Ein Virus, dass >95% der fitten Infizierten kampffähig lässt und dass aufgrund seiner langen Inkubationszeit unter Kriegszuständen unmöglich von den eigenen Truppen isoliert werden kann, ist garantiert keine brauchbare Biowaffe...
Wieso liest und verlinkt man so eine
VT-Schleuder überhaupt? Das ist genau die Art von Fake-News-Verbreitung, die gerade zu gesetzlichen Einschränkungen der Informationsfreiheit führt.
Auch dieser Beruf ist ehrenwert und wichtig!
Es gibt verdammt wenige Berufe, die als solche anerkannt und unehrenhaft sind (eigentlich nur Verkauf/Werbung) und selbst die sind größtenteils nicht unwichtig. Aber das hat im Kapitalismus leider nichts mit der Wertschätzung der Berufe zu tun. Da geht es nur darum, wieviele Leute die Zugangsvoraussetzungen zu einem Beruf erfüllen oder nicht erfüllen. (Was oft genug nicht einmal etwas damit zu hat, wieviele die Voraussetzungen für eine gute Ausführung des Berufs haben...)
Und der Zusammenhang ist auch noch exponentiell...
Damit ist die aktuelle Dunkelziffer in Österreich etwas mehr als doppelt so hoch, wie die bestätigten Fälle.
Erstaunliche Konsistenz in dieser Hinsicht. Italien, Südkorea und Östereich haben nun wirklich verdammt wenig gemeinsam, kommen aber alle auf ~dreimal mehr tatsächlich Infizierte.
Kennt schon jemand vergleichbare, das heißt nach Risikogruppen aufgeschlüsselte Analysen zur Mortalität?
Kann ich aus meiner persönliche Beobachtung heraus bestätigen: Die Märkte im Umland haben wieder Toilettenpapier und Mehl, wenn auch nicht komplett aufgefüllt - das kann aber auch angepasstes Warenmanagement sein. Zucker (war zwischendurch auch rar), Nudeln und Reis sind wieder komplett aufgefüllt und werden offenbar nicht mehr übermäßig gekauft.
Bei uns waren Mehl, Zucker und Nudeln nur ein einziges Mal (= bis zu eine Woche lang) ausverkauft, aber das ist bei der sonst sehr geringen Abnahmequote auch kein Wunder. Interessanterweise ging aber der Bestand bei Nudelsaucen nie auf 0 runter, vermutlich muss an diesen "+Klopapier"-Rezepten was dran sein

(Dafür waren kurz nach Beginn der Hamsterkäufe Reissaucen nur noch von Uncle Benz zu bekommen, was ich mal als "essbares komplett ausverkauft" werte.)
Letzens war bei Focus Online ein Artikel über die Absatzzuwächse der typischen Hamsterartikel. Klopapier lag nur bei 120% des Vorjahresabsatzes im gleichen Zeitraum. Kaum zu glauben aber wahr.
Was für ein Zeitraum war das? Wenn es über einen Monat war, kann ich es mir gut vorstellen. Die meisten Leuten konnten ja schlichtweg gar nichts mehr kaufen. Ich selbst bekenne mich schuldig, zweimal je einen Packen mehr mit genommen zu haben, als normal. Aufs Quartal umgelegt wären das nicht einmal +20%.
Naja, zur Rettung des Finanzsystems (was nicht so funktionieren wird aber nur ums zu zeigen) werden in Deutschland bisher Größenordnung 1,2 Billionen Euro neues Giralgeld aus dem Nichts erschaffen. Das sind alleine etwa 17.500€ für jeden deutschen Erwachsenen. Damit haste das erste Jahr Grundeinkommen jetzt schon bezahlt, mit ganz aktuellen Mitteln ohne auch nur einen Euro aus der Staatskasse zu nehmen.
Wenn du dann noch siehst dass Hunderte Milliarden pro Jahr frei werden durch wegfallen anderer Sozialsysteme (wie etwa der Rentenkasse) die durch ein Grundeinkommen ersetzt würden ist das alleine finanziell gesehen gar nicht so weit hergeholt dass es funktionieren kann.
