Coronavirus: Behandlungsmethoden und Maßnahmen

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Es gab eben nicht genug, da die Leute auf Vorrat gekauft haben, da sie gesehen haben, dass andere Länder die Leute daheim einsperren (auch in Deutschland) und sie dann mit Fraß notfallmäßig versorgen.
Ein Vorrat daheim war früher Standard und schadet in keinem Fall.
Hätten es fast alle haushalte wäre das alles kein Problem.

Jepp, allerdings legt man Vorräte sinnvollerweise man nach und nach an, während alles in Ordnung ist - und nicht erst dann, wenn die Ausnahmesituation bereits eingetreten ist.

Eine Verknappung gab es übrigens nicht, denn in Großlagern war genug vorhanden. Das Problem war die Logistik: Der plötzliche Andrang nach Waren, die sonst nach Bedarf gekauft werden, hat die Anliefer- und Inventarstuktur des Einzelhandels kalt erwischt.
Noch einmal wird das vermutlich nicht passieren. Wo nicht aus Einsicht, da aus Trauer über entgangene Umsatzmöglichkeiten.
 
Jepp, allerdings legt man Vorräte sinnvollerweise man nach und nach an, während alles in Ordnung ist - und nicht erst dann, wenn die Ausnahmesituation bereits eingetreten ist.

Exakt, am besten auch im Normalzustand, denn dann hat man schon bei Beginn der Krise Sicherheit, dass man alles da hat, was man braucht.
 
..
Laschet verkündet Lockdown-Maßnahmen für ganzen Kreis Gütersloh

Mehr als 1500 Mitarbeiter der Tönnies-Fleischfabrik in Rheda-Wiedenbrück sind mit Covid-19 infiziert.
Nun wird der gesamte Landkreis Gütersloh unter Kontaktbeschränkungen gestellt.

23.06.2020, 10.52 Uhr

Folgende Maßnahmen gelten nun wieder im Landkreis Gütersloh:

  • Konkret bedeutet dies, dass es Kontaktbeschränkungen auf Familien oder in einem Haushalt lebende Menschen gibt wie im März. Im öffentlichen Raum dürfen sich nur Personen des eigenen Haushaltes oder zwei Personen unterschiedlicher Haushalte treffen.
  • Museen, Theater Kinos und Fitnessstudios müssen schließen. Das gleiche gelte für Bars, gemischtwirtschaftlichen Thekenbetrieb und Schwimmbäder. Auch Grillen im Freien wird wieder verboten . Es dürfen keine Konzerte und sonstige Veranstaltungen stattfinden.
  • Laschet verkuendet Lockdown-Massnahmen fuer ganzen Kreis Guetersloh - DER SPIEGEL



Da macht sich Tönnies jetzt sicherlich beliebt. Allen Infizierten alles Gute!
 
Damit verkennst Du in verächtlicher Art und Weise die Situation für viele Menschen, die wirtschaftlich vor dem Totalausfall stehen, Es sind Millionen, die mit Restaurant, Bar, Kino, Kneipe, Theater. Bühne, etc. die Hauptlast der Maßnahmen tragen, während viele andere Betrieb rein gar nichts gemacht habe. Die Druckerei, in der ich zu Schulzeiten arbeitete und die ich seit vielen Jahrzehnten immer mal wieder zum abendlichen Bier besuche hat gar keine Maßnahmen bekommen. Null, nichts, trotz intensivem Kundenbesuch.

Es geht nicht um Mimimimi, sondern um Existenzbedrohung. Es geht darum, dass Maßnahmen unausgewogen sind. Lehrer z.B. können, wenn sie Angst haben, bezahlt zuhause bleiben. Sag das man anderen Menschen mit COPD, die im Kundenkontakt arbeiten. Und darüber kann man reden. Was in Stuttgart passierte, weiß ich nicht, wenn ich aber die rassistische Unausgewogenheit bei Drogenkontrollen sehe, kann man auch da sauer werden. Wie oft z.B. hat die Polizei bei Dir die Handschuhe angezogen und eine Komplettkörperuntersuchung gemacht? Und jetzt frag Dich mal, wie oft das bei bestimmten anderen Menschen passiert.

