Infizierte gibt.
Diese Ansicht teilt das OVG nicht. Wegen der Vielzahl der positiven Corona-Tests unter Mitarbeitern im Schlachtbetrieb bei Tönnies bestehe eine hinreichend konkrete Gefahr des Überspringens auf die übrige Bevölkerung. Das Land habe daher seinen Ermessensspielraum mit Schutzmaßnahmen für den gesamten Kreis nicht überschritten. Die Regionalverordnung ist nach dem Corona-Ausbruch in einem Schlachtbetrieb der Firma Tönnies in Rheda-Wiedenbrück in Kraft getreten und gilt im ganzen Kreisgebiet bis zum 30. Juni (Az.: 13 B 911/20.NE).

Kreis Gütersloh: Neuinfektionen überschreiten weiterhin Grenzwert

10:11 Uhr
Unmittelbar vor einer möglichen Verlängerung des regionalen Lockdowns im Kreis Gütersloh in Nordrhein-Westfalen liegt die Zahl der Corona-Neuinfektionen noch deutlich über einer kritischen Marke. Laut vom Robert Koch-Institut gab es in dem Kreis 112,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage. Die kritische Marke liegt bei 50. Gestern hatte die sogenannte 7-Tage-Inzidenz noch 132,9, am vergangenen Dienstag noch 270,2 betragen.
Der Kreis Gütersloh ist nach den RKI-Zahlen weiterhin der einzige Kreis in ganz Deutschland oberhalb der wichtigen Marke von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Hintergrund ist der massive Ausbruch des Coronavirus beim Fleischwerk von Tönnies in Rheda-Wiedenbrück. Der seit Mittwoch geltenden regionalen Einschränkungen des Alltagslebens in den NRW-Kreisen Gütersloh und Warendorf sind bis morgen befristet. Nun muss entschieden werden, ob der Lockdown ausläuft oder verlängert wird.

Corona-Liveblog: ++ Einschraenkungen im Kreis Guetersloh rechtens ++ | tagesschau.de
 
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