Nicht nur bei den sonstigen Sozialleistungen: Solange man die Steuergesetzte nicht anpasst, würden 40-50% des zusätzlichen
Einkommens bei denen mit Verdienst sowie direkt über Steuern und Sozialabgaben direkt wieder zurück an den Staat fließen. Um jedem 1000 € im Monat zu zahlen, reichen daher zusätzliche 6000 €/Jahr&Nase durchaus aus. Deswegen ist die Finanzierung eines Grundeinkommens auch kein großes Problem, von den jetzt beschlossenen Hilfen könnten wird das 2-3 Jahre lang auszahlen und damit deutlich bis über das Ende der (dadurch dramatisch verkürzten) Rezession hinaus. Das kritische beim Grundeinkommen sind die weitreichenden Verschiebungen im gesellschaftlichen Gefüge:
Einfache Arbeit würde dramatisch teurer werden, weil niemand mehr für Hungerlöhne arbeiten würde. Das würde entweder zu einer massiven Zunahme von Gastarbeitern führen, die massenhaft ins Land gekarrt werden (und dann dazu führen, dass eben doch weiterhin soziale Notfallsysteme braucht, weil bei weitem nicht jeder in Deutschland Anspruch auf das BGE hätte), oder aber zu deutlich ansteigenden Löhnen und damit auch Preisen in vielen grundlegenden Bereichen und damit zu einer deutlichen Inflation. Die daraus resultierende Reduktion sozialer Unterschiede ist gleichermaßen der wichtigste Grund für die einen, ein BGE zu fordern und für andere, es zu blockieren. Je nachdem, ob auf Gewinner- oder Verliererseite steht.
Mit einem Unterschied: Wenn ein Unternehmen überlebt, wird es im nächsten Jahr weiterhin Geld erwirtschaften. Gibt man das Geld an die Leute direkt, wird das nicht passieren.
Eher genau umgekehrt.
Ein Unternehmen muss zwar "überleben", ja, deswegen sind kurzfristige Notkredite auch sinnvoll. Aber mittelfristig braucht es vor allem eins: Absatzmärkte. Ein Unternehmen, dass seine Dienste gut verkaufen kann, geht auch ohne Geschenke nicht kaputt. Ein Unternehmen, dass seine Dienste nicht verkaufen kann, wird dagegen auch mit Steuermilliarden nur künstlich im Wachkoma gehalten, kann aber eben kein Geld erwirtschaften. Gerade für die vielen Beschäftigen in kleinen Unternehmen wäre es viel wichtiger, den Leuten Geld direkt zu nehmen, damit statt die Nachfrage nicht komplett einbricht. Denn dann lohnt es sich weiterhin, in Deutschland Arbeitnehemer zu beschäftigen. Stattdessen verschenken Union und SPD das Geld von Steuerzahlern an Unternehmern. Die stehen dann aber weiterhin vor dem Problem, dass es in einer Rezession in Deutschland gar keine sinnvollen Investitionsmöglichkeiten gibt. Stattdessen freuen sich (mal wieder) die Geldzähler in der Finanzbranche über Merkels Geschenke auf unsere Kosten, denn das den ohnehin Vermögenden zugespielte Geld muss ja irgendwohin und entsprechend steigt die Nachfrage nach Investitionsobjekten im Ausland.
Vielleicht können auch Immobilienmakler vorher noch ein Bisschen was abgreifen, aber rund einem Jahrzehnt systematischen Pushens durch die GroKo ist dieser Markt derart aufgebläht, dass ich er in einer Rezession vermutlich kaum noch etwas aufnehmen kann. Noch weiter kann man die Mieten eben nicht hochschrauben und wenn noch soviel verschenktes Geld nach Anlagemöglichkeiten sucht.
