Bundeswehr aus Afghanistan abziehen?

Bundeswehr abziehen?

  • ja

    Stimmen: 164 64,8%
  • nein

    Stimmen: 89 35,2%

  • Umfrageteilnehmer
    253
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Wie wenig muss man in der Realität verankert sein...
Biden hat den Vertrag nicht gebrochen, der Abzug bis 01. Mai war logistisch schon nicht wirklich haltbar. Das haben die Taliban auch respektiert, indem eben NICHT Angriffe auf Koalitionstruppen gelaufen sind - was ja Teil der Abmachung war.

Keine Ahnung warum man Biden jetzt hierfür die Schuld in die Schuhe schieben will, er verwaltet eine Entwicklung die seit Jahren! im Gange ist, mehr nicht.

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Biden kann nur verlieren.
Wenn er diesen Prozess stoppt und in Afg bleibt wird jeder Tote US Soldat direkt ihm angelastet. Egal wie er sich entscheidet, es wird schlecht ausgehen. Nur macht #45 grad einen auf Generalamnesie und versucht allen vergessen zu machen, dass er aus Afg gepusht hat, dass er den Vertrag und die Konditionen zum Abzug verhandelt und unterzeichnet hat.

Und wie man an Dir sieht, scheint es Menschen zu geben, die das auch noch glauben.

Der "#45" hat gar nichts mehr zu sagen. Die Taliban griffen deshalb nicht an, weil es generell nicht sonderlich klug ist und sich auch die Angriffe in den letzten Jahren vornehmlich auf die Regierungstruppen konzertiert haben.

Er hat den Vertrag gebrochen und das ist ein Fakt, auch, wenn es dir nicht passt und du Biden unbedingt verteidigen willst.

Biden nicht Trump hat den Abzug der US Truppen bis zum 11. September befohlen Punkt aus Ende. Denn Biden ist US-Präsident wie dir wohl bewusst sein sollte.
 
Der "#45" hat gar nichts mehr zu sagen. Die Taliban griffen deshalb nicht an, weil es generell nicht sonderlich klug ist und sich auch die Angriffe in den letzten Jahren vornehmlich auf die Regierungstruppen konzertiert haben.
Jaaa... Weil Trump ihnen den Abzug der US Truppen in Aussicht gestellt hat.
Du siehst doch, dass die Taliban gegen die Afg Truppen jederzeit gewinnen, denkst du da, die Taliban lassen sich so eine Chance entgehen nur um nochmal 2 Amis zu töten?
#45 hat nichts mehr zu sagen, dennoch hat er Biden diesen Abzug hinterlassen.


Er hat den Vertrag gebrochen und das ist ein Fakt, auch, wenn es dir nicht passt und du Biden unbedingt verteidigen willst.
Gott, werd erwachsen...
Kannst mir gerne erklären wie du über den Winter mit all dem Equipment raus willst um die 01. May Deadline zu halten. Die Russen sind damals im Mai raus, die mussten halt auch nur über ne Grenze fahren und waren schon wieder in der Sowjetunion. Für Amerika ist das ein ganz klitzekleinwenig schwieriger. Also ganz minimal.


Biden nicht Trump hat den Abzug der US Truppen bis zum 11. September befohlen Punkt aus Ende. Denn Biden ist US-Präsident wie dir wohl bewusst sein sollte.
Wie gesagt, komm doch bitte ab und an mal in der Realität vorbei. Das ist ein Argument, dass ich meiner Tochter im Kindergarten durchgehen lassen würde. Trump hat die Weichen gestellt, Biden hatte die Wahl den Schienen zu folgen oder den Zug entgleisen zu lassen.

Was Dir auch wieder nicht bewusst zu sein scheint (oder Dir egal ist):
November 17, 2020
U.S. Announces Troop Withdrawal
Acting U.S. Defense Secretary Christopher C. Miller announces plans to halve the number of troops in Afghanistan to 2,500 by mid-January, days before President-Elect Joe Biden will be inaugurated. Thousands of troops had already been pulled out following an agreement with the Taliban in February, moving closer to fulfilling President Trump’s campaign promise to end the so-called forever wars.