"Der Deutsche" mag keine Ungerechtigkeiten, darum wäre es schön gewesen, wenn die Maßnahmen ausgewogener gewesen wären. Merkel hat wie immer nur einseitig die Unternehmensgewinne im Kopf gehabt. Aber gut, das juristische Nachspiel wird noch folgen.

Und bis dahin sollten wir alle gesund bleiben

Ich trenne das.

Auf der einen Seite stehen die Horden an Idioten die trotz Kontaktverbot am See grillen, die Coronapartys schmeißen, die trotz dem Wissen um ein umgehendes Virus offensichtlich kranke Barkeeper weiter beschäftigen und blos nicht den Skibetrieb stören.
Auf der anderen Seite stehen all jene von denen du gesprochen hast, eben die Menschen für die Corona das Risiko des wirtschaftlichen Totalverlustes darstellt - Menschen die ich unterstütze wo ich nur kann, indem man Takeaway Angebote lokaler Restaurants nutzt, indem man gerade diesen Betrieben die Treue hält sofern man dazu in der Lage ist.

Ebenso muss man die Notwendigkeit der Maßnahme von der Ungerechtigkeit der Hilfe trennen. Ich geb Dir absolut recht, es ist ein Skandal was in diesem Bereich abgeht. Aber das Recht auf Unterhaltung darf halt einfach nicht das Recht auf körperliche Unversehrtheit einschränken. Mich stört die Forderung Unterhaltungsbetriebe zu öffenen weil Menschen Ablenkung bräuchten - das ist Mimimi. Gütersloh zeigt, wir sind noch LANGE nicht übern Berg und es zeigt das Risiko dieser Forderung. Lass einen infizierten Fleischarbeiter in eine Disko und ne Nacht lang tanzen und du hast sofort einen wunderbaren Ausbruch.

Ich fühle mit jedem mit der während Covid wirtschaftliche Nachteile in Kauf nehmen muss (mich eingeschlossen), aber eine gewisse Trennschärfe ist notwendig.
 
Ist halt das Problem, Freiheit bedeutet Verantwortung, das will heute nur kaum noch jemand so wissen. Heute bedeutet Freiheit einen Anspruch. Frag doch mal Leute aus dem Einzelhandel oder der Gastronomie wie gut Bürger mit Freiheit umgehen.

"Ich setze keine Maske auf! Ich habe ein Recht hier einzukaufen!"
"Ich setze keine Maske auf! In den Kontaktlisten schreibe ich als Kontakt: Angela Merkel, Gefängnis 1, Berlin"
 
Ist halt das Problem, Freiheit bedeutet Verantwortung, das will heute nur kaum noch jemand so wissen. Heute bedeutet Freiheit einen Anspruch. Frag doch mal Leute aus dem Einzelhandel oder der Gastronomie wie gut Bürger mit Freiheit umgehen.

"Ich setze keine Maske auf! Ich habe ein Recht hier einzukaufen!"
"Ich setze keine Maske auf! In den Kontaktlisten schreibe ich als Kontakt: Angela Merkel, Gefängnis 1, Berlin"
Freiheit bedeutet vor allem, etwas selbst zu entscheiden (nein, der Staat weiß es nicht besser).
Dann müsste im Gegenzug aber auch dafür gehaftet werden, wenn man Bockmist baut.
 
Freiheit bedeutet vor allem, etwas selbst zu entscheiden (nein, der Staat weiß es nicht besser).
Dann müsste im Gegenzug aber auch dafür gehaftet werden, wenn man Bockmist baut.

Wenn mich jemand fahrlässig oder auch nur vermeidbar ansteckt, ich damit zum Todes- oder chronischen Krankheitsfall werde, ist es nahezu unmöglich, den Verursacher festzustellen. Und wo Haftung nicht durchsetzbar ist, wird Abwendung noch wichtiger.