Die Firmen bekamen doch kein (billiges) Geld ungeprüft, die können das ja schlecht selber drucken, insoweit halte ich das für eine ziemlich steile These, das wir hier in Deutschland uns 15-20% Zombiunternehmen die letzten Jahre, herangezüchtet haben!
Nicht ungeprüft, aber die jahrelange Zinsdrückerei hat auch die Prüfungen deutlich lascher werden lassen. Man sieht ja, wieviele Unternehmen offensichtlich nicht einmal einen Bruchteil der 6-12 Monate Rücklagen haben, die jedem Selbstständigen als absolutes Minimum angeraten werden, sondern schon nach 6-12 Tagen auf dem Zahnfleisch gehen. Es wurde von staatlicher Seite her systematisch die gleiche Überschuldung wieder hochgezogen, die vor dem 2008er Kollaps bestand, nur etwas feiner verteilt. Jetzt steckt die nächste Nadel in der Blase und wieder "muss" das Gesamtsystem geretettet werden, weil es nur auf Pump gebaut ist.
Und wieder sieht es ganz danach aus, als würden Merkel&Co die Rechnung denjenigen in die Schuhe schieben, die am allerwenigsten dafür können.
Aber: Dieses Verfahren hat in Deutschland keine Priorität, denn wir sind eine Exportnation. Unser nationaler Dienstleistungssektor ist, verglichen mit vielen anderen Nationen, stark unterentwickelt. Zwar muss er gerettet werden, damit der Laden läuft, aber ansonsten wird eifrig auf unbegrenztes Wachstum durch Produktion und Export gesetzt.
DAS wird uns irgendwann heftig auf die Füße fallen.
Wir haben zwar kein ähnlich aufgeblähtes Übermaß an nutzlosen Dienstleistungen wie einige andere, aber unser Weltrekord-Exportüberschuss beträgt trotzdem nur 7% des BIP, die gesamten Exporteinnahmen unter 40%. Auch wenn er schmerzhaft wäre, könnten wir uns einen Kollaps der Außenwirtschaft eher leisten als einen der Binnenwirtschaft. Aber darum geht es unserer Regierung ja nicht. Die sieht nur die Dividende der Großkonzerne und die sind eben alle internationalisiert. Deswegen wird viel Geld in die Exportproduzenten gestopft, auch wenn VW, Daimler und BMW dadurch kein einziges Auto mehr für die fehlende Nachfrage im Inland produzieren und stattdessen außerhalb Deutschlands neue Projekte anstoßen werden, aber die Stabilisierung des heimischen Marktes wird als Optional erachtet.
Bin ich eigentlich der einzige dem mittlerweile die ganzen "Home Office: wohin mit der ganzen Zeit", "So vertreiben die die viele Freizeit in Zeiten von Corona",.... langsam richtig auf den Sack gehen?
Definitiv nicht. Ich habe zwar zeitweise Home-Office (einiges geht nicht von zu Hause), aber damit bin ich in meinem privaten Umfeld ebenfalls der einzige und die Zeit, die mir dadurch auf dem Arbeitsweg spare, reichen nicht einmal für einen Ausgleich der Corona-Mehrbelastung. Normalerweise radel ich vielleicht 30 Minuten am Tag, jetzt brauche ich mindestens eine halbe Stunde länger für die Zeitung und lese zusätzlich mehr online/schaue mehr Nachrichten. Dazu muss ich mehr vom Haushalt übernehmen, da nicht-Home-Office-Arbeitswege jetzt eben länger dauern, wenn man ÖPNV und Menschenansammlungen vermeidet und der Zeitbedarf für Einkäufe hat sich locker verdoppelt.
Und so sollte es eigentlich vielen gehen. Zumindest sind Paketboten immer noch der felsenfesten Ansicht, dass man tagsüber gar nicht versuchen braucht zu klingeln. Mit dem Ergebnis, dass ich gestern nochmal fast eine Stunde zusätzlich aufgewendet, habe um ein Paket von der Post abzuholen, dass ich mir nunmal nicht wie sonst auf Arbeit schicken lassen konnte.