Bundeswehr aus Afghanistan abziehen?

Bundeswehr abziehen?

  • ja

    Stimmen: 164 64,8%
  • nein

    Stimmen: 89 35,2%

  • Umfrageteilnehmer
    253
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Die Oligarchen im Westen würden sofort auch die Taliban hier einmarschieren lassen, wenn der Gewinn stimmt. Am Ende ging es nie um die Menschen in Afghanistan, OBL oder unsere Sicherheit, es ging um Geld und die Interessen der Oligarchen.
Genauso ist es, Top-Beitrag. Danke!

Ja...
Und was hat das jetzt mit Afg zu tun, von dem du behauptet hattest, es wäre nie um OBL gegangen?
Bin Laden wurde nicht mal angeklagt, geschweige denn irgendwelche Beweise vorgelegt. Sogar Videos wurden absichtlich falsch übersetzt.

Ja. Wie sich im nachhinein herausstellte.
Nein, man wusste schon vorher, dass es eine Lüge war.
 
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Man hätte aber wirklich, wenigstens ein Luftwaffenstützpunkt behalten können um im Notfall der afghanischen "Armee" zu helfen.
Aber wozu behalten? Damit du militärisch eingreifen kannst? Das müssen die USA ja nicht. Die können Luftschläge von überall anfliegen. Schon George Bush hätte das anders machen müssen. Man muss kein Land besetzen, um Terroristen zu jagen.
 
Den Abzug der Soldaten hat Trump angeordnet.

Nein, den hat Biden zu verantworten, was Trump gemacht hätte, wenn er gewonnen hätte interessiert nicht (abgesehen davon hat er sowieso viel geredet aber wenig gemacht), Biden hat bestimmt, dass bis zum 11 September kein Soldat mehr in Afghanistan sein soll, was einfach nur Symbolik war, alle Verbündeten unvorbereitet getroffen hat und in jeder Hinsicht negative Folgen hat.
 
Was wäre gewesen, wenn die Engländer 1940 so gedacht hätten?
Oder Israel schon zig mal in seiner Geschichte, klar kannst du dich hinter deiner Tür mit einer Waffe verstecken, deine Familie schützt du damit aber nicht effektiv.
Das war ne andere Zeit, mittlerweile ist die Welt im allgemeinen ja zivilisierter geworden.

Ich sehe es schon als effektiver an, meine Leute direkt zu schützen, statt mit nem Flugzeug irgendendwo in nem anderen Land Bomben zu "liefern" bzw. in nem anderen Land vor nem feindlichen Panzer rumzukrebsen.
 
Das war ne andere Zeit, mittlerweile ist die Welt im allgemeinen ja zivilisierter geworden.
Naja
Ich sehe es schon als effektiver an, meine Leute direkt zu schützen, statt mit nem Flugzeug irgendendwo in nem anderen Land Bomben zu "liefern" bzw. in nem anderen Land vor nem feindlichen Panzer rumzukrebsen.
Interessante Ansicht, aber das ist so auf dem Level, dass es besser ist wenn jeder eine Waffe hat als wenn wir eine Polizei haben. Funktioniert nicht gut.

Aber bleiben wir mal beim Militär.
Haben die Anschläge des IS in Europa dadurch aufgehört, dass man den IS im nahen Osten quasi besiegt hat oder,
dass engagierte Mitbürger die Täter vor Ort in Europa aufgehalten haben?
 
Aber wozu behalten? Damit du militärisch eingreifen kannst? Das müssen die USA ja nicht. Die können Luftschläge von überall anfliegen. Schon George Bush hätte das anders machen müssen. Man muss kein Land besetzen, um Terroristen zu jagen.
Naja mit Dronen kann man nicht alles machen. Hubschrauber finde ich besser als Dronen, weil sie direckt in einen Kampf eingreifen können und Flexibel sind. Und solange nieman Stinger liefer hat man auch keine Probleme!
 
Drohnen sind deswegen gut weil sie wirklich ewig in der Luft bleiben können und man ordentlich beobachten kann.
 
Haben die Anschläge des IS in Europa dadurch aufgehört, dass man den IS im nahen Osten quasi besiegt hat oder,
dass engagierte Mitbürger die Täter vor Ort in Europa aufgehalten haben?
Haben sie denn wirklich aufgehört, oder sind da nicht noch Terroristen, die nur auf eine Gelegenheit warten!?
Man kann ja nicht davon ausgehen, das die ihr ganzes Pulver in ein paar Tagen/Wochen verschießen...
Zudem haben wir momentan Corona, da können Terroristen nicht so effizient so viele wie möglich mit ins Paradies nehmen, weil halt alles viel leerer ist.
Auch denke ich, das man Islamisten(agressiven/Terroristischen Gruppierungen) niemals wirklich besiegen kann, bei denen ist der Glaube bzw. deren Auslegung so fest im Denken und Handeln verankert, da wird sich der Westen noch Ewigkeiten die Zähne ausbeißen. Umso mehr der Westen gegen solche Leute vorgeht, bzw. versucht vorzugehen, umso mehr Hass schürt das bei den Islamisten.
 