Was soll Biden bitte mit 2500 - 3500 Soldaten in Afghanistan? Für was soll das bitte ausreichen? Wenn er nicht abzieht sind sowenig Kräfte deutlich verwundbar, ihm bliebe nichts anders übrig als zigtausend Soldaten wieder nach Afg zu verlegen.
Nur, das ja doof, darauf ist die Army nicht eingestellt, denn sehr viel Material geht ja aus Afg raus, statt rein und hängt irgendwo im Transit.
Evtl ist Dir aufgefallen, Afg hat keinen Seezugang, d.h. "mal eben schnell" passiert da auch nichts.

Trump hat Biden ein Szenario überlassen, indem NUR der vollständige Abzug noch eine echte Option war.
Wenn du das nicht verstehen willst, bitte, dann verzeih wenn ich dich für einen Realitätsfremden Spinner mit einer Pro Trump Agenda halten muss.
 
Es ist doch ganz einfach: Der Abzug wurde vor Bidens Amtantritt beschlossen und zwar aufgrund eines Vertrags, der vor Bidens Amtsantritt geschlossen wurde und ein Großteil der Truppen wurde ebenfalls schon vor Bidens Amtsantritt abgezogen.

Selbst wenn es nicht innenpolitischer Selbstmord wäre und Biden auf Biegen und Brechen nennenswerte Kontingente nach Afghanistan zurückverlegen wollte, wäre das ein logistischer Clusterfuck allererster Güte, ganz abgesehen von der nicht unwesentlichen Kleinigkeit ...

... dass das Ganze nicht per Erlass zu machen wäre, sondern durch den Kongress müsste. Und mit welchen Stimmen sollte das bitteschön geschehen? Wer in der US-Parteienlandschaft wäre dafür? Es gibt sicherlich genug, die nicht damit einverstanden ist, wie die ganze Sache gelaufen ist, aber auch von denen wird sich niemand hinstellen und versuchen, die Bevölkerung davon überzeugen, dass man dort mit ungewissem Ausgang noch ein paar Jährchen für Ordnung sorgen müsse - nur mit dem kleinen Unterschied, dass man es dann mit ganz besonders angepissten Taliban zu tun hätte, was im Regelfall in den verstärkten Transport von Zinksärgen durch die USAF mündet.

Man muss sich ernstlich Sorgen machen, mit was für Vorstellungen manche Leute durchs Leben gehen ...
 
Tja, blöd gelaufen, der eine war halt Fahnenbegleitoffizier beim Gelöbnis und hat den Kdr gut aussehen lassen, der andere war 6 Monate nur am Hindukusch unterwegs - klare Sache in der Rangfolge.
Das liest und hört sich für mich wie ein System Marke Kölscher Klüngel an. Also etwas, was man schnellstmöglich aus dem Fenster in den nächsten Misthaufen stürzen sollte. :x
 
In der Bundeswehr gibt es ein neues Beurteilungssystem, mal sehen wie sich das auswirkt.
 
Wenn er diesen Prozess stoppt und in Afg bleibt wird jeder Tote US Soldat direkt ihm angelastet. Egal wie er sich entscheidet, es wird schlecht ausgehen.
Die Mehrheit der Amerikanischen Bevölkerung wählt rational, deshalb hat Trump auch die letzte Wahl verloren, obwohl ein alter Tattergreis die Demokraten anführte. Die Befindlichkeiten der Trump Wähler als Begründung für den Abzug aus Afghanistan anzuführen, um damit Bidens Chaos zu verteidigen, ist kafkaesk.
Und mit welchen Stimmen sollte das bitteschön geschehen? Wer in der US-Parteienlandschaft wäre dafür? Es gibt sicherlich genug, die nicht damit einverstanden ist,
Hätte, könnte, eventuell. Biden hat es nicht mal versucht.
Wie kann man dem alten Tattergreis nur so in den Hintern kriechen. =)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Trump hat Biden ein Szenario überlassen, indem NUR der vollständige Abzug noch eine echte Option war.

Das geht aber schnell.
Angesichts der dramatischen Gebietsgewinne der Taliban verlegen die US-Streitkräfte sofort rund 3000 zusätzliche Soldaten an den Flughafen in Kabul.
Die Taliban hingegen verstießen gegen die ausgehandelten Punkte: Sie verübten Attentate auf afghanische Sicherheitskräfte und Zivilisten. Zwar gaben sie vergangenen September vor, Friedensgespräche mit der Regierung aufnehmen, aber das war nur ein Spiel auf Zeit: Sie planten bereits ihre Machtübernahme.

Noch während der Nato-Abzug im Gange war, nahmen sie am Sonntag Kabul ein.