Abwendung ist allerdings ohnehin schon priorisiert, wenn die Tragweite durch persönliche Haftung gar nicht abzudecken ist.
Sicherlich könnte man es beispielsweise den Bürgern auch freistellen, ob sie die Fahrerlaubnis erwerben und eine KfZ-Haftpflichtversicherung abschließen wollen, oder lieber doch ohne über die Straßen zuckeln. Damit wäre allerdings weder der Schaden beherrschbar noch dessen Regulierung gesichert. Also gibt es an dieser Stelle eine Pflicht.

Niemals vergessen: Jede Freiheit und jedes Recht ist eine potenzielle Einschränkung der Freiheiten und Rechte Anderer, weshalb ständig abgewogen werden muss.
Im Fall der Maskenpflicht wurde das Recht aller Bundesbürger auf Schutz ihrer Gesundheit als höher bewertet als das eingeschränkte Komfortempfinden einiger Bundesbürger. Und das ist absolut korrekt.
 
Freiheit bedeutet vor allem, etwas selbst zu entscheiden (nein, der Staat weiß es nicht besser).
Dann müsste im Gegenzug aber auch dafür gehaftet werden, wenn man Bockmist baut.

Dafür muss dann aber der Staat die Grundlage der Haftung schaffen. Dann wird aus den Kontaktlisten der Zwang den Personalausweis kopieren zu lassen. Aus dem Maskengebot wird ein Persoscan, der beim Betreten eines Geschäftes erfolgen muss, nur schützt das die dort arbeitenden Personen überhaupt nicht. Abgesehen davon ist es sehr unwahrscheinlich, dass eine normale Person auch nur ansatzweise die Kosten einer schweren Coronainfektion überhaupt tragen könnte. So, dass die Geschädigten dann auch auf ihren Kosten sitzenbleiben.
 
Freiheit bedeutet vor allem, etwas selbst zu entscheiden (nein, der Staat weiß es nicht besser).
Dann müsste im Gegenzug aber auch dafür gehaftet werden, wenn man Bockmist baut.

Das Problem wäre aber, dass Motorradfahrer, die ohne Helm fahren, kaum noch als Organspender taugen, weil sie bereits am Unfallort an ihren schweren Kopfverletzung sterben.
Deswegen gibt es eine Helmpflicht.
Das gleiche hast du mit der Gurtpflicht. Auch hier mischt sich der Staat in die Freiheit der Bürger ein und zwingt sie mitzumachen.
 
Ich trenne das.

Auf der einen Seite stehen die Horden an Idioten die trotz Kontaktverbot am See grillen, die Coronapartys schmeißen, die trotz dem Wissen um ein umgehendes Virus offensichtlich kranke Barkeeper weiter beschäftigen und blos nicht den Skibetrieb stören.
Auf der anderen Seite stehen all jene von denen du gesprochen hast, eben die Menschen für die Corona das Risiko des wirtschaftlichen Totalverlustes darstellt - Menschen die ich unterstütze wo ich nur kann, indem man Takeaway Angebote lokaler Restaurants nutzt, indem man gerade diesen Betrieben die Treue hält sofern man dazu in der Lage ist.

Ebenso muss man die Notwendigkeit der Maßnahme von der Ungerechtigkeit der Hilfe trennen. Ich geb Dir absolut recht, es ist ein Skandal was in diesem Bereich abgeht. Aber das Recht auf Unterhaltung darf halt einfach nicht das Recht auf körperliche Unversehrtheit einschränken. Mich stört die Forderung Unterhaltungsbetriebe zu öffenen weil Menschen Ablenkung bräuchten - das ist Mimimi. Gütersloh zeigt, wir sind noch LANGE nicht übern Berg und es zeigt das Risiko dieser Forderung. Lass einen infizierten Fleischarbeiter in eine Disko und ne Nacht lang tanzen und du hast sofort einen wunderbaren Ausbruch.

Ich fühle mit jedem mit der während Covid wirtschaftliche Nachteile in Kauf nehmen muss (mich eingeschlossen), aber eine gewisse Trennschärfe ist notwendig.

Und andere Länder zeigen das es trotzdem möglich ist, Events bis 1000 Leute durchzuführen ohne das sich alles infiziert.