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Kommt drauf an, welche Beweggründe man hat Soldat zu sein. Mir fällt momentan kein sinnvoller ein.
Ich halte es auch für vorgeschobene Argumente von Soldaten, das sie was "bewirken" wollen....wird ja keiner so blöd sein und sagen, "die Kohle ist geil" oder "rumballern fetzt".
Kommt drauf an.
Die Kohle IST geil, v.a. während des Studiums. Es ist oftmals ne Mischung aus interessantem Job (man sieht Orte & tut Dinge die sehr sehr sehr viele Menschen eben nicht tun / erleben), vergleichsweise guter Bezahlung, aber eben mit Nachteilen. Für viele ist es auch ein Sprungbrett um vllt mit schlechteren Karten im Leben sich eine Karriere aufzubauen.
Kumpel von mir hatte zu schlechten Abischnitt um Medizin zu studieren, jetzt ist er Oberstabsarzt bei der Bundeswehr und wie ich höre, kein schlechter. Dafür musste er aber einiges mehr in Kauf nehmen als meine Frau, die zivil Ärztin geworden ist.

Und ich kenn viele Offiziere die wirklich an der Grenze zur Verblendung waren, im Sinne von "was bewegen". Um die tut es mir besonders leid zu sehen was aus Afg geworden ist. Kameraden verloren, angesprengt, in Gefechten gewesen - nicht jeder hat alleine das verkraftet.
Anderen hat die ewige Bürokratie im Einsatz den Rest gegeben, einer hat seinen BS nach Afg zurückgegeben. Komplett Linientreuer Berufssoldat, 6 Monate CampBullshit in Afg und ab ins Zivilleben.
Kommste auf dem Einsatz wieder, stehst zur Beurteilung an. Erklärt Dir der Kdr, dass er dich nicht gut bewerten kann, weil du ja nicht dagewesen bist. Dazu muss man wissen, man wird in seiner Gruppe verglichen, also alle Hauptleute eines Btl untereinander. Tja, blöd gelaufen, der eine war halt Fahnenbegleitoffizier beim Gelöbnis und hat den Kdr gut aussehen lassen, der andere war 6 Monate nur am Hindukusch unterwegs - klare Sache in der Rangfolge.

Du siehst Motivation & Demotivation bei Flecktarn ist extrem unterschiedlich ausgeprägt.

Das was da grade in Afghanistan passiert reißt eine Menge alter Wunden auf und es tut jeden Tag weh zu sehen wie Kameraden & Freunde von mir darauf reagieren. Die meisten sind da rüber, weil man der Meinung war etwas bewegen zu können und viele sind zurückgekommen mit dem Eindruck, es geht langsam voran, aber es geht voran.

Dass das jetzt alles weggeworfen wurde, auch dank des Orangenen Vollidioten aus New York ist immer noch unbegreiflich.

@Eckism
Die Anschläge des IS haben deutlich! nachgelassen seit deren Einflussgebiet im Irak & Syrien verschwunden ist.
Mit fehlenden Geldmitteln und deutlich weniger Prestige geht einfach auch weniger. Man erinnert sich vllt an den Anschlag von Wien von 2020 und vergleicht den mal mit dem Anschlag vom Bataclan. In allen Belangen ein massiver Unterschied.
Das heißt nicht, dass der IS verschwunden wäre, oder dass diese Ideologie keine Gefahr mehr darstellen würde, aber die Möglichkeiten der Gruppe sind deutlich deutlich geringer als in 2014/2015.
 
Nein, den hat Biden zu verantworten, was Trump gemacht hätte, wenn er gewonnen hätte interessiert nicht (abgesehen davon hat er sowieso viel geredet aber wenig gemacht), Biden hat bestimmt, dass bis zum 11 September kein Soldat mehr in Afghanistan sein soll, was einfach nur Symbolik war, alle Verbündeten unvorbereitet getroffen hat und in jeder Hinsicht negative Folgen hat.
Dein Ernst?
Trump schließt mit den Taliban 2020 einen Friedensvertrag indem der Abzug der US Truppen Bestandteil ist und du schiebst Biden die Schuld an der aktuellen Situation zu? FYI, laut Trump hätten die USA bereits am 01. Mai diesen Jahres komplett raus sein sollen.

Du kannst mir jetzt gerne erklären, wieso es dennoch Bidens Schuld gewesen sein soll.
Er erbt einen Vertrag unterschrieben vom Vorgänger - wenn er diesen bricht werden die Taliban sicherlich US Truppen & Einrichtungen angreifen, was zu Opfern führt. Also genau DAS was ein US Präsident braucht, v.a. wenn der Vorgänger einen Abzugsplan vorgelegt hat.