Biden hätte das Abkommen neu verhandeln, oder es gar platzen lassen können, weil die Taliban ihre Versprechungen nicht hielten. Er entschied sich, die Truppen auf schnellstem Wege abzuziehen und Trumps Doha-Abkommen als Feigenblatt zu nutzen.


Die Taliban verstießen gegen den ausgehandelten Vertrag, mehrfach.
Biden hätte gut begründet anders handeln können. Der vollständige Abzug war nicht die einzige Option, dies ist eine Lüge.
Последователи Байдена не всегда хороши.!
 
Die Mehrheit der Amerikanischen Bevölkerung wählt rational,
Ein Drittel bis die Hälfte der US-amerikanischen Bevölkerung wählt gar nicht. Und wie viele von den Wählern tatsächlich rational wählen hat noch niemand repräsentativ erfasst - hierbei wäre also nicht nur interessant, woher du das wissen willst, sondern auch, wie deine persönliche Definition von "rational" aussieht.

deshalb hat Trump auch die letzte Wahl verloren, obwohl ein alter Tattergreis die Demokraten anführte. Die Befindlichkeiten der Trump Wähler als Begründung für den Abzug aus Afghanistan anzuführen, um damit Bidens Chaos zu verteidigen, ist kafkaesk.
Erstens sicherlich hilfreich, würdest du dir zuerst über die Bedeutung von "kafkaesk" klar werden, der passt hier nämlich nicht. Der beschreibt eine latent beunruhigende bis bedrohliche Stimmung, während du irgend etwas in Richtung "absurd" meinst.

Zweitens liegen Biden und Trump vom Alter her nur drei Jahre auseinander. Rational (siehe oben) ist das also überhaupt kein Wahlkriterium - außer natürlich für diejenigen, die auch entgegen der Faktenlage Trumps Mär vom "alten" Herausforderer folgen.

Drittens habe ich dir bereits erklärt, dass es in diesem Punkt keine Befindlichkeiten bestimmter Wählergruppen gibt. Durch die ganze politische und demografische Landschaft der USA gibt es keine Mehrheit für eine Fortsetzung des Militäreinsatzes in Afghanistan. Biden hätte da etwas drehen können, wenn seine Wähler mehrheitlich dafür wären und das mittragen. Das tun sie jedoch nicht.


Hätte, könnte, eventuell. Biden hat es nicht mal versucht.
Wie kann man dem alten Tattergreis nur so in den Hintern kriechen. =)
Die USA funktionieren - wie die meisten Nationen dieser Welt - eben nicht wie das Märchenland, in dem du dich augenscheinlich bewegst. In der echten Welt finden Umfragen bei der Bevölkerung statt, es wird bei den eigene Leuten und bei punktuell kooperationsbereiten politischen Gegnern angehorcht, welche Chancen ein Unterfangen hat. Und wenn die allgemeien Bereitschaft für eine Fortsetzung des US-Militäreinsatzes insgesamt gegen Null tendiert, braucht man es auch nicht ausprobieren. Du versuchst ja auch nicht, ohne Hilfsmittel aus dem fünften Stock zu springen, nur weil statistisch eine geringe Chance gibt, wie durch ein Wunder mit leichten Blessuren davonzukommen.
 
Natürlich. Was sollte er denn machen? wieder Tausende Soldaten nach Afghanistan verlegen?
Die Amerikaner hätten darauf keine Lust. damit wäre er politisch erledigt gewesen.
Lange wird es nicht dauern und die Amerikaner müssen wieder nach Afghanistan. Spätestens dann, wenn Al Quaida zurück ist. Der Abzug ist kein Abzug, sondern der Auftakt zum erneuten Einmarsch. :daumen:
 
Lange wird es nicht dauern und die Amerikaner müssen wieder nach Afghanistan. Spätestens dann, wenn Al Quaida zurück ist. Der Abzug ist kein Abzug, sondern der Auftakt zum erneuten Einmarsch. :daumen:
Ich denke, die Taliban haben nicht vergessen, was das letzte Mal geschehen ist, als sie gestatteten, dass ihr Territorium zum Ausgangspunkt islamistischen Terrors wurde.

Hinzu kommt, das Al-Kaida und der IS längst nicht mehr so stark sind wie früher und den Taliban auch nichts mehr dafür anbieten können, sie zu beherbergen. Damals waren die Taliban auf die strategische, finanzielle und logistische Unterstützung ihrer "Gäste" angewiesen, heute müssten sie diese eher durchfüttern.

Und dann gibt es da noch Russland, welches in diesem Punkt mit den USA ausnahmsweise 200%ig d'accord ist: Eine erneute Festsetzung von Gruppen, die Terror quasi exportieren, wird der Kreml nicht zulassen. Für Moskau sind das Gruppen, die man ohnehin ausmerzen muss und durch deren Bekämpfung man international sogar punkten kann. Und die wieder an die Macht gekommenen Taliban wollen garantiert nicht für Nichts zwischen zwei große Feuer geraten. Möglicherweise sogar drei, denn auch China hat sich da klar positioniert, wenn auch vorerst auf Drohungen verzichtet.

Und, nebenbei bemerkt, hat Biden bereits klar gemacht, dass die USA Terrorgruppen auch ohne ständige Militärpräsenz bekämpfen können und werden - und dabei auf Länder verwiesen, in denen es tatsächlich keine US-Truppenpräsenz gibt, in denen sich aber trotz aller Probleme weder die Al-Kaida noch der IS (erneut) festsetzen konnten. Ein regionales Erstarken islamistischer Gruppen mit dem Holzhammer zu verhindern ist bekanntlich einfacher, als die ganze Region zu befrieden.
 
Erstens sicherlich hilfreich, würdest du dir zuerst über die Bedeutung von "kafkaesk" klar werden, der passt hier nämlich nicht.
Doch, das passt ganz genau. Es ist absurd, rätselhaft und bedrohlich.
Die USA gibt ihre Vormachtstellung Schritt für Schritt auf, und schafft aufgrund von Wahlkampfgetöse ein viel höheres Risiko einzugehen. Ein Machtvakuum in Afghanistan und Irak.
Biden hätte da etwas drehen können, wenn seine Wähler mehrheitlich dafür wären und das mittragen. Das tun sie jedoch nicht.
Wo steht das denn? Wie wäre es darüber politisch zu streiten? Wollten die Menschen die Kriege in Afghanistan und Irak auch? Eher nicht.
Die Unterstützung erreichte man nur durch Propaganda in den Medien.

In der echten Welt finden Umfragen bei der Bevölkerung statt, es wird bei den eigene Leuten und bei punktuell kooperationsbereiten politischen Gegnern angehorcht, welche Chancen ein Unterfangen hat.
Und in der noch viel echteren Welt, werden politische Entscheidungen nicht immer im Einklang mit dem Wählerwillen getroffen. Aber es hat eh keinen Sinn.
Der Abzug ist nicht richtig, das Land ist an die Taliban verloren, Biden hat wie Trump versagt. Ende.
In einigen Jahren wird man wieder intervenieren, dann mit viel mehr Toten.

Al Qaida ist genauso tot wie der IS.

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Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wo steht das denn? Wollten die Menschen die Kriege in Afghanistan und Irak auch? Eher nicht.
Es gab in AFG zum Beispiel die Nordallianz, man hat die Taliban erstmal dadurch angegriffen, dass Einheimische gekämpft haben und hat aus der Luft geholfen. Was denkst du wollten die das?
Ja genügend Menschen wollten die Taliban weg haben.
 
Doch, das passt ganz genau. Es ist absurd, rätselhaft und bedrohlich.
Nun gut, rätselhaft kann einem Vieles sein, was man nicht begreift. Aber was daran bedrohlich sein soll, wenn ein Präsident in einem spezifischen Punkt dasselbe macht wie sein Vorgänger, weil sein3 Wähler zufällig dasselbe wollen wie die Wähler seines Vorgängers, muss wohl dein Geheimnis bleiben.

Die USA gibt ihre Vormachtstellung Schritt für Schritt auf, und schafft aufgrund von Wahlkampfgetöse ein viel höheres Risiko einzugehen. Ein Machtvakuum in Afghanistan und Irak.
Welches Wahlkampfgetöse? In den US gibt es gerade keine Wahlkampf, da wird im Tagesgeschäft Realpolitik betrieben. Und aktueller Punkt auf der Tagesordnung: Verträge erfüllen, dem Wählerwillen entsprechen und alles beenden, was den USA nichts nützt. Der Irak war ein Abenteuer der Bush-Adminsitration, an dem man noch ewig nachgeräumt hat und was man ursprünglich in Afghanistan erledigen wollte, ist schon seit Jahren erledigt.