Und da gibt es nichts zu trennen. Ich erwarte Gleichbehandlung für alle - somit darf jeder seinen Beruf ausüben wie immer, faktisches Berufsverbot - so was darf es nicht geben, so lange die Berufsausübung an sich legal ist. Das gilt sowohl für Veranstalter für Events, Messen, Konzerten usw. als auch für Sexworker, für Barbiere die an den Bart ran wollen und so weiter.
Man hat denen pauschal, über Monate, einfach verboten zu arbeiten. Und im Gegensatz zu der Gastronomie die auf Takeout/Delivery umstellen kann oder Freisitze, können die Leute das nicht.
Es geht hier nicht nur um feiern, man kann mittlerweile privat mit einigen Leuten feiern - ist erlaubt. Es geht hier um Branchen die als erste dicht gemacht wurden und denen weiterhin keiner eine vernünftige Möglichkeit gibt wieder zu arbeiten. Nicht mal ein Datum bekommen sie wo sie wieder dürfen. Wie soll man einer Regierung vertrauen wenn diese alle 2 Wochen den Kurs ändert und Leute eigenhändig in den wirtschaftlichen Ruin treibt und gleichzeitig massive Schulden produziert? Paar Wochen oder ne abgesagte Großveranstaltung wie die Buchmesse hier in Leipzig ist ja noch verkraftbar - wird halt verschoben. Aber die wissen nicht mal ob verschieben was bringt weil sie kein Datum haben!

Die Branchen brauchen keine Hilfe, die sind nicht wie unsere Banken oder Lufthansa, sie können selbst Geld verdienen und vernünftig arbeiten und wirtschaftlich bleiben. Und genau das wollen wir - das sie wieder wirtschaftlich arbeiten können und eine große Zahl an Firmen und Mitarbeitern die drankleben alle vernünftig ihre Brötchen verdienen können.
Friseure können wieder ran, die Autobauer haben nur für wenige Tage/Wochen ihre Produktion angehalten, Fleischfabriken arbeiten bis zum umfallen (wortwörtlich!), aber alles was keine große Firma ist und in der Eventbranche arbeitet usw. will man einfach pleite gehen lassen?
Es ist ein Skandal das hier einige Branchen einfach mit einem Lächeln in die Kreissäge geschoben werden. Kultur hatte schon immer ein schweres Leben und hält die Leute bei Laune und auch wenig beachtete Sexworker usw. (die sowieso oft Krankheiten ausgesetzt sind und somit extrem hygienisch arbeiten!) - die Bereiche werden einfach ermordet. Es betrifft mich nicht direkt, aber ich habe viele Kontakte zu DJs, Veranstaltern, Messebauern, sogar PA-Verleihern und Barmädels - die wollen alle wieder arbeiten, die brauchen keine Kredite und keine Finanzspritzen - sondern eine Gleichbehandlung mit allen anderen Dienstleistungsgewerben etc!
 
Das Problem wäre aber, dass Motorradfahrer, die ohne Helm fahren, kaum noch als Organspender taugen, weil sie bereits am Unfallort an ihren schweren Kopfverletzung sterben.
Deswegen gibt es eine Helmpflicht.
Das gleiche hast du mit der Gurtpflicht. Auch hier mischt sich der Staat in die Freiheit der Bürger ein und zwingt sie mitzumachen.

Von mir aus könnte man das abschaffen, dann aber auch keine Hilfe durch das DRK.


Back to topic:
Göttingen: YouTube
Bei diesen Zuständen wollte ich nicht leben.
 
Das gleiche hast du mit der Gurtpflicht. Auch hier mischt sich der Staat in die Freiheit der Bürger ein und zwingt sie mitzumachen.

Damit kommt der Staat seiner Fürsorgepflicht in mehrfacher Hinsicht nach: Zum einen schützt er den Unfallfahrer vor seiner eigenen fehlenden Einsicht - das könnte man noch gut sein lassen, schließlich ist jeder für sich selbst verantwortlich. Da allerdings viele Verunfallte nicht sicherstellen können, dass ihr Flug spätestens an der eigenen Windschutzscheibe endet, wodurch andere Verkehrsteilnehmer gefährdet werden, kann man es nicht mehr schleifen lassen.
 