Biden hatte die Wahl zwischen 2 extrem miesen Optionen und er hat den für die USA (und seine Präsidentschaft) weniger miese Option gewählt.
 
Mal etwas zum Thema einer weiteren Militärpräsenz in Afghanistan: So, wie sie war, hätte es tatsächlich keine Sinn ergeben. Allerdings hätte man irgendwann in den letzten Jahren ja mal daran arbeiten können, das Ganze in eine internationale Schutzmission (Bevorzugt über die UN, wenn möglich, ansonsten als über eine Good-Will-Mission aller, die man dafür gewinnen kann ...) umzuwandeln, bei der die Lasten besser verteilt und die vor noch weniger diskutabel ist als eine "freundliche Besatzungsmacht".

Das Ganze mit einem Mandat bestückt, welches im Wesentlichen den Bau von Schulen und Brunnen sowie die Sicherung derselben sowie Schutz durch allgemeine Präsenz ("Wir stehen hier nur rum, damit niemand auf euch schießt, ignoriert uns einfach ...") umfasst, jedoch feindlichen Handlungen gegen die Blauhelme robust begegnen kann.

Das ist natürlich utopisch, wenn es international bequemer ist, die Lasten und Risiken einige Wenige schultern zu lassen - und natürlich, wenn die USA es eigentlich ganz nützlich fanden, dort nach eigenen Regeln störende Personalien herauszupicken, was als Teil einer Schutzmission nicht möglich gewesen wäre.
 
Dieser Mann ist eine Bereicherung, ein Licht im Dunkel, ein Lichtarbeiter eine Stimme der Vernunft und des verschwunden geglaubten kritischen Journalismus. Gott erhalte Sie uns noch lange lieber Herr Reitschuster.

Wallasch und Reitschuster, ein Dreamteam.

Die Machtübernahme der Taliban haben die USA eingefädelt“​

 
Dein Ernst?
Trump schließt mit den Taliban 2020 einen Friedensvertrag indem der Abzug der US Truppen Bestandteil ist und du schiebst Biden die Schuld an der aktuellen Situation zu? FYI, laut Trump hätten die USA bereits am 01. Mai diesen Jahres komplett raus sein sollen.

Du kannst mir jetzt gerne erklären, wieso es dennoch Bidens Schuld gewesen sein soll.
Er erbt einen Vertrag unterschrieben vom Vorgänger - wenn er diesen bricht werden die Taliban sicherlich US Truppen & Einrichtungen angreifen, was zu Opfern führt. Also genau DAS was ein US Präsident braucht, v.a. wenn der Vorgänger einen Abzugsplan vorgelegt hat.

Biden hatte die Wahl zwischen 2 extrem miesen Optionen und er hat den für die USA (und seine Präsidentschaft) weniger miese Option gewählt.

Wie sehr muss man Biden eigentlich mögen? Wen interessiert ein Vertrag mit einer Terror Organisation? Biden hat den Vertrag sowieso gebrochen wie du richtig festgestellt hast, die Truppen waren nämlich am 1. Mai noch in Afghanistan.

Wallasch und Reitschuster, ein Dreamteam.

Richtiges Dreamteam, was die beiden sonst so von sich gegeben haben ist dir bekannt?
 
Du kannst mir jetzt gerne erklären, wieso es dennoch Bidens Schuld gewesen sein soll.
Nach der Denke hätte Biden auch nicht wieder in das Klimaabkommen einsteigen dürfen.
Was interessiert ein Vertrag mit einer Terrororganisation.
Das kam Biden alles ganz recht, ansonsten hätte er einen Rückzieher gemacht.
Durcharbeiten und lernen.
 
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Wie sehr muss man Biden eigentlich mögen? Wen interessiert ein Vertrag mit einer Terror Organisation? Biden hat den Vertrag sowieso gebrochen wie du richtig festgestellt hast, die Truppen waren nämlich am 1. Mai noch in Afghanistan.

Wie wenig muss man in der Realität verankert sein...
Biden hat den Vertrag nicht gebrochen, der Abzug bis 01. Mai war logistisch schon nicht wirklich haltbar. Das haben die Taliban auch respektiert, indem eben NICHT Angriffe auf Koalitionstruppen gelaufen sind - was ja Teil der Abmachung war.

Keine Ahnung warum man Biden jetzt hierfür die Schuld in die Schuhe schieben will, er verwaltet eine Entwicklung die seit Jahren! im Gange ist, mehr nicht.

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Biden kann nur verlieren.
Wenn er diesen Prozess stoppt und in Afg bleibt wird jeder Tote US Soldat direkt ihm angelastet. Egal wie er sich entscheidet, es wird schlecht ausgehen. Nur macht #45 grad einen auf Generalamnesie und versucht allen vergessen zu machen, dass er aus Afg gepusht hat, dass er den Vertrag und die Konditionen zum Abzug verhandelt und unterzeichnet hat.

Und wie man an Dir sieht, scheint es Menschen zu geben, die das auch noch glauben.
 
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