Natürlich wäre es schön, hätte man noch mehr daraus machen können, aber dafür fehlen derzeit auch den USA die Kapazitäten. Die haben ganz andere Baustellen, was den Erhalt ihrer Vormachtstellung angeht, Militärpräsenz am Hindukusch gehört nicht dazu.

Wo steht das denn? Wollten die Menschen die Kriege in Afghanistan und Irak auch? Eher nicht.
Die Unterstützung erreichte man nur durch Propaganda in den Medien.
Jain. Sicherlich kann man durch die Medien bestimmte Tendenzen verstärken lassen, aber die müssen erst einmal da sein. Unter den Eindruck von 9/11 Truppen zu entsenden ist viel einfacher, als diese ewig und drei Tage irgendwo stehen lassen zu müssen.

Und in der noch viel echteren Welt, werden politische Entscheidungen nicht immer im Einklang mit dem Wählerwillen getroffen.
In diesem Fall werden sie es. Wo also ist das bzw. dein Problem?

Sicherlich kann einen Administration vom Wählerwillen abweichen, aber dafür muss es auch etwas zu gewinnen geben. Welcher Gewinn könnte hier winken?
Der dümmste Fall ist der, dass es tatsächlich zu einem erstarken islamistischer Terrororganisationen in de Region kommt. Wenn dieser Fall eintritt, ist es eventuell wieder nötig,der Bevölkerung auch vermittelbar und ggf. sogar politisch ausschlachtbar, wieder Truppen dorthin zu verlegen. Vorerst aber spricht aus Sicht der USA (Wenn auch natürlich nicht aus Sicht zahlreicher Afghanen ...) alles für einen Truppenabzug.

Поспешишь – людей насмешишь
В чужой монастырь со своим уставом не ходят ...
 
Nun gut, rätselhaft kann einem Vieles sein, was man nicht begreift.
Ich glaube du begreifst gar nicht, was der Abzug in Afghanistan überhaupt anrichtet, wenn du ihn schon so für gut befindest.

Aber was daran bedrohlich sein soll, wenn ein Präsident in einem spezifischen Punkt dasselbe macht wie sein Vorgänger, weil sein3 Wähler zufällig dasselbe wollen wie die Wähler seines Vorgängers, muss wohl dein Geheimnis bleiben.
Bedrohlich ist dabei, dass die USA ihren Einfluss Stück für Stück reduzieren.
Der durchschnittliche Wähler kann gar nicht einschätzen, was der Abzug anrichtet.
Man ist sich in Deutschland weitgehend einig, dass der Abzug falsch ist.
Natürlich wäre es schön, hätte man noch mehr daraus machen können, aber dafür fehlen derzeit auch den USA die Kapazitäten. Die haben ganz andere Baustellen, was den Erhalt ihrer Vormachtstellung angeht, Militärpräsenz am Hindukusch gehört nicht dazu.
Der Abzug macht wieder eine neue Baustelle auf und es ist nur eine Frage der Zeit, bis die USA wieder reingehen, das schreibt unter anderem auch Lindsey Graham.

Unter den Eindruck von 9/11 Truppen zu entsenden ist viel einfacher, als diese ewig und drei Tage irgendwo stehen lassen zu müssen.
In den letzten Jahren gab es auf Seiten der Amerikaner kaum noch Verluste.
Die Verluste werden beim nächsten Kriegseinsatz wieder größer werden.

In diesem Fall werden sie es. Wo also ist das bzw. dein Problem?
Mein Problem? Die gespielte Alternativlosigkeit und die Tragik der derzeitigen Situation.
Biden führt Trumps Fehlentscheidung fort und dann hat man es auch noch gut zu finden.

Wenn dieser Fall eintritt, ist es eventuell wieder nötig,der Bevölkerung auch vermittelbar und ggf. sogar politisch ausschlachtbar, wieder Truppen dorthin zu verlegen.
Und dann gibt es wieder Mord und Totschlag. Der Abzug war einfach falsch, völlig unabhängig davon was der amerikanische Wähler denkt. Die Leute in Afghanistan haben besseres verdient.
 
Da wäre ich mir nicht so sicher.
Aber die kann man auch gezielt ausschalten.
Von denen geht weltweit gesehen keine Gefahr mehr aus. die müssen erst mal zusehen, dass sie sich gegen andere Terrorgruppen behaupten können. Derzeit stecken die sich gegenseitig die Bomben unterm Hintern. Natürlich zum Leid unbeteiligter.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
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