Es geht hier um Branchen die als erste dicht gemacht wurden und denen weiterhin keiner eine vernünftige Möglichkeit gibt wieder zu arbeiten. Nicht mal ein Datum bekommen sie wo sie wieder dürfen. Wie soll man einer Regierung vertrauen wenn diese alle 2 Wochen den Kurs ändert und Leute eigenhändig in den wirtschaftlichen Ruin treibt und gleichzeitig massive Schulden produziert? Paar Wochen oder ne abgesagte Großveranstaltung wie die Buchmesse hier in Leipzig ist ja noch verkraftbar - wird halt verschoben. Aber die wissen nicht mal ob verschieben was bringt weil sie kein Datum haben!

Dann haben die doch Zeit für Weiterbildungen um sich einen anderen Job zu suchen.

Es gibt kein Grundrecht auf einen bestimmten Job.
 
Dann haben die doch Zeit für Weiterbildungen um sich einen anderen Job zu suchen.
Mal wieder eine besonders dumme Antwort.
Aktuell werden kaum Firmen neue Mitarbeiter einstellen, da die fast alle auf Sparflamme sind.
Zudem machen Umschulungen nur dann Sinn, wenn man da Zukunft sieht, das ist aber alles aktuell ungewiss.
 
Da bleibt halt nur abwarten und Tee trinken.

Und halt einfach alleine zu Hause bleiben. Je weniger Neuinfektionen es gibt, desto schneller ist das alles überstanden.
 
Und andere Länder zeigen das es trotzdem möglich ist, Events bis 1000 Leute durchzuführen ohne das sich alles infiziert.
Andere Länder riskieren es und können Glück, oder Pech haben.
Deine absoluten Aussagen sind so falsch wie naiv. Nur weil die Schweiz Events mit 1000 Leuten erlaubt heißt das nicht, dass dort kein Risiko besteht. Ein Infizierter reicht aus und die restlichen 999 haben (keinen) Spaß.
Ist ne reine Risikobewertung und für die Schweiz auch nur deshalb möglich, weil man im Schnitt seit Wochen nur knapp 20 Infizierte Personen hat. Ganz andere Voraussetzungen als Deutschland, trotzdem forderst du dieselben Maßnahmen für Länder obwohl die Ausgangsposition grundlegend unterschiedlich ist.


Und da gibt es nichts zu trennen. Ich erwarte Gleichbehandlung für alle - somit darf jeder seinen Beruf ausüben wie immer, faktisches Berufsverbot - so was darf es nicht geben, so lange die Berufsausübung an sich legal ist. Das gilt sowohl für Veranstalter für Events, Messen, Konzerten usw. als auch für Sexworker, für Barbiere die an den Bart ran wollen und so weiter.
Wenn mans umbricht forderst du die Fortsetzung der Binnenschifffahrt auch bei Niedrigwasser im Rhein.


Wie soll man einer Regierung vertrauen wenn diese alle 2 Wochen den Kurs ändert
Alleine mit dem Satz bist du doch aus jeder auf Vernunft basierten Diskussion lebenslang ausgeschlossen. Willst du mir allen Ernstes erklären man solle nicht auf Entwicklungen und neue Erkenntnisse reagieren sondern einen Stiefel auf Teufel komm raus durchziehen? :stupid:


Es ist ein Skandal das hier einige Branchen einfach mit einem Lächeln in die Kreissäge geschoben werden. Kultur hatte schon immer ein schweres Leben und hält die Leute bei Laune und auch wenig beachtete Sexworker usw. (die sowieso oft Krankheiten ausgesetzt sind und somit extrem hygienisch arbeiten!) - die Bereiche werden einfach ermordet. Es betrifft mich nicht direkt, aber ich habe viele Kontakte zu DJs, Veranstaltern, Messebauern, sogar PA-Verleihern und Barmädels - die wollen alle wieder arbeiten, die brauchen keine Kredite und keine Finanzspritzen - sondern eine Gleichbehandlung mit allen anderen Dienstleistungsgewerben etc!

Vor allem brauchen all die von Dir genannten Berufe auch ein Publikum. Eines dass diese Dienstleistungen annimmt ohne sich dem Risiko durch Covid auszusetzen. Restaurants sind eine feine Sache, aber das Risiko einer Übertragung in geschlossenen Räumen ist nunmal vorhanden, siehe die Gottesdienste und Kirchenproben mit massig Infizierten. Du siehst doch an Tönnies wie das in geschlossenen Räumen geht, Bars, Clubs, Discotheken sind potentielle Brandherde. Und wer trägt die Rechnung wenns nach einem Rave dann auf einmal dutzende Infizierte und einen lokalen Ausbruch mit Lockdown gibt.
Du kannst doch live erkennen an Gütersloh was passiert wenn das was du forderst flächendeckend umgesetzt wird.

Du redest doch immer davon, dass Branchen kaputtgehen. Alleine was COVID unserem Gesundheitssystem antut und statt einzudämmen willst du den Kostenpunkt nur verschieben. Clubs sollen leben damit Krankenhäuser sterben (Krankenhäuser kämpfen dank Covid reihenweise ums wirtschaftliche Überleben weil die Sachen die Geld bringen und den Laden finanzieren nicht durchgeführt werden können.) Arbeit für DJs, Überarbeitung für Ärzte.
 
Dann haben die doch Zeit für Weiterbildungen um sich einen anderen Job zu suchen.

Es gibt kein Grundrecht auf einen bestimmten Job.

Nix da mit einem anderen Job.
Die Berufe sind legal, viele sogar traditionsreich und sie sind enorm wichtig um die Bevölkerung bei Laune zu halten und denen einen Ausgleich zu schaffen.
Es gibt kein Grundrecht auf einen bestimmten Job, es gibt aber ein Gleichheitsprinzip das man anderen Leuten ihre Arbeit nicht ruinieren darf wenn sie nichts illegales tun (und dazu gehört hier auch die Arbeit der Sexworker denn das ist erlaubt und eben alles rund um Veranstaltungen aller Art).

Auch ich will sie in voller Kraft durchstarten sehen, soweit das halt im Sommer möglich ist, nach den massiven Verlusten durch ausgefalle Monate usw.
Den Bereich mit Geld vollzustopfen bringt auch nichts, denn Kultur ist etwas das leben muss, aktiv sein, auch in schwierigen Zeiten, Noch mal, es gab Kultur sogar im Krieg, das hält die angepisste und verzweifelte Bevölkerung halbwegs im Rahmen. Wir alle wollen das es auch wiederkommt.
Kultur darf nicht nur aus Netflix&co und irgendwelchen Statuen bestehen.
 
Pech gehabt.

Der Hufschmied darf sich heute auch nicht beschweren, das alle Auto fahren und kaum noch jemand reitet.

Wenn es keine Nachfrage mehr gibt, bleibt eben nur eine Umorientierung.
 
Je weniger Neuinfektionen es gibt, desto schneller ist das alles überstanden.
Der Mensch ist in der Regel zu dämlich, um den Unterschied zwischen persönlichem und Kollektivrisiko zu erkennen. Natürlich ist für jeden Einzelnen mit den aktuellen Zahlen der Infizierten ziemlich unwahrscheinlich, sich anzustecken. Kollektiv sieht das ganz anders aus und blüht die Infektion wieder auf, erwischt es im zweiten Schritt dann doch wieder jeden mit den immer deutlicher werdenen Folgen, die auch Infektionen ohne erkennbare Symptome bringen. Die neurologischen Schäden sind mannigfaltig.

Es ist wie mit dem Klimawandel. Mein CO2 Ausstoß ist vollkommen irrelevant, der der gesamten Menschenheit ist tödlich. Wenn ich mich nicht einschränke, warum sollten es andere tun und schon geht das Unglück seinen Lauf. Auch mit dem Coronavirus wird es so kommen, weil der Egoismus des Einzelnen zu groß ist. Egal, die Menschheit überlebt es und nach der Infektion können wir dann vorhandenen Besitz ordentlich neu aufteilen. So 1-2 Prozent der Deutschen werden sterben, wenn es nicht bald ein Impfmittel gibt. Das ist doch was. Die Erben freuen sich